DE696996C - Magnetschalter fuer den Antrieb der Kohlennachschubvorrichtung an Bildwerferbogenlampen - Google Patents
Magnetschalter fuer den Antrieb der Kohlennachschubvorrichtung an BildwerferbogenlampenInfo
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Classifications
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- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B31/00—Electric arc lamps
- H05B31/0081—Controlling of arc lamps
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Description
- Magnetschalter für den Antrieb der Kohlennachschubvorrichtung an Bildwerferbogenlampen Die Erfindung bezieht sich auf einen vom Lampenstrom abhängigen Magnetschalter des Antriebes der Kohlennachschubvorrichtung an Bildwerferbogenlampen.
- Bei Bogenlampen, besonders bei Spiegelbogenlampen für Standbildwerfer, derenKohlen elektromotorisch im Verhältnis ihres Abbrandes vorgeschoben werden, muß dafür gesorgt sein, daß beim Abreißen des Lichtbogens, z. B. beim Ausschalten der Lampe, der Vorschub stillgesetzt wird, damit die Kohlen und die sie tragenden Teile nicht gewaltsam gegeneinandergefahren und .: zerstört werden. Es sind deshalb bereits Einrichtungen vorgeschlagen worden, die bewirken, daß das Stillsetzen des Antriebs der Kohlennachschubeinrichtung beim Ausschalten der Lampe oder beim Abreißen des Lichtbogens selbsttätig erfolgt. Bei diesen bekannten Einrichtungen wurde die beim Abreißen des Bogens auftretende Spannungserhöhung ausgenutzt. Die Überspannung erregte eine Relaisspule zusätzlich, wodurch ein weiterer Kontakt geschlossenwurde, worauf über magnetische Hilfseinrichtungen ein Quecksilberschalter für den Vorschubmotor gekippt. wurde. Diese Einrichtung erforderte viele Einzelteile, sie war teuer und nicht sehr betriebssicher.
- Es ist auch bereits eine Anordnung bekannt, bei der ein vom Lampenstrom abhängiger Magnetschalter des Antriebes des Kohlenvorschubes an Bildwerferbogenlampen vorgesehen ist, wobei aber zum Einschalten des Antriebs des Kohlennachschubs außer dem Einschalten des Lampenstromkreises ein weiterer, besonderer Schalter vorgesehen ist. Beim Gegenstand der Erfindung sind diese beiden Schalter dadurch zu einem einzigen vereinigt, daß der vorn Lampenstrom abhängige Magnetschalter des Antriebs, des Kohlenvorschubs einen breiten Luftspalt aufweist, der das selbsttätige Ansprechen beim Einschalten der Lampe verhindert und mit einem besonderen Bedienungsglied, z. B. einem Druckknopf, versehen ist, durch das er in die Einschaltstellung gebracht, werden. kann. Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel und seine Anwendungsmöglichkeit in zwei verschiedenen Lampenschaltungen.
- Abb. i ist ein senkrechter Mittelschnitt durch einen nach der Erfindung ausgebildeten Schalter.
- Abb: 2 ist die zugehörige Draufsicht.
- Abb. g zeigt ein Schaltschema für Widerstandsregelung der Lampe und ununterbrochenen Lauf des Kohlennachschubes unter Verwendung des Schalters nach der Erfindung.
- Abb. 4 ist eine ähnliche Schaltung für absatzweisen Lauf des Kohlennachschubes unter Steuerung durch ein Spannungsrelais.
- Das Gehäuse i des Sehalters ist an einer Wand 2 befestigt. In dem Gehäuse x sind die beiden Schenkel 3 und 4 eines Weicheisenmagneten untergebracht, die in eine sie magnetisch verbindende und gleichzeitig das Gehäuse abschließende Platte 5 eingenietet sind. Die Schenkel 3 und 4 tragen Wicklungen 6, die bei dem gezeichneten Beispiel mit der Lampe hintereinander geschaltet zu denken sind; also vom Lampenstrom durchflossen werden.
- Am Schaltergehäuse ist eine Blattfeder befestigt; die einen Anker 8 trägt, der den Magnetpolen 3 und 4 gegenüberliegt. Der Luftspalt 9 zwischen dem Anker und den Polen und die Stärke der Blattfeder 7 sind so bemessen, daß die beim Einschalten der Lampe entstehende magnetische Kraft nicht imstande ist, den Anker . an die Pole heranzuziehen. Es kann daher ohne Störung gezündet werden und erst, wenn der Lichtbogen steht, wird der Nachschub eingeschaltet. Hierzu ist mit der Blattfeder 7 außer dem Anker 8 ein aus Isolierstoff bestehender Teil ro verbunden, welcher Kontakte i1 und 12 trägt, die ihrerseits durch einen Leiter 13 verbunden sind. Den Kontakten 1i und i2 liegen Gegenkontakte 14 und 15 gegenüber, die über Leitungen 16 und i7 mit dem Stromkreis des Motors für den Kohlennachschub verbunden sind. An der Blattfeder 7 greift ferner ein mit ihr fest verbundener Druckknopf 18 an, der durch eine in die Wand 2 eingesetzte Führungsbuchse i9 nach außen hindurchragt. Durch Druck auf diesen Knopf kann der Anker 8 den Polen so weit genähert werden, daß diese ihn nach dem Einschalten der Lampe festhalten und damit eine leitende Berührung zwischen den Kontaktpaaren 11,1q. und 12,i5 aufrechterhalten, den Nachschubmotor also eingeschaltet halten. Beim Aufhören des Lampenstromes und damit der Magnetwirkung löst die Blattfeder 7 die Kontakte, die nach Wiedereinschalten der Lampe erst durch erneutes Drücken auf den Knopf 18 wieder in Berührung miteinander gebracht werdenkönnen.
- Der nach der Erfindung ausgebildete Schalter ist sowohl bei Lampen verwendbar, die in bekannter Weise mit ununterbrochen laufendem Kohlennachschubmotor arbeiten, dessen Laufgeschwindigkeit über einen Widerstand geregelt wird, wie auch bei Lampenschaltungen, bei denen der Motor nur absatzweise mit gleichbleibender Geschwindigkeit arbeitet, wobei er nach jeder Stillstandsperiode über ein Spannungsrelais selbsttätig eingeschaltet wird.
- Abb. 3 zeigt ein Schaltschema für den ersten Fall. L ist die Lampe, S der Schalter nach der Erfindung, M der Antriebsmotor für den Kohlennachschub und W der Widerstand zur Regelung des Motors.
- Abb. 4 zeigt eine Schaltung für den zweiten Anwendungsfall. L ist wieder die Lampe, S der Schalter nach der Erfindung, 1V1 der Motor für den Antrieb des Kohlennachschubes und R das Spannungsrelais für den Motorstromkreis.
Claims (1)
- PATENTANSPRU CIi Vom Lampenstrom abhängiger Magnetschalter des Antriebes des Kohlenvorschubes an Bildwerferbogenlampen, dadurch gekennzeichnet daß derMagnetschaltereinenbreiten Luftspalt aufweist, der das selbsttätige Ansprechen beim Einschalten der Lampe verhindert und mit einem besonderen Bedienungsglied, z. B. einem Druckknopf, versehen ist, durch das er in die Einschaltstellung gebracht werden kann.
Priority Applications (1)
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| DE1938B0184640 DE696996C (de) | 1938-09-17 | 1938-09-17 | Magnetschalter fuer den Antrieb der Kohlennachschubvorrichtung an Bildwerferbogenlampen |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE696996C true DE696996C (de) | 1940-10-03 |
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| DE1938B0184640 Expired DE696996C (de) | 1938-09-17 | 1938-09-17 | Magnetschalter fuer den Antrieb der Kohlennachschubvorrichtung an Bildwerferbogenlampen |
Country Status (1)
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1938
- 1938-09-17 DE DE1938B0184640 patent/DE696996C/de not_active Expired
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