DE69717482T2 - Wärmetauscher - Google Patents

Wärmetauscher

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Description

    Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen ringförmigen Wärmetauscher, der Hochtemperaturfluidpassagen und Niedertemperaturfluidpassagen enthält, die durch zickzackartiges Falten einer Mehrzahl erster Wärmeübertragungsplatten und einer Mehrzahl zweiter Wärmeübertragungsplatten abwechselnd definiert sind, der die Merkmale des Oberbegriffs von Anspruch umfasst.
  • Technischer Hintergrund
  • Ein solcher Wärmetauscher ist aus der japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. 57-2983 bekannt. Auch aus der japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. 59-183296 ist ein Wärmetauscher bekannt, der Hochtemperaturfluidpassagen und Niedertemperaturfluidpassagen enthält, die abwechselnd zwischen parallel angeordneten Wärmeübertragungsplatten definiert sind, sowie Auslässe und Einlasse für ein Hochtemperaturfluid und ein Niedertemperaturfluid, die durch winkelförmiges Abschneiden entgegengesetzter Enden jeder der Wärmeübertragungsplatten definiert sind.
  • Wenn Leitungen mit den Hochtemperaturfluidpassagen und den Niedertemperaturfluidpassagen in einem aus Metall hergestellten Wärmetauscher verbunden werden, ist es notwendig, Enden einer die Leitung bildenden Trennplatte mit den Wärmeübertragungsplatten des Wärmetauschers durch Hartlöten zu verbinden. Der Wärmetauscher, in dem die entgegengesetzten Enden jede der Wärmeübertragungsplatten winkelförmig abgeschnitten sind, wie er in der obigen japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. 59-183296 beschrieben ist, leidet an dem folgenden Problem. Die Materialausbeute für die Wärmeübertragungsplatten ist natürlich, schlecht, und es ist notwendig, die Trennplatten an den Scheitel der Endfläche hartzulöten, die sich aus dem winkelförmigen Abschneiden ergibt. Aus diesem Grund ist es schwierig, den Hartlötvorgang wegen der kleinen Hartlötfläche auszuführen, und ferner ist es schwierig, für eine ausreichende Festigkeit der Hartlösung zu sorgen.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung wurde in Hinblick auf die obigen Umstände ausgeführt, und es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Wärmetauscher anzugeben, in dem eine gute Materialausbeute vorgesehen wird, und es ferner einfach ist, das Hartlöten eines Elements zur Bildung einer Fluidleitung auszuführen.
  • Zur Lösung der obigen Aufgabe wird ein Wärmetauscher mit den Merkmalen von Anspruch 1 angegeben.
  • Mit der obigen Anordnung werden die radial äußeren Umfangswände an die Mehrzahl erster Faltlinien hartgelötet, die an der radialen Außenseite angeordnet sind, und die radial inneren Umfangswände werden an die Mehrzahl zweiter Faltlinien hartgelötet, die an den radialen Innenseiten angeordnet sind, um die Hochtemperaturfluidleitungen zu definieren, die mit den Hochtemperaturfluidpassagen verbunden sind, sowie die Niedertemperaturfluidleitungen, die mit den Niedertemperaturfluidpassagen verbunden sind. Daher ist es nicht notwendig, eine spezielle Arbeitsbehandlung auszuführen, um hartgelötete Abschnitte an den ersten und zweiten Wärmeübertragungsplatten auszubilden, was nicht nur zu einer reduzierten Anzahl der Arbeitsschritte führt, sondern auch zu einer erhöhten Hartlötfestigkeit, im Vergleich zu dem Fall, wo die ersten und zweiten Wärmeübertragungsplatten an den abgeschnittenen Endflächen hartgelötet sind.
  • Zusätzlich sind der Hochtemperaturfluiddurchgangs-Einlass und Hochtemperaturfluiddurchgangs-Auslass in den Öffnungen an den axial entgegengesetzten Enden der Hochtemperaturfluidpassagen definiert, und die Vorsprungsstreifen, die an den ersten und zweiten Wärmeübertragungsplatten vorgesehen sind, sind aneinander hartgelötet, um die axial entgegengesetzten Enden der Niedertemperaturfluidpassagen zu verschließen, während der Niedertemperaturfluidpassagen-Einlass in einer der radial äußeren und inneren Umfangswände an der Seite des Hochtemperaturfluidpassagen-Auslasses definiert wird, und der Niedertemperaturfluidpassagen-Auslass an der anderen radial äußeren und inneren Umfangswände an der Seite des Hochtemperaturfluidpassagen-Einlasses definiert wird. Daher können, auch wenn die ersten und zweiten Wärmeübertragungsplatten in eine einfache vierseitige Form gebracht werden, um die Materialausbeute zu verbessern, die Auslässe und Einlasse für Hochtemperaturfluid und Niedertemperaturfluid definiert werden. Ferner werden die Vorsprungsstreifen benutzt, um die entgegengesetzten Enden der Niedertemperaturfluidpassagen zu verschließen, und daher ist es unnötig, anstelle der Vorsprungsstreifen an den ersten und zweiten Wärmeübertragungsplatten Laschen vorstehen zu lassen, wodurch die Materialausbeute weiter verbessert werden kann.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • Fig. 1 bis 9 zeigen eine Ausführung der vorliegenden Erfindung, worin Fig. 1 ist eine Seitenansicht einer gesamten Gasturbinenmaschine;
  • Fig. 2 ist eine Schnittansicht entlang Linie 2-2 in Fig. 1;
  • Fig. 3 ist eine vergrößerte Schnittansicht entlang Linie 3-3 in Fig. 2 (eine Schnittansicht von Brenngaspassagen);
  • Fig. 4 ist eine vergrößerte Schnittansicht entlang Linie 4-4 in Fig. 2 (Schnittansicht von Luftpassagen);
  • Fig. 5 ist eine vergrößerte Schnittansicht entlang Linie 5-5 in Fig. 4;
  • Fig. 6 ist eine vergrößerte Schnittansicht entlang Linie 6-6 in Fig. 4;
  • Fig. 7 ist eine abgewickelte Ansicht eines Faltplattenrohlings;
  • Fig. 8 ist eine Perspektivansicht eines wesentlichen Abschnitts eines Wärmetauschers; und
  • Fig. 9 ist eine Musteransicht, die Strömungen von Brenngas und Luft zeigt.
  • Beste Art zur Ausführung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung wird nun anhand einer Ausführung in Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.
  • Wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt, enthält eine Gasturbinenmaschine E einen Maschinenkörper 1, in dem ein Brenner, ein Kompressor eine Turbine und dgl. (die nicht gezeigt sind), untergebracht sind. Ein ringförmiger Wärmetauscher 2 ist so angeordnet, dass er einen Außenumfang des Maschinenkörpers 1 umgibt. Der Wärmetauscher 2 umfasst vier Module 21, die einen Mittelwinkel von 90º haben und in Umfangsrichtung mit dazwischen angeordneten Verbindungsflächen 3 angeordnet sind. Brenngaspassagen 4 und Luftpassagen 5 sind über den Umfang abwechselnd in dem Wärmetauscher 2 (siehe Fig. 5) vorgesehen, so dass ein Brenngas mit relativ hoher Temperatur, das durch die Turbine hindurchgetreten ist, durch die Brenngaspassagen 4 tritt, und Luft mit relativ niedriger Temperatur, die in dem Kompressor komprimiert ist, durch die Luftpassagen 5 tritt. Ein Abschnitt in Fig. 1 entspricht den Brenngaspassagen 4, und die Luftpassagen 5 sind benachbart dieser Seite und der anderen Seite der Brenngaspassagen 4 definiert.
  • Die Schnittform des Wärmetauschers 2 entlang seiner Achse ist eine axial längere und radial kürzere vierseitige Form. Eine radial äußere Umfangsfläche des Wärmetauschers 2 ist von einem durchmessergroßen zylindrischen Außengehäuse 6 verschlossen, und eine radial innere Umfangsfläche des Wärmetauschers 2 ist von einem durchmesserkleinen zylindrischen Innengehäuse 7 verschlossen. Ein vorderes äußeres Leitungselement 8o und ein vorderes inneres Leitungselement 8i sind in einem vorderen Abschnitt des Wäremetauschers 2 vorgesehen, so dass sie mit Vorderenden der Außen- bzw. Innengehäuse 6 und 7 verbunden sind. Ein hinteres äußeres Leitungselement 10o und ein hinteres inneres Leitungselement 10i sind in einem hinteren Abschnitt des Wärmetauschers 2 vorgesehen, so dass sie mit Hinterenden der Außen- bzw. Innengehäuse 6 und 7 verbunden sind.
  • Jede der Brenngaspassagen 4 in dem Wärmetauscher 2 enthält einen Brenngaspassageneinlass 11 und einen Brenngaspassagenauslass 12 an linken und rechten Abschnitten von Fig. 1. Ein Brenngaseinführraum (als Brenngaseinführleitung bezeichnet) 13, der zwischen dem vorderen äußeren Leitungselement 8o und dem vorderen inneren Leitungselement 8i definiert ist, ist an seinem stromabwärtigen Ende über den Brenngaspassageneinlass 11 verbunden, und ein Brenngasausführraum (als Brenngasausführleitung bezeichnet) 14, der zwischen dem hinteren äußeren Leitungselement 10o und dem hinteren inneren Leitungselement 10i definiert ist, ist an seinem stromaufwärtigen Ende mit dem Brenngaspassagenauslass 12 verbunden.
  • Jede der Luftpassagen 5 in dem Wärmetauscher 2 enthält einen Luftpassageneinlass 15 und einen Luftpassagenauslass 16 am rechten und oberen Abschnitt bzw. linken und unteren Abschnitt von Fig. 1. Ein Lufteinführraum (als Lufteinführleitung bezeichnet) 17, der entlang einem Innenumfang eines hinteren äußeren Gehäuses 9 definiert ist, ist an seinem stromabwärtigen Ende mit dem Luftpassageneinlass 15 verbunden. Ein Luftausführ raum (als Luftausführfeitung bezeichnet) 18, der sich in dem Maschinenkörper 1 erstreckt, ist an seinem stromaufwärtigen Ende mit dem Luftpassagenauslass 16 verbunden.
  • Auf diese Weise fließen das Brenngas und die Luft in voneinander entgegengesetzte Richtungen und quer zueinander, wie in den Fig. 3, 4 und 9 gezeigt, wodurch ein Gegenstrom und ein sog. Querstrom mit hoher Wärmeaustauschwirkung realisiert werden. Indem erlaubt wird, dass Hochtemperaturfluid und Niedertemperaturfluid in voneinander entgegengesetzte Richtungen fließen, kann somit eine starke Temperaturdifferenz zwischen dem Hochtemperaturfluid und dem Niedertemperaturfluid über die Gesamtlänge der Strömungswege eingehalten werden, um hierdurch die Wärmeaustauscheffizienz zu verbessern.
  • Die Temperatur des Brenngases, das die Turbine angetrieben hat, beträgt etwa 600 bis 700ºC in den Brenngaspassageneinlässen 11. Das Brenngas wird in den Brenngaspassagenauslässen 12 auf etwa 300 bis 400ºC heruntergekühlt, indem der Wärmeaustausch zwischen dem Brenngas und der Luft ausgeführt wird, wenn das Brenngas durch die Brenngaspassagen 4 hindurchtritt. Andererseits beträgt die Temperatur der durch den Kompressor komprimierten Luft etwa 200-300ºC in den Luftpassageneinlässen 15. Die Luft wird in den Luftpassagenauslässen 16 auf etwa 500-600ºC erhitzt, indem der Wärmeaustausch zwischen der Luft und dem Brenngas ausgeführt wird, der stattfindet, wenn die Luft durch die Luftpassagen 5 hindurchtritt.
  • Die Struktur des Wärmetauschers 2 wird nachfolgend anhand der Fig. 3 bis 8 beschrieben.
  • Wie in den Fig. 3, 4 und 7 gezeigt, ist jedes der Module 21 des Wärmetauschers 2 aus einem Faltplattenrohling 21 (siehe Fig. 7) hergestellt, der produziert wird, indem zuvor ein dünnes Metallblech wie etwa rostfreies Stahl in eine vorbestimmte Form geschnitten wird und dann eine Unregelmäßigkeit auf einer Oberfläche der geschnittenen Platte durch Pressung geformt wird. Der Faltplattenrohling 21 ist aus ersten Wärmeübertragungsplatten S1 und zweiten Wärmeübertragungsplatten 82 aufgebaut, die abwechselnd angeordnet sind, und ist zickzackartig entlang Scheitel-Faltlinien L&sub1; und Tal-Faltlinien L&sub2; gefaltet. Der Begriff "Scheitelfaltung" bedeutet das konvexe Falten zu dieser Seite oder einer von der Zeichenblattfläche näheren Seite hin, und der Begriff "Talfaltung" bedeutet das konvexe Falten zu der anderen Seite oder der von der Zeichenblattfläche entfernten Seite hin. Jede der Scheitel-Faltlinien L&sub1; und Tal-Faltlinien L&sub2; ist nicht eine einfache gerade Linie, sondern besitzt tatsächlich eine bogenförmige Faltlinie oder zwei parallele und benachbarte Faltlinien zu dem Zweck, einen vorbestimmten Raum zwischen jeder der ersten Wärmeübertragungsplatten S1 und jeder der zweiten Wärmeübertragungsplatten S2 zu bilden.
  • Eine große Anzahl erster Vorsprünge 22 und eine große Anzahl zweiter Vorsprünge 23, die mit ungleichmäßigen Abständen voneinander angeordnet sind, sind durch Pressung an jeder der ersten und zweiten Wärmeübertragungsplatten S1 und S2 geformt. Die ersten Vorsprünge 22, die in Fig. 7 mit der Markierung X bezeichnet sind, stehen zu dieser Seite auf der Zeichenblattfläche von Fig. 7 vor, und die zweiten Vorsprünge 23, die in Fig. 7 mit einer Markierung 0 bezeichnet sind, stehen zur anderen Seite der Zeichenblattfläche von Fig. 7 vor. Die ersten und zweiten Vorsprünge 22 und 23 sind abwechselnd angeordnet (d. h. derart, dass die ersten Vorsprünge 22 sich nicht aneinander anschließen und die zweiten Vorsprünge 23 sich nicht aneinander anschließen). Vordere Vorsprungsstreifen 24F und hintere Vorsprungsstreifen 24 s, die zu dieser Seite auf der Zeichenblatt fläche von Fig. 7 vorstehen, sind durch Pressung an Vorder- und Hinterenden jeder der ersten und zweiten Wärmeübertragungsplatten S1 und S2 geformt.
  • Die ersten Vorsprünge 22, die zweiten Vorsprünge 23, die vorderen Vorsprungsstreifen 24F und die hinteren Vorsprungsstreifen 24R der in Fig. 3 gezeigten ersten Wärmeübertragungsplatte S1 befinden sich in einer gegenüberliegenden Vertiefungs-Vorsprungsbeziehung in Bezug auf jene der in Fig. 7 gezeigten ersten Wärmeübertragungsplatte S1. Der Grund hierfür ist, dass Fig. 3 einen Zustand zeigt, in dem die erste Wärmeübertragungplatte S1 von der Rückseite her gesehen ist.
  • Wenn, wie aus den Fig. 5 bis 7 ersichtlich, die ersten und zweiten Wärmeübertragungsplatten S1 und S2 des Faltplattenrohlings 21 entlang den Scheitelfaltlinien L&sub1; gefaltet werden, um die Brenngaspassagen 4 zwischen den beiden Wärmeübertragungsplatten S1 und S2 zu bilden, werden Endspitzen der zweiten Vorsprünge 23 der ersten Wärmeübertragungsplatte S1 und Endspitzen der zweiten Vorsprünge 23 der zweiten Wärmeübertragungsplatte S2 gegeneinander in Abstützung gebracht und aneinander hartgelötet. Hierbei sind die vorderen Vorsprungsstreifen 24F und die hinteren Vorsprungsstreifen 24R mit Abstand voneinander angeordnet, und die vorderen und hinteren Abschnitte der Brenngaspassagen 4 sind in der Lage, mit dem Brenngaspasseneinlass 11 bzw. dem Brenngaspassagenauslass 12 in Verbindung zu stehen.
  • Wenn die ersten Wärmeübertagungsplatten S1 und die zweiten Wärmeübertragungsplatten S2 des Faltplattenrohlings 21 entlang der Talfaltlinie L&sub2; gefaltet werden, um die Luftpassagen 5 zwischen den Wärmeübertragungsplatten S1 und S2 zu definieren, werden Endspitzen der ersten Vorsprünge 22 der ersten Wärmeübertragungsplatte S1 und Endspitzen der ersten Vor- sprünge 22 der zweiten Wärmeübertragungsplatte S2 gegeneinander in Abstützung gebracht und aneinander hartgelötet. Hierbei werden die vorderen und hinteren Vorsprungsstreifen 24F und 24R gegeneinander in Abstützung gebracht und aneinander hartgelötet, um hierdurch die vorderen Abschnitte der Luftpassagen 5 benachbart dem Brenngaspassageneinlass 11 und die hinteren Abschnitte der Luftpassagen 5 benachbart dem Brenngaspassagenauslass 12 zu verschließen. Ein Zustand, indem die Luftpassagen 5 durch die vorderen Vorsprungsstreifen 24F verschlossen worden sind, ist in Fig. 6 gezeigt.
  • Wie aus den Fig. 4 und 5 ersichtlich, sind das Hinterende des Außengehäuses 6 und ein Vorderende des hinteren äußeren Leitungselements 10o, mit dem die Scheitelfaltlinie L&sub1; hartverlötet worden sind, mit einem dazwischen belassenen vorbestimmten Spalt einander gegenüberliegend angeordnet, und der Luftpassageneinlass 15 ist in diesem Spalt definiert. Der Luftpassagenauslass 16, der die Form einer kleinen Bohrung hat, ist so definiert, dass er sich durch einen vorderen Abschnitt der Talfaltlinien L&sub2; und einen vorderen Abschnitt des Innengehäuses 7 erstreckt. Daher wird Luft, die in der Lufteinführleitung 17 fließt, durch den Luftpassageneinlass 15 zu den Luftpassagen 5 zwischen den ersten und zweiten Wärmeübertragungsplatten S1 und S2 geführt und wird daher durch den Luftpassagenauslass 16 in Form einer kleinen Bohrung, der in den Talfaltlinien L&sub2; und dem Innengehäuse 7 definiert ist, zur Luftabführleitung 18 abgeführt.
  • Jeder der ersten und zweiten Vorsprünge 22 und 23 ist im Wesentlichen kegelstumpfförmig, und die Endspitzen der ersten und zweiten Vorsprünge 22 und 23 sind in Oberflächenkontakt miteinander, um die Festigkeit der Hartlötung zu verbessern. Jede der vorderen und hinteren Vorsprungsstreifen 24F und 24R hat auch einen im Wesentlichen trapezoidalen Schnitt, und die Endspitzen der vorderen und hinteren Vorsprungsstreifen 24F und 25R sind auch in Oberflächenkontakt miteinander, um die Festigkeit der Hartverlötung zu verbessern.
  • Wenn der Faltplattenrohling 21 zickzackartig gefaltet wird, können die benachbarten Scheitelfaltlinien L&sub1; nicht in direkten Kontakt miteinander gebracht werden, wobei aber der Abstand zwischen den Scheitelfaltlinien L&sub1; durch den Kontakt der ersten Vorsprünge 22 aneinander konstant gehalten wird. Zusätzlich können die benachbarten Scheitelfaltlinien L&sub2; nicht in direkten Kontakt miteinander gebracht werden, wobei aber der Abstand zwischen den Talfaltlinien L&sub2; durch den Kontakt der zweiten Vorsprünge 23 aneinander konstant gehalten werden.
  • Wenn der Faltplattenrohling 21 zickzackartig gefaltet wird, um die Module 21 des Wärmetauschers 2 zu produzieren, werden die ersten und zweiten Wärmeübertragungsplatten S1 und S2 radial von der Mitte des Wärmetauschers 2 angeordnet. Daher nimmt der Abstand zwischen den benachbarten ersten und zweiten Wärmeübertragungsplatten S1 und S2 in dem radial äußeren Umfangsabschnitt, der in Kontakt mit dem Außengehäuse 6 ist, das Maximum ein, und in dem radial inneren Umfangsabschnitt, der in Kontakt mit dem Innengehäuse 7 ist, das Minimum. Aus diesem Grund sind die Höhen der ersten Vorsprünge 22, der zweiten Vorsprünge 23, der vorderen Vorsprungsstreifen 24F und der hinteren Vorsprungsstreifen 24R von der radialen Innenseite her nach außen hin allmählich größer, wodurch die ersten und zweiten Wärmeübertragungsplatten S1 und S2 radial exakt angeordnet werden können (siehe Fig. 5).
  • Durch Anwendung der oben beschriebenen Struktur der radial gefalteten Platten können das Außengehäuse 6 und das Innengehäuse konzentrisch positioniert werden, und die axiale Symmetrie des Wärmetauschers 2 kann akkurat eingehalten werden.
  • Ferner haben die ersten und zweiten Wärmeübertragungsplatten S1 und S2 die gleiche rechtwinklige Form, und daher hat der Faltplattenrohling 21 auch eine einfache Bandform, was zu einer verbesserten Materialausbeute führt, in Vergleich zu dem Fall, wo die Enden der ersten und zweiten Wärmeübertragungsplatten S1 und S2 winkelförmig geschnitten sind. Insbesondere werden die vorderen Vorsprungsstreifen 24F und die hinteren Vorsprungsstreifen 24R verwendet, um die Luftpassagen 5 zu verschließen, und daher wird die Materialausbeute nicht verschlechtert, die entsteht, wenn Laschen zum Verschließen der Luftpassagen 5 am Ende der rechteckigen ersten und zweiten Wärmeübertragungsplatten S1 und S2 vorstehen.
  • Zusätzlich sind das vordere und äußere Leitungselement 8o, das vordere innere Leitungselement 8i, das hintere äußere Leitungselement 10o und das hintere innere Leitungselement 10i zum Definieren der Hochtemperaturfluideinführleitung 13, der Hochtemperaturfluidausführleitung 14, der Niedertemperaturfluideinführleitung 17 und der Niedertemperaturfluidausführleitung 18 an den Scheitelfaltlinien L&sub1; und den Talfaltlinien L&sub2; der ersten und zweiten Wärmeübertagungsplatten S1 und S2 hartgelötet.
  • Im Vergleich zu dem Fall, wo sie an den Endflächen der ersten und zweiten Wärmeübertragungsplatten S1 und S2, die winkelförmig geschnitten sind, hartverlötet sind, ist daher natürlich die Anzahl der Arbeitsschritte reduziert, die für das oben beschriebene Schneiden erforderlich sind, und ferner ist die Hartlötfläche vergrößert, um die Betriebsfähigkeit und die Festigkeit zu verbessern.
  • Indem der Wärmetauscher 2 durch eine Kombination der vier Module 21 mit der gleichen Struktur gebildet wird, kann die Herstellung des Wärmetauschers erleichtert werden, und die Struktur des Wärmetauschers kann vereinfacht werden. Durch radiales und zickzackartiges Falten des Falt plattenrohlings 21 zur fortlaufenden Bildung der ersten und zweiten Wärmeübertragungsplatten S1 und S2 kann darüber hinaus die Anzahl der Teile und die Anzahl der Hartlötstellen merklich verringert werden, und ferner kann die Dimensionsgenauigkeit des fertiggestellten Gegenstand verbessert werden, im Vergleich zum Fall, wo eine große Anzahl erster Wärmeübertragungsplatten S1, die voneinander unabhängig sind, und eine große Anzahl zweiter Wärmeübertragungsplatten S2, die voneinander unabhängig sind, abwechselnd hartverlötet werden.
  • Wenn, wie aus Fig. 5 ersichtlich, die Module 21 des Wärmetauschers 2 an den Verbindungsflächen 3 (siehe Fig. 2) miteinander verbunden werden, dann werden die Endränder der ersten Wärmeübertragungsplatten S1, die über die Scheitelfaltlinie L&sub1; hinaus J-förmig gefaltet sind, und Endränder der zweiten Wärmeübertragungsplatten S2, die gradlinig an einer Stelle benachbart der Scheitelfaltlinie L&sub1; geschnitten sind, aufeinandergelegt und miteinander hartverlötet. Durch Verwendung der oben beschriebenen Struktur ist kein besonderes Verbindungselement zum Verbinden der benachbarten Module 21 aneinander erforderlich, und ist kein spezieller Prozess zum Ändern der Dicke des Faltplattenrohlings 21 erforderlich. Daher sind die Teilezahl und die Bearbeitungskosten reduziert, und ferner wird eine Zunahme der Wärmemasse in der Verbindungszone vermieden. Darüber hinaus wird weder in den Brenngaspassagen 4 noch den Luftpassagen 5 ein Totraum erzeugt, und daher wird eine Zunahme des Strömungswegwiderstands auf das Minimum gedrückt, und es besteht keine Möglichkeit, dass die Wärmeaustauscheffizienz reduziert werden könnte.
  • Während des Betriebs der Gasturbinenmaschine E ist der Druck in den Brenngaspassagen 4 relativ niedrig, und der Druck in den Luftpassagen 5 ist relativ hoch. Aus diesem Grunde wirkt eine Biegelast auf die ersten und zweiten Wärmeübertragungsplatten S1 und S2 aufgrund der Differenz zwischen den Drücken, wobei aber eine ausreichende Steifigkeit, die dieser Last widerstehen kann, durch die ersten und zweiten Vorsprünge 22 und 23 erhalten werden kann, die gegeneinander in Abstützung gebracht und miteinander hartverlötet worden sind.
  • Zusätzlich sind die Oberflächenausdehnungen der ersten und zweiten Wärmeübertragungsplatten S1 und S2 (d. h. die Oberflächenausdehnungen der Brenngaspassagen 4 und der Luftpassagen 5) wegen der ersten und zweiten Vorsprünge 22 und 23 vergrößert. Darüber hinaus werden die Strömungen des Brenngases und der Luft verwirbelt, und daher kann die Wärmeaustauscheffizienz verbessert werden.
  • Obwohl die Ausführung der vorliegenden Erfindung im Detail beschrieben worden ist, versteht es sich, dass die vorliegende Erfindung nicht auf die oben beschriebene Ausführung beschränkt ist.
  • Zum Beispiel ist in der Ausführung der Wärmetauscher 2 für die Gasturbinenmaschine E dargestellt worden, wobei die vorliegende Erfindung aber auch bei Wärmetauschern für andere Anwendungen angewendet werden kann.

Claims (1)

1. Wärmetauscher, der aus einem Faltplattenrohling (21) geformt ist, der eine Mehrzahl erster vierseitiger Wärmeübertragungsplatten (S1) und eine Mehrzahl zweiter vierseitiger Wärmeübertragungsplatten (S2) aufweist, die durch erste und zweite Faltlinien (L und L&sub2;) abwechselnd miteinander verbunden sind, wobei der Faltplattenrohling (21) zickzackartig entlang den ersten und zweiten Faltlinien (L&sub1; und L&sub2;) gefaltet ist, um hierdurch abwechselnd in Umfangsrichtung sich axial erstreckende Hochtemperatur- und Niedertemperaturfluidpassagen (4 und 5) zu definieren,
wobei radial äußere Umfangswände (6, 8o und 10o) an die Mehrzahl erster Faltlinien (L&sub1;), die an einer radialen Außenseite angeordnet sind, hartgelötet sind und radial innere Umfangswände (7, 8i und 10i) an die Mehrzahl zweiter Faltlinien (L&sub2;), die an einer radialen Innenseite angeordnet sind, hartgelötet sind, um hier durch radial äußere und innere Umfänge der sich axial erstreckenden Hochtemperatur- und Niedertemperaturfluidpassagen (4 und 5) zu verschließen, während sie Hochtemperaturfluidleitungen (13 und 14), die mit den Hochtemperaturfluidpassagen (4) verbunden sind, und Niedertemperaturfluidleitungen (17 und 18), die mit den Niedertemperaturfluidpassagen (5) verbunden sind, definieren;
wobei ein Hochtemperaturfluidpassageneinlass (11) und ein Hochtemperaturfluidpassagenauslass (12) an axial entgegengesetzten Enden der Hochtemperaturfluidpassagen (4) offen ausgebildet sind;
wobei ein Niedertemperaturfluidpassageneinlass (15) in einer der radial äußeren und inneren Umfangswände (6, 8o und 10o; 7, 8i und 10i) an der Seite des Hochtemperaturfluidpassagenauslasses (12) ausgebildet ist und ein Niedertemperaturfluidpassagenauslass (16) an der anderen der radial äußeren und inneren Umfangswände (6, 8o und 10o; 7, 8i und 10i) an der Seite des Hochtemperaturfluidpassageneinlasses (11) ausgebildet ist, sowie Mittel zum Verschließen axial entgegengesetzter Enden der Niedertemperaturfluidpassagen (5),
dadurch gekennzeichnet, dass Vorsprungsstreifen (24F und 24R), die an einer Seite jeder der ersten und zweiten Wärmeübertragungsplatten (S1 und S2) und an den Vorder- und Hinterenden davon vorgesehen sind, aneinander hartgelötet sind, um hierdurch axial entgegengesetzte Enden der Niedertemperaturfluidpassagen (5) zu verschließen.
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