DE69666C - Gleitender Prellbock - Google Patents
Gleitender PrellbockInfo
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- DE69666C DE69666C DENDAT69666D DE69666DA DE69666C DE 69666 C DE69666 C DE 69666C DE NDAT69666 D DENDAT69666 D DE NDAT69666D DE 69666D A DE69666D A DE 69666DA DE 69666 C DE69666 C DE 69666C
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- DE
- Germany
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- buffer stop
- buffer
- stop
- air
- cylinders
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61K—AUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B61K7/00—Railway stops fixed to permanent way; Track brakes or retarding apparatus fixed to permanent way; Sand tracks or the like
- B61K7/16—Positive railway stops
- B61K7/18—Buffer stops
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTA
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Gleitender Prellbock.
Die bis jetzt bekannten, zum Abschlufs stumpfer Geleise dienenden Prellböcke sind
feststehend, d. h. auf einem Mauerklotz montirt, oder mit dem unteren Theil tief in die Erde
eingegraben oder mit dem Geleisgestä'nge unverrückbar verschraubt. Zur Aufnahme bezw.
Verminderung der Stofswirkung sind Feder-, Luft- oder Wasserbuffer vorgeschraubt.
Der grofse Uebelstand dieser Anordnungen liegt darin, dafs dieselben nur innerhalb sehr
enger Grenzen ihren Zweck erfüllen und bei einer darüber hinausgehenden Beanspruchung
zerstört werden.
Der neue Prellbock besteht aus der Bühne a und dem damit verbundenen Bock b. Das
Ganze liegt lose auf dem Geleise, so dafs die Fahrzeuge auf die Bühne α laufen, mit den
Buffern gegen den Bock b stofsen und dann wie auf einem Schlitten stehend nach vorwärts
gleiten. Das Gewicht der Fahrzeuge erhöht die Reibung, wirkt daher bremsend. .Diese
Bremswirkung würde· für alle Fälle nicht ausreichen und bis zum völligen Stillstand der
Fahrzeuge einen zu weiten Weg erfordern.
Um die hemmende Wirkung zu erhöhen, werden dem gleitenden Prellbock entweder
weitere Reibungswiderstände entgegengesetzt, oder die überschiefsende Kraff· wird zum
Hineindrücken eines oder mehrerer Kolben in oder aus einem oder mehreren ganz oder
theilweise mit Flüssigkeit gefüllten Cylindern verwendet.
Im ersteren Falle erhält der Prellbock vorn einen keilförmig gestalteten Vorbau c, Fig. 1,
der in einen Haufen Schotter oder Kies bis zur völligen Vernichtung der angesammelten
Kraft eindringt. In der Stückgröfse des Schotters sowie in der Höhe des Haufens hat man die
Mittel, die Widerstände gröfser oder geringer zu gestalten.
Im Falle hydraulische Hemmung eingeschaltet werden soll, läfst man den gleitenden Prellbock
gegen zwei aufserhalb des Normalprofils des lichten Raumes liegende, als Plunger dienende
hohle Kolben e drücken (Fig. 4). Diesem Hineindrucken setzt eine Flüssigkeit den erforderlichen
Widerstand entgegen. Die Regelung dieses Widerstandes wird in folgender Weise bewirkt:
Bei der in Fig. 4 dargestellten Anordnung sind die Kolben e hohl und bis zu der an der
tiefsten Stelle des Bodens befindlichen Oeffnungy mit Luft gefüllt. Die Cylinder d sind mit
Flüssigkeit gefüllt. Eine Rohrleitung g stellt die Verbindung der Cylinder mit einem Hülfswindkessel
h her. Ein in g eingestellter Hahn oder Schieber regelt die Gröfse der freien
Durchfiufsöffnung.
Werden die Kolben e beim Auflaufen der Fahrzeuge in die Cylinder d hineingedrückt,
so tritt die Flüssigkeit durch die Oeffnungen f in die hohlen Kolben e und pressen daselbst
die Luft zusammen. Durch die regulirbare Oeffnung g geht ein Theil der Flüssigkeit in
den Windkessel h. Die in den Plungern e vorhandene Luft bildet ein elastisches Kissen
und verhindert eine plötzliche, über die Grenzen hinausgehende Steigerung des Druckes. Durch
die Drosselung der Flüssigkeit bei g wird ein weiterer Widerstand eingeschaltet.
Claims (2)
1. Ein Prellbock, dadurch gekennzeichnet, dafs auf dem Schienengeleise, mit der Bufferbohle
des Prellbockes fest verbunden, eine Bühne angebracht ist, welche auf dem Schienengeleise mit dem Prellbock wie ein
Schlitten gleitet, sobald die Lokomotive bezw. das Eisenbahnfahrzeug nach Auffahren
auf die Bühne mit seinen Buffern gegen die Buffer des Prellbockes anstöfst.
2. Eine Ausführungsform des durch Anspruch ι. gekennzeichneten Prellbockes, bei
welcher an dem Prellbock ein keilförmiger Vorbau (i) angebracht ist, der, ebenfalls
auf dem Geleise schlittenartig gleitend, sich bei Bewegung des Prellbockes in einen
Haufen Schotter, Kies etc. hineinschiebt und so die lebendige Kraft des Zuges aufzehrt.
Eine Äusführungsform des durch Anspruch i. gekennzeichneten Prellbockes, bei
welcher der Prellbock mit einer hydraulischen Vorrichtung, bestehend aus zwei Luftcylindern (e), welche sich in zwei
Wassercylinder (d) hineinschieben, wobei die Luftcylinder durch ihre an tiefster Stelle
angebrachten Oeffnungen (f) als Windkessel wirken, fest verbunden ist. \
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE69666C true DE69666C (de) |
Family
ID=343109
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT69666D Expired - Lifetime DE69666C (de) | Gleitender Prellbock |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE69666C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2500800A1 (fr) * | 1981-03-02 | 1982-09-03 | Rohrkombinat Stahl & Walzwerk | Butoir de freinage |
-
0
- DE DENDAT69666D patent/DE69666C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2500800A1 (fr) * | 1981-03-02 | 1982-09-03 | Rohrkombinat Stahl & Walzwerk | Butoir de freinage |
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