DE69411237T2 - Langkörper mit verbesserter Befestigungslippe - Google Patents

Langkörper mit verbesserter Befestigungslippe

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DE69411237T2
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    • B60—VEHICLES IN GENERAL
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    • B60J10/00—Sealing arrangements
    • B60J10/70—Sealing arrangements specially adapted for windows or windscreens
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    • B60J10/75—Sealing arrangements specially adapted for windows or windscreens for sliding window panes, e.g. sash guides for sealing the lower part of the panes
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B60J10/33—Sealing arrangements characterised by the fastening means using integral U-shaped retainers characterised by the configuration of the retaining lips

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Seal Device For Vehicle (AREA)
  • Sealing With Elastic Sealing Lips (AREA)
  • Gasket Seals (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen langgestreckten Körper, insbesondere auf ein Profil, der bzw. das eine Lippe für die verbesserte Befestigung, insbesondere auf dem Rand eines Blechs oder einer Vereinigung von Blechen, umfaßt.
  • In der Automobilindustrie ist es üblich, Befestigungslippen zu verwenden, die in einer Aussparung bzw. Vertiefung angeordnet sind, um die Verbindung, genannt Anheften bzw. Aufklemmen, von Profilen, und insbesondere von Dichtungen aus Elastomer, auf einem Blechrand sicherzustellen. Eine solche Lippe stützt sich auf dem Blech ab und widersetzt sich einem Ziehen für das Abklemmen des Dichtungsprofils, d.h. einem Zug, der dazu geeignet ist, das Lösen des Profils und des Rands herbeizuführen.
  • Ein Verfahren für den nichtautorisierten Zugang in Kraftfahrzeugen zu dem Zweck, das Fahrzeug oder seinen Inhalt zu stehlen, besteht darin, eine Dichtung einer Fensterscheibe loszureißen, um von außerhalb des Fahrzeugs eine Betätigungseinrichtung für das Öffnen der Tür oder des Fensters zu betätigen.
  • Die Anmelderin hat es in Betracht gezogen, die Zugkraft, die zum Losreißen des Profils notwendig ist, durch Erhöhen der Auflagekraft der Lippe auf dem Blech zu erhöhen. Unglücklicherweise führt das ebenfalls eine Erhöhung der Kraft herbei, die zum Aufklemmen bzw. Anheften des Profils notwendig ist, was in gewissen Fällen für den Kraftfahrzeugkonstruktur nicht akzeptabel ist.
  • GB-A-2 006 309 beschreibt ein Profil, das eine Montagelippe hat, die mit Zähnen versehen ist. Jeder Zahn ist ein massives Teil, welches sich direkt dem Losklemmen des Profils durch Reibung widersetzt.
  • Es ist infolgedessen ein Ziel der vorliegenden Erfindung, einen langgestreckten Körper, insbesondere ein Dichtungsprofil, anzubieten, der bzw. das eine wesentliche Kraft des Losklemmens notwendig macht.
  • Es ist ebenfalls ein Ziel der vorliegenden Erfindung, einen solchen langgestreckten Körper anzubieten, der eine geringe Kraft des Aufklemmens bzw. Anheftens notwendig macht.
  • Diese Ziele werden gemäß der Erfindung erreicht durch einen langgestreckten Körper, insbesondere ein Profil, der bzw. das eine Befestigungslippe hat, wobei diese Lippe selbst mit einer Lippe versehen ist, welche die Auflagekraft der Befestigungslippe erhöht, wenn man eine Zugkraft des Ab- bzw. Losklemmens ausübt.
  • Der Einsatz von Hilfslippen, welcher eine Flexibilität dieses Elements zur Folge hat, erhöht die Kraft des Ab- bzw. Losklemmens durch Aufdrücken der Hauptlippe auf die Wand.
  • Die Erfindung hat hauptsächlich ein Profil zum Gegenstand, das eine Befestigungslippe hat, die dazu geeignet ist, sich gegen eine Montagefläche anzulegen bzw. zu stützen, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungslippe wenigstens eine Hilfslippe hat, die sich auf die Montageoberfläche anlegt bzw. stützt und die Befestigungslippe auf die Montageoberfläche aufrückt bzw. -legt, wenn man auf das Profil eine Demontagekraft ausübt, derart, daß die Stärke der Kräfte erhöht wird, welche zur Demontage des Profils von der Montageoberfläche notwendig sind.
  • Gemäß verschiedenen Ausführungsarten der Erfindung:
  • - ist die Hilfslippe an der Basis der Befestigungslippe angebracht.
  • - ist die Befestigungslippe auf einer ersten Wand einer Montageaussparung bzw. -vertiefung angeordnet.
  • - ist eine zweite Wand der Nontageaussparung bzw. -vertiefung mit einem Andruck- bzw. Anlageelement versehen, das im wesentlichen gegenüber der Montagelippe angeordnet ist.
  • - ist die Befestigungslippe mit einer Mehrzahl von Hilfslippen versehen, wobei jede Hilfslippe dazu geeignet ist, sich gegen eine Oberfläche des Montageprofils anzulegen bzw. zu stützen, insbesondere einen Rand von Blech oder einer Zusammenstellung bzw. Vereinigung von Blechen unterschiedlicher Dicken, die bzw. der in die Aussparung bzw. Vertiefung eindringt.
  • - ist das genannte Profil ein Dichtungsprofil, insbesondere für die Automobilindustrie, insbesondere vom Typ Abstreifer, Türdichtung, Kofferraumdichtung oder Gleitführung.
  • - hat sie Elemente, die aus Elastomer hergestellt sind.
  • - hat sie Elemente, die aus Plastomer hergestellt sind.
  • Gegenstand der Erfindung ist ferner ein Verfahren zum Aufklemmen bzw. Anheften eines Profils, dadurch gekennzeichnet, daß es einen Schritt enthält, der darin besteht, einen Rand eines Blechs oder einer Zusammenstellung von Blechen in eine Montagevertiefung bzw. -aussparung bis zum Erhalten einer Anlage der Montagelippe und der Hilfslippe gegen eine Oberfläche des genannten Rands eindringen zu lassen.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung läßt sich anwenden auf die Montage einer Dichtung für die Kraftfahrzeugindustrie.
  • Die Erfindung läßt sich besser mittels der nachstehenden Beschreibung und der beigefügten Figuren verstehen, die als nichtbeschränkende Beispiele gegeben werden und in denen:
  • - die Figur 1 ein Querschnitt eines Profils von bekannter Art ist;
  • - die Figur 2 ein Querschnitt durch ein erstes Ausführungsbeispiel eines Profils gemäß der vorliegenden Erfindung ist;
  • - die Figur 3 ein Querschnitt eines zweiten Ausführungsbeispiels eines Profils gemäß der vorliegenden Erfindung ist, das auf dem Rand eines Blechs angebracht ist;
  • - die Figur 4 eine Querschnittsansicht des Profils der Figur 3 ist, das auf dem Rand einer Zusammenstellung von zwei Blechen angebracht ist;
  • - die Figur 5 eine Kurve ist, welche die Aufklemm- bzw. Anheftkraft des Profils der Figur 1 veranschaulicht;
  • - die Figur 6 eine Kurve ist, welche die Ab- bzw. Losklemmkraft des Profils der Figur 1 veranschaulicht;
  • - die Figur 7 eine Kurve ist, welche die Aufklemm- bzw. Anheftkraft des Profils gemäß der Erfindung von Figur 2 veranschaulicht;
  • - die Figur 8 eine Kurve ist, welche die Ab- bzw. Losklemmkraft des Profils gemäß der Erfindung von Figur 2 veranschaulicht.
  • In den Figuren 1 bis 8 sind die gleichen Bezugszeichen zum Bezeichnen der gleichen Elemente verwendet.
  • In der Figur 1 kann man einen Abstreifer 1 von bekannter Art sehen, der eine Dichtungslippe 3 und eine Montageaussparung bzw. -vertiefung 5 hat, von der eine erste Wand eine kleine Montagelippe 7 und eine große Montagelippe 9 hat, und deren gegenüberliegende Wand zwei Anlage- bzw. Stützelemente 11 hat. Der Abstreifer 1 ist auf dem Rand 13 einer Zusammenstellung bzw. eines Satzes von zwei Blechen 15 und 17 angebracht. In dem aufgeklemmten bzw. angehefteten Zustand, der in der Figur 1 veranschaulicht ist, stützen sich die Montagelippen 7 und 9 gegen eine Fläche des Blechs 15, während sich die Anlage- bzw. Stützelemente 11 gegen die entgegengesetzte Fläche des Blechs 17 stützen bzw. anlegen. Das Aufklemmen bzw. Anheften des Abstreifers 1 wird dadurch erzielt, daß man eine Kraft gemäß dem Pfeil 19 ausübt. In der Figur 5 kann man die während des Aufklemmens bzw. Anheftens auszuübende Kraft F in Abhängigkeit von der Verlagerung D gemäß dem Pfeil 19 sehen. Wie man sehen kann, ist die maximal auszuübende Kraft gleich 18 N für eine Verlagerung von im wesentlichen gleich 20 mm. Das Ab- bzw. Losklemmen wird dadurch erzielt, daß man eine Kraft gemäß dem Pfeil 21 ausübt. Die zum Erhalten einer Verlagerung D notwendige Kraft F ist in der Figur 6 veranschaulicht. Wie man aus dieser Kurve ersehen kann, ist eine Kraft von 8 N ausreichend, um dieses Ab- bzw. Losklemmen sicherzustellen.
  • In der Figur 2 kann man einen Abstreifer 23 gemäß der vorliegenden Erfindung sehen, der im wesentlichen die gleiche Konfiguration wie der Abstreifer 1 der Figur 1 hat, aber bei dem die Basis der Montagelippe 9' eine Hilfslippe 25 hat. Das Vorhandensein der Hilfslippe 25 erhöht die Aufklemm- bzw. Anheft- und die Ab- bzw. Losklemmkraft. Dieses ist einerseits in der Figur 7 veranschaulicht, in welcher man die Aufklemm- bzw. Anheftkraft F für 100 mm der Dichtung, ausgedrückt in N, in Abhängigkeit von der Strecke D, ausgedrückt in mm, sehen kann, und andererseits in der Figur 8, in welcher man die Kraft F des Ab- bzw. Losklemmens für 100 mm der Dichtung, ausgedrückt in N, und in Abhängigkeit von der Strecke D, ausgedrückt in mm, sehen kann. Die Aufklemm- bzw. Anheftkraft ist mit Bezug auf jene der Dichtung der Figur 1 nur mäßig bis zum Maximum M3 erhöht worden, wo sie gleich 37 N ist, während im Gegensatz hierzu die Ab- bzw. Losklemmkraft in extrem wesentlichen Proportionen erhöht worden ist, da sie im Maximum M4 73 N erreicht. Nach diesem Maximum nimmt die Ab- bzw. Losklemmkraft gemäß dem Pfeil 21 stark ab, und in einem von zwei Fällen tendiert sie nach 0. In den 50% der übrigen Fälle erlebt man eine Rückkehr der großen Montagelippe 9', was für eine Erhöhung der Kraft gemäß dem Pfeil 21 mit einem Durchgang durch das Maximum M6, welches 102 N entspricht, sorgt.
  • Die Kurven der Figuren 5 bis 8 sind mit einem Rand 13 eines Blechs von 1,5 mm Dicke erhalten worden.
  • Um ihre gesamte Wirksamkeit zu erhalten, d.h. um die Anlage der Lippe 9 gegen das Blech 15 sicherzustellen, muß sich die Lippe 25 gegen dieses Blech stützen bzw. anlegen. Daraus ergibt sich, daß die Form bzw. Abmessung der Hilfslippe 25 vorteilhafterweise von der Dicke des Rands des Blechs 13 abhängt, auf welches man das Profil 23 gemäß der vorliegenden Erfindung aufklemmen bzw. anheften soll. In dem Beispiel, das in der Figur 2 veranschaulicht ist, ist die Montagelippe 9' mit einer Hilfslippe 25 versehen, deren Dimensionen an die Dicke des Rands 13 der Bleche 15 und 17 angepaßt sind.
  • In einer Variante, wie sie in den Figuren 3 und 4 veranschaulicht ist, kann das Profil 23 gemäß der vorliegenden Erfindung mit einer Mehrzahl von Hilfslippen 25.1 und 25.2 versehen sein. In dem Beispiel, das in der Figur 3 veranschaulicht ist, ist der Abstreifer 23 auf einem einzigen Blech 15 aufgeklemmt. In diesem Fall ist es die Hilfslippe 25.1, welche die Auflage der Montagelippe 9' auf dem Blech 15 in dem Fall eines Losklemmens gemäß dem Pfeil 21 sicherstellt.
  • Im Gegensatz hierzu ist in dem Beispiel, welches in der Figur 4 veranschaulicht ist, das Profil 23 auf einen Rand 13 einer Zusammenstellung aus einem Blech 15 und einem Blech 17 aufgeklemmt, deren Dicke im wesentlichen das Doppelte jener des Blechs 15 ist. In diesem Fall ist es die Lippe 25.2, welche sich, indem sie sich gegen das Blech 15 anlegt und indem sie den Druck der Lippe 9' auf das Blech 15 erhöht, dem Losklemmen gemäß dem Pfeil 21 entgegenstellt.
  • Es versteht sich, daß die vorliegende Erfindung nicht auf ein Profil beschränkt ist, das zwei Hilfslippen 25.1 und 25.2 hat, sondern sich auch auf Profile anwenden läßt, die 3, 4, 5, 6 oder mehr Hilfslippen haben.
  • Es versteht sich, daß die vorliegende Erfindung nicht auf Abstreifer beschränkt ist, sondern sich auf jedes Profil anwen den läßt, das eine Lippe 9' für die Montage auf einem Rand hat, und insbesondere auf Dichtungsprofile, wie innere oder äußere Abstreifer, Dichtungsprofile, Kofferraumdichtungen, Gleitführungen bzw. -bahnen, die z.B. aus Elastomer und/oder Plastomer hergestellt sind.
  • Die vorliegende Erfindung läßt sich hauptsächlich auf Dichtungen für die Kraftfahrzeugindustrie anwenden.

Claims (10)

1. Profil, das eine Befestigungslippe hat, die geeignet ist, sich auf einer Montagefläche anzulegen bzw. abzustützen, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungslippe (9') wenigstens eine Hilfslippe (25, 25.1, 25.2) hat, die sich auf der Montagefläche anlegt bzw. abstützt und die Befestigungslippe (9') auf die Montagefläche auflegt bzw. aufdrückt, wenn man auf das Profil eine Demontagekraft ausübt, derart, daß die Stärke der Kräfte, die zur Demontage des Profils von der Montagefläche notwendig sind, erhöht wird.
2. Profil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfslippe (25, 25.1, 25.2) an der Basis der Befestigungslippe (9') angebracht ist.
3. Profil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungslippe (9') auf einer ersten Wand einer Montageaussparung bzw. -vertiefung (5) angeordnet ist.
4. Profil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite Wand der Montageaussparung bzw. -vertiefung (5) mit einem Auflage- bzw. Abstützungselement (11) versehen ist, das im wesentlichen gegenüber der Montagelippe (9') angeordnet ist.
5. Profil nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungslippe (9') mit einer Mehrzahl von Hilfslippen (25.1, 25.2) versehen ist, wobei jede Hilfslippe dazu geeignet ist, sich auf einer Oberfläche eines Montageprofils anzulegen bzw. abzustützen, insbesondere einem Rand eines Blechs oder einer Zusammenstellung von Blechen (13) mit unterschiedlichen Dicken, die bzw. der in die Montageaussparung bzw. -vertiefung (5) eindringt.
6. Profil nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das genannte Profil ein Dichtungsprofil, insbesondere für die Kraftfahrzeugindustrie, ist, insbesondere vom Typ Abstreifer, Türdichtung, Kofferraumdichtung oder Gleitführung bzw. -bahn.
7. Profil nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es aus Elastomer ausgebildete Elemente hat.
8. Profil nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es aus Plastomer ausgebildete Elemente hat.
9. Verfahren zum Aufklemmen bzw. Anheften eines Profils nach irgendeinem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß es einen Schritt hat, der darin besteht, einen Rand (13) eines Blechs (15) oder einer Zusammenstellung von Blechen (15, 17) in eine Montageaussparung bzw. -vertiefung (5) eindringen zu lassen, bis man eine Auflage bzw. Abstützung der Montagelippe (9') und der Hilfslippe (25) auf einer Oberfläche des genannten Rands (13) erreicht.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das genannte Verfahren ein Montageverfahren für eine Dichtung für die Kraftfahrzeugindustrie ist.
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