DE6942949U - Thermostat mit dehnstoffgefuelltem fuehler - Google Patents
Thermostat mit dehnstoffgefuelltem fuehlerInfo
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Description
Patentanwalt DIPL.-INQ. BERTHOLD SCHMID
STUTTQART S · FA LB E N H E N N E N 5 TR A S S E 17 · TELEFON (0711) 708811S
8861
Heinrich Braukmann
o950 Hosbach-Waldstadt Drosselv:eg 8
o950 Hosbach-Waldstadt Drosselv:eg 8
Thermostat mit dehnstoffgefülltem Fühler
Die Erfindung bezieht sich auf einen Thermostaten mit einem dehnstoffgefüllten Fühler und einem Arbeitselement, wobei
der Fühler rohrartige Gestalt besitzt, über seinen Innen-
und Außenmantel mit dem zu fühlenden Medium in Kontakt steht und mittels eines Kanals, einer Leitung oder dergleichen mit dem Arbeitsraum des Thermostaten verbunden ist.
Ein derartig ν Thermostat ist bereits vorgeschlagen worden
und er zeigt auch ganz vorzügliche Eigenschaften. Diese sollen jedoch durch die vorliegende Erfindung noch weiter
verbessert worden. Insbesondere ist angestrebt, die wirksame Fühleroberfläche noch mehr zu vergrößern. Zur Lösung
dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß der Fühler aus einem spiralig zu einer Rohrform gewickelten
Röhrchen besteht, wobei das eine Röhrchenende verschlossen und das andere in den Kanal oder dergl. mündet. Das zu fühlende
Medium, also im Falle einer Raumtemperatur regelung
die Raumluft, kann dieses aus einzelnen Windungen aufgebaute
Rohr innen und außen umströmen. Aulgrund der Spiralkonstruktion
ist auf jeden Fall gewährleistet, daß axe Luft beispielsweise
am einaa Rohrende einströmen und am anderen ausströmen
kann. Bei eng anliegenden Windungen entsteht am Innen- und Außenmantel des Rohres gewissermaßen eine gerippte Oberfläche.
Wenn jedoch gem. einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung die Windungen des das Rohr bildenden Fühlers
einen gegenseitigen Abstand aufweisen, so kann das zu fühlende
Medium längs una quer durch das "Rohr" strömen und finder
dabei eine optimal große Kontaktfläche vor.
Um eine gewisse Versteifung des Fühlers zu erreichen, ist es sehr zweckmäßig, daß er in Achsrichtung von einem mit dem
Arbeiteelement verbundenen Tragarm, Dorn oder dergl. durchdrungen ist, mit dessen freien -^nde das freie Ende des Röhrchens verbunden, insbes. verlötet ist. Dabei ist es sehr vorteilhaft, daß das freie Dornende scheibenförmige Gestalt
besitzt und sich die letzte Spiralwindung bzw. -windungen
an den Mantel dieser Scheibe anschmiegt bzv*. anschmiegen.
Eine Befestigung des der Scheibe zugeordneten Rohrendes
kann demnach auch durch die radiale Spannung erzielt werden, die beim Aufziehen der letzten Windung oder Windungen
auf diese Scheibe entstehen. Es sei noch bemerkt, daß derselbe Effekt zu erzielen ist, wenn man nicht die letzte oder
letzten Windungen sondern eine oder einige Windungen an beliebiger Stelle des Rohres mit dieser Scheibe verbindet.
Bei besonders langen Fühlern kann der Dorn auch zwei oder mehrere im Abstand voneinander befestigte Scheiben zur Verbindung
mit den zugeordneten Rohrwindungen besitzen.
Eine andere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß das Rohr zumindest teilweise über das Gehäuse des
Arbeitselementes gestülpt ist. Man spart hierbei also eine spezielle Befestigungsvorrichtung für das Rohr undiützt
dar bereits vorhandene Gehäuse des Thermostaten in besonders
günstiger Weise aus. Diese Bauform ist trotz der großen Kontaktfläthe außerordentlich kompakt. Es sei noch vermerkt,
daß die einzelnen Windungen nicht unbedingt am Gehäusemantel anliegen müssen. Denkbar ist es auch, beispielsweise nur eine
oder wenige Windungen zur Erzeugung der erwähnten Radialfesthaltespannung
anzulegen.
Eine weitere sehr nützliche Variante ist dadurch gekennzeichnet, daß das Röhrchen zu einer ebenen Spirale gewickelt
ist.
In der Zeichnung sind drei verschiedene Ausführungsformen der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine erste Ausftmrungsform, teilweise längsgeschnitt^n,
Pig. 2 eine zweite Ausführungsform, ebenfalls teilweise
längs geschnitten,
Fig. 3 die dritte Ausführungsform mit längs geschnittenem
Arbeitselement.
Der Thermostat besteht bei sämtlichen Ausführungsbeispielen aus einem in gleicher Weise ausgebildeten Arbeitseiement 1
und einem damit verbundenen mit Dehnstoff gefüllten Fühl er 2-4. Über einen A.anal 6 des Gehäuses 7 steht der Fühler
mit dem Arbeitsraum ö des Arbeiteelementes 1 in Verbindung,
der ebenfalls völlig mit Dehnstoif ausg3füllt ist. In diesen
Arbeitsraum 8 ragt ein an sich bekanntes hutförmiges, aus Gummi oder dergl. hergestelltes Element 9 hinein. Sein Rand
10 dient zur Abdichtung des mit einem Deckel 11 verschlossenen Gehäuses 7 und. in seine Bohrung 12 ragt der Arbeitskolben 13 mit kegelförmigem Ende 27 hinein.
Der Fühler 2 besteht aus einem spiralig zu einer Rohrform 14 gewickelten Röhrchen 15 mit kreisrundem Querschnitt. Die
einzelnen Spiralwindungen haben einen gegenseitigen Abstand 16. Das zu fühlende Medium kann zwischen den Spiralwindungen
in Richtung der Pfeile 17, 18 in das Innere des Rohres einströmen und zwischen anderen Windungen oder am Ende 19
Rohres in Richtung der Pfeile 20, 21 wieder abströmen.
Mit dem Boden 26 des Gehäuses 7 ist ein Tragdorn 23 einstückig
gefertigt, an dessen freiem Ende 24 eine Scheibe
25 befestigt ist. Dieser Dorn durchragt also das Innere
des Rohres 14-,dessen letzte Windung 22 auf die Scheibe
25 aufgezogen ist. Eine zusätzliche Befestigung kann dadurch
erzielt werden, daß man diese letzte Rohrwindung ganz oder teilweise mit der Scheibe 25 verlötet oder verklebt.
Bei der Ausführungsform gem. Fig. 2 ist das aus dem
Röhrchen gewickelte Rohr des Fühlers über das Gehäuse 7 des Arbeits element s 1 gestülpt. Es entsteht auf diese Weise
eine besonders kompakte Bauform. Die Windungen liegen hier alle am Gehäuseaußenmantel an, jedoch ist es durchaus auch
denkbar, lediglich eine oder wenige Windungen zur Erzielung einer entsprechenden Haltewirkung eng am Gehäuse anliegen
zu lassen, während dann die restlichen Windungen einen gewissen Abstand davon aufweisen.
Beim dritten Aus führungs bei spi el ist das Röhrchen zu einer
ebenen Spirale gewickelt, d.h. die Länge des Rohres 14-ist in diesem Falle identisch mit der Stärke des Röhrchere
Da die einzelnen Windungen dieser ebenen Spirale einen gewissen Abstand 28 voneinander aufweisen, steht bei diesem
Ausführungsbeispiel ebenfalls eine sehr große Kontaktfläche
zur Verfügung.
AO42Q49
Claims (6)
1. Thermostat mit einem dehnstoffgefüllten Fühler
und einem Arbeitselement, wobei der Fühler rohrartige Gestalt besitzt, über seinem Innen- und
Außenmantel mit dem zu fühlenden Medium in Kontakt steht und mittels eines Kanals, einer Leitung oder
dergl. mit dem Arbeitsraum des Thermostaten verbunden
ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühler (2, 35 4-) aus einem spiralig zu einer Rohrform (1A-)
gewickelten Röhrchen besteht, wobei das eine Röhrchenende verschlossen und das andere in den Kanal (6)
oder dergl. mündet.
2. Thermostat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Windungen des das Rohr (14) bildenden Fühlers
(2, 3, 4) einen gegenseitigen Abstand (]6) aufweisen.
3· Thermostat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Fühler (2,3,4,) in Achsrichtung von einem mit dem Arbeitselement (1) verbundenen Tragarm, Dorn
(23) oder dergl. durchdrungen ist, mit dessen freiem üinde (25) das freie Ende des Röhrchens verbunden, insbesondere
verlötet :.st.
•9429-49
It » I
4. Thermostat nach Ai^pruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß dar freie Dornende (25) scheibenförmige Gestalt besitzt und sich die letzte Spiralwindung (22) bzw.
-windungen an den Mantel dieser Scheibe anschmiegt bzw. -schmiegen.
5. Thermostat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Rohr (14) zumindest teilweise über das Gehäuse (7) des Arbeiteelements (1) gestülpt
ist.
6. Thermostat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Röhrchen zu einer ebenen Spire.le (4) gewickelt
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19696942949 DE6942949U (de) | 1969-11-03 | 1969-11-03 | Thermostat mit dehnstoffgefuelltem fuehler |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19696942949 DE6942949U (de) | 1969-11-03 | 1969-11-03 | Thermostat mit dehnstoffgefuelltem fuehler |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6942949U true DE6942949U (de) | 1970-02-05 |
Family
ID=34126472
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19696942949 Expired DE6942949U (de) | 1969-11-03 | 1969-11-03 | Thermostat mit dehnstoffgefuelltem fuehler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6942949U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2390749A1 (de) | 2010-05-25 | 2011-11-30 | Behr Thermot-tronik GmbH | Dehnstoffarbeitselement |
-
1969
- 1969-11-03 DE DE19696942949 patent/DE6942949U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2390749A1 (de) | 2010-05-25 | 2011-11-30 | Behr Thermot-tronik GmbH | Dehnstoffarbeitselement |
| DE102010029285A1 (de) * | 2010-05-25 | 2011-12-01 | Behr Thermot-Tronik Gmbh | Dehnstoffarbeitselement |
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