DE69409807T2 - Magnetischer Detektor der Bewegung eines Gegenstands - Google Patents

Magnetischer Detektor der Bewegung eines Gegenstands

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Description

  • Die Erfindung betrifft einen Detektor eines auf eine Bewegung zurückgehenden Abstands zur Erfassung der Größe der Bewegung eines Objekts.
  • Verschiedene solcher Detektoren eines auf eine Bewegung zurückgehenden Abstands wurden bereits geschaffen.
  • So wird beispielsweise ein Detektor eines auf eine Bewegung zurückgehenden Abstands, der in der ungeprüften japanischen Patentveröffentlichung 2-302611 (und DE-A-3914400) offenbart ist, zur Messung der Bewegung eines Bremspedals in einem Kraftfahrzeug verwendet.
  • Dieser Detektor eines auf eine Bewegung zurückgehenden Abstands weist einen Kolben auf, der durch eine erste Druckfeder in einem Zylinder gehalten und durch eine zweite Druckfeder mit einem Bremspedal verbunden ist. Die erste Druckfeder ist starrer als die zweite, so dass der Pedalhub, der durch die zweite Druckfeder auf den Kolben wirkt, durch die starrere erste Druckfeder verkürzt wird. Der so verkürzte Pedalhub wird von einem Detektor erfasst. Mit anderen Worten: Der relativ große Pedalhub wird durch Messung des verkürzten Kolbenhubs erfasst.
  • Da bei dieser Anordnung der Pedalhub in Form des verkürzten Kolbenhubs erfasst wird, ist die Auflösung der Erfassung, die beispielsweise mittels eines Magnets und eines Hall-Sensors erfolgt, schlecht. Außerdem ist die Ansprechempfindlichkeit ebenfalls nicht gut, da Federn zur Verkürzung des Hubs verwendet werden.
  • Darüber hinaus wird bei dieser Anordnung die Erfassungsgenauigkeit durch das Verhältnis der Starrheit zwischen der ersten und der zweiten Druckfeder bestimmt. Daher ist es schwierig, die Genauigkeit mit hoher Wiederholbarkeit einzustellen. Außerdem ändert sich die Starrheit der Federn meist im Laufe der Zeit, was zu Erfassungsfehlern führen kann.
  • Bei einem in der ungeprüften japanischen Gebrauchsmusterveröffentlichung 2-82604 offenbarten Sensor für den Hub einer Aufhängung treten diese Probleme nicht auf. Er weist ein Hüllenelement auf, das auf einer Kolbenstange eines zylindrischen Stoßdämpfers angeordnet ist, und dessen Außenumfang in axialer Richtung der Kolbenstange konisch zuläuft. Ein Abstandssensor, der mit Hochfrequenz-Induktion oder elektrostatischer Induktion arbeitet, ist gegenüber der Kegelfläche des Hüllenelements auf dem Zylinder befestigt, so dass der Abstand zwischen der Kegelfläche des Hüllenelements und dem Lückensensor sich linear mit dem Kolbenhub ändert. Da dieser Abstand direkt in den Hub der Kolbenstange umgewandelt wird, kann der Hub mit einer besseren Reaktion, höherer Genauigkeit und größerer Wiederholbarkeit erfasst werden. Darüber hinaus ist es weniger wahrscheinlich, dass sich die Messwerte mit der Zeit ändern.
  • Die Erfassungsgenauigkeit dieses Sensors für den Hub einer Radaufhängung hängt zum großen Teil von der Maßgenauigkeit des Hüllenelements ab. Daher muss das Hüllenelement mit hoher Genauigkeit zerspant werden. Dies führt zu relativ hohen Herstellungskosten der gesamten Vorrichtung.
  • Darüber hinaus offenbart das europäische Patent EP-A-0 325 787 einen Wellenpositionssensor zur Erfassung der Position einer mehrere Umdrehungen ausführende Welle. Die Rotation der mehrere Umdrehungen ausführenden Welle wird über eine mehrere Umdrehungen ausführende Schraube und eine nicht-drehbare Mutter in eine lineare Bewegung umgewandelt. Auf der nicht-drehbaren Mutter ist ein Magnet befestigt. Die lineare Bewegung des Magneten wird unter Verwendung einer oder mehrerer magneto-resistiver Strukturen in ein elektrisches Signal umgewandelt. Ein Paar Flussplatten werden auf jeder Seite der linearen Bahn des Magneten angeordnet, wobei mindestens ein schmaler Spalt gegenüber einem Ende der linearen Bahn des Magneten verbleibt. In jedem schmalen Spalt dieser Art ist eine einzige magneto-resistive Struktur angeordnet. Eine elektrische Schaltung misst den Widerstand der einen oder mehreren magneto-resistiven Strukturen, wobei dieser Widerstand mit dem magnetischen Fluss variiert, und erzeugt ein elektrisches Positionssignal, das die Drehposition der mehrere Umdrehung ausführenden Welle anzeigt.
  • Die britische Schrift GB-A-2 272 060 offenbart einen Detektor eines auf eine Bewegung zurückgehenden Abstands gemäß dem Oberbegriff der Ansprüche 1, 4 und 5. Mit dieser Anordnung wird der effektive Arbeitsbereich eines Aktivierungsmagneten auf einem Positionserfassungs-Array von Festkörper-Hallefekt-Bauelementen verbessert, indem Flusskonzentrationselemente verwendet werden, die den Fluss entlang dem Array der Erfassungsvorrichtungen leiten. Die Elemente sind eine Anzahl von Stäben, die jeweils eine magnetische Permeabilität aufweisen, die im Wesentlichen größer ist als die des freien Raums, und die zwischen jedem Paar von Erfassungsvorrichtungen mit diesen fluchtend in dem Array angeordnet sind. Diese Anordnung wird verwendet, um eine Fluidhöhe zu erfassen, wobei der Magnet mit einem Schwimmer auf der Innenseite einer Wandung eines Tanks gekoppelt ist. Das magnetische Betätigungsmittel ist vorzugsweise ein rohrförmig ausgebildeter Ringmagnet.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Detektor eines auf eine Bewegung zurückgehenden Abstands zu schaffen, der einfach aufgebaut ist und daher kostengünstig hergestellt werden kann und der die Bewegung eines Objekts mit hoher Ansprechempfindlichkeit, Genauigkeit und Wiederholbarkeit und geringer Veränderung im Laufe der Zeit erfassen kann.
  • Die Erfindung löst diese Aufgabe jeweils mit den Merkmalen der Ansprüche 1, 4 und 5.
  • Bei der vorliegenden Erfindung wird durch den magnetischen Körper und den Magneten, die einander gegenüberliegen, ein magnetischer Kreis gebildet. Die magnetischen Flüsse, die durch den Magneten erzeugt werden, werden auf den magnetischen Körper gerichtet.
  • Die Anzahl der Flüsse des Magneten, die durch den magnetischen Körper fokussiert werden, ändert sich mit dem relativen Abstand zwischen dem magnetisch sensitiven Element und dem Magneten. Daher kann die relative Position zwischen dem magnetischen Körper und dem Magneten durch das magnetisch sensitive Element, das an dem magnetischen Körper befestigt ist, erfasst werden.
  • Der magnetische Körper weist einen Bereich auf, der sich entlang einer Bahn des Magneten erstreckt und gegenüber dem Magneten angeordnet ist, so dass ein magnetischer Kreis entlang der magnetischen Bahn gebildet wird. Daher verbessert sich die Sensitivitätsverteilung des magnetisch sensitiven Elements entlang der magnetischen Bahn.
  • Da die magnetischen Flüsse, die sich relativ entlang dem Magneten bewegen, durch den magnetischen Körper fokussiert werden, verbessert sich bei dieser Anordnung die Sensitivität des magnetisch sensitiven Elements und damit seine Auflösung.
  • Bei der Anordnung, bei der die Pole des Magneten parallel zu der magnetischen Bahn angeordnet sind, bei der der magnetische Körper die Form einer kegelstumpfartigen Pyramide hat, deren Grundfläche dem Magneten gegenüberliegt, und bei der das magnetisch sensitive Element auf der Spitze der kegelstumpfartigen Pyramide angeordnet ist, werden die magnetischen Flüsse des Magneten, die auf die Grundfläche der kegelstumpfartigen Pyramide fokussiert werden, zur Endfläche der Spitze der kegelstumpfartigen Pyramide geführt.
  • Wenn bei dieser Anordnung die Richtung, in der das magnetisch sensitive Element, das auf der Spitze der kegelstumpfartigen Pyramide befestigt ist, das magnetische Feld erfasst, beispielsweise senkrecht zu der magnetischen Bahn vorgesehen ist, so erfasst es die vertikale Komponente der magnetischen Flüsse, die vom Nordpol des Magnets zu dessen Südpol gerichtet sind, d.h. die magnetischen Flüsse, die vom Nordpol des Magneten auf den magnetischen Körper gerichtet sind, und die magnetischen Flüsse, die von dem magnetischen Körper auf den Südpol des Magneten gerichtet sind.
  • Wenn sich also der Magnet in der Mitte der Grundfläche des magnetischen Körpers befindet, erfasst das magnetisch sensitive Element dieselbe Anzahl von magnetischen Flusslinien, jedoch in entgegengesetzten Richtungen. Da derartige magnetische Flüsse einander neutralisieren, wird kein Ausgangssignal erzeugt.
  • Wenn sich jedoch andererseits der Magnet an einem der Enden der Grundfläche des magnetischen Körpers befindet, kann der magnetische Körper nur die magnetischen Flüsse in einer Richtung fokussieren. Daher wird ein den Flüssen in einer Richtung entsprechendes Ausgangssignal erzeugt.
  • Befindet sich der Magnet irgendwo zwischen der Mitte und einem der Enden der Grundfläche, so erzeugt das magnetisch sensitive Element ein Ausgangssignal, das dem Unterschied zwischen den magnetischen Flüssen in entgegengesetzten Richtungen entspricht, die durch den magnetischen Körper fokussiert werden.
  • Bei der Anordnung, bei der die Pole des Magneten senkrecht zur magnetischen Bahn angeordnet sind und der Magnet eine Länge hat, die im Wesentlichen seinem Bewegungsabstand entspricht, werden nur die magnetischen Flüsse erfasst, die vom Nordpol zum Südpol des Magneten gerichtet sind.
  • Die magnetischen Flüsse, die durch den Bereich des Magneten erzeugt werden, der den magnetischen Körper überlappt, werden durch das magnetisch sensitive Element erfasst. Daher ist es möglich, die relative Bewegung zwischen dem Magneten und dem magnetischen Körper zu erfassen, indem die magnetische Flussdichte erfasst wird, die sich mit der Fläche des Überlappungsbereichs zwischen dem Magneten und dem magnetischen Körper ändert.
  • Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert, wobei die Ausführungsformen gemäß Fig. 1 bis 8 und 13, 14 nicht im Umfang der Erfindung liegen. In der Zeichnung zeigen:
  • Fig. 1 eine schematische Darstellung einer ersten Ausführungsform;
  • Fig. 2 eine graphische Darstellung des Verhältnisses zwischen der Bewegung des Magneten und der Ausgangsspannung bei der ersten Ausführungsform;
  • Fig. 3 eine schematische Darstellung einer zweiten Ausführungsform;
  • Fig. 4 eine graphische Darstellung des Verhältnisses zwischen der Bewegung des Magneten und der Ausgangsspannung bei der zweiten Ausführungsform;
  • Fig. 5 eine schematische Darstellung einer dritten Ausführungsform;
  • Fig. 6 eine graphische Darstellung des Verhältnisses zwischen der Bewegung des Magneten und der Ausgangsspannung bei der dritten Ausführungsform;
  • Fig. 7 eine schematische Darstellung einer vierten Ausführungsform;
  • Fig. 8 eine graphische Darstellung des Verhältnisses zwischen der Bewegung des Magneten und der Ausgangsspannung bei der vierten Ausführungsform;
  • Fig. 9 eine schematische Darstellung einer fünften Ausführungsform;
  • Fig. 10 eine graphische Darstellung des Verhältnisses zwischen der Bewegung des Magneten und der Ausgangsspannung bei der fünften Ausführungsform;
  • Fig. 11 eine schematische Darstellung einer sechsten Ausführungsform;
  • Fig. 12 eine graphische Darstellung des Verhältnisses zwischen der Bewegung des Magneten und der Ausgangsspannung bei der sechsten Ausführungsform;
  • Fig. 13 eine schematische Darstellung einer siebenten Ausführungsform;
  • Fig. 14 eine graphische Darstellung des Verhältnisses zwischen der Bewegung des Magneten und der Ausgangsspannung bei der siebenten Ausführungsform;
  • Fig. 15A eine Seitenansicht im Teilschnitt einer achten Ausführungsform;
  • Fig. 15B eine entsprechende Vorderansicht;
  • Fig. 16A eine Seitenansicht im Teilschnitt einer neunten Ausführungsform; und
  • Fig. 16B eine entsprechende Vorderansicht.
  • Fig. 1 zeigt die erste Ausführungsform eines Detektors eines auf eine Bewegung zurückgehenden Abstands.
  • Der Detektor eines auf eine Bewegung zurückgehenden Abstands gemäß der ersten Ausführungsform weist einen Ringmagneten 1 auf, der entlang einer Bahn L bewegbar ist und eine sich parallel zu der Bahn L erstreckende Achse aufweist, einen stabförmigen magnetischen Körper 2, der parallel zu dem geometrischen Ort des beweglichen Magneten 1 und entlang der Bahn L angeordnet ist, sowie ein magnetisch sensitives Element 3, das an einem Ende des magnetischen Körpers 2 befestigt ist.
  • Der Magnet 1 besteht aus SmCo und hat einen Innendurchmesser von 9 mm; seine Magnetpole N, S sind parallel zu der Bahn L angeordnet.
  • Der magnetische Körper 2 besteht aus S45C-Stahl und hat einen Außendurchmesser von 4 mm sowie eine Länge von 30 mm.
  • Das magnetisch sensitive Element 3 dieser Ausführungsform ist ein Magneto-Resistor, der im Inneren eine Vollbrücke bildet. Es ist so befestigt, dass seine Erfassungsfläche mit einer Endfläche des magnetischen Körpers 2 in Kontakt ist.
  • Daher stimmt die Richtung, in der der Magneto-Resistor 3 das Magnetfeld erfasst, mit der Richtung der Bahn L überein.
  • Durch den magnetischen Körper 2 und den Magneten 1, die einander gegenüberliegen, wird ein magnetischer Kreis gebildet. Der magnetische Körper 2 fokussiert magnetische Flüsse, die durch den Magneten 1 erzeugt werden und sich parallel zur Bahn L erstrekken.
  • Die Anzahl der durch den magnetischen Körper 2 fokussierten magnetischen Flüsse hängt vom Abstand zwischen dem Magneto-Resistor 3 und dem Magneten 1 ab.
  • Um die tatsächliche Erfassungssensitivität und die Auflösung des Detektors zu überprüfen, wurde die Ausgangsspannung des Magneto- Resistors 3 gemessen, wenn der Magnet 1 parallel zu dem magnetischen Körper 2 bewegt wird, wobei eine konstante Spannung von 5V an dem Magneto-Resistor 3 angelegt wurde, und wobei der Spalt zwischen dem magnetischen Körper 2 und dem Magneten 1 zwischen 4 und 14 mm verändert wurde.
  • Die Ergebnisse sind in Fig. 2 dargestellt.
  • Die Ausgangsspannungskurven in Fig. 2 zeigen deutlich, dass die Ausgangsspannung dazu neigt, linear anzusteigen, wenn der Magnet 1 sich nahe an dem Magneto-Resistor 3 bewegt - unabhängig von der Größe des Spalts.
  • Diese Figur zeigt auch, dass der Gradient der Kurve umgekehrt proportional zu der Größe des Spalts ist. Je kleiner der Spalt ist, desto größer ist die Steigung. Also ist es möglich, durch Einstellen der Größe des Spalts eine hohe Auflösung des Detektors zu erzielen.
  • Folglich kann dieser Detektor die Richtung und die Größe der Bewegung des Magneten 1 relativ zu dem magnetischen Körper 2 erfassen.
  • Negative Ausgangsspannungen werden erzeugt, da der Magneto-Resistor 3 eine Brückenschaltung darstellt, so dass die Polarität umgekehrt wird, wenn sich die Richtung des Magnetfelds ändert.
  • Fig. 3 zeigt die zweite Ausführungsform.
  • Bei der zweiten Ausführungsform sind Magneto-Resistoren 3 an beiden Enden des magnetischen Körpers 2 der ersten Ausführungsform befestigt, um Differenz-Ausgangssignale zu erzeugen.
  • Die Ausgangsspannung wurde unter den gleichen Bedingungen gemessen wie bei der ersten Ausführungsform. Die Ergebnisse sind in Fig. 4 dargestellt.
  • In diesem Fall waren die erzielten Ausgangsspannungen etwa doppelt so groß wie die, die bei der ersten Ausführungsform erzielt wurden, da sie Differenz-Ausgangssignale sind. Daher wurde die Linearität deutlich verbessert.
  • Fig. 5 zeigt die dritte Ausführungsform, bei der ein zylindrischer Magnet 1 mit 4 mm Durchmesser verwendet wurde, welcher senkrecht zu der Richtung der Bahn L polarisiert ist, so dass magnetische Flüsse in einem rechten Winkel zu dem magnetischen Körper 2 erzeugt werden.
  • Um die Linearität zu verbessern und die Sensitivität zu erhöhen, wurde außerdem ein Hall-Element als magnetisch sensitives Element 3 verwendet. Es wurde so angeordnet, dass seine Erfassungsfläche mit einer Endfläche des magnetischen Körpers 2 in Kontakt war.
  • Die Ausgangsspannung wurde unter den gleichen Bedingungen gemessen wie bei der ersten Ausführungsform. Die Ergebnisse sind in Fig. 6 dargestellt.
  • Da die Magnetpole senkrecht zur Bahn L angeordnet sind, existieren in diesem Fall weniger magnetische Flüsse, die parallel zu der Bahn sind und durch den magnetischen Körper 2 fokussiert werden können. Wenn der Spalt relativ groß ist, ist daher die Ausgangsspannungskurve meist im Wesentlichen flach, wobei sich die Ausgangsspannung nur geringfügig ändert. Wenn der Spalt jedoch ausreichend klein ist, so dass der Magnet 1 sich nahe an dem magnetischen Körper 2 befindet, ändert sich die Ausgangsspannung beträchtlich.
  • Also kann diese Vorrichtung als Detektor eines auf eine Bewegung zurückgehenden Abstands verwendet werden, indem die Größe des Spalts in geeigneter Weise eingestellt wird.
  • Fig. 7 zeigt die vierte Ausführungsform.
  • Der Magnet 1 der vierten Ausführungsform hat eine Länge, die dem Verfahrweg des Magneten 1 (30 mm lang, 9 mm breit und 2 mm dick) entspricht. Der Magnet ist vertikal polarisiert, wie bei der dritten Ausführungsform.
  • Die Ausgangsspannung wurde unter den gleichen Bedingungen gemessen wie bei der ersten Ausführungsform. Die Ergebnisse sind in Fig. 8 dargestellt.
  • In diesem Fall nimmt die Anzahl der durch den magnetischen Körper 2 fokussierten magnetischen Flüsse in Abhängigkeit von der Fläche des Bereichs, an dem der Magnet 1 den magnetischen Körper 2 überlappt, ab oder zu. Also ändert sich die Ausgangsspannung mit der Bewegung des Magneten 1.
  • Aus dem obengenannten Grund variierte die erfasste magnetische Flussdichte innerhalb eines größeren Bereiches, so dass bei dieser Ausführungsform größere Ausgangssignale erzielt wurden als bei der dritten Ausführungsform.
  • Eine derartige Vorrichtung kann beispielsweise als ON-OFF-Sensor verwendet werden, um zu erfassen, ob der Magnet 1 näher herangekommen ist als ein vorherbestimmter Punkt.
  • Fig. 9 zeigt die fünfte Ausführungsform, bei der der Magnet 1 dem in der ersten Ausführungsform benutzten Ringmagneten entspricht. Der magnetische Körper 2 hat die Form einer kegelstumpfartigen Pyramide, deren Grundfläche (4 mm x 30 mm) dem Magneten 1 gegenüberliegt. Ein Magneto-Resistor 3 ist an der Fläche der Spitze (4 mm x 4 mm) der kegelstumpfartigen Pyramide befestigt.
  • Daher ist bei dieser Ausführungsform die Richtung, in der der Magneto-Resistor 3 das Magnetfeld erfasst, senkrecht zur Bahn L.
  • Die Ausgangsspannung wurde unter den gleichen Bedingungen gemessen wie bei der ersten Ausführungsform. Die Ergebnisse sind in Fig. 10 dargestellt.
  • In diesem Fall waren die erfassten Ausgangssignale sehr viel linearer als die, die bei den anderen Ausführungsformen erzielt wurden.
  • Dies resultiert wahrscheinlich aus der Form des magnetischen Körpers 2. Denn da der magnetische Körper die Form einer kegelstumpfartigen Pyramide hat, werden die magnetischen Flüsse des Magneten 1, die an der Grundfläche der kegelstumpfartigen Pyramide fokussiert werden, zu deren oberer Fläche geführt und durch den Magneto-Resistor 3 erfasst.
  • Da der Magneto-Resistor 3 die magnetischen Flüsse erfasst, die sich senkrecht zur Bahn L erstrecken, erfasst er den Fluss in einer Richtung, solange der Magnet 1 sich an einem Ende der Grundfläche des magnetischen Körpers 2 befindet, wie in Fig. 9 durch die gestrichelte Linie dargestellt.
  • Am mittigen Bereich erfasst der Resistor 3 die Flüsse in beide Richtungen. Folglich ist das Ausgangssignal in diesem Zustand gleich Null, da die Flüsse in entgegengesetzte Richtung einander neutralisieren.
  • Wenn der Magnet sich irgendwo zwischen dem mittigen Bereich und einem der Enden des magnetischen Körpers befindet, erzeugt der Resistor 3 ein Ausgangssignal, das dem Unterschied zwischen den Flüssen in eine Richtung und den Flüssen in die entgegengesetzte Richtung entspricht. Daher können vorteilhafte Erfassungseigenschaften erzielt werden, wie in Fig. 10 dargestellt.
  • Denn die Größe der Bewegung des Magneten relativ zu dem magnetischen Körper kann mit hoher Genauigkeit erfasst werden.
  • Fig. 11 zeigt die sechste Ausführungsform, bei der der Magnet 1 ein plattenförmiger Magnet 1 (9 mm breit, 30 mm lang und 2 mm dick) ist, der senkrecht zur Bahn L polarisiert ist und um einen Betrag bewegbar ist, der seiner Länge entspricht.
  • Fig. 12 zeigt die Änderung des Ausgangssignals des Magneto-Resistors 3 im Verhältnis zur Bewegung des Magneten 1, welche unter den gleichen Bedingungen gemessen wurde wie bei der ersten Ausführungsform.
  • In diesem Fall steigt das Ausgangssignal linear ab der Position, an der das vordere Ende des Magneten 1 mit einem Ende des magnetischen Körpers 2 fluchtet.
  • Dies liegt daran, dass die Flüsse des Magneten 1 an seinem Überlappungsbereich mit dem magnetischen Körper 2 durch den magnetischen Körper 2 fokussiert und durch den Magneto-Resistor 3 erfasst werden. Denn das Ausgangssignal ändert sich mit der magnetischen Flussdichte, die sich wiederum mit der Fläche des Überlappungsbereichs des Magneten 1 und des magnetischen Körpers 2 und damit mit der Größe der Bewegung des Magneten 1 ändert.
  • Fig. 13 zeigt die siebente Ausführungsform.
  • Der bei der siebenten Ausführungsform verwendete Magnet 1 entspricht dem Ringmagneten, der bei der fünften Ausführungsform verwendet wurde; der magnetische Körper 2 ist jedoch stabförmig. Ein Magneto-Resistor 3 ist auf dem magnetischen Körper in der Mitte befestigt, und zwar auf der von dem Magneten 1 entfernten Seite. Um die Ausgangssignale des magnetischen Körpers 2 in der Form einer kegelstumpfartigen Pyramide gemäß der fünften Ausführungsform und des stabförmigen magnetischen Körpers 2 dieser Ausführungsform zu vergleichen, wurden die Ausgangsspannungen, die bei dieser Ausführungsform erzielt wurden, unter den gleichen Bedingungen wie bei der ersten Ausführungsform gemessen.
  • Die Ergebnisse sind in Fig. 14 dargestellt.
  • In diesem Fall war das Ausgangssignal etwa halb so groß wie die Leistung, die bei der fünften Ausführungsform erzielt wurde, und die Linearität war ebenfalls wesentlich geringer. Dies zeigt, dass die fünfte Ausführungsform zu bevorzugen ist.
  • Durch die Verwendung eines magnetischen Körpers 2 mit einer einfachen Form, wie z.B. der eines Stabes oder einer kegelstumpfartigen Pyramide, in Kombination mit einem Magneten 1 kann die relative Position zwischen diesen Elementen mit einer hohen Auflösung erfasst werden.
  • Daher kann die relative Position zwischen zwei Objekten mit hoher Genauigkeit erfasst werden, indem der Magnet 1 an einem der Objekte und der magnetische Körper 2 an dem anderen Objekt befestigt wird. Ein derartiger Detektor eines auf eine Bewegung zurückgehenden Abstands kann einfach und kostengünstig hergestellt werden.
  • Durch das Einstellen der Richtung der Polarität des Magneten 1 ist es möglich, die relative Position zwischen zwei Objekten unabhängig von der Größe des Spalts zwischen diesen zu erfassen. Daher ist bei der Montage keine hohe Genauigkeit erforderlich.
  • Der vorliegende Detektor kann die relative Position zwischen dem Magneten und dem magnetischen Körper mit der gleichen Genauigkeit erfassen, unabhängig davon, ob der magnetische Körper auf einem beweglichen oder einem festen Element befestigt ist.
  • Bei den Ausführungsformen wurden ein Magneto-Resistor oder ein Hall-Element als magnetisch sensitives Element verwendet. Es kann jedoch auch ein beliebiges anderes Element sein, vorausgesetzt, sein Ausgangssignal ändert sich mit der Intensität des erfassten Magnetfelds.
  • Vorzugsweise sollte das Magnetfeld in der Richtung erfasst werden, die in der Beschreibung jeder Ausführungsform angegeben ist. Wenn nötig, kann diese Richtung jedoch geringfügig geändert werden, und zwar innerhalb eines Bereiches, der gewährleistet, dass das Ausgangssignal und die kleinste erfassbare Bewegung nicht übermäßig abnehmen.
  • Fig. 15A und 15B zeigen die achte Ausführungsform.
  • Das Bezugszeichen 1 bezeichnet einen Ringmagneten, der beispielsweise 16 mm Außendurchmesser und 9 mm Innendurchmesser hat und 2 mm dick ist. Er besteht aus einem seltenen Erdmetall. Sein Nordpol und sein Südpol sind parallel zur Bewegungsrichtung des Magneten angeordnet.
  • Das Bezugszeichen 2 bezeichnet einen stabförmigen magnetischen Körper zur Übertragung von Magnetismus. Er besteht aus einem magnetischen Weicheisen, hat einen Außendurchmesser von 6 mm und ist 30 mm lang. Außerdem läuft sein Endbereich, der etwa ein Drittel der Gesamtlänge ausmacht, konisch zu, so dass der Außendurchmesser auf 4 mm an seinem schmäleren Ende abnimmt. An dem nicht-konischen Ende des magnetischen Körpers 2 ist ein magnetisch sensitives Element 3 in Form eines MR-Elements (magneto- resistives Element oder Magneto-Resistor) befestigt.
  • Bei dieser Ausführungsform ist der stabförmige magnetische Körper 2 an einem festen Element befestigt, während der Magnet 1 an einem Objekt befestigt ist, dessen Bewegung gemessen werden soll. Wenn der Magnet 1 in Richtung des magnetischen Körpers 2 bewegt wird, wobei er konzentrisch zu dem magnetischen Körper 2 bleibt, damit er auf den magnetischen Körper passt, erzeugt das magnetisch sensitive Element 3, das an dem magnetischen Körper 2 befestigt ist, magnetische Signale. Die Signale werden einer (nicht dargestellten) Signalverarbeitungsschaltung zugeführt, in welcher sie in Spannungssignale umgewandelt und verstärkt werden. Damit wird der auf eine Bewegung zurückgehende Abstand des Objekts erfasst.
  • Fig. 16A und 16B zeigen die neunte Ausführungsform. Der Magnet 4 ist eine kleine Scheibe mit einem Außendurchmesser von 6 mm und einer Dicke von 2mm. Er besteht aus einem seltenen Erdmetall. Der magnetische Körper 5 zur Übertragung von Magnetismus besteht aus einem magnetischen Weicheisen und hat an seinem Ende einen Außendurchmesser von 14 mm sowie einen maximalen Innendurchmesser von 10 mm. Der Bereich, der sich von diesem Ende über etwa ein Drittel der Gesamtlänge erstreckt, läuft konisch zu. Der verbleibende, nicht-konische Bereich hat einen Innendurchmesser von 8 mm. Die nicht-konische innere Umfangsfläche ist 30 mm lang. Ein Hall- IC wird als magnetisch sensitives Element 6 an dem geschlossenen Ende des magnetischen Körpers 5 befestigt.
  • Bei der neunten Ausführungsform ist der zylindrische magnetische Körper 5 an einem festen Element befestigt, während der Magnet 4 an einem Objekt befestigt ist, dessen Bewegung gemessen werden soll. Der Magnet 4 wird von der Öffnung aus in den magnetischen Körper 5 bewegt und bleibt dabei konzentrisch zu dem magnetischen Körper 5.
  • Wenn der Magnet 4 in den magnetischen Körper 5 bewegt wird, erzeugt das magnetisch sensitive Element 6, das an dem magnetischen Körper 5 befestigt ist, magnetische Signale. Diese werden einer Signalverarbeitungsschaltung zugeführt, in welcher sie in Spannungssignale umgewandelt und verstärkt werden. Damit wird der auf eine Bewegung zurückgehende Abstand des Objekts erfasst.
  • Mit beiden Ausführungsformen ist es möglich, eine lineare Bewegung von mehr als 20 mm zu erfassen.
  • Alternativ dazu kann der stabförmige oder zylindrische magnetische Körper an einem Objekt befestigt sein, dessen Bewegung gemessen werden soll, während der Magnet ortsfest angeordnet ist. Das magnetische Element kann aus Permalloy oder einem anderen weichen magnetischen Material bestehen. Der Magnet kann ein Ferrit- oder Alnico-Magnet sein.
  • Bei der achten und der neunten Ausführungsform ist die Fläche des stabförmigen oder zylindrischen magnetischen Körpers, die dem Magneten gegenüberliegt, kegelförmig. Der Abstand zwischen dem Magneten und dem magnetischen Körper bei deren Bewegung relativ zueinander kann mit hoher Genauigkeit erfasst werden, was eine Korrektur jeglicher Nicht-Linearität des Detektor-Ausgangssignals einfach macht.
  • Außerdem bleibt selbst dann, wenn der Ringmagnet sich um seine Achse drehen sollte, die relative Position zwischen dem Magneten und dem magnetischen Körper unverändert. Sollte die Achse des Magneten geringfügig mit der Achse des magnetischen Körpers fluchten, entsteht ein Bereich, an dem der Abstand zwischen dem Magneten und dem magnetischen Körper kleiner wird und ein Bereich, an dem dieser Abstand größer wird. Daher wirken die Einzelleistungen einander entgegen, so dass sich die Gesamtleistung nur geringfügig ändert.

Claims (6)

1. Detektor eines auf eine Bewegung zurückgehenden Abstands mit einem entlang einer Bahn bewegbaren Magneten (1), einem magnetischen Körper (2) und einem auf dem magnetischen Körper angeordneten magnetisch sensitiven Element (3), wobei der magnetische Körper einen Bereich aufweist, der sich entlang der Bahn erstreckt und sich gegenüber dem Magneten befindet, dadurch gekennzeichnet, dass der magnetische Körper (2) die Form einer kegelstumpfartigen Pyramide hat, mit einer Unterfläche, die diesen Bereich bildet, und dass das magnetisch sensitive Element (3) auf der Spitze der kegelstumpfartigen Pyramide angeordnet ist.
2. Detektor eines auf eine Bewegung zurückgehenden Abstands nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Pole des Magnets (1) parallel zu der Bahn angeordnet sind.
3. Detektor eines auf eine Bewegung zurückgehenden Abstands nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Pole des Magnets (1) senkrecht zu der Bahn angeordnet sind und dass der Magnet eine Länge hat, die im Wesentlichen dem relativen Verfahrweg zwischen dem magnetischen Körper und dem Magneten entspricht.
4. Detektor eines auf eine Bewegung zurückgehenden Abstands mit einem entlang einer Bahn bewegbaren Magneten (1), einem magnetischen Körper (2) und einem auf dem magnetischen Körper angeordneten magnetisch sensitiven Element (3), wobei der magnetische Körper einen Bereich aufweist, der sich entlang der Bahn erstreckt und sich gegenüber dem Magneten befindet, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnet (1) ringförmig ist und der magnetische Körper (2) die Form eines Stabs hat, der so angeordnet ist, dass er konzentrisch zu dem Magneten vorliegt, wobei der Magnet relativ zu dem magnetischen Körper bewegbar ist und dabei die Konzentrizität mit dem magnetischen Körper aufrechterhalten bleibt, so dass er um den magnetischen Körper passt.
5. Detektor eines auf eine Bewegung zurückgehenden Abstands mit einem entlang einer Bahn bewegbaren Magneten (1), einem magnetischen Körper (2) und einem auf dem magnetischen Körper angeordneten magnetisch sensitiven Element (3), wobei der magnetische Körper einen Bereich aufweist, der sich entlang der Bahn erstreckt und sich gegenüber dem Magneten befindet, dadurch gekennzeichnet, dass der magnetische Körper (2) ein zylindrisches Element ist, wobei der Magnet in den magnetischen Körper hinein und relativ dazu bewegbar ist und die Konzentrizität mit dem magnetischen Körper aufrechterhalten bleibt.
6. Detektor eines auf eine Bewegung zurückgehenden Abstands nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der magnetische Körper (2) eine dem Magneten gegenüberliegende Fläche besitzt, die konisch zuläuft, so dass sich der Abstand zwischen den gegenüberliegenden Flächen des Magnets und des magnetischen Körpers verändert, wenn sich der Magnet relativ zu dem magnetischen Körper bewegt.
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