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Diese Erfindung betrifft einen Pumpspender für viskose,
fließfähige Fluidmaterialien. Insbesondere betrifft die
Erfindung Spender für Zahnpasta, die in nebeneinander
liegenden Segmenten unterschiedlich gefärbten
Zahnpastamaterials enthalten ist, um so beim Ausgeben
Zahnpasta mit gestreiftem Aussehen zu erzeugen.
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Zahnpasta wird im Allgemeinen in bekannten Pumpspendern
ausgegeben, die im Allgemeinen einen zylindrischen,
rohrförmigen Behälter für eine Zahnpastamenge umfassen, wobei
an dem oberen Behälterende ein Pumpkopf einstückig
ausgebildet oder hieran angebracht ist, der eine mechanische
Pumpe enthält, die mit der Hand zu bedienen und am Boden
durch einen Druckkolben verschlossen ist.
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Gewöhnlicherweise weist die Pumpe einen Pumpenkolben auf, der
in Axialrichtung des zylindrischen Behälters hin- und
herverschieblich bewegbar ist. Der Pumpenkörper besitzt eine
durch den Pumpenkolben hindurchgehende Öffnung, die in das
Behälterinnere mündet und über einen Kanal mit einer am Ende
eines Ausgabeteils befindlichen Ausgabeöffnung in Verbindung
steht. Während der Betätigung wird der Pumpenkolben per Hand
durch Einwirkung auf einen Betätigungsknopf oder Hebel zum
Behälter hin und gegen hierin befindliche Zahnpasta
heruntergedrückt, um so Zahnpasta durch die Öffnung in dem
Kolben entlang des Ausgabeteils und aus der Ausgabeöffnung
hinaus zu extrudieren. In solchen bekannten Spendern ist der
Pumpenbetätigungsmechanismus im Allgemeinen federnd gelagert,
so dass der Pumpenkolben durch Nachlassen des
Betätigungsdrucks in seine ursprüngliche Stellung
zurückkehrt. Der Spender ist oftmals mit einem Verschluss
ausgestattet, der mit dem Pumpenmechanismus gekoppelt ist, so
dass bei Zurücknahme des Drucks der Pumpenkolben zurückfährt
und der Verschluss die Öffnung verschließt.
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Der Druckkolben ist im Behälter auch verschiebbar und ist mit
einem in einer Richtung gehenden Gleitmechanismus, wie
beispielsweise eine Sternscheibe, ausgestattet, so dass er
sich nur aufwärts im Behälter bewegen kann. Demzufolge wird,
sowie die Feder den Pumpenkolben zurückdrängt, der
Druckkolben im Behälter hochgesogen, bis sich der Druckkolben
in einer obersten Stellung neben dem Pumpenkolben befindet,
wenn die gesamte Zahnpasta ausgegeben wurde.
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In solchen Spendern ist es bekannt, Zahnpasta in mehreren
radial angeordneten, unterschiedlich gefärbten
nebeneinanderliegenden Segmenten in den Behälter einzufüllen,
so dass die Zahnpasta, wenn sie ausgegeben wird, die Öffnung
in einem gestreiften Strang verläßt, wobei die
nebeneinanderliegende Segementanordnung in dem Strang
beibehalten wird. Eine solche Zahnpasta wird unter dem Namen
AquafreshTM verkauft und in nebeneinanderliegender Anordnung
von roten, weißen und blauen oder roten, weißen und grünen
Segmenten eingefüllt, um so in einem Strang mit entsprechend
gestreiftem Aussehen auszutreten. AquafreshTM-Zahnpasta wird
seit vielen Jahren in solchen Pumpspendern verkauft.
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Es ist erwünscht, solche Pumpspender mit austauschbaren
Behältern zu vorzusehen, so dass der Pumpmechanismus nicht
mit dem leeren Behälter weggeworfen werden muss, wenn die
gesamte Zahnpasta ausgegeben wurde, sondern ein neuer voller
Behälter in einfacher Weise an der Pumpe angebracht werden
kann. Dies kann bei der Lösung des Problems von zu vielen
Verpackungen für die Umwelt akzeptabler sein und die
Notwendigkeit reduzieren, komplexe und teuere Pumpenteile zu
beseitigen, wenn der Spender leer ist. Die WO 93/16932
offenbart beispielsweise in den Fig. 1-6 das theoretische
Konzept für einen solchen Pumpspender, der einen
austauschbaren Behälter hat.
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Die in der WO 93/16923 offenbarten Pumpspender mit
austauschbarem Behälter sind bei einer derartig in Segmenten
enthaltenen gestreiften Zahnpasta im Allgemeinen nicht
zufriedenstellend. Das Problem besteht darin, die
Zahnpastasegmente in dem neuen vollen Behälter mit
irgendwelchen Zahnpastarückständen, die in der Pumpe
verbleiben, beispielsweise in der Öffnung und in dem Kanal,
auszurichten. Eine nicht korrekte Ausrichtung kann kurz
nachdem das neue Behälter angebracht wurdet 4ne Unterbrechung
des gestreiften Aussehens des ausgegebenen gestreiften
Strangs verursachen, d. h. wenn der Übergang zwischen dem
neuen Material in dem Behälter und dem alten Material in der
Pumpe den Auslass erreicht. Obgleich dies hygienisch
unbedeutend ist, schmälert es andererseits das attraktive
Aussehen eines durchgehend gestreiften Strangs. Es ist eine
Aufgabe dieser Erfindung, einen Pumpspender bereitzustellen,
der dieses Problem überwindet.
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Gemäß dieser Erfindung wird ein Pumpspender nach dem Anspruch
1 bereitgestellt.
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Das Behälter dieses Spenders kann an dem Pumpkopf nur in
einer oder mehreren vorbestimmten Ausrichtungen gegenüber dem
Pumpkopf angebracht werden, und wenn er an den Pumpkopf
angebracht ist, ist die Behälterausrichtung festgelegt, so
dass das Behälter sich nicht bedeutend relativ zum Pumpkopf
drehen kann.
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Mit "bedeutend drehen" ist gemeint, dass sich der Pumpkopf
ein wenig relativ zum Behälter verdrehen oder wackeln kann.
Dieses geringe Verdrehen wird aber die Ausrichtung der
Zahnpastesegmente in dem neuen vollen Behälter gegenüber den
in der Pumpe', beispielsweise in der Öffnung und in dem
Kanal, verbleibenden Zahnpastaresten nicht so beeinflussen,
dass eine bedeutende Unterbrechung des gestreiften Aussehens
des ausgegebenen gestreiften Strangs bewirkt wird. Die
Verdrehfreiheit, die zugelassen werden kann, ohne dass sich
die Qualität des gestreiften Strangs verschlechtert, kann
experimentiell festgelegt werden. Passenderweise wird der
Pumpkopf so verriegelt, dass eine Verdrehung von bis zu 5º,
vorzugsweise von bis zu 1º, idealerweise keine Verdrehung
unter Berücksichtigung von Herstellungstoleranzen zugelassen
wird. Eine derartige Verdrehverriegelung ist bei heutigen
Kunststoffformtoleranzen recht gut möglich.
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Der dem Pumpkopf gegenüberliegende Boden des Behälters kann
ein Grundteil aufweisen, auf dem der Spender mit dem
angebrachten Behälter oder der Behälter alleine stehen kann.
Ein solches Grundteil kann im Wesentlichen identisch mit dem
Grundteil der bekannten Pumpen sein, wie sie zuvor
beschrieben wurden. Die hier verwendeten Begriffe "Boden",
"Oberseite", "obere", "untere" und ähnliche richtungsbezogene
Begriffe sind relativ zur Position eines solchen Grundteils
definiert.
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Der Pumpkopf kann eine Pumpe allgemein bekannter Art
enthalten und ist vorzugsweise selbsttreibend. Vorzugsweise
enthält die Pumpe einen hin- und herbewegbaren Pumpenkolben,
der eine Öffnung aufweist, die durch den Pumpenkolben
hindurchgeht und in das Innere des Pumpkopfes mündet und über
einen Kanal mit einer Ausgabeöffnung am Ende eines
Ausgabeteils, die wiederum allgemein bekannter Art sein kann,
in Verbindung steht. Eine derartige Pumpe kann, wenn das
Behälter angebracht ist, in der zuvor beschriebenen bekannten
Weise betrieben werden. Es sind viele geeignete Pumpenarten
bekannt, wie beispielsweise die für die auf dem Markt
befindliche AquafreshTM-Zahnpasta verwendete Pumpe, die in
dem Spender dieser Erfindung eingesetzt werden kann.
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Der austauschbare Behälter weist vorzugsweise die gleiche
allgemeine Form und Konstruktion wie die bekannten
einteiligen Behälter auf, d. h. eine im Wesentlichen
zylindrische, mit parallelen Seiten ausgestaltete Röhre, die
einen in einer Richtung verschiebbar beweglichen Druckkolben
besitzt, der sich anfänglich an dem Bodenende des Behälters
befindet. Die Hin- und Herbewegung des Pumpenkolbens erfolgt
im Wesentlichen in der Axialrichtung des zylindrischen
Behälters.
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Das obere Behälterende mündet in ein Mündungsstück,
vorzugsweise ist es über eine wesentliche Querschnittsfläche
offen, um dem hierin befindlichen Fluidmaterial zu erlauben,
mit dem Pumpkopf in Verbindung zu sein, wenn das Behälter an
dem Pumpkopf angebracht ist, und um einen leichten Fluss
eines viskosen Materials zuzulassen. Vor dem Anbringen, d. h.
sowie eine Wiederauffüllung des Spenders erfolgt, kann das
obere Behälterende durch einen entfernbaren Verschluss
verschlossen sein, wie beispielsweise eine Schraub- oder
Reibschlusskappe oder eine abzieh- oder durchstoßbare
Membrane, beispielsweise eine Folie etc. Alternativ hierzu
kann der Pumpkopf eine Einrichtung enthalten, um einen
solchen Verschluss zu öffnen oder abzumachen, wie
beispielsweise eine dünne Dichtungsmembrane zu durchstoßen.
Eine solche durchstoßbare Membrane ist aber weniger für
Zahnpasten geeignet, die in Segmente, wie oben beschrieben,
enthalten, da Membranreste die Streifen unterbrechen können.
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Das Anbringmittel kann eine Schraubverbindung, eine Reib-
oder eine Schnappverbindung, ein Bajonettverschluss etc.
zwischen dem Behälter und dem Pumpkopf umfassen. Andere
Anbringmittel werden für einen Fachmann klar werden.
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In einer bevorzugten Ausführungsform des Anbringmittels
umfasst das untere Ende des Pumpkopfes eine Randfassung und
das obere Ende des Behälters ist in Form und Größe so
ausgebildet, dass es passend fluiddicht mit der Randfassung
in Steckverbindung gepaart werden kann, wenn das Behälter und
die Randfassung in Längsacherichtung des Behälters
aufeinander zu ausgerichtet werden. Das obere Ende des
Behälters kann in die Randfassung passen. Die Randfassung und
das Fügeende können einen zylindrischen Querschnitt haben.
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Unterhalb dieses passenden Endes kann die Außenseite der
Behälterwand mit einem Schraubengewinde versehen sein und es
kann ein entsprechendes Schraubengewinde am Haltekragen um
die Randfassung herum vorhanden sein, das mit dem
Schraubengewinde auf dem Behälter in Eingriff gelangen kann,
um so den Behälter und den Pumpkopf zusammenzuhalten. Die
Außenseite der Wandung der Randfassung kann mit oberen und
unteren Anlageflächen versehen sein, um zu verhindern, dass
sich der Haltekragen von dem Pumpkopf lösen kann und gegen
den das Kragenteil anliegen kann, wenn es aufgeschraubt wird,
um das Behälter dicht am Pumpkopf zu halten.
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Das Fügeende und die Randfassung können Anlageflächen
aufweisen, um den Abstand zu beschränken, mit dem das in die
Randfassung eingesetzten passenden Endes sitzt, und um eine
fluiddichte Dichtung zu erzielen. Beispielsweise kann sich
der Innenquerschnitt der Randfassung verengen, um so in einem
Abstand von deren unterem Rand eine Anschlagfläche zu bilden,
so dass das Fügeende des Behälters gegen diese Anschlagfläche
anstößt.
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Um zuzulassen, dass der Behälter an dem Pumpkopf nur in einer
oder mehreren vorbestimmten Ausrichtungen relativ zu dem
Pumpkopf angebracht werden kann und dass der Behälter
verriegelt wird, wenn er so plaziert ist, dass er sich nicht
beträchtlich relativ zum Pumpkopf verdrehen kann, kann das
Anbringungsmittel jeweils Anlageteile am Pumpkopf und am
Behälter aufweisen, die aneinander anliegen und eine andere
Anbringung verhindern, als die, wenn der Behälter und der
Pumpkopf in einer vorbestimmten Ausrichtung einander
gegenüberliegen, beispielsweise die nur in einer
vorbestimmten Ausrichtung miteinander verrasten können oder
miteinander in Eingriff gelangen können und wobei, wenn sie
zusammengefügt sind, die Anlage eine relative Drehung
verhindert.
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In der oben beschriebenen bevorzugten Ausführungsform kann
die Randfassung eine oder mehrere Ausnehmungen aufweisen,
d. h. Ausschnitte, wie beispielsweise Nuten, die sich von
deren unterem Rand nach oben hin erstrecken, und das passende
Behälterteil, das in die Randfassung passt, kann einen oder
mehrere entsprechend positionierte, eine entsprechende Form
und Größe aufweisende Vorsprünge oder Auswölbungen haben, die
mit den Ausnehmungen in Eingriff gelangen. Bei einer
derartigen Konstruktion kann in der bevorzugten
Ausführungsform das Fügeende des Behälters nur einwandfrei in
die Randfassung eingesetzt werden, wenn die Ausnehmungen und
Auswölbungen in passender Ausrichtung vorliegen und deren
gegenseitiger Eingriff eine signifikante Relativdrehung
verhindert, wenn die zwei miteinander verbunden sind.
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Passenderweise kann der Pumpkopf und der Behälter ein oder
mehrere, beispielsweise zwei Sätze derartiger
zusammenpassender Ausnehmungen und Vorsprünge enthalten.
In einer alternativen, aber entsprechenden Konstruktion des
Anbringungsmittels umfasst das obere Behälterende eine
Randfassung, das untere Ende des Pumpkopfes ist ein Fügeende
mit einer Größe und einer Form, das genau mit der Randfassung
fluiddicht in einer Steckverbindung gepaart werden kann, wenn
der Behälter und die Randfassung in Längsrichtung des
Behälters aufeinander zu gerichtet sind. Das obere Ende des
Behälters kann das Fügeende umgreifen. Die Randfassung und
das Fügeende können einen zylindrischen Querschnitt haben.
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Am oder unterhalb dieser Randfassung kann in dieser
alternativen Ausführungsform die Außenfläche der Behälterwand
mit einem Schraubengewinde versehen sein, und es kann ein
entsprechendes Schraubengewinde an einem Haltekragen um das
Fügeende des Pumpkopfes herum vorliegen, das mit dem
Schraubengewinde auf dem Behälter in Eingriff gelangt, d. h.
an oder unterhalb des Mantelteils, um so den Behälter und den
Pumpkopf zusammenzuhalten. Die Außenfläche der Wandung des
passenden Endes kann mit oberen und unteren Anlageflächen
versehen sein, um zu verhindern, dass sich der Haltekragen
von dem Pumpkopf ablöst und gegen die das Kragenteil klemmen
kann, wenn es dicht aufgeschraubt wird, um den Behälter am
Pumpkopf zu halten.
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Dieses Fügeende und die Randfassung können Anlageflächen der
zuvor beschriebenen Art aufweisen. Wie auch zuvor beschrieben
wurde, kann die Randfassung ein oder mehrere Hohlräume haben,
d. h. Ausnehmungen, wie beispielsweise Nuten, die sich von
deren oberen Rand nach unten erstrecken, und das passende
Teil des Behälters, das in die Randfassung passt, kann ein
oder mehrere entsprechend positionierte, geeignete geformte
und eine entsprechende Größe aufweisende Auswölbungen oder
Vorsprünge haben, die mit den Ausnehmungen in Eingriff
gelangen.
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Alternativ hierzu können die Teile des Behälters und des
Pumpkopfes, die miteinander befestigt werden, d. h. die
Randfassungen und die passenden Enden, so geformt sein, dass
sie nur in einer oder mehreren vorbestimmten Ausrichtungen
eine Anbringung erlauben und eine Drehung verhindern, wenn
sie zusammengefügt sind. Beispielsweise können die Teile
einen im Wesentlichen kreisförmigen Querschnitt haben, mit
einer oder mehreren Abflachungen oder anderen Abweichungen
von der Kreisform an einer oder mehreren Stellen. Oder sie
können einen veränderten oder polygonalen kreisförmigen
Querschnitt haben, und zwar an der Stelle, wo sie
beispielsweise in einer Steckverbindung miteinander befestigt
werden.
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Der Spender kann mit einem Verschluss für die Ausgabeöffnung
und mit einer Abdeckkappe für den Pumpkopf allgemein
herkömmlicher Konstruktion versehen sein.
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Der Spender dieser Erfindung ist insbesondere zur Ausgabe von
Zahnpasta geeignet, die in dem Behälter in einer Anzahl
radial angeordneter, unterschiedlich gefärbter,
nebeneinanderliegender Segmente enthalten ist, so dass, wenn
die Zahnpasta ausgedrückt wird, sie aus der Öffnung in einer
gestreiften Strangform austritt. Idealerweise wird hierbei
die nebeneinanderliegende Segmentanordnung in dem Streifen
beibehalten, da die Festlegung des Behälters und des
Pumpkopfes eine Unterbrechung der Streifen auf der
ausgegebenen Zahnpasta verhindert, indem die neue Zahnpasta
in dem Behälter mit der verbleibenden Zahnpaste in dem
Pumpkopf und/oder der Öffnung oder dem Kanal zusammenpasst.
Wie zuvor erwähnt, sind derartige Zahnpasten weithin bekannt,
beispielsweise ist die AquafreshTM-Zahnpasta bekannt, die in
roten, weißen und blauen oder grünen radial angeordneten
Segmenten in einem zylindrischen Behälter vorhanden ist, um
in einem entsprechend gestreiften Strang auszutreten.
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Die Erfindung schafft somit einen Spender der zuvor
beschriebenen Art, bei dem der Behälter eine Zahnpasta
enthält, die in einer Anzahl radial angeordneter,
unterschiedlich gefärbter, nebeneinanderliegender Segmente in
den Behälter einfüllt ist.
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In einem im wesentlichen zylindrischen rohrförmigen Behälter
sind die radial angeordneten Segmente normalerweise um den
durch die Längsachse des Zylinders definierten Mittelpunkt
herum angeordnet. Allgemein weist die Anordnung der Segmente
entlang dieser Achse eine Symmetriespiegelebene auf, so dass
der Behälter an dem Pumpkopf in zwei Ausrichtungen um 180º
gedreht, ohne Unterbrechung der Streifen angebracht werden
kann und aufgrund dessen können zwei Sätze der zuvor
beschriebenen Ausnehmungen und Auswölbungen eingesetzt
werden. Verfahren und Vorrichtungen zum Einbringen von
Zahnpasta in einen solchen Behälter in solch radial
angeordneten Segmenten sind im Stand der Technik sehr gut
bekannt und bekannte Verfahren sollten so angepasst werden,
dass der Behälter mit den Segmenten in einer festen
Ausrichtung relativ zu dem Behälter befüllt werden kann.
Beispielsweise kann der Behälter Ausrichtmittel enthalten,
die bewirken, dass eine Füllmaschine derartige Zahnpasta in
einer festgelegten Ausrichtung in die Behälter einbringt. Ein
solches Ausrichtmittel kann beispielsweise im Grundteil des
Behälters ein Anlagenvorsprung oder eine Ausnehmung umfassen,
welche mit einer entsprechenden Ausnehmung oder einem
Vorsprung an einer Füllmaschine in Eingriff gelangen können.
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Der Spender der Erfindung kann aus Materialien hergestellt
sein, die insgesamt im Stand der Technik für solche Spender
bekannt sind, beispielsweise aus formbaren
Kunststoffmaterialien, mit optionalerweise angebrachter
Metallfeder, um in dem Pumpenmechanismus eine Federkraft
bereitzustellen.
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Die Erfindung wird nun rein beispielhaft unter Bezugnahme auf
die beigefügten Figuren beschrieben.
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Fig. 1 und 2 zeigen Längsschnitte durch einen Spender
dieser Erfindung.
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Fig. 3 und 4 zeigen Ansichten eines Pumpkopfes und eines
Behälters des Spenders der Fig. 1 und 2.
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Fig. 5 zeigt einen Querschnitt des Spenders der Fig.
1 und 2 an der Linie A-A.
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Fig. 6 zeigt einen Querschnitt durch den Behälter des
Spenders der Fig. 1-5 an der Linie B-B.
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Fig. 7 und 8 zeigen zwei Arten von Verschlüsse für den
Behälter der Fig. 1-6.
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Unter Bezugnahme auf diese Figuren umfasst ein Spender für
gestreifte Zahnpasta einen Pumpkopf 1 (als Ganzes) und einen
austauschbaren Behälter 2 (als Ganzes). Der Behälter 2 ist
zylindrisch und in dem Behälter 2 ist Zahnpasta 3 (in den
Fig. 1-5 nicht gezeigt) in einer Anzahl radial
angeordneter, unterschiedlich gefärbter
nebeneinanderliegender Segmente in einer 180º-Symmetrie
enthalten, wie es in Fig. 6 gezeigt ist. Die Segmente 3A
bestehen aus weißer Zahnpasta, die Segmente 3B bestehen aus
blauer Zahnpasta und die Segmente 3C bestehen aus roter
Zahnpasta.
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Der Pumpkopf 1 enthält eine handbetätigbare Pumpe, die einen
Pumpenkolben 4 umfasst, der in Richtung der.. Längsachse des
Behälters 2 im Pumpkopf 1 durch Betätigung des
Betätigungsknopfes 5 hin- und herverschiebbar bewegbar ist.
Der Pumpenkolben 4 weist in der Mitte eine Öffnung 6 auf, die
mit dem Inneren des Pumpkopfes 1 und über einen Kanal 7 mit
einer Ausgabeöffnung 8 in Verbindung steht. Die Öffnung 8 ist
durch einen Verschluss 9 verschlossen, der mit der Betätigung
des Knopfes 5 und des Kolbens 4 gekoppelt ist, um sich zu
öffnen, wenn der Knopf 5 heruntergedrückt wird. Die Pumpe
enthält eine Feder 10. Der gesamte Pumpkopf ist durch eine
abnehmbare Abdeckung 11 abgedeckt.
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Die Betriebsweise der Pumpe ist in den Fig. 1 und 2 gezeigt.
Der Spender hat anfänglich die in der Fig. 1 gezeigte
Konfiguration. Durch Aufbringen von Handdruck auf den Knopf 5
öffnet sich der Verschluss 9 und der Pumpenkolben 4 wird
gegen die Zahnpasta in dem Pumpkopf gedrückt. Dadurch tritt
durch die Öffnung 6, den Kanal 7 und die Öffnung 8 Zahnpaste
in einem gestreiften Strang (nicht gezeigt) aus. Nach einem
tiefstem Eindrücken hat die Pumpe die in der Fig. 2 gezeigte
Stellung. Beim Lösen des Drucks drückt die Feder 10 die Pumpe
in die in Fig. 1 gezeigte Stellung zurück.
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Am unteren Ende des Behälters 2 befindet sich ein Druckkolben
12 (als Ganzes), der im Behälter 2 verschiebbar bewegbar ist.
Der Druckkolben 12 enthält eine Sternscheibe 13, die es dem
Druckkolben 12 erlaubt, sich nur aufwärts, zum Pumpkopf hin
zu bewegen. Sowie Zahnpasta aus dem Behälter 2 ausgegeben
wird, steigt der Druckkolben 12 im Behälter auf, bis dessen
Oberseite die Unterseite des Pumpenkolbens 4 kontaktiert,
wobei die jeweiligen Seiten einander entsprechend paarende
Formen haben, so dass soweit wie möglich Zahnpasta aus dem
Spender ausgestoßen wird, ohne dass ein Totraum zwischen der
Oberseite des Druckkolbens 12 und dem Boden des Pumpenkolbens
4 verbleibt. Somit verbleibt nur ein kleiner Zahnpastaanteil
im Kanal 7.
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Der Aufbau und die Betätigung der zuvor beschriebenen
Elemente 1-13 ist genau wie bei einer herkömmlichen
Bauart, gleicht den bekannten Pumpspendern, wie er bei der
AquafreshTM-Zahnpasta eingesetzt wird. Aufgrund dessen wird
diese Elemente nicht im einzelnen erläutert.
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Das untere Ende des Pumpkopfes 1 ist als Randfassung 14
ausgebildet. Das obere Ende 15 des Behälters 2 ist als
Fügeende mit einer Form und einer Größe ausgebildet, so dass
es in die Randfassung 14 passend zahnpastadicht eingesteckt
werden kann. Unterhalb des passenden oberen Endes 15 ist an
der Außenfläche des Behälters 2 ein Schraubengewinde 16
vorhanden. Um die Randfassung 14 herum ist ein Haltekragen 17
(in den Fig. 3 und 4 teilweise ausgebrochen gezeigt)
vorhanden, der innen mit einem Schraubengewinde versehen ist,
um mit dem Schraubengewinde 16 in Eingriff zu gelangen. Die
Außenwand der Randfassung 14 weist eine obere 18 und eine
untere Anlagefläche 19 auf, um den Kragen 17 an der
Randfassung festzuhalten und es zuzulassen, dass der Kragen
17 den Behälter 2 am Pumpkopf hält, wenn die jeweiligen
Schraubengewinde miteinander in Eingriff gelangen. Das obere
Ende 15 des Behälters 2 ist so profiliert, dass es gegen eine
Innenanlauffläche um die Innenwand der Randfassung 14 herum
anstößt, um einen Endanschlag zu schaffen und eine
zahnpastadichte Dichtung zu bilden.
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Von dem unteren Rand der Randfassung 14 erstrecken sich nach
oben hin zwei Hohlräume in Form Ausnehmungen 20, die um 180º
in Umfangsrichtung der Randfassung 14 zueinander versetzt
sind. Auf dem geformten oberen Teil 15 des Behälters 2 sind
zwei entsprechend geformte und positionierte Auswölbungen 21
vorhanden. Die Position der Hohlräume 20 und der Auswölbungen
21 erlaubt es, dass das obere Ende 15 nur in zwei
vorbestimmten Stellungen, die um 180º zueinander versetzt
sind, in die Randfassung 14 eingesetzt werden kann. Einmal
eingesetzt verhindert der Eingriff der Hohlräume 20 und der
Auswölbungen 21, wie im einzelnen in Fig. 5 gezeigt, dass der
Behälter und der Pumpkopf relativ zueinander um die
Längsachse des Behälters 2 gedreht werden können, und der
Kragen 17 kann dicht aufgeschraubt werden. Innerhalb des
Hohlraums 20 fluchtet die Auswölbung 21 mit der Oberfläche
der Randfassung 14, um so nicht mit dem Kragen 17 in Konflikt
zu kommen.
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Im Behälter 2 sind die Segmente 3A, 3B in vorbestimmten
Positionen relativ zu den Auswölbungen 21 angeordnet, indem
Ausrichtmittel allgemein bekannter Art eingesetzt werden,
wenn der Behälter 2 vom Hersteller gefüllt wird.
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Zum Gebrauch kann der Spender mit einem Pumpkopf 1 und einem
hieran angebrachten voll mit Zahnpasta 3 gefüllten Behälter 2
vertrieben werden. Die Pumpe kann, wie zuvor beschrieben,
betätigt werden, bis der Behälter 2 leer ist. Der Kragen 17
kann dann vom Gewinde 16 abgeschraubt werden. Der leere
Behälter 2 kann dann weggeworfen werden und an dessen Platz
kann ein neuer Behälter 2 angebracht werden. Der Eingriff der
Hohlräume 20 und der Auswölbungen 21 gewährleistet, dass die
Segmente 3A und 3B der Zahnpasta in dem Behälter 2 mit den
entsprechenden Segmenten der verbleibenden Zahnpasta in dem
Pumpkopf 1 ausgerichtet werden, so dass das gestreifte
Aussehen nicht gestört wird. Der Druckkolben 12 kann dann
durch Handdruck nach oben versetzt werden, um Zahnpasta in
dem neuen Behälter in den Pumpkopf 1 bis auf einen Abstand zu
verschieben, der ausreicht, dass der Pumpenkolben betätigt
werden kann, so dass Zahnpasta durch den Kanal 7 gepumpt
wird.
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Es wird nun auf die Fig. 7 und 8 Bezug genommen. Die Behälter
2 sind jeweils so gezeigt, dass das Mundteil an deren oberen
Ende mit einer Abziehfoliendichtung 22 verschlossen ist und
eine Schraubkappe 23 mit dem Schraubengewinde 16 in Eingriff
ist. Ein derartiges Dichtungs- und Verschlussteil kann leicht
unmittelbar vor dem Anbringen des Behälters 2 an dem Pumpkopf
1 entfernt werden. Das Grundteil 24 des Behälters 2 ist flach
und der Behälter 2 oder gesamte Spender kann auf diesem
Grundteil stehen.
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Der Behälter 2 wird normalerweise von seinem oberen Ende her
gefüllt, bevor der Druckkolben 12 eingesetzt wird und das
Grundteil 24 kann eine Ausrichtnut oder einen
Ausrichtvorsprung enthalten, mit dem eine Füllmaschine
bekannter Art in Eingriff gelangen kann, um so
sicherzustellen, dass der Behälter 2 mit den Segmenten 3A,
3B, 3C korrekt mit der Auswölbung 21 ausgerichtet wird.
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In einer alternativen Ausführungsform (nicht gezeigt) besteht
die Oberseite des Druckkolbens 12 aus einer im Wesentlichen
flachen Oberfläche, die so geformt und dimensioniert ist,
dass, wenn der Druckkolben 12 sich in seiner obersten
Stellung befindet, wie in Fig. 2 gezeigt, die Oberseite des
Druckkolbens 12 im Wesentlichen koplanar mit dem Rand 25 des
oberen Oberteils des Behälters 2 ist. Wenn ein solcher
Druckkolben 12 verwendet wird, fluchtet die Oberseite des
Druckkolbens 12 nicht mit dem Pumpenkolben 4, sondern läßt
einen Zahnpastaanteil in dem Pumpkopf 1 übrig. Dieser Rest
kann sich mit der Oberseite der Zahnpasta in einem neuen,
vollen Austauschbehälter 2 vermengen, um einen durchgehenden
Zahnpastafluss zu schaffen.