DE69722280T2 - Nadel mit konkaven Schneidkanten - Google Patents

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Description

  • Fachgebiet der Erfindung
  • Das Fachgebiet, auf das sich diese Erfindung bezieht, sind chirurgische Nadeln, insbesondere chirurgische Nadeln, die Schneidkanten besitzen.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Chirurgische Nadeln sind in der Medizin gut bekannt. Die Nadeln haben normalerweise einen gekrümmten, langgestreckten Körper mit einer distalen Durchstechspitze und einem proximalen Ende zur Anbringung des Nahtmaterials. Nahtmaterial kann entweder in Löchern, die in die proximalen Enden der Nadeln gebohrt sind, oder Kanälen, die in die proximalen Enden der Nadeln gestanzt sind, befestigt werden. Nahtmaterial wird an den gebohrten Löchern oder Kanälen durch ein herkömmliches Pressverfahren angebracht, wobei das proximale Ende einer Nadel gestanzt oder mit einem Werkzeug geschlagen wird, wodurch man das Nahtmaterial innerhalb des Loches oder Kanals zusammengedrückt.
  • Obwohl eine Vielzahl von chirurgischen Nadeln auf diesem Gebiet bekannt sind, werden zwei Arten von herkömmlichen chirurgischen Nadeln in großem Umfang und üblicherweise verwendet. Diese Nadeln umfassen die Nadeln mit konisch zulaufender Spitze und Nadeln mit Schneidkante. Die Nadeln mit konisch zulaufender Spitze laufen konisch zur distalen Durchstechspitze zu und haben eine glatte Außenfläche. Schneidkantennadeln haben sowohl eine Durchstechspitze als auch eine oder mehrere Schneidkanten mit einer anderweitig glatten Außenfläche. Wie bereits erwähnt, sind Schneidkantenadeln dem Fachmann bekannt und werden zum Beispiel in den US-Patenten Nr. 5.002.564; 4.932.961; 5.002.565 und 5.030.228 offengelegt. Schneidkantennadeln werden auch im US-Patent Nr. 5.476.480 offengelegt. Eine Schneidkantennadel gemäß der Präambel des Anspruchs 1 wird im US-Patent Nr. 3.038.475 offengelegt. Es gibt auf diesem Gebiet einen ständigen Bedarf an verbesserten Schneidkantennadeln, die neue Geometrien haben, welche verbesserte Durchdringungseigenschaften haben. Es gibt ebenfalls auf diesem Gebiet einen ständigen Bedarf an Schneidkantennadeln, die so gestaltet sind, daß sie ohne weiteres in einem automatisierten Fertigungsprozess hergestellt werden können.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Demgemäß ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, Schneidkantennadeln zur Verfügung zu stellen, die neue Querschnitte besitzen, welche ein besseres Eindringen in das Gewebe erlauben.
  • Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, Schneidkantennadeln zur Verfügung zu stellen, die einen Querschnitt besitzen, der ohne weiteres in einem automatisierten Nadelfertigungsverfahren herzustellen ist, einschließlich, zum Beispiel, Stanz-/Prägeverfahren.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Schneidkantennadeln der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung und begleitenden Zeichnungen klarer.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist eine perspektivische Ansicht einer chirurgischen Nadeln, die einen gebohrten proximalen Hohlraum zum Anbringen des Nahtmaterials besitzt.
  • 2 ist eine Draufsicht der chirurgischen Nadel der 1.
  • 3 ist eine Seitenansicht der chirurgischen Nadel der 1.
  • 4 ist eine Unteransicht der chirurgischen Nadel der 1.
  • 5A ist ein Querschnitt der Nadel der 2 entlang einer Strecke 5-5, nicht gemäß der vorliegenden Erfindung, doch für deren Verständnis nützlich.
  • 5B ist ein Querschnitt des distalen Endes einer Nadel der vorliegenden Erfindung, die konkave Seiten besitzt, die Linien begrenzen, die gekrümmte obere Abschnitte und untere Abschnitt haben, die durch gerade Zwischenabschnitte verbunden sind.
  • 5C ist ein Querschnitt des distalen Endes einer chirurgischen Nadel, nicht gemäß der vorliegenden Erfindung, doch für deren Verständnis nützlich.
  • 5D ist ein Querschnitt des distalen Endes einer Nadel, die gekrümmte konkave Seiten und eine Oberseite hat, die eine gekrümmte Linie begrenzt.
  • 5E ist ein Querschnitt des distalen Endes einer Nadel, die konkave Seiten hat, die gekrümmte Linien begrenzen, wobei jede gekrümmte Linie zwei Radien besitzt.
  • 6 ist ein Querschnitt der chirurgischen Nadel der 1 entlang einer Strecke 6-6.
  • 7 ist ein Querschnitt der chirurgischen Nadel der 1 entlang einer Strecke 7-7.
  • 8 ist eine perspektivische Ansicht einer Schneidkantennadel nach dem Stand der Technik.
  • 9 ist ein Querschnitt der chirurgischen Nadel der 8 entlang einer Strecke 9-9.
  • 10 ist eine perspektivische Ansicht einer anderen Ausführungsart einer chirurgischen Schneidenkantennadel nach dem Stand der Technik, in der die konkaven Seiten aus mehreren geraden Segmenten bestehen.
  • 11 ist ein Querschnitt der Nadel der 10 entlang einer Strecke 11-11.
  • 12 ist eine perspektivische Ansicht eines proximalen Endes einer chirurgischen Nadel der vorliegenden Erfindung, die ein Kanal-Nahtmaterial-Anbringungsmittel darstellt.
  • 13. zeigt die Nadel der 12, nachdem Nahtmaterial angebracht und in den Kanal gepresst wurde.
  • Detaillierte Beschreibung der Erfindung
  • Wie man in den 1 bis 7, 12 und 13 sehen kann, ist die Schneidkantennadel einlanggestrecktes Element 10, das ein proximales Ende 20, ein distales Ende 50 und einen Mittelteil 40 besitzt. Die Nadel 5 hat eine distale Durchstechspitze 30. Obwohl 1 eine konventionelle Krümmung des langgestreckten Elements 10 zeigt, wird der Fachmann verstehen, daß die Krümmung des langgestreckten Elements 10 so rückgängig gemacht werden kann, daß die Ausrichtung etwa 180 Grad gegenüber dem, was in 1 dargestellt ist, beträgt. Wie man in 6 sieht, hat der Mittelteil 40 generell eine quadratischen Quer schnitt mit gegenüberliegenden Flächen 41. Bei Bedarf kann der Querschnitt des Mittelteils 40 eine andere konventionelle Gestaltung haben einschließlich rechteckig, kreisförmig, oval, dreieckig usw.
  • Der Querschnitt des Mittelteils 40 ist vorzugsweise so, daß ein herkömmlicher Nadelgreifer ausreichend greifen und die Nadel 5 effektiv in einer festen Position halten kann, wenn die Nadel 5 in das Körpergewebe eindringt, ohne, daß die Nadel zwischen den Klemmbacken des Nadelgreifers rutscht. Bezugnehmend auf 7 hat der Abschnitt des proximalen Endes 20 eine runde Gestalt mit einem mittigen gebohrten Loch 25 zur Anbringung des Nahtmaterials. Ein herkömmliches chirurgisches Nahtmaterial 200 wird in 1 als Phantom dargestellt, das am Nahtmaterialanbringungsloch 25 der Nadel 5 angebracht ist. Ein Nahtmaterial 200 wird im Loch 25 angebracht unter Anwendung des herkömmlichen Pressverfahrens. Wie aus den 12 und 13 ersichtlich, kann das proximale Ende 20 der Nadel 5 auch einen herkömmlichen Kanalabschnitt 27 zur Aufnahme und Anbringung eines Nahtmaterials 200 haben. Der Kanal 27 wird in 13 dargestellt, nachdem die distale Spitze 205 des Nahtmaterials 200 darin in konventionellen An und Weise angebracht und gepresst worden ist. Das Nahtmaterialanbringungsloch 25 wird in konventioneller An und Weise gebohrt unter Verwendung von herkömmlichen Bohrvorrichtungen, einschließlich mechanischer Bohrer, Laser und ähnlichen und deren Kombinationen. Kanal 27 wird geformt unter Anwendung eines herkömmlichen Verformungsverfahrens, bei dem der Kanal unter Verwendung von herkömmlichen Werkzeugen und Stanzen geformt wird. Die Nadeln 5 der vorliegenden Erfindung können herkömmliche scharfe oder stumpfe distale Durchstechspitzen 30 haben.
  • Bezugnehmend auf die 2 und 5A, wird eine Nadel 5, die nicht der vorliegenden Erfindung entspricht, doch für deren Verständnis nützlich ist, dargestellt. Die Nadelquerschnitte der 5A, 5C, 5D und 5E sind keine Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung, aber für deren Verständnis von Nutzen. Nur der Nadelquerschnitt der 5B liegt im Schutzumfang der vorliegenden Erfindung. Die Nadel 5 hat einen Querschnitt 51 am distalen Ende 50. Der Querschnitt 51 hat eine Oberseite 52 mit ersten und zweiten gegenüberliegenden Kanten 53 und 54. Der Querschnitt 51 hat auch seitliche, gegenüberliegende, erste und zweite konkave Seiten 60 mit Oberkanten 62 und Unterkanten 64. Die Seiten 60 haben einen gekrümmten Abschnitt neben den Oberkanten 64, die Radius 67 haben. Die gegenüberliegenden Kanten 53 und 54 und die Kanten 62 bilden gemeinsam die Schneidkanten 71 und 72. Der Fachmann wird erkennen, daß die Kanten 71 und 72, wie in 2, verschiedene geometrische Formen haben können, einschließlich gekrümmter, mehrere Radien, Kombinationen aus geraden Strecken und Radien, deren Äquivalente und ähnlicher Formen. Die Unterkanten 64 der Seiten 60 bilden zusammen die Schneidkante 80. Es wird davon ausgegangen, daß die Schneidkanten der Nadeln 5 der vorliegenden Erfindung schärfer sein können als die Schneidkanten der herkömmlichen Schneidkantennadeln, da die eingeschlossenen Winkel 58 und 68 der Schneidkanten 71, 72 und 80 kleiner sein können als die eingeschlossenen Winkel der Schneidkanten 510 und 512 bei einer Schneidkantennadel 500 mit herkömmicher Geometrie wie in 9 gezeigt, oder die eingeschlossenen Winkel der Schneidkanten 564 und 565 der Nadel 550 wie man in den 10 und 11 sieht. Eingeschlossener Winkel bedeutet der Winkel zwischen den gemeinsamen Kanten, z. B. Winkel 58 zwischen Kanten 53 und 62, oder Kanten 54 und 62 und Winkel 68 zwischen Kanten 64 der gegenüberliegenden konkaven Seiten 60 wie in 5A zu sehen. Der eingeschlossene Winkel 58 der oberen Schneidkanten der Nadeln der vorliegenden Erfindung reichen aus für ein wirksames Schneiden im Gewebe. Normalerweise reichen die Winkel von etwa 10 Grad bis etwa 55 Grad, noch üblicher etwa 20 Grad bis etwa 45 Grad und vorzugsweise von etwa 20 Grad bis etwa 35 Grad. Der eingeschlossene Winkel 68 der unteren Schneidkante der Nadeln der vorliegenden Erfindung reichen für ein wirksames Schneiden des Gewebes aus. Normalerweise liegt der eingeschlossene Winkel 68 bei etwa 10 Grad bis etwa 90 Grad, üblicher sind etwa 20 Grad bis etwa 70 Grad und vorzugsweise zwischen etwa 40 Grad und etwa 60 Grad. Der Fachmann wird erkennen, daß Radius 67 gewählt wird für den gewünschten Winkel 58 und den gewünschten Querschnitt und natürlich von der Drahtgröße der Nadel 5 abhängt. Die Summe der eingeschlossenen Winkel für einen distalen Querschnitt der Nadeln der vorliegenden Erfindung liegt unter 180 Grad.
  • 5B zeigt einen Querschnitt 301 einer Nadel 300 der vorliegenden Erfindung mit gegenüberliegenden konkaven Seiten 310, die eine Linie begrenzen, die gekrümmte obere Abschnitte 311 neben der Oberkante 312 mit dem ersten Radius 318, untere gekrümmte Abschnitten 313 neben der Unterkante 314 mit Radius 319 und dazwischenliegenden gerade verbindende Abschnitte 315 hat. Querschnitt 301 hat eine flache, gerade Oberseite 320, die eine im wesentlichen gerade Linie begrenzt mit ersten und zweiten gegenüberliegenden Kanten 322 und 323. Nadel 300 hat obere Schneidkanten 341 und 342 und eine untere Schneidkante 350. Querschnitt 301 hat einen eingeschlossenen Winkel 331 zwischen erster gegenüberliegender Kante 322 und Oberkante 312, eingeschlossenen Winkel 332 zwischen zweiter gegenüberliegender Kante 323 und Oberkante 312 und Winkel 351 zwischen Unterkanten 312. 5C zeigt einen Querschnitt 361 des distalen Endes einer Nadel 360, nicht gemäß der vorliegenden Verbindung, doch für ihr Verständnis nützlich, die gegenüberliegende konkave Seiten 370 hat, die eine gekrümmte Linie begrenzt, die von den Oberkanten 372 zu den Unterkanten 373 verläuft.
  • Jede Seite 370 hat den Radius 375. Die Nadel 360 hat eine flache, gerade Oberseite 380, die eine im wesentlichen gerade Linie begrenzt, die erste und zweite gegenüberliegende Kanten 382 und 383 besitzt. Nadel 360 hat obere Schneidkanten 384 und 385 und Unterkante 386. Querschnitt 361 hat einen eingeschlossenen Winkel 391 zwischen der ersten gegenüberliegenden Kante 382 und Oberkante 372, einen eingeschlossenen Winkel 392 zwischen der zweiten gegenüberliegenden Kante 383 und der Oberkante 372, und einen Winkel 393 zwischen den Unterkanten 373. 5D zeigt einen Querschnitt 401 des distalen Endes einer Nadel 400 mit gegenüberliegenden konkaven Seiten 410, die Linien begrenzen, die gekrümmt sind, wobei jede einen Radius 415, Oberkanten 412 zu Unterkanten 413 besitzt. Die Nadel 400 hat eine konkave gekrümmte Oberseite 420, die eine gekrümmte Linie mit Radius 425, erster gegenüberliegender Kante 421 zu zweiter gegenüberliegender Kante 422 begrenzt. Nadel 400 hat obere Schneidkanten 441 und 442 und eine untere Schneidkante 400. Der Querschnitt 401 hat einen eingeschlossenen Winkel 451 zwischen erster gegenüberliegender Kante 421 und Oberkante 412, einen eingeschlossenen Winkel 452 zwischen zweiter gegenüberliegender Kante 422 und Oberkante 412 und einen Winkel 453 zwischen Unterkanten 413. 5E zeigt einen Querschnitt 461 einer Nadel 460, nicht gemäß der vorliegenden Erfindung, doch für deren Verständnis nützlich, die gekrümmte Seiten 470 und Oberkanten 471 und Unterkanten 472 besitzt, wobei jede Seite 470 eine gekrümmt Linie begrenzt, die zwei gekrümmte Abschnitt hat, die erste bzw. zweite Radien 476 und 477 besitzen. Querschnitt 461 hat eine obere gerade Seite 480, die eine gerade Linie begrenzt, die erste und zweite gegenüberliegende Kanten 481 und 482 hat. Nadel 460 hat obere Schneidkanten 491 und 492 und untere Schneidkante 498 und eingeschlossene Winkel 485, 486 und 487.
  • Wie bereits vorher erwähnt, werden Fachleute verstehen, daß die Radien der konkaven Seiten der Nadeln der vorliegenden Erfindung so ausgewählt werden, daß sie die gewünschten eingeschlossenen Winkel sowie die gewünschte Herstellbarkeit und gewünschten Eindringwiderstand bieten.
  • Bezugnehmend auf 8 wird eine Nadel 500 nach dem Stand der Technik dargestellt. Die Nadel 500 hat ein distales Ende 510 mit einem dreieckigen Querschnitt 511, wie in 9 dargestellt. Die gegenüberliegenden flachen Seiten 515 und flache Oberseite 516 des Querschnitts 511 der Nadel 500 bilden eine dreieckige Gestalt, die obere Schneidkanten 512 und 513 und eine untere Schneidkante 514 besitzt. Seiten 515 und 516 begrenzen im wesentlichen gerade Linien. Obwohl diese Gestaltung Schneidkanten ergibt, gibt es Nachteile in Bezug auf diese Gestaltungsart. Diese Nachteile schließen die Tatsache ein, daß eine verbesserte Gewebedurchdringung nur erreicht werden kann durch Verlängerung und dadurch Schwächung der Schneidkanten. Darüber hinaus ergibt die größere Fläche dieses Querschnitts 511 eine größere Öffnung und größere Wunde, wenn sie durch das Gewebe geführt wird.
  • Eine weitere Nadel 550 des Standes der Technik wird in 10 dargestellt. 10 zeigt eine Schneidkantennadel 500, die einen Querschnitt 5512 am distalen Ende 555 hat, wie in 11 zu sehen ist. Der Querschnitt 551 hat eine flache Oberseite 560, die eine im wesentliche gerade Linie begrenzt und gegenüberliegende Kanten 562 und 563 und obere Schneidkanten 564 und 565 besitzt. Die gegenüberliegenden Seiten 570 des Querschnitts 561 bestehen aus sich schneidenden, geraden Seiten 580 und 590, die im wesentliche gerade Linien begrenzen, die gewinkelt sind, um eine Vertiefung oder Schnittstelle 595 zu bilden. Sich schneidende Seiten 580 und 590 werden zur Bildung von Seiten 570 verwendet, um die Schärfe der oberen Schneidkanten 564 und 565 durch Verringerung des eingeschlossenen Winkels dieser Schneidkanten dieser Schneidkanten zu erhöhen, d. h. der Winkel zwischen Kanten 562 und 563 und Kanten 581. Seite 580 hat eine obere Kante 581. Seite 590 hat eine untere Kante 591. Die Nadel 550 hat obere Schneidkanten 564 und 565 und untere Schneidkante 600. Obwohl man annimmt, daß die Nadel 550 angemessene Leistungsmerkmale hat, wird davon ausgegangen, daß diese Geometrie oder Gestaltung schwierig herzustellen ist aufgrund des Widerstands des Metallflusses bei der Gesenkformung rund um die Schnittstelle 595 der Flächen 580 und 590.
  • Die Nadeln der vorliegenden Erfindung werden in einer Vielzahl von Größen, gekrümmten Gestaltungen und Drahtdurchmessern hergestellt. Die genaue Größe und Krümmung der Nadeln der vorliegenden Erfindung ist natürlich eine Sache der Auswahl. Der Durchmesser des Nadeldrahts zur Herstellung der Nadeln der vorliegenden Erfindung hängt von der speziellen Nadelgröße und der geplanten Verwendung ab. Zum Beispiel kann ein Nadeldraht einen Durchmesser von 0,0254 mm (0,001 Zoll) bis etwa 2,54 mm (0,100 Zoll), noch üblicher etwa 0,254 mm (0,010 Zoll) bis etwa 2,032 mm (0,080 Zoll), vorzugsweise etwa 0,381 mm (0,015 Zoll) bis etwa 2,032 mm (0,080 Zoll) haben. Es können jedoch andere Drahtdurchmesser verwendet werden. Die Länge der Nadeln der vorliegenden Erfindung variiert gemäß den verschiedenen Parametern einschließlich Drahtlegierung, Drahtdurchmesser, gewünschte Endlänge und Art der Nadel. Der Krümmungsradius wird allgemein zwischen 1,27 mm (0,050 Zoll) und etwa 152,4 mm (6 Zoll) liegen. Die Länge des Bogens liegt, in Abhängigkeit von der Auswahl, zwischen etwa 1/4 und etwa 5/8 eines Kreises. Je nach Wahl bleiben einige Nadeln natürlich gerade. Optional können die Nadeln 5 gekrümmte und gerade Abschnitte haben. Die Nadeln der vorliegenden Erfindung können aus herkömmlichen Legierungen hergestellt werden, einschließlich rostfreiem Stahl des Typs 300, rostfreiem Stahl des Typs 400 oder anderen Legierungen oder Werkstoffen (z. B. Polymere, Keramik usw.), die in eine Nadel oder deren Äquivalente geformt werden können und ausreichende mechanische Eigenschaften besitzen, um eine Nadel herzustellen, die funktionsfähig ist.
  • Die Nadeln der vorliegenden Erfindung können hergestellt werden unter Verwendung konventioneller Vorrichtungen für chirurgische Nadeln mit Schneidkante und Fertigungsmethoden, einschließlich Gesenkformung, Druckguss, Sinterung und maschinelle Bearbeitung. Es wird bevorzugt, die Nadeln der vorliegenden Erfindung unter Verwendung von Einrichtungen und Verfahren herzustellen, die in der gemeinsamen US-Patentanmeldung Nr. 08/405.554 offengelegt werden.
  • Es wird davon ausgegangen, daß die chirurgischen Nadeln der vorliegenden Erfindung einige überraschende und unerwartete Vorteile haben, einschließlich einer leichten Gewebedurchdringung, verbesserte Spitzenfestigkeit, kleinerer Gewebewunde und bessere kosmetische Ergebnisse. Darüber hinaus kann die Fertigung vereinfacht werden, speziell, wenn automatische Fertigungseinrichtungen verwendet werden, einschließlich mindestens des Stanzens/Prägens.
  • Die Nadeln der vorliegenden Erfindung werden, wenn an herkömmliches chirurgisches Nahtmaterial angebracht, in herkömmlicher Art und Weise in konventionellen Operationsverfahren eingesetzt, um durch Mammagewebe hindurchgeführt zu werden und dieses anzunähern. Bei diesen Verfahren wird die Nadel normalerweise von einem herkömmlichen Nadelgreifer gehalten.

Claims (7)

  1. Chirurgische Nadel (300) mit einer Schneidkante umfassend: ein langgestrecktes Element (10) mit einem proximalen Ende (20) und einem distalen Ende (50); eine Durchstech-Spitze (30) am distalen Ende des Elementes; eine Einrichtung (25) zur Anbringung des Nahtmaterials am proximalen Ende des Elementes; wobei das distale Ende des Elementes einen Querschnitt (301) hat, welcher umfaßt: eine Oberseite (320) mit einer ersten gegenüberliegenden Kante (322) und einer zweiten gegenüberliegenden Kante (323), wobei die Oberseite durch eine Linie begrenzt wird; eine erste gegenüberliegende seitliche konkave Seite (310) mit einer Oberkante (312) und einer Unterkante (314), wobei die erste gegenüberliegende seitliche konkave Seite von einer Linie begrenzt wird, die zumindest teilweise gekrümmt ist, eine zweite gegenüberliegende seitliche konkave Seite (310) mit einer Oberkante (312) und einer Unterkante (314), wobei die zweite gegenüberliegende seitliche konkave Seite von einer Linie begrenzt wird, die zumindest teilweise gekrümmt ist, wobei die Oberkante der ersten gegenüberliegenden seitlichen konkaven Seite und die erste gegenüberliegende Kante der Oberseite zusammen eine erste Schneidkante (341) bilden und die Oberkante der zweiten gegenüberliegenden seitlichen konkaven Seite und die zweite gegenüberliegende Kante der Oberseite zusammen eine zweite Schneidkante (342) bilden und wobei die Unterkanten der ersten und der zweiten gegenüberliegenden seitlichen konkaven Seite zusammen eine dritte Schneidkante (350) bilden; dadurch gekennzeichnet, daß jede der gegenüberliegenden seitlichen konkaven Seiten von einer Linie begrenzt wird, die einen ersten gekrümmten konkaven Abschnitt (311) angren zend an die Oberkante, eine zweiten gekrümmten konkaven Abschnitt (313) angrenzend an die Unterkante und einen geraden Abschnitt (315) umfaßt, der die beiden gekrümmten konkaven Abschnitte verbindet.
  2. Nadel nach Anspruch 1, bei welcher das langgestreckte Element (10) gekrümmt ist.
  3. Nadel nach Anspruch 1, bei welcher die Oberseite (320) des Querschnittes durch eine Linie begrenzt wird, die mindestens einen gekrümmten konkaven Abschnitt aufweist.
  4. Nadel nach Anspruch 1, bei welcher die Oberkante (312) der ersten gegenüberliegenden seitlichen konkaven Seite und die erste gegenüberliegende Kante (322) der Oberseite zusammen einen Winkel zwischen etwa 10 Grad und etwa 55 Grad einschließen.
  5. Nadel nach Anspruch 1, bei welcher die Oberkante (312) der zweiten gegenüberliegenden seitlichen konkaven Seite und die zweite gegenüberliegende Kante (323) der Oberseite zusammen einen Winkel zwischen etwa 10 Grad und etwa 55 Grad einschließen.
  6. Nadel nach Anspruch 1, bei welcher die Unterkanten (314) der ersten und der zweiten gegenüberliegenden seitlichen konkaven Seite zusammen einen Winkel zwischen etwa 10 Grad und etwa 90 Grad einschließen.
  7. Nadel nach Anspruch 1, bei welcher das langgestreckte Element (10) gerade ist.
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