DE69608596T2 - Blindbefestigungsvorrichtung - Google Patents

Blindbefestigungsvorrichtung

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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B13/00Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose
    • F16B13/04Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose with parts gripping in the hole or behind the reverse side of the wall after inserting from the front
    • F16B13/08Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose with parts gripping in the hole or behind the reverse side of the wall after inserting from the front with separate or non-separate gripping parts moved into their final position in relation to the body of the device without further manual operation
    • F16B13/0808Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose with parts gripping in the hole or behind the reverse side of the wall after inserting from the front with separate or non-separate gripping parts moved into their final position in relation to the body of the device without further manual operation by a toggle-mechanism

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Description

  • Die Erfindung betrifft eine Blindbefestigungsvorrichtung, die durch ein Befestigungsloch in einer Gebäudekomponente wie z. B. einer Wand oder einer Boden-/Deckenplatte geführt werden kann und die einen Anker aufweist, der zwischen einer Einführstellung von minimaler lateraler Ausdehnung geeignet zur Durchführung durch das Loch von einer Seite und einer eingesetzten Ankerstellung von größerer lateraler Ausdehnung nach Erreichen der anderen Seite (der Blindseite) des Lochs einstellbar ist.
  • Blindbefestigungen werden benutzt, um einen Anker an der Blindseite eines Lochs, also der Seite eines Lochs, zu der ein Zugang nicht einfach zu erreichen ist wie z. B. der Innenseite einer Trennwand oder der Oberseite einer Deckenplatte, anzuordnen und sind so konstruiert, dass der Anker eingestellt oder gehandhabt werden kann zwischen einer Einführposition von minimaler Weite (relativ zu dem Durchmesser des Lochs, durch das er geführt werden soll) und der eingesetzten Position an der Blindseite des Lochs, in der seine laterale Ausdehnung größer als der Durchmesser des Lochs ist, so dass er den Eingang des Lochs an der Blindseite überdeckt, und dienen als Anker, der von einem Gewindestab oder einer Schraube erfasst werden kann, die durch das Loch eingebracht wird. Der Stab kann dann benutzt werden, um eine Komponente an der zugänglichen Seite des Lochs zu befestigen. Der Anker kann die durch das Anziehen des Stabes verursachte Last verteilen und bildet eine sichere Verankerung der Befestigungsvorrichtung.
  • Blindbefestigungen dieser Art können benutzt werden, um Objekte von einer Decke abzuhängen, beispielsweise Rohraufhängungen oder Tragarme für elektrische Leitungen, oder um eine Klammer an einer Seitenwand zu befestigen.
  • Bei einer bekannten Anordnung zur Benutzung als Überkopf- Befestigungsvorrichtung umfasst der Anker einen unsymmetrischen Knebel mit einer Nabe, die eine interne Gewindehülse zur Aufnahme eines Bolzens oder eines mit Gewinde versehenen Aufhängungsstabes aufweist und die diametral gegenüberliegende Schenkel von ungleicher Länge aufweist, die einen kurzen Nasenabschnitt und einen langen Schwanzabschnitt bilden. Die Schenkel erstrecken sich von der zentralen Nabe nach außen, und zusätzlich sind Befestigungslöcher in der Außenwand der Nabe so eingeformt, dass sie lösbar die nach innen gewandten Enden eines U-förmigen Halteclips aufnehmen können. Der Clip kann benutzt werden, um den Knebel in das Loch einer Decke einzuführen und den Knebel durch das Loch nach oben zu schieben, wobei der Knebel eine Einführstellung einnimmt, in der er durch das Gewicht des längeren Schwanzes eine Stellung minimaler lateraler Ausdehnung einnimmt, wodurch der Knebel sich im wesentlichen parallel zu der Achse des Halters erstreckt, d. h. im wesentlichen senkrecht, wenn der Halter und der Knebel in das Loch in der Decke eingeführt werden.
  • Wenn der Knebel das Loch zu seiner oberen Blindseite vollständig passiert hat, wird der Halter so gehandhabt, dass der Knebel in eine im wesentlichen horizontale Ankerstellung verschwenkt, in der er den Eingang des Lochs an seiner Blindseite überdeckt. Der Halter wird dann üblicherweise leicht aus seiner vertikalen Stellung herausbewegt, um den Zugang eines Bolzens oder eines Gewindestabes zu der Gewindehülse zu erlauben und um einen Gewindeeingriff zu ermöglichen, und wenn der Stab in festem Eingriff mit dem Knebel steht, wird der Halter von der Nabe gelöst und üblicherweise verworfen.
  • Die US-A-5,139,377, US-A-1,516,242, US-A-2,439,364 und US-A-2, 504,325 zeigen verschiedene ankerartige Befestigungen. Die Merkmale des Oberbegriffs des Anspruchs 1 sind bekannt aus US-A-2,504,325 oder US-A- 1,516,242.
  • Der Halter wird deshalb nur einmal benutzt und als Abfall weggeworfen, was unerwünscht und eine unwirtschaftliche Benutzung dieser Ressource ist.
  • Die Erfindung sucht deshalb eine Blindbefestigungsvorrichtung in Kombination mit einem Anker und einem Befestigungslied zur Verfügung zu stellen, bei der das Befestigungsglied zur Ausführung von zwei Funktionen benutzt werden kann, nämlich a) um die anfängliche Einführung des Ankers in das Loch zu unterstützen und dann den Anker durch das Loch zu führen und dann nachfolgend das Einsetzen des Ankers in die Einsatz-(Anker-)Stellung zu unterstützen; und b) auch einen Teil einer Befestigungsanordnung zu bilden, um gewünschte Komponenten an der Befestigungsvorrichtung zu fixieren, beispielsweise um eine Rohraufhängung von einer Decke über die Befestigungsvorrichtung abzuhängen.
  • Nach der Erfindung ist eine Befestigungsvorrichtung (10) vorgesehen, die einen Anker (11) und ein langgestrecktes Verbindungsglied (12) umfasst, das einstellbar mit dem Anker (11) verbunden ist, wobei die Vorrichtung geeignet ist, an einer zugänglichen Seite (14a) einer Durchgangsbohrung (16) in einer Gebäudekomponente (14) eingeführt zu werden und der Anker (11) durch die Bohrung (16) zu einer unzugänglichen Seite (14b) davon bewegt werden kann und die Vorrichtung (10) so eingestellt werden kann, dass der Anker eine Verankerungsposition einnimmt, wenn der Anker (11) die unzugängliche Seite erreicht hat, wobei:
  • 1. der Anker (11) und das Verbindungsglied (12) relativ einstellbar sind zwischen einer Einführstellung, in der der Anker ein Profil von minimaler lateraler Ausdehnung relativ zu dem Verbindungslied darstellt, so dass das Verbindungsglied den Anker in die Durchgangsbohrung (16) von deren zugänglicher Seite (14a) her einführen kann und benutzt werden kann, um den Anker durch die Bohrung zu deren unzugänglicher Seite (14b) zu befördern, und einer Ankerstellung, bei der der Anker (11) ein Profil von maximaler lateraler Ausdehnung relativ zu dem Verbindungsglied (12) einnimmt, so dass er den Eingang der Durchgangsbohrung (16) an der unzugänglichen Seite (14b) überdeckt;
  • 2. das Verbindungsglied (12) von dem Anker (11) gefesselt gehalten wird, wenn sie in der Ankerposition relativ eingestellt sind, so dass es sich im wesentlichen rechtwinklig zu dem Anker erstreckt und ein Befestigungselement bildet, an dem eine Vorrichtung befestigt werden kann, wobei das Verbindungsglied einen langgestreckten Stab oder Stange (12) mit einem Gewindeabschnitt (19) umfasst, an dem eine Vorrichtung befestigt werden kann, und einen Kopf oder eine Mutter (13), um den Stab oder die Stange (12) gefesselt an dem Anker (11) zu halten;
  • 3. der Anker ein im wesentlichen kanalförmig gestaltetes Glied umfasst, in das das langgestreckte Verbindungsglied (12) in der Einführstellung der Befestigungsvorrichtung aufgenommen werden kann, wobei der Anker (11) eine erste Ausnehmung (20) aufweist, in die der Kopf (13) in der Einführstellung aufgenommen werden kann und wobei der Anker (11) sich im wesentlichen parallel zu der Achse des Stabes erstreckt und wobei eine zweite Ausnehmung (21) vorgesehen ist, die den Kopf (13) nach der relativen Einstellung des Ankers (11) in die Ankerstellung aufnimmt, wobei die erste und die zweite Ausnehmung (20, 21) in den Seitenwänden des kanalförmigen Gliedes (11) eingeformt sind;
  • 4. die Einstellbewegung des Ankers (11) und des Verbindungsgliedes (12) zwischen der Einführstellung und der Ankerstellung eine kombinierte Schwenkbewegung und Hin- und Herbewegung umfasst; dadurch gekennzeichnet, dass:
  • 5. ein Schwenkpunkt (23) an den Seitenwänden des kanalförmig gestalteten Gliedes (11) vorgesehen ist, um die kombinierte Schwenk-/Hin- und Herbewegung zu unterstützen und der Schwenkpunkt von einem Paar von sich gegenüberliegenden, nach innen deformierten Höckern (23) gebildet ist, die der zweiten Ausnehmung benachbart angeordnet sind.
  • So hat eine Blindbefestigungsvorrichtung gemäß der Erfindung eine einzigartige Kombination eines Ankers mit einem Verbindungsglied, bei dem das Verbindungsglied, die in doppelter Funktion von a) benutzt werden, um den Anker in das Loch einzuführen und dann den Anker durch das Loch zu führen, gefolgt von der relativen Einstellung in die Ankerstellung, und b) ebenso einen permanenten Teil der Befestigungsvorrichtung zu bilden und an dem eine Vorrichtung wie eine Rohraufhängung befestigt werden kann, ausführen kann.
  • Die Befestigungsvorrichtung gemäß der Erfindung kann so benutzt werden, um ein Objekt von einer Decke abzuhängen oder um beispielsweise eine Klammer an einer senkrechten Wand anzubringen.
  • Das Verbindungsglied umfasst einen langgestreckten Stab oder eine Stange mit einem Gewindeabschnitt, an dem eine Vorrichtung befestigt werden kann. In einer besonders einfachen Ausführungsform umfasst das Verbindungsglied einen Gewindestab mit einem Kopf, beispielsweise einer Mutter, an einem Ende, der dazu dient, den Stab in einer in dem Anker definierten Ausnehmung zu fesseln.
  • Der Anker hat eine erste Ausnehmung, in die der Kopf in der Einführstellung aufgenommen wird, in der der Anker sich im wesentlichen parallel zu der Achse des Stabes erstreckt, und eine zweite Ausnehmung, die den Kopf nach der relative Einstellung in die Ankerstellung aufnimmt.
  • Der Anker umfasst ein im wesentlichen kanalförmig gestaltetes Glied, in das der Stab in der Einführstellung aufgenommen werden kann, wobei vorzugsweise die ersten und zweiten Ausnehmungen in den Seitenwänden des Gliedes eingeformt sind.
  • Die erste Ausnehmung nimmt den Kopf auf und verhindert eine relative axiale Bewegung zwischen dem Anker und dem Stab in der Einführstellung (um das Einführen und Durchführen des Ankers durch das Loch zu vereinfachen), und die zweite Ausführung verhindert eine relative senkrechte Bewegung zwischen dem Kopf und dem Anker, so dass eine Vorrichtung an der Befestigungsvorrichtung befestigt werden kann.
  • Vorzugsweise ist eine Nocke oder Führungsfläche in der Wand des Kanals eingeformt und verläuft zwischen der ersten und der zweiten Ausnehmung, um die relative Einstellbewegung zwischen den beiden Stellungen zu führen.
  • Die Einstellbewegung ist eine Art kombinierter Schwenk- und Hin- und Herbewegung, und ein Schwenkpunkt ist in dem Kanal vorgesehen, um die Schwenk-/Hin- und Herbewegung des Stabes zu unterstützen.
  • Um den Schwenkpunkt zur Verfügung zu stellen, sind die Seitenwände des Kanals des Ankers nach innen ausgeformt, um den Schwenkpunkt durch Bildung eines Paars gegenüberliegend nach innen ausgeformter Höcker zu bilden. Das Verbindungsglied umfasst einen einfachen Gewindestab, von der Bauart, wie er zur Abhängung von Objekten von Decken verwendet wird, und der Kopf kann eine einfache Mutter umfassen, die auf ein Ende des Stabes aufgeschraubt ist.
  • Der Anker kann aus einer Metallplatte gefertigt werden, die verformt wird, um eine kanalförmige Gestalt anzunehmen, die eine erhebliche Steifigkeit zur Verfügung stellt, um angreifenden Lasten zu widerstehen, wenn es in die Ankerstellung eingestellt worden ist.
  • Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Blindbefestigungsvorrichtung wird nun anhand eines Beispiels im Detail beschrieben, wobei Bezug auf die beigefügte Zeichnung genommen wird, in der:
  • Fig. 1: Eine Explosionsdarstellung der Komponenten der Blindbefestigungsvorrichtung darstellt, mit einem Anker und einem länglichen Verbindungsglied zur gleichzeitigen Benutzung damit;
  • Fig. 2 zeigt das Verbindungsglied und den Anker zusammengefügt und eine Relativstellung einer Stellung zwischen einer Einführstellung und einer Ankerstellung einnehmend;
  • Fig. 3 zeigt das Verbindungsglied und den Anker eingestellt in die Einführstellung von minimaler lateraler Ausdehnung;
  • Fig. 4 zeigt die erste Stufe beim Formen eines Aufhängungspunktes in einer Decken- oder Bodenplatte, an der die Befestigungsvorrichtung anzubringen ist;
  • Fig. 5 zeigt die Blindbefestigungsvorrichtung gemäß der Erfindung in der Einführstellung gemäß Fig. 3 beim Einführen in eine Durchgangsbohrung, die in einer Deckenplatte durch die in Fig. 4 gezeigten Schritte geformt ist;
  • Fig. 6 zeigt die relative Einstellung, die stattfindet, wenn der Anker die Blindseite der Durchgangsbohrung erreicht hat, während er eingestellt wird, um die Höckerstellung einzunehmen;
  • Fig. 7 ist eine perspektivische Ansicht des Ankergliedes, das aus einer Metallplatte gefertigt und in ein im wesentlichen kanalförmiges Glied geformt ist.
  • Mit Bezug auf die Zeichnung ist eine Blindbefestigungsvorrichtung nach der Erfindung allgemein mit der Ziffer (10) bezeichnet und umfasst ein im wesentlichen kanalförmiges Ankerglied (11) und ein längliches Verbindungsglied in der Form eines Gewindestabes (12). Der Stab (12) kann von der Bauart sein, die zur Abhängung von Rohraufhängungen von einer Decke verwendet werden, und er hat einen Kopf in Form einer entfernbaren Mutter (13), und er ist geeignet, in jeder der beiden Ausnehmungen gefesselt gehalten zu werden, die in der Wand des kanalförmig gestalteten Ankergliedes (11) eingeformt sind.
  • Eine Deckenplatte (14) ist in der Fig. 4 dargestellt, und ein Bohrer (15) wird benutzt, um ein vertikales Loch in die Unterseite (14a) der Deckenplatte (14) zu formen, und dieses Durchgangsloch, wie es mit der Ziffer (16) in Fig. 5 bezeichnet wird, ist von ausreichend großem Durchmesser, um es der Blindbefestigungsvorrichtung (10) zu erlauben, nach oben durch es hindurchgeführt zu werden, wenn die Vorrichtung die Einführstellung von minimaler lateraler Ausdehnung einnimmt, wie sie in der Fig. 3 gezeigt ist. Nachdem der Anker (11) aufwärts durch das Loch (16) zu dessen Blindseite (14b) gewandert ist, findet die relative Einstellung durch eine geeignete Handhabung des Verbindungsstabes (12) statt, so dass der kanalförmige Anker (11) die sich rechtwinklig erstreckende Ankerstellung gemäß Fig. 6 einnimmt. Eine Vorrichtung kann dann sicher an der Blindbefestigungsvorrichtung (10) befestigt werden, indem sie an dem nach unten vorstehenden Gewindeende des Verbindungsstabes (12) befestigt wird. Die Blindbefestigungsvorrichtung kann durch Benutzung einer weiteren Mutter (17) und einer Scheibe (18) sicher in der Position verankert werden, wie es in den Fig. 1 und 6 gezeigt ist, und hinterlässt ein abwärts vorstehendes Ende (19) des Gewindestabes, an dem eine Befestigung, wie z. B. eine Rohraufhängung, befestigt werden kann.
  • Es ist deshalb ersichtlich, dass das Verbindungsglied (12) die doppelte Funktion ausführt, a) benutzt werden, um den kanalförmigen Anker (11) in die Durchgangsbohrung (16) einzuführen und den Anker dann von der zugänglichen Seite an die Blindseite davon zu führen, gefolgt von der relativen Einstellung in die Ankerstellung, und b) es einen permanenten Teil der Befestigungsvorrichtung bildet und an dem Befestigungen angebracht werden können.
  • Nur zum Zwecke eines Beispiels zeigt die Zeichnung die Benutzung einer Blindbefestigungsvorrichtung, um Gegenstände zu befestigen, die von einer Decke abzuhängen sind, und offensichtlich kann die Blindbefestigungsvorrichtung benutzt werden, um andere Befestigungen an Löchern in anderen Arten von Gebäudekomponenten wie z. B. einer vertikalen Trennwand anzubringen.
  • Der kanalförmige Anker (11) hat eine erste Ausnehmung (20), in die der Kopf (Mutter 13) des Stabes (12) in der Einführstellung aufgenommen wird, wobei der Anker (11) sich im wesentlichen parallel zu der Achse des Stabes (12) erstreckt. Eine zweite Ausnehmung (21) nimmt den Kopf nach der relativen Einstellung der Ankerstellung auf.
  • Die erste Ausnehmung (20) nimmt den Kopf (Mutter 13) auf und verhindert die relative Axialbewegung zwischen dem Anker (11) und der Stange (12) in der Einführstellung (um das Einführen und das Durchführen des Ankers durch das Loch zu erleichtern) und die zweite Ausnehmung (21) verhindert eine Bewegung in einer relativ senkrechten Bewegung zwischen dem Kopf (13) und dem Anker (11), so dass eine Vorrichtung an der Befestigungsvorrichtung befestigt werden kann.
  • Eine Nocke oder Führungsfläche (22) ist in der Wand des Kanals ausgebildet und verläuft zwischen der ersten Ausnehmung (20) und der zweiten Ausnehmung (21), um die relative Einstellbewegung zwischen der Einführstellung und der Ankerstellung zu führen.
  • Die Einstellbewegung ist eine Art kombinierter Schwenk- und Hin- und Herbewegung, und ein Schwenkpunkt ist in dem kanalförmigen Glied (11) vorgesehen, um die Schwenk-/Hin- und Herbewegung des Stabes (12) zu unterstützen. Der Schwenkpunkt ist durch nach innen gerichtete Verformung der Seitenwände des kanalförmigen Ankers (11) gebildet, um ein Paar nach innen ausgeformter Höcker (23) zu bilden.

Claims (5)

1. Blindbefestigungsvorrichturig (10), die einen Anker (11) und ein langgestrecktes Verbindungsglied (12) umfasst, das einstellbar mit dem Anker (11) verbunden ist, wobei die Vorrichtung geeignet ist, an einer zugänglichen Seite (14a) einer Durchgangsbohrung (16) in einer Gebäudekomponente (14) eingeführt zu werden und der Anker (11) durch die Bohrung (16) zu einer unzugänglichen Seite (14b) davon bewegt werden kann und die Vorrichtung (10) so eingestellt werden kann, dass der Anker eine Verankerungsposition einnimmt, wenn der Anker (11) die unzugängliche Seite erreicht hat, wobei:
1. der Anker (11) und das Verbindungsglied (12) relativ einstellbar sind zwischen einer Einführstellung, in der der Anker ein Profil von minimaler lateraler Ausdehnung relativ zu dem Verbindungslied darstellt, so dass das Verbindungsglied den Anker in die Durchgangsbohrung (16) von deren zugänglicher Seite (14a) her einführen kann und benutzt werden kann, um den Anker durch die Bohrung zu deren unzugänglicher Seite (14b) zu befördern, und einer Ankerstellung, bei der der Anker (11) ein Profil von maximaler lateraler Ausdehnung relativ zu dem Verbindungsglied (12) einnimmt, so dass er den Eingang der Durchgangsbohrung (16) an der unzugänglichen Seite (14b) überdeckt;
2. das Verbindungsglied (12) von dem Anker (11) gefesselt gehalten wird, wenn sie in der Ankerposition relativ eingestellt sind, so dass es sich im wesentlichen rechtwinklig zu dem Anker erstreckt und ein Befestigungselement bildet, an dem eine Vorrichtung befestigt werden kann, wobei das Verbindungsglied einen langgestreckten Stab oder Stange (12) mit einem Gewindeabschnitt (19) umfasst, an dem eine Vorrichtung befestigt werden kann, und einen Kopf oder eine Mutter (13), um den Stab oder die Stange (12) gefesselt an dem Anker (11) zu halten;
3. der Anker ein im wesentlichen kanalförmig gestaltetes Glied umfasst, in das das langgestreckte Verbindungsglied (12) in der Einführstellung der Befestigungsvorrichtung aufgenommen werden kann, wobei der Anker (11) eine erste Ausnehmung (20) aufweist, in die der Kopf (13) in der Einführstellung aufgenommen werden kann und wobei der Anker (11) sich im wesentlichen parallel zu der Achse des Stabes erstreckt und wobei eine zweite Ausnehmung (21) vorgesehen ist, die den Kopf (13) nach der relativen Einstellung des Ankers (11) in die Ankerstellung aufnimmt, wobei die erste und die zweite Ausnehmung (20, 21) in den Seitenwänden des kanalförmigen Gliedes (11) eingeformt sind;
4. die Einstellbewegung des Ankers (11) und des Verbindungsgliedes (12) zwischen der Einführstellung und der Ankerstellung eine kombinierte Schwenkbewegung und Hin- und Herbewegung umfasst; dadurch gekennzeichnet, dass:
5. ein Schwenkpunkt (23) an den Seitenwänden des kanalförmig gestalteten Gliedes (11) vorgesehen ist, um die kombinierte Schwenk-/Hin- und Herbewegung zu unterstützen und der Schwenkpunkt von einem Paar von sich gegenüberliegenden, nach innen deformierten Höckern (23) gebildet ist, die der zweiten Ausnehmung benachbart angeordnet sind.
2. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die erste Ausnehmung (20) eingerichtet ist, den Kopf (13) aufzunehmen und eine relative Axialbewegung zwischen dem Anker (11) und dem Stab (12) in der Einführstellung zu verhindern, und die zweite Ausnehmung (21) eingerichtet ist, relative senkrechte Bewegung zwischen dem Kopf (13) und dem Anker (11) in der Ankerstellung zu verhindern, so dass eine Vorrichtung an der Befestigungsvorrichtung befestigt werden kann.
3. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei eine Nocken- oder Führungsfläche (22) in der Wand des kanalförmig gestalteten Gliedes (11) ausgebildet ist und zwischen der ersten und der zweiten Ausnehmung (20, 21) verläuft, um die relative Einstellbewegung zwischen der Einführstellung und der Ankerstellung zu führen.
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