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TECHNISCHES
GEBIET
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Die
Erfindung betrifft einen elektromagnetischer Aktuator, bei dem die
Miniaturbauweise aufgrund des Einsatzes der Halbleiterfertigungstechnik realisiert
wurde, und ein Herstellungsverfahren für den elektromagnetischen Aktuator.
Insbesondere betrifft die Erfindung Verbesserungen von elektromagnetischen
Aktuatoren, um ein Trennen oder Abschalten einer Antriebsspule zum
Antreiben einer beweglichen Platte zu verhindern.
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STAND DER
TECHNIK
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Bis
zum jetzigen Zeitpunkt sind für
elektromagnetische Aktuatoren sehr kleiner Abmessung, welche die
Halbleitertechnik nutzen, als Beispiele zu nennen: der ebenfalls
von dem Erfinder dieses Anmeldungsgegenstands vorgeschlagene Spiegelgalvanometer
flacher Bauweise (japanische Patentanmeldung Nr. 5-320524 und 6-9824),
das elektromagnetische Relais flacher Bauweise (japanische Patentanmeldung
Nr. 5-320525) oder das optische Detektierinstrument (japanische
Patentanmeldung Nr. 6-310657).
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Eine
Beschreibung solcher herkömmlichen elektromagnetischen
Aktuatoren wird anhand eines Beispiels vorgenommen, nämlich des
Spiegelgalvanometers flacher Bauweise.
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Spiegelgalvanometer
werden zum Beispiel bei Laserscannern eingesetzt, deren Ablenkung
ein Laserstrahl scannt, wobei Betriebstheorie besagt, daß, wenn
ein elektrischer Strom durch eine bewegliche Spule fließt, die
in einem elektrischen Feld angeordnet ist, eine elektromagnetische
Kraft wegen der gegenseitigen Beeinflussung des elektrischen Stroms
und des magnetischen Felds erzeugt wird, was eine Rotationskraft
(Moment) proportional zu dem elektrischen Strom hervorruft. Der
Aufbau enthält
eine Einrichtung, die nach der Galvanometertheorie betrieben ist,
bei der sich eine bewegliche Spule um einen Winkel dreht, bei dem
das Drehmoment und eine Federkraft im Gleichgewicht sind, wobei
das Anliegen und die Stärke
von Strom von einer Indikatornadel erfaßt wird, die von der beweglichen
Spule geschwenkt oder in Schwingungen versetzt wird. Jedoch ist
anstelle der Indikatornadel, die sich integral mit der beweglichen
Spule dreht, ein Reflexspiegel vorgesehen.
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Herkömmliche
in der Praxis verwendete Spiegelgalvanometer nutzten beispielsweise
ein bewegliches Eisenstück,
das in einem magnetischen Feld angeordnet ist, anstelle der beweglichen
Spule, wobei ein magnetischer Weg am Umfang des beweglichen Eisenstücks mittels
eines magnetischen Körpers
gebildet ist, der zwei Permanentmagnete und vier Magnetpole umfaßt. Der
magnetische Fluß zwischen
den Polen wird geändert,
indem die Stärke
und die Richtung des in einer Antriebsspule strömenden Stroms geändert wird,
die um den magnetischen Körper
herum gewickelt ist, so daß ein
Reflexspiegel durch das bewegliche Eisenstück in Schwingung versetzt wird,
um auf diese Weise mittels eines Laserstrahls eine Ablenkung zu
scannen (s. beispielsweise „Practical
Laser Technology",
Kyoritsu Publishing Company, 10. Dezember 1987, S. 210-212).
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Mit
dem herkömmlichen
Spiegelgalvanometer ist hingegen eine Miniaturisierung schwierig,
beispielsweise wegen der Antriebsspule, die mechanisch gewickelt
ist. Daher besteht ein Problem darin, daß das Miniaturisieren von Laserscannsystemen mit
derartigen Spiegelgalvanometern und das Miniaturisieren eines Laseranwendungsgeräts mit derartigen
Systemen schwierig sind.
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Um
dieses Problem zu lösen,
hat der Erfinder den oben erwähnten
planen Spiegelgalvanometer kleiner dünner Bauweise vorgeschlagen.
Eine derartige Vorrichtung ist in der
EP
692 729 dargestellt.
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Der
Spiegelgalvanometer flacher Bauweise wird nachstehend erläutert.
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Bei
diesem Spiegelgalvanometer flacher Bauweise ist ein Siliziumsubstrat
einstückig
mit einer ebenen beweglichen Platte und einem Torsionsstab an einer
zentralen Position der beweglichen Platte ausgebildet, um die bewegliche
Platte axial zu tragen, damit sie in einer senkrechten Richtung
relativ zum Siliziumsubstrat schwingbar ist. Eine ebene Spule zum
Erzeugen eins magnetischen Feldes mittels elektrischen Stroms ist
an einem oberseitigen Umfangsrandabschnitt der beweglichen Platte
vorgesehen, und ein voll reflektierender Spiegel ist an einem oberseitigen
Zentralabschnitt vorgesehen, der von der ebenen Spule der beweglichen
Platte umgeben ist. Ein Paar Elektrodenanschlüsse für eine elektrische Verbindung
mit der ebenen Spule über
einen Torsionsstababschnitt ist an der Siliziumsubstratseite vorgesehen,
die die bewegliche Platte trägt.
Außerdem
sind Permanentmagnete, die miteinander Paare bilden, am Umfang der
beweglichen Platte befestigt, so daß ein dadurch erzeugtes magnetisches
Feld auf die ebenen Spulenabschnitte wirkt, die an den gegenüberliegenden
Enden der beweglichen Platte angeordnet sind, die parallel zur Axialrichtung
des Torsionsstabes liegt. Bei den obengenannten Patentanmeldungen
sind die Permanentmagnetpaare jeweils über und unter den gegenüberliegenden
Endabschnitten der beweglichen Platte angeordnet, wobei der Aufbau
derart ausgelegt ist, daß die
zwischen den Permanentmagnetpaaren erzeugten statischen Magnetfelder
die Antriebsspule in vorbestimmten Richtungen kreuzen.
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Der
Betrieb eines derartigen Spiegelgalvanometers ebener Bauweise wird
im folgenden erläutert.
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Ein
magnetisches Feld ist mit Hilfe von Permanentmagneten an gegenüberliegenden
Enden der beweglichen Platte ausgebildet, in einer derartigen Richtung,
daß die
ebene Spule gekreuzt wird, welche Spule längs der ebenen Seite der beweglichen
Platte liegt. Wenn Strom in der ebenen Spule fließt, die
in diesem Magnetfeld positioniert ist, wirkt eine magnetische Kraft
in eine Richtung entsprechend Flemings Linkehandregel für Strom,
magnetische Flußdichte und
Kraft an gegenüberliegenden
Enden der beweglichen Platte proportional zur Stromdichte und zur magnetischen
Flußdichte
der ebenen Spule, so daß die
bewegliche Platte gedreht wird. In diesem Augenblick werden die
Torsionsstäbe
mit der Drehung der beweglichen Platte verdreht, wodurch eine Federreaktionskraft
hervorgerufen wird, so daß sich
die bewegliche Platte in eine Position dreht, in der die magnetische
Kraft und die Federreaktionskraft im Gleichgewicht stehen. Da der
Drehwinkel der beweglichen Platte proportional zum in der ebenen
Spule fließenden
Strom ist, kann, falls der in der ebenen Spule fließende Strom
geregelt oder gesteuert wird, der Drehwinkel der beweglichen Platte
geregelt oder gesteuert werden.
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Folglich
kann die Reflexionsrichtung eines Laserstrahls im Falle eines Vollreflexspiegels
in einer Ebene, die senkrecht zur Achse des Torsionsstabes steht,
frei oder unabhängig
gesteuert werden. Falls daher der Verlagerungswinkel des Vollreflexspiegels kontinuierlich
nach hinten und vorne zykliert, kann das Laserstrahlscannen durchgeführt werden.
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Außerdem gibt
es auch einen um zwei Achsen beweglichen Spiegelgalvanometer, der
mit einem Rahmen ähnlich
der äußeren beweglichen
Platte, die axial an einem Silizium-Substrat durch erste Torsionsstäbe getragen
ist, und einer ebenen beweglichen Innenplatte versehen ist, die
axial an der äußeren beweglichen
Platte durch zweite Torsionsstäbe getragen
ist, die senkrecht zu den ersten Torsionsstäben ausgerichtet ist, und der
einen Vollreflexspiegel an einer oberen zentralen Fläche der
beweglichen Innenplatte aufweist.
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Dieser
Aufbau mit zwei Achsen besitzt den Vorteil, daß, falls Strom sowohl durch
eine ebene Spule an der Oberseite der beweglichen Außenplatte als
auch durch eine ebene Spule an der Oberseite der beweglichen Innenplatte
fließt,
so drehen sich die bewegliche Außenplatte und die bewegliche
Innenplatte in Richtungen, die zueinander senkrecht stehen. Falls
daher ein Laserstrahl mittels des Vollreflexspiegels hinsichtlich
Ablenkung gescannt wird, dann kann ein zweidimensionales Scannen
durchgeführt werden.
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Falls
Strom nur durch eine ebene Spule fließt, so entspricht das der Bewegung
einer Einzelachskonstruktion.
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Bei
derartigen Spiegelgalvanometern ebenen oder flachen Aufbaus sowohl
im Fall der Einzelachs- als auch der Zweiachskonstruktion kann eine Verdrahtung
zum Verbinden der ebenen Spule, die an der Oberseite der beweglichen
Platte vorgesehen ist, mit Elektrodenanschlüssen auf der Siliziumsubstratseite,
die die bewegliche Platte trägt,
an dem Torsionsstababschnitt ausgebildet werden.
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Dann
besteht allerdings die Wahrscheinlichkeit des Trennens oder Brechens
des Metallmaterials der ebenen Spule wegen Metallermüdung, die
aus der Zurück-
und Vorverdrehbewegung des Torsionsstabs resultiert, wenn die bewegliche
Platte angetrieben wird. Aus diesem Grund besteht das Problem, daß die Lebensdauer
des Spiegelgalvanometers aufgrund fehlender Dauerfestigkeit der
ebenen Spule begrenzt ist.
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Die
Erfindung berücksichtigt
die obige Situation bei Stellung der Aufgabe, einen elektromagnetischen
Aktuator und ein Verfahren zum Herstellen desselben bereitzustellen,
bei dem die Unterbrechungsfehler an der Antriebsspule eliminiert
sind.
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OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
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Erfindungsgemäß ist ein
elektromagnetischer Aktuator vorgesehen, der ein Halbleitersubstrat
mit einer beweglichen Platte und einem Torsionsstab zum axialen
Tragen der beweglichen Platte, so daß sie relativ zum Halbleiter-Substrat
in Schwingung versetzbar ist, das einstückig damit ausgebildet ist,
einen damit verbundenen Elektrodenanschluß, wobei der Aktuator eine
Antriebsspule umfaßt,
die an einem umfänglichen
Randabschnitt der beweglichen Platte vorgesehen ist, und eine Magnetfelderzeugungseinrichtung
zum Aufbringen eines statischen Magnetfelds an der Antriebsspule
aufweist, wobei der Aktuator zum Antreiben der beweglichen Platte durch
eine Magnetkraft ausgelegt ist, die durch den Durchfluß von Strom
durch die Antriebsspule hervorgerufen ist, wobei der Aktuator dadurch
gekennzeichnet ist, daß zumindest
ein Abschnitt des Torsionsstabes elektrisch leitfähig ausgebildet
ist, wobei der Elektrodenanschluß für den Anschluß an eine
externe Energiequelle und die Antriebsspule über diesen elektrisch leitfähigen Bereich
leitend verbunden sind.
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Aufgrund
einer solchen Konstruktion treten Unterbrechungsfehler bei der elektrischen
Verdrahtung wegen Metallermüdung,
die durch die Verdrehbewegung des Torsionsstabes auftreten, nicht
länger auf,
weil die polykristalline Struktur der elektrischen Metallverdrahtung
an dem Torsionsstababschnitt beseitigt ist. Da außerdem das
hier verwendete Halbleitersubstrat einen monokristallinen Aufbau
aufweist, ist die Lebensdauer semipermanent, falls es innerhalb
des elastischen Grenzbereichs eingesetzt wird.
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Folglich
kann die Lebensdauer des elektromagnetischen Aktuators verlängert werden.
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Außerdem kann
der gesamte Torsionsstab leitfähig
hergestellt sein.
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Im
Falle eines Spiegelgalvanometers, bei dem ein Reflexspiegel an einem
zentralen Abschnitt vorgesehen ist, der von der Antriebsspule der
beweglichen Platte umgeben ist, ist es außerdem möglich, einen dünnen Spiegelgalvanometer
mit sehr kleinen Abmessungen zu schaffen.
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Außerdem ist
ein Spiegelgalvanometer vorgesehen, bei dem die bewegliche Platte
einen Rahmen ähnlich
einer äußeren beweglichen
Platte und einer inneren beweglichen Platte umfaßt, und der Torsionsstab umfaßt -einen
ersten Torsionsstab zum axialen Tragen der beweglichen Außenplatte
an dem Halbleitersubstrat und einen zweiten Torsionsstab, der axial
in rechten Winkeln zu dem ersten Torsionsstab ausgerichtet ist,
um die bewegliche Innenplatte innerhalb der beweglichen Außenplatte
zu tragen, wobei eine erste Antriebsspule an einer Oberseite der
beweglichen Außenplatte
vorgesehen ist, wobei eine zweite Spule an einem oberseitigen Umfangsabschnitt
der beweglichen Innenplatte vorgesehen ist; und wobei der Reflexspiegel
an einem zentralen Abschnitt der beweglichen Innenplatte vorgesehen ist,
der von der zweiten Antriebsspule umgeben ist.
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Aufgrund
dieses Aufbaus kann ein Spiegelgalvanometer mit zwei Achsen gebildet
werden, wodurch der Vorteil erhalten wird, daß ein Laserstrahl oder dergleichen
in zwei Dimensionen hinsichtlich Ablenkung gescannt werden kann.
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Außerdem können der
erste und der zweite Torsionsstab in zwei vollständig elektrisch leitende Bauteile
getrennt sein, die nah aneinander angeordnet sind und elektrisch
voneinander isoliert sind.
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Außerdem sind
bei einem Verfahren zum Herstellen eines elektromagnetischen Aktuators
folgende Verfahrensschritte vorgesehen: eine bewegliche Platte wird
gebildet, die axial an einem Halbleitersubstrat getragen wird, um
in Schwingung versetzbar zu sein, wobei das Halbleitersubstrat durch
anisotropisches Ätzen
von einer Unterseite zu einer Oberseite perforiert ist, wobei ein
einen Torsionsstab bildender Abschnitt ausgespart bleibt; eine Antriebsspule wird
an einem oberseitigen Umfang der beweglichen Platte gebildet; und
eine Einrichtung zum Erzeugen eines Magnetfeldes wird befestigt,
um an die Antriebsspule ein statisches Magnetfeld anzulegen; die bewegliche
Platte wird durch anisotropisches Ätzen gebildet, nachdem an zumindest
einem Teil eines den Torsionsstab bildenden Abschnitts ein leitfähiger Bereich
ausgebildet ist, in dem eine P-dotierte Unreinheit in hoher Konzentration
verteilt ist, und, wenn die Antriebsspule gebildet wird, werden
gleichzeitig Elektrodenanschlußabschnitte
an den gegenüberliegenden
Endabschnitten des leitfähigen
Bereichs gebildet, um den leitfähigen
Abschnitt jeweils an eine externen Energiequellenseite und an die
Antriebsspule-Seite anzuschließen.
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Außerdem kann
entweder Bor, Aluminium, Gallium oder Indium für die P-dotierte Unreinheit
eingesetzt werden.
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Falls
ein leitfähiger
Bereich auf diese Weise gebildet wird, indem in hoher Konzentration
eine P-dotierte Unreinheit, wie Bor, Aluminium, Gallium oder Indium,
an zumindest einen Teil eines den Torsionsstab bildenden Abschnitts
verteilt wird, dann wird die Ätzgeschwindigkeit
wegen der spezifischen Ätzflüssigkeit
in dem leitenden Bereich erheblich verringert, wo die P-dotierte Unreinheit
in dem Teil des den Torsionsstab bildenden Abschnitts in hoher Konzentration
verteilt ist, wenn die bewegliche Platte durch anisotropisches Ätzen gebildet
ist. Daher verbleibt der den Torsionsstab bildende Abschnitt, womit ein
Torsionsstab mit einem leitenden Bereich gebildet ist.
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Der
Volumenwiderstand des leitenden Bereichs des Torsionsstabes, der
auf diese Weise gebildet ist, liegt bei ungefähr 10–3 Ω cm. Dieser
Widerstand ist im Vergleich zu dem Volumenwiderstand von 2,3 × 105 Ω cm
für einen
intrinsischen Siliziumhalbleiter niedrig und für den Einsatz als Energiequellenweg
für die
Antriebsspule ausreichend.
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Mit
dem Hinzufügen
des Bildens eines Reflexspiegels kann ein Spiegelgalvanometer kleiner, dünner, ebener
Bauweise hergestellt werden.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine schematische Ansicht einer ersten Ausführung eines erfindungsgemäßen elektromagnetischen
Aktuators;
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2 ist
eine schematische Ansicht eines Torsionsstabschnitts gemäß der ersten
Ausführung;
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3 ist eine schematische Darstellung zum Erläutern eines
Herstellungsschritts für
die erste Ausführung;
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4 ist
eine schematische Ansicht einer zweiten erfindungsgemäßen Ausführung;
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5 ist
eine schematische Ansicht eines Torsionsstababschnitts gemäß der zweiten
Ausführung;
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6 ist
eine schematische Ansicht des Hauptabschnitts einer dritten erfindungsgemäßen Ausführung.
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GÜNSTIGSTE
AUSFÜHRUNG
ZUM DURCHFÜHREN
DER ERFINDUNG
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Ausführungen
gemäß der Erfindung
werden nun anhand der Zeichnungen beschrieben.
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Die 1 und 2 zeigen
den Aufbau einer ersten Ausführung
gemäß der Erfindung,
die bei einem Spiegelgalvanometer mit einer einzigen Achse zur Anwendung
kommt, welcher Spiegelgalvanometer als ein elektromagnetischer Aktuator
ausgeführt ist.
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In 1 umfaßt ein Spiegelgalvanometer 1 einen
Dreischicht-Aufbau mit einem entsprechenden oberen und unteren Glassubstrat 3, 4,
das beispielsweise aus Borsilikatglas oder dergleichen hergestellt und
mit der Ober- und Unterseite eines Siliziumsubstrats 2 anodisch
verbunden ist, wie durch die Pfeile in 1 angedeutet
ist. Das jeweilige obere und untere Glassubstrat 3, 4 ist
jeweils an zentralen Abschnitten mit Aussparungen 3A, 4A versehen,
die beispielsweise durch eine Ultraschallbearbeitung gebildet sind.
Auf diese Weise kann ein Schwingraum für eine bewegliche Platte 5 sichergestellt
werden, die später
beschrieben wird und die in dem Siliziumsubstrat 2 ausgebildet
ist. Die ebene bewegliche Platte 5 und die Torsionsstäbe 6,
die leitfähig
sind, was den Gegenstand der Erfindung bildet, welche Torsionsstäbe zum axialen
Tragen der beweglichen Platte 5 an einer zentralen Stelle
der beweglichen Platte ausgelegt sind, damit die bewegliche Platte
in einer senkrechten Richtung relativ zum Siliziumsubstrat 2 in
Schwingung versetzbar ist, sind einstückig mit dem Siliziumsubstrat 2 durch
anisotropisches Ätzen
gebildet. Der Aufbau der Torsionsstäbe 6 wird im Detail
später
erläutert,
und zwar anhand 2.
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Eine
ebene Spule 7, die als dünne Kupferfolienantriebsspule
ausgeführt
ist, um ein magnetisches Feld mit Hilfe von elektrischem Strom zu
erzeugen, und Elektrodenanschlüsse 31 sind
an dem oberseitigen Umfangsrandabschnitt der beweglichen Platte 5 ausgebildet,
wobei ein Spulen-Elektrotypie-Verfahren oder dergleichen verwendet
wird. Ein Vollreflexspiegel 8, der als Reflexspiegel ausgeführt ist,
ist an einem oberen zentralen Abschnitt der ebenen Seite der beweglichen
Platte 5 mittels Aluminiumdampfablagerung ausgebildet,
welche bewegliche Platte 5 von der ebenen Spule 7 umgeben
ist. Ein Paar Elektrodenanschlüsse 9 ist
durch ein Spulen-Elektrotypie-Verfahren oder dergleichen an der Oberseite
des Siliziumsubstrats 2 auf der Seite des Torsionsstabes 6 ausgebildet,
um die Elektrodenanschlüsse 31 mit
der ebenen Spule 7 über
den Abschnitt des Torsionsstabes 6 elektrische zu verbinden.
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Zylindrische
Dauermagnete 10A, 10B und 11A, 11B sind
paarweise angeordnet und an dem linken und rechten Ende (s. 1)
des oberen und unteren Glassubstrats 3, 4 vorgesehen,
um ein statisches Magnetfeld an den ebenen Spulen (7)-Abschnitten
an den gegenüberliegenden
Enden der beweglichen Platte zu erzeugen, welche Abschnitte parallel
zu den Achsen der Torsionsstäbe 6 liegen.
Die Dauermagnete 10A, 10B sind paarweise zueinander angeordnet
und bilden beispielsweise mit der unteren Seite den Nordpol und
mit der oberen Seite den Südpol,
während
die Dauermagnete 11A, 11B paarweise zueinander
angeordnet sind und im Gegensatz dazu mit der unteren Seite den
Südpol
und mit der oberen Seite den Nordpol bilden. Bei dieser Ausführung entsprechen
die Dauermagnete 10A, 10B und 11A, 11B der
Einrichtung zum Erzeugen eines statischen Magnetfeldes.
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Als
nächstes
werden die Torsionsstäbe 6 detailliert
beschrieben, die den Gegenstand der Erfindung bilden, und zwar anhand
von 2. Die jeweiligen Torsionsstab(6)-Abschnitte sind
auf die gleiche Weise aufgebaut, weswegen nur ein Torsionsstababschnitt
hier beschrieben wird.
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Bei
dem erfindungsgemäßen Torsionsstab(6)-Abschnitt
ist eine P-dotierte Unreinheit, wie Bor, in hoher Konzentration
verteilt, so daß der
gesamte Körper
des Torsionsstabs 6 leitfähig ist. Außerdem ist ein Elektrodenanschluß 9 für eine elektrische Verbindung
mit einer externen Energiequelle (nicht in der Figur dargestellt)
an einem leitfähigen
Bereich ausgebildet, der strichliert in 2 angedeutet
ist und nahe dem Endabschnitt des elektrisch leitfähigen Torsionsstabes 6 auf
der Halbleitersubstrat(2)-Seite liegt. Außerdem ist ein Elektrodenanschluß 31 für eine elektrische
Verbindung mit der ebenen Spule 7 der beweglichen Platte 5 in
einem leitfähigen
Bereich ausgebildet, der in 2 strichliert
angedeutet ist und nahe dem Endabschnitt des Torsionsstabes 6 auf
der Seite der beweglichen Platte(5) liegt.
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Bei
einem solchen Aufbau wird die flache Spule 7 durch eine
elektrische Verbindung mit einer externen Energiequelle über den
leitenden Torsionsstab 6 mit Energie versorgt. Falls außerdem beispielsweise
die Borunreinheitskonzentration bei 1020/cm3 liegt, ist der Volumenwiderstand des leitfähigen Bereichs
des Torsionsstabes 6 annähernd 10–3 Ω cm, was äußerst gering
im Vergleich zu dem Volumenwiderstand des intrinsischen Siliziumhalbleiters ist,
weswegen eine hohe Leitfähigkeit
besteht. Folglich kann eine ausreichende Leistungsfähigkeit
mit dem leitfähigen
Pfad gewährleistet
sein.
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Bei
einem solchen Aufbau, bei dem der Torsionsstab 6 leitfähig ausgelegt
ist, so daß die
flache Spule 7 über
den Torsionsstab 6 selbst mit Energie versorgt wird, ist
es nicht länger
notwendig, ein Metalldrahtmuster polykristallinen Aufbaus an dem
Torsionsstab 6 vorzusehen. Daher können Trennungsfehler des Metalldrahts
wegen der Verdrehbewegung des Torsionsstabes 6 eliminiert
werden. Da außerdem
das Halbleitersubstrat einen monokristallinen Aufbau umfaßt, ist
die Lebensdauer quasi permanent, falls das Halbleitersubstrat innerhalb
des elastischen Grenzbereichs eingesetzt wird. Folglich ist die Lebensdauer
des Spiegelgalvanometers flachen Aufbaus verlängerbar, und die Zuverlässigkeit
ist verbessert.
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Der
Betrieb des erfindungsgemäßen Spiegelgalvanometers
ist derselbe wie bei der bekannten Vorrichtung, weswegen auf eine
Beschreibung hier verzichtet wird.
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Als
nächstes
werden die Herstellungsschritte des Torsionsstababschnitts des Spiegelgalvanometers
gemäß der ersten
Ausführungsform
anhand von 3 beschrieben.
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Zuerst
werden die Ober- und Unterseite eines Siliziumsubstrats 101 thermisch
oxidiert, um einen Oxidfilm 102 zu bilden (Schritt a).
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Eine Öffnung 103 für eine Fremdstoff-Diffusion
ist anschließend
ausgebildet, wobei der Oxidfilm an der Vorderstirnseite des den
Torsionsstab bildenden Abschnitts entfernt wird (Schritt b). Eine
Bor-Verunreinigung wird anschließend von der Öffnung in hoher
Konzentration diffundieren, um einen leitfähigen Bereich 104 zu
schaffen (Schritt c).
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Ein
Oxidfilm wird anschließend
an dem leitfähigen
Bereich 104 durch eine thermische Oxidation bei 1100°C eine Stunde
lang gebildet (Schritt d). Danach wird ein SiO2-Film
durch Sputtern oder Bedampfen darauf ausgebildet.
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Ein
Muster aus Durchgangslöchern 105 wird anschließend auf
der hinteren Stirnseite durch Photolithographie gebildet. Der Oxidfilm
an dem Abschnitt der Durchgangslöcher 105 wird
anschließend durch Ätzen entfernt
(Schritt f), nachdem ein anisotropisches Ätzen an dem Durchgangslochabschnitt 105 durchgeführt wurde.
Auf diese Weise wird der bewegliche Platten(5)-Abschnitt gebildet,
und der leitfähige
Bereich 104 wird wegen des Beendens des P+-Ätzens nicht geätzt, womit
gleichzeitig der leitfähige
Torsionsstab 6 mit dem leitfähigen Bereich 104 gebildet
wird (Schritt g). Falls anstelle von Bor (B), Aluminium (Al), Gallium
(Ga) oder Indium (In) oder dergleichen für die P-dotierte Unreinheit
verwendet wird, ist es immer noch möglich, den P+-Ätzvorgang zu
beenden. Falls der P+-Ätzvorgang nicht beendet wird,
kann Phosphor (P), Arsen (As), Antimon (Sb), Bismuth (Bi) oder dergleichen
für die
P-dotierte Unreinheit
verwendet werden.
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Danach
wird der Oxidfilm an dem die Elektrodenanschlüsse bildenden Abschnitt entfernt,
um auf diese Weise Kontaktlöcher 106 zu
bilden (Schritt h).
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Die
ebene Spule 7 und die Elektrodenanschlüsse 9 und 13 werden
anschließend
an dem stirnflächigen
Oxidfilm 102 mittels des dafür bekannten elektrischen Spulen-Elektrotypie-Verfahrens ausgebildet
(Schritt i).
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Bei
dem elektrischen Spulen-Elektrotypie-Verfahren wird eine Nickelschicht
an der Stirnfläche
des Siliziumsubstrats 101 durch Nickelaufdampfen gebildet,
und anschließend
wird eine Kupferschicht durch Aufbringen eines galvanischen Überzugs
oder durch Aufdampfen gebildet. Die der flachen Spule entsprechenden
Abschnitte und die Elektrodenanschlüsse werden anschließend mit
einer Abdeckung des positiven Typs maskiert, wobei ein Kupfer- und
Nikkelätzen
erfolgreich durchgeführt
wird, nachdem die Abdeckung entfernt wurde. Anschließend wird
eine Kupfergalvanisierung durchgeführt, so daß der gesamte Umfang der Nickelschicht
mit Kupfer bedeckt ist, womit eine Kupferschicht gebildet ist, die
den flachen Spulen und den Elektroanschlüssen entspricht. Anschließend wird
eine Galvanisierungs- oder Beschichtungsabdeckung des negativen Typs
auf dem Abschnitt ausschließlich
des Kupferfilms gespannt, nachdem eine Kupfergalvanisierung durchgeführt wurde,
um die Dicke der Kupferschicht zu erhöhen, wodurch die ebene Spule
und die Elektrodenanschlüsse
gebildet werden.
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Eine
Isolierschicht 107 aus beispielsweise einem photosensitiven
Polyamid zum Isolieren einer zweiten ebenen Schichtspule wird anschließend gebildet.
Die Isolierschicht 107 wird ausschließlich der Elektrodenanschlußabschnitte
und der Spulenverbindungsabschnitte für die erste Schicht und die zweite
Schicht gebildet (Schritt j).
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Die
ebene Spule der zweiten Schicht wird anschließend auf der Isolierschicht 107 wiederum durch
das elektrische Spulen-Elektrotypie-Verfahren gebildet (Schritt
k). Eine Isolierschicht 107, beispielsweise ein photosensitiven
Polyamid, wird anschließend
darauf ausgebildet (Schritt l).
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Danach
wird ein Vollreflexspiegel 8 an einem zentralen Abschnitt
der oberen Fläche
der beweglichen Platte 5 durch Aluminiumdampfabscheidung gebildet.
Ein oberes Glassubstrat 3 und eine unteres Glassubstrat 4 werden
anschließend
jeweils mit der oberen und unteren Fläche des Siliziumsubstrats durch
anodisches Kleben verbunden. Dauermagnete werden anschließend an
vorbestimmten Orten auf dem oberen und unteren Glassubstrat 3, 4 angebracht.
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Eine
zweite erfindungsgemäße Ausführung, die
als zweiachsiger Spiegelgalvanometer einsetzbar ist, wird nun beschrieben.
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Mit
dem einachsiges Spiegelgalvanometer gemäß der ersten Ausführung ist
ein einziger Leiter für
den Torsionsstababschnitt ausreichend. Bei dem zweiachsigen Spiegelgalvanometer
sind allerdings zwei Leiter für
den Torsionsstababschnitt notwendig.
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Die 4 und 5 zeigen
den Aufbau einer zweiten erfindungsgemäßen Ausführung, die als zweiachsiger
Spiegelgalvanometer einsetzbar ist, der als ein elektromagnetischer
Aktuator dienen kann. Zur ersten Ausführung gleiche oder identische Bauteile
werden mit denselben Bezugszeichen versehen.
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Wie
in 4 dargestellt ist, ist bei dem zweiachsigen Spiegelgalvanometer 20 die
bewegliche Platte 5 des Siliziumsubstrats 2 mit
einer rahmenförmigen äußeren beweglichen
Platte 5A und einer ebenen inneren beweglichen Platte 5B versehen.
Die äußere bewegliche
Platte 5A ist axial an dem Siliziumsubstrat 2 durch
erste Torsionsstäbe 6A getragen. Die
innere beweglichen Platte 5B ist axial an der äußeren beweglichen
Platte 5A durch zweite Torsionsstäbe 6B getragen, die
beide senkrecht zu den ersten Torsionsstäben 6A, 6A ausgebildet
sind. An der oberen Fläche
der äußeren beweglichen
Platte 5A ist eine flache oder ebene Spule 7A vorgesehen
(die typischerweise als eine Einzellinie gemäß 4 außer in der
Nähe der
Elektrodenanschlüsse
dargestellt ist), welche ebene Spule 7A als erste Antriebsspule fungiert,
und Elektrodenanschlüsse 31 sind
für eine elektrische
Verbindung mit einem Paar äußere Elektrodenanschlüsse 9A auf
dem Siliziumsubstrat 2 durch einen der ersten Torsionsstäbe 6a vorgesehen.
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Außerdem ist
an der oberen Fläche
der inneren beweglichen Platte 5B eine ebene Spule 7B (die typischerweise
als eine Einzellinie gemäß 4 außer in der
Nähe der
Elektrodenanschlüsse
dargestellt ist) vorgesehen, welche ebene Spule 7B als
eine zweite Antriebsspule fungiert, und Elektrodenanschlüsse 41 sind
für eine
elektrische Verbindung über einen
der zweiten Torsionsstäbe 6B und
den äußeren Abschnitt
der beweglichen Platte 5A mit einem Paar innere Elektrodenanschlüsse 9B auf
dem Siliziumsubstrat 2 durch den anderen ersten Torsionsstab 6A vorgesehen.
Zudem wird eine Vollreflexspiegel 8 an einem Zentralabschnitt
der inneren beweglichen Platte 5B ausgebildet. Elektrodenanschlüsse 42 an Leitungsenden
der Spule an dem äußeren Abschnitt der
beweglichen Platte 5A werden ausgebildet, um eine Verbindung
mit der flachen Spule 7B an der inneren beweglichen Platte 5B über den
zweiten Torsionsstab 6B herzustellen.
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Bei
der Zweiachskonstruktion gemäß der Ausführung sind
acht Paare Permanentmagnete 10A – 13A und 10A – 13B,
die als Einrichtungen zum Erzeugen statischer Magnetfelder dienen,
jeweils auf dem oberen und unteren Glassubstrat 3, 4 angeordnet,
was in 4 gezeigt ist. Die Permanentmagnete 10A, 10B und 11A, 11B erzeugen
ein magnetisches Feld, um die äußere bewegliche
Platte 5A anzutreiben. Außerdem erzeugen die Permanentmagnete 12A, 12B und 13A, 13B ein
magnetisches Feld, um die innere bewegliche Platte 5B anzutreiben.
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5 zeigt
den Aufbau der Abschnitte des ersten und zweiten Torsionsstabs 6A, 6B gemäß der zweiten
Ausführung.
Da der Aubau der jeweiligen Abschnitte der Torsionsstäbe 6A, 6B gleich
ist, wird hier nur der Abschnitt des Torsionsstabs beschrieben,
der für
eine Verbindung der ebenen Spule 7A der äußeren beweglichen
Platte 5A mit den Elektrodenanschlüssen 9A ausgelegt
ist.
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Wie
in 5 gezeigt ist, sind die leitfähigen Bereiche 104 parallel
zueinander und in Abstand voneinander angeordnet, um voneinander
isoliert zu sein, und sind in einem Abschnitt des Torsionsstabes 6A durch
zwei Fremdstoff-Diffusionen ausgebildet, was durch die gestrichelte
Linie in 5 angedeutet ist.
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In
dem Fall eines Torsionsstabes 6A mit einer Breite von annähernd 300 μm kann die
Breite des jeweiligen leitfähigen
Bereichs 104 annähernd
50 μm sein,
und die Isolierung der beiden leitfähigen Bereiche 104 voneinander
kann ohne jegliche Schwierigkeit realisiert werden, in dem eine Innenbauteil-Trenntechnik
eingesetzt wird, die in der Halbleiterherstellungstechnologie eingesetzt
wird.
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Mit
einem derartigen Aufbau kann die Lebensdauer, wie bei der ersten
Ausführung,
des Spiegelgalvanometers der flachen oder ebenen Bauweise verlängert und
die Zuverlässigkeit
verbessert werden.
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Bei
dem Abschnitt des zweiten Torsionsstabes 6B zum Verbinden
der ebenen Spule 7B der inneren beweglichen Platte 5B mit
dem Leiter der Spule an der äußeren beweglichen
Platte 5A sind, wie aus 5 ersichtlich
ist, die Elektrodenanschlüsse 9A anstelle
der Elektrodenanschlüsse 42 vorgesehen,
die Elektrodenanschlüsse 31 sind
anstelle der Elektrodenanschlüsse 41 und
die flache Spule 7A ist anstelle der flachen Spule 7B vorgesehen.
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Der
Abschnitt des Torsionsstabes kann auch gemäß einer dritten Ausführung ausgebildet
sein, wie in 6 dargestellt ist.
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Bei
dieser Ausführung
ist ein zentraler Abschnitt des Torsionsstabes 6A perforiert,
um einen getrennten Aufbau mit zwei Torsionsstäben 6a, 6b nahe
aneinander bereitzustellen. Wie bei der ersten Ausführung gemäß 2 bilden
die jeweiligen Torsionsstäbe 6a, 6b leitfähige Bereiche
durch Diffundieren einer Unreinheit durch den gesamten Körper hindurch.
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In
diesem Fall sind die Federreaktionskrafteigenschaften des Torsionsstabes
zu denjenigen der Einzeltorsionsstabausführung unterschiedlich. Daher ist
das Verhältnis
zwischen der magnetischen Kraft und der Federreaktionskraft unterschiedlich
zu der des Einzeltorsionsstabfalles. Allerdings hat dies keine Wirkung
auf den Betrieb des Spiegelgalvanometers, und die gleiche Wirkung
wie bei der ersten und zweiten Ausführung besteht, nämlich das
Vermeiden des Trennens der Spule. Daher ist die Lebensdauer des
flachen Spiegelgalvanometers verlängert und die Zuverlässigkeit
erhöht.
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Offensichtlich
kann im Falle des Einzelachsspiegelgalvanometers auch ein leitfähiger Bereich durch
Diffundieren einer Unreinheit in den Abschnitt des Torsionsstabes
gebildet sein, wie in 5 dargestellt ist. Falls außerdem die
jeweiligen Permanentmagnete ortsfest an einem anderen ortsfesten
Bauteil angeordnet sind, sind das obere und untere Glassubstrat 3, 4 eigentlich
nicht notwendig.
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Mit
Hilfe der vorliegenden Ausführung
wurde ein Beispiel für
die Anwendung eines Spiegelgalvanometers der flachen Bauweise bereitgestellt,
der als elektromagnetischer Aktuator fungieren kann. Jedoch kann
dies offensichtlich auch auf elektromagnetische Aktuatoren angewendet
werden, wie das oben erwähnte
flache elektromagnetische Relais oder optische Detektionseinheiten
oder dergleichen.
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Mit
der beschriebenen Erfindung ist der Aufbau derart auszulegen, daß ein Abschnitt
des Torsionsstabes elektrisch leitfähig ist, und die externe Energiequelle
sowie die Antriebsspule sind elektrisch über den leitfähigen Bereich
des Torsionsstabes miteinander verbunden. Daher kann ein Trennfehler
der Energieversorgungsspulenleitung wegen des Hin- und Herverdrehens
des Torsionsstabes verhindert werden, und daher kann die Dauerfestigkeit
sowie die Zuverlässigkeit
eines elektromagnetischen Aktuators der flachen Bauweise verbessert
werden.
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INDUSTRIELLE
ANWENDBARKEIT
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Mit
der vorliegenden Erfindung kann die Zuverlässigkeit eines flachen elektromagnetischen
Aktuators sehr kleiner Bauweise verbessert werden, so daß die Lebensdauer
und die Zuverlässigkeit
von Geräten
verbessert werden kann, die solche elektromagnetische Aktuatoren
der ebenen Bauweise einsetzen. Die industrielle Anwendbarkeit ist
daher beachtlich.