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Die vorliegende Erfindung betrifft einen elektrischen Verbinder, der mit zwei
Verbinderhälften ausgestattet ist, die entsprechend auf unterschiedliche Leiterplatten
montiert werden, und diese Leiterplatten werden miteinander verbunden.
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In der Vergangenheit wurden elektrische Verbinder umfassend eingesetzt, um
Leiterplatten miteinander zu verbinden, worauf man sich hierin nachfolgend als
"Leiterplatten" bezieht. Derartige elektrische Verbinder, wie sie im U. S. Patent Nr.
5224866 offenbart werden, sind mit einem Steckverbinder und einem Kappenverbinder
ausgestattet, die auf verschiedene Leiterplatten montiert werden, und die miteinander
verbunden werden. Die Leiterplatten werden miteinander verbunden, indem der Steckverbinder
und der Kappenverbinder verbunden werden. Der Steckverbinder und der Kappenverbinder
weisen jeweils eine Vielzahl von Kontakten und ein Gehäuse auf, in dem diese Kontakte mit
einem vorgegebenen Abstand ausgerichtet sind. Gewöhnlich besitzen die Kontakte, die im
Gehäuse des Steckverbinders ausgerichtet sind. Federkräfte, so daß, wenn der
Steckverbinder und der Kappenverbinder verbunden werden, die in den entsprechenden
Gehäusen ausgerichteten Kontakte veranlaßt werden, mit einer vorgegebenen Kraft im
Ergebnis dieser Federkräfte miteinander in Kontakt zu kommen, wodurch eine elektrische
Verbindung hergestellt wird.
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Im Ergebnis der Miniaturisierung von elektrischen Verbindern in den letzten Jahren
war eine Tendenz zu verzeichnen, daß die Kontakte kleiner werden, und daß der Abstand, mit
dem die Kontakte ausgerichtet sind, enger wird. Außerdem war ebenfalls eine Tendenz zu
verzeichnen, daß die Kontakte kürzer werden, um den Abstand zwischen den verbundenen
Leiterplatten zu verringern, wenn die Leiterplatten mittels eines derartigen elektrischen
Verbinders gegenüberliegend verbunden werden. In Fällen, wo die Kontakte auf diese Weise
kleiner und kürzer ausgeführt sind, nehmen die Federkräfte der Kontakte ab, so daß eine
Abnahme des Kontaktdruckes zwischen den Kontakten zu verzeichnen ist, was auf diese Weise
zur Gefahr einer unzureichenden elektrischen Verbindung führt.
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Das U. S. Patent Nr. 5224866 offenbart eine elektrische Verbinderanordnung für eine
elektrische Verbindung mit leitenden Anschlußflächen auf Leiterplattenelementen, die
Steck- und Buchsenverbinder umfassen. Jeder Verbinder weist elektrische Anschlußklemmen
auf, die in einem Gehäuse befestigt sind, wobei die Anschlußklemmen Kontaktabschnitte und
Anschlußabschnitte für eine elektrische Verbindung mit den leitenden Anschlußflächen auf
einem der Leiterplattenelemente umfassen. Die Anschlußklemmen im Buchsen- oder
Kappenverbinder weisen eine lineare Konfiguration auf, die im Gehäuse befestigt ist, und
sie umfassen Kontaktabschnitte für das elektrische Verbinden mit den Kontaktabschnitten
des Steckverbinders, wenn der Steckverbinder und der Buchsenverbinder miteinander in
Eingriff gebracht werden.
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Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines elektrischen
Verbinders, der es ermöglicht, daß bewirkt wird, daß die entsprechenden Anschlußklemmen
oder Kontakte miteinander mit einem hohen Kontaktdruck elektrisch und mechanisch in
Eingriff kommen, selbst wenn die Kontakte kleiner und kürzer ausgeführt sind.
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Der elektrische Verbinder der vorliegenden Erfindung, der verwendet wird, um das
vorangehend erwähnte Ziel zu erreichen, ist ein elektrischer Verbinder, der mit einem
Steckverbinder und einem Kappenverbinder ausgestattet ist, bei dem die Steck- oder ersten
Kontakte und die Kappen- oder zweiten Kontakte, die miteinander in Kontakt kommen,
entsprechend ausgerichtet sind. Die Verbinder sind entsprechend auf einer ersten
Leiterplatte und einer zweiten Leiterplatte montiert, und sie verbinden die erste
Leiterplatte und die zweite Leiterplatte miteinander.
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Der elektrische Verbinder für eine elektrische Verbindung mit leitenden
Anschlußflächen auf Leiterplattenelementen weist auf: einen Steckverbinder, der erste
elektrische Kontakte aufweist, die in einem Steckergehäuse befestigt sind und
Kontaktabschnitte und Anschlußabschnitte für eine elektrische Verbindung mit den leitenden
Anschlußflächen auf einem der Leiterplattenelemente umfassen; und einen Kappenverbinder,
der zweite elektrische Kontakte mit einer linearen Konfiguration aufweist, die in einem
Kappengehäuse befestigt sind und umfassen: Kontaktabschnitte, die mit den
Kontaktabschnitten des Steckverbinders elektrisch in Verbindung kommen, wenn der Steckverbinder
und der Kappenverbinder miteinander in Eingriff gebracht werden; und Anschlußabschnitte
für das elektrische Verbinden mit den leitenden Anschlußflächen des anderen der
Leiterplattenelemente. Der Verbinder wird dadurch gekennzeichnet, daß jeder Kontakt des
Steckverbinders einen Basisabschnitt umfaßt, der eine Anschlußbrücke aufweist, die sich
von dort aus nach oben erstreckt, wobei die Anschlußbrücke einen Kontaktabschnitt darauf
umfaßt, um mit einem entsprechenden linearen Kontakt des Kappenverbinders in Eingriff zu
kommen. Die Anschlußbrücke umfaßt außerdem einen S-förmigen Federabschnitt, der sich von
deren Ende aus erstreckt, wobei sich der Federabschnitt zu einem Endabschnitt erstreckt,
der im wesentlichen auf der gleichen Höhe wie der Kontaktabschnitt an der
aufrechtstehenden Anschlußbrücke zu finden ist. Beim Eingreifen des Steckverbinders und
Kappenverbinders preßt der Federendabschnitt gegen eine Mittelwand des Steckverbinders,
so daß die S-förmigen Kontaktabschnitte des Steckverbinders zwischen den linearen
Kontaktabschnitten des Kappenverbinders und der Wand des Steckergehäuses federbar
festgeklemmt werden.
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Selbst wenn die Kontakte kleiner und kürzer ausgeführt sind, um den Abstand der
Kontakte zu verringern, können im Ergebnis dessen die ersten oder Steckkontakte und die
zweiten oder Kappenkontakte veranlaßt werden, wischend miteinander mit einem hohen
Kontaktdruck in Kontakt zu kommen. Außerdem werden die ersten Kontakte in zwei Reihen
ausgerichtet, so daß die S-förmigen Federelemente in den gegenüberliegenden Reihen
wechselseitig symmetrisch sind. Im Ergebnis dessen werden die entsprechenden Kräfte von
den Wandflächen und den zweiten Kontakten zwischen den zwei Reihen ausgeglichen, so daß
veranlaßt wird, daß die ersten Kontakte und die zweiten Kontakte miteinander mit einem
hohen ausgeglichenen Kontaktdruck in Kontakt kommen. Daher kann ein elektrischer Verbinder
erhalten werden, der eine sichere elektrische Verbindung bewirkt.
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Ausführungen des elektrischen Verbinders der vorliegenden Erfindung werden jetzt
als Beispiel und mit Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, die zeigen:
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Fig. 1-4 den Steckverbinder in einer ersten Ausführung des elektrischen Verbinders
der vorliegenden Erfindung; Fig. 1 eine Draufsicht. Fig. 2 eine Seitenansicht. Fig. 3 eine
Stirnseitenansicht und Fig. 4 eine schematische Draufsicht einer Leiterplatte, auf die der
Steckverbinder montiert ist;
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Fig. 5 eine Schnittdarstellung des in Fig. 1-4 gezeigten Steckverbinders;
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Fig. 6-9 den Kappenverbinder des elektrischen Verbinders der vorliegenden
Erfindung; Fig. 6 eine Draufsicht. Fig. 7 eine Seitenansicht, Fig. 8 eine
Stirnseitenansicht und Fig. 9 eine schematische Draufsicht einer Leiterplatte, auf die der
Kappenverbinder montiert ist;
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Fig. 10 eine Schnittdarstellung des in Fig. 6-9 gezeigten Kappenverbinders;
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Fig. 11 eine Schnittdarstellung, die den verbundenen Zustand des in Fig. 1-4
gezeigten Steckverbinders und des in Fig. 6-9 gezeigten Kappenverbinders veranschaulicht;
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Fig. 12-14 den Kappenverbinder in einer zweiten Ausführung des elektrischen
Verbinders der vorliegenden Erfindung; Fig. 12 eine Draufsicht, Fig. 13 eine Seitenansicht
und Fig. 14 eine Stirnseitenansicht;
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Fig. 15 eine Schnittdarstellung des in Fig. 12-14 gezeigten Kappenverbinders;
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Fig. 16 eine Seitenansicht, die den Kappenverbinder in einer dritten Ausführung
des elektrischen Verbinders der vorliegenden Erfindung veranschaulicht;
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Fig. 17 eine Schnittdarstellung, die den Kappenverbinder in Fig. 16 verbunden mit
einem Steckverbinder zeigt, wobei der elektrische Kontakt zwischen den Erdungskontakten
des Kappenverbinders und den Erdungskontakten des Steckverbinders veranschaulicht wird;
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Fig. 18 eine Schnittdarstellung, die den Kappenverbinder in Fig. 16 verbunden mit
einem Steckverbinder zeigt, wobei der elektrische Kontakt zwischen den Signalkontakten des
Kappenverbinders und den Signalkontakten des Steckverbinders veranschaulicht wird;
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Fig. 19 eine Seitenansicht, die den Kappenverbinder in einer vierten Ausführung
des elektrischen Verbinders der vorliegenden Erfindung veranschaulicht.
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Eine erste Ausführung des elektrischen Verbinders der vorliegenden Erfindung wird
mit Bezugnahme auf Fig. 1 bis 11 beschrieben.
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Fig. 1-5 veranschaulichen den Steckverbinder des elektrischen Verbinders. Ein
Steckverbinder ist ein Beispiel für den Verbinder, worauf man sich als den "ersten
Verbinder" in der vorliegenden Erfindung bezieht. Fig. 6-10 veranschaulichen den
Kappenverbinder. Ein Kappenverbinder ist ein Beispiel für den Verbinder, worauf man sich
als den "zweiten Verbinder" in der vorliegenden Erfindung bezieht, Fig. 11 zeigt den
Steckverbinder und Kappenverbinder, die miteinander verbunden sind.
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Der elektrische Verbinder 10 (Fig. 11) weist einen Steckverbinder 20 und einen
Kappenverbinder 60 auf, die miteinander verbunden sind. Der Steckverbinder 20 ist auf
einer Leiterplatte 12 montiert, und der Kappenverbinder 60 ist auf einer Leiterplatte 14
montiert. Wenn der Steckverbinder 20 und der Kappenverbinder 60 miteinander verbunden
werden, werden die Leiterplatten 12 und 14 gegenüberliegend miteinander verbunden, wie in
Fig. 11 gezeigt wird.
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Der Steckverbinder 20 (Fig. 1-5) ist mit einem Gehäuse 30 und Kontakten 40
ausgestattet. Die Kontakte 40 weisen Vorsprünge 41 für eine Preßpassung in die
Kontaktaufnahmehohlräume des Gehäuses 30 auf, um so am Gehäuse 30 befestigt zu werden, und
sie sind in zwei Reihen in der Richtung der Länge des Gehäuses 30 ausgerichtet. Das
Gehäuse 30 weist auf: Stifte 32 und 34, die entsprechend in die Stiftlöcher 12a, 12b
eingesetzt werden, die in der Leiterplatte 12 gebildet werden; und ein
Metallbefestigungsteil oder Niederhalter 36, der auf eine Befestigungsanschlußfläche 12c auf der
Leiterplatte 12 gelötet ist. Außerdem wird eine Mittelwand 38, die sich in der Richtung
der Länge des Gehäuses 30 erstreckt, im Mittelteil des Gehäuses 30 gebildet. Diese
Mittelwand 38 weist zwei Wandflächen 38a und 38b auf. Kontakte 40 weisen auf;
Kontaktabschnitte 41, die umfassen: S-förmige erste Federelemente 42, die zwei gebogene
Abschnitte 42a und 42b aufweisen, zweite Federelemente 44, die Kontaktvorsprünge 44a
aufweisen, die mit den Kontaktabschnitten 82 der Kontakte 80, die später beschrieben
werden, elektrisch in Kontakt kommen; und Anschlußabschnitte 46, die auf leitende
Anschlußflächen 12d auf der Leiterplatte 12 gelötet sind. Die Kontaktschenkel 42c der
ersten Federelemente 42 kommen im wesentlichen mit den Wandflächen 38a und 38b in Kontakt,
während die zweiten Federelemente 44 über Kontaktvorsprünge 44a mit den Kontaktabschnitten
82 der Kontakte 80 in Kontakt kommen. Die Kontakte 40 werden durch Stanzen aus einzelnen
Blechen gebildet, was in Form der Leitfähigkeit und Federeigenschaften besser ist. Die
Kontakte 40 werden mit einem Abstand von 0,6 mm installiert, und die Höhe der Kontakte 40
von der Leiterplatte 12 beträgt etwa 3,0 mm.
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Der Kappenverbinder 60 ist mit einem Gehäuse 70 und Kontakten 80 ausgestattet. Die
Kontakte 80 sind in zwei Reihen längs der Länge des Gehäuses 70 ausgerichtet. Das Gehäuse
70 ist mit Stiften 72 und 74, wie in Fig. 7 gezeigt wird, die entsprechend in Stiftlöcher
14a und 14b eingesetzt werden, die in der Leiterplatte 14 gebildet werden, und einem
Metallbefestigungsteil oder Niederhalter 76 ausgestattet, der auf eine
Befestigungsanschlußfläche 14c auf der Leiterplatte 14 gelötet ist. Außerdem werden Seitenwände 78,
die sich in der Richtung der Länge des Gehäuses 70 erstrecken, auf beiden
Seitenabschnitten des Gehäuses 70 gebildet. Kontakte 80 weisen auf: Kontaktabschnitte 82, die
mit den Kontaktvorsprüngen 44a der zweiten Federelemente 44 der Kontakte 40 elektrisch
einen Kontakt herstellen; und Anschlußabschnitte 84, die auf leitende Anschlußflächen 14d
auf der Leiterplatte 14 gelötet sind. Die Kontakte 80 werden durch Stanzen und Biegen
einzelner Bleche gebildet, was in Form der Leitfähigkeit und Federeigenschaften besser
ist. Die Kontakte 80 werden mit einem Abstand von 0,6 mm installiert, und die Höhe der
Kontakte 80 von der Leiterplatte 14 beträgt etwa 3,0 mm.
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Wenn der Steckverbinder 20 und der Kappenverbinder 60 verbunden werden, wie in Fig.
11 gezeigt wird, werden die ersten und zweiten Federelemente 42 und 44 der Kontakte 40
zwischen die Wandflächen 38a und 38b und die Kontaktabschnitte 82 der Kontakte 80
geklemmt. Außerdem, wenn die Kontaktvorsprünge 44a der zweiten Federelemente 44 gegen die
Kontaktabschnitte 82 der Kontakte 80 gepreßt werden, wenden die ersten und zweiten
Federelemente 42 und 44 eine Kraft auf die Kontakte 80 an. Wenn der Steckverbinder 20 und
der Kappenverbinder 60 verbunden werden, werden daher die Kontakte 40 zwischen die
Wandflächen 38a und 38b und die Kontakte 80 geklemmt, und sie werden fest sowohl gegen die
Wandflächen 38a und 38b als auch die Kontakte 80 gepreßt. Selbst wenn die Kontakte 40
kleiner und kürzer ausgeführt sind, um den Abstand der Kontakte 40 zu verringern, kommen
dementsprechend die Kontakte 40 und die Kontakte 80 elektrisch und wischend miteinander
mit einem hohen Kontaktdruck in Kontakt. Da die Kontakte 40 in zwei Reihen angeordnet
sind, so daß die ersten und zweiten Federelemente 42 und 44 der Kontakte 40 in den
gegenüberliegenden Reihen wechselseitig symmetrisch sind, werden außerdem die
entsprechenden Kräfte zwischen den Kontakten 40 und 80 zwischen den Reihen der Kontakte
40 ausgeglichen, so daß die Kontakte 40 und die Kontakte 80 mit einem hohen ausgeglichenen
Kontaktdruck miteinander in Kontakt kommen, wodurch es ermöglicht wird, daß ein
elektrischer Verbinder erhalten wird, der sichere elektrische Verbindungen bewirkt.
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Eine zweite Ausführung des elektrischen Verbinders der vorliegenden Erfindung wird
mit Bezugnahme auf Fig. 12-15 beschrieben.
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Der elektrische Verbinder der zweiten Ausführung wird durch die Form des
Kappenverbinders gekennzeichnet. Der Steckverbinder zeigt die gleiche Form wie der
Steckverbinder in der ersten Ausführung. Dementsprechend wird hier der Kappenverbinder
beschrieben.
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Der Kappenverbinder 90 ist mit einem Gehäuse 100 und Kontakten 120 ausgestattet.
Die Kontakte 120 sind in zwei Reihen längs der Länge des Gehäuses 100 ausgerichtet.
Verglichen mit den Kontakten 80 des Kappenverbinders 60, der in Fig. 6-9 gezeigt wird,
sind die Kontakte 120 mit einer Länge von etwa 9,0 mm länger. Das Gehäuse 100 ist mit
Stiften 102 und 104, die entsprechend in die Stiftlöcher 14a und 14b eingesetzt werden,
die in der Leiterplatte 14 gebildet sind, und einem Metallbefestigungsteil oder
Niederhalter 106 ausgestattet, der an eine Befestigungsanschlußfläche 14c auf der
Leiterplatte 14 gelötet ist. Außerdem erstrecken sich die Seitenwände 108 in der Richtung
der Länge des Gehäuses 100 und werden mit Öffnungen 108a gebildet. Diese Öffnungen sind
ein charakteristisches Merkmal des Kappenverbinders 90. Der Grund für das Bilden der
Öffnungen 108a wird nachfolgend beschrieben.
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Das Gehäuse 100 wird normalerweise aus einem synthetischen Harz hergestellt und
durch Spritzgießen bei Verwendung einer Form gebildet, die der Form des Gehäuses 100
entspricht. Die Kontakte 120 werden in das Gehäuse 100 eingesetzt, nachdem das Gehäuse 100
geformt wurde. Die Räume, in die die Kontakte 120 eingesetzt werden, werden in den
gespritzten Wänden des Gehäuses 100 gebildet, wobei lange, schlanke Stifte verwendet
werden, die als Lochstifte bekannt sind. Nachdem das Gehäuse 100 gespritzt wurde, werden
diese Lochstifte aus dem Gehäuse 100 entfernt. In Fällen, wo die Kontakte 120 lang sind,
sind die Lochstifte natürlich ebenfalls lang, so daß eine Gefahr besteht, daß ein Biegen
auftreten wird, wenn die Lochstifte aus dem Gehäuse 100 herausgezogen werden.
Dementsprechend werden die Öffnungen 108a in den Seitenwänden 108 des Gehäuses 100
gebildet, um das Verkürzen der Lochstifte selbst in den Fällen zu gestatten, wo die
Kontakte 120 lang sind. Durch Formen der Öffnungen 108a auf diese Weise ist es möglich,
eine Metall form in den Bereichen zu verwenden, die während des Spritzgießens den Öffnungen
108a entsprechen. Außerdem werden zwei kurze Lochstifte, die entsprechend von oben und
unten eingesetzt werden, in jedem Bereich verwendet, der einem Raum entspricht, in den
einer der Kontakte 120 eingesetzt werden soll. Durch Verwenden von zwei kurzen Lochstiften
auf diese Weise, um Räume für das Einsetzen der langen Kontakte zu bilden, ist es möglich,
das Biegen der Lochstifte zu verhindern, wenn sie aus dem Gehäuse 100 im Anschluß an das
Spritzgießen herausgezogen werden.
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Eine dritte Ausführung des elektrischen Verbinders der vorliegenden Erfindung wird
mit Bezugnahme auf Fig. 16-18 beschrieben.
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Der elektrische Verbinder 128 der dritten Ausführung wird durch Abschirmplatten
170, die an den Seitenflächen der Wände 158 des Gehäuses 152 des Kappenverbinders 150
befestigt sind, und durch die Form der Erdungskontakte unter den Kontakten des
Steckverbinders gekennzeichnet.
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Der elektrische Verbinder 128 der dritten Ausführung ist mit einem Steckverbinder
130 und einem Kappenverbinder 150 ausgestattet, die im wesentlichen in der Form dem
Steckverbinder 20 und dem Kappenverbinder 60 des elektrischen Verbinders 10 der ersten
Ausführung gleich sind, die in Fig. 1 bis 11 veranschaulicht wird. Erdungskontakte 134 und
Signalkontakte 136 sind im Gehäuse 132 des Steckverbinders 130 angeordnet. Außerdem sind
Erdungskontakte 154 und Signalkontakte 156 ebenfalls im Gehäuse 152 des Kappenverbinders
150 angeordnet. Außerdem sind Abschirmplatten 170 entsprechend an beiden Seitenflächen der
Wände 158 des Gehäuses 152 des Kappenverbinders 150 befestigt. Diese Befestigung wird
dadurch bewirkt, daß veranlaßt wird, daß die Abschirmplatten 170 relativ zum Gehäuse 152
gleiten, so daß entsprechende Vorsprünge 158a, die auf den Seitenflächen der Wände 158
gebildet werden, in die schmalen Abschnitte 172a der Öffnungen 172 gelangen, die in den
Abschirmplatten 170 gebildet werden. Brückenkontaktabschnitte S1 (an beiden Enden
gestützt), in denen Vertiefungen 174 gebildet werden, und Zungenelemente S2, die verwendet
werden, um einen Federkontakt mit den Erdungskontakten 154 des Kappenverbinders 150 zu
bewirken, werden auf den Abschirmplatten 170 gebildet.
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Wenn der Steckverbinder 130 und der Kappenverbinder 150 verbunden werden, kommen
die Brückenkontaktabschnitte S1 der Abschirmplatten 170 mit den Verlängerungen 134a der
Erdungskontakte 134 in Kontakt, und die Zungenelemente S2 kommen federnd mit den
Anschlußabschnitten 154a der Erdungskontakte 154 in Kontakt. Wenn es erforderlich ist,
können die Zungenelemente S2 und die Anschlußabschnitte 154a der Erdungskontakte 154
gelötet werden. Außerdem werden beim Montagevorgang die Anschlußabschnitte 154a der
Erdungskontakte 154 an die leitenden Anschlußflächen 14d auf der Leiterplatte 14 gelötet.
Dementsprechend kann die Wärme, die erzeugt wird, wenn der Kappenverbinder 150 auf die
Leiterplatte 14 montiert wird, genutzt werden, um die Zungenelemente S2 und die
Anschlußabschnitte 154a der Erdungskontakte 154 zu löten. Wie in Fig. 18 gezeigt wird,
kommen die Signalkontakte 136 und 156 nicht mit den Abschirmplatten 170 in Kontakt.
Außerdem weist das Gehäuse 152 des Kappenverbinders 150 vorstehende Abschnitte 159 und
Nuten 160 auf, die die vorstehenden Abschnitte 138 des Gehäuses 132 aufnehmen, woran die
Kontaktabschnitte S1 und die Verlängerungen 134a angeordnet sind. Der Montagevorgang ist
der folgende: die Abschirmplatten 170 werden zuerst am Gehäuse 152 des Kappenverbinders
150 befestigt, wonach die Kontakte 154 und 156 in dem Gehäuse 152 angeordnet werden. Das
Löten wird nur durchgeführt, wenn der Kappenverbinder 150 auf der Leiterplatte befestigt
wird. Vertiefungen 174 werden in der Abschirmplatte 170 gebildet, und diese Vertiefungen
174 stellen elektrisch einen Kontakt mit den Verlängerungen 134a der Erdungskontakte 134
her. Es wäre jedoch ebenfalls möglich, die Vertiefungen 174 wegzulassen. Im elektrischen
Verbinder dieser dritten Ausführung, wie sie vorangehend beschrieben wurde, können die
entsprechenden Erdungskontakte 134 und 154 durch Befestigen einer einzelnen Abschirmplatte
170 am Gehäuse 152 des Kappenverbinders 150 leicht verbunden werden.
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Fig. 19 veranschaulicht eine vierte Ausführung des elektrischen Verbinders der
vorliegenden Erfindung. Der Unterschied zwischen diesem elektrischen Verbinder und dem
elektrischen Verbinder der dritten Ausführung liegt in der Form der Abschirmplatten. In
den Abschirmplatten 180 des elektrischen Verbinders dieser vierten Ausführung werden keine
Vorsprünge in den Zungenelementen gebildet, um ein Durchhängen der Schlitze 182 zu
verhindern. Eine Wirkung, die der gleicht, die bei Verwendung der in Fig. 16 gezeigten
Abschirmplatten 170 erhalten wird, kann ebenfalls bei Verwendung dieser Abschirmplatten
180 erhalten werden.
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Im elektrischen Verbinder der vorliegenden Erfindung, wie sie vorangehend
beschrieben wurde, werden die ersten Kontakte zwischen die Wandflächen und die zweiten
Kontakte geklemmt, und sie werden daher fest gegen sowohl die Wandfläche als auch die
zweiten Kontakte gepreßt, wenn der erste und zweite Verbinder miteinander verbunden
werden. Dementsprechend kann sogar in den Fällen, wo die Kontakte kleiner und kürzer
ausgeführt sind, um den Abstand der Kontakte zu verringern, veranlaßt werden, daß die
ersten Kontakte und die zweiten Kontakte in elektrischen Kontakt miteinander mit einem
hohen Kontaktdruck kommen können. Da die ersten Kontakte in zwei Reihen ausgerichtet sind,
so daß die ersten und zweiten Federelemente in den gegenüberliegenden Reihen wechselseitig
symmetrisch sind, werden außerdem die entsprechenden Kräfte von den Wandflächen und den
zweiten Kontakten zwischen den zwei Reihen ausgeglichen, so daß die ersten Kontakte und
die zweiten Kontakte mit einem hohen ausgeglichenen Kontaktdruck elektrisch miteinander
verbunden werden können, wodurch es ermöglicht wird, daß ein elektrischer Verbinder
erhalten wird, der eine sichere elektrische Verbindung bewirkt.