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Gebiet der
Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erfassung einer
Eigenschaft einer Umgebung, der die Vorrichtung ausgesetzt ist.
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Hintergrund
der Erfindung
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Sensoren
zum Erfassen und Messen absoluter und relativer Werte von physikalischen
Größen, etwa der
chemischen oder biochemischen Konzentration, magnetischen oder elektrischen
Feldstärken,
Druck, Dehnung, Temperatur und pH, z.B. in einer Umgebung, der der
Sensor ausgesetzt ist, sind im Stand der Technik gut bekannt. Zu
bekannten Sensoren gehören
direkt lesende Sensoren, zu denen beispielsweise ein Quecksilberthermometer,
oder ein Bourdon-Druckmessgerät
gehört,
und Sensoren, die Wandler zum Umwandeln eines Eingangssignals oder
eines Reizsignals in ein Ausgangssignal einer anderen Art verwenden.
So wandelt ein Infrarotpyrometer Infrarotstrahlung in ein nutzbares
elektrisches Ausgangssignal um, das durch ein elektrisches Messgerät lesbar
ist.
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Zu
bekannten Sensoren gehören
ferner optische Sensoren, die gemessene Werte direkt oder mittels eines
Wandlers tiefem. Ein einfacher Farbvergleichs-pH-Testapparat ist
ein Beispiel eines optischen Sensors, der direkt ausgelesen wird,
wohingegen ein Kameralichtintensitätsmesssystem ein optischer
Sensor ist, der einen Wandler anwendet. Der empfindlichste optische
Sensor ist ein interferometrischer Sensor, der ein Interferometer
verwendet, um Information über
einen erfassten Zustand bereitzustellen. Ein Interferometer ist
ein Instrument, das Licht aus einer Eingangsquelle in zwei oder
mehrere Strahlen aufteilt. Die Lichtstrahlen werden durch unterschiedliche
Wege mit unterschiedlichen effektiven optischen Weglängen geführt, so
dass ein Interferenzringmuster erzeugt wird, wenn die Strahlen wieder
vereint werden. Eine Analyse der hellen und dunklen Bereiche des
Interferenzmusters liefert ein empfindliches Maß der Differenz in der effektiven
Weglänge
der unterschiedlichen Strahlengänge.
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Zu
einer besonderen Gruppe optischer Sensoren, die eine wichtige technische
Entwicklung in jüngster Zeit
erfahren haben, gehören
integrierte optische Sensoren. Integrierte optische Sensoren sind
monolithische Strukturen, die durch die Integration diverser optischer
Komponenten in einen einzelnen Wellenleiteraufbau gekennzeichnet
sind. Ein integrierter optischer Sensor ist typischerweise ein Dünnfilmelement
mit einem Wellenleiter, der auf einem einzelnen Substrat aufgebaut
ist, wobei typischerweise das Element andere optische Elemente oder
Komponenten zur Beugung, Brechung, Reflektion oder Zusammenführung unterschiedlicher Lichtanteile,
die sich in dem Wellenleiter ausbreiten, bereitstellt. Die optische
Integrationstechnologie ist besonders nützlich bei der Bereitstellung
der optischen Elemente, die mit interferometrischen Sensoren in
Verbindung stehen und separate und diskrete optische Komponenten
bislang verwendeten. Zu bekannten Sensoren gehören integrierte optische Sensoren,
die eine Vielzahl von Komponenten einschließlich Linsen, Sensorfeldern
und Filtern auf einem einzelnen Substrat integriert haben.
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Ein
typischer integrierter optischer Sensor umfasst einen oder mehrere
Kanalwellenleiter, die aus einem ebenen Aufbau bzw. planaren Konstrukt
auf einem Substrat hergestellt sind. Ein Kanalwellenleiter ist eine lineare
Struktur mit typisch kleinem Querschnitt – in der Größenordnung von mehreren Mikrometern
in der Breite mal mehrere Mikrometer in der Höhe – wobei ein Strahlengang für einen
sich ausbreitenden Lichtstrahl bereitgestellt wird. Der Brechungsindex
des Kanalwellenleiters ist größer als
der Brechungsindex des umgebenden oder tragenden Substrats. Es sind
eine Lichtquelle und möglicherweise
ein Kopplungsmechanismus vorgesehen, um den Lichtstrahl dazu zu
bringen, sich innerhalb des Kanalwellenleiters auszubreiten. Die
Lichtquelle kann ein Laser, eine Licht emittierende Diode (LED)
oder eine Lichtquelle mit Glühfaden
sein. Der sich ausbreitende Lichtstrahl durchläuft ein Detektionsgebiet des
Kanalwellenleiters, das auf gewisse Bedingungen der Umgebung reagiert.
Die Umgebung kann Änderungen
bei den Ausbreitungseigenschaften des Kanalwellenleiters, etwa eine Änderung
des Brechungsindex, hervorrufen. Die Änderung des Brechungsindex ändert die
effektive optische Länge
durch das Kanalgebiet, wodurch sich die Phase des Lichtstrahls ändert, wenn
dieser aus dem Kanalwellenleiter ankommt. Wenn alternativ der Kanalwellenleiter
nicht unmittelbar für
eine spezielle Umgebung empfindlich ist, kann dieser mit einem Material
beschichtet werden, das auf die Umgebung oder einen Teil davon reagiert,
wo durch eine Änderung
des Brechungsindex des Kanalwellenleiters hervorgerufen wird. Ein
optischer Ausgangsstrahl aus dem Sensor kann daher zum Messen des
relativen oder absoluten Werts der Umgebungsbedingung verwendet
werden.
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Der
optische Eingangsstrahl breitet sich durch den Wellenleiter in Moden
aus, die den bekannten Maxwell-Gleichungen genügen. Die Maxwell-Gleichungen
bestimmen die elektrischen und magnetischen Felder einer sich durch
ein Medium ausbreitenden elektromagnetischen Welle. Die Moden können durch
die Frequenz, Polarisation, die transversale Feldverteilung und
die Phasengeschwindigkeit der beteiligten Wellen gekennzeichnet
werden. In rechteckigen Kanalwellenleitern werden die Moden als
TEm,n und TMm,n bezeichnet, die
senkrecht zueinander polarisierte Komponenten des Lichtstrahls – transversal
elektrisch und transversal magnetisch, sind, wobei die Modenzahlindizes
m und n nicht negative ganzzahlige Werte annehmen. Jede Mode repräsentiert
eine unterschiedliche Feldverteilung entsprechend der Anzahl der
Wellenknotenpunkte entlang des Wellenleiters in jeder Richtung.
Die zulässigen
Moden sind durch die Anordnung der Grenzen des Wellenleiters bestimmt,
die für
integrierte optische Sensoren die Grenzflächen zwischen dem Substrat
und dem Wellenleiter, der Umgebung und dem Wellenleiter und/oder
der Beschichtung und dem Wellenleiter sind. Abhängig von den Grenzen und der
Wellenlänge
des eingespeisten Lichts können
keine Moden, eine Mode oder mehr als eine Mode sich durch den Wellenleiter
fortpflanzen.
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Zu
kommerziell verfügbaren
integrierten optischen Interferometern gehören solche, die eine Mach-Zehnder-Interferometrietechnik
verwenden, die beispielsweise im US-Patent Nr. 4,515,430 offenbart
ist, die hiermit durch Bezugnahme mit eingeschlossen ist. Diese
Technik ist durch eine Einzelmodenausbreitung zweier Lichtstrahlen über zwei
optische Wege gekennzeichnet, und durch das anschließende Kombinieren zwei
Strahlen, um ein optisches Interferenzmuster zu erzeugen. Im Allgemeinen
empfängt
ein Mach-Zehnder-Element
einen einzelnen Eingangslichtstrahl, der dann mittels eines Strahlteilers
in zwei Strahlen aufgeteilt wird, die durch zwei unterschiedliche
Kanalwellenleiter geführt
werden. Änderungen
in der optischen Weglänge
eines der Wellenleiter werden dann hervorgerufen, wenn die Umgebung
eine Änderung
in dessen physikalischer Länge
oder eine Änderung
in dessen Brechungsindex hervorruft. Die aus den Kanalwellenleitern
ankommenden Strahlen werden rekombiniert, um einen einzelnen interferieren den
Strahl zu erzeugen, der die relative oder absolute Änderung
beschreibt, die durch das Einwirken der Umgebung auf das Element
hervorgerufen wird.
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Integrierte
optische Interferometer, die die Mach-Zehnder-Anordnung anwenden,
stellen eine außerordentliche
Empfindlichkeit bereit und können
mit geringen Größen hergestellt
werden. Diese Sensoren haben jedoch den Nachteil, dass diese zwei
oder mehr Einzelmodenkanalwellenleiter mit typischen Querschnittsabmessungen
von 2 μm
mal 3 μm
benötigen,
die die Herstellung schwierig und kostenintensiv machen. Ferner können die
beiden Kanalwellenleiter unterschiedlich durch Temperatur und Schwingungen
aus der Umgebung beeinflusst werden, wodurch störende Interferenzeffekte hervorgerufen
werden. Ein weiterer wichtiger Umstand ist, dass die geringe Größe der Kanäle ein effizientes
Einkoppeln des Lichts bei Mach-Zehnder-Interferometern schwierig
macht. Die Schwierigkeiten beim Lichteinkoppeln führt dazu,
dass diese Art des Interferometers für viele Anwendungen nutzlos
ist.
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Eine
zweite Art eines integrierten optischen interferometrischen Sensors
verwendet einen planaren bzw. ebenen Wellenleiter als das planare
Konstrukt. Ein ebener Wellenleiter ist lediglich durch zwei (parallele) Grenzen
anstatt der vier rechteckigen Grenzen, die für einen Kanalwellenleiter typisch
sind, definiert. In einem ebenen Wellenleiter werden die sich ausbreitenden
Moden als TEm und TMm (transversal
elektrisch und transversal magnetisch) bezeichnet, wobei der Modenanzahlindex
m nicht negative ganzzahlige Werte annimmt. Wie beim Kanalwellenleiter
bestimmen die Grenzen und die Wellenlänge des Eingangslichts, ob
keine Mode, eine Mode oder mehr als eine Mode sich durch den Wellenleiter
ausbreiten können.
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In
den Beschreibungen des Stands der Technik und der Erfindung in dieser
Anmeldung bezeichnen die Begriffe "planares Konstrukt" und "ebener Wellenleiter" Strukturen, die im Wesentlichen planar
bzw. eben in ihrem Gesamtaufbau sind. Es sollte jedoch klar sein,
dass planare Konstrukte und ebene Wellenleiter Strukturelemente
beinhalten können,
beispielsweise gerillte oder kantige Oberflächen, poröse Schichten oder Gebiete,
oder eingebettete oder Oberflächenreliefstrukturelemente.
Ferner werden in den Beschreibungen des Stands der Technik und der
Erfindung hierin der Begriff "optisch" und "Licht" verwendet, aber
es ist dazu festzustellen, dass die beschriebenen Verfahren ein
Phänomen
der elektromagnetischen Strahlung im Allgemeinen sind. Somit sollte
der Begriff "optisch" und "Licht" so verstanden werden,
dass dieser eine beliebige elektromagnetische Strahlung bezeichnet,
die sich entsprechend beliebigen Zwangsbedingungen, die durch die
Eigenschaften der diversen Komponenten des Sensors (etwa die Abmessungen
des Lichtwegs) und die Natur der Wechselwirkung zwischen dem Sensor
und den zu erfassenden Umgebungseigenschaften (etwa die Empfindlichkeit
des Sensors als Funktion der Wellenlänge) auferlegt werden. Typischerweise
liegt das Licht im sichtbaren oder in der Nähe des sichtbaren Wellenlängenbereichs.
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Interferometrische
Sensoren mit ebenen Wellenleitern sind offenbart im US-Patent Nr.
4,940,328 von Hartman und im US-Patent Nr. 5,120,131 von Lukosz,
die hiermit durch Bezugnahme miteingeschlossen sind. In den in diesen
Patenten beschriebenen Elementen wird Licht in mindestens zwei Moden
in einem einzelnen ebenen Wellenleiter, im Gegensatz zu der Ausbreitung
in mehreren Kanalwellenleitern geführt, und läuft durch ein Detektionsfeld,
das der zu messenden Umgebung ausgesetzt ist. Das Sensorausgangssignal
enthält
einen Strahl mit den Interferenzprodukten zumindest zweier Moden,
die sich in dem ebenen Wellenleiter ausbreiten. Die Moden mit höherer Ordnung
werden am stärksten
beeinflusst, wenn die Umgebung eine Änderung des Brechungsindex
des ebenen Wellenleiters hervorruft, und liefern ein Ausgangssignal,
das eine Interferenz zwischen den Moden zeigt, wenn eine Kombination
mit den Moden der unteren Ordnung stattfindet. Diese Elemente können einfacher
hergestellt werden als die Einzelmoden-Mach-Zehnder-Elemente und
zeichnen sich durch ein einfaches Lichteinkoppeln in dem Wellenleiter
aus. Die Empfindlichkeit dieser Elemente ist jedoch im Wesentlichen
nur die Hälfte
bis ein Drittel der Empfindlichkeit der Mach-Zehnder-Elemente. Die
geringere Empfindlichkeit rührt
von der Tatsache her, dass die Mode mit der tieferen Ordnung nicht
vollständig
unbeeinflusst von der Umgebungseinwirkung bleibt und damit kein
wahrer Referenzstrahl bereitgestellt wird.
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Ein
weiteres Problem bei den Elementen des Stands der Technik liegt
darin, dass kein hoher Integrationsstand von optischen Komponenten
in einen einzelnen Wellenleiter unter Anwendung einer Einzelprozesstechnologie
erreichbar ist.
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Es
wird auch Bezug genommen auf: auf
US
5 073 024 , die eine integrierte optische Einrichtung zum Messen
des Brechungsindex von Fluiden beschreibt;
DE 4138222 C2 , die einen
integrierten optischen Sensor betrifft;
US 5 262 842 , die einen optischen
Sensor mit einem Wellenleitersubstrat mit einem darin integrierten Interferometer
betrifft.
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Die
obengenannten Einschränkungen
reduzieren die Nutzbarkeit integrierter optischer Sensoren stark und
erhöhen
ihre Kosten. Es besteht daher ein Bedarf an einem gegenwärtig nicht
verfügbaren
integrierten optischen Sensor, der relativ preiswert ist, ein hohes
Maß an
Integration von Komponenten in einen einzelnen Wellenleiter aufweist
und eine hohe Empfindlichkeit mit einfacher und effizienter Lichteinkopplung
bereitstellt.
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Überblick über die
Erfindung
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Die
vorangegangenen Probleme des Stands der Technik werden durch eine
Vorrichtung gemäß Anspruch
1 gelöst.
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Ein
Bereich des ebenen Wellenleiters des Sensors kann so behandelt werden,
um die Wirkung der Eigenschaft der Umgebung auf den ersten Teil
des Lichtstrahles in dem Wellenleiter zu verstärken. Die Behandlung kann aus
einer Beschichtung des Bereichs des ebenen Wellenleiters mit einem
Material bestehen, dessen Brechungsindex in Reaktion auf eine Änderung
der Eigenschaft der Umgebung variiert. Alternativ kann die Behandlung
aus dem Beschichten des Bereichs des ebenen Wellenleiters mit einem
Material bestehen, dessen Dicke in Reaktion auf eine Änderung
der Eigenschaft der Umgebung variiert, oder durch Beschichten des
Bereichs des ebenen Wellenleiters mit einem Material, das mit einer
Substanz aus der Umgebung reagiert. Die Behandlung kann ferner anstelle,
die Wirkung der Eigenschaft der Umgebung, die diese auf den ersten oder
zweiten Teil des Lichtstrahls ausübt, zu verstärken, diese
minimieren. Anstelle den Wellenleiter zu behandeln, kann zumindest
ein Bereich des ebenen Wellenleiters selbst aus einem Material aufgebaut
sein, dessen Brechungsindex in Reaktion auf eine Änderung
der Eigenschaft der Umgebung variiert, oder dessen Aufbau (beispielsweise
Form oder Größe) in Reaktion
auf eine Änderung
der Eigenschaft der Umgebung variiert, oder aus einem Material,
das mit einer Substanz in der Umgebung wechselwirkt.
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Vorzugsweise
wird der ebene Wellenleiter auf einem Substrat hergestellt, das
für seine
mechanische Widerstandskraft, seine Härte oder seiner optischen Eigenschaften
wegen gewählt
wird. Im Allgemeinen liegt das Substrat, falls dieses vorhanden
ist, unter dem gesamten Sensor und liefert eine Grundeinheit zur
Herstellung der anderen Sensorelemente. In dieser Beschreibung umfasst
der Begriff "Wellenleiterstruktur" den ebenen Wellenleiter
selbst und ferner ein beliebiges Substrat, das vorhanden sein kann
und eine Beschichtung, die auf den ebenen Wellenleiter aufgetragen
sein kann.
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Fotodetektoren
sind vorgesehen, um den Ausgangsstrahl zu erfassen. Der Fotodetektor
kann so montiert sein, um den Ausgangsstrahl direkt zu empfangen,
kann integral mit dem Sensor hergestellt sein oder es können diverse
Lichtausgangskoppler, etwa Beugungsgitter, Prismen oder Spiegel
verwendet werden, um die Ausgangsstrahlen den Fotodetektoren zuzuführen. Die
Verarbeitung der Fotodetektorsignale kann durch den Aufbau mehrerer
integrierter optischer Detektionsgebiete (d.h. mehrfacher Interferometer)
mit unterschiedlichen Anordnungen (beispielsweise Längen, Dicken,
Formen etc.) oder unterschiedlichen Materialien (d.h. solche, die
unterschiedliche optische oder chemische Eigenschaften, etc. aufweisen)
verbessert werden.
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Die
vorliegende Erfindung stellt zumindest zwei wesentliche Signalverarbeitungsverbesserungen durch
die Anwendung mehrfacher Interferometer bereit. Die Signalverarbeitungsverbesserungen
sind auf interferometrische Sensoren mit planaren Konstrukten mit
Kanalwellenleitern (etwa Mach-Zehnder-Elementen) sowie jenen mit
ebenen Wellenleitern anwendbar und sind ebenso einsetzbar, unabhängig von
der Anzahl oder der Art der Moden, die sich in dem planaren Konstrukt
ausbreiten. In der ersten der beiden Verbesserungen wird eine konstante
Phasenvordifferenz zwischen den Interferometerausgangsstrahlen hergestellt,
indem die Konstruktionsparameter des Sensors, etwa der Aufbau des
planaren Konstrukts, die Materialien des planaren Konstrukts, die Überlagerungsanordnung,
die Überlagerungsmaterialien,
der Substrataufbau oder die Substratmaterialien variiert werden.
Insbesondere sichert eine konstante Phasenvordifferenz von ungefähr 90°, dass immer
eine maximale Empfindlichkeit des Sensors verfügbar ist. Durch andere Variationen
der gleichen Konstruktionsparameter wird die zweite der Verbesserungen
ermöglicht.
Diese Verbesserung bewirkt, dass das Ausgangsinterferenzmuster eines
Ausgangsstrahls, der einen der Interferometer zugeordnet ist, eine unterschiedliche
Steigung bei Quadratur aufweist, im Vergleich zu dem Ausgangsinterferenzmuster
aus dem anderen Interferometer. Die unterschiedlichen Steigungen
stellen sicher, dass sowohl eine hohe Auflösungsinformation und eine geringe
Auflösungsinformation
aus dem gleichen Sensor verfügbar
sind.
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In
dieser Anmeldung wird eines der Detektionsgebiete des Wellenleiters
als das "Referenzgebiet" bezeichnet. Ein
beliebiges anderes Wellenleiterdetektionsgebiet, in dem die Lichtausbreitung
durch Umgebungsfaktoren beeinflusst wird, wird als "Signalgebiet" bezeichnet. Der
Einfachheit halber ist das "Referenzgebiet" typischerweise das
Gebiet, in dem im Vergleich zu den Signalgebieten die Lichtausbreitung
nicht oder am geringsten durch die Umgebungsfaktoren beeinflusst
wird.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung sind die Detektionsgebiete in einem gemeinsamen
Wellenleiteraufbau mit geringer Größe angeordnet. Aufgrund dessen
tendieren Umgebungstemperatur und mechanische Bedingungen dazu,
den gesamten Sensor einheitlich zu beeinflussen. Somit ist im Gegensatz
zu anderen Sensortypen und Aufbauten eine mechanische Konstruktion
erforderlich, um Temperatur- und Schwingungsstabilität bereitzustellen.
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Vorzugsweise
wird die Herstellung der integrierten optischen Komponenten erreicht,
indem eine einzelne Fabrikationstechnologie oder eine Reihe von
kompatiblen Verfahren angewendet werden, so dass mehrere integrierte
optische Komponenten in dem Sensor durch einen einzelnen Herstellungsvorgang
hergestellt werden können.
Somit ist die Auswahl der Materialien und der Herstellungsverfahren
wichtig für ökonomische Gesichtspunkte
dieser Sensorelemente. Zu gegenwärtigen
Herstellungsverfahren gehören
die Dünnfilmabscheidung,
der Ionenaustausch, die Ionenimplantation und die Dampfabscheidung,
wobei Fotolithografie und holografische Ätzprozesse angewendet werden.
Gitter können
beispielsweise hergestellt werden, indem Zwillingsstrahleninterferenzmuster
verwendet werden, um Gitterätzmasken
zu schaffen. Die Ätzmasken
werden nach dem Ätzen
entfernt, wobei die gewünschte
Oberflächentopologie
für das
integrierte optische Gitter zurückbleibt.
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Die
vorliegende Erfindung stellt einen optischen Sensor bereit mit einer
verbesserten Temperatur- und mechanischen Stabilität bereitzustellen,
so dass zuverlässige
Messungen bei einer Vielzahl von Umgebungsbedingungen erhalten werden
können.
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Die
vorliegende Erfindung stellt ferner einen integrierten optischen
Sensor bereit, der eine hohe Sensorempfindlichkeit aufweist, der
in einfacher Weise mit einer Eingangslichtquelle verbindbar ist
und bei geringen Kosten herstellbar ist.
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Die
vorliegende Erfindung stellt ferner einen Sensor bereit, der für eine Reihe
von Umweltbedingungen einschließlich
der Temperatur, der Feuchtigkeit und chemischer und biochemischer
Zusammensetzungen beispielsweise empfindlich ist.
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Die
vorliegende Erfindung stellt ferner verbesserte optische Strahlmanipulation
und Signalverarbeitungsfähigkeiten
bereit.
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Die
vorliegende Erfindung ermöglicht
ferner einen hohen Grad an Integration optischer Komponenten in
einem einzelnen Gerät,
um die Stabilität
und das Signal-zu-Rauschen-Verhältnis zu
verbessern, und um eine Einzelprozesstechnologie anwenden zu können.
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Weitere
Vorteile der vorliegenden Erfindung sind aus der folgenden detaillierten
Beschreibung spezieller Ausführungsformen
in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen erkennbar.
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Kurze Beschreibung der
Zeichnungen
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1 ist
eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform des interferometrischen
Sensors der vorliegenden Erfindung.
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1A ist
eine perspektivische Teilansicht einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen interferometrischen
Sensors, wobei die Anwendung einer Dünnfilmlinse anstatt des integrierten
optischen Biprismas aus 1 gezeigt ist.
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1B ist
eine perspektivische Teilansicht einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen interferometrischen
Sensors, wobei die Anwendung eines integrierten optischen Beugungsgitters
anstelle des integrierten optischen Biprismas aus 1 gezeigt
ist.
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1C ist
eine perspektivische Teilansicht einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen interferometrischen
Sensors, wobei die Anwendung eines akustooptischen Elements anstelle
des Phasengitters aus 1 gezeigt ist.
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1D ist
eine perspektivische Teilansicht einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen interferometrischen
Sensors, wobei die Anwendung eines elektrooptischen Elements anstelle
des Phasengitters aus 1 gezeigt ist.
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1E ist
eine perspektivische Ansicht eines Lichtdetektors zur Verwendung
mit der vorliegenden Erfindung, wobei die Bereiche der Fotodetektorenarrays
gezeigt sind, die Lichtstrahlen D1, M1 und S2 empfangen.
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2 ist
eine perspektivische Teilansicht einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen interferometrischen
Sensors, wobei die Anwendung von Elementen mit totaler interner
Reflektion und eines Fresnel-Reflektionselements anstelle des integrierten
optischen Biprismas und des Phasengitters aus 1 gezeigt
ist.
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2A ist
eine Querschnittsansicht der in 2 gezeigten
Ausführungsform
entlang der Linien 2a-2a aus 2, wobei
eine Schnittansicht der integrierten optischen Elemente des interferometrischen
Sensors gezeigt ist.
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2B ist
eine Querschnittsansicht der in 2 gezeigten
Ausführungsform
entlang der Linien 2b-2b aus 2, wobei
eine Schnittansicht der integrierten optischen Elemente des interferometrischen
Sensors dargestellt ist.
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3 ist
eine Querschnittsansicht der in 1 gezeigten
Ausführungsform
entlang der Linien 3-3 aus 1, wobei
eine Seitenansicht der integrierten optischen Elemente des interferometrischen
Sensors gezeigt ist.
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3A ist
eine Querschnittsteilansicht einer Ausführungsform ähnlich zu jener, die in 1 gezeigt ist,
entlang der Linien 3-3 aus 1, wobei
der Austausch der Glasfaserschleife durch eine Laserdiode gezeigt ist.
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3B ist
eine Querschnittsteilansicht einer Ausführungsform ähnlich zu der in 1 gezeigten
Ausführungsform
entlang der Linien 3-3 aus 1, wobei
ein Prisma als Lichteinkopplungseinrichtung gezeigt ist.
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3C ist
eine Querschnittsteilansicht einer zu der in 1 gezeigten ähnlichen
Ausführungsform entlang
der Linien 3-3 aus 1, wobei die Lichteinkopplung
durch direktes angrenzendes Einkoppeln gezeigt ist.
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3D ist
eine Querschnittsteilansicht einer Ausführungsform ähnlich zu der in 1 gezeigten
Ausführungsform
entlang der Linien 3-3 aus 1, wobei
ein Gitter als die Lichtauskopplungseinrichtung dargestellt ist.
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3E ist
eine Querschnittsteilansicht einer Ausführungsform ähnlich zu der in 1 gezeigten
Ausführungsform
entlang der Linien 3-3 aus 1, wobei
ein Prisma als die Lichtauskopplungseinrichtung gezeigt ist.
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3F ist
eine Querschnittsteilansicht einer Ausführungsform ähnlich zu der in 1 gezeigten
Ausführungsform
entlang der Linien 3-3 aus 1, wobei
die Lichtausgabe durch einen Spiegel mit totaler innerer Reflektion
gezeigt ist.
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4 ist
ein grafische Darstellung des sinusförmigen Ausgangsmusters der
Ausgangsstrahlen des Sensors der vorliegenden Erfindung, wobei die
Amplitude der Strahlen als eine Funktion der Phasenverschiebung ΔF gezeigt
ist.
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5 ist
eine perspektivische Ansicht einer integrierten Mehrsensorausführungsform
der vorliegenden Erfindung, wobei zwei interferometrische Sensoren
auf einem einzelnen Substrat angeordnet sind.
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6 ist
eine perspektivische Teilansicht der in 2 gezeigten
Ausführungsform,
wobei die Unterteilung des Signalarms gezeigt ist, um mehrere Detektionsteilgebiete
zur Erfassung mehrerer Proben oder zur verbesserten Signalverarbeitung
zu erzeugen.
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7 zeigt
einen interferometrischen Kontrollsensor und drei zusätzliche
interferometrische Sensoren auf einer gemeinsamen Struktur, wobei
die Ausgangsinterterenzmuster zweier der interferometrischen Sensoren
unterschiedliche Längen
für die
umgebungssensitive selektive Überlagerung
auf den Signalgebieten aufweisen, um damit unterschiedliche Empfindlichkeiten
für die
aus den beiden Signalgebieten entstehenden Signale zu erzeugen,
und wobei das Ausgangsinterferenzmuster für einen weiteren der interferometrischen
Sensoren eine unterschiedliche Konfiguration oder ein unterschiedliches
Material für
den Wellenleiter oder für
das Substrat in dem Signalgebiet aufweist, um damit eine unterschiedliche
vorbestimmte Konstantphase in dem aus dem Signalgebiet entstehenden
Signal zu erzeugen.
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8A ist
eine Querschnittsansicht der in 1 gezeigten
Ausführungsform
entlang der Linien 8A-8A aus 1, wobei
in übertriebener
Weise eine einzelne schützende
Beschichtung gezeigt ist, die ein Referenzgebiet definiert.
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8B ist
eine Querschnittsansicht einer Ausführungsform ähnlich zu der in 1 gezeigten
Ausführungsform
entlang der Linien 8B-8B aus 1, wobei
in übertriebener
Weise eine einzelne selektive Überlagerung
gezeigt ist, die ein Signalgebiet definiert.
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8C ist
eine Querschnittsansicht einer Ausführungsform ähnlich zu der in 1 gezeigten
Ausführungsform
entlang der Linien 8C-8C aus 1, wobei
in übertriebener
Weise selektive Beschichtungen gezeigt sind, die ein Referenzgebiet
und ein Signalgebiet definieren, und wobei das Referenzgebiet ferner
einen Schutzüberzug
erhalten hat.
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Detaillierte
Beschreibung
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In 1 ist
eine bevorzugte Ausführungsform
eines integrierten optischen interferometrischen Sensors zur Messung
einer physikalischen Eigenschaft einer Umgebung, der der Sensor
ausgesetzt ist, gezeigt, die allgemein durch Bezugszeichen 10 gekennzeichnet
ist. Der Sensor 10 ist als im Wesentlichen rechteckig gezeigt,
aber der Fachmann erkennt leicht, dass andere Konfigurationen abhängig von
den Herstellungsverfahren, der letztlichen Ausführungsform des vollständigen Sensorssystems
und anderen Gestaltungs- und Herstellungsreferenzen und Betrachtungen
angewendet werden können.
Der Sensor 10 umfasst eine Wellenleiterstruktur 12 (in
den 8A–8C gezeigt),
durch die ein Lichtstrahl geführt
wird und die integrierte optische Elemente enthält, die, wie dies ausführlicher
im Folgenden erläutert
wird, den sich ausbreitenden Lichtstrahl in einer gewünschten
Art und Weise manipulieren. Eine Lichtquelle 18 liefert
einen Lichtstrahl 15, der in der Wellenleiterstruktur 12 geführt wird.
Fotodetektorarrays 62 reagieren auf die Ausgangslichtstrahlen
des Wellenleiters und erzeugen ein elektronisches Signal in Reaktion
auf das erfasste Licht. Ein integriertes Strahlverarbeitungsgebiet 17 stellt
die Wandlerfähigkeiten
des Sensors bereit, indem die Lichtausbreitung durch die Wellenleiterstruktur 12 in
Reaktion auf einen externen Umgebungsreiz oder Bedingung beendet
wird, von der gewünscht
wird, diese zu messen oder zu quantifizieren. Es kann eine schützende Abdeckung
(nicht gezeigt) über
allen anderen Gebieten des Sensors 10 vorgesehen sein,
um sicherzustellen, dass lediglich das Strahlbearbeitungsgebiet 17 der
Umgebung ausgesetzt ist.
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Die
Wellenleiterstruktur 12, die in einer Reihe von Querschnittsansichten
in den 8A–8C gezeigt
ist, umfasst einen ebenen Wellenleiter 22 und möglicherweise
ein Substrat 20, eine oder mehrere selektive Deckschichten 55 und
eine oder mehrere schützende
Deckschichten 60. Das Substrat 20 umfasst eine Substratunterfläche 24 und
eine Substrat-Wellenleitergrenzfläche 26. Die Substratunterseitenfläche 24 und
die Substrat-Wellenleitergrenzfläche 26 liegen
im Wesentliche in parallelen Ebenen. Der ebene Wellenleiter 22 ist ein
dünner
Film eines optisch durchlässigen
Materials mit einer Wellenleiteroberfläche 28 und einer Substrat-Wellenleitergrenzfläche 26,
wobei die Flächen 28 und 26 ebenso
in im Wesentlichen parallelen Ebenen liegen. Das Substrat 20 weist
ebenfalls ein optisch durchlässiges
Material auf.
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Der
Brechungsindex des Wellenleiters 22 ist größer als
der Brechungsindex des Substrats 20. Der Brechungsindexunterschied
bewirkt, dass sich aufgrund der totalen inneren Reflektion des sich
durch den Wellenleiter 22 ausbreitenden Lichts dieses den
Welleleiter 22 nicht verlässt. Obwohl das Licht im Inneren
total reflektiert wird, werden elektrische und magnetische Felder
in dem Gebiet außerhalb
und nahe an den Grenzen des Wellenleiters induziert. Diese induzierten
Felder werden als "evaneszente
Felder" bezeichnet.
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Die
Materialauswahl für
die Wellenleiterstruktur 12 ist anwendungsspezifisch. Das
Substrat 20 wird häufig
aus Quarz enthaltenden Komponenten einschließlich Siliziumdioxid, das beispielsweise
mit Bor dotiert ist, hergestellt. Der Wellenleiter 22 kann
auf Gläsern
und anderen transparenten dielektrischen Materialien einschließlich von
Polymeren hergestellt werden. Die gläsrigen Materialien umfassen
beispielsweise Siliziumnitrid oder mit Titan dotiertes Siliziumdioxid.
Zu den Polymermaterialien gehören
beispielsweise Polyimide.
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Die
ausgewählten
Materialien müssen
in der Lage sein, eine vorgeschriebene Brechungsindexdifferenz ΔN zwischen
dem Substrat und dem Wellenleitermaterial bereitzustellen, wobei
der Brechungsindex N des Wellenleiters größer als der des Substrats ist.
Der Brechungsindex von Materialien, die häufig für Substrate für optische
interferometrische Sensoren verwendet werden, liegt im Allgemeinen
im Bereich von 1.4 bis 1.6. Der Brechungsindex des Wellenleiters
ist typischerweise im Bereich von 1.4 bis 4. In einer bevorzugten Ausführungsform
für einen
Sensor zur Erfassung organischer Dämpfe kann das Substratmaterial
ein Borosilikatglas des Typs BK7 sein mit einem N von 1.515, auf
das eine Wellenleiterschicht aufgetragen wird mit einem Brechungsindex
von 1.520 mit einem ΔN
von 0.005.
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Der
Wellenleiter 22 kann auf das Substrat 20 als eine
diskrete Schicht der Wellenleiterstruktur aufgetragen werden oder
kann in dem Substrat 20 gebildet werden. In dem zuerst
genannten Falle wird der Wellenleiter auf das Substrat 20 durch
Verfahren aufgetragen, zu denen die chemische Dampfabscheidung (CVD), die
Dünnfilmaufdampfung
und das Vakuum-Sputtern gehören.
Wenn der Wellenleiter 22 in dem Substrat 20 gebildet
wird, können
Verfahren einschließlich
der Ionenimplantation und des Ionenaustauschs angewendet werden.
Unter Anwendung eines dieser Prozesse kann der Brechungsindex des
Bereichs des Substrats, der benachbart zu der oberen Wellenleiterfläche 28 des
Substrats 20 liegt, bis zu einer vorbestimmten Tiefe von 0.1
bis 10 μm
in das Substrat 20 erhöht
werden, wobei die lokale chemische Zusammensetzung geändert wird. Wellenleiterdicken
von 0.1 bis 10 μm
sind durch diese Prozesse erreichbar. In der bevorzugten Ausführungsform
für einen
Sensor zur Erfassung organischer Dämpfe kann der Wellenleiter
in einem BK7-Borsilikatsubstrat durch einen Ionenaustauschprozess gebildet
werden, wobei Silberatome an die Stelle von Natrium oder Kaliumionen
an der oberen Wellenleiterfläche 28 des
Substrats 20 treten.
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Die
integrierten optischen Elemente des Sensors 10 umfassen
ein integriertes optisches Lichteingangskopplungsgitter 32,
einen integrierten optischen Lichtblock 34, ein integriertes
optisches Biprisma 35 und ein integriertes optisches Phasengitter 36.
Das Einkoppelgitter 32 koppelt Licht in den ebenen Wellenleiter 22 ein,
so dass dieses sich in dem Wellenleiter entlang eines gewünschten
Weges ausbreitet. Das Einkoppelgitter 32 und das integrierte
optische Phasengitter 36 können Gitter sein, die auf der
Oberfläche
des ebenen Wellenleiters 22 liegen oder in diese eingebettet
sind. Der sich ausbreitende Lichtstrahl wird effizient aufgeteilt, wenn
dieser auf den Lichtblock 34 trifft, um damit zwei Lichtstrahlen
zu definieren, wobei einer einen Referenzstrahl S1 und
der andere einen Signalstrahl S2 repräsentiert.
Die Lichtstrahlen S1 und S2 werden
abgelenkt, wenn diese durch das Biprisma 35 hindurchtreten
und dieses verlassen, um die Strahlen D1 und
D2 zu erzeugen. Die Strahlen D1 und
D2 treffen dann auf das Phasengitter 36.
Das Phasengitter 36 fungiert als ein Strahlvereiniger und
ist so aufgebaut, dass ein Teil jedes einfallenden Strahls, vorzugsweise
50 % durch das Gitter unbeeinflusst hindurchgeht und der Rest jedes
Strahles gebeugt wird. Der Beugungswinkel ist so gewählt, dass
der gebeugte Teil jedes einfallenden Strahls das Gitter parallel
zu dem durchgelassenen oder unbeeinflussten Teil des anderen einfallenden
Strahls verlässt.
Auf diese Weise werden der durchgelassene Teil des Strahls D1 und der gebeugte Teil des Strahls D2 zu einem gemischten oder kombinierten Lichtstrahl
M1. Der Fachmann erkennt, dass der Strahl
M1 das Interferenzprodukt der Strahlen D1 und D2 enthält. In gleicher
Weise bilden der durchgelassene Teil des Strahls D2 und
der gebeugte Teil des Strahls D1 einen gemischten
oder kombinierten Lichtstrahl M2. Die Lichtstrahlen
M1 und M2 können auch
angesehen werden, als dass sie interferierende Teile des Referenzstrahls
S1 und des Signalstrahls S2 enthalten,
da die relativen Phasen dieser Strahlen sich in dem Biprisma 35 nicht ändern. Die
Lichtstrahlen D1 und D2 beinhalten
lediglich Licht des Referenzstrahls und des Signalstrahls S1 und S2, selbst
wenn diese auf die Fotodetektorarrays 62 treffen.
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Das
Einkoppelgitter 32 ist im Wesentlichen an einem Eingangsende 38 der
Wellenleiterstruktur 12 angeordnet. Wie zuvor kurz beschrieben
ist, ist das Eingangskoppelgitter 32 eine integrierte optische
Struktur, die auf dem ebenen Wellenleiter 22 angeordnet
oder in diesen eingebettet ist, und eine vorbestimmte Tiefe auf oder
in dem Wellenleiter 22 aufweist. Das Eingangskoppelgitter 32 besitzt
die Funktion des Umleitens des einfallenden Lichts im Wesentlichen
senkrecht zum Wellenleiter 22 und des Entfernens ungewünschter
Moden, so dass eine einzelne Mode sich in dem Wellenleiter 22 ausbreitet.
Die Lichtquelle und das Eingangsgitter wirken zusammen möglicherweise
in Verbindung mit zwischengeschalteten strahlformenden Linsen (nicht
gezeigt), um einen Strahl mit einer Breite von 100 μm bis zu
Millimetern in den Wellenleiter 22 einzukoppeln.
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Alternative
Einrichtungen zum Einkoppeln des Lichtstrahls in den ebenen Wellenleiter 22 einschließlich von
Prismen 27 oder direktes Einkoppeln durch Aneinanderstoßen, könnten anstelle
des Einkoppelgitters 32 verwendet werden. Wie in 3B gezeigt
ist, ist ein Prisma 27 ein Element mit dreieckigem Querschnitt, das
aus einem Material aufgebaut ist, das einen größeren Brechungsindex als der
Wellenleiter 22 aufweist. Das Prisma 27 lenkt
den Lichtstrahl 15 in den Wellenleiter 22, indem
der Strahl unter einem Winkel in Abhängigkeit von dem Brechungsindex
des Prismas gebeugt wird. Wie in 3C gezeigt
ist, wird das Einkoppeln durch Aneinanderstoßen so bewirkt, indem die Lichtquelle
in direktem Kontakt mit dem Rand des Eingangsendes 38 des
Wellenleiters 22 angeordnet wird oder indem der Lichtstrahl 15 durch
eine zwischengeschaltete Transferlinse auf den Rand des Eingangsendes 38 des
Wellenleiters 22 fokussiert wird.
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In
der in den 1 und 3 gezeigten
Ausführungsform
ist das Einkoppelgitter 32 so dargestellt, dass dieses
in dem Wellenleiter 22 benachbart zu dem Eingangsende 38 ausgebildet
ist. Die oben beschriebenen Herstellungsverfahren, die zur Bildung
des Wellenleiters 22 verwendet werden, können angewendet werden,
um das Einkoppelgitter 32 herzustellen; ebenso können andere
Verfahren, die zur Erzeugung periodischer Störungen des Wellenleiters 22 oder
dessen Brechungsindex N geeignet sind, angewendet werden. Wie in 3 gezeigt
ist, ist das Gitter durch Erhebungen oder periodische Brechungsindexschwankungen 40 mit
einer Periode P von 0.2 bis 1.5 μm
und einer Höhe
H von 0.2 bis 1.0 μm
gekennzeichnet. Die Kopplungseffizient dieser Arten integrierter
optischer Elemente liegt typischerweise im Bereich von 20–30 %.
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Die
Lichtquelle 18 liefert den Lichtstrahl 15, um
den Sensor 10 mit optischer Energie zu versorgen. Die Lichtquelle 18 kann
ein passives Element, etwa ein Stück einer optischen Faser 42 sein,
wie dies in der Ausführungsform
in 3 gezeigt ist. Das Glasfa serstück 42 ist so angeordnet,
dass dieses mit der unteren Substratfläche 24 in optischer
Verbindung ist, und von einem Epoxy 43 gehalten wird. Das
Glasfaserstück 42 dient lediglich
als eine Leitung für
optische Energie und ist somit ein passives Element. Alternativ
kann die Lichtquelle 18 ein aktives Element, etwa eine
Laserdiode 44, sein, die in 3A gezeigt
ist. Die Laserdiode 44 wird durch einen externen elektrische
Strom durch die Leitung 47 versorgt, um den Lichtstrahl 15 zur
Energieversorgung des Sensors 10 zu erzeugen. In einer
weiteren Ausführungsform
könnte
die Lichtquelle 18 eine in dem Körper des Substrats 20 integrierte
Laserdiode sein mit elektrischen Kontakten in Form von Drähten, die
sich aus dem Sensor erstrecken, um eine Energieversorgung aus externen
Einrichtungen zu ermöglichen,
oder mittels elektrischer Kontakte, die auf den Sensor aufgedruckt
sind, und die so angeordnet sind, dass diese in elektrischem Kontakt
mit entsprechenden Kontakten einer externen Energiequelle sind.
Wie für
den Fachmann offensichtlich ist, muss das Substrat 20 für die Lichtfrequenz,
die zur Versorgung des Sensors 10 gewünscht ist, transparent sein
und dispersive und andere Eigenschaften aufweisen, die das Einkoppeln
des Lichts in den ebenen Wellenleiter 22 nicht verhindern.
In einer noch weiteren Ausführungsform
kann die Lichtquelle direkt auf der oberen Fläche des Wellenleiters 22 hergestellt
werden, wobei kein Einkoppelelement mehr notwendig ist. Für die Zwecke
dieser Erfindung sind das Integrieren der Lichtquelle 18 in
den ebenen Wellenleiter 22 oder das direkte Einkoppeln
durch Angrenzen der Lichtquelle 18 an den ebenen Wellenleiter 22 äquivalent
zu dem Gitter 32, den Prismen 27, der Linse, oder
anderen Einrichtungen zum Einkoppeln eines Lichtstrahls 15 von einer
Lichtquelle 18 in einen ebenen Wellenleiter 22,
derart, dass nur eine Mode des Lichtstrahls 15 sich in dem
ebenen Wellenleiter 22 ausbreitet.
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Das
integrierte optische Biprisma 35 ist an einem Lichtausgangsende 45 des
Strahlverarbeitungsgebiets 17 angeordnet. Das Biprisma 35 empfängt die
aus dem Lichtverarbeitungsgebiet 17 kommenden Lichtstrahlen
und bewirkt, dass diese an dem Phasengitter 36 überlappen,
so dass diese dort kombinieren und einen interferierenden Strahl
erzeugen. Das Biprisma 35 ist ein Dünnfilmprisma, das als ein Volumenprisma wirkt,
und die geführten
Referenz- und Signalwellen zur Ablenkung und Überlappung bringt. Die Winkelabweichung
der Strahlen f hängt
von dem Brechungsindexunterschied zwischen dem Prismengebiet und
dem unveränderten
Wellenleiter und dem Schnittwinkel des Prismas α ab. Mit tatsächlichen
Modenindexunterschieden von 0.1 bis 0.15 sind Abweichungen von zwei
bis drei Grad möglich,
wobei der Einzelmodenbetrieb beibehalten wird. Das Biprisma 35 ist
schematisch in den 1 und 3 gezeigt.
Das Biprisma 35 umfasst eine Einfallsfläche 46, durch die
die Lichtstrahlen S1 und S2 durchtreten.
Das Prisma umfasst ferner gegenüberliegende
Flächen 48,
die durch den Schnittwinkel α angewinkelt
angeordnet sind. In einer bevorzugen Ausführungsform liegt der Schnittwinkel α im Bereich
von 150–170
Grad und die Nachbarwinkel liegen im Bereich von 5 bis 15 Grad.
Diese Winkelabmessungen hängen
im Wesentlichen von den strukturellen Abmessungen des Sensors ab
und können
selbstverständlich
außerhalb
der zuvor erwähnten
Bereiche liegen, wenn dies zur Anpassung an jene Abmessungen erforderlich
ist. Alternative integrierte optische Strukturen können als
eine Einrichtung zum Ablenken der Lichtstrahlen dienen und anstelle
des Biprismas 35 verwendet werden, dazu gehören eine
integrierte optische Linse 71, die in 1A gezeigt
ist, oder ein integriertes Beugungsgitter 72, das in 1B dargestellt
ist.
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In
1 dient
das Phasengitter
36 als ein Strahlvereiniger für die abgelenkten
Referenz- und Signalstrahlen
D
1 und D
2. Diese
Art eines Gitters liefert eine einfach zu steuernde Beugungseffizienz
und kann einfach durch fotolithografische Verfahren hergestellt
werden, da die Gitterkonstante G typischerweise im Bereich von 1
bis 5 μm
liegt. Die Gitterkonstante G hängt
von dem Ablenkwinkel f, der von dem Biprisma erzeugt wird, der Wellenlänge des
geführten
Lichts I, und dem wirksamen Modusindex N
eff des
Wellenleiters ab, der durch die folgende Gleichung berechnet wird:
wobei Q der Bragg-Winkel
des Phasengitters und M = 1 ist. Wie aus
1 zu erkennen
ist, muss zur Vereinigung eines abgelenkten Strahles mit dem Teil
des anderen abgelenkten Strahls, der durch das Phasengitter gebeugt
wird, der Prismaablenkwinkel f gleich dem Bragg-Winkel Q sein.
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Um
die Gesamtlänge
des Sensors bei 50 mm oder darunter zu halten, wobei ein 2 mm breiter
Strahl verwendet wird, sollte der Prismaablenkwinkel f ungefähr 2.8 Grad
betragen. Somit sollte der Bragg-Winkel Q des Phasengitters ebenso
2.8 Grad betragen. Bei einer Betriebswellenlänge von 0.780 μm entspricht
dies einer Gitterkonstanten G von 5.2 μm, wobei ein effektiver Wellenleitermodenbrechungsindex
von 1.52 angenommen wird. Hinsichtlich der fotolithografischen Anforderung,
die bei der Herstellung integrierter Optiken genutzt werden, sind
dies relativ große
Abmessungen und einfach zu reproduzieren.
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In
der Praxis kann gleichzeitig eine einzelne fotolithografische Maske
zur Herstellung des Biprismas 35 und des Phasengitters 36 verwendet
werden. Das Gitter kann als eine Oberflächenreliefstruktur oder als ein
eingebettetes Gitter hergestellt werden. Da ferner der Gitterabstand
grob ist, ist die Winkelselektivität des Gitters relativ groß, wodurch
die Ausrichtung des geführten
Strahls und des Gitters keine großen Schwierigkeiten bereitet.
Anzumerken ist, dass, wie oben erläutert ist, eine integrierte
optische Linse, ein integriertes optisches Beugungsgitter oder ein
Element mit totaler innerer Reflektion anstelle des Biprismas verwendbar
sind.
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Ferner
ist es auch informativ anzumerken, dass, während das Phasengitter 36 eine
passive voll integrierte Einrichtung zur Strahlkombination bietet,
andere Einrichtungen zum Erzeugen eines Ausgangsstrahls, die ein
Kombinieren von Strahlteilen ermöglichen,
verfügbar
und anwendbar sind. Beispielsweise kann ein akustisch-optisches
Element 75, das in 1C gezeigt
ist, verwendet werden, um den Brechungsindex des Wellenleiters so
zu variieren, dass eine Strahlkombination bewirkt wird. Das akustisch-optische
Element 75 ist ein ebener Wellenleiter 22, das
mit einem akustisch-optischen Material ausgebaut ist. Das Anlegen
einer Steuerspannung 76 an das akustisch-optische Material
errichtet ein Phasengitter an dem Wellenleiter. Der Vorteil des
akustisch-optischen Elements 77 liegt darin, dass die Steuerspannung 76 variiert
werden kann, woraus ein variierendes Phasengitter 77 resultiert,
das sich über
den Wellenleiter ausbreitet. Alternativ kann ein elektro-optisches
Element 85 aufgebaut werden, indem eine piezoelektrische
Schicht mit konventionellem Verfahren auf den Wellenleiter aufgetragen
wird, wie dies in 1D gezeigt ist. Ineinandergreifende
Wandler 88 können
auf einer Oberfläche
des Wellenleiters 22 abgeschieden werden und mit einer
Steuerspannung 86 verbunden werden. Ein Variieren der Steuerspannung 86 erzeugt
das Phasengitter in der Weise, dass eine Strahlvereinigung bewirkt
wird.
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Wie
in 2 gezeigt ist, könnte die Kombination aus dem
integrierten optischen Biprisma 35 und dem Phasengitter 36 durch
eine Kombination eines Elements mit totaler innerer Reflektion 81 und
einem Fresnel-Reflektionselement ersetzt werden. Die Elemen te mit
totaler innerer Reflektion 81 werden durch keilförmige Hohlräume in dem
Wellenleiter 22 erzeugt. Die Reflektionselemente 81 besitzen
innere Flächen 81a und 81b und äußere Flächen 81c und 81d.
Der durch die äußeren Flächen 81c und 81d am
Scheitelpunkt 83 eines keilförmigen Hohlraums gebildete
Winkel ist groß genug,
so dass die geführten
Wellen in dem Wellenleiter von den inneren Flächen 81a total reflektiert
werden und auf ein Fresnel-Reflektionselement 82 treffen.
Das Fresnel-Reflektionselement 82 besteht aus engen Streifen
dünnerer
und dickerer Wellenleitergebiete, die in 2B im
Querschnitt gezeigt sind. Das Fresnel-Reflektionselement 82 wird
verwendet, um Teile der geführten
Wellen zu reflektieren und durchzulassen und um eine Strahlvereinigung
der reflektierten und durchgelassenen Bereiche zu bewirken. Der
vereinigte Strahl wird dann von den inneren Flächen 81B in Richtung
des Lichtdetektors des Sensors reflektiert.
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Das
Strahlverarbeitungsgebiet 17 umfasst ein Referenzgebiet 52 und
ein Signalgebiet 54. Die Gebiete 52 und 54 können definiert
sein durch und bestehen aufgrund der Abscheidung einer oder mehrerer
Schichten selektiver Deckschichten 55 und/oder einer oder
mehrerer Schichten schützender
Deckschichten 60 auf der oberen Fläche des Wellenleiters 22 an
einer Kontaktgrenzfläche 56 in
einem im Wesentlichen länglichen
rechteckförmigen
Abschnitt, wie dies in 1 gezeigt ist. Das Referenzgebiet
und das Detektionsgebiet können ebenso
definiert werden, indem das zum Aufbau der Wellenleiter verwendete
Material variiert wird. Es können andere
geometrische Formen als die in 1 gezeigten
Rechtecke angewendet werden, wenn diese für die Anwendung des Sensors
geeignet sind. Des Weiteren können
das Referenzgebiet 52, das Signalgebiet 54 oder
beide in mehrere Teilgebiete eingeteilt werden, in dem mehrere selektive
Deckschichten auf der Wellenleiteroberfläche definiert werden. Wie auch
immer die Formen gewählt
werden, sollte das Strahlverarbeitungsgebiet 17 so gestaltet
sein, dass der Referenzstrahl S1 hauptsächlich aus
dem Licht, das durch das Referenzgebiet 52 hindurchgeht,
und der Signalstrahl S2 hauptsächlich aus
dem Licht, das durch das Signalgebiet 54 hindurchgeht,
zusammengesetzt ist. Erwähnt
werden sollte, dass die 8A–8C nicht
maßstabsgemäß gezeichnet
sind; die Dicke der Deckschichten 55 und 60 sind
aus Darstellungsgründen übertrieben
gezeigt. Typische Dicken der selektiven Deckschichten 55 liegen
im Bereich einer einzelnen atomaren Schicht bis zu einem Bruchteil
eines Millimeters.
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Die
selektiven Deckschichten 55 sind in optischem Kontakt zu
dem Wellenleiter entlang der Kontaktgrenzfläche 56 angeordnet
und beeinflussen die Lichtausbreitung durch eines der Gebiete 53 oder 54 relativ zur
Lichtausbreitung durch das andere Gebiet. Die selektiven Deckschichten 55 dienen
ferner dazu, um eine Änderung
der Lichtausbreitung durch die Gebiete zu ändern oder um eine Änderung
der Lichtausbreitung durch ein Gebiet zu verhindern. Wie zuvor kurz
erläutert
wurde, liefert der Unterschied in der Lichtausbreitung durch die
Gebiete den Mechanismus, mittels dessen der Sensor funktioniert.
Die sich geringfügig
voneinander unterscheidenden Lichtstrahlen S1 und
S2 werden später in dem Phasengitter 36 vereinigt,
das dann die Lichtstrahlen M1 und M2 erzeugt, die interferierende Strahlen sind
und deren Interpretation Information über die zu messende Umgebung
liefert.
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Die
selektiven Deckschichten 55 können kleinere Brechungsindizes
aufweisen als der Wellenleiter 22 oder sie können größere Brechungsindizes
aufweisen als der Wellenleiter, wenn die selektive Deckschicht 55 ausreichend
dünn im
Vergleich zur Wellenleiterdicke ist, oder diese können auch
Brechungsindizes aufweisen, die variabel sind, wenn diese der zu
messenden Umgebung ausgesetzt sind. Beispielsweise kann eine lokale chemische
Wechselwirkung, etwa als kovalente Bindung, als Wasserstoffbindungsabsorption
oder Adsorption oder dergleichen zwischen einer chemischen Komponente
der Umgebung und einer chemisch reagierenden selektiven Deckschicht 55 eine Änderung
des Brechungsindex im Verhältnis
zu der Konzentration oder der Stärke
der Komponente der Umgebung führen.
Die Änderung
des Brechungsindex beeinflusst die Lichtausbreitung durch das von
der selektiven Deckschicht bedeckten Gebiet. Die chemische Bindung
zwischen der Umgebungssubstanz, die getestet wird, und der chemisch
reagierenden selektiven Deckschicht 55 kann auch Änderungen
in der Gesamtkonfiguration (für
gewöhnlich
der Dicke) der selektiven Deckschicht führen, wodurch die Lichtausbreitung
durch das von der selektiven Deckschicht bedeckten Gebiet beeinflusst
wird. Die Größe der Änderung
der Lichtausbreitung durch das Gebiet kann zu der Konzentration
der Umgebungskomponenten oder einer anderen Eigenschaft der Umgebung
korreliert sein. In einer bevorzugten Ausführungsform für einen
Ammoniakgassensor kann die selektive Deckschicht ein Dünnfilm aus
Polyvinylalkohol sein, wobei ein Protonaustausch zwischen dem Ammoniakgas
und dem Polyvinylalkoholfilm eine Änderung des Brechungsindex
des Polyvinylalkoholfilms proportional zu der Konzentration des
vorhandenen Ammoniaks bewirkt.
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Wie
in 8A gezeigt ist, kann die Umgebung selbst als eine
selektive Deckschicht für
das Erfassen einer physikalischen Eigenschaft der Umgebung dienen.
In diesem Falle wird das Signalgebiet 54 durch einen Teil
des Wellenleiters definiert, der keine selektive Materialbeschichtung
erhält.
Das Referenzgebiet 52 ist mit der schützenden Deckschicht 60 bedeckt,
so dass dieses unbeeinflusst oder verschieden beeinflusst wird durch
die Einwirkung der Umgebung. Hierbei tritt eine Wechselwirkung zwischen
der oberen Wellenleiterfläche 28 und
der Umgebung direkt auf. Ein Feuchtigkeitssensor, der auf die relative
Feuchtigkeit reagiert, ist ein Beispiel, in der die Umgebungsfeuchtigkeit
lokal mit der oberen Wellenleiterfläche 28 reagiert, wodurch
eine lokale Änderung
des Brechungsindex des Signalgebiets 54 bewirkt wird.
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Ein
spezielles in 8B gezeigtes Beispiel einer
chemisch reagierenden Schicht zur Verwendung mit dem Sensor 10 ist
ein Beispiel, in dem die selektive Deckschicht 55 eine
Schicht aus Biomolekülen
ist, die zur Haftung an der Wellenleiterfläche gezwungen werden, wo die
Biomoleküle
ein Element eines molekularen Bindungspaares werden. Es können beispielsweise
Antigene, Antikörper,
Enzyme, Lektine oder einreihige Nukleinsäure an das Signalgebiet 54 der
Wellenleiterfläche
gebunden sein. In diesem Falle sagt man, dass das Signalgebiet 54 funktionalisiert
ist, um spezifische molekulare Bindungen hervorzubringen. Wenn eine
Lösung, die
das andere Element des Bindungspaares enthält, auf den Sensor einwirkt, ändert die
spezielle molekulare Bindung zwischen dem Bindungspaar und Brechungsindex
des Wellenleiters in dem Signalgebiet 54. Als Folge davon
wird die Phase des Signalstrahls geändert und eine Vereinigung
des Signalstrahls S2 mit dem Referenzstrahl
S1 liefert Informationen hinsichtlich der
Anwesenheit des zweiten Elements des Bindungspaares. In einer bevorzugten
Ausführungsform
zur Erfassung des Grippevirus A kann die selektive Deckschicht eine Schicht
aus monoklonalen Antikörpern
sein, die speziell für
die NP-Proteine der Influenza A sind.
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Da
die selektive Deckschicht 55 selbst eine spontane Wirkung
auf den Brechungsindex des Wellenleiters und auf die Lichtausbreitung,
selbst ohne Einwirkung der Umgebung auf den Sensor, ausüben kann,
kann es notwendig werden, den Wellenleiter zu normieren. Dies wird
bewerkstelligt, wie in 8C gezeigt ist, durch Hinzufügen einer
Schicht der speziellen selektiven Deckschicht 55 zu dem
Referenzgebiet 52, und durch an schließendes Bedecken der selektiven
Deckschicht 55, die auf das Referenzgebiet 52 aufgebracht
ist, mit einer schützenden
Deckschicht 60. Die schützende
Deckschicht 60 bildet eine optisch unempfindliche Schicht, so
dass, wenn der Sensor der Umgebung ausgesetzt wird, die Umgebung
keine Wirkung auf den Brechungsindex der selektiven Deckschicht 55 ausübt, die
das Referenzgebiet 52 definiert, oder keine Wirkung auf
die Lichtausbreitung durch das Referenzgebiet 52 ausübt. Schützende Deckschichten
können
beispielsweise aus Siliziumdioxid oder Polytetrafluoroethylen hergestellt
sein.
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In
einer weiteren Ausführungsform
kann der Sensor 10 ausgebildet sein, um elektrische Felder
in der Umgebung durch Bereitstellen einer selektiven Deckschicht 55 zu
messen, deren Brechungsindex sich in Reaktion auf die angelegten
elektrischen Felder ändert,
oder durch Herstellen des planaren Wellenleiters 22 oder des
Substrats 20 aus einem Material, das auf die angelegten
elektrischen Felder reagiert. In ähnlicher Weise ist der Sensor
ausgebildet, um die magnetischen Bedingungen oder mechanischen Kräfte in der
Umgebung zu messen, indem eine selektive Deckschicht 55 oder
indem der ebene Wellenleiter 22 oder das Substrat 20 aus
einem Material aufgebaut sind, dessen Brechungsindizes sich in Reaktion
auf das Einwirken jeweils eines magnetischen Feldes oder mechanischer
Kräfte ändern. Materialien
mit einem Brechungsindex, der sich in Reaktion auf die angelegten
elektrischen Felder ändert,
schließen
beispielsweise Polyvinylden oder Lithiumniobat ein. Materialien
mit einem Brechungsindex, der sich in Reaktion auf ein magnetisches
Feld ändert, schließen beispielsweise
Nickel-Polymerstrukturen mit ein. Materialien mit einem Brechungsindex,
der sich in Reaktion auf eine mechanische Kraft ändert, schließen beispielsweise
Polymere, etwa Polystyren oder Methylmethacrylat mit ein.
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Wenn
Licht in den ebenen Wellenleiter
22 durch das Einkoppelgitter
32 eingeführt wird
und sich durch die Gebiete
52 und
54 ausbreitet,
sieht das evanszente Feld des Signalstrahls S
2 das
auf das Signalgebiete
54 aufgetragene selektive Material
und als Folge davon wird die Phase des Signalstrahls S
2 geändert. Nach der
Vereinigung (Ablenkung) mit dem ungeänderten oder anders geänderten
Referenzstrahl S
1 mittels des Phasengitters
36 bildet
sich die resultierende Phasenverschiebung als sinusförmige Intensitätsschwankung
in beiden Ausgangsstrahlen M
1 und M
2 aufgrund der Interferenzwirkungen aus.
Die Intensitäten
der Ausgangsstrahlen M
1 und M
2 werden
durch die folgenden Gleichungen für die Ausgangsstrahlintensität beschrieben:
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Diese
Gleichungen zeigen, dass die Größe der Änderung
der Ausgangsstrahlintensitäten
eine Funktion der Länge
L des Strahlverarbeitungsgebiets 17 mal der Differenz der
effektiven Brechungsindizes der Gebiete 52 und 54 ist.
Somit ist für
eine Änderung
in der Umgebungsbedingung, die den Brechungsindex des Signalgebiets 54 ändert, die
Empfindlichkeit des Sensors 10 direkt proportional zur
Länge L.
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Der
integrierte optische Lichtblock 34 trägt dazu bei, die Wellenleitergebiete 52 und 54 als
stärker
unterscheidbar zu definieren, indem das Licht blockiert wird, das
sich innerhalb eines vorgeschriebenen Bereichs entlang der Mitte
des Wellenleiters aus parallel zu den Gebieten 52 und 54 entlang
gegenüberliegender
innerer Ränder
der Gebiete 52 und 54 ausbreitet. Der Lichtblock 34 ist
aus einem undurchsichtigen und lichtabsorbierenden Material aufgebaut
und verhindert, dass sich Licht, das wieder in der Eigenschaft dem
aus dem Signalgebiet 54 noch dem aus dem Referenzgebiet 52 kommenden
Licht ähnelt,
sich mit dem Licht der Lichtstrahlen S1 und
S2 mischt, wodurch die Sensorempfindlichkeit
verringert würde.
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Wie
zuvor beschrieben ist, laufen die Strahlen S1 und
S2 durch das Biprisma 35 und werden
gebrochen, was in einer bevorzugten Ausführungsform typischerweise bei
einem Winkel von 2 bis 3 Grad stattfindet, wodurch bewirkt wird,
dass sich die Strahlen an dem Phasengitter 36 überlappen,
wo Teile der Strahlen vereinigt werden. Während die Strahlen M1 und M2 spezielle
Informationen über
die Brechungsindexänderung
und über
die Umgebung bereitstellen, sind die Strahlen D1 und
D2 nützlich
für das
Anzeigen von Betriebsschwankungen des Sensors aufgrund von beispielsweise
Schwankungen in der eingekoppelten Leistung oder thermisch hervorgerufener Änderungen
im Ausgangssignal. Daher können
die Strahlen D1 und D2 verwendet
werden, um die Strahlen M1 und M2 zu normieren und um damit störende Auswirkungen,
die durch Leistungsschwankungen oder thermische Änderungen hervorgerufen werden,
zu eliminieren.
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Der
Lichtdetektor für
den Sensor kann Fotodetektorarrays 62 aufweisen, die entlang
von Teilen eines Randes 64 der Wellenleiterstruktur 12 angeordnet
sind. Jedes Fotodetektorarray 62 definiert eine Lichtempfangsfläche 66,
die zu der Wellenleiterstruktur 12 hinzeigt, so dass an
jeder Fläche 66 angebrachte
Licht erfassende Elemente 68 in optischer Verbindung zu
den Ausgangsstrahlen angeordnet sind. Wie in 1 und detaillierter
in 1E gezeigt ist, sind die lichterfassenden Elemente 68 der
Fotodetektorarrays 62 ausgebildet, die Lichtausgangsstrahlen
aufzunehmen, wobei ein Teil 68a eines Arrays den Lichtstrahl
D1 empfängt,
ein zweiter Teil 68b des gleichen Arrays den Lichtstrahl
M1 empfängt,
und ein dritter Teil 68c des gleichen Arrays den Lichtstrahl
S2 empfängt,
während
die Lichtstrahlen D2, M2 und
S1 durch die lichterfassenden Elemente 68 des
anderen Arrays empfangen werden. Die lichterfassenden Elemente 68 können beispielsweise
ein ladungsgekoppeltes Element (CCD) oder mehrere diskrete PIN-Dioden
aufweisen.
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Alternative
Einrichtungen zum Ankoppeln des Ausgangsstrahls 16 an die
Fotodetektorarrays 62, im Gegensatz zum Anbringen der Arrays
entlang dem Ausgangsrand 64 der Wellenleiterstruktur 12,
sind möglich. Die
Fotodetektorarrays 62 können
an den Ausgangsstrahl 16 mittels Auskoppelgitter 33,
Prismen 37 oder Spiegel 50 mit totaler interner
Reflektion angekoppelt werden. Wie in 3D gezeigt
ist, ist das Auskoppelgitter 33 eine integrierte optische
Struktur, die auf dem ebenen Wellenleiter 22 angebracht
oder in diesen eingebettet ist, ähnlich
zu dem oben beschriebenen Einkoppelgitter 32. Das Auskoppelgitter 33 führt die
Ausgangsstrahlen 16 aus dem Wellenleiter 22 heraus,
durch das Substrat 20 und aus der unteren Substratfläche 24 unter
einem Winkel heraus, der von der Periode des Gitters und der Wellenlänge der
Lichtquelle abhängt.
Wie in 3E gezeigt ist, ist das Prisma 37 ein
im Querschnitt dreieckiges Element, das aus einem Material aufgebaut
ist mit einem größeren Brechungsindex
als der Wellenleiter 22. Das Prisma 37 führt die
Ausgangsstrahlen 16 aus dem Wellenleiter 22 unter
einem Winkel heraus, der von dem Brechungsindex des Prismas abhängt. Wie
in 3F gezeigt wird, kann der Spiegel 50 mit
totaler interner Reflektion so aufgebaut sein, dass eine polierte
Abschrägung 39 an
dem Ausgangsrand 64 des Wellenleiters 22 vorgesehen
wird. Der Spiegel 50 mit totaler interner Reflektion führt die
Lichtstrahlen 16 aus dem Wellenleiter 22 durch
das Substrat 20 und aus der unteren Substratfläche 24 heraus
unter einem Winkel, der von dem Winkel der Abschrägung abhängt. Wie
in 3F gezeigt ist, beträgt ein bevorzugter Winkel 45 Grad.
Ein anderes Mittel zum Ankoppeln der Ausgangsstrahlen 16 an
die Fotodetektorarrays 62 besteht darin, die Licht erfassenden
Elemente 68 in den Wellenleiter 22 zu integrieren.
Eine derartige Integration kann erreicht werden durch Hybridtechniken
(beispielsweise durch bündiges
Anbringen der Elemente mit dem Wellenleiter) oder durch monolithische
Techniken (d.h. Herstellen des Detektors gleichzeitig mit dem Wellenleiter).
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Wie
zuvor beschrieben ist, ändern
sich die grafisch in 4 gezeigten Intensitäten der
Ausgangsstrahlen M1 und M2 sinusförmig, wenn
sich die Differenz zwischen den effektiven Brechungsindizes der
Gebiete 52 und 54 linear ändern. Änderungen der sinusförmigen Muster
der Intensitäten
der Ausgangsstrahlen M1 und M2 können mit
der zu messenden Umgebungsbedingung korreliert sein. Das Ausgangssignal
des Strahls M1 ist mit 180 Grad phasenverschoben
zu dem Ausgangsstrahl M2 aufgrund der Energieerhaltung.
Die wertvollste und am wenigsten vieldeutige Information wird durch
eine sinusförmige
Anzeige am Punkt mit der höchsten
Steigung oder dem Quadraturpunkt geliefert. Um sicherzustellen,
dass die Intensität
einer der Ausgangsstrahlen M1 und M2 immer in der Nähe des Quadraturpunkts liegt,
ist vorzugsweise dafür
zu sorgen, dass das Ausgangssignal bei M1 um
90 Grad phasenverschoben ist zu dem Ausgangsstrahl M2.
Dies kann erreicht werden, indem ein ¼-Wellenfilter zwischen der
Wellenleiterstruktur 12 und einem der Fotodetektorarrays 62 vorgesehen
wird oder indem eine integrierte optische Komponente eine Phasengitterstruktur
in den Wellenleiter, beispielsweise entlang des Weges einer der
Strahlen M1 oder M2,
eingefügt
wird.
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Das
Strahlverarbeitungsgebiet 17 kann auch in mehr als ein
Referenzgebiet 52 und/oder mehr als ein Signalgebiet 54 unterteilt
sein. Beispielsweise zeigt die in 5 dargestellte
Ausführungsform
zwei Referenzgebiete 52, die als Paare mit zwei entsprechenden
Signalgebieten 54 eingeteilt sind. Alternativ zeigt 6 mehrere
Signalgebiete 54a, 54b, 54c, 54d,
die sich alle das gleiche Referenzgebiet 52 teilen. Die
oben dargestellte Analyse trifft für jedes Referenz- und Signalgebietpaar
zu. Der Vorteil mehrerer Referenz- und/oder Detektionsgebiete in
dem gleichen Sensor 10 liegt darin, dass die Herstellungsparameter,
etwa die Materialien (vorzugsweise entsprechend den Materialeigenschaften,
etwa optische Eigenschaften oder chemische Eigenschaften gewählt), die
verwendet werden, oder die Anordnung (beispielsweise Form und Größe), die
für die Wellenleiterstruktur 12 verwendet
wird, kann für
jedes Paar unterschiedlich sein. Dies ermöglicht es, dass zusätzliche
unterschiedliche Informationen mittels der Fotodetektorarrays 62 erfasst
werden können
und erlaubt das Detektieren mehrerer Umgebungswirkungen und/oder
eine verbesserte Signalverarbeitung.
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Ein
Beispiel einer verbesserten Signalverarbeitung besteht darin, jedes
der zwei Referenzgebiete 52 und der Signalgebiete 54 in 5 so
herzustellen, dass diese im Wesentlichen die gleich physikalische
Länge aufweisen,
und jedes der Signalgebiete mit der gleichen umgebungssensitiven
selektiven Deckschicht 55 zu behandeln. Durch entsprechende
Auswahl für
die Konfigurationen und/oder die Materialien des Wellenleiters 22 oder
des jeweils den Referenzgebieten 52 und den Signalgebieten 54 unterliegendem
Substrat 20 kann ein Fachmann bewirken, dass jedes der
beiden Referenz-Signal-Paare
eine unterschiedliche konstante Phasenvorverschiebung F0 und
eine vernachlässigbare
Empfindlichkeitsdifferenz aufweist. Die unterschiedlichen Konstantphasen
bedeuten, dass das ansonsten nahezu identische Ausgangssignal, das
von jedem Referenz-Signalpaar erzeugt wird, einen unterschiedlichen
Bereich seines sinusförmig
variierenden Interferenzmusters auf seine Fotodetektorarrays 62 abbildet.
Durch Bilden einer Konstantphase mit π/2 (90°) Different zueinander kann
sichergestellt werden, dass immer zumindest eines der Ausgangssignale
in die Nähe
der Quadratur abgebildet wird, wodurch relativ unempfindliche Ausgabegebiete
vermieden werden.
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Ein
weiteres Beispiel einer verbesserten Signalverarbeitung ist in 7 gezeigt. 7 zeigt
intern total reflektierende Elemente 81 und ein Fresnelreflektionselement 82,
das detaillierter in 2 dargestellt ist. Wie in 7 gezeigt
ist, ist die Ausgestaltung der Umweltempfindlichen Beschichtung 55 auf
den Signalgebieten der Referenz-Signalpaare I 1 (I1r und I1s) und I2 (I2r und I2s) als die
ansonsten nahezu identische Umweltempfindliche Beschichtung 55 auf
dem Signalgebiet des Referenz-Signalpaares I3 (I3r und I3s). Wie
durch die angeführten
Ausgangsstrahlintensitätsgleichungen
gegeben und in den Ausgangsinterferenzmustem für jedes Referenz-Signalpaar
gezeigt ist (I1rs, I1sr,
I2rs, etc.), vervielfacht die längere selektive
Beschichtung 55 die Sensorwirkung im Verhältnis zur
der Beschichtung. Insbesondere ist erkennbar, dass ein Variieren
der Länge
der Beschichtung die Steigung des Ausgangsinterferenzmusters bei
Quadratur ändert.
Diese Steigung ist die Phasenänderung
des Interferometers (bei Quadratur) pro Einheitsänderung des zu messenden Umwelteffekts,
die allgemein als die Empfindlichkeit des Interferometers bezeichnet
wird. Die Referenz-Signalpaare I1 und I2 mit der größeren Länge liefern Information mit
hoher Auflösung,
während
das Referenz-Signalpaar mit der kleineren Länge I3 Information
mit geringerer Auflösung
hinsichtlich der gleichen Umwelteinwirkung liefert. In der in 7 gezeigten
Ausführungsform
wird die 90° Konstantphasenverschiebungsdifferenz
zwischen den hoch auflösenden
Referenz-Signalpaaren
I1 (I1r und I1s) und I2 (I2r und I2s) durch
geeignete Unterschiede in den Konfigurationen oder den Materialien
des planaren Wellenleiters 22 oder des Substrats 20,
das unter diesen Sensorgebieten liegt, bewirkt, wie dies zuvor beschrieben
ist, und somit wird sicher gestellt, dass zumindest eines der beiden
Signalpaare in der Nähe
der Quadratur liegt. Ähnlich
kann durch geeignete Wahl der Konstruktionsparameter der Wellenleiterstruktur 12 die
Konstantphasendifferenz zwischen Signalpaar I3 und
I1 minimiert werden. Das Referenz-Signalpaar
I4 (I4r und I4s), das keiner Einwirkung unterliegt, liefert
Kontrollinformation.
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Anzumerken
ist, dass die vorhergehenden Signalverarbeitungsverfahren für einen
beliebigen Sensor mit sich in einem planaren Konstrukt ausbreitenden
elektromagnetischen Wellen anwendbar sind. Ferner sind dies anwendbar,
unabhängig
von der Anzahl oder der Art der sich in dem planaren Konstrukt ausbreitenden Moden.
Somit tiefem die hier vorgestellten verbesserten Signalverarbeitungstechniken
Verbesserungen für planare
Konstrukte mit Kanalwellenleitern, etwa Mach-Zehnder-Interferometersensoren
(d.h.,
US 4515430 ) sowie
für planare
Konstrukte mit planaren Wellenleitern, etwa wie die interferometrischen
Sensoren, die detailliert in den US Patenten
US 4940328 oder
US 5120131 offenbart sind.
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Selbstverständlich sind
die obigen Ausführungsformen
lediglich anschaulicher Natur. Obwohl die vorliegende Erfindung
detailliert mit Bezug zu bevorzugten Ausführungsformen beschrieben worden
ist, ist es selbstverständlich,
dass Variationen und Modifizierungen an diesen Ausführungsformen
vorgenommen werden können,
ohne vom Schutzbereich der hierin beschriebenen und in den Ansprüchen definierten
Erfindung abzuweichen.