DE69632425T2 - System mit Funkverbindung von variabler Bandbreite - Google Patents

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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04WWIRELESS COMMUNICATION NETWORKS
    • H04W72/00Local resource management
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04WWIRELESS COMMUNICATION NETWORKS
    • H04W28/00Network traffic management; Network resource management
    • H04W28/16Central resource management; Negotiation of resources or communication parameters, e.g. negotiating bandwidth or QoS [Quality of Service]
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Description

  • Diese Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung und ein Verfahren für die Bereitstellung einer veränderbaren Bandbreite bei der Funkverbindungskommunikation und insbesondere auf eine Vorrichtung und ein Verfahren, mit denen einem Benutzer eines mobilen Kommunikationsgeräts, wie beispielsweise ein Mobiltelefon oder ein tragbarer Computer, je nach Bedarf eine veränderte Funkverbindungsbandbreite zugewiesen werden kann, indem verfügbare Funkverbindungs-Kommunikationskanäle zusammengefasst werden.
  • Daten- oder Informationsübertragungen finden in der Regel zwischen Desktop- oder Personalcomputern, die von verschiedenen Standorten aus miteinander kommunizieren, zwischen Computern und Faxgeräten und zwischen Telefonen und Computern statt. Bei jeder Kommunikation wird die übertragende Vorrichtung als „Ursprung" oder „Ursprungsvorrichtung" und die Empfangsvorrichtung als „Ziel" oder „Zielvorrichtung" bezeichnet. Die Ursprungs- und Zielvorrichtungen vertauschen während einer beliebigen laufenden Kommunikation üblicherweise mehrmals die Rollen, wobei jedoch zu jedem Zeitpunkt eine Vorrichtung der Ursprung und die andere das Ziel ist.
  • Ein einfaches Computernetzwerk beinhaltet eine Ursprungsvorrichtung, mindestens ein Datenübertragungsnetzwerk, eine Zielvorrichtung und die Kabelverbindungen, welche die Ursprungsvorrichtung, das Datenübertragungsnetzwerk und die Zielvorrichtung miteinander verbinden. Die Ursprungs- und Zielvorrichtungen beinhalten üblicherweise Computer, die über einen Modem, einen Server oder ein lokales Netz unter Verwendung von entweder einem Server, einem Modem oder – bei Direktverbindungen – auch beidem miteinander kommunizieren. Die heutzutage gebräuchlichen Kommunikationsvorrichtungen beinhalten außerdem Mobiltelefone, tragbare Computer, tragbare Faxgeräte und Kombinationen dieser Geräte, die über Funkverbindungskanäle miteinander kommunizieren. Vorrichtungen, die über Direktverbindungen miteinander kommunizieren, übertragen die Daten in der Regel über drahtgebundene oder Kabelverbindungen, die typischerweise übliche Telefonleitungen, Kupferkabel, Lichtwellenleiter, Leasing- oder Privatleitungen umfassen. Bei einer Übertragung über eine Direktverbindung empfängt das Datenübertragungsnetzwerk die Nachrichten oder Daten vom Ursprung und stellt die übertragenen Daten an der Zieladresse bereit bzw. leitet sie dorthin. Da diese Verbindungen von ihrer Natur her stabil und fehlerfrei sind, sind sowohl Übertragungen mit gleichbleibend hoher Geschwindigkeit als auch langsamere Paketübertragungen zulässig. Bei der Funkübertragung werden die Nachrichten in kleinere Blöcke aufgeteilt, wobei deren Größe abhängig vom Übergangsnetz, der Übertragungsgeschwindigkeit und den Fehlerkorrekturtechniken ist, und über einen Funkverbindungskanale mit fester Übertragungsbandbreite an eine Empfangsstation gesendet. Diese Blöcke von Anwenderdaten werden dann entweder in Pakete verpackt und über ein Paketnetzwerk gesendet, oder sie werden einfach nacheinander über Nicht-Paketnetzwerke an ihre Zielvorrichtung gesendet. An einer beliebigen Kommunikationsübertragung können dabei mehrere Datennetzwerke aus Paket- und Nicht-Paketsystemen (auch als „Wolke". bezeichnet) beteiligt sein, wobei dies abhängig von der Verwaltung der Übergangsnetze, der Größe der Nachricht und der Entfernung zwischen Ursprung und letztendlichem Ziel ist.
  • Datenübertragungsnetzwerke beinhalten im Allgemeinen entweder ein Nicht-Paketsystem, z. B. ein öffentliches Fernsprechwählnetz (Public Switched Telephone Network, PSTN), oder Paketnetzwerke. Das PSTN ist der von Telefongesellschaften verwendete Netzwerktyp. PSTNs beinhalten in der Regel eine Vielzahl von Durchschaltvermittlern, welche die Endanwendernachrichten über die Telefonleitungen weiterleiten, wenn durch das Wählen einer Nummer vorausgewählte Vermittlungsstellen aktiviert werden. In einem PSTN werden Endanwendernachrichten üblicherweise segmentiert und während einer vorgegebenen Zeitdauer in einer vorgegebenen Reihenfolge, wie dies von der Kommunikationssoftware und den Modems festgeschrieben ist, die von dem Netzwerk verwendet werden, an die Zieladresse oder den Modem gesendet. Das PSTN unterbricht von Zeit zu Zeit, um eine Neusynchronisierung und Fehlerprüfung durchzuführen. Telefongesellschaften stellen dem Computeranwender bzw. den Anwendern die gesamte Zeitdauer in Rechnung, während der eine PSTN-Verbindung zwischen Kommunikationsvorrichtungen besteht, unabhängig davon, ob Daten übertragen wurden. Dies ist analog zur Berechnung von Gebühren für ein Telefonferngespräch. Computer kommunizieren in PSTN im Allgemeinen über Wählbits und Modems, die über die Telefonleitungen Direktverbindungen zwischen den Computern bereitstellen. Der Modem wählt – wie ein Telefon – die gewünschte Telefonadresse des Ziel-Computermodems und aktiviert dabei die betreffenden Vermittlungsstellen des PSTN, um so Zugang zur Zieladresse zu erhalten. Entsprechend wird den Anwendern immer dann, wenn eine Kommunikationsverbindung zwischen Computermodems besteht, die gesamte Dauer, während der die Kommunikationsverbindung zwischen den Modems aufrechterhalten wird, in Rechnung gestellt.
  • Paketnetzwerke stellen eine Alternative zur PSTN-Kommunikation dar. Paketnetzwerke stellen öffentliche und private Wolken von Kommunikationsnetzwerken bereit, bei denen es sich um befehlsbasierte Dienste handelt, die ein Netz von Paket-Routern für die Übertragung von Datenpaketen nutzt. Ein Netz von Paket-Routern umfasst üblicherweise ein typisches Paketnetzwerk, wobei das Netzwerk das Paket über einen ausgewählten Paket-Router-Leitweg zur Verfügung stellt. Im Gegensatz zu PSTN-Übermittlungssystemen verwenden die Server des Paketübertragungsnetzwerks Paket-Router, um die Endanwender-Nachrichtenblöcke in Form von Paketen weiterzuleiten und zu übergeben, und den Kunden werden im Allgemeinen Gebühren in Rechnung gestellt, die sich nach der Anzahl der Pakete oder der Anzahl der Datenbits pro übertragenem Paket richten. Ein Paket-Router ist somit nichts weiter als ein Übertragungsmedium für die Kommunikation, das ein Datenpaket vorübergehend speichert und weitersendet, während dieses an seine Zieladresse oder an einen anderen Paket-Router weitergeleitet wird, der die übertragenen Daten dann übergibt. Die Nachrichtenblöcke der Anwenderdaten werden in Pakete mit Adresskopf, Fehlerkorrekturbits, Synchronisationsbits usw. verpackt. Die Pakete werden über Paket-Router-Netzwerke an ihre Zieladresse weitergeleitet. Die Anzahl der Router, die für die Übergabe einer Nachricht oder Datenfolge verwendet werden, ist abhängig von der Verwaltung der Netzwerk-Wolke, der Netzwerkkapazität und der Übertragungslast. Entsprechend durchlaufen manche Nachrichten nur einen einzigen Router, bevor sie dem Ziel übergeben werden, während andere eine ganze Reihe von Routern durchlaufen, bevor sie das Ziel erreichen.
  • Die Kommunikation zwischen Paketnetzwerken oder einem Paketnetzwerk und dem Ziel erfolgt über Modems und Software, obwohl diese sich jedoch von denjenigen unterscheiden, die bei PSTN zum Einsatz kommen. Paketnetzwerke verwenden formale Adressen, z. B. „Anwenderkennung, Computername, Firmenname, Netzwerkname", die je nach Art der Netzwerke, die von den adressierten Nachrichten durchlaufen werden, in Textform, als numerische Ziffernfolge oder als eine Mischung daraus vorliegen können.
  • Lokale Netze (LAN) sind verhältnismäßig kleine und örtlich begrenzte Gruppen von Computern, die anhand eines Verfahrens aus einer kleinen Anzahl von Standardverfahren, z. B. Ethernet, miteinander verbunden sind. So können die Computer das Netzwerk z. B. als gleichrangige Computer gemeinsam nutzen, oder es kann eine gemeinsam genutzte Ressource, die als Server bezeichnet wird, verwendet werden, um die Computer innerhalb des LAN zu unterstützen, so dass diese, z. B. im Rahmen des Internet, mit anderen Netzwerken kommunizieren können. Grundsätzlich stellt der Server einen Übergang zu anderen Netzwerken zur Verfügung. Bei dem Server kann es sich auch um einen Druck-Server, der eine Druckwarteschlange verwaltet, oder um einen Datei-Server für den Zugriff auf Dateibibliotheken handeln. Kommunikations-Server können integrierte Wegeleitungsfunktionen aufweisen oder bei der Verbindung mit einem Netzwerk eine Verbindung zu externen Wegeleitungseinheiten aufbauen. Im Falle eines Paket-Datennetzwerks können diese externen Wegeleitungseinheiten Paket-Router oder auch eine Gruppe von Modems sein, auf welche die Endanwendercomputer im LAN zugreifen und die sie gemeinsam nutzen. Im ersten Fall stellt der Server eine Verbindung zwischen den Paket-Routern und den Zielvorrichtungen her, wobei das LAN ausgehend vom Anwenderkenncode oder der Adresse des Zielendgeräts die Kommunikationsdaten direkt vom Server zur Zieladresse leitet. LAN-Netzwerkdienste mieten entweder Telefonleitungen von Telefongesellschaften oder stellen Privatleitungen für die Übertragung von Paketen mit Kommunikationsdaten bereit.
  • Üblicherweise nutzen Computer Server für die Kommunikation mit Paket-Routern. Um eine Datenübertragung zu veranlassen, sendet der Computer über seine Anwenderkennung einen Befehl an das LAN, um Kommunikationsdaten an eine gewünschte Zieladresse zu übertragen. Das LAN aktiviert seinen Server und sendet einen Befehl sowie Daten über den Server, der eine Verbindung mit dem gewünschten Datenübertragungsnetzwerk, wie beispielsweise einem Paket-Router-Netzwerk, herstellt. Nicht alle Computer-Endgeräte sind jedoch notwendigerweise über ein lokales Netz miteinander verbunden, d. h., sie können auch direkt mit einem Server kommunizieren, indem Datenübertragungen über das Paket-Router-System vorbereitet werden. Ein Paketübertragungsnetzwerk ermöglicht die Datenübertragung zu einem ausgewählten Paket-Router, der die Daten vorübergehend in Paketen speichert und, sofern erforderlich, an den nächsten Router weiterleitet, bis die zu übertragenden Daten schließlich die Server des Zielcomputers bzw. der Zielcomputer erreicht haben. Der Zielserver ermittelt die Zieladresse und bereitet das Zielendgerät oder Ziel-LAN auf den Empfang und die Weiterleitung von Kommunikationsdaten an das Zielendgerät vor.
  • Die Geschwindigkeit der Übertragung wird von der Datenmenge und den Kommunikationskanälen bestimmt. So benötigen kleine Nachrichten in der Größenordnung von wenigen Kilobytes nur einige Minuten für die Übertragung, während eine Nachricht im Megabyte-Bereich, z. B. eine umfangreiche Kalkulationstabelle oder ein Video, je nach den verwendeten Computern und Datenübertragungsnetzwerken Stunden benötigen kann. Daher ist in einem typischen, langsamen PSTN-System, bei dem den Kunden die Dauer einer Kommunikationsverbindungen in Rechnung gestellt wird, die Übertragung großer Nachrichten verhältnismäßig teuer. Obwohl Kommunikationsnetzwerke mit Paket-Routern kostengünstiger sind, da hier die Berechnung nicht direkt pro Online-Dauer, sondern pro Datenpaket erfolgt, können auch diese Systeme teuer werden, wenn große Nachrichten mit gleichbleibender Geschwindigkeit übertragen werden.
  • Vorrichtungen, die direkt verbunden sind und über Paket-Router und Server sowie in manchen Fällen über PSTN-Durchschaltvermittler kommunizieren, können Mehrkanal-Übertragungseinrichtungen verwenden, um die Bandbreite der Übertragung bei drahtgebundenen oder Direktverbindungen zu verändern und so die Übertragungsgeschwindigkeit zu erhöhen. Mehrkanaleinrichtungen erhöhen die Kommunikationsbandbreite, so dass umfangreiche Nachrichten bequemer und schneller zwischen verschiedenen Standorten übertragen werden können. Herkömmliche Mehrkanaleinrichtungen durchsuchen die Übertragungsleitungen auf verfügbare Kanäle und fassen diese Kanäle zusammen, so dass eine größere Gesamtbandbreite erhalten wird. Vor einer Übertragung sendet der Ursprungscomputer einen Befehl über den Paket-Router, mit dem eine Zusammenfassung von Kanälen für eine größere Bandbreite angefordert wird. Die Mehrkanaleinrichtung ermittelt die verfügbaren Kanäle und fasst sie zusammen, indem sie die angeforderte Bandbreite der Gesamtbandbreite, die auf dem jeweiligen Übertragungspfad verfügbar ist, zweckgebunden zur Verfügung stellt.
  • Der Stand der Technik kennt mehrere Vorrichtungen, die Kanäle zuweisen, eine andere Wegeleitung der Kanäle bereitstellen, Sicherheitsfrequenzbänder für die Datenübertragung verwenden, die Kanalausnutzung für einen gegebenen Standort optimieren, den Wechsel zu gering ausgelasteten Kanälen gestatten und Kanäle für die Funkverbindungskommunikation zuweisen. So beschreibt z. B. US-Patentschrift Nr. 5 130 982 ein Kommunikationsnetzwerk für die Bandbreitenzuweisung, das eine Vielzahl von miteinander verbundenen Knoten mit einer unter sich aufgeteilten Bandbreite umfasst, wobei die Netzwerkbandbreite von den Netzwerkknoten gemeinsam genutzt wird. Das Netzwerk verwendet einen gemeinsamen Bandbreiten-Pool, der den Knoten allgemein zur Verfügung steht und der drahtgebundene Direktverbindungen oder Pfade zwischen den Knoten für die Verarbeitung von Daten aus dem Übertragungsverkehr bereitstellt. US-Patentschrift Nr. 5 130 982 nennt Direktverbindungen, weist jedoch keine verfügbaren Funkkanäle zu bzw. fasst sie nicht zusammen, um die Bandbreiten von Funkverbindungen zu verändern oder zu erhöhen.
  • US-Patentschrift Nr. 5 065 399 beschreibt ein Verfahren für die Wiederherstellung eines Telekommunikationspfads zwischen Netzwerkknoten nach der Unterbrechung einer Direktverbindung des Netzwerks und erläutert ein Verfahren für die automatische Netzwerkwiederherstellung, das so gestaltet ist, dass es der Wiederherstellung der Direktverbindungskommunikation zwischen Knoten dient, wenn die standardmäßige Kommunikationsverbindung aufgrund eines Verbindungsfehlers unterbrochen wird. US-Patentschrift Nr. 5 065 399 geht bei der Suche nach der Verbindung mit der höchsten freien Bandbreite von der Bandbreite aus, die durch den Ausfall der Kommunikationsverbindung nicht mehr zur Verfügung steht, und wählt die Direktverbindungen zwischen Knoten mit der höchsten Bandbreitenkapazität aus, um den ausgefallenen Pfad zu ersetzen. Sie berücksichtigt jedoch nicht den Endanwender und sucht weder bei Bedarf verfügbare Funkverbindungskanäle noch führt sie sie zusammen, um die Bandbreite der Funkkommunikation zu erhöhen bzw. zu verändern.
  • US-Patentschrift 4 280 630 beschreibt ein Verfahren für die Zuweisung einzelner Kanäle auf der Grundlage der zuletzt erfolgten Verwendung und der zuletzt erreichten Kanalqualität. Sie geht auf eine Basisstation und ein Funkkommunikationssystem mit einer Kanalzuweisungseinheit ein, welche die Kommunikationskanäle aus einer Liste der bevorzugten Kanäle zuweist. Die Zuweisung der Kanäle erfolgt gemäß einem mittleren Grenzwert, der sich auf einen vorgegebenen Schwellenwert für die Kanalqualität bezieht. Sie beschreibt jedoch kein System für die dynamische Zuweisung von Funkbandbreite für die Verbesserung der Leistungsfähigkeit der Funk-Datenübertragung. Vielmehr werden einzelne Kanäle für die Kommunikation über Direktverbindungen zugewiesen.
  • US-Patentschrift Nr. 5 210 752 beschreibt ein Funktelekommunikationssystem für die Nutzung von Kanälen mit fester Bandbreite, bei denen es sich normalerweise um Kanäle für die Sprachsignalübertragung handelt, um so Netzsteuersignale auf eine Art und Weise zu übertragen, die einen schnellen Verbindungsaufbau sicherstellt und in überlasteten Bereichen eine Zeitsteuerung beginnt. Sie beschreibt ein Funktelekommunikationssystem, das ermittelt, ob eine zentrale Funkfrequenz verwendet werden kann, indem in einem Kanal mit einer Vielzahl von Funkzeitschlitzen für Sprachsignale freie Zeitschlitze ermittelt werden. Sie versucht, auf eine Erhöhung des zentralen Datenverkehrs zu reagieren, ohne eine große Anzahl kontrollierter Funkfrequenzen vorzubereiten. Sie ermittelt, welche Funkfrequenz verwendet werden kann, ermittelt für jeden Zeitschlitz aus der Vielzahl von Sprachsignal-Funkkanälen, ob er frei ist, und wählt ausgehend von den freien Zeitschlitzen einen Funkkanal aus.
  • US-Patentschrift Nr. 5 214 789 beschreibt ein Verfahren für die Optimierung der Funkkanalausnutzung, wenn der Standort einer mobilen Empfangsvorrichtung bekannt ist. Ausgehend vom Standort des mobilen Empfängers wird ihm ein Kanal zugewiesen, um so die Kommunikationskanalzuweisung in gegebenen Gebieten zu optimieren. Sie fasst die Kanäle nicht nach Bedarf zusammen, um durch die Zuweisung einer höheren Bandbreite eine größtmögliche Leistungsfähigkeit der Übertragung zu erhalten. Vielmehr befasst sie sich schwerpunktmäßig mit der Bestimmung des Standorts von mobilen Anwendern, um so die Zuweisung von Kanälen in bestimmten Gebieten zu optimieren.
  • US-Patentschrift Nr. 5 005 169 beschreibt ein Frequenzmultiplex-Kommunikationssystem mit Sicherheitsfrequenzband, das schwache Signale auf vorhandenen Sicherheitsfrequenzbändern verwendet, um Daten zu übertragen. Dabei geben die Signale vor, Rauschsignale zu sein, indem sie unter einem vorgegebenen Leistungspegel bleiben, so dass eine Störung der Haupt-Frequenzmultiplexeinheit vermieden wird.
  • US-Patentschrift Nr. 5 446 739 beschreibt die Kommunikation mittels eines einzelnen Empfängers, indem bei der Zeitmultiplexübertragung (TDMA-Übertragung) eine Vielzahl von Schlitzen (Kanälen) in einem Rahmen verwendet werden. Auf diese Weise ist die Kommunikation mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 63 KBit/s möglich, indem zwei Schlitze bzw. Kanäle mit je 32 KBit/s verwendet werden.
  • Die oben genannten Referenzdokumente ermöglichen einem Endanwender jedoch nicht zu bestätigen, dass das Ergebnis einer Anforderung für die Zusammenfassung von Kanälen akzeptabel ist. So besteht die Möglichkeit, dass die Zusammenfassung z. B. nicht die Anforderungen des Anwenders erfüllt und somit eine unnötige Ressourcenzusammenfassung und unnötige Kosten verursacht.
  • Somit stellt die vorliegende Erfindung gemäß einem ersten Aspekt ein Funkverbindungssystem mit variabler Bandbreite für die Veränderung der Gesamtbandbreite von Funkverbindungs-Kommunikationskanälen bereit, um so die Geschwindigkeit der Funknachrichtenübertragung zu beschleunigen, wobei das System Folgendes umfasst: Mittel für die Lokalisierung und Zusammenfassung verfügbarer Funkverbindungs-Kommunikationskanäle, um so die Funkverbindungsbandbreite für die Funkübertragung von Nachrichten zu und von einer Mobilkommunikations-Teilnehmereinheit zu erhöhen; Mittel für die Steuerung des Lokalisierungs- und Zusammenfassungsmittels bei der Kommunikation mit dem Lokalisierungs- und Zusammenfassungsmittel, wobei das Steuerungsmittel das Lokalisierungs- und Zusammenfassungsmittel in die Lage versetzt, verfügbare Funkverbindungs-Kommunikationskanäle zu suchen und zu kombinieren, und dabei steuernd wirkt, und wobei das Steuerungsmittel eine Anforderung zur Zusammenfassung von Funkverbindungs-Kommunikationskanälen empfängt; und Mittel für die Kommunikation mit der Mobilkommunikations-Teilnehmereinheit, wobei das Kommunikationsmittel eine Kommunikationsverbindung zwischen der Mobilkommunikations-Teilnehmereinheit und dem Lokalisierungs- und Zusammenfassungsmittel bereitstellt, um so über die Funkverbindungskanäle Nachrichten von und zu der Mobilkommunikations-Teilnehmereinheit zu empfangen und zu senden; dadurch gekennzeichnet, dass: das Lokalisierungs- und Zusammenfassungsmittel weiter Mittel für die Reservierung verfügbarer Funkverbindungs-Kommunikationskanäle, die lokalisiert wurden, umfasst, um so einen Verlust der verfügbaren Funkverbindungs-Kommunikationskanäle vor der Zusammenfassung zu vermeiden; und wobei das Steuerungsmittel weiter Folgendes umfasst: Mittel für das Senden einer Bestätigung an die Mobilkommunikations-Teilnehmereinheit, nachdem die verfügbaren Funkverbindungs-Kommunikationskanäle reserviert wurden, die besagt, dass verfügbare Funkverbindungs-Kommunikationskanäle für die Zusammenfassung reserviert wurden; und Mittel für den Empfang einer von der Mobilkommunikations-Teilnehmereinheit übertragenen Bestätigung, um die reservierten verfügbaren Funkverbindungs-Kommunikationskanäle zusammenzufassen.
  • Gemäß einem zweiten Aspekt stellt die vorliegende Erfindung eine Mobilkommunikations-Teilnehmereinheit für die Verwendung mit einem Funkverbindungssystem mit variabler Bandbreite für die Veränderung der Gesamtbandbreite von Funkverbindungs- Kommunikationskanälen bereit, um so die Geschwindigkeit der Funknachrichtenübertragung zu beschleunigen, wobei das System Folgendes umfasst: Mittel für das Senden einer Anforderung an ein Funkverbindungssystem mit variabler Bandbreite, um verfügbare Funkverbindungs-Kommunikationskanäle zu lokalisieren und zusammenzufassen und um so die Funkverbindungsbandbreite für die Funkübertragung von Nachrichten an die und von der Mobilkommunikations-Teilnehmereinheit zu erhöhen; dadurch gekennzeichnet, dass die Mobilkommunikations-Teilnehmereinheit weiter Folgendes umfasst: Mittel für den Empfang einer Bestätigung von dem Funkverbindungssystem mit variabler Bandbreite, die besagt, dass verfügbare Funkverbindungs-Kommunikationskanäle für die Zusammenfassung reserviert wurden; und Mittel für das Senden einer Bestätigung an das Funkverbindungssystem mit variabler Bandbreite, um die reservierten verfügbaren Funkverbindungs-Kommunikationskanäle zusammenzufassen.
  • Gemäß einem dritten Aspekt stellt die vorliegende Erfindung ein Verfahren für die Steigerung der Bandbreite von Funkverbindungs-Kommunikationskanälen für die Funkübertragung von Nachrichten von und zu Mobilkommunikations-Teilnehmereinheiten bereit, wobei das Verfahren folgende Schritte umfasst: Empfangen einer Anforderung von einer Ursprungs-Kommunikationsvorrichtung an einen Mikroprozessor nach einer Erhöhung der Bandbreite von Funkverbindungs-Kommunikationskanälen für die Funkübertragung einer Nachricht an eine Ziel-Kommunikationsvorrichtung; Aktivieren eines Funkübertragungsmittels durch den Mikroprozessor auf der Grundlage von Code, der als Reaktion auf die Anforderung nach einer Erhöhung der Bandbreite erzeugt wird; Suchen nach verfügbaren Funkverbindungs-Kommunikationskanälen durch das Funkverbindungsmittel; Senden einer Antwort von dem Funkverbindungsmittel an den Mikroprozessor, in der verfügbare, lokalisierte Funkverbindungs-Kommunikationskanäle angegeben werden; und Auswählen der zusammenzufassenden, verfügbaren Funkverbindungs-Kommunikationskanäle durch den Mikroprozessor auf der Grundlage der verfügbaren Funkverbindungs-Kommunikationskanäle, die in der Antwort des Funkübertragungsmittels angegeben wurden; dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren weiter folgende Schritte umfasst: Reservieren der bei der Suche lokalisierten, verfügbaren Funkverbindungs-Kommunikationskanäle; Senden einer Bestätigung an die Ursprungs-Kommunikationsvorrichtung, die besagt, dass verfügbare Funkverbindungs-Kommunikationskanäle für die Zusammenfassung reserviert wurden; Empfangen einer Bestätigung von der Ursprungs-Kommunikationsvorrichtung, um die reservierten, verfügbaren Funkverbindungs-Kommunikationskanäle zusammenzufassen; und Zusammenfassen der ausgewählten Funkverbindungs-Kommunikationskanäle durch den Funkempfänger, um so die Gesamtbandbreite für die Funkübertragung an die Ziel-Kommunikationsvorrichtung zu erhöhen.
  • Gemäß einem vierten Aspekt stellt die vorliegende Erfindung ein Verfahren für eine Mobilkommunikations-Teilnehmereinheit für die Verwendung mit einem Funkverbindungssystem mit variabler Bandbreite für die Veränderung der Gesamtbandbreite von Funkverbindungs-Kommunikationskanälen bereit, um so die Geschwindigkeit der Funknachrichtenübertragung zu beschleunigen, wobei das Verfahren den folgenden Schritt umfasst: Senden einer Anforderung an ein Funkverbindungssystem mit variabler Bandbreite, um verfügbare Funkverbindungs-Kommunikationskanäle zu lokalisieren und zusammenzufassen; dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren die folgenden Schritte umfasst: Empfangen einer Bestätigung von dem Funkverbindungssystem mit variabler Bandbreite, die besagt, dass verfügbare Funkverbindungs-Kommunikationskanäle für die Zusammenfassung reserviert wurden; und Übertragen einer Bestätigung an das Funkverbindungssystem mit variabler Bandbreite, um die reservierten, verfügbaren Funkverbindungs-Kommunikationskanäle zusammenzufassen.
  • Die Ausführungsform der vorliegenden Erfindung stellt ein System bereit, das einer Endanwendervorrichtung, bei der es sich entweder um eine SRU (entfernte Teilnehmereinheit, Subscriber Remote Unit) oder um ein Endanwender-Endgerät handeln kann, ermöglicht, verfügbare Funkverbindungskanäle nach Bedarf zusammenzufassen, um so die Gesamtbandbreite der insgesamt zur Verfügung stehenden Bandbreite zu erhöhen, so dass große Nachrichten wirksamer von und zu einer entfernten Teilnehmereinheit, z. B. einer mobilen Endanwendereinheit, übertragen werden können. Daneben stellt das System ein Verfahren bereit, mit dem verfügbare Funkverbindungskanäle für eine schnelle Kommunikation zwischen der entfernten Teilnehmereinheit und der Sende-/Empfangsvorrichtung zusammengefasst werden. Das Verfahren beinhaltet, dass eine als Ursprung dienende SRU-Endanwendereinheit die Zusammenfassung verfügbarer Funkverbindungskanäle für die Übertragung einer Nachricht zwischen der SRU und der Sende-/Empfangsvorrichtung anfordert, dass eine Anforderung an den Haupt-Mikroprozessor gesendet wird, dass der Mehrkanalempfänger initialisiert und ausgelöst wird, um so verfügbare Funkverbindungskanäle auf Anforderung des Mikroprozessors zu suchen, zu lokalisieren und zu reservieren, dass die verfügbaren Kanäle zusammengefasst werden, dass eine Bestätigung von dem Haupt-Mikroprozessor an die Ursprungsvorrichtung gesendet wird und dass die Nachricht vom Ursprung über die zusammengefassten Kanäle übertragen wird.
  • Wenn die SRU die Ursprungsvorrichtung ist, überträgt sie eine Anforderung nach einer Zusammenfassung von Funkverbindungskanälen über den Sende-/Empfangsmast an den Haupt-Mikroprozessor. Nachdem die SRU eine Bestätigung von dem Haupt-Mikroprozessor erhalten hat, dass die Funkverbindungskanäle zusammengefasst wurden, bereitet sie die Nachricht vor und überträgt sie an die Sende-/Empfangsvorrichtung. Die Sende-/Empfangsvorrichtung sendet die Nachricht über den Kanalempfänger direkt an das externe Datenübertragungsnetzwerk, d. h. das Paket-Router-Netzwerk oder das PSTN, das sie dann an die vom Ursprung vorgegebene Zieladresse weiterleitet. Wenn dagegen das Endgerät der Ursprung ist, sendet es die Anforderung nach Zusammenfassung über das Paket-Router-Netzwerk an den Haupt-Mikroprozessor, bereitet dann seine Nachricht vor und überträgt die Nachricht an das externe Übertragungsnetzwerk, das sie dann an den Empfänger und anschließend an die Sende-/Empfangsvorrichtung überträgt, welche die Nachricht schließlich über die zusammengefassten Funkverbindungskanäle an die SRU überträgt.
  • Bei der bevorzugten Ausführungsform umfasst das Funkverbindungssystem mit variabler Bandbreite einen Haupt-Mikroprozessor mit einer unterstützenden Software, einem Mehrkanalempfänger und einer Sende-/Empfangsvorrichtung. Das Funkverbindungssystem mit variabler Bandbreite ermöglicht einer mobilen Endanwender-Kommunikationsvorrichtung das Senden und Empfangen von Nachrichten über zusammengefasste Funkverbindungs- oder Funkkanäle. Durch die Zusammenfassung der Funkverbindungskanäle wird die Gesamtbandbreite des Übertragungsmediums erhöht. Die mobile Endanwendervorrichtung oder SRU kann ein Mobiltelefon, ein tragbarer Computer oder ein tragbares Faxgerät sein, während die stationäre Endanwendervorrichtung üblicherweise ein Endgerät ist, das entweder aus einem Desktop-Computer, einem Faxgerät oder einem Kopiergerät mit einem Mikroprozessor besteht. Die Kommunikation zwischen der Sende-/Empfangsstation und dem stationären Endgerät erfolgt über drahtgebundene Direktverbindungen, wobei die Daten über ein Datenübertragungsnetzwerk wie z. B. ein Paket-Router-Netzwerk oder ein PSTN übertragen werden. Bei jeder Kommunikationssequenz umfasst eine Endanwendervorrichtung die Zieladresse, während die andere Endanwendervorrichtung die Ursprungsadresse umfasst. Zu Erläuterungszwecken wird die SRU mitunter als die Ursprungsadresse bezeichnet, während das Endgerät als die Zieladresse bezeichnet wird, wobei allerdings zu beachten ist, dass die Rollen auch vertauscht sein können, so dass während einer gegebenen Kommunikation beide Vorrichtungen eine Nachricht senden oder empfangen können.
  • Vorzugsweise umfasst die SRU eine Mobilfunk-Kommunikationsvorrichtung mit einem Mikroprozessor, einer Sende-/Empfangsvorrichtung und einem Modem wie beispielsweise ein Mobiltelefon mit Programmierfunktionen oder ein Laptopcomputer mit einem Mobiltelefon-Adaptermodem und einer Sende-/Empfangsvorrichtung. Die SRU kommuniziert über eine externe Sende-/Empfangsstation entweder mit stationären Endgeräten oder anderen SRU, indem Nachrichten über Funkverbindungs- bzw. Funkkanäle gesendet und empfangen werden. Funkübertragungen erfolgten bisher stets über einzelne Kanäle mit fester Bandbreite; die vorliegende Erfindung gestattet der Endanwendervorrichtung jedoch die Zusammenlegung freier Funkverbindungskanäle, z. B. Funkkanäle, so dass insgesamt eine Erhöhung der Bandbreite erreicht wird. Die Sende-/Empfangsstation sendet von einer SRU empfangene Nachrichten an die Zieladresse, indem sie die Nachricht über den Mehrkanalempfänger zunächst an das externe Übertragungsnetzwerk, d. h. entweder ein Paket- oder Nicht-Paket-Netzwerk, dann entweder an einen Server, einen Modem oder beides und schließlich an die Adresse des Zielendgeräts weiterleitet. Wenn das Endgerät die Ursprungsvorrichtung ist, veranlasst sie die Zusammenfassung, indem sie die Anforderung über einen Paket-Router an den Haupt-Mikroprozessor sendet, der dann den Mehrkanalempfänger aktiviert, um die verfügbaren Kanäle zu lokalisieren, zu reservieren und zusammenzufassen. Daraufhin sendet das Endgerät die gewünschte Nachricht entweder über seinen Modem, seinen Server oder beides an ein externes Übertragungsnetzwerk, anschließend an den Mehrkanalempfänger und die Sende-/Empfangsvorrichtung, welche die Nachricht über die zusammengefassten Funkverbindungskanäle an die SRU überträgt. In beiden Fällen erfolgen sämtliche Übertragungen zwischen der Sende-/Empfangsstation und dem Endanwender-Endgerät über Direkt- oder drahtgebundene Verbindungen.
  • Wie bereits angemerkt, kann entweder die SRU oder das Endgerät den Haupt-Mikroprozessor auffordern, eine Anzahl von verfügbaren Funkkanälen für die Funkverbindung zusammenzufassen, bevor die Nachricht an die Empfangsvorrichtung übertragen wird, um so eine schnellere Übertragung über die Funkverbindungen zu erzielen. Der Haupt-Mikroprozessor empfängt vom Ursprung Informationen zur Größe der zu übertragenden Nachricht, so dass er den Mehrkanalempfänger dazu veranlassen und auffordern kann, verfügbare Funkkanäle für die Zusammenfassung zu suchen, zu lokalisieren und zuzuweisen. Wenn der Mehrkanalempfänger initialisiert wird, sucht und lokalisiert er verfügbare Funkverbindungskanäle, die zusammengefasst werden können, und sendet diese Informationen an den Haupt-Mikroprozessor. Der Haupt-Mikroprozessor entscheidet, welche Kanäle zugewiesen und zusammengefasst werden sollen, und sendet den Bestätigungsbefehl an den Mehrkanalempfänger, die ausgewählten Kanäle zusammenzufassen. Wie mit Blick auf den Stand der Technik bereits erläutert, fasst die vorhandene Übertragungseinrichtung Direktverbindungskabelkanäle zusammen, um so die Nachricht wirksamer zwischen dem Zielendgerät und der Sende-/Empfangsvorrichtung weiterleiten zu können. Bei der vorliegenden Ausführungsform erfolgt die Zusammenfassung von Funk- bzw. Funkverbindungskanälen dagegen entweder auf Anforderung durch die SRU oder durch das Endgerät, wobei dies abhängig davon ist, welche Vorrichtung eine Nachricht überträgt.
  • Gemäß der bevorzugten Ausführungsform stehen der Endanwendervorrichtung zwei verschiedene Möglichkeiten offen. Unter Verwendung vorhandener, branchenüblicher Technologie hat der Endanwender die Möglichkeit, Nachrichten über einen einzelnen Funkverbindungskanal, der üblicherweise über eine feste Bandbreite verfügt, oder aber über zusammengefasste Funkverbindungskanäle zu empfangen oder zu senden. Der Endanwender sendet die Anforderung an den Haupt-Mikroprozessor. Wenn die Übertragung über einen einzelnen Funkverbindungskanal angefordert wird, fordert der Haupt-Mikroprozessor den Mehrkanalempfänger auf, einen Funkverbindungskanal für die Übertragung der Nachricht vorzubereiten. Wenn der Ursprungs-Endanwender eine SRU ist, wird die Nachricht von der Sende-/Empfangsvorrichtung empfangen und über den weiter oben beschriebenen Pfad gesendet. Wenn dagegen die Zusammenfassung von Funkverbindungskanälen angefordert wird, veranlasst der Haupt-Mikroprozessor den Mehrkanalempfänger, die verfügbaren Funkverbindungskanäle zu lokalisieren, zu reservieren und zusammenzufassen. Bei einer Ausführungsform hat der Endanwender vor der Auswahl einer Übertragung über zusammengefasste Kanäle die Möglichkeit, eine geschätzte Übertragungsdauer auf der Grundlage der verfügbaren Funkverbindungskanäle zu berechnen. Bei der Berechnung der geschätzten Übertragungsdauer lokalisiert und reserviert der Mehrkanalempfänger Kanäle und teilt dem Haupt-Mikroprozessor die Bandbreiten dieser Kanäle mit. Der Haupt-Mikroprozessor berechnet dann auf der Grundlage dieser Bandbreiten eine geschätzte Übertragungsdauer und sendet die Dauer und eine Bestätigung an den anfordernden Endanwender. In jedem Fall wird die Nachricht nach der Zusammenfassung der Kanäle entweder von der SRU oder der Sende-/Empfangsstation, wobei dies abhängig davon ist, wer der Ursprungs-Endanwender ist, sowie über die zusammengefassten Funkverbindungskanäle übertragen. Da eine Nachricht normalerweise in Blöcken übertragen wird, muss entweder der Mehrkanalempfänger oder die Ziel-SRU die Segmente einer über die zusammengefassten Funkverbindungskanäle übertragenen Nachricht wieder zu ihrer korrekten Form zusammensetzen, so dass sie durch das Ziel verarbeitet werden können. Der Empfänger setzt üblicherweise Nachrichten zusammen, die von einer SRU zur Übertragung über Direktverbindungen an die Zieladresse empfangen wurden. Wenn alle verfügbaren, zusammengefassten Kanäle nebeneinander liegende Funkfrequenzen sind, können die zusammengefassten Kanäle alternativ auch als ein großer Funkbandbreitenblock behandelt werden. Auf diese Weise wird die Bandbreite der Funkverbindung erhöht, und eine Nachricht wird übertragen, ohne dass sie für die Übertragung über zusammengefasste Kanäle zerlegt werden muss. Die Zusammenfassung von Funkkanälen, die im Gesamt-Frequenzspektrum nebeneinander liegen, verringert außerdem Störungen, die bei einer Übertragung über zusammengefasste Kanäle auftreten können. Aus diesem Grund sucht der Mehrkanalempfänger vor der Zusammenfassung nach nebeneinander liegenden Kanälen.
  • Ein detaillierteres Verfahren für die Zusammenfassung verfügbarer Funkverbindungs- oder Funkkanäle für die Funkverbindungsübertragung von Nachrichten umfasst die Schritte des Sendens einer Anforderungsnachricht an einen Haupt-Mikroprozessor, mit der die Zusammenfassung verfügbarer Kanäle angefordert wird, des Sendens eines Befehls von dem Haupt-Mikroprozessor an den Mehrkanalempfänger, die Kanäle zusammenzufassen, woraufhin der Mehrkanalempfänger dann die verfügbaren Funkverbindungskanäle lokalisiert und reserviert, wobei der Mikroprozessor eine Bestätigungsnachricht an die SRU sendet, dass für die Zusammenfassung verfügbare Kanäle vorhanden sind, des Sendens einer bestätigenden Freigabe von der entfernten Teilnehmereinheit an den Haupt-Mikroprozessor, die verfügbaren Kanäle zusammenzufassen, des Sendens einer bestätigenden Antwort an den Mehrkanalempfänger, die reservierten Funkverbindungskanäle zusammenzufassen, und schließlich des Zusammenfassens der verfügbaren Funkverbindungskanäle durch den Mehrkanalempfänger.
  • Somit übernimmt der Haupt-Mikroprozessor die Rechenarbeit für die Initialisierung, Vorbereitung und Aufforderung des Mehrkanalempfängers zur Zusammenfassung verfügbarer Funkverbindungskanäle. Nachdem die verfügbaren Funkverbindungskanäle zusammengefasst wurden, empfängt die SRU eine bestätigende Antwort von dem Haupt-Mikroprozessor, die besagt, dass die Nachricht übertragen werden kann. Daraufhin überträgt die SRU ihre Nachricht an die Empfangsvorrichtung, woraufhin sie dann über den Mehrkanalempfänger an das externe Übertragungsnetzwerk weitergeleitet wird. Der Mehrkanalempfänger bereitet das externe Übertragungsnetzwerk, z. B. ein Paket-Router-Netzwerk, auf den Empfang und die Übertragung der Nachricht an den Server vor, der dann die Daten oder die Nachricht an die Adresse des Zielendgeräts weiterleitet.
  • Im Folgenden werden beispielhafte Ausführungsformen der Erfindung beschrieben, wobei auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen wird, bei denen:
  • 1 ein schematisches Blockschaltbild eines Funkverbindungssystems mit variabler Bandbreite in einem typischen Kommunikationsnetzwerk mit optionalen Komponenten ist, die als gestrichelte Linien dargestellt sind;
  • die 2a bis 2c Ablaufdiagramme sind, welche den Betrieb von SRU, Sende-/Empfangsvorrichtung, Mehrkanalempfänger und Haupt-Mikroprozessor gemäß einer Ausführungsform der Erfindung darstellen;
  • die 3a bis 3d Ablaufdiagramme sind, welche den Betrieb von SRU, Sende-/Empfangsvorrichtung, Mehrkanalempfänger und Haupt-Mikroprozessor gemäß einer anderen Ausführungsform darstellen;
  • die 4a bis 4d Ablaufdiagramme sind, welche den Betrieb von SRU, Sende-/Empfangsvorrichtung, Mehrkanalempfänger und Haupt-Mikroprozessor gemäß einer weiteren Ausführungsform darstellen; und
  • 5 eine vereinfachte schematische Darstellung des Funkverbindungssystems mit variabler Bandbreite in einem typischen Kommunikationsnetzwerk ist.
  • Die vorliegende Erfindung kann mit einem beliebigen Typ von Datenübertragungsnetzwerken verwendet werden, die über Mehrkanalempfänger kommunizieren, welche verfügbare Kanäle lokalisieren und zusammenfassen können. Allerdings werden die Ausführungsformen mit Bezug auf die Funkübertragung digitaler Datenpakete bzw. Paket-Router beschrieben, da Paket-Router leistungsfähiger und kostengünstiger sind, weil sie Datenpakete weiterleiten, anstelle Nachrichten über Schaltnetze zu senden.
  • Mit Blick auf die Zeichnungen zeigen die 1 bis 5 ein Funkverbindungs-Kommunikationsnetzwerk mit variabler Bandbreite und ein Verfahren für die Zusammenfassung von Funkverbindungskanälen. Das Netzwerk 100 umfasst eine entfernte Teilnehmereinheit (SRU) 101, eine Sende-/Empfangsstation 102, einen Mehrkanalempfänger 103, ein Paket-Router-Netzwerk 104 und einen Haupt-Mikroprozessor 105. Der Haupt-Mikroprozessor 105 verfügt über Software, welche die in den Ablaufdiagrammen aus den 2a, 4d dargestellten Schritte ausführt, sowie für die Kommunikation mit dem Mehrkanalempfänger 103 und dem Paket-Router-Netzwerk 104 bis 104c, um die Bandbreite von Funkverbindungskanälen für die Funkübertragung von Datenübertragungsnachrichten zwischen Endanwendervorrichtungen, von denen eine die mobile SRU 101 ist, zusammenzufassen. Eine Anforderung nach der Lokalisierung, Zuweisung und Zusammenfassung verfügbarer Funkverbindungskanäle für eine erhöhte Bandbreite wird typischerweise über ein Paket-Router-Netzwerk 104, 104a, 104b oder 104c gesendet, das die kompatible Kommunikationsverbindung mit dem Prozessor 105 herstellt, so dass dieser den Empfänger 103 initialisieren kann. Wenn die Ursprungsvorrichtung eine SRU 101 ist, wird über ein externes Übertragungsnetzwerk, das entweder ein Paket-Router-Netzwerk 104 oder ein PSTN 107 sein kann, eine Nachricht an das letztendliche Zielendgerät 108, z. B. einen Tischcomputer, ein Faxgerät oder ein anderweitiges Kommunikationsgerät, das in den Zeichnungen durch T1-TX dargestellt ist, gesendet.
  • Wie bereits erwähnt, ist die Geschwindigkeit, mit der Kommunikationsdaten von einer Ursprungs- zu einer Zielvorrichtung gesendet werden, von der Bandbreite des Funk- oder Funkverbindungskanals abhängig, über den die Kommunikationsdaten gesendet werden. Die vorliegende Ausführungsform erhöht die Geschwindigkeit der Übertragung für umfangreiche Kommunikationsdaten oder Nachrichten, indem verfügbare, mit der Referenzziffer 110 versehene Funkverbindungskanäle zusammengefasst werden können, so dass eine größere Gesamtbandbreite zur Verfügung steht. Je größer die Bandbreite, desto schneller läuft die Übertragung ab und desto besser ist es möglich, umfangreiche Nachrichten wirksamer zu übertragen. Dabei muss beachtet werden, dass, obwohl die Zusammenfassung von Kommunikationskanälen bei Direktverbindungen auch in der Vergangenheit schon möglich war, dies bisher nicht für Funkverbindungsübertragungen von mobilen Vorrichtungen aus galt.
  • Mit Blick auf die 1 und 5 beinhaltet die bevorzugte Ausführungsform des Systems einen Haupt-Mikroprozessor 105 mit Software, ein Paket-Router-Netzwerk 104, einen Mehrkanalempfänger 103, eine Sende-/Empfangsvorrichtung 102 und eine entfernte Teilnehmereinheit 101. Der Prozessor 105 mit Software steuert die Zusammenfassung verfügbarer Funkverbindungskanäle für die Erhöhung der Gesamtbandbreite von Funk- oder Funkverbindungsübertragungen und arbeitet zusammen mit dem Paket-Router-Netzwerk 104, dem Empfänger 103 und einer Sende-/Empfangsvorrichtung 102. Die Zusammenfassung verfügbarer Funkverbindungskanäle 110 kann durch den Haupt-Mikroprozessor 105, eine beliebige Mehrkanal-Empfängereinrichtung 103, die Funkverbindungskanäle lokalisieren und verknüpfen kann, und eine Sende-/Empfangsvorrichtung 102 erfolgen. Nachdem die Funkverbindungskanäle 110 zusammengefasst wurden, steht eine erhöhte oder veränderbare Bandbreite für die Funkkommunikation zwischen Endanwender-Kommunikationsvorrichtungen bereit. Bei den Endanwendervorrichtungen kann es sich sowohl um zwei SRU 101 als auch um eine SRU und ein stationäres Endgerät 108 bis 108d für die Direktverbindungskommunikation, wie beispielsweise einen Personalcomputer oder ein Faxgerät, handeln.
  • Bei der bevorzugten Ausführungsform kann es sich bei der SRU 101 entweder um ein Mobiltelefon mit einem Mikroprozessor und Modem, einen tragbaren Computer mit einem Modem 101a, einem Telefonadapter und einer Sende-/Empfangsvorrichtung wie z. B. das IBM Think Pad, ein tragbares Faxgerät oder eine beliebige andere Vorrichtung mit Funktionen für die Funkkommunikation, handeln. Das heißt, die SRU 101 kann eine beliebige Vorrichtung für die Funkkommunikation mit einer Sende-/Empfangsvorrichtung, einem Mikroprozessor und einer Vorrichtung des Modemtyps sein. Die SRU 101 kommuniziert über die Funkverbindungskanäle 110 mit einer Sende-/Empfangsstation 102, die Nachrichten zwischen den Endanwendern empfängt und sendet. Die Sende-/Empfangsstation 102 verfügt über eine Direktverbindung mit dem Mehrkanalempfänger 103, der wiederum über eine Direktverbindung mit dem externen Datenübertragungsnetzwerk 104 oder 107 und einem Haupt-Mikroprozessor 105 verfügt. Das externe Datenübertragungsnetzwerk beinhaltet vorzugsweise ein Paket-Router-Netzwerk 104, da der Ursprung über ein Paket-Router-Netzwerk 104 kommuniziert, um die zusammengefasste Bandbreite anzufordern. Daraufhin kann der Ursprung entweder das Paket-Netzwerk 104 bis 104c oder das PSTN-Vermittlungsnetz 107 verwenden, um mit dem Ziel zu kommunizieren. Somit sind der Haupt-Mikroprozessor 105 und das Paket-Router-Netzwerk 104 direkt miteinander verbunden, so dass die Endanwendervorrichtung 108 oder 101 die Zusammenfassung von Funkverbindungskanälen 110 anfordern und der Prozessor 105 den Empfänger 103 initialisieren kann. Der Mehrkanalempfänger 103 ist typischerweise mit einem PSTN-Vermittlungsnetz 107, einem Paket-Router oder beidem verbunden, um Nachrichten an die Endanwendervorrichtungen weiterzuleiten, die mit dem jeweiligen externen Übertragungsnetzwerk verbunden sind. Vom Haupt-Prozessor 105 gesteuerte Software empfängt die Befehlseingaben von der Endanwendervorrichtung 101 oder 108 über die Sende-/Empfangsstation 102 und den Empfänger 103, um so die Suche des Mehrkanalempfängers 103 nach verfügbaren Funkverbindungskanälen und deren Zusammenfassung zu steuern.
  • Das Paket-Router-Netzwerk 104 kann über ein externes Netzwerk mit Server, z. B. ein Ethernet-Netzwerk oder das Internet, direkt mit dem Endgerät 108a bis 108d verbunden sein. Der Server 106 leitet Nachrichten zwischen einem ausgewählten Endgerät 108a bis 108d und dem Paket-Router-Netzwerk 104 bis 104c weiter, wobei der Server 106 mit einer Anwenderkennung kommuniziert, die das Endgerät angibt, das eine Nachricht empfängt oder sendet. Das Paket-Router-Netzwerk 104 kann direkt mit anderen Paket-Routern 104a, 104b oder 104c verbunden sein und so mit einer Anzahl von Paket-Router-Systemen kommunizieren, bevor der Endserver 106a oder 106b sowie das Endgerät T aus 1 erreicht werden. Die Anzahl von Paket-Routern, die eine Nachricht durchlaufen muss, ist in der Regel abhängig von Standart und Entfernung der Kommunikationsdaten zu ihrem Ziel, z. B. bei einer Überseekommunikation.
  • Wenn die SRU 101 eine Funkübertragung initiiert, sendet sie über einen Festkanal eine Befehlseingabe an den Sende-/Empfangsmast 102 und den Mehrkanalempfänger 103, die dann von dem Haupt-Mikroprozessor 105 empfangen wird. Der Prozessor 105 veranlasst den Mehrkanalempfänger 103 dazu, Funkverbindungskanäle zu suchen und zusammenzufassen. Danach bestätigt der Prozessor 105 der SRU 101 die Kanalzusammenfassung. Die Sende-/Empfangsvorrichtung 102 empfängt die Nachricht und sendet sie entweder an das Paket-Router-Netzwerk 104 oder an das Vermittlungsnetz (PSTN) 107, je nach Vorgabe durch den Ursprung. Unter Verwendung bestehender Netzwerkregeln wird die Nachricht adressiert und an die Zieladresse weitergeleitet. Dabei kann die Nachricht abhängig vom Befehl der SRU 101 an eine oder mehrere Endgeräte-Zieladressen gesendet werden. Eine Nachricht wird üblicherweise in Blöcken übertragen und vom Empfänger 103, der über einen Signalprozessor für die Modulation und Demodulation verfügt, wieder zusammengesetzt, wenn die SRU der Ursprung ist. Nachrichten werden mittels einer Analog-Analog-Übertragung gesendet und in eine digitale Form umgewandelt, indem sie an einer beliebigen Stelle der Direktverbindungen in einen A/D-Wandler geladen werden. Der A/D-Wandler kann sich im Mast 102, im Empfänger 103, im Prozessor 105 oder im externen Netzwerk bzw. an einer beliebigen dazwischen liegenden Stelle befinden. Entsprechend kann auch die Wiederzusammensetzung der Nachricht an einer beliebigen Stelle erfolgen.
  • Wenn es sich bei einer Anforderung von der SRU 101 oder dem Endanwender-Endgerät 108 um eine Anforderung nach einer dynamischen Bandbreitenzuweisung von Funk- oder Funkverbindungskanälen handelt, wandelt der Haupt-Mikroprozessor 105 diese in die geeignete Anforderung um und sendet sie an den bzw. die Mehrkanalempfänger 103. Somit empfängt der Haupt-Mikroprozessor 105 die Anforderung nach einer Kanalzusammenfassung von der SRU 101 oder der Vorrichtung, je nachdem, welcher Endanwender eine Nachricht überträgt. Dies veranlasst den Haupt-Mikroprozessor 105, die Anforderung in einen Befehl für den Mehrkanalempfänger 103 umzuwandeln, der eine größere Bandbreite anfordert. Wenn der Empfänger den Befehl vom Haupt-Mikroprozessor 105 empfängt, sucht und lokalisiert er verfügbare Funkkanäle und fasst diese zusammen. Dabei berechnet der Mehrkanalempfänger 103, welche Kanäle frei sind, reserviert diese Kanäle und sendet eine Antwort an den Haupt-Mikroprozessor 105, aus der die reservierten Kanäle hervorgehen. Der Haupt-Mikroprozessor 105 leitet diese Informationen an die SRU 101 weiter, wobei die Nachrichtenverbindung genutzt wird, die von dem Paket-Router-Netzwerk und dem Mehrkanalempfänger sowie den Kanälen gebildet wird, die ursprünglich für die Kommunikation zwischen dem Paket-Router-Netzwerk 104 und dem Mehrkanalempfänger 103 zugewiesen worden waren. Die SRU 101 oder das Endgerät 108, je nachdem, wer als Ursprungsvorrichtung auftritt, bestätigt die Anforderung nach einer Kanalzusammenfassung. Wenn der Haupt-Mikroprozessor 105 die Bestätigung empfängt, berechtigt er den Mehrkanalempfänger dazu, die reservierten Funk- oder Funkverbindungskanäle zusammenzufassen.
  • 1 zeigt die vorliegende Erfindung eingebettet in ein Gesamtsystem, das Verbindungen zwischen mehreren Endanwender-Endgeräten, Paket-Routern und Servern bereitstellt. In 5 wird eine einfache Ausführungsform gezeigt, bei der das Endgerät T1, wie abgebildet, ein Tischcomputer sein kann. Die Endgeräte T1 bis TX mit den Referenzziffern 108a bis 108d können jedoch eine beliebige Kommunikationsvorrichtung sein, die über einen Modem, einen Server oder beides kommuniziert. Die SRU 101 ist eine mobile Kommunikationsvorrichtung, die einen Mikroprozessor und eine Sende-/Empfangsvorrichtung umfassen kann, die in einem herkömmlichen Mobiltelefon oder tragbaren Computer eingebaut sind. 1 zeigt eine SRU 101 als eine Funkkommunikationsvorrichtung, wie beispielsweise ein Mobiltelefon, die Daten an eine Empfangsvorrichtung 102 überträgt. Die SRU 101 kann mit einem tragbaren Computer elektrisch verbunden sein.
  • Die 2a bis 2c zeigen ein Verfahren für die Lokalisierung und Zusammenfassung verfügbarer Funkverbindungskanäle 110, um so die Gesamtbandbreite für Funkübertragungen zu erhöhen. Für die Zusammenfassung von Funkverbindungskanälen 110 bereitet die SRU 101 die Kommunikationsdaten bzw. die Nachricht für die Übertragung über die Funkverbindungskanäle 110 an die Sende-/Empfangsstation 102 vor, wie dies aus Block 120 hervorgeht. Die SRU 101 setzt zunächst die Zieladresse 122 der Zielvorrichtung, in diesem Fall ein oder mehrere Endgeräte 108a bis 108d, an welche die Kommunikationsdaten gesendet werden. Danach ermittelt die SRU 101 in Block 124 den Umfang der zur Übertragung vorgesehenen Kommunikationsdaten, wie dies in den Schritten des Ablaufdiagramms aus 2 enthalten ist. Nachdem die SRU 101 die Vorbereitung abgeschlossen und die Größe der zu übertragenden Nachricht ermittelt hat, entscheidet der Anwender, ob verfügbare Funkverbindungskanäle 110 zusammengefasst werden sollen, wie aus Entscheidungsblock 126 hervorgeht. Bei dem abgekürzten Verfahren aus den 2a bis 2c sendet der Anwender einen Nachrichtenbefehl an den Haupt-Prozessor 105, der angibt, dass verfügbare Funkkanäle zusammengefasst werden sollen (siehe Block 128), falls die Zusammenfassung gewünscht wird, und der Prozessor 105 sendet eine Quittierung über den Empfang der Anforderung. Anschließend sendet der Prozessor 105 einen Befehl an den Mehrkanalempfänger 103, der angibt, dass die verfügbaren Kanäle lokalisiert, zugewiesen und zusammengefasst werden sollen, wie dies aus Block 130 hervorgeht. Der Empfänger 103 nimmt als Reaktion darauf eine Suche, Lokalisierung und vorübergehende Reservierung von Kanälen für die Zusammenfassung vor, wie dies vom Haupt-Mikroprozessor 105 ausgewählt wurde. Nachdem die Kanäle zugewiesen wurden, wird eine Bestätigungsnachricht an den Prozessor 105 gesendet, welche die verfügbaren Funkverbindungskanäle und ihre zugehörigen Bandbreiten angibt, wie dies aus den Blöcken 134 und 136 hervorgeht. Danach sendet der Prozessor 105 wiederum eine Bestätigung der Zusammenfassung an die SRU 101, wie in Block 143 gezeigt. Daraufhin bestätigt die SRU 101 entweder den Wunsch nach einer Übertragung über zusammengefasste Kanäle oder bricht die Übertragung ab, wie aus Block 152 hervorgeht. Bei einem Abbruch wird die SRU 101 bzw. der Endanwender zurückgesetzt.
  • Wenn die SRU 101 die Zusammenfassung und Übertragung bestätigt, wandelt sie die Nachricht mittels eines Digital-Analog-Wandlers (D/A-Wandlers) aus der digitalen in die analoge Form um, da die Funkübertragung durchgehend analog erfolgt. Die Nachricht wird in Segmenten oder Blöcken übertragen und zunächst von der Sende-/Empfangsvorrichtung 102 empfangen. Nachdem die Sende-/Empfangsstation 102 die übertragene Nachricht empfangen hat, leitet sie sie an den Empfänger weiter, der über eine Kabel- bzw. Drahtverbindung direkt mit der Sende-/Empfangsstation 102 verbunden ist. Anschließend leitet der Mehrkanalempfänger 103 die Nachricht entweder an das Paket-Router-Übertragungsnetzwerk 104 oder das PSTN-Vermittlungsnetz 107 weiter, das eine Direktverbindung mit dem Empfänger 103 aufweist. Bevor der Mehrkanalempfänger 103 die empfangene Nachricht an das Übertragungsnetzwerk weiterleitet, kann er die Nachricht mit Hilfe eines Signalprozessors wieder zusammensetzen und in digitale Segmente umwandeln. Die Zusammensetzung der Nachricht kann jedoch von einem beliebigen Signalprozessor oder einer beliebigen Komponente erfolgen, nachdem die Funkübertragung abgeschlossen ist. Modems stellen Verbindungs-Schnittstellen zwischen den einzelnen Kommunikationsanschlüssen von Paket-Router-Netzwerk 104, Empfänger 103, Prozessor 105 und PSTN 107 bereit und ermöglichen so die Kommunikation zwischen den direkt miteinander verbundenen Vorrichtungen. Die Modems können typischerweise A/D-Wandler für die digitale Übertragung beinhalten. So kann der Empfänger einen A/D-Wandler beinhalten, um die Nachrichten in eine digitale Form umzuwandeln, bevor sie an das Übertragungsnetzwerk gesendet werden. Dabei kann sich der A/D-Wandler jedoch an einer beliebigen gewünschten Verbindungsstelle befinden, z. B. beim Paket-Router-Netzwerk 104, dem Empfänger 103 oder der Sende-/Empfangsvorrichtung 102. Wenn das Übertragungsnetzwerk das Paket-Router-Netzwerk 104 umfasst, unterteilt das Paket-Router-Netzwerk die Nachrichtensegmente in Datenpakete und leitet sie über ausgewählte Paket-Router an einen Server oder Modem und schließlich an die Zieladresse weiter, wie weiter oben bereits erläutert wurde. Die tatsächliche Zeitdauer, die für das Senden der eigentlichen Nachricht erforderlich ist, kann vom Endanwender vor der Zusammenfassung ermittelt werden, wie dies aus den 3a bis 3d und 4a bis 4d hervorgeht. Wenn sich der Anwender gegen die Berechnung der voraussichtlichen Übertragungsdauer entscheidet, wird eine herkömmliche Übertragung vorgenommen, bei der die Nachricht über einen einzelnen Kanal an die Sende-/Empfangsstation 102 und den Empfänger 103 übertragen und anschließend wie oben beschrieben an das Ziel weitergeleitet wird.
  • Mit Blick auf die 3c und 3d oder 4a bis 4d wünscht der Anwender bei größeren Nachrichten möglicherweise eine Berechnung der für die Übertragung notwendigen Zeit, da Funkverbindungszeit teuer sein kann. Dies stellt eine alternative Funktion dar, weil eine tatsächliche Berechnung der Übertragungsdauer vor der Zusammenfassung verfügbarer Kanäle nicht erforderlich ist. Es gibt daher zwei Verfahren für die Kanalzusammenfassung und die Berechnung der Übertragungsdauer, wie aus den 3a bis 3d und 4a bis 4d deutlich wird. Mit Bezug auf die 3a bis 3d und 4a bis 4d entscheidet der Anwender, ob die Übertragung über einen einzelnen Kanal oder über zusammengefasste Kanäle erfolgen soll, wie dies aus Block 226 hervorgeht. Bei dem Verfahren aus den 3a bis 3d geschieht dies ohne Berechnung der geschätzten Übertragungsdauer, während bei dem Verfahren aus den 4a bis 4d der Anwender die Wahl hat, ob die Übertragungsdauer ermittelt werden soll. Wenn, wie in 4 gezeigt, die Berechnung der Übertragungsdauer nicht gewählt wird, wie aus Block 326 hervorgeht, sendet die SRU 101 eine Nachricht mittels einer Einzelkanalübertragung an den Prozessor 105 und überträgt über den Empfangskanal. Siehe Blöcke 326, 353, 355, 329 und 331.
  • Mit Bezug auf die 3a bis 3d entscheidet der Anwender, ob die Übertragung über einen einzelnen Kanal oder über zusammengesetzte Kanäle erfolgen soll, nachdem er die Übertragungszeit empfangen hat. Siehe Blöcke 224 und 226. Wenn eine Einzelkanalübertragung gewählt wurde, aktiviert die SRU 101 den Empfänger 103 für die Einzelkanalübertragung und überträgt die Nachricht über einen einzelnen Kanal, wie dies in der herkömmlichen Technik bekannt ist. Siehe Blöcke 253, 255, 229 und 213. Wenn eine Zusammenfassung gewählt wurde, sendet die SRU 101 die Anforderung an den Haupt-Mikroprozessor 105, die Suche und Zusammenfassung von Funkverbindungs-Kommunikationskanälen 228 einzuleiten. Der Haupt-Prozessor 105 kommt dieser Aufforderung nach und sendet einen Befehl an den Empfänger, die Suche nach verfügbaren Funkverbindungskanälen und den zugehörigen Bandbreiten zu beginnen. Siehe Block 230. Als Reaktion auf den Haupt-Mikroprozessor 105 sucht und lokalisiert der Empfänger 103 verfügbare Funkverbindungskanäle und reserviert diese Kanäle, während er auf eine Antwort von dem Haupt-Mikroprozessor 105 wartet, nachdem er Informationen zu den verfügbaren Kanälen und den zugehörigen Bandbreiten an den Haupt-Mikroprozessor 105 gesendet hat. Siehe Blöcke 232 und 234. Daraufhin wählt der Haupt-Mikroprozessor 105 diejenigen Kanäle aus, die zusammengefasst werden können, berechnet die Dauer der Einzelkanalübertragung und die veränderbare Übertragungsgeschwindigkeiten für die ausgewählten, zusammengefassten Kanäle, wie dies aus den Blöcken 236 und 238 hervorgeht. Bei diesem Verfahren gibt der Haupt-Mikroprozessor 105 dem Endanwender die Möglichkeit, den Übertragungsmodus ausgehend von den geschätzten Übertragungszeiten über feste und veränderbare Kanäle erneut auszuwählen. Entsprechend sendet der Mikroprozessor 105 eine Antwortnachricht an den Empfänger 103, welche die festen und veränderbaren Übertragungszeiten für die Übertragung zum Endanwender, der SRU 101, angeben, und gibt außerdem einen Befehl an den Mehrkanalempfänger 103 aus, die ausgewählten Kanäle vorübergehend für die Zusammenfassung zu reservieren. Siehe Blöcke 240 und 241. Der Mehrkanalempfänger 103 überträgt dann die berechneten Übertragungszeiten an die SRU 101 und fordert eine Auswahl eines gewünschten Übertragungsmodus an, was die SRU 101 bzw. den Endanwender dazu veranlasst, den Übertragungsmodus erneut zu bestätigen. Siehe Blöcke 242 und 244. Der Endanwender bzw. die SRU 101 entscheidet sich anschließend für die Übertragung über zusammengefasste Kanäle, die Einzelkanalübertragung oder den Abbruch der gesamten Übertragung, wie aus Entscheidungsblock 246 hervorgeht. Wenn die Übertragung abgebrochen wird, teilt die SRU 101 dies dem Haupt-Mikroprozessor 105 mit, und sowohl der Mikroprozessor der SRU als auch der Haupt-Mikroprozessor 105 setzen ihre Steuersoftware zurück und setzen die Prozedur damit wieder auf die Ausgangsposition.
  • Wenn dagegen die SRU 101 oder der Endanwender sich auf der Grundlage der berechneten geschätzten Übertragungsdauer für eine Einzelkanalübertragung entscheidet, sendet die SRU eine Einzelkanalanforderung an den Haupt-Mikroprozessor 105, um die Übertragung für eine Einzelkanalübertragung neu zu konfigurieren. Siehe Block 247. Nach jeder empfangenen Antwort sendet der Haupt-Mikroprozessor 105 eine Quittierung und fordert den Endanwender auf, die Anforderung zu bestätigen. Siehe Block 249. Dabei handelt es sich um eine Fehlerschutzprozedur, bei der im Falle eines Fehlers die SRU antwortet, wie aus Block 251 hervorgeht, dass die Anforderung einer Einzelkanalübertragung nicht korrekt war, und zum Entscheidungsblock 246 zurückkehrt, wo erneut die Möglichkeit gegeben ist, die Übertragung über einen einzelnen oder über zusammengefasste Kanäle auszuwählen. Wenn jedoch die Option für die Einzelkanalübertragung korrekt ausgewählt wurde, bestätigt der Endanwender diese Auswahl gegenüber dem Haupt-Mikroprozessor 105, der dann alle vorübergehend reservierten Kanäle wieder freigibt und der SRU 101 die Übertragung über einen einzelnen Kanal an den Empfänger ermöglicht, wie dies in der herkömmlichen Technik bekannt ist. Wenn mit Blick auf Block 246 die Übertragung über zusammengefasste Kanäle die korrekte gewünschte Option darstellt, dann wird dies bestätigt, und die SRU 101 sendet die Anforderung an den Haupt-Mikroprozessor 105, die verfügbaren, reservierten Funkverbindungskanäle für die Funkübertragung zusammenzufassen. Siehe Block 248. Auch hier sendet der Haupt-Mikroprozessor 105 eine Quittierung und fordert den Endanwender zur Bestätigung auf. Auch dies ist eine Fehlerschutzprozedur, und die SRU 101 erhält die Möglichkeit, eine fehlerhafte Auswahl zu korrigieren, wie aus den Blöcken 250 und 252 hervorgeht. Wenn die Auswahl einer Übertragung über zusammengefasste Kanäle inkorrekt war, kehrt die Software zu Entscheidungsblock 246 zurück. Wenn eine Übertragung über zusammengefasste Kanäle jedoch die korrekte Option war, sendet die SRU 101 eine Bestätigungsantwort an den Haupt-Mikroprozessor, wie aus Block 254 hervorgeht.
  • Im Anschluss daran sendet der Haupt-Mikroprozessor die Anforderungsnachricht an den Mehrkanalempfänger 103, die ausgewählten, reservierten Funkverbindungskanäle für eine Funkübertragung von der Adresse des Endanwenders bzw. der SRU 101 zusammenzufassen und zu aktivieren. Siehe Block 256. Der Mehrkanalempfänger 103 weist die ausgewählten Kanäle zu und sendet eine Bestätigung an den Haupt-Mikroprozessor 105, dass die ausgewählten, reservierten Funkverbindungskanäle aktiviert und zusammengefasst wurden, wie aus den Blöcken 258 und 264 hervorgeht. An dieser Stelle durchläuft der Haupt-Mikroprozessor 105 eine weitere Fehlererkennungsprozedur, die sicherstellt, dass eine erfolgreiche Übertragung stattfinden wird. Wenn ein Fehler festgestellt wird, sendet der Haupt-Mikroprozessor 105 eine Nachricht an den Empfänger 103, die besagt, dass die Reservierung der reservierten Funkverbindungskanäle aufgehoben werden soll, und sendet eine Nachricht an den Endanwender bzw. die SRU 101, dass die Funkübertragung erneut versucht werden soll. Siehe Blöcke 266, 268 und 270. Als Folge davon kehrt das Verfahren zur Ausgangsposition zurück. Wenn der Haupt-Mikroprozessor dagegen keine Fehler feststellt, stellt der Mehrkanalempfänger 103 eine Kommunikationsverbindung mit der Adresse des Endanwenders bzw. der SRU 101 her und sendet eine Bestätigung der Übertragungsbereitschaft an den Haupt-Mikroprozessor. Daraufhin sendet der Haupt-Mikroprozessor 105 eine Nachricht an den Endanwender bzw. die SRU 101, die Nachricht zu übertragen. Danach überträgt die SRU 101 über die zusammengefassten Funkverbindungskanäle 110, und der Empfänger 103 leitet diese Nachricht an das externe Übertragungsnetzwerk weiter, das je nach der Zieladresse entweder ein Paket-Router-Netzwerk 104 oder ein PSTN 107 ist. Siehe Blöcke 272 bis 280. Nachdem die Übertragung abgeschlossen ist, reaktiviert der Mehrkanalempfänger 103 die zusammengefassten Kanäle für spätere Übertragungen, und die Software kehrt zur Ausgangsposition zurück, um weitere Funkübertragungen zu ermöglichen.
  • Mit Blick auf die 4a bis 4d entscheidet der Anwender bei Entscheidungsblock 326, ob die Übertragungsdauer berechnet werden soll; dies unterscheidet sich von der vorherigen Nachricht, bei welcher der Anwender zunächst entscheidet, ob die Übertragung über einen einzelnen Kanal oder über zusammengefasste Kanäle erfolgen soll. Somit unterscheidet sich die Prozedur dieses Verfahrens von derjenigen des oben beschriebenen Verfahrens und gestattet dem Endanwender die Übertragung über einen einzelnen Kanal, indem er entscheidet, dass die Übertragungsdauer nicht berechnet werden soll bzw. dass die Übertragungsdauer berechnet werden soll und danach der gewünschte Übertragungsmodus ausgewählt wird, d. h. Übertragung über einen einzelnen Kanal, über zusammengefasste Kanäle oder Abbruch der Übertragung insgesamt. Falls gewünscht, wählt der Endanwender die Option aus, bei der eine Nachrichtenanforderung zur Berechnung der Übertragungsdauer die SRU 101 veranlasst, eine Nachrichtenanforderung an den Haupt-Mikroprozessor 105 zu senden, um die Zeitdauer für die vorgesehene Nachrichtenübertragung abzuschätzen, wie dies aus den Blöcken 326 bis 342 der 4a und 4b ersichtlich wird. Wenn er die Anforderung erhält, sendet der Prozessor 105 eine Quittierung zurück an die SRU 101 bzw. den Endanwender. Die gesamte Kommunikation mit dem Prozessor 105 und der SRU 101 läuft über den Mehrkanalempfänger 103, der direkt mit der Sende-/Empfangsstation 102 für die Übertragung zwischen der SRU 101 und der Sende-/Empfangsstation 102 verbunden ist, wie dies aus 1 deutlich wird. Darüber hinaus werden bei der gesamten hier beschriebenen Kommunikation Transaktionen zwischen den einzelnen Vorrichtungen 101 bis 107 mittels Quittungsaustausch überprüft, d. h. durch Übermittlung von Quittierungen, mit denen den Einheiten formal mitgeteilt wird, dass die Anforderung bzw. Anfrage empfangen wurde.
  • Um den Prozess der Zusammenfassung und Berechnung zu beginnen, wie in den 4a bis 4d gezeigt, sendet der Haupt-Mikroprozessor 105 einen Befehl an den Mehrkanalempfänger 103, um die Suche nach verfügbaren Funkverbindungskanälen oder -pfaden und ihren zugehörigen Bandbreiten zu aktivieren. Siehe Block 330. Der Empfänger 103 sucht und lokalisiert die verfügbaren Funkverbindungskanäle 110 und ermittelt die zugehörige Bandbreite eines jeden verfügbaren Funkkanals. Siehe Block 332. Der Empfänger 103 sendet eine Antwort an den Prozessor 105, nachdem er diese Kanäle lokalisiert hat, welche die verfügbaren Funkverbindungskanäle und Bandbreiten, die zusammengefasst werden können, angibt. Siehe Block 334. Nachdem er die Antwort des Empfängers 103 empfangen hat, wählt der Prozessor 105 die Kanäle aus, die zusammengefasst werden können, um die Nachricht innerhalb einer vertretbaren Zeitdauer angemessen von der SRU 101 bzw. Sende-/Empfangsvorrichtung 102 über die Funkverbindungen zu übertragen. Siehe Block 336. Die ausgewählten Kanäle bzw. ihre Anzahl ist abhängig von der Verwaltung der Kommunikationsnetzwerke innerhalb der Wolke oder der Empfängerreichweite, der Kapazität des Netzwerks und den aktuellen Belastungen. Eine zweite Wolke kann mit einer anderen Wolke kommunizieren, indem eine Verbindung mit einem weiteren Paket-Router wie z. B. 104a und 104b hergestellt wird. Entsprechend werden bei der Abschätzung die Entfernung und die Anzahl der Router berücksichtigt, die an der Übertragung beteiligt sind. Der Prozessor 105 berechnet die Dauer für eine Übertragung der jeweiligen Kommunikationsdaten über einen einzelnen Kanal, bei der es sich um eine feste Geschwindigkeit handelt, sowie für eine Übertragung mit veränderbarer Übertragungsgeschwindigkeit für die Übertragung der Nachricht über ausgewählte zusammengefasste Kanäle. Siehe Block 338. Die Übertragung über zusammengefasste Kanäle wird als Übertragung mit veränderbarer Übertragungsgeschwindigkeit bezeichnet, da sie von der Anzahl der verfügbaren Kanäle abhängig ist, die zusammengefasst werden können. Entsprechend wird die Übertragung über einen Einzelkanal als Übertragung mit fester Übertragungsgeschwindigkeit bezeichnet, da die Geschwindigkeit der Übertragung auf dem Kanal in direktem Zusammenhang mit der Bandbreite des Kanals steht.
  • Nach der Berechnung der festen und veränderbaren Übertragungsgeschwindigkeiten sendet der Prozessor 105 über den Empfänger 103 und den Sende-/Empfangsmast 102 eine Antwortnachricht zurück an die SRU 101, welche die festen und veränderbaren Übertragungszeiten für die betreffende Nachricht angibt. Außerdem fordert der Prozessor 105 den Empfänger 103 auf, die identifizierten und ausgewählten Kanäle für die Zusammenfassung zu reservieren. Siehe Blöcke 340 und 341. Daraufhin empfängt der Anwender eine Nachricht und wählt ausgehend von den berechneten Zeiten aus den für seine SRU 101 verfügbaren Optionen oder über die Funktionstasten 101b den gewünschten Übertragungsmodus, d. h. fest oder veränderbar, aus. Zu den Optionen, die dem Anwender für die SRU 101 zur Verfügung stehen, gehören die Übertragung über einen einzelnen Kanal, über zusammengefasste Kanäle oder der Abbruch der gesamten Übertragung, wie dies aus den Blöcken 346 bis 353 aus 4a hervorgeht. Wenn die Übertragung abgebrochen wird, findet keine Übertragung statt, und der Prozess beginnt erneut bei der Ausgangsposition. Wenn der Anwender eine Übertragung über einen einzelnen Kanal auswählt, sendet die SRU eine Einzelkanalanforderung an den Prozessor 105. Der Prozessor 105 bestätigt den Empfang dieser Anforderung und kann den Anwender bzw. die SRU 101 zur Bestätigung auffordern, bevor die Übertragung freigegeben wird. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass der Anwender die gewünschte Option korrekt ausgewählt hat. Wenn der falsche Übertragungsmodus ausgewählt wurde, ist die Antwort des Anwenders negativ, und das Programm kehrt zur Auswahl des Übertragungsmodus bei Block 346 zurück. Wenn die Einzelkanalübertragung die korrekte Anforderung war, antwortet der Anwender positiv und veranlasst die SRU 101, als Reaktion darauf eine Bestätigung an den Prozessor 105 zu senden. Danach sendet der Prozessor 105 einen Befehl an den Empfänger 103, der die Übertragung über einen einzelnen Kanal freigibt, womit für diese Übertragung eine Zusammenfassung hinfällig wird und die zuvor reservierten Kanäle bis auf einen Kanal freigegeben werden. Siehe Blöcke 353 und 355. Anschließend veranlasst der Anwender die SRU 101 dazu, die Kommunikationsdaten oder die Nachricht über einen einzelnen Kanal an die Sende-/Empfangsstation 102 und den Empfänger 103 zu übertragen. Der Empfänger 103 leitet die Kommunikationsdaten je nach der Zieladresse weiter an das Paket-Router-Netzwerk 104 oder PSTN 107, das die Nachricht wiederum über Modems, Server oder beides an die schlussendliche Zieladresse 108, 108a oder 108b sendet: Dabei ist zu beachten, dass das Paket-Router-Netzwerk 104 ein Netz von einzelnen Paket-Routern 104a oder 104b umfassen kann, wie in 1 dargestellt, die direkt miteinander kommunizieren. Die Wegeleitung der Übertragung durch das Paket-Router-System ist unerheblich für diese Abhandlung, da sie eine Funktion ist, die ausschließlich durch das Verwaltungssystem des Paket-Router-Netzwerks gesteuert wird, das die Wegeleitung gemäß und auf der Grundlage seiner Kapazität und Auslastung vornimmt.
  • Um eine Nachricht von der SRU 101 über zusammengefasste Funkverbindungs-Kommunikationskanäle zu senden, wählt der Anwender diesen Betriebsmodus bei der SRU 101 aus, wie aus den Blöcken 346 bis 348 deutlich wird. Die SRU 101 sendet die Nachrichtenanforderung nach einer Funkübertragung über zusammengefasste Kanäle über die Sende-/Empfangsstation 102 und den Empfänger 103 an den Haupt-Mikroprozessor 105. Der Prozessor 105 sendet eine Quittierung und fordert eine Bestätigung von der SRU 101, dass der korrekte Übertragungsmodus ausgewählt wurde. Siehe Blöcke 350 und 352. Wenn der Modus für die Übertragung über zusammengefasste Kanäle nicht der gewünschte Modus ist, gibt der Anwender eine negative Antwort ein und veranlasst die Software so dazu, zur Option für die Auswahl des Übertragungsmodus bei Block 346 zurückzukehren. Wenn der Modus für die Übertragung über zusammengefasste Kanäle der korrekte oder gewünschte Modus ist, wird eine bestätigende Antwort an den Prozessor 105 zurückgesendet, die eine Funkübertragung über zusammengefasste Kanäle bestätigt, wie aus Block 354 hervorgeht.
  • Nach dem Empfang der Bestätigung einer Übertragung über zusammengefasste Kanäle sendet der Prozessor 105 mit Blick auf die Blöcke 356 und 358 eine Befehlsnachricht an den Empfänger 103, die besagt, dass die zuvor reservierten und ausgewählten Funkkanäle für die Übertragung der Nachricht von der Adresse der SRU 101 an die schlussendliche Zieladresse zusammengefasst und aktiviert werden sollen. Daraufhin aktiviert der Empfänger 103 die ausgewählten Kanäle für die Funkverbindungsübertragung. Wenn der Endanwender die Übertragungsdauer berechnen ließ, werden die reservierten und ausgewählten Kanäle, auf deren Grundlage die Berechnung erfolgte, für die Übertragung zugewiesen und initialisiert.
  • Bei einer alternativen Ausführungsform, die in den Blöcken 360 bis 365 gezeigt ist, führt der Empfänger 103 eine erneute Lokalisierung und Prüfung der bereits ausgewählten Funkverbindungskanäle auf ihre Verfügbarkeit durch. Dies bedeutet eine andere Schrittfolge als jene aus den 3a bis 3d. Mitunter kann es vorkommen, dass die ausgewählten Kanäle fälschlicherweise nicht reserviert wurden oder dass, um den Funkverkehr nicht unnötig zu erhöhen, wie weiter oben bereits beschrieben die ausgewählten Kanäle lediglich vorübergehend reserviert und nach einer Weile reaktiviert werden. Wenn daher zu viel Zeit oder eine vorgegebene Zeitdauer verstreicht, ohne dass eine Berechtigung durch den Endanwender oder die SRU 101 für die Zusammenfassung ausgewählter Kanäle und die Fortsetzung der Übertragung vorliegt, werden die Kanäle freigegeben. Wenn die Kanäle noch verfügbar sind, werden sie automatisch aktiviert und der entsprechenden SRU 101 zugewiesen. Wenn dies nicht der Fall ist, sucht und lokalisiert der Empfänger 103 Kanäle, die verfügbar sind und die gleiche Bandbreite aufweisen wie die ursprünglich ausgewählten Kanäle. Der Empfänger 103 reserviert diese Kanäle dann vorübergehend als neu ausgewählte Kanäle und sendet eine Bestätigung an den Prozessor, dass die neu ausgewählten Kanäle für die Übertragung der Nachricht von der SRU 101 reserviert und zusammengefasst wurden. Wenn die ursprünglich ausgewählten Kanäle noch verfügbar sind, reserviert der Empfänger 103 diese ausgewählten Kanäle vorübergehend und fasst sie zusammen. Der Empfänger 103 sendet dann eine Bestätigung an den Prozessor 105, mit der dem Prozessor 105 mitgeteilt wird, dass die ausgewählten Kanäle aktiviert und für die gewünschte Gesamtbandbreite zusammengefasst wurden. Siehe Block 364. Danach gibt der Prozessor 105 die Datenübertragung von der SRU 101 über die zusammengefassten Kanäle frei und führt eine Prüfung auf Fehlerbedingungen durch. Siehe Block 366. Wenn bei der Übertragung von der Ursprungs-SRU 101 zur Zieladresse keine Probleme auftreten, wird die Datenübertragung von der SRU 101 freigegeben. Wenn der Prozessor 105 die Übertragung nicht freigibt, sendet er eine Nachricht an den Empfänger 103, welche die Reservierung der zusammengefassten Kanäle aufhebt, und sendet anschließend eine Nachricht an die SRU 101, die Übertragung beginnend an der Ausgangsposition erneut zu versuchen, wie aus den Blöcken 366, 368 und 370 hervorgeht. Wenn der Prozessor 105 die Datenübertragung freigibt, sendet er eine Bestätigung an die SRU 101, wie dies aus den Blöcken 366 und 372 bis 380 deutlich wird. Daraufhin überträgt die SRU 101 die gewünschte Nachricht über die zusammengefassten Funkverbindungskanäle an die Sende-/Empfangsstation 102. Bei der Funkübertragung von der SRU 101 an die Sende-/Empfangsvorrichtung 102 handelt es sich um eine A/A-Übertragung.
  • Nachdem die Nachricht empfangen wurde, wandelt ein A/D-Wandler die Nachricht in die digitale Form um, wobei diese Umwandlung jedoch in der Sende-/Empfangsstation 102, dem Empfänger, dem Paket-Router-Netzwerk 104 oder dem PSTN oder an einer beliebigen, dazwischen liegenden Stelle erfolgen kann. Da die Sende-/Empfangsstation über eine Direktverdrahtung oder -verbindung mit dem Empfänger 103 verfügt, ist eine eventuell notwendige Zusammenfassung von Übertragungspfaden dann schon erfolgt. Abhängig von der Zieladresse leitet der Empfänger 103 die Kommunikationsdaten entweder an das Paket-Router-Netzwerk 104 oder das PSTN 107 weiter. Zuvor wird die Nachricht jedoch in der Regel wiederzusammengesetzt, da die Übertragung meist in-Blöcken stattfindet. Wenn die ausgewählten, zusammengefassten Kanäle im Frequenzspektrum direkt nebeneinander liegen, ist eine Segmentierung der Nachricht möglicherweise nicht notwendig. Nachdem das Paket-Router-Netzwerk 104 die Nachricht empfangen hat, leitet es sie durch seine Paket-Router und schließlich an den Zielserver weiter. Der Server 106 sendet sie dann entweder an die Adresse des Zielendgeräts oder an das LAN. Wie weiter oben bereits erläutert, ist das LAN ein Netzwerk, das aus einer Gruppe lokaler, miteinander verbundener Computer besteht, wie sie z. B. Unternehmen anzutreffen sind. Nachdem der Empfänger 103 die Kommunikationsdaten an seine Zieladresse weiterleitet hat, reaktiviert der Empfänger die ausgewählten Kanäle und macht sie so wieder verfügbar für eine spätere Übertragung.
  • In diesem Zusammenhang muss darauf hingewiesen werden, dass eine Übertragung von einer Endgeräte-Adresse 108a bis 108d veranlasst werden kann, um so eine Nachricht an eine SRU 101 zu senden. In einem derartigen Fall erfolgt die Kommunikation des als Ursprungsadresse auftretenden Endgeräts mit dem Haupt- Prozessor auf dieselbe Art und Weise mit denselben Optionen. Das heißt, die hier beschriebenen Verfahren stehen auch für ein als Endanwender auftretendes Endgerät 108 zur Verfügung mit der Ausnahme, dass die SRU 101 das Ziel wird und Entscheidungen, die zuvor von der SRU 101 in ihrer Rolle als Endanwender getroffen wurden, nun von dem Endgerät 108 getroffen werden, das als Endanwender auftritt. Der Endgeräte-Endanwender wählt entsprechend eine SRU-Zieladresse aus, fordert die Zusammenfassung an, reserviert Kanäle und überträgt.

Claims (16)

  1. Funkverbindungssystem mit variabler Bandbreite für die Veränderung der Gesamtbandbreite von Funkverbindungs-Kommunikationskanälen (110), um so die Geschwindigkeit der Funknachrichtenübertragung zu beschleunigen, wobei das System Folgendes umfasst: Mittel für die Lokalisierung und Zusammenfassung (103) verfügbarer Funkverbindungs-Kommunikationskanäle, um so die Funkverbindungsbandbreite für die drahtlose Übertragung von Nachrichten zu und von einer Mobilkommunikations-Teilnehmereinheit (101) zu erhöhen; Mittel für die Steuerung (105) des Lokalisierungs- und Zusammenfassungsmittels bei der Kommunikation mit dem Lokalisierungs- und Zusammenfassungsmittel (103), wobei das Steuerungsmittel das Lokalisierungs- und Zusammenfassungsmittel (103) in die Lage versetzt, verfügbare Funkverbindungs-Kommunikationskanäle (110) zu suchen und zu kombinieren, und dabei steuernd wirkt, und wobei das Steuerungsmittel (105) eine Anforderung zur Zusammenfassung von Funkverbindungs-Kommunikationskanälen empfängt; und Mittel (102) für die Kommunikation mit der Mobilkommunikations-Teilnehmereinheit (101), wobei das Kommunikationsmittel (102) eine Kommunikationsverbindung zwischen der Mobilkommunikations-Teilnehmereinheit (101) und dem Lokalisierungs- und Zusammenfassungsmittel (103) bereitstellt, um so über die Funkverbindungskanäle (110) Nachrichten von und zu der Mobilkommunikations-Teilnehmereinheit (101) zu empfangen und zu senden; dadurch gekennzeichnet, dass: das Lokalisierungs- und Zusammenfassungsmittel (103) weiter Mittel für die Reservierung verfügbarer Funkverbindungs-Kommunikationskanäle, die lokalisiert wurden, umfasst, um so einen Verlust der verfügbaren Funkverbindungs-Kommunikationskanäle vor der Zusammenfassung zu vermeiden; und das Steuerungsmittel (105) weiter Folgendes umfasst: Mittel für das Senden einer Bestätigung an die Mobilkommunikations-Teilnehmereinheit, nachdem die verfügbaren Funkverbindungs-Kommunikationskanäle reserviert wurden, die besagt, dass verfügbare Funkverbindungs-Kommunikationskanäle für die Zusammenfassung reserviert wurden; und Mittel für den Empfang einer von der Mobilkommunikations-Teilnehmereinheit übertragenen Bestätigung, um die reservierten verfügbaren Funkverbindungs-Kommunikationskanäle zusammenzufassen.
  2. System nach Anspruch 1, wobei das Steuerungsmittel (105) einen ersten Mikroprozessor umfasst, der mit dem Lokalisierungs- und Zusammenfassungsmittel elektrisch verbunden ist, um so Steuersignale an das Lokalisierungs- und Zusammenfassungsmittel zu senden und von diesem Antwortsignale zu empfangen.
  3. System nach Anspruch 2, wobei der erste Mikroprozessor weiterhin Mittel für die Initialisierung des Lokalisierungs- und Zusammenfassungsmittels (103) umfasst, um so das Lokalisierungs- und Zusammenfassungsmittel (103) zu veranlassen, verfügbare Funkverbindungs-Kommunikationskanäle (110) zu ermitteln.
  4. System nach Anspruch 3, wobei der erste Mikroprozessor ferner Mittel für die Auswahl der Funkverbindungs-Kommunikationskanäle umfasst, die von dem Lokalisierungs- und Zusammenfassungsmittel zusammengefasst werden sollen, um so eine zeitlich wirksame Übertragung über die Funkverbindungs-Kommunikationskanäle (110) von und zu der Mobilkommunikations-Teilnehmereinheit (101) bereitzustellen.
  5. System nach Anspruch 1, wobei das Kommunikationsmittel (102) ein Sende-/Empfangsgerät umfasst, das mit dem Mittel (103) für die Lokalisierung und Zusammenfassung verfügbarer Funkverbindungs-Kommunikationskanäle (110) elektrisch verbunden ist, wobei das Sende-/Empfangsgerät für den Empfang und das Senden von Funknachrichten von/zu der Mobilkommunikations-Teilnehmereinheit (101) und dem Lokalisierungs- und Zusammenfassungsmittel (103) dient.
  6. System nach Anspruch 5, wobei das Kommunikationsmittel weiter Folgendes umfasst: einen zweiten Mikroprozessor, der mit der Mobilkommunikations-Teilnehmereinheit (101) elektrisch verbunden ist, für die Verarbeitung von Nachrichten und von Anforderungen nach einer Erhöhung der Bandbreite von verfügbaren Funkverbindungs-Kommunikationskanälen; und einen zweites Sende-/Empfangsgerät, das mit der Mobilkommunikations-Teilnehmereinheit (101) elektrisch verbunden ist, für den Empfang und das Senden von Funknachrichten.
  7. System nach Anspruch 1, wobei das Mittel für die Lokalisierung und Zusammenfassung verfügbarer Funkverbindungs-Kommunikationskanäle einen Mehrkanalempfänger umfasst, der mit dem Kommunikationsmittel und dem Steuerungsmittel (105) elektrisch verbunden ist;
  8. System nach Anspruch 2, wobei das Lokalisierungs- und Zusammenfassungsmittel (103) einen Mehrkanalempfänger umfasst, der zwischen das Kommunikationsmittel und den ersten Mikroprozessor geschaltet ist, wobei der Mehrkanalempfänger unter der Steuerung und gemäß den Anforderungen des ersten Mikroprozessors verfügbare Funkverbindungs-Kommunikationskanäle lokalisiert und zusammenfasst, wenn eine Anforderung durch die Mobilkommunikations-Teilnehmereinheit (101) vorliegt.
  9. System nach Anspruch 8, das ferner ein externes Datenübertragungsnetzwerk (104, 107), für die Weiterleitung von Nachrichten umfasst, die zwischen der Mobilkommunikations-Teilnehmereinheit (101) und einer stationären Kommunikationseinheit (108) übertragen werden, wobei die Mobilkommunikations-Teilnehmereinheit (101) und die stationäre Kommunikationseinheit (108) über das Kommunikationsmittel miteinander kommunizieren, wobei das Datenübertragungsnetzwerk (104, 107) mit dem Mehrkanalempfänger und dem ersten Mikroprozessor elektrisch verbunden ist.
  10. System nach Anspruch 9, das weiterhin einen Signalprozessor aufweist, der elektrisch dem Mehrkanalempfänger zugehörig ist, für die Umsetzung von Nachrichten in ein demoduliertes Format, um sie so über Direktverbindungen an die stationäre Kommunikationseinheit zu senden, sowie für die Modulation von Signalen, die für eine Übertragung über Funkverbindungs-Kommunikationskanäle (110) an die Mobilkommunikations-Teilnehmereinheit (101) empfangen werden.
  11. Mobilkommunikations-Teilnehmereinheit (101) für die Verwendung mit einem Funkverbindungssystem mit variabler Bandbreite für die Veränderung der Gesamtbandbreite von Funkverbindungs-Kommunikationskanälen (110), um so die Geschwindigkeit der Funknachrichtenübertragung zu beschleunigen, wobei das System Folgendes umfasst: Mittel für das Senden einer Anforderung an ein Funkverbindungssystem mit variabler Bandbreite, um verfügbare Funkverbindungs-Kommunikationskanäle zu lokalisieren und zusammenzufassen und um so die Funkverbindungsbandbreite für die Funkübertragung von Nachrichten an die und von der Mobilkommunikations-Teilnehmereinheit zu erhöhen; dadurch gekennzeichnet, dass die Mobilkommunikations-Teilnehmereinheit (101) weiter Folgendes umfasst: Mittel für den Empfang einer Bestätigung von dem Funkverbindungssystem mit variabler Bandbreite, die besagt, dass verfügbare Funkverbindungs-Kommunikationskanäle für die Zusammenfassung reserviert wurden; und Mittel für das Senden einer Bestätigung an das Funkverbindungssystem mit variabler Bandbreite, um die reservierten verfügbaren Funkverbindungs-Kommunikationskanäle zusammenzufassen.
  12. Verfahren für die Steigerung der Bandbreite von Funkverbindungs-Kommunikationskanälen (110) für die Funkübertragung von Nachrichten von und zu einer Mobilkommunikations-Teilnehmereinheit (101), wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst: Empfangen einer Anforderung (120) von einer Ursprungs-Kommunikationsvorrichtung an einen Mikroprozessor (105) nach einer Erhöhung der Bandbreite von Funkverbindungs-Kommunikationskanälen (110) für die Funkübertragung einer Nachricht an die Ziel-Kommunikationsvorrichtung; Aktivieren (130) eines Funkübertragungsmittels durch den Mikroprozessor auf der Basis von Code, der als Reaktion auf die Anforderung nach einer Erhöhung der Bandbreite erzeugt wird; Suchen (132) nach verfügbaren Funkverbindungs-Kommunikationskanälen (110) durch das Funkübertragungsmittel; Senden einer Antwort (134) vom dem Funkübertragungsmittel an den Mikroprozessor (105), in der verfügbare, lokalisierte Funkverbindungs-Kommunikationskanäle angegeben werden; und Auswählen (240) der zusammenzufassenden, verfügbaren Funkverbindungs-Kommunikationskanäle durch den Mikroprozessor auf Grundlage der verfügbaren Funkverbindungs-Kommunikationskanäle, die in der Antwort des Funkübertragungsmittels angegeben wurden; dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren weiter folgende Schritte umfasst: Reservieren (241) der bei der Suche lokalisierten, verfügbaren Funkverbindungs-Kommunikationskanäle; Senden einer Bestätigung (250) an die Ursprungs-Kommunikationsvorrichtung, die besagt, dass verfügbare Funkverbindungs-Kommunikationskanäle für die Zusammenfassung reserviert wurden; Empfangen einer Bestätigung (254) von der Ursprungs-Kommunikationsvorrichtung, um die reservierten, verfügbaren Funkverbindungs-Kommunikationskanäle zusammenzufassen; und Zusammenfassen (358) der ausgewählten Funkverbindungs-Kommunikationskanäle durch den Funkempfänger, um so die Gesamtbandbreite für die Funkübertragung an die Ziel-Kommunikationsvorrichtung zu erhöhen.
  13. Verfahren nach Anspruch 12, das ferner den Schritt (134) umfasst, in welchem dem Mikroprozessor die einzelnen Bandbreiten der lokalisierten, verfügbaren Funkverbindungs-Kommunikationskanäle bereitgestellt werden, indem die Antwort, welche die lokalisierten, verfügbaren Funkverbindungs-Kommunikationskanäle angibt, an den Mikroprozessor gesendet wird.
  14. Verfahren nach Anspruch 13, das ferner den Schritt der Berechnung (242) der geschätzten Dauer für die Übertragung einer Nachricht von der Endanwender-Ursprungskommunikationsvorrichtung an die Zielvorrichtung ausgehend von den Bandbreiten der verfügbaren Funkverbindungs-Kommunikationskanäle, die ausgewählt wurden, nachdem die verfügbaren, zusammenzufassenden Funkverbindungs-Kommunikationskanäle ausgewählt wurden, umfasst.
  15. Verfahren nach Anspruch 14, das weiter den Schritt der Durchführung einer Fehlererkennungsroutine nach der Zusammenfassung der ausgewählten Funkverbindungs-Kommunikationskanäle umfasst, um zu ermitteln, ob eine erfolgreiche Funkübertragung von der Endanwender-Ursprungskommunikationsvorrichtung an die Endanwender-Zielkommunikationsvorrichtung (366) ausgeführt werden kann.
  16. Verfahren für eine Mobilkommunikations-Teilnehmereinheit (101) für die Verwendung mit einem Funkverbindungssystem mit variabler Bandbreite für die Veränderung der Gesamtbandbreite von Funkverbindungs-Kommunikationskanälen (110), um so die Geschwindigkeit der Funknachrichtenübertragung zu beschleunigen, wobei das Verfahren den Schritt umfasst: Senden einer Anforderung (129) an ein Funkverbindungssystem mit variabler Bandbreite, um so verfügbare Funkverbindungs-Kommunikationskanäle zu lokalisieren und zusammenzufassen; dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren folgende Schritte umfasst: Empfangen einer Bestätigung (252) von dem Funkverbindungssystem mit variabler Bandbreite, die besagt, dass verfügbare Funkverbindungs-Kommunikationskanäle für die Zusammenfassung reserviert wurden; und Übertragen einer Bestätigung (254) an das Funkverbindungssystem mit variabler Bandbreite, um die reservierten, verfügbaren Funkverbindungs-Kommunikationskanäle zusammenzufassen.
DE69632425T 1995-03-15 1996-03-08 System mit Funkverbindung von variabler Bandbreite Expired - Lifetime DE69632425T2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US404505 1995-03-15
US08/404,505 US5625877A (en) 1995-03-15 1995-03-15 Wireless variable bandwidth air-link system

Publications (2)

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