DE69625234T2 - Zweikammerbehälter für pulverförmige reaktive sterilisierungsmittelbestandteile - Google Patents

Zweikammerbehälter für pulverförmige reaktive sterilisierungsmittelbestandteile

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DE69625234T2
DE69625234T2 DE69625234T DE69625234T DE69625234T2 DE 69625234 T2 DE69625234 T2 DE 69625234T2 DE 69625234 T DE69625234 T DE 69625234T DE 69625234 T DE69625234 T DE 69625234T DE 69625234 T2 DE69625234 T2 DE 69625234T2
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L2/00Methods or apparatus for disinfecting or sterilising materials or objects other than foodstuffs or contact lenses; Accessories therefor
    • A61L2/16Methods or apparatus for disinfecting or sterilising materials or objects other than foodstuffs or contact lenses; Accessories therefor using chemical substances
    • A61L2/18Liquid substances or solutions comprising solids or dissolved gases
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L2/00Methods or apparatus for disinfecting or sterilising materials or objects other than foodstuffs or contact lenses; Accessories therefor
    • A61L2/26Accessories or devices or components used for biocidal treatment

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Description

    Hintergrund der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Technik der Dekontamination. Insbesondere findet sie Anwendung in Zusammenhang mit dem Sterilisieren oder Desinfizieren midizinischer Instrumente und Ausrüstung und wird unter besondere Bezugnahme hierauf beschrieben. Es versteht sich jedoch, dass die Erfindung ebenfalls auf eine breite Vielfalt an Technologien anwendbar ist, bei welchen mindestens zwei Bestandteile oder Reagenzien bis zur Verwendungszeit auseinander gehalten, und dann mechanisch freigesetzt werden.
  • Dekontamination bedeutet das Entfernen von gefährlichen und unerwünschten Materialien wie z. B. Bakterien, Schimmelsporen, andere patogene Lebensformen, radioaktiven Staub und ähnliches. Desinfektion bedeutet die Abwesenheit von patogenen Lebensformen. Sterilisierung bedeutet die Abwesenheit aller Lebensformen, seien es patogene oder nicht.
  • Bisher wurden medizinische Ausrüstung und Instrumente oft in einem Dampfdrucksterilisator (Dampfautoklaven) sterilisiert. Drucksterilisatoren töten Lebensformen mit einer Kombination aus hoher Temperatur und Druck. Dampfdrucksterilisatoren haben jedoch verschiedene Nachteile. Die Hochtemperatur-Druckgefäße neigen dazu, unförmig und schwer zu sein. Die hohe Temperatur und der hohe Druck neigen dazu, die sinnvolle Lebenszeit der Endoskope, Gummi- und Kunststoffvorrichtungen, Linsen und Vorrichtungen aus polymeren Materialien oder dergleichen zu verkürzen. Darüber hinaus ist der Sterilisier- und Abkühlzyklus des Drucksterilisators ausreichend lang, so dass allgemein zahlreiche Sätze der medizinischen Instrumente benötigt werden.
  • Instrumente, welche dem Druck oder der Temperatur des Heizdrucksterilisators nicht standhalten können, werden oft mit Äthylenoxidgas sterilisiert, insbesondere in größeren medizinischen Einrichtungen oder Krankenhäusern. Die Äthylenoxidgastechnik hat jedoch verschiedene Nachteile. Zunächst ist der Äthylenoxid-Sterilisierungs-Zyklus noch länger als der Zyklus des Dampfdrucksterilisators. Ein weiterer Nachteil ist, dass das Sterilisieren mit Äthylenoxidgas hinreichend kompliziert ist, so dass im Allgemeinen ausgebildete Techniker benötigt werden, wodurch es für Arzt- und Zahnarztpraxen und andere kleinere medizinische Einrichtungen ungeeignet ist. Ein weiterer Nachteil ist, dass einige medizinische Ausrüstungsgegenstände nicht mit Äthylenoxidgas sterilisiert werden können.
  • Flüssige Desinfektionssysteme sind ebenfalls für Ausrüstung verwendet worden, die den hohen Temperaturen der Dampfdrucksterilisation nicht standhalten konnte. Im Allgemein mischt ein Techniker eine flüssige Desinfektionsmittel- Zusammensetzung und fügt die zu dekontaminierenden Gegenstände von Hand ein, Das hohe Ausmaß an Handarbeit führt zahlreiche unkontrollierte und nicht verzeichnete Variablen in den Vorgang ein. Es gibt Qualitätsprobleme mit dem Abschwächen der Desinfektionsmittel-Chemikalien aufgrund von Altern auf der Ablage, Fehler beim Mischen der Sterilisierungsmittel, bei der Steuerung der Eintauchzeiten sowie zwischen dem Eintauchen und dem Abspülen des Rückstandes durch den Techniker, ein Ausgesetztsein der Umgebungsatmosphäre nach dem Abspülschritt und durch Ähnliches.
  • Die Europäische Patentveröffentlichung 0 543 591 A1 offenbart eine zwei Fächer aufweisende Schale für pulverförmiges anti-mikrobielles Reagenz. Die Schale enthält einen äußeren Schalenbereich und einen inneren Schalenbereich, welche Umgebungswände aufweisen, die an Flanschen und anliegenden Basiswänden miteinander befestigt sind; wobei die äußeren und inneren Schalenbereiche zur Aufnahme pulverförmiger Reagenzien bestimmt sind, welche in Wasser miteinander reagieren um eine anti-mikrobielle Lösung zu bilden. Mindestens eine der Basiswände hat einen aus Kunststoff hergestellten kuppelförmigen Bereich, dessen Kunststoffelastizität als eine Feder wirkt, um die Basiswände kontinuierlich in Eingriff miteinander zu drücken. Die Umgebungswände der inneren und äußeren Schalenbereiche bilden eine ringförmige Kammer dazwischen.
  • Ebenfalls vorgesehen ist ein Schneidblatt, um die Basiswände zu schneiden und dadurch zu gestatten, dass die pulverförmigen Reagenzien miteinander reagieren.
  • Die vorliegende Erfindung sieht eine neue und verbesserte zwei Fächer aufweisende Verpackung vor (welche auch als zwei Fächer aufweisende Schale bezeichnet wird), welches die Notwendigkeit für Schneidmittel zum Schneiden der Verpackung, um zu gestatten, dass die pulverförmigen Reagenzien miteinander reagieren, überflüssig macht.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung (ist) eine zwei Fächer aufweisende Verpackung zum Verwahren pulverförmiger Reagenzien, welche in Wasser miteinander reagieren, um eine anti-mikrobielle Lösung zu bilden, (vorgesehen), enthaltend:
  • (i) einen äußeren ersten Schalenteil mit einer ersten Umgebungswand, welche an einem ersten Ende und an einem zweiten Ende Öffnungen hat; und
  • (ii) einen inneren zweiten Schalenteil mit einer zweiten Umgebungswand, einen überhängenden Flansch, welcher mit einem ersten Ende der zweiten Umgebungswand verbunden ist und ein zweites Ende der zweiten Umgebungswand hat;
  • wobei die ersten und zweiten Schalenteile so ausgestaltet sind, dass der Flansch des zweiten Schalenteils an dem offenen Ende des ersten Schalenteiles anliegt und mit diesem verbunden ist, wobei die ersten und zweiten Umgebungswände so ausgestaltet sind, dass eine erste eine pulverförmige Reagenzie aufnehmende Kammer in dem ersten Schalenteil und eine zweite eine Reagenz aufnehmende Kammer in dem zweiten Schalenteil definiert ist, gekennzeichnet durch:
  • einen ersten ablösbaren Basisteil, welcher an dem zweiten Ende des äußeren ersten Schalenteils befestigt ist und es schließt, wobei der erste ablösbare Basisteil durch Anwenden einer Kraft auf den ersten ablösbaren Basisteil ablösbar ist; und
  • einen zweiten ablösbaren Basisteil, welcher an dem zweiten Ende des inneren zweiten Schalenteils befestigt ist und es schließt, wobei der zweite ablösbare Basisteil durch Anwenden einer Kraft auf den zweiten ablösbaren Basisteil ablösbar ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel der zwei Fächer aufweisenden Verpackung gemäß dem ersten Aspekt enthält Mittel zum Aufrechterhalten der Trennung zwischen den ersten und zweiten lösbaren Basisteilen.
  • Unter einem zweiten Aspekt sieht die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Verwenden der zwei Fächer aufweisenden Verpackung des ersten Aspektes der Erfindung vor, welcher gekennzeichnet ist durch:
  • Abmessen einer vorgewählten Menge des ersten pulverförmigen Reagenz in die erste ein pulverförmiges Reagenz aufnehmende Kammer;
  • Abmessen einer vorgewählten Menge des zweiten pulverförmigen Reagenz in die zweite ein pulverförmiges Reagenz aufnehmende Kammer;
  • Verschließen eines Verschlusses an dem Flansch der zweiten Schale, welcher die zweite Schale umgibt, so dass die erste und zweite ein pulverförmiges Reagenz aufnehmenden Kammern gleichzeitig geschlossen werden.
  • Gemäß einem begrenzteren Aspekt der vorliegenden Erfindung enthält das Verfahren weiterhin ein Transportieren der zwei Fächer aufweisenden Verpackung und ihrer enthaltenen pulverförmigen Reagenzien an eine Stelle, an welcher Dekontamination erfolgen soll. Eine Kraft wird sowohl auf die erste und die zweite lösbare Basis angewandt, um die ersten und zweiten Basiswände von den ersten und zweiten Schalen zu lösen. Die ersten und zweiten pulverförmigen Reagenzien werden mit Wasser vermischt, um eine antimikrobielle Lösung zu bilden. Zu dekontaminierende Gegenstände werden in die anti-mikrobielle Lösung eingetaucht.
  • Unter einem dritten Aspekt sieht die vorliegende Erfindung ein mikrobielles Dekontaminationssystem vor, gekennzeichnet durch:
  • einen Schacht zum Aufnehmen der zwei Fächer aufweisenden Verpackung des ersten Aspektes der Erfindung;
  • Mittel zum Öffnen der ersten und zweiten Basisteile;
  • einen ersten Fluidströmungs weg zwischen einem Wasser aufnehmenden Einlass und dem Schacht, um Wasser von dem Einlass an den Schacht zu bringen, damit es sich mit pulverförmigen Reagenzien aus der ersten und zweiten ein pulverförmiges Reagenz aufnehmenden Kammern vermischt und die anti-mikrobielle Lösung bildet;
  • einen zweiten Fluidströmungsweg, welcher für die anti-mikrobielle Lösung von dem Schacht bis zu einem Dekontaminationsbereich definiert ist, um Gegenstände aufzunehmen, die dekontaminiert werden sollen;
  • einen dritten Fluidströmungsweg, welcher von dem Dekontaminationsbereich bis zu einem Auslass definiert ist, um wahlweise verbrauchte anti-mikrobielle Lösung und Spülwasser ablaufen zu lassen; und
  • einen Fluidzirkulator zum wahlweisen Zirkulieren von Fluid durch die ersten, zweiten und dritten Fluidströmungswege und darunter den Einlass, den Dekontaminationsbereich und den Schacht.
  • Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass die Handhabung von Materialien vereinfacht wird.
  • Ein anderer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass sie Abfüllen und Verschließen von zwei Reagenzien in getrennten Fächern vereinfacht.
  • Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass sie Handhabung und Versenden von Reagenzien erleichtert, welche mit Wasser reagieren, um eine starke anti-mikrobielle Lösung zu bilden.
  • Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass sie ein gründliches Mischen der Reagenzien und ein vollständiges Auflösen der Reagenzien fördert.
  • Noch weitere Vorteile sind Leichtigkeit des Öffnens, Widerstand gegenüber ungewolltem Öffnen, sicheres Versenden und ähnliches.
  • Weitere Vorteile der vorliegenden Erfindung werden sich dem Fachmann erschließen, wenn er die folgende detaillierte Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels liest und versteht.
  • Kurze Beschreibung des Zeichnungen
  • Die Erfindung kann in verschiedenen Bestandteilen und Anordnungen von Bestandteilen und in verschiedenen Schritten und Anordnungen von Schritten Gestalt annehmen. Die Zeichnungen dienen lediglich dem Zwecke der Darstellung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels und sich nicht gedacht, um die Erfindung zu begrenzen.
  • Fig. 1 ist eine Außenansicht einer Dekontaminationseinheit;
  • Fig. 2 ist ein Installationsdiagramm der Dekontaminationseinheit nach Fig. 1 mit einer detaillierten Querschnittsansicht eines eine Reagenzschale aufnehmenden Schachtes, einer zwei Fächer aufweisenden Reagenzschale, und einer die Schale öffnenden Anordnung;
  • Fig. 3 ist eine auseinander gezogene Ansicht einer zwei Fächer aufweisenden Schale gemäß der vorliegenden Erfindung; und
  • Fig. 4 ist eine Seitenschnitt der zwei Fächer aufweisenden Schale.
  • Detaillierte Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels
  • Unter Bezugnahme auf Fig. 1 befindet sich ein mikrobielles Dekontaminationsgerät A auf einem Tischoberteil oder einer anderen geeigneten Arbeitsfläche. Eine Tür oder ein Deckel 10 ist von Hand zu öffnen, um Zugang zu einem Tablett 12 vorzusehen, welche einen Aufnahmebereich 14 bildet, um Gegenstände aufzunehmen, welche mikrobiell zu dekontaminieren sind. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Tablett 12 so ausgestaltet, dass sie Endoskope oder andere aufwickelbare Gegenstände aufnimmt. Andere Tabletts mit Gegenstände aufnehmenden Bereichen verschiedener Ausgestaltungen zum Aufnehmen der Gegenstände selber oder von Behältern, welche die Gegenstände enthalten, werden ebenfalls in Erwägung gezogen. Ein Schacht 16 nimmt eine Einheitsdosis Regenzien auf, um ein Sterilisationsmittel, ein Desinfektionsmittel oder eine andere mikrobielle Dekontaminierlösung zu bilden.
  • Mit besonderer Bezugnahme auf Fig. 2 öffnet eine Öffneranordnung B wahlweise eine ein Reagenz enthaltende Verpackung C, wenn diese in den Schacht 16 eingefügt ist. Sobald diese Gegenstände in das Tablett eingebracht sind und die ein Reagenz enthaltende Verpackung C in den Schacht 16 eingefügt ist, wird der Deckel 10 geschlossen und eingeklinkt. Ein Füllventil 20 lässt Wasser durch einen Mikrobenentfernfilter 22 in Strömungswege eines Fluidzirkulierungssystems hindurch. Der Mikrobenentfernfilter 22 sieht durch Hindurchtreten von Wasser und Blockieren des Durchlasses aller Partikel von der Größe von Mikroben und größer eine Quelle sterilen Wassers vor. Das eintretende Wasser, welches durch den Filter 22 sterilisiert worden ist, tritt durch eine Zerstäuber- oder Verteilerdüse 24 und füllt den Gegenstände aufnehmenden Bereich 14 in der Schale 12. Während zusätzliches Wasser aufgenommen wird, fließt es in den Schacht 16 und löst pulverförmige Reagenzien in der Schale C, welche geöffnet worden ist und eine antimikrobielle Lösung bildet. Das Füllen wird fortgesetzt, bis die gesamte Luft durch ein Luftsystem 26 hindurchgezwungen und ein vollständiges Innenvolumen mit dem sterilen Wasser gefüllt ist. Nachdem das Füllventil 20 geschlossen ist, zirkuliert eine Pumpe 28 das Fluid durch einen Heizkörper 30, den Gegenstände aufnehmenden Bereich 14 des Tabletts 12, und die Schale 16. Die Pumpe drückt auch die anti-mikrobielle Lösung durch den Filter 22 zu einem Rückschlagventil 32, wodurch der Filter sterilisiert wird. Weiterhin drückt die Pumpe die anti-mikrobielle Lösung durch einen weiteren Mikrobefilter 34 in dem Luftsystem 26 zu einem Rückschlagventil 36. Nachdem die anti-mikrobielle Lösung auf eine höhere Temperatur gebracht worden ist und für eine ausgewählte Zeitdauer zirkuliert hat, wird ein Ablassventil 38 geöffnet und erlaubt der Lösung, abzufließen. Luft wird durch den Mikrobefilter 34 eingezogen, so dass sterile Luft das Fluid innerhalb des Systems ersetzt. Danach wird das Ablassventil geschlossen und das Füllventil 20 wieder geöffnet, um das System mit einer sterilen Spülflüssigkeit zu füllen. Es ist zu bemerken, dass die Spülflüssigkeit keine mikrobiellen Kontaminanten in den Gegenstände aufnehmenden Bereich 14 einbringen kann, da die Pumpe 28 die anti-mikrobielle Lösung über alle Flächen der Strömungswege einschließlich alle Flächen, welche von der sterilen Spülquelle 22 führen, zirkuliert hat.
  • Das Öffnungssystem B enthält einen unteren Öffnervorsprung 40, welcher an dem Boden des Schachtes angeordnet ist, um mit einer unteren Fläche der Verpackung C in Eingriff zu treten, wenn er in den Schacht eingeführt wird. Ein oberer Öffnerbereich 42 enthält einen einsetzbaren Bereich 44, welcher über eine flexible Rohrleitung 46 mit dem Tablett 12 verbunden ist. Nachdem die Verpackung C in den Schacht eingefügt ist, wird der obere Bereich über der Verpackung C zentriert. Der einsetzbare Bereich 44 wird in die Mitte der Verpackung C gedrückt. Der obere Öffnerbereich 42 für die verbindende Rohrleitung 46 hat eine Öffnung, welche in Fluidverbindung mit einer Venturi- Düse 48 steht.
  • Unter Bezugnahme auf die Fig. 3 und 4 enthält die Sterilisierschale oder - verpackung C eine erste oder äußere Schale 50. Die äußere Schale besteht aus einem starren Polymermaterial niedrigen spezifischen Gewichts. Die äußere Schale 50 enthält eine zylindrische Umgebungswand 52, welche an einem ersten, offenen Ende 56 einen Flansch 54 aufweist. Eine erste lösbare Basiswand 58 schließt ein zweites gegenüber liegendes Ende 60 der Umgebungswand 52. Die erste lösbare Basiswand 58 ist an das zweite Ende befestigt, indem es in eine Feder und eine Nut, durch Reibungsschluss, einen brechbaren Verschluss oder ähnliches eingeschnappt ist und dort gehalten wird. Werden auf die erste lösbare Basiswand von unterhalb der äußeren Schale 50 durch das untere Öffnerglied 40 Kraft oder Druck ausgeübt, löst sich die erste lösbare Basiswand. Ein vergrößerter Flansch 62 oder ähnliches hält die Basiswand in dem Inneren der äußeren Schale, indem er den Durchmesser der Basiswand größer macht als die Öffnung an dem zweiten Ende. Die gelöste Basiswand 58 öffnet das zweite Ende der äußeren Schale und gestattet es, Fluiden, wie z. B. einem Verdünnungsmittel, einzutreten und sich mit dem Inhalt der äußeren Schale 50 zu vermischen.
  • Ein zweiter oder innerer Schalenbereich 70 wird in dem ersten Schalenbereich 50 aufgenommen. Der zweite Schalenbereich hat eine allgemein zylindrische Umgebungswand 72, welche einen eingebauten Flansch 74 aufweist. Der zweite Schalenbereich wird bei einem ersten oder oberen Ende durch eine obere Abdeckung 76 verschlossen. Eine zweite lösbare Basiswand 78 verschließt ein zweites Ende der Umgebungswand 72. Die zweite lösbare Basiswand ist mit dem zweiten Ende der inneren Schale 70 befestigt, indem sie eingeschnappt und gehalten wird von einer Nut, durch Reibungsschluss, einem brechbaren Verschluss oder ähnlichem. Wird von einem einfügbaren Glied 42, welches sich durch das erste Ende der Innenschale 70 auf die zweite lösbare Basiswand 78 erstreckt, Kraft oder Druck angewendet, löst sich die zweite lösbare Basiswand 78 von der Umgebungswand 72. Die lösbare Basiswand 78 öffnet das zweite Ende der Innenschale und gestattet dem Inhalt der Innenschale 70, sich mit dem Inhalt der Außenschale 50 zu vermischen.
  • Die erste lösbare Basiswand 48 und die zweite lösbare Basiswand 78 haben jeweils einen kuppelförmigen mittleren Bereich. Der kuppelförmige mittlere Bereich ist von einer vertikalen Wand umgeben, welche mit der Umgebungswand der Schale in Reibungsschluss tritt. Wird Kraft auf den kuppelförmigen mittleren Bereich ausgeübt, gibt dieser nach. Das Nachgeben drängt die befestigte vertikale Wand weg von der Umgebungswand der Schale und vermindert den Reibungsschluss und erleichtert sein Loslassen.
  • Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist ein Rückhaltemittel 80 mit der zweiten Basiswand verbunden, um sie in der ersten Schale zurückzuhalten und zu verhindern, dass sie das offene Ende blockiert. Die Rückhaltemittel enthalten einen länglichen Halter oder Riemen 82, welcher durch einen Bund 84 und eine Vergrößerung an einem Ende an der zweiten Schale und an dem anderen Ende an der zweiten Basiswand 78 befestig sind.
  • Eine Vielzahl von Schenkeln 86 oder anderen im Abstand angeordneten Vorsprüngen sind auf den ersten und zweiten Basiswänden vorgesehen. Die Schenkel halten die Basiswände in einem im Abstand angeordneten Verhältnis, um zu verhindern, dass pulverförmige Reagenzien oder eine wässrige Masse von teilweise aufgelösten Reagenzien zwischen diesen bieden Basiswänden eingefangen werden.
  • Unter weiterer Bezugnahme auf die Fig. 3 und 4 sind der erste und zweite Schalenbereich so ausgestaltet, dass die Flansche 54, 74 aneinander liegen und miteinander abgedichtet sind. Geeignete Verschlussmittel für die Flansche enthalten Klebeverbinden, Warmkleben, Ultraschallkleben oder ähnliches.
  • Vorzugsweise weist die Umgebungswand 72 der Innenschale ungefähr die halbe Höhe der Umgebungswand 52 der Außenschale auf, so dass dazwischen eine erste Reagenzkammer 88 definiert ist. Spezifischer in Bezug auf das dargestellte Ausführungsbeispiel hat die Kammer 88 ein vorbestimmtes Volumenverhältnis relativ zu einem Volumen der Innenschale 70. Obgleich verschiedene Umgebungswand-Gestaltungen der zweiten Schale verwendet werden können, um das ausgewählte relative Volumenverhältnis zwischen der Kammer 88 und dem Volumen der zweiten Schale zu erreichen, wird eine Kreismauerfläche bevorzugt.
  • Die zweite Kammer innerhalb der Innenschale 70 hat einen geringeren Durchmesser als die erste Kammer 88, so dass dazwischen ein ringförmiger Durchtritt 90 definiert ist. Die obere Wand 76 der zweiten Kammer hat einen Umgebungsüberhang 92, welcher sich über die obere Schale nach aussen erstreckt. Belüftungsöffnungen 94 sind in dem Überhang 92 in Zusammenhang mit dem ringförmigen Durchlass 90 definiert. Die Belüftungsöffnungen 94 ermöglichen, dass die in dem unteren Schalenbereich gelagerten Reagenzien entgasen können. Die obere Wand 92 hat ebenfalls einen zentralen Stecker 96, welcher unter Druck von dem einsetzbaren Glied 44 aufschnappt, um in Verbindung mit dem Inneren der zweiten Schale eine Öffnung zu bilden. Die zentrale Öffnung 96 sieht ebenfalls eine Führung für den oberen Öffnerbereich 44 vor. Wahlweise kann der Stopfen 96 porös sein, wenn die Reagenzien in der zweiten Schale entgasen.
  • Ein poröser Verschluss 100, wie z. B. TYVEC®-Material, wird an der oberen Wand 94 befestigt, um die beiden Kammern gegen Verlust von Pulver zu verschließen. Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel, bei welchem eines der Pulver während der Lagerung Gas freisetzt, ist der Verschluss 100 eine flexible Schicht eines durchlässigen Materials. Bei anderen Anwendungen kann der Verschluss 100 ein flexibles Blatt undurchlässiger Folie, Kunststoff oder ähnlichem sein. Als noch eine weitere Alternative kann der Verschluss 100 bis auf eine kleine Öffnung oder einen Nadelstich, einen Bereich durchlässigen Materials oder ähnlichem undurchlässig sein. Dies gestattet, dass eine der Kammern entgast werden, während die andere für Feuchtigkeit aus der Umgebung hermetisch abgeriegelt bleibt. Wahlweise kann der Verschluss einen Zuglasche enthalten, um ein Abziehen des Verschlusses zum Entleeren des Inhaltes von Hand zu erleichtern.
  • Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel enthalten die Innenschale und die Außenschale jeweils einen Säure-Vorläufer oder ein Persalz. Spezieller bezogen auf das bevorzugte Ausführungsbeispiel ist der Säure-Vorläufer Azetylsalizylsäure und das Persalz Natriumperborat oder andere Perborate. Werden die ersten und die zweiten lösbaren Basen 58 und 78 abgelöst, treten die beiden Bestandteile in Verbindung und reagieren in der Gegenwart von Wasser, um Natriummetaborat, Persäure und Salizylsäure zu bilden. Bei den ablösbaren Basen werden die Bestandteile vollständig von ihren jeweiligen Kammern freigesetzt, wobei keinerlei Einschlüsse bestehen bleiben.
  • Das Volumen pulverförmiger Ingredienzen wird relativ zu dem Wasservolumen ausgewählt, so dass eine 0,2 prozentige Wasser-Volumen-Konzentration (% W/V) aus Persäure in der resultierenden Dekontaminationslösung erreicht wird. Die Natriummetaboratlösung fungiert als ein anorganischer Korrosionsschutz und die Salizylsäure is ein organischer Korrosionsschutz. Vorzugsweise werden weitere Korrosionsschutzmittel, Puffer und ein Benetzungsmittel diesen Pulvern hinzugefügt. Bevorzugte Kupfer- und Messingkorrosionsschutzmittel enthalten Azole, Benzoate, andere fünfgliedrigen Ringbestandteile, Benzotriazole, Tolytriazole, Mercaptobenzathiazole und ähnliches. Andere korrosionshemmende puffernde Bestandteile enthalten Phosphate, Molybdate, Chromate, Dichromate, Tungstate, Vanidate, andere Borate, und Kombinationen hieraus. Diese Bestandteile sind wirksam zur Verhinderung von Stahl- und Aluminiumkorrosion. Bei hartem Wasser, in welchem Kalzium- und Magnesiumsalze zum Niederschlagen neigen können, ist ebenfalls ein Abtrennmittel wie Natriumhexametaphosphat enthalten. Andere trockene Formulierungen können verwendet werden, um Chloridgas, Wasserstoffperoxid, Hypochlorsäure und andere starke Oxidanten zu erzeugen, welche eine biozide Wirkung haben.

Claims (12)

1. Zwei Fächer aufweisende Verpackung (C) zum Verwahren pulverförmiger Reagenzien, welche in Wasser miteinander reagieren, um eine anti-mikrobielle Lösung zu bilden, enthaltend:
(i) einen äußeren ersten Schalenteil (50) mit einer ersten Umgebungswand (52), welche an einem ersten Ende (56) und an einem zweiten Ende (60) Öffnungen hat; und
(ii) einen inneren zweiten Schalenteil (70) mit einer zweiten Umgebungswand (72), einen überhängenden Flansch (74), welcher mit einem ersten Ende der zweiten Umgebungswand verbunden ist und ein zweites Ende der zweiten Umgebungswand hat;
wobei die ersten und zweiten Schalenteile so ausgestaltet sind, dass der Flansch (74) des zweiten Schalenteils an dem offenen Ende (56) des ersten Schalenteiles anliegt und mit diesem verbunden ist, wobei die ersten und zweiten Umgebungswände so ausgestaltet sind, dass eine erste ein pulverförmiges Reagenz aufnehmende Kammer in dem ersten Schalenteil und eine zweite ein Reagenz aufnehmende Kammer in dem zweiten Schalenteil definiert ist, gekennzeichnet durch:
einen ersten ablösbaren Basisteil (58), welcher an dem zweiten Ende (60) des äußeren ersten Schalenteils (50) befestigt ist und es schließt, wobei der erste ablösbare Basisteil durch Anwenden einer Kraft auf den ersten ablösbaren Basisteil ablösbar ist; und
einen zweiten ablösbaren Basisteil (78), welcher an dem zweiten Ende des inneren zweiten Schalenteils (70) befestigt ist und es schließt, wobei der zweite ablösbare Basisteil durch Anwenden einer Kraft auf den zweiten ablösbaren Basisteil ablösbar ist.
2. Verpackung nach Anspruch 1, weiterhin dadurch gekennzeichnet, dass der erste ablösbare Basisteil (58) an dem zweiten Ende (60) des äußeren Schalenteils (50) befestigt ist, indem er in das zweite Ende (60) eingeschnappt ist und durch Feder und Nut oder Reibschluss, einen brechbaren Verschluss oder dgl. gehalten wird; und wobei der zweite ablösbare Basisteil (78) an dem zweiten Ende des inneren Schalenteils (70) befestigt ist, indem er in das zweite Ende eingeschnappt ist und durch Feder und Nut oder Reibschluss, einen brechbaren Verschluss oder dgl. gehalten wird.
3. Verpackung nach Anspruch 1 oder 2, weiterhin gekennzeichnet durch:
Mittel (86) zum Halten der ersten und zweiten Basisteile in einer Abstandsbeziehung, nachdem, in Gebrauch, der zweite Basisteil von dem zweiten Schalenteil gelöst worden ist.
4. Verpackung nach Anspruch 1 oder 2, weiterhin gekennzeichnet durch:
Mittel (80) zum Halten des zweiten Basisteils in einer vorbestimmten Entfernung von dem zweiten Ende der zweiten Umgebungswand, nachdem, im Gebrauch, der zweite Basisteil von dem zweiten Schalenteil gelöst worden ist.
5. Verpackung nach Anspruch 1, weiterhin dadurch gekennzeichnet, dass:
der erste Basisteil (58) auf einer Innenseife einen Flansch hat, welcher größer als die Öffnung (60) in dem ersten Schalenteil ist, so dass der erste Basisteil in der ersten Kammer eingefangen ist, nachdem, im Gebrauch, der erste Basisteil von dem ersten Schalenteil gelöst worden ist.
6. Verpackung nach Anspruch 1, weiterhin dadurch gekennzeichnet, dass
mindestens einer der Basisteile (58, 78) der ersten und zweiten Schalenteile einen kuppelförmigen Mittelbereich hat, welcher von einer Umgebungswand umgeben ist, welche mit dem Ende der Schale in Eingriff steht, so dass ein Biegen der Kuppel die Eingriffskraft zwischen der Umgebungswand verringert, um ein Entfernen des Basisteils zu erleichtern.
7. Verpackung nach Anspruch 1, weiterhin dadurch gekennzeichnet, dass
der erste und zweite Schalenteil einen ringförmigen Spalt (90) zwischen sich und einer oberen Abdeckung (76) des zweiten Schalenteils definieren, welcher eine in Verbindung mit dem ringförmigen Spalt stehende Belüftungsöffnung (94) bildet.
8. Verpackung nach Anspruch 7, weiterhin gekennzeichnet durch:
das poröse Filtermaterial (100), welches die Belüftungsöffnung (94) bedeckt.
9. Verfahren zum Verwenden der Verpackung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch:
Abmessen einer vorgewählten Menge des ersten pulverförmigen Reagenz in die erste ein pulverförmiges Reagenz aufnehmende Kammer;
Abmessen einer vorgewählten Menge des zweiten pulverförmigen Reagenz in die zweite ein pulverförmiges Reagenz aufnehmende Kammer;
Verschließen eines Verschlusses an dem Flansch der zweiten Schale, welcher die zweite Schale umgibt, so dass die erste und zweite ein pulverförmiges Reagenz aufnehmenden Kammern gleichzeitig geschlossen werden.
10. Verfahren nach Anspruch 9, weiterhin gekennzeichnet durch:
Transportieren der Verpackung (C) und der sich darin befindlichen pulverförmigen Reagenzien an eine Stelle, an welcher Dekontamination erfolgen soll;
Anwenden von Kraft auf die ersten und zweiten Basisteile (58, 78), um jeweils die ersten und zweiten Basisteile von den ersten und zweiten Schalenteile (50, 70) abzulösen;
Mischen der ersten und zweiten pulverförmigen Reagenzien mit Wasser, um die anti-mikrobielle Lösung zu bilden; und,
Eintauchen zu dekontaminierender Gegenstände in die anti-mikrobielle Lösung.
11. Verfahren nach Anspruch 10, weiterhin dadurch gekennzeichnet, dass
das pulverförmige Reagenz in einer der ersten oder zweiten ein pulverförmiges Reagenz aufnehmenden Kammern Acetylsalizylsäure und das pulverförmige Reagenz in der anderen ein pulverförmiges Reagenz aufnehmenden Kammer ein Perborat enthält.
12. Mikrobielles Dekontaminationssystem gekennzeichnet durch:
einen Schacht (16) zum Aufnehmen der zwei Fächer aufweisenden Verpackung nach Anspruch 1;
Mittel (40, 44) zum Öffnen der ersten und zweiten Basisteile (58, 78);
einen ersten Fluidströmungsweg zwischen einem Wasser aufnehmenden Einlass (20) und dem Schacht, um Wasser von dem Einlass an den Schacht zu bringen, damit es sich mit pulverförmigen Reagenzien aus der ersten und zweiten ein pulverförmiges Reagenz aufnehmenden Kammern vermischt und die anti-mikrobielle Lösung bildet;
einen zweiten Fluidströmungsweg, welcher für die anti-mikrobielle Lösung von dem Schacht bis zu einem Dekontaminationsbereich (14) definiert ist, um Gegenstände aufzunehmen, die dekontaminiert werden sollen;
einen dritten Fluidströmungsweg, welcher von dem Dekontaminationsbereich bis zu einem Auslass definiert ist, um wahlweise verbrauchte anti-mikrobielle Lösung und Spülwasser ablaufen zu lassen; und
einen Fluidzirkulator (28) zum wahlweisen Zirkulieren von Fluid durch die ersten, zweiten und dritten Fluidströmungswege und darunter den Einlass, den Dekontaminationsbereich und den Schacht.
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