DE69701167T2 - Verfahren und Maschine zum Entfernen von Gravuren und Chromschichten von Tiefdruckzylindern - Google Patents

Verfahren und Maschine zum Entfernen von Gravuren und Chromschichten von Tiefdruckzylindern

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Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Entfernen von Chromschichten und Gravuren von Tiefdruckzylindern sowie eine zum Durchführen eines solchen Verfahrens geeignete Maschine.
  • Es ist bekannt, daß Tiefdruckzylinder aus einem mit einem galvanisch aufgebrachten Kupferüberzug, in den eine auf Papier zu reproduzierende Vorlage eingeprägt sein kann, versehenen Stahlzylinder bestehen. Auf dem Kupferüberzug wird dann eine Chrom-Schutzschicht, welche selbst galvanisch erzeugt wird, abgeschieden.
  • Nach einer gewissen Anzahl von Betriebsstunden muß der Durchmesser des Zylinders reduziert werden, um die in den Kupferüberzug eingeprägten Gravuren auszulöschen, und eine solche Handlung, welche, wie dem Fachmann geläufig ist, sehr schwierig ist, besteht aus einem ersten Schritt, in dem das Chrom einer galvanischen Behandlung zum Entfernen der Chromschicht unterzogen wird, und einem zweiten Schritt, in welchem spezielle Maschinen den Kupferüberzug bearbeiten und die darin eingeprägte Gravur entfernen, wie dies z. B. aus der CH- A-15677 bekannt ist. Ein solches Verfahren hat zum Nachteil, daß es die Verwendung von sehr teuren Maschinen erfordert und, da es in zwei Schritte aufgeteilt ist, wegen der zum Umsetzen der Zylinder von der galvanischen Chromschicht-Entfernungs-Einrichtung zu den Werkzeugmaschinen erforderlichen Umsetzzeit recht lange Arbeitszyklen hervorruft.
  • Andererseits sind anstelle eines Entfernens der Chrom-Schutzschicht durch eine galvanische Chromschicht-Entfernungs-Behandlung Behandlungsmethoden bekannt, welche Dreh-Glätt-Maschinen verwenden, die den Zylinder drehen und zeitgleich die Chromschicht und die darunterliegende Gravur in dem Kupferüberzug entfernen. Anschließend wird der Kupferüberzug geglättet.
  • Ein solches Bearbeitungsverfahren, obwohl es selten angewandt wird, erfordert eine preiswertere Ausstattung als das vorher beschriebene, beansprucht aber längere Bearbeitungszeiten.
  • Die vorliegende Erfindung schlägt vor, derartige Nachteile zu beseitigen.
  • Speziell ist es die Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren und eine zur Durchführung eines solchen Verfahrens geeignete Maschine anzugeben, welches/welche das Bearbeiten von Tiefdruckzylindern ermöglicht und dabei folgendes erreicht:
  • - ein Entfernen der Chromschicht und der darunterliegenden Gravur in dem Kupfer in nur einem Arbeitsschritt;
  • - ein Glätten und Polieren des Kupferüberzuges unterhalb der Chromoberfläche;
  • - eine Ausbildung einer perfekt zylindrischen Oberfläche;
  • - ein Aufbrechen und Entfernen der Chromoberfläche von den Zylindern, ohne Spannungen und Schäden in dem darunterliegenden Kupferüberzug zu erzeugen;
  • - diese Arbeitsschritte sind mit Bearbeitungszeiten und mit Kosten, die geringer sind als bei den bekannten Verfahren, durchzuführen.
  • Diese Ziele werden erreicht durch die Bereitstellung eines Verfahrens zum Entfernen der Chromschicht und der Gravur von aus einem metallischen Grundkörper, der mit einem galvanisch abgeschiedenen Kupferüberzug versehen ist, in den die Gravur eingebracht ist und auf dem eine Chrom-Schutzschicht angebracht ist, gebildeten Tiefdruckzylindern, wobei das Verfahren nach dem Hauptanspruch dadurch gekennzeichnet ist, daß es die folgenden Schritte beinhaltet:
  • - Versetzen des Zylinders in eine Rotation um seine Längsachse;
  • - Entfernen der Chromschicht mittels zu mindestens einer ersten, sich drehenden Scheibe gehörenden, sich von dieser abhebenden Körpern;
  • - Abflachen des Kupferüberzuges unterhalb der Chromschicht mittels mindestens einer zweiten, sich drehenden, Schleifelemente aufweisenden Scheibe, wobei das Entfernen der Chrom-Deckschicht bestimmt ist durch das Aufbrechen der Chrom-Deckschicht selbst, was durch elastisches Eindrücken des unterhalb der Deckschicht liegenden Kupferüberzuges erreicht wird, wenn die abstehenden Körper gegen die Chrom-Deckschicht wirken.
  • In vorteilhafter Weise und gemäß einer bevorzugten Ausführungsform, sind die abstehenden Körper in die Oberfläche einer Scheibe, die an einem Funktionskopf befestigt ist, der die Scheibe in eine Drehbewegung versetzt, eingelassene Diamantkörner.
  • Jedes Diamantkorn zwingt während der Rotation der Scheibe, an der es befestigt ist, die Chrom-Deckschicht gegen den darunterliegenden Kupferüberzug, der, da er stärker ist elastisch eingedrückt wird, wodurch ein Brechen des Chroms, das unelastischer ist, bewirkt wird. Das Chrom wird auf diese Weise in viele Einzelteile zersplittert und kann einfach von dem darunterliegenden Kupferüberzug, auf welchem es galvanisch verankert ist, abgetrennt werden.
  • Bevorzugtermaßen werden, um eine solche Chromschicht zu entfernen, zwei Scheiben verwendet und eine vollzieht hauptsächlich das Aufbrechen des Chroms, wohingegen die zweite zugleich das Entfernen der Gravur vollzieht.
  • Nach dem Entfernen des Chroms und der Gravur wird der darunterliegende Kupferüberzug durch zweite, sich drehende, mit zu bekannter Technik gehörenden Schleifelementen versehene Scheibe geglättet.
  • Mit Vorteil wird das erfindungsgemäße Verfahren unter Verwendung einer modularen Abflach- und Poliermaschine durchgeführt, wobei die Abflach- und Poliermaschine ein Basiselement, das eine Stütz- und eine Drehanordnung für einen abzuflachenden zylindrischen Körper und eine Bearbeitungsanordnung zum Bearbeiten der lateralen Oberfläche des zylindrischen Körpers aufweist, wobei die Bearbeitungsgruppe folgendes enthält:
  • - eine Vielzahl von Funktionsköpfen, von denen jeder zumindest eine mit Schleifelementen versehene, sich drehende Scheibe aufweist, die geeignet ist, das Bearbeiten der lateralen Oberfläche des zylindrischen Körpers auszuführen;
  • - einen die Funktionsköpfe tragenden Rahmen, welcher von an dem Basiselement befestigten Tragelementen getragen wird, mit denen er über mit Handhabungsmitteln zusammenwirkenden Gleitmitteln verbunden ist, so daß ein Verschieben der Abflachgruppe gegen den abzuflachenden zylindrischen Körper ermöglicht wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Funktionsköpfe mit durch den Rahmen getragenen kinematischen Elementen verbunden sind, die die Funktionsköpfe in einer im wesentlichen zu den Erzeugenden der lateralen Oberfläche des zu bearbeitenden zylindrischen Körpers parallelen Längsrichtung in Bewegung versetzen, wobei jeder der Funktionsköpfe mit einer Oszillationsanordnung versehen ist, die geeignet ist, ein Verschieben der zu jedem der Funktionsköpfe gehörenden rotierenden Scheibe in eine im wesentlichen vertikale Richtung zeitgleich zu der Bewegung jedes der Köpfe entlang der Längsrichtung durchzuführen.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform beinhaltet die Stütz- und Drehanordnung für den zu bearbeitenden zylindrischen Körper ein Paar gegenüberliegender Reitstöcke, die den zu bearbeitenden Zylinder tragen und eine an einem Ende des Zylinders befestigte Motorisierungsanordnung, die geeignet ist, den Zylinder in Rotation um die Horizontalachse zu versetzen. Die Reitstöcke und die Motorisierungsanordnung werden von dem Basiselement der Maschine getragen.
  • Die Gleitmittel, welche eine Verschiebung der Funktionsköpfe erlauben, werden durch Gleitstücke gebildet, welche mit den Handhabungsmitteln in Form von mit den Gleitmitteln verbundenen und auf Trommeln und Übertragungsscheiben gewickelten Seilen zusammenwirken.
  • Die Funktionsköpfe sind mit dem Rahmen über kinematische Elemente bestehend aus geschlossenen Führketten, welche mit durch eine zentrale Struktur, die auf dem Rahmen ruht, getragenen Zahnrädern in Eingriff stehen, verbunden. Zumindest eines der Zahnräder, die mit jeder Kette in Eingriff stehen, ist mit einem Motor verbunden, welcher es entsprechend der Betriebsanforderungen in Drehungen im oder gegen den Uhrzeigersinn versetzt.
  • Die Oszillationsanordnung, mit der jeder der Funktionsköpfe ausgestattet ist, ist eine durch einen Motor, dessen Rotation durch ein elektronisches System mit Stromregelung geregelt wird, angetriebene mechanisch-pneumatische Anordnung, die geeignet ist, die Position der drehenden Scheibe, die eine Schleif-Oberfläche gegen die Bearbeitungsfläche richtet, zu verändern und während des Bearbeitungsvorganges einen konstanten Anpreßdruck aufrecht zu erhalten.
  • Die Ziele und Vorteile werden deutlicher hervorgehoben während der Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels des Verfahrens und der Maschine der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen, wobei:
  • Fig. 1 einen in eine erfindungsgemäße Maschine, mit der das erfindungsgemäße Verfahren angewendet wird, eingelegten Tiefdruckzylinder zeigt,
  • Fig. 2 den Schritt des Aufbrechens und Entfernens der Chrom-Deckschicht zeigt,
  • Fig. 3 die Oberfläche des Tiefdruckzylinders nach dem Entfernen des Chroms und vor dem Abflach-Schritt zeigt,
  • Fig. 4 eine Vorderansicht der erfindungsgemäßen Maschine ist,
  • Fig. 5 eine Seitenansicht der Maschine aus Fig. 4 zeigt,
  • Fig. 6 eine Vorderansicht von Details der Abflachanordnung zeigt, mit der die erfindungsgemäße Maschine ausgestattet ist,
  • Fig. 7 eine axonometrische Ansicht des Details einer vertikalen Stütze, die den Rahmen mit dem Basiselement der erfindungsgemäßen Maschine verbindet, ist,
  • Fig. 8 eine Vorderansicht der vertikalen Stütze aus Fig. 7 ist,
  • Fig. 9 das System des Rahmens zur vertikalen Bewegung, welches die Funktionsköpfe trägt, zeigt, wobei die letzteren für eine einfache Darstellung nicht gezeigt sind,
  • Fig. 10 das Detail der Gleitmittel des Rahmens gegen den in die Fig. 7 dargestellte Stütze zeigt,
  • Fig. 11 das System des Rahmens zur horizontalen Bewegung, welches die Funktionsköpfe trägt, zeigt, wobei die letzteren nicht gezeigt sind,
  • Fig. 12, 13, 14 und 15 verschiedene Arbeitsschritte der erfindungsgemäßen Maschine zeigen,
  • Fig. 16 eine Vorderansicht einer Funktionseinheit der erfindungsgemäßen Maschine ist,
  • Fig. 17 und 18 die Funktionseinheit aus Fig. 16 während zwei verschiedener Arbeitsschritte zeigen,
  • Fig. 19 eine teilgeschnittene Ansicht der Oberseite der in Fig. 18 dargestellten Funktionseinheit ist.
  • Wie in Fig. 1 zu erkennen ist, wird das erfindungsgemäße Verfahren unter Verwendung eines Funktionskopfes 1 einer Bearbeitungsmaschine, die ebenfalls Bestandteil der Erfindung und in Fig. 2, wo diese als ganze mit 200 bezeichnet ist, zu erkennen ist, angewendet, wobei mit dem Funktionskopf 1 das Bearbeiten der Oberfläche eines Tiefdruckzylinders 2, welcher mit Drehmitteln in Drehung um seine Längsachse 3 versetzt wird, ausgeführt wird.
  • Eine erste Scheibe 4 ist an dem Funktionskopf 1 angeordnet, wobei die Scheibe, wie zu erkennen ist, durch ein kleines Plateau gebildet ist, welches in Drehung um die Längsachse 10 des Funktionskopfes versetzt wird. Das kleine Plateau 4 ist, wie aus dem Detail in Fig. 2 gesehen werden kann, mit einer Vielzahl von vorstehenden Körpern 41 ausgestattet, welche durch eine Vielzahl von auf die Scheibe 4 aufgebrachten Diamantkörnern gebildet sind.
  • Alternativ können die vorstehenden Körper 41 auch aus einer Vielzahl von synthetischen oder künstlichen Körnern, z. B. Borcarbid oder ähnlichem Material gefertigt werden, welches eine geringere Härte als Diamant aufweist, die aber nahe an diese heranreicht.
  • Der Zylinder 2 ist, wie in dem Detail der Fig. 2 zu erkennen ist, durch eine Schale 21, vorzugsweise aus Stahl gebildet, auf der ein Kupferüberzug 22 galvanisch aufgebracht ist, der die Gravur trägt, und der durch eine Chrom-Schutzschicht 23 bedeckt ist.
  • Während der Drehbewegungen des Zylinders 2 und der Scheibe 4 jeweils um deren Längsachse 3 bzw. 10, drückt jeder vorstehende Körper 41 auf die Chrom- Schutzschicht 23 und bricht diese wegen des elastischen Nachgebens des unteren Kupferüberzugs 22 auf. Es ist nur das Nachgeben des Kupferüberzuges 22 und die Härte der Chrom-Deckschicht, die es den Diamantkörnern 41 erlaubt, das Chrom zu brechen und es dabei in sehr kleine Stücke 230 zu zersplittern, ohne es abzuschleifen, aber es von dem Kupfer zu lösen und wegzutransportieren.
  • Während solcher Schritte des Zersplitterns und Abtransportierens des Chroms, wird auch die in dem Kupferüberzug vorhandene Gravur entfernt. In einigen Fällen kann die Verwendung einer weiteren sich drehenden Scheibe erforderlich sein, um eine vollständige Entfernung der Gravur und eventueller Chromrückstände zu erreichen.
  • Nach dem Entfernen des Chroms und der Kupfergravur erscheint die in Fig. 3 mit 222 bezeichnete Kupferoberfläche selbst leicht zerfurcht und uneben und wird durch die Anwendung einer anderen, jeweils zu einem weiteren Funktionskopf gehörenden, sich drehenden Scheibe abgeflacht.
  • Die Bearbeitungsmaschine, die das oben beschriebene erfindungsgemäße Verfahren umsetzt, und ebenfalls Gegenstand der Erfindung ist, ist in den Fig. 4 und 5 dargestellt, wo sie als Ganzes mit 200 bezeichnet ist, und beinhaltet ein Basiselement 202, welches eine Stütz- und Drehanordnung 3 für einen zu bearbeitenden zylindrischen Körper 2 und eine Abflachanordnung, als Ganzes mit 5 bezeichnet, für die Oberfläche 41 des zylindrischen Körpers 2 aufweist.
  • Die Stütz- und Drehgruppe 3 besteht aus einem Paar von Reitstöcken 40, welche die Enden des abzuflachenden Zylinders 2, der durch eine Motorisierungsanordnung 42 in Drehungen versetzt wird, stützen. Die Oberfläche 441 des zylindrischen Körpers 2 wird durch einen parallel angeordneten Benetzungszylinder feucht gehalten, der eine Kühlflüssigkeit aus einem Becken 32, welches auf dem Basiselement 202 ruht, erhält.
  • Die laterale Oberfläche 441 des zylindrischen Körpers 2 wird durch die Abflachanordnung, als Ganzes mit 5 bezeichnet, abgeflacht, welche, wie auch in Fig. 3 zu erkennen, durch eine Vielzahl von Funktionsköpfen 1 gebildet ist.
  • Die Funktionsköpfe 1 sind mit kinematischen Elementen, genauer im Detail in Fig. 3 zu erkennen, verbunden, wobei die Elemente zu einer durch einen Rahmen 51, welcher durch durch ein Paar an seinen äußeren Enden angeordneter und an dem Basiselement 202 befestigter, vertikaler Stützen 35 gebildete Tragelemente getragen wird, getragenen zentralen Struktur 50 gehören.
  • Die in Fig. 3 zu erkennenden kinematischen Elemente beinhalten zwischen diesen verteilte und in zwei im wesentlichen horizontalen und parallelen Ebenen angeordnete Zahnräder 52, wobei in Verbindung einer jeden Ebene, in der solche Zahnräder 52 liegen, eine Kette 53 angeordnet ist. Solch eine Kette 53 ist zu einer Ringform zwischen mindestens zwei Zahnrädern 52 verbunden, mit denen sie in Eingriff steht und von denen mindestens eines mit Rotationsmitteln verbunden ist, die geeignet sind, es in Drehung zu versetzten, um eine Bewegung der Kette, mit der es in Eingriff steht, zu erreichen.
  • Die Funktionsköpfe 1 sind an der Kette 53 jeweils über einen Halter 81 befestigt und sind mit auf in der zentralen Struktur 50 ausgebildeten Schienen 92 gleitenden Rädern 91 ausgestattet, die die Funktion haben, den jeweiligen Funktionskopf zu stützen und ihn zu verfahren, wenn die Ketten 53 zum Einsatz kommen.
  • In den Fig. 16, 17 und 18 kann gesehen werden, daß jeder Halter 81 mit einem Antriebsmittel 83 ausgestattet ist, welches einen Motor 82 umfaßt und die vertikale Verschiebung entlang der Achse 84 des Halters 81 ermöglicht, wenn der Motor 82 in durch eine in der Gesamtheit mit 8 bezeichnete und durch denselben Halter 81 getragene Oszillationsanordnung eine alternierende Vertikalbewegung versetzt wird.
  • Um die Abflachanordnung 5 gegen den Zylinder 2 zu bewegen, wird der Rahmen 51 in vertikaler und in horizontaler Richtung über Gleitmittel bewegt, welche ihn mit jeder der vertikalen Stützen 35 verbinden und welche, wie in den Fig. 7 bis 10 zu erkennen ist enthalten:
  • - vertikale Gleitmittel, als Ganzes mit 70 bezeichnet und in den Fig. 7, 8 und 9 gezeigt, welche jeweils durch eine vertikal entlang von an der vertikalen Stütze 35 befestigten und auf dem Basiselement 202 ruhenden Säulen 72 gleitende Platte 71 geformt sind, welche ein Heben und Absenken des Rahmens 51 ermöglicht;
  • - in transversaler Richtung gegen die Längsachse 45 des Zylinders 2 bewegliche Gleitmittel, welche als Ganzes mit 73 bezeichnet sind und in den Fig. 8, 9 und 10 zu erkennen sind, welche jeweils durch ein an der Platte 71 befestigtes Gleitstück 74 gebildet sind, welche ein horizontales Bewegen der Enden 77 des Rahmens 51 gegen die Platte 71 ermöglichen.
  • Um die vertikale und die Querverschiebung des Rahmens 51 zu erreichen, werden Bewegungsmittel verwendet mit:
  • - vertikalen Handhabungsmitteln, in Fig. 9 als Ganzes mit 75 bezeichnet, welche eine Anzahl von durch Seilrollen 375 gestützte Seile 175 aufweisen, wobei jedes Seil ein mit einer der Platten 71 verbundenes Ende aufweist und wobei das gegenüberliegende Ende auf einer Aufrolltrommel 275 aufgerollt wird, die durch einen Motor drehend angetrieben wird,
  • - Handhabungsmitteln in Querrichtung gegen die Achse des Zylinders 2, die als Ganzes mit 76 bezeichnet sind und in Fig. 11 zu erkennen sind, welche eine Anzahl von durch Seilrollen 376 gestützte Seile 176 aufweisen, wobei jedes Seil ein mit dem äußeren Ende 77 des Rahmens 51 verbundenes Ende aufweist und wobei das gegenüberliegende Ende mit einer Aufrolltrommel 276 verbunden ist, die über einen Motor 376 drehend angetrieben wird.
  • Hinsichtlich des Motors 376 kann in Fig. 10 erkannt werden, daß er an der Platte 71 über eine Klammer 171 befestigt und er damit an dem Rahmen 51 befestigt ist. Darüber hinaus trägt die Klammer 171 eine durch ein rohrförmiges Element 274 unter Zwischenlagerung einer koaxial zu der Welle 174 ausgebildeten Feder 374 verlaufende Welle 174, wobei die Welle 174 und das rohrförmige Element 274 quer zu dem Rahmen 51 angeordnet sind. Eine an dem Rahmen befestigte Platte 474 ist auf der gegenüberliegenden Seite des Motors 376 angeordnet und drückt gegen die Feder 374. Wenn ein Ziehen an dem Seil 176 den Rahmen 51 in die Richtung 251 bewegt, drückt die Platte 474 die Feder 374 zusammen und deren elastische Entspannung erlaubt ein Zurückkommen des Rahmens 51 entlang der Bewegungsrichtung 151 entgegen der Richtung 251, wenn das Seil 176 entspannt wird.
  • Um ein Bearbeiten zu beginnen, ist es notwendig, den abzuflachenden zylindrischen Körper 2 zwischen den Reitstöcken 40 derart anzuordnen, daß die abzuflachende Oberfläche 441 horizontal und parallel zu der Schleiffläche einer jeden drehenden Scheibe 4 liegt.
  • Die Funktionsköpfe 1 werden dann nahe an die abzuflachende Oberfläche 441 herangebracht, indem der Rahmen 51 über Gleitmittel und Handhabungsmittel bewegt wird und indem den Pneumatikzylinder 100, mit denen die zu jedem Funktionskopf gehörende Oszillationsanordnung 8 ausgestattet ist, komprimierte Luft zugeführt wird.
  • Die drehenden Scheiben 4 werden dann auf einer Höhe 162, die tangential zu der abzuflachenden Oberfläche 441 ausgerichtet ist, ausgerichtet, wie in Fig. 12 zu erkennen ist, und dann in Kontakt mit der zu bearbeitenden Oberfläche gebracht, wie in den Fig. 13 und 14 gesehen werden kann.
  • Der Motor 82 eines jeden Funktionskopfes 6 wird eingeschaltet, so daß die drehenden Scheiben 4 eines jeden Kopfes das Bearbeiten beginnen, während zu derselben Zeit Motorisierungsmittel, nicht dargestellt, das Zahnrad 52 in Rotation versetzt, welches über die Bewegung der Kette 53 alle Funktionsköpfe 1 entlang der Längsrichtung parallel zu der Achse 45 des Zylinders 2 bewegt.
  • Der Zylinder wird durch die Motorisierungsanordnung 42 in Drehungen um seine eigenen Achse 45 versetzt und er wird auf seiner gesamten Länge und an seiner ,gesamten lateralen Oberfläche bearbeitet.
  • Während des Bearbeitens wird durch Einwirken auf die transversalen Handhabungsmittel 76 der Rahmen 51 und damit die Abflachanordnung 5 und die Funktionsköpfe 1 in einer solchen Weise horizontal verschoben, daß, wie in den Fig. 14 und 15 zu erkennen ist, zusätzliche Punkte 163, 164 und nacheinander alle Punkte der Schleiffläche der drehenden Scheibe 4 fortschreitend in Kontakt mit der Erzeugenden der Oberfläche 441 des abzuflachenden Zylinders 2 treten. Dies ermöglicht eine gleichmäßige Nutzung der Schleiffläche der drehenden Scheibe und verhindert das Phänomen des Durcharbeitens.
  • Es ist wichtig hervorzuheben, daß alle drehenden Scheiben 4 die Oberfläche 441 des Zylinders 2 bearbeiten müssen, indem sie in Kontakt mit ihr gebracht werden in Zusammenhang mit einem Zwischenpunkt ihrer Innenfläche der, wie in den Fig. 13, 14 und 15 zu erkennen ist, jeweils zu den Punkten 163, 164 und 165 korrespondiert, wenn die Köpfe quer zu dem Zylinder bewegt werden, um nacheinander die gesamte Schleiffläche der Scheibe zu beeinflussen.
  • Um das Bearbeiten zu Optimieren ist die Arbeit der ersten drehenden Scheibe 4 von maßgeblicher Bedeutung und eventuell auch noch die Arbeit der zweiten, welche mit der zu bearbeitenden Oberfläche in Kontakt kommt, wobei die Scheibe, wie bereits beschrieben wurde, ein Aufbrechen der Chromschicht verwirklicht, ein Entfernen nicht durch ein Schleifen, ähnlich wie es bei bekannten Werkzeugmaschinen geschieht, sondern statt dessen durch ein Aufbrechen, welches die Schicht in Stücke 230 zerkleinert, ohne sie abzuschleifen, bewirkt.
  • Die drehenden Scheiben, welche auf die ersten folgen, sind mit Schleifmitteln versehen, die eine abschießende Schleifwirkung zeigen.
  • Während des Bearbeitens wird jede drehende Scheibe 4 über die bereits erwähnte, als Ganzes mit 8 bezeichnete Oszillationsanordnung, mit der jede Funktionseinheit 1 ausgestattet ist, auch alternierend vertikal bewegt, auf und ab gegen die zu bearbeitende Oberfläche 441.
  • Das Vorhandensein einer solchen Oszillationsanordnung hat eine fundamentale Funktion bei dem Abflachen des Zylinders, und sie erlaubt es, eine Zylinderoberfläche zu erhalten, die im wesentlichen frei von Eindrücken ist, da sie es ermöglicht, einen konstanten Anpreßdruck der drehenden Scheiben 4 gegen die abzuflachende Oberfläche 441 aufrecht zu erhalten.
  • Jede Oszillationsanordnung 8 weist, wie in den Fig. 16, 17, 18 und 19 zu erkennen ist, einen bereits erwähnten pneumatischen Zylinder 100 auf, dessen Stempel 109 an dem Motor 82 befestigt ist und dessen Körper 108 mit der Klammer 111 an die an den Ketten 53 befestigten Struktur 81 befestigt ist und der den Motor 82 trägt.
  • Wenn die drehende Scheibe 4 auf einen Punkt mit stärkerem Widerstand trifft, verbraucht der Motor 82 wegen der größeren Härte des abzuflachenden Zylinders an dem Punkt, die eine stärkere Schleifleistung von der Schleiffläche 41 der Scheibe 4 erfordert, mehr Strom. Dieser höhere Stromverbrauch wird von einer zu einer in Fig. 4 zu erkennenden Regeleinheit 300 gehörenden Strommeß-Karte registriert, wo die relative Stromaufnahme auf der Anzeige 301 angezeigt wird.
  • Genauer sind auf der Einheit 300 eine Vielzahl digitaler Anzeigen vorhanden, von denen jede über eine Strommeß-Karte mit dem Motor 82 verbunden ist, mit dem ein spezieller Funktionskopf 1 ausgestattet ist.
  • Wenn der Motor 82 mehr Strom benötigt, muß die drehende Scheibe 4 angehoben werden, und dies wird durch die Oszillationsanordnung 8 erreicht. Tatsächlich weist der Körper 108 des pneumatischen Zylinders 100 ein Innengewinde 110 auf, mit dem eine zu einem über einen Winkel 112 an derselben Klammer 111 befestigten Motor 114 gehörende Schraube 113 verbunden ist.
  • Der Körper 108 des Pneumatikzylinders 100 ist über einen pneumatischen Hilfszylinder 115, der ein erstes Verbindungselement 116 aufweist, das das Gegenstück zu einem zweiten, an einer Platte 118, die an dem Motor 82 selbst befestigt ist, befestigten Verbindungselement 117 bildet, fest mit dem Motor 82 verbunden.
  • Die Verbindungsmittel 116 und 117 sind durch eine Vielzahl an einem Träger befestigter metallischer Punkte gebildet, die geeignet sind eine wechselseitige Reibung zu erzeugen, wenn sie miteinander verbunden werden, so daß eine gleitende Relativbewegung zwischen den Gliedern des eigenen Systems verhindert wird.
  • Wenn der Hilfszylinder 115 die Verbindungsmittel 116 und 117 in wechselseitige Haftung bringt, bildet der Körper 108 des Pneumatikzylinders 100 einen einzigen Körper mit dem Motor 82, und so wird jede Möglichkeit einer Relativbewegung zwischen den beiden aufgrund des Pneumatikbetriebes, das heißt die Bewegung des Stempels 109, verhindert.
  • Auf der anderen Seite bewirkt ein von der Strommeß-Karte, wenn diese einen Anstieg oder einen Abfall des durch den Motor 82 aufgenommenen Stroms feststellt, ausgesendetes Signal eine Rotation des Motors 114 entgegen dem oder im Uhrzeigersinn, der dementsprechend die Schraube 113 in Rotation versetzt, die, da sie in das Innengewinde 110 eingreift, ein Heben oder Absenken des Körpers 108 des Pneumatikzylinders 100 und somit auch des Motors 82 und der damit verbundenen drehenden Scheibe 4 bewirkt. Auf eine solche Weise reagiert das System auf jede durch die Schleifscheibe 4 während der Bearbeitung gefundene Druckveränderung, die zu einer Veränderung der Stromaufnahme korrespondiert, mit einem durch die Strommeß-Steuer-Karte zu dem Motor 114 gesendeten Signal, die ihn aktiviert und entsprechend der Situation den gesamten Motor 82 hoch und runter setzt und auf diese Weise den Kontakt zwischen jeder Scheibe 4 und der Oberfläche 441 des Zylinders 2 während der Bearbeitung verändert.
  • Während der horizontalen Bewegung und der gleichzeitigen Rotation der Scheiben 4 wird auch eine vertikale, oszillierende Bewegung durchgeführt, als Funktion der Veränderungen des aufgenommenen Stroms, verursacht durch die unterschiedlichen Härten, auf die jede der Schleifscheiben während des Bearbeitens trifft.
  • Anhand dem, was beschrieben worden ist, wird verstanden, daß das Verfahren und die Maschine, die ein solches Verfahren durchführt, wobei beide Gegenstand der Erfindung sind, alle vorgegebenen Ziele erreichen.
  • Vor allem wird das Ziel erreicht, ein Verfahren anzugeben, welches das Entfernen einer Chrom-Schutzschicht durch Aufbrechen und nicht durch ein Abschleifen ermöglicht.
  • Darüber hinaus werden das Entfernen des Chroms und der Gravur, das Polieren des Kupferüberzuges mit derselben Maschine erreicht, wodurch eine allgemeine Reduzierung der Durchlaufzeit erreicht wird. Das Bearbeitungsverfahren der Erfindung führt dadurch zu einem preiswerteren und schnelleren Verfahren als die aus dem Stand der Technik bekannten Verfahren.
  • Die Maschine, die das Verfahren der Erfindung durchführt, erlaubt es, eine recht zylindrische, recht polierte und wellenfreie Oberfläche zu erhalten, aufgrund des Vorhandenseins der Oszillationsanordnung in jeder Funktionseinheit, die während der Längsbewegung der drehenden Schleifscheiben das Anheben und Absenken der Scheiben gegen die abzuflachende Oberfläche erlaubt, über eine Strommeß- Regelung und als Funktion der Veränderungen des Stroms aufgrund von Veränderungen des Widerstandes, auf den jede Schleifscheibe während des Bearbeitens trifft.
  • Es ist klar, daß zum Erreichen des besten Ergebnisses in Abhängigkeit der Härte der zu entfernenden Oberfläche Schleifscheiben mit verschiedenen Körnern und die nützlichsten Rotationsgeschwindigkeiten derselben Scheiben verwendet werden.
  • Weiterhin erlauben es die Strommeß-Karten, die die Stromaufnahme auf eine differentielle Weise für jede Funktionseinheit betreiben, den Abflach-Andruck für jede Scheibe zu verändern.
  • Da die sich drehenden Scheiben der Funktionsköpfe parallel zu den Erzeugenden des zu bearbeitenden Zylinders arbeiten, ist es in vorteilhafter Weise möglich, alle durch vorherige Dreh- oder Schleifbearbeitungen hervorgerufenen schraubenförmigen Marken zu entfernen.
  • Es ist notwendig hervorzuheben, daß die Zahl der Funktionsköpfe, mit denen die Maschine ausgestattet ist, beliebig ist, und daß jeder von ihnen ein Abflach- "Modul" bildet.
  • Während der Herstellungsphase kann die erfindungsgemäße Maschine Abwandlungen erfahren, welche beispielsweise aus verschiedenen Ausführungsformen der Gleitvorrichtungen und der Bewegungsmittel für den Rahmen und der durch den Rahmen getragenen Funktionseinheiten oder in verschiedenen Ausführungsformen der Oszillationsanordnungen, mit denen jede Funktionseinheit ausgestattet ist, bestehen kann.
  • Es ist offensichtlich, daß die erfindungsgemäße Maschine mit passenden Abmessungen, die geeignet sind zylindrische Körper beliebiger Durchmesser und Längen zu bearbeiten, realisiert werden kann.
  • Es soll ebenfalls verstanden werden, daß alle beschriebenen Abwandlungen und andere, ohne den Umfang der anhängenden Ansprüche zu verlassen, mögliche Abwandlungen als durch die vorliegende Erfindung geschützt zu betrachten sind.

Claims (13)

1. Verfahren zum Entfernen von Chromschichten und Gravuren von Tiefdruckzylindern (2) mit einem metallischen Mantel (21), der galvanisch mit einer Kupferschicht (22) beschichtet ist, in die die Gravur eingebracht ist und auf die eine schützende Chrom-Deckschicht (23) aufgebracht ist, dadurch gekennzeichnet,
daß es folgende Schritte beinhaltet:
- Versetzen des Zylinders (2) in eine Rotation um seine Längsachse (3),
- Entfernen der Chromschicht (23) mittels zu mindestens einer ersten, vertikal verschiebbaren, sich drehenden Scheibe (4) gehörenden, sich von dieser abhebenden Körpern (41), wobei die sich drehende Scheibe unter einem konstanten Druck gegen die Oberfläche des Tiefdruckzylinders (2) gehalten wird,
- Abflachen der Kupferschicht (22) unterhalb der Chromschicht (23) mittels mindestens einer zweiten, sich drehenden Schleifelemente aufweisenden Scheibe,
wobei das Entfernen der Chrom-Deckschicht (23) bestimmt ist durch das Aufbrechen der Chrom-Deckschicht (23), was durch elastisches Eindrücken der unterhalb der Decksicht liegenden Kupferschicht (22) erreicht wird, wenn die abstehenden Körper (41) gegen die Chrom- Deckschicht (23) wirken.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die abstehenden Körper aus Diamantkörnern (41) bestehen, die an der sich drehenden Scheibe mit einem Haftmittel (42) befestigt sind.
3. Modulare Abflach- und Poliermaschine (200) für zylindrische Oberflächen (441), die geeignet ist, das Verfahren zum Entfernen einer Chromschicht gemäß Anspruch 1 zu verwirklichen, mit einem Basiselement (202) welches eine Stütz- und Drehanordnung (3) für einen zu bearbeitenden zylindrischen Körper (2) und eine Abflachanordnung (5) für eine laterale Oberfläche (441) des zylindrischen Körpers (2) trägt, wobei die Abflachgruppe (5) folgende Elemente aufweist:
- Eine Vielzahl von Funktionsköpfen (1), von denen jeder zumindest eine sich drehende Scheibe (4) mit von dieser abstehenden Körpern (41) aufweist und die geeignet sind, die Bearbeitung der lateralen Oberfläche (441) des zylindrischen Körpers (2) auszuführen,
- Einen die Funktionsköpfe (1) tragenden Rahmen (51), welcher auf an dem Basiselement (202) befestigten Tragelementen (35) ruht und mit den Tragelementen (35) über mit Handhabungsmitteln (75, 76) zusammenwirkenden Gleitmitteln (70, 73) verbunden ist, so daß die Bewegung der Abflachanordnung (5) gegen den zu bearbeitenden zylindrischen Körper (2) ermöglicht wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Funktionsköpfe (1) mit durch den Rahmen (51) getragenen kinematischen Elementen (52, 53) zur Bewegung der Funktionsköpfe (1) entlang einer longitudinalen, im wesentlichen zu den Erzeugenden der abzuflachenden lateralen Oberfläche (441) des zylindrischen Körpers (2) parallelen Richtung (45) verbunden sind, wobei jeder der Funktionsköpfe (1) mit einer Oszilationsanordnung (8) versehen ist, die dazu geeignet ist, die Bewegung der zu jedem der Funktionsköpfe (1) gehörenden sich drehenden Scheibe (4) in eine im wesentlichen vertikale Richtung zeitgleich zu der Bewegung eines jeden der Köpfe entlang der longitudinalen Richtung (45) zu ermöglichen, um einen konstanten Andruck der sich drehenden Scheiben (4) gegen die abzuflachende Oberfläche zu halten.
4. Modulare Abflach- und Poliermaschine (200) gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Funktionskopf (1) einen Motor (82) aufweist, der über Antriebsmittel (83) mit einem an dem kinematischen Elementen (53) fest angeordneten Träger (81) beweglich verbunden ist, und daß die Oszilationsanordnung (8) an ihm angeordnet ist, welche einen pneumatischen Zylinder (100) aufweist, dessen Stempel (109) mit dem Motor (82) fest verbunden ist und dessen Körper (108) mittels einer Klammer (111) mit der Struktur (81) fest verbunden ist, wobei der Körper (108) ein Innengewinde (110) aufweist, mit welchem eine Schraube (113) verbunden ist, welche mit einem durch einen Vierkant (112) mit der Klammer (111) fest verbundenen Motor (114) verbunden ist, wobei Befestigungsmittel vorgesehen sind, die eine feste Verbindung zwischen dem Körper (108) des Pneumatikzylinders (100) und dem Motor (82) bewirken.
5. Modulare Abflach- und Poliermaschine (200) gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungsmittel einen mit dem Körper (108) des Pneumatikzylinder (100) fest verbundenen pneumatischen Hilfszylinder (115) aufweist, welcher ein erstes Verbindungselement (116) aufweist, das mit einem zweiten, zu einer mit dem Motor (82) fest verbundenen Platte (118) gehörenden Verbindungselement (117) verbunden ist.
6. Modulare Abflach - und Poliermaschine (200) gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stütz- und Drehanordnung (3) für den zylindrischen Körper (2) gegenüberliegend angeordnete Reitstöcke (40) und eine Motorisierungsanordnung (42) aufweist, die mit einem Ende des zylindrischen Körpers (2) verbunden ist, wobei die Reitstöcke (40) und die Motorisierungsgruppe (42) mit dem Basiselement (202) der Abflach- und Poliermaschine (200) fest verbunden sind.
7. Modulare Abflach - und Poliermaschine (200) gemäß Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische Körper (2) mit einem parallelen Benetzungszylinder (31) in Richtung einer Erzeugenden in Kontakt ist, der eine Kühllösung aus einem Becken (32) erhält, welches auf dem Basiselement (202) ruht.
8. Modulare Abflach - und Poliermaschine (200) gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitmittel folgendes aufweisen:
- vertikale Gleitmittel (70), die an den äußeren Enden des Rahmens (51) angeordnet sind, und jeweils eine Platte (71), die vertikal entlang mit dem Stützelement (35) verbundenen Säulen (75) gleiten enthalten und auf dem Basiselement (202) ruhen, um ein Heben und Absenken des Rahmens (51) zu ermöglichen,
- Gleitmittel, die in transversaler Richtung (73) gegen die Längsachse (45) des abzuflachenden Zylinders (2) beweglich sind und an den äußeren Enden des Rahmens (51) angeordnet sind, wobei jedes aus einem mit der Platte (71) fest verbundenen Gleitstück (74) besteht, welches eine Bewegung des Rahmens (51) gegen die Platte (71) ermöglicht, wobei die vertikalen Gleitmittel mit vertikalen Handhabungsmitteln (75) zusammenwirken und die transversalen Gleitmittel, die transversal auf die Achse des abzuflachenden Zylinders zu beweglich sind, mit Handhabungsmitteln (76) zusammenwirken.
9. Modulare Abflach- und Poliermaschine (200) gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikalen Handhabungsmittel (75) eine Vielzahl von über Rollen (375) geführte Seile (175) aufweisen, wobei jedes Seil ein mit einer der Platten (71) der vertikalen Gleitmittel (70) verbundenes Ende aufweist und wobei ein entgegengesetztes Ende auf einer Aufrolltrommel (275) aufgewickelt ist, die durch einen Motor drehbar angetrieben ist.
10. Modulare Abflach - und Poliermaschine (200) gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die transversalen Handhabungsmittel (76) eine Vielzahl von über Rollen (376) geführten Seilen (176) aufweisen, wobei jedes Seil ein mit einem äußeren Ende (77) des Rahmens (51) verbundenes Ende aufweist und wobei ein entgegengesetztes Ende mit einer Aufrolltrommel (276) verbunden ist, welche durch einen Motor (376) drehbar angetrieben ist.
11. Modulare Abflach - und Poliermaschine (200) gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die kinematischen Elemente, welche die Funktionsköpfe (1) bewegen, mit einer auf dem Rahmen (51) angeordneten zentralen Struktur (50) fest verbundene Zahnkränze (52) aufweisen, die zwischen diesen verteilt sind und in zwei horizontalen und parallelen Ebenen angeordnet sind, wobei mindestens jeweils eine Kette (53) in Beziehung zu jeweils einer dieser Ebenen, in welchen die Zahnkränze (52) liegen, angeordnet ist, wobei eine solche Kette zwischen zumindest zwei der Zahnkränze (52), mit welchen die Kette in Eingriff steht, ringförmig verbunden ist und wobei zumindest einer der Zahnkränze (52) mit einem Rotationsmittel verbunden ist.
12. Modulare Abflach - und Poliermaschine (200) gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Funktionsköpfe (1) mit der mindestens einen Kette (53) verbunden ist und durch Räder (91) gestützt wird, welche auf Schienen (92) gleiten, die in der zentralen Struktur (50) ausgeformt sind.
13. Modulare Abflach - und Poliermaschine (200) gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der Verbindungsmittel (116, 117) aus einer Vielzahl von überstehenden, mit einem Träger verbundenen, metallischen Elementen bestehen, wobei die metallischen Elemente eines jeden Verbindungselementes geeignet sind, um eine wechselseitige Reibung zu erzeugen, wenn sie miteinander verbunden sind, um ein Abgleiten der Glieder, zu denen sie gehören, zu verhindern.
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