DE69409249T2 - Hubventil mit externer einstellung eines durchflussbegrenzers - Google Patents

Hubventil mit externer einstellung eines durchflussbegrenzers

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Description

    HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Die Erfindung betrifft allgemein Ventile und insbesondere ein Kegelventil, das einen inneren Restriktor hat, der von außen unabhangig von der Betätigung des Kegels einstellbar ist, um variable Raten der Strömung des Fluids durch das Ventil dann, wenn das Kegelventil voll geöffnet ist, zu erlauben.
  • Eine Anwendung dieser Art eines Ventils ist in Rußabblasgeräten, die zur Kesselreinigung dienen. Rußabblasgeräte verwenden einen sich bewegenden Strahl aus Luft, Wasser oder, meist, Dampf unter hohem Druck von einer sich bewegenden Lanze, um Verbrennungsablagerungen von den Wandungen des Kessels zu entfernen. Wenn die Lanze in und aus den verschiedenen zugangsöffnungen des Kessels bewegt werden, ist es erforderlich, daß das Steuerventil für die Dampf zufuhr dazu in der Lage ist, sich relativ schnell zu öffnen und zu schließen, sie haben jedoch eine strömungseinstellung, die während der Betätigung schnell ausgeführt werden kann.
  • Es hat sich gezeigt, daß aufgrund der erosiven Natur von Dampf auf den Ventilmaterialien insbesondere an einem Strömungsbegrenzer, der für eine solche Einstellung nötig ist, es erforderlich ist, eine einstellbare Begrenzung an einem Punkt stromabwärts des Kegelventils vorzusehen. Das Kegelventil kann sodann auf einer geöffneten und einer geschlossenen Basis mit einer festen Weglänge des Kegels betätigt werden, um jedwede Erosion an dem Ventilsitz zu vermeiden und eine lange Lebensdauer des Kegels und insbesondere des Kegelsitzes sicherzustellen, die relativ teuer zu ersetzen ist, wobei dieser Ersatz eine erhebliche Nichtnutzungszeit bedeutet. Durch die Verwendung eines Begrenzungselements, das von dem Kegel und seiner Dichtfunktion getrennt ist, kann das Begrenzungselement dort, wo der notwendige Druckabfall stattfindet, ersetzt und ohne Entfernen des Ventilsitzes gewartet werden.
  • Eine vorbekannte Ventilausgestaltung, die insbesondere für Rußabblasgeräte geeignet ist, ist in dem US-Patent Nr. 3 164 364, das am 5. Januar 1965 erteilt worden ist, gezeigt. Dieses Ventil hat einen Kegel, der von einer Ventilstange betätigt wird, die wiederum in einer Ventilführung gleitbar ist, welche in dem Ventilkörper befestigt ist. Ein Ventilsitz ist in dem unteren Abschnitt des Ventilkörpers montiert, um mit einem Ventilkegel zu dichten, der an dem Ende der Stange angeordnet ist. Oberhalb des Ventilsitzes ist eine Begrenzerfläche, die mit einem weiteren Begrenzungselement zusammenwirkt, das auf der Ventilführung in Gewindeverbindung ist und durch einen Stift an einer Drehung gehindert wird, der in die Seite des Ventilkörpers eingeschraubt ist. Um das Ventil einzustellen ist es erforderlich, den Stift zu entfernen und ein Werkzeug einzusetzen, um das Begrenzerelement zu drehen, dieses Element ist daher nicht einstellbar, wenn das Ventil in Betrieb ist.
  • Eine Verbesserung bezüglich des oben erläuterten Ventils ist in dem US-Patent Nr. 5 135 198 vom 4. August 1992 beschrieben, das die Grundlage für den Oberbegriff des Anspruches 1 bildet. Die Ausgestaltung dieses Ventils ist im allgemeinen dem oben beschriebenen ähnlich, in diesem Fall paßt das Begrenzungselement jedoch auch bei einem Eingriff zwischen nicht-kreisförmigen Flächen über die Ventilstange. Infolgedessen ist es bei dieser Anordnung möglich, die Ventilstange und damit das Begrenzungselement zu drehen, so daß sich dieses auf den Gewindegängen der Ventilführung hin und weg von dem Begrenzerabschnitt des Ventilsitzes bewegen kann. Das Begrenzerelement kann nur bei einer vollständigen Demontage des Ventils einschließlich der Entfernung der Ventilführung gewartet werden, da die Ventilsitzanordnung an Ort und Stelle verschweißt ist. Während diese Ausgestaltung eine Einstellung des Begrenzungselementes erlaubt, ohne das Ventil von dem Rußabblasgerät zu entfernen, erlaubt es nicht in einfacher Weise den Ersatz der einzelnen Bauteile.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Nach der vorliegenden Erfindung wird ein Ventil geschaffen, das ein Ventil mit einem Ventilkörper der Wandungen aufweist, die eine Einlaßkammer und eine Auslaßkammer bilden, wobei der Körper eine Querwandung die die Innenkammer und die Außenkammer voneinander trennt, eine Ventildurchgangsöffnung in der Querwandung die sich um den Ventildurchgang in der Einlaßkammer erstreckt, eine Ventilführung die in der Ventilkörperwandung gesichert ist und sich durch diese in die Auslaß kammer in axialer Ausrichtung mit dem Ventilsitz und normal zu der Ebene des Ventilsitzes erstreckt, wobei die Ventilführung sich weiter nach außen zu dem Ventilkörper erstreckt und eine sich axial erstreckende Ventilführungsbohrung definiert, einen Ventilkegel mit einem Ventilkegel mit einem Ventilkopf in der Einlaßkammer der mit dem Ventilsitz dichtend in Eingriff gebracht werden kann, wobei der Ventilkegel eine Ventilstange die sich durch die Ventilführungsbohrung erstreckt und ein Ende mit einem Abstand gegenüber dem Äußeren des Ventilkörpers hat, ein Kappe die an dem Ende der Ventilstange gesichert ist, eine Feder die sich um den äußeren Abschnitt der Ventilstange erstreckt und mit der Kappe zum Vorspannen des Ventilkegels in die geschlossene Position, in der der Ventilkopf in einer dichtenden Anlage mit dem Ventilsitz ist, wobei die Ventilführung an dem Äußeren der benachbart zu dem Ventilsitz ein Schraubengewinde hat, einen kreisrunden Drosselring der auf der Ventilführung in Gewindeeingriff ist, so daß eine Relativdrehung zwischen dem Drosselring und der Ventilführung den Drosselring in Richtung hin zu und weg von der Ventildurchgangsöffnung bewegt, wobei der Drosselring eine Endwandung hat, die sich sich um die Ventilstange welche einen passenden, nicht kreisrunden Abschnitt benachbart zu der Endwandung hat, erstreckt, wodurch eine Drehung des Ventilkegels den Drosselring hin zu und weg von der Ventildurchgangsöffnung bewegt, aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Drosselring eine Außenfläche mit einem Durchmesser, der geringer als der Durchmesser der Ventildurchgangsöffnung ist, hat, und wobei wenigstens ein entfernbarer Vorsprung an dem Drosselring vorgesehen ist, der dazu dient, eine Bewegung des Drosselrings durch die Ventildurchgangsöffnung zu verhindern.
  • In übereinstimmung mit einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung weist das Ventil einen Ventilkörper mit einer Einlaßkammer, einer Auslaßkammer und einer zwischen diesen angeordneten einstückigen Trennwandung auf. Bei einer Ausbildung zur Montage in einem Rußblasgerät hat die Einlaßöffnung einen Verbindungsflansch an der Bodenwandung, während die Auslaßöffnung sich von der Seite erstreckt, so daß das Fluid, so daß die Strömung, die durch das Ventil strömt, notwendigerweise eine rechtwinklige Abbiegung machen muß. Die Trennwandung läuft parallel zu dem Boden und hat eine Ventildurchlaßöffnung, die zentral angeordnet ist, mit einem gehärteten Ventilsitzeinsatz, der auf der unteren Seite der die Öffnung umgebende Wandung eingedrückt ist. Direkt oberhalb der Öffnung ist eine Ventilführung montiert, die in die obere Wandung eingeschraubt ist und sich konzentrisch mit dem Ventilsitz und dem Ventildurchlaß nach unten erstreckt. Ein Ventilkegel hat einen Kopf auf der unteren Seite der Wandung und ist für eine Bewegung nach oben und zu einer Abdichtung gegen den Ventilsitz angepaßt. Die Ventilstange erstreckt sich durch die Ventilführung nach oben, die mit einer Dichtung an dem oberen Ende versehen ist und die durch eine Flanschbuchse komprimiert werden kann, die in die Ventilführung eingeschraubt ist. Die Ventilstange erstreckt sich über die Ventilbuchse und durch einen Federhalter, der in einen Schlitz in der Ventilstange paßt, um ein Ende einer Druckfeder zu tragen, deren äußeres Ende gegen die Flanschbuchse drückt, um den Ventilkegel in Richtung auf die geschlossene Position, in der der Kopf an dem Ventil anliegt, vorzuspannen. Das Ende der Ventilstange nimmt eine Kappe auf, die Abflachungen für einen Schraubenschlüssel an den Seiten hat und über einen quer verfahrbaren Stift an der Ventilstange gesichert ist. Ein Drosselring ist auf dem unteren Ende der Ventilführung innerhalb der Auslaßkammer aufgeschraubt und ist im wesentlichen kappenförmig, wobei die Seitenwandung Innengewinde haben, die auf dem Außengewinde der Ventilführung schraubt. Der Drosselring hat eine querverlaufende untere Wandung mit einer nicht-kreisförmigen oder quadratischen Öffnung in der Mitte, durch die Ventilstange verläuft. In diesem Bereich hat die Ventilstange einen entsprechenden quadratischen Querschnitt, der durch die quadratische Öffnung in der Bodenwandung des Drosselrings paßt, so daß dann, wenn die Ventilstange gedreht wird, der Drosselring sich mit dieser dreht und, aufgrund der Gewindeverbindung mit der Ventilführung, sich innerhalb der Auslaß kammer nach oben und nach unten bewegt. Der Drosselring hat eine zylindrische Außenfläche, die einen geringfügig kleineren Durchmesser als die Ventildurchlaßöffnung in der Ventilkörperwandung hat. Wenn es erwünscht ist, den Drosselring zu ersetzen, ist es lediglich erforderlich, die Ventilstangenkappe durch Herausdrücken des Stifts und das Entfernen der Kappe und des oberen Federhalters zu entfernen, woraufhin der Ventilkegel durch den Boden des Ventils entfernt werden kann. Wenn der Drosselring von der Ventilführung entfernt wird, ist dieser auch durch die Ventildurchlaßöffnung in der Ventilwandung und in der Einlaßkammer entfembar. Um zu verhindern, daß dies in unerwünschter Weise erfolgt, erstrecken sich ein Paar von Schraubenkappen radial von dem Drosselring, so daß ihre Köpfe sich nach außen über die zylindrische äußere Fläche erstrecken und den Drosselring daran hindern, die Öffnung in der Ventilwandung zu erreichen und um so eine Entfernung des Drosselrings zu verhindern, ohne daß zuvor die Kappenschrauben entfemt werden, um das erforderliche Spiel zu schaffen.
  • Ein weiteres Merkmal des bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die Anordnung zum Minimieren der Erosion aufgrund des Druckabfalls während des Beginns des Öffnens des Ventilkegels an dem Ventilsitz, bevor der Drosselring wirksam wird. Der Ventilsitz hat eine flache Dichtfläche und eine zylindrische Durchlaßfläche, die sich von der Dichtfläche, die mit der Ventildurchlaßfläche, die auf der Wandung des Ventilkörpers ausgebildet ist, erstreckt. Der Ventilkegel hat wiederum eine flache Fläche benachbart seinem äußeren Umfang und eine U-förmige Kerbe ist äuf dem Kopf an der Innenseite der Ventilfläche ausgebildet. Die Innenseite der Kerbe erstreckt sich über die Ebene der Ventilfläche nach oben, um einen Umfangsabschnitt zu definieren, der einen zylindrischen Abschnitt nahe beabstandet von der zylindrischen Durchgangsfläche und einer Fase, die sich von dem oberen Rand des zylindrischen Abschnitts im Inneren der Ventilstange zu definieren.
  • Bei dieser Anordnung wird dann, wenn das Ventil beginnt, sich von dem Ventilsitz abzuheben, der Druckabfall in diesem Umfangsbereich auftreten und nicht an den Durchlaßflächen. Wenn sich das Ventil weiter öffnet, nimmt die Umfangsfläche weiter zu, bis der Druckabfall auf den Drosselring übertragen worden ist, wenn das Ventil fast vollständig geöffnet ist, in Abhängigkeit von dem Absetzen des Drosselrings. Der zerstörerische Druckabfall findet daher an der Ventilfläche und an dem Ventilsitz nur während der anfänglichen Öffnung und bei dem Ende der schließbewegung statt.
  • Diese und weitere Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich für den Fachmann aus der nachfolgenden eingehenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen.
  • KURZE ERLÄUTERUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Fig. 1 ist eine Längsschnittansicht durch das Kegelventil, daß das Ventil in der geschlossenen Position zeigt, wobei das Begrenzungselement in der Position, die eine maximale Strömung erlaubt, ist;
  • Fig. 1A ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie 1A - 1A von Fig. 1;
  • Fig. 1B ist ein Querschnitt entlang der Linie 1B - 1B von Fig. 1;
  • Fig. 2 ist eine Längsschnittansicht ähnlich von Fig. 1, wobei das Kegelventil jedoch in der geöffneten Position gezeigt ist;
  • Fig. 3 ist eine Längsschnittansicht ähnlich derjenigen von Fig. 2, wobei das Kegelventil offen und das Begrenzungselement nahe einer Position mit minimalem Fluß ist; und
  • Fig. 4 ist eine Explosionsdarstellung des Kegelventils.
  • EINGEHENDE BESCHREIBUNG DES BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELS
  • Es wird auf die Zeichnungen in ihren Einzelheiten Bezug genommen. Das Ventil ist im Querschnitt gezeichnet, es versteht sich, daß viele Merkmale in Abhängigkeit von der besonderen Anwendung abgewandelt sein können und daß die Einlaßanschlüsse und die Auslaßanschlüsse als auch die Betätigung des Ventils keinen Teil der vorliegenden Erfindung bilden, da diese im Stand der Technik bekannt sind. Das Ventil ist mit einem Ventilkörper oder Gehäuse 10 gezeigt, das im wesentlichen in Form eines einstückigen Gußteils ist mit einer Einlaßkammer 11 und einer Auslaßkammer 12, die durch eine horizontäle Trennwand 14 voneinander getrenntsind. Diese Trennwan hat eine zylindrische Ventildurchgangsöffnung 16, die zentral angeordnet ist mit einer Senkbohrung 17 an ihrem unteren Ende, die dazu eingerichtet ist, einen Ventilsitz 18 aufzunehmen, der vorzugsweise aus einem geeigneten gegenüber Abnutzung beständigen Material gebildet ist. Der Ventilsitzeinlaß ist an Ort und Stelle eingedrückt und bildet eine flache ringförmige Ventilsitzfläche 19 an einer Seite, die in die Einlaßkammer 11 frei liegt. Es ist zu beachten, daß der Ventilsitzeinlaß 18 eine zylindrische Bohrung 20 hat, die denselben Durchmesser wie die Ventileinlaßöffnung 18 hat, die Gründe dafür werden später im einzelnen erläutert.
  • An dem unteren Ende hat die Einlaßkammer 11 eine Einlaßöffnung 21 gemeinsam mit einem Verbindungsflansch 22, um eine geeignete Rohrverbindung mit einer Dampfquelle oder eines anderen Blaswirkstoffs herzustellen. Entsprechend hat die Auslaßkammer 12 eine Auslaßöffnung 24 an einer Extension an einer Seite, diese Öffnung ist ebenfalls mit einem Flansch 25 versehen, um eine geeignete Rohrverbindung herzustellen, die zu dem Rußabblaßgerät oder eine andere Einrichtung, die von dem Ventil versorgt wird, führt. Das Gehäuse 10 hat weiter eine mit einem Gewinde versehene Zugangsöffnung 27 an der Seite, die der Ausgangsöffnung gegenüberliegt Diese Öffnung ist normalerweise durch einen (nicht gezeigten) mit einem Gewinde versehenen Rohrstopfen versehen. Alternativ kann die Zugangsöffnung 27 als eine Verbindung fur ein Reinigungssystem verwendet werden.
  • Der Ventilkörper 11 weist eine obere Wandung 29 auf, die sich im wesentlichen parallel zu der Trennwandung 11 erstreckt und eine äußere Fläche 30 hat. Eine mit einem Gewinde versehene Öffnung 32 ist in der oberen Wandung 29 so ausgebildet, daß sie konzentrisch mit der Ventildurchgangsöffnung 16 angeordnet ist, sie dient zur Aufnahme einer mit einem Gewinde versehenen Ventilführung 33, die in die Öffnung 32 eingeschraubt wird, wobei ein äußerer Flansch 34 an die äußere Fläche 30 anstößt. Die mit einem Gewinde versehene Ventilführung 33 hat Schaftende 36, das sich nach unten auf die Ventildurchgangsöffnung 16 erstreckt. Der Schaft 36 weist eine untere Senkbohrung 38 auf, oberhalb derer ein kreisförmiger Führungsabschnitt 39 vorhanden ist, der zur Führung der Ventilstange dient, wie dies unten genauer erläutert werden wird. Oberhalb des Führungsabschnitts 39 ist eine mit einem Gewinde versehene Dichtungs-Senkbohrung 41 vorgesehen, die an ihrem unteren Ende eine geeignete Ventildichtung 42 und an ihrem unteren Ende eine mit einem Gewinde versehene Flanschbuchse 44 aufnimmt. Es versteht sich, daß die Buchse 44 bei normalem Betrieb gedreht werden kann und aufgrund ihres Gewindeeingriffs mit der Ventilführung 33 dazu dienen kann, die Dichtung 44 anzudrücken, um ein Leck entlang der Ventilstange zu verhindern. Die Flanschbuchse 44 hat weiter eine innere Bohrung 46, die ein Führungslager für die Ventilstange bildet und mit einem sich radial erstreckenden Flansch 47 an seinem oberen Ende versehen ist, die nicht nur als Anzugsfläche zum Drehen der Flanschbuchse 44, sondern auch als Federsitz dient.
  • Der Ventilkegel 49 ist mit seinem Ventilkörper 10 in dem Kopf 51 unterhalb des Ventilsitzeinsatzes 18 montiert, wobei die Stange 52 sich durch die Auslaßkammer 12 nach oben erstreckt. Der untere Abschnitt der Stange hat direkt oberhalb des Kopfes 51 einen Abschnitt 54, der im Querschnitt quadratisch ist (siehe Fig. 1A). Oberhalb davon ist der Rest der Stange bei 56 rund oder zylindrisch, um sich oberhalb durch den Führungsabschnitt 39 der Ventilführung 33 durch die Dichtung 42 und die Flanschbuchse 44 zu erstrecken, um in eine Spitze 59 auszulaufen, die eine ringförmige Kerbe aufweist, welche sich um deren Umfang erstreckt. Eine Ventilstangenkappe 61 ist über die Spitze 59 aufgesetzt und wird durch einen querverfahrbaren Stift 62 an Ort und Stelle gehalten. Die Kappe 61 ist vorzugsweise mit Anzugsabflachungen an seinem äußeren Umfang versehen, wird jedoch bezüglich der Spitze 59 lediglich durch den verfahrbaren Stift 62 gehindert. Der Ventilkegel 49 hat eine interne Größe derart, daß er sich nicht um die Achse der Stange 52 dreht, so daß lediglich ein begrenztes Drehmoment über die Kappe 61 aufgebracht werden kann, bevor der verfahrbare Stift 62 abgeschert wird, um eine Relativbewegung zwischen der Kappe 61 und der Spitze 59 zu erlauben. Dies verhindert eine Beschädigung des internen Aufbaus des Ventils, wie dies auftreten könnte, wenn eine Drehung des Ventus versucht wird, wenn das Ventil geschlossen ist, und verhindert so eine innere Beschädigung. Direkt unterhalb der Kappe 61 ist ein flacher Federhalter 64, der in eine Ringkerbe 58 eingreift und zum Rückhalten der Ventilfeder 66, die die Ventilstange umgibt und den Flansch 47 auf der Flanschbuchse 44 umgibt. Die Feder 66 umspannt so den Rückhalter 64 und damit den ganzen Ventilkegel vor, nach oben in Richtung auf eine geschlossene Position, wobei der Ventilkopf 51 in Eingriff mit dem Ventilsitzeinsatz 18 ist.
  • Das untere Ende der Ventilführung 33 ist entlang des Schaftabschnitts 36 an seinem äußeren Umfang mit einem Gewinde 68 versehen, das einen Drosselring 71 aufnimmt, der eine mit einem Gewinde versehene Muffe 72, die mit dem Gewinde 68 in Eingriff ist. Der Drosselring 71 hat eine zylindrische äußere Fläche 73 mit einem Durchmesser, der geringfügig kleiner als derjenige der Ventildurchgangsöffnung 16 und der Einlaßöffnung 21 ist, wobei diese Fläche an ihrem unteren Ende an einer Bodenwandung 74 ausläuft, die sich über das untere Ende der Ventilführung 33 erstreckt und eine zentrale Öffnung 76 hat, die quadratisch ausgebildet ist, um den quadratischen Abschnitt 54 der Ventilstange 52 passend aufzunehmen.
  • Aufgrund dieses Eingriffs des quadratischen Abschnitts 54 und der Öffnung 76 wird eine Drehung der Ventilstange 52 durch einen Schraubenschlüssel auf die Kappe 62 eine Drehung des Drosselrings 71 bezüglich der Ventilführung verursachen, der Ventilring 71 kann sich aufgrund des Gewindeeingriffs vertikal entlang der Ventilführung aus der in den Figuren 1 und 2 gezeigten vollständig geöffneten Position in eine vollständig gedrosselte Position, wie sie in Figur 3 gezeigt ist, bewegen. Wenn der Drosseiring abgesenkt wird, wird daher der Rand 77 zwischen der Bodenwandung 74 und der zylindrischen Fläche 73 sich näher zu der Ventildurchgangsöffnung 16 bewegen, um einen Drosselbereich zu bilden, der die Rate der Strömung durch das Ventil bestimmt. Dadurch, daß dieser Drosselbereich kleiner ist als der Bereich, der zwischen dem Ventilkopf 51 und dem Ventilsitzeinsatz 18 vorgesehen ist, findet ein Druckabfall statt, der eine erosive Wirkung, die zwischen dem Drosseiring 71 und der Ventildurchgangsöffnung 16 stattfindet, zu verursachen, um eine Schädigung der Dichtflächen zwischen dem Ventilkegel und der Ventilsitzfläche 19 zu verhindern.
  • Der Drosselring 71 ist an seinem unteren Ende mit einem Paar von Schraubenkappen 78 versehen, die in geeignete Öffnungen in die äußere Fläche 73 aufeinander diametral gegenüberliegenden Seiten benachbart des Randes 77 der Bodenwandung eingeschraubt sind. Diese Schraubenkappen haben vorragende Köpfe 79, die radial nach außen vorragen, um einen Durchmesser zu bilden, der größer als derjenige der Ventildurchgangsöffnung 16 ist. Wenn der Drosselring nach unten bewegt wird, bis der Rand 77 in die Ventildurchgangsöffnung 16 ragt, werden die Schraubenköpfe 79 die Oberseite der Wandung 14 berühren, um eine weitere nach unten gerichtete Bewegung des Drosselrings 71 zu verhindern. Es ist daher nicht möglich, durch eine ungewollte Drehung der Ventilstange 52 den Drosselring 71 vollständig von der Ventilführung 71 abzuschrauben. Wenn es jedoch gewünscht ist, das Ventil zu demontieren, ist es nur erforderlich, einen geeigneten Schraubenschlüssel in das Innere durch die Zugangsöffnung 27 einzusetzen, um die beiden Schraubenkappen 78 zu entfernen, woraufhin der Drosselring 71 sich nach unten durch die Ventildurchgangsöffnung 16 und die Einlaßöffnung 21 bewegen kann. Wenn dies getan ist, wie in Fig. 4 gezeigt, ist es zunächst erforderlich, den verfahrbaren Stift 62 und die Ventilstangenkappe 61 zu entfernen, so daß der ganze Ventilkegel 49 durch die Einlaßöffnung 21 entfernt werden kann.
  • Wenn das Ventil in ein Rußqabblasgerät oder ein anderes Gerät eingesetzt wird, wird das Ventil von einem Betätigungselement geöffnet, das die Ventilschraubenkappe 61 ergreift und das Ventil nach unten bewegt, bis der Ventilkopf 51 weit genug von dem Ventilsitz entfernt ist, um eine maximale Strömung durch das Ventil zu erlauben. Wenn das Ventil offen ist, wird die Ventilstange durch Drehen der Ventilstangenkappe 61 bis der Drosselring 71 sich weit genug nach unten bewegt, gedreht, um die Strömung durch die Auslaßöffnung 24 auf die gewünschte Strömungsrate zu verringern. Da die erforderliche Begrenzung zur Verringerung der Strömung jetzt zwischen dem Rand 77 des Drosselrings 71 und der oberen Kante der Ventildurchgangsöffnung stattfindet, tritt jedwede Erosion, die durch den Druckabfall verursacht wird, an diesen Punkten auf, nicht also an den Dichtflächen 19 des Ventilsitzes und an dem Ventilkegel. Die Abnutzung die an nicht-dichtenden Teilen des Ventils stattfindet, kann eine erhebliche Menge der Erosion oder des Metallabtrags stattfinden und wenn groß genug, für eine Einstellung der Position des Drosselrings 71 kompensiert werden, ohne daß ein Verlust der Dichtung dann, wenn das Ventil geschlossen ist, auftritt.
  • Während der anfänglichen Öffnung des Ventils wird dann, wenn sich der Kopf 51 von dem Ventilsitz wegbewegt, eine Strömung durch das Ventil beginnen und ein hoher Druckabfall wird in diesem Bereich auftreten. Um dies zu begrenzen wird eine weitere Beschränkung während der anfänglichen Öffnung und den abschließenden Schließbewegungen des Ventils erfolgen, um die Zeit zu begrenzen, während der Druckabfall an der Ventilsitzfläche 19 auftreten kann.
  • Der Ventilkopf 51 hat, wie am besten in den Figuren 2 und 3 erkennbar, eine Endfläche 81 in der Einlaßkammer 11. Die Endfläche läuft in einen zylindrischen Umfang 82 aus, der dann, wenn das Ventil in der geschlossenen Position ist, in die Freigabebohrung 83 paßt, die in der horizontalen Wandung um den Ventilsitzeinsatz 18 ausgebildet ist. Einen kurzen Abstand oberhalb der Fläche 81 ist eine ringförmige flache Dichtfläche 84 vorgesehen, die dazu ausgebildet ist, mit einem Dichteingriff mit der Ventilsitzfläche 19 zu sein. Es ist keine konische Abschrägung zu diesen Dichtflächen vorgesehen, diese sind flach und liegen vollständig in einer Ebene, die sich normal zu der Achse der Ventilstange 52 erstreckt. An dieser inneren Seite der Dichtfläche 84 ist eine U-förmige Kerbe 86 vorgesehen, die eine leichte Flexibilität zu der Dichtfläche 84 bildet, um die Übereinstimmung mit der Ventilsitzfläche herzustellen. Die Innenseite 87 der Kerbe 86 erstreckt sich um einen Abstand nach oben über die Dichtfläche 84, um in einer Kante 88 auszulaufen, wo diese sich mit der Fase 89 des Ventilkopfs verbindet. Da die Seite 87 zylindrisch und der Ventilsitzbohrung 20 nahe benachbart ist, bildet der Raum zwischen der Seite 87 und der Ventilsitzbohrung 20 eine Beschränkung die größer ist als zwischen der Dichtfläche 84 und der Ventilsitzfläche 19, nachdem das Ventil um einen sehr kurzen Weg geöffnet worden ist. Diese Beschränkung setzt sich während der Öffnungsbewegung des Ventus fort, wenn der auftretende Druckabfall graduell von dem Raum zwischen dem Rand 88 und der Ventilsitzbohrung 20 zu dem oben genannten Abstand an der Kante des Drosselrings 77 in Abhängigkeit von der Position des Drosselrings übertragen wird. Der an den Dichtflächen 89 und 19 auftretende Druckabfall ist daher während des unmittelbaren Beginns der Öffnung und bei dem abschließenden Schließen des Ventils nur gering.
  • Obwohl ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt und beschrieben worden ist, versteht es sich, daß verschiedene Abwandlungen und andere Anordnungen der Teile möglich sind, ohne sich von dem Schutzbereich der Erfindung, wie er sich aus den Ansprüchen ergibt, zu entfernen.

Claims (7)

1. Ein Ventil mit einem Ventilkörper (10), der Wandungen aufweist, die eine Einlaßkammer (11) und eine Auslaßkammer (12) bilden, wobei der Körper eine Querwand (14), die die Innenkammer und die Außenkammer voneinander trennt, eine Ventildurchgangsöffnung (16) in der Querwand (14), die sich um den Ventildurchgang (16) in der Einlaßkammer (11) erstreckt, eine Ventilführung (33), die in der Ventilkörperwandung gesichert ist und sich durch diese in die Auslaßkammer (12) in axialer Ausrichtung mit dem Ventilsitz (18) und normal zu der Ebene des Ventilsitzes (18) erstreckt, wobei die Ventilführung (33) sich weiter nach außen zu dem Ventilkörper (10) erstreckt und eine sich axial erstrekkende Ventilführungsbohrung (39) definiert, einen Ventilkegel (49) mit einem Ventilkegel (49) mit einem Ventilkopf (51) in der Einlaßkammer (11), der mit dem Ventilsitz (18) dichtend in Eingriff gebracht werden kann, wobei der Ventilkegel (49) eine Ventilstange (52), die sich durch die Ventilführungsbohrung (39) erstreckt und ein Ende mit einem Abstand gegenüber dem Äußeren des Ventilkörpers hat, ein Kappe (61), die an dem Ende der Ventilstange gesichert ist, eine Feder (66), die sich um den äußeren Abschnitt der Ventilstange (52) erstreckt und mit der Kappe (61) zum Vorspannen des Ventilkegels (49) in die geschlossene Position, in der der Ventilkopf (51) in einer dichtenden Anlage mit dem Ventilsitz (18) ist, wobei die Ventilführung (33) an dem Äußeren der Ventilstange (33) benachbart zu dem Ventilsitz (18) ein Schraubengewinde hat, einen kreisrunden Drosselring (71), der auf der Ventilführung (33) in Gewindeeingriff ist, so daß eine Relativdrehung zwischen dem Drosseiring (71) und der Ventilführung (33) den Drosselring (71) in Richtung hin zu und weg von der Ventildurchgangsöffnung (16) bewegt, wobei der Drosselring (71) eine Endwandung hat, die sich sich um die Ventilstange (51), welche einen passenden, nicht kreisrunden Abschnitt benachbart zu der Endwandung hat, erstreckt, wodurch eine Drehung des Ventilkegels (49) den Drosselring (71) hin zu und weg von der Ventildurchgangsöffnung bewegt, aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Drosselring (71) eine Außenfläche (71) mit einem Durchmesser, der geringer als der Durchmesser der Ventildurchgangsöffnung (16) ist, hat, und wobei wenigstens ein entfembarer Vorsprung (78, 79) an dem Drosselring vorgesehen ist, der dazu dient, eine Bewegung des Drosselrings (71) durch die Ventildurchgangsöffnung (16) zu verhindern.
2. Ein Ventil nach Anspruch 1, wobei der entfernbare Vorsprung (78, 79) eine Schraubenkappe ist.
3. Ein Ventil nach Anspruch 1 mit einem Paar von entfernbaren Vorsprüngen (78, 79), die jeweils auf einander diametral gegenüberliegenden Abschnitten der Außenfläche (73) des Drosselrings angeordnet sind.
4. Ein Ventil nach Anspruch 3, wobei die entfernbaren Vorsprünge (78, 79) Schraubenkappen sind.
5. Ein Ventil nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Ventil eine Hauptbeschränkung für ein Fluidstrom stromabwärts des Ventildurchgangs hat, der Ventilkörper (49) eine Ventilachse bildet, der Ventilkopf (51) eine Dichtfläche (84) hat, die eine dichtende Anlage an dem Ventilsitz (18) bildet, wenn das Ventil geschlossen ist, der Ventilkopf (51) und die Ventilsitzdichtflächen flach und in einer Ebene normal zu der Ventilachse sind, der Kegel (49) eine Umfangsfläche hat, die sich zwischen der Dichtfläche (84) und der Ventilstange (52) erstreckt, wobei die Umfangsfläche mit dem Ventildurchgang zusammenwirkt, um eine Beschränkung für den Fluidstrom durch das Ventil zu bilden, wenn der Ventilkopf (51) um weniger als einen vorgegebenen Abstand von der Seite des Ventilsitzes (18) bewegt wird, so daß der volle Druckabfall zwischen der Einlaßkammer (11) und der Auslaßkammer (12) an der Beschränkung zwischen der Umfangsfläche und dem Ventildurchgang stattfindet, und wobei der Druckabfall, der zwischen der Ventilkopfdichtfläche (84) und dem Ventilsitz (18) stattfindet, wenn der Ventilkopf (51) von dem Ventilsitz (18) um mehr als den vorgegebenen Abstand beabstandet ist.
6. Ein Ventil nach Anspruch 5, wobei der Ventildurchlaß (16) und ein Abschnitt der Umfangsfläche zylindrisch sind, so daß die Bewegung des Ventilkopfes (51) über den vorgegebenen Abstand hinaus keine Änderung der Beschränkung für eine weitere vorgegebene Strecke der Bewegung bewirkt.
7. Ein Ventil nach Anspruch 5, wobei die Hauptbeschränkung der einstellbare Drosselring (71) ist, der auf die Ventilführung (33) aufgeschraubt ist.
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