DE69404263T2 - Einrichtung zur Messung der von einem Bündelabstandhalter ausgeübten Kraft - Google Patents

Einrichtung zur Messung der von einem Bündelabstandhalter ausgeübten Kraft

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Description

  • Die vorliegende Erfindung hat eine Vorrichtung zum Messen der Kraft zum Ziel, die von einer Halte-Gitterfeder auf einen Brennstab ausgeübt wird, der sich quer durch dieses Gitter erstreckt.
  • Die Brennelementbündel, die in wassergekühlten und -moderierten Kernreaktoren benutzt werden, weisen Haltegitter für Brennstäbe auf, die dazu bestimmt sind, sie an den Knoten eines regelmäßigen Reaktorgitters abzustützten und/oder zu halten. Oft ist das Gitter aus zwei Sätzen von Plättchen gebildet, die einander überkreuzen und Brennstab-Aufnahmezellen bilden. Von zwei einander gegenüberliegenden Wänden ein und derselben Zelle weist die eine starre Höcker zur Anlage des Brennstabs und die andere eine Feder auf, die oft in Form einer Haarnadel vorliegt, rittlings auf einem Plättchen angeordnet ist und dazu bestimmt ist, den Brennstab gegen die Höcker anzudrücken. Die Federn können einfach sein, d.h. nur einen einzigen elastischen Arm haben, der auf einen Brennstab einwirkt; sie können aber auch doppelt sein, d.h. sie können zwei Arme haben, von denen jeder auf einen Brennstab einwirkt, der auf einer Seite des Plättchens angeordnet ist, das die Feder trägt.
  • Es ist wesentlich, daß die Kräfte, die von den Federn auf die Brennstäbe ausgeübt werden, nicht zu sehr von einem Nennwert abweichen. Man hat schon verschiedene Meßvorrichtungen für die Kraft vorgeschlagen, die von einer einfachen oder doppelten Feder ausgeübt wird und es gestattet, zu bestätigen, daß die Kraft, die von jeder Feder eines Gitters ausgeübt wird, innerhalb eines Bereichs vorbestimmter Werte vorliegt, bevor man das Gitter in ein Brennelementbündel einbaut.
  • Das Dokument EP-A-0 501 663 beschreibt beispielsweise eine Vorrichtung, die es gestattet, die Kraft zu messen, die von einer Doppelfeder ausgeübt wird; diese Vorrichtung weist einen Meßstab auf, der dazu bestimmt ist, gewaltsam in eine Zelle eingeführt zu werden, wobei ein Fühler zum übertragen der Kraft getragen wird, die von einer Feder ausgeübt wird. Der Meßstab ist an einem Zentrierstück befestigt, das vorgesehen ist, um in die Zelle eingeführt zu werden, die der benachbart ist, in welcher die Messung durchgeführt wird, und dort die Doppelfeder zu halten. Das gewaltsame Einführen des Meßstabes und des Zentrierstücks birgt die Gefahr in sich, die Feder zu beschädigen.
  • Das Dokument DE-A-3 242 407 beschreibt eine andere Meßvorrichtung, die einen Meßstab mit einem Durchmesser aufweist, der im wesentlichen gleich ist dem eines Brennstabes. Eine Bohrung ist in den Meßstab quer zu seiner Achse an einer Stelle eingebracht, die dem Auflagepunkt der Feder gegenüberliegt, wenn der Meßstab eingeführt ist. Sie enthält einen Kolben, dessen Außenfläche ein Meßelement trägt. Um die Kraft einer Feder zu messen, führt man den Meßstab ein und übt auf den Kolben einen hydraulischen Druck aus, der ihn in eine vorbestimmte solche Lage verbringt, daß die Breite des Meßstabs auf der Höhe des Anlagepunkts der Feder gleich ist dem Nenndurchmesser eines Brennstabes. Wenn man davon ausgeht, daß der Kolben kaum über den Meßstab hinauslaufen kann, ist es nicht möglich, vollständig die Reibungen während des Einführens und des Heraushebens des Meßstabes verschwinden zu lassen.
  • Die vorliegende Erfindung zielt insbesondere darauf ab, eine Meßvorrichtung für die Kraft bereitzustellen, die von einer Gitterfeder auf einen Brennstab ausgeübt wird, mit einem besseren Ansprechverhalten gegenüber den Zwängen der Praxis als bei den schon bekannten. Sie zielt insbesondere darauf ab, die Reibungskräfte zu verringern, die auf die Feder ausgeübt werden, deren Eigenschaften im Verlauf der Benutzung der Vorrichtung zu messen sind.
  • Zu diesem Zweck schlägt die Erfindung in erster Linie eine Meßvorrichtung vor, die die folgenden Merkmale aufweist: einen länglichen Körper, der durch zwei bewegliche Zungen, die zur Richtung der Längenerstreckung parallel sind, mit zwei jeweiligen Trägern verbunden sind, die dazu bestimmt sind, sich in eine Zelle zu erstrecken, wobei mindestens einer der Träger einen Kraftmeßfühler trägt, der dazu bestimmt ist, sich gegen die Feder anzulegen; eine Einrichtung, die im Körper längs dessen zwischen einer Lage, in der sie die Träger unter Aufrechterhaltung ihrer Parallelität auseinanderbewegt und ihnen einen Abstand verleiht, der dem Nenndurchmesser eines Brennstabs entspricht, und in einer Lage verschieblich ist, in der sie es den flexiblen Zungen gestattet, die Träger aneinander anzunähern; und Mittel, die es gestatten, wahlweise die bewegliche Einrichtung zwischen den beiden Lagen zu versetzen.
  • Die Mittel zum Versetzen der beweglichen Einrichtung können handbetätigt sein; sie werden jedoch öfter kraftgetrieben sein. Sie können insbesondere durch ein Druckströmungsmittel betätigt sein.
  • Die bewegliche Einrichtung kann auch ihrerseits verschiedene Ausbildungen aufweisen. Man kann darunter insbesondere ein Glied verstehen, das in Längsrichtung durch die Versetzungsmittel versetzbar ist und mit den Trägern durch Arme derart verbunden ist, daß ein verformbares Parallelogramm gebildet ist, das die Arme zwingt, ihrerseits im Verlauf ihrer Abweichung und ihrer Rückstellung parallel zu bleiben.
  • In einer anderen Ausführungsform trägt die bewegliche Vorrichtung mindestens zwei Sätze von Rampen, die mit Anlagemitteln zusammenwirken, die auf den Trägern vorgesehen sind und Nocken bilden.
  • Gleichgültig, wie die herangezogene Ausführungsform auch sein mag, die Tatsache, daß die Anlageflächen der Träger ihrerseits parallel bleiben, garantiert eine gute Berührung zwischen einem Kraftfühler, der von mindestens einem der Träger getragen ist, und der Feder, deren Kraft zu messen ist.
  • Die Vorrichtung kann eine Doppelvorrichtung sein, d.h., sie kann zwei Sätze von Trägern aufweisen, um derart eine Messung an Doppelfedern zu gestatten.
  • Die Erfindung wird aufgrund der Lektüre der nachfolgenden Beschreibung spezieller Ausführungsformen noch besser verstanden, die beispielsweise und nicht einschränkend vorgetragen werden. Die Beschreibung bezieht sich auf die beigefügten Zeichnungen, in welchen:
  • - Fig. 1 schematisch ein Bruchstück eines Brennstabbündelgitters zeigt, das Federn aufweist, deren Druckkraft auf einen Brennstab zu messen ist;
  • - Fig. 2 eine erste erfindungsgemäße Vorrichtung im Schnitt längs einer Ebene zeigt, die durch ihre Achse hindurchläuft;
  • - Fig. 3 eine Ansicht der Vorrichtung im Schnitt längs der Linie III-III der Fig. 2 ist;
  • - Fig. 4 ein Schnitt längs der Linie IV-IV der Fig. 3 ist;
  • - Fig. 5 ähnlich zur Fig. 2 eine andere Ausführungsform zeigt;
  • - Fig. 6 ähnlich zur Fig. 2 eine Vorrichtung zur gleichzeitigen Messung in zwei Zellen zeigt; und
  • - Fig. 7 eine schematische Draufsicht ist, die dazu bestimmt ist, den Vorteil einer Doppelvorrichtung derart, die in Fig. 6 gezeigt ist, ersichtlich zu machen.
  • Die Erfindung wird in ihrer Anwendung bei der Messung der Druckkraft beschrieben, die durch Gitterfedern zum Halten von Brennstäben an den Knoten eines quadratischen Reaktorgitters ausgeübt wird. Wie dies Fig. 1 zeigt, kann ein solches Gitter 10 von zwei Sätzen überkreuzter Plättchen 11 gebildet sein, die aus Halbplatten bzw. Halbeisen ( mifer) zusammengebaut sind. Die einmal in Eingriff gebrachten Plättchen werden dann beispielsweise durch Eindrückungen 13 und Schweißpunkte 12 an den Kreuzungsstellen an Ort und Stelle gehalten. Die überkreuzten Plättchen umgrenzen Zellen, die zum größten Teil von Brennstäben (nicht dargestellt) und von denen bestimmte von Durchführungsrohren eingenommen werden, die auf dem Skelett des Brennstabbündels erscheinen.
  • Jede der Zellen, die einen Brennstab aufnimmt, weist Mittel zum Halten dieser Brennstäbe in den beiden rechtwinkligen Richtungen auf. Im allgemeinen weisen diese Mittel für jede Richtung starre Anlageelemente auf der einen Wand der Zelle auf. Im dargestellten Fall sind diese Anlageelemente von Höckern 16 gebildet, die am oberen Abschnitt und am unteren Abschnitt der Wand angeordnet sind. Die Haltemittel weisen außerdem eine Feder 15 auf, die den Höckern gegenüberliegend angeordnet ist und dazu bestimmt ist, auf den Brennstab eine bestimmte Kraft zur Anlage auf dem Höcker auszuüben. Diese Kraft kann ausreichend erhöht sein, um die Schwingung der Brennstäbe zu vermeiden, aber ausreichend gering, damit der Brennstab im Fall der Wärmedehnung dieses letztgenannten gleiten kann.
  • Die Feder 15, die in Fig. 1 dargestellt ist, weist zwei "aktive" Arme auf, d.h., jeder ist dafür vorgesehen, eine Haltekraft auf einen Brennstab auszuüben. Die Feder kann aber auch nur einen einzigen aktiven Arm aufweisen, wenn sie beispielsweise auf einer Wand angebracht ist, die eine von einem Brennstab eingenommene Zelle von einer Zelle trennt,die dazu bestimmt ist, von beispielsweise einem Führungsrohr durchlaufen zu werden, wie dies Fig. 2 zeigt. In allen diesen Fällen wird jeder Brennstab an drei Punkten in der einen Richtung und in der senkrechten Richtung auch an drei Punkten gehalten.
  • Die bisher dargestellte Anordnung ist herkömmlich. Man könnte beispielsweise von dieser Ausführungsbeispiele in den Dokumenten EP-A-280 595 und US-A-5 091 145 finden.
  • Die schematisch in ausgezogenen Linien in den Figuren 2 bis 4 gezeigte Vorrichtung ist dazu bestimmt, die Druckkraft zu messen, die von einer einfachen Feder 15 ausgeübt wird. Sie bietet sich dar in der Form eines länglichen, insgesamt zylinderförmigen Gehäuses 20, das durch zwei flexible Zungen 22 mit zwei jeweiligen Trägern 24 verbunden ist, die eine Außenoberfläche aufweisen, die im wesentlichen einen Bruchteil der Oberfläche eines Brennstabes wiedergibt. Die Träger weisen eine Länge auf, die mindestens gleich ist dem Abstand, der die beiden Anlagehöcker einer Zelle trennt. Um ein genaues Einsetzen der Träger in das Gitter zu garantieren, ist das Gehäuse vorteilhafterweise an einer Positionierhaube 26 befestigt, die dazu bestimmt ist, sich gegen eine große Fläche des Gitters anzulegen.
  • Eine Einrichtung, die in Längsrichtung des Gehäuses beweglich ist, gestattet es, die Träger zueinander zwischen der Lage, in der sie in ausgezogenen Linien in Fig. 2 dargestellt sind, und der Lage, die strichpunktiert dargestellt ist, zu versetzten. Diese bewegliche Einrichtung ist derart vorgesehen, daß sie die Parallelität der Träger im Verlauf dieser Verlagerung aufrechterhält. In dem in den Figuren 2 und 3 dargestellten Fall wird die bewegliche Einrichtung durch Strömungsmitteldruckmittel betätigt. In einer vereinfachten Ausführungsform können diese Mittel handbetätigt sein.
  • Die dargestellte Druckströmungsmitteleinrichtung weist einen Kolben 30 auf, der in einer Bohrung 32 angebracht ist, die in das Gehäuse eingebracht ist. Der Kolben 30 ist der Wirkung einer Rückstellfeder 34 ausgesetzt, die danach trachtet, ihn in Anlage gegen den Boden 35 zu verbringen. Die Stange 28 des Kolbens ist durch eine Achse 38 an ein Verbindungsglied 36 angebracht, das sich zwischen den Zungen 22 erstreckt. Das Verbinäungsglied 36 ist gelenkig mit einem Schieber 40 verbunden, der mit jedem Träger 24 durch einen Satz von Armen 42 oder 44 verbunden ist, die ein verformbares Parallelogramm bilden. In dem in den Figuren 2 und 3 dargestelllen Fall sind die Arme auf dem Schieber 40 durch Achsen 46 angebracht, die auch in seitliche Flansche 48 eingreifen. Die beiden Flansche sind mit Schrauben 50 aneinander befestigt. Zapfen 52 können die gegenseitige Festlegung der Flansche 48 vervollständigen.
  • Wenn sich der Kolben 30 in Anlage gegen den Boden der Bohrung befindet, in der er sich verlagert, nehmen die beiden Arme 42 die Träger nach innen mit und verleihen ihnen eine solche räumliche Abmessung, daß die Träger ohne Reibung in eine Zelle eingeführt werden können. Wenn ein Strömungsmitteldruck gegen den Kolben aufgebracht wird, beispielsweise mittels eines Endstutzens 53, bewegt sich die bewegliche Einrichtung nach unten und verformt das Parallelogramm in einer Richtung, die die Träger 24 voneinander abspreizt.
  • Die den Trägern durch den Kolben verliehene Abspreizung muß der Abmessung eines Brennstabes entsprechen. Die Vorrichtung, die beispielsweise in den Figuren 2 und 3 gezeigt ist, weist Mittel zum Regulieren auf, die es gestatten, dieses Ergebnis zu erzielen. Die Mittel zum Regulieren weisen eine Gleithülse 54 auf, die auf einem Teilstück des Verbindungsglieds 36 mit kleinem Durchmesser verschoben werden kann und die Amplitude d der möglichen Versetzung des Kolbens, von seiner Ruhelage ausgehend, festlegt. Die Längslage der Gleithülse 54, die den Druck der Rückstellfeder 34 aufnimmt, ist durch einen Keil 56 festgelegt, der in Querrichtung zur Stange 36 mit Hilfe einer Regulierschraube 58 einstellbar ist, die das Gehäuse durchquert und mit Hilfe einer Mutter 60 blockiert werden kann.
  • Das Gehäuse 20 wird im allgemeinen aus mehreren Teilen zusammengebaut, die im Fall der Figuren 2 und 3 einen Aufnahmezylinder für den Kolben und ein Unterteil aufweisen, die aneinander durch Schrauben 61 befestigt sind. Diese Schrauben können auch die Haube 26 befestigen, die einen Anschlag bildet und auf dem Unterteil durch Stücke 63 positioniert ist.
  • Der Träger 24, der dazu bestimmt ist, in Berührung mit der Feder 15 zu gelangen, trägt ein Meßelement 62, wie etwa eine piezoelektrische Meßeinrichtung oder eine Spannungsmeßeinrichtung, die durch nicht dargestellte Schrauben mit einem Verbinder 64 zur Verbindung mit einem Ausgangskabel 66 verbunden ist.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ergibt sich unmittelbar aus der vorangehenden Beschreibung. Die Vorrichtung wird in einer zweckmäßigen Ausrichtung in eine Zelle eingedrückt, die mit einer Feder ausgestattet ist, deren Kraft dann zu messen ist, wenn der Kolben nicht mehr einer Strömungsmittelkraft ausgesetzt ist. Wenn sich die Träger nahe aneinander befinden, läuft die Einführung ohne spürbare Reibung ab. Die Haube 26 weist eine solche Länge auf, daß das Meßelement 62 dem am weitesten überstehenden Abschnitt der Feder 15 gegenüberliegt, wenn die Distanzhülse in Berührung mit der großen Fläche des Gitters steht. Man beschichtet nun den Endstutzen 53, was die Abwärtsbewegung der Stange 28 hervorruft, bis eine Schulter, die sie trägt, in Anlage gegen die Gleitbuchse 54 gelangt, die derart eingestellt ist, daß die Auseinanderspreizung der Träger gleich ist dem Durchmesser eines Meßstabes. Die Messung wird bewirkt. Der Endstutzen 53 wird an einen Ablauf angelegt und die Vorrichtung wird zurückgezogen.
  • Wenn die Vorrichtung dazu bestimmt ist, die Kraft zu messen, die von einer Feder ausgeübt wird, die zwei aktive Arme aufweist, wie die, die in Fig. 1, und gestrichelt in Fig. 2 dargestellt ist, dann werden zwei Gruppen aus Zunge 22 und Träger 24 vorgesehen) sein, die gleichzeitig durch dieselben Mittel zum Auseinanderspreizen betätigt werden, wie dies strichpunktiert in Fig. 2 angegeben ist.
  • Versuche, die mit einer Vorrichtung der obigen Art vorgenommen wurden, haben gezeigt, daß die Gruppe von Tätigkeiten, die für die Messung der Kraft der Federn eines vollständigen Gitters erforderlich ist, nicht mehr als eine halbe Stunde im Fall eines Gitters erfordert, das 472 Messungen verlangt.
  • In der Ausführungsvariante, die in Fig. 5 gezeigt ist, wo die Elemente, die den bereits beschriebenen entsprechen, dasselbe Bezugszeichen tragen, sind die Arme 42 und 44, die das verformbare Parallelogramm im Fall der Fig. 2 bilden, ersetzt durch Sätze von Nocken und Rampen.
  • Der Schieber 40, der mit dem Verbindungsglied 36 durch einen Gelenkkopf und Bolzen 68 verbunden ist, weist zwei geneigte Rampen 70 auf, die jedem Träger 24 zugewandt sind. Jeder Träger weist zwei Bolzen 72 auf, die Nocken bilden, die dazu bestimmt sind, dem Profil der Rampen zu folgen. Die Abwärtsbewegung der Rampen, von der Ruhelage ausgehend, die in Fig. 5 gezeigt ist, ruft das Auseinanderspreizen der Träger gegen die Wirkung elastischer Rückstellmittel hervor, die im dargestellten Fall von einer Zangenfeder 74 gebildet sind, die danach trachtet, die Träger aneinander anzunähern.
  • Wie im vorausgehenden Fall ruft die Abwärtsbewegung der beweglichen Einrichtung das Abspreizen der Träger hervor, während diese parallel gehalten werden, und zwar unter der einzigen Bedingung, daß die elastischen Zungen 22 lang genug sind, um eine S-Form anzunehmen, die alle Nocken in Berührung mit den entsprechenden Rampen beläßt.
  • Wenn die in den Figuren 2 bis 5 gezeigten Ausführungsformen auch in den Fällen von Zellen gute Resultate ergeben, die zwei Federn aufweisen, die einander gegenüberliegend angeordnet sind, führen sie doch zu Abweichungen, wenn der letztgenannte Zustand nicht vorliegt. In diesem Fall laufen tatsächlich die Träger Gefahr, sich in der Zelle schrägzustellen. Die Figuren 6 und 7 zeigen eine solche Anordnung. In jeder der beiden Zellen der Fig. 7 ist jede Feder 15 einem starren Höcker 16 gegenüberliegend angeordnet. Infolge der Tatsache der Durchbiegung der Federn laufen die Träger einer einfachen Vorrichtung dann Gefahr, sich schrägzustellen, wie dies durch einen gestrichelten Rahmen angezeigt ist.
  • Diese Gefahr wird mit der Doppelvorrichtung umgangen, die in Fig. 6 gezeigt ist, wo die Elemente, die den bereits beschriebenen entsprechen, mit denselben Bezugszeichen bezeichnet sind.
  • Die Vorrichtung der Fig. 6 kann so angesehen werden, als hätte sie zwei Anordnungen aus Trägern und flexiblen Zungen, die jeweils fest mit einem Gehäuse verbunden sind. Die beiden Gehäuse sind von einem gemeinsamen Außengehäuse 76 getragen, das aus mehreren Teilen montiert ist, mit einer Verlängerung 26, die einen Anschlag bildet und sich zwischen zwei Anordnungen auf eine Gitterplatte aufsetzt. Die Gleithülse 54 kann auf einem Unterlageklotz 56 mittels einer Führung 77 aufsitzen, die die Reibung verringert.
  • e Jede der Anordnungen ist mit dem Außengehäuse 76 durch einen Zapfen 78 verbunden, der eine Drehachse senkrecht zu den Achsen 38 und 46 bildet. Anders ausgedrückt, die Anordnungen können sich um eine Achse ausrichten, die in der Nähe ihres oberen Endes angeordnet ist und parallel ist zur Richtung der Abspreizung der Träger. Die Anordnungen können sich so winklig staffeln, und zwar jede auf der einen Seite der Vertikalen und derart, daß die Träger die Lage einnehmen, die in ausgezogenen Linien in Fig. 7 gezeigt ist, und eine genaue Angabe liefern, wie die Durchbiegung der Federn 15 ist.
  • In der in Fig. 6 dargestellten Ausführungsform ist die äußere Zunge 22a einer jeden Anordnung dicker als die innere Zunge 22b und weist eine geringere Flexibilität auf. Während des Eindrückens des Schiebers 40 sitzt der innere Träger demzufolge auf der Doppelfeder 15 auf, bevor die Außenträger beginnen, sich abzuspreizen, um auf den Höckern 16 aufzusitzen. Die Vorrichtung ist derart bemessen, daß die Träger ohne Reibung in die Zellen eingeführt werden, wenn der Schieber angehoben ist.
  • Die in Fig. 6 gezeigte Vorrichtung kann so, wie es dargestellt ist, verwendet werden, um die Kraft einer Doppelfeder zu messen, ebenso wie eine einzige Anordnung im Fall einer einfachen Feder.

Claims (8)

1. Vorrichtung zum Messen der von einer Halte-Gitterfeder auf einen Brennstab ausgeübten Kraft, der sich quer durch dieses Gitter erstreckt, dadurch gekennzeichnet, daß sie die folgenden Merkmale aufweist: einen länglichen Körper (20), der durch zwei bewegliche Zungen (22), die zur Richtung der Längenerstreckung parallel sind, mit zwei jeweiligen Trägern (24) verbunden ist, die dazu bestimmt sind, sich in eine Zelle zu erstrekken, wobei mindestens einer der Träger einen Kraftmeßfühler (62) trägt, der dazu bestimmt ist, sich gegen die Feder anzulegen; eine Einrichtung, die im Körper längs dessen zwischen einer Lage, in der sie die Träger unter Aufrechterhaltung ihrer Parallelität auseinanderbewegt und ihnen einen Abstand verleiht, der dem Nenndurchmesser eines Brennstabes entspricht, und einer Lage verschieblich ist, in der sie es den flexiblen Zungen gestattet, die Träger aneinander anzunähern; und Mittel (34, 30), die es gestatten, wahlweise die bewegliche Einrichtung zwischen den beiden Lagen zu versetzen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Einrichtung eine Verbindungsstange (36) aufweist, die in Längsrichtung versetzbar ist und mit den Trägern (24) durch Arme verbunden ist, die ein verformbares Parallelogramm bilden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Einrichtung mindestens zwei Sätze von Rampen (70) aufweist, die mit Nocken (72) zusammenwirken, die an den Trägern (24) vorgesehen sind.
4. Vorrichtung nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Versetzen mit Einstellelementen (54, 56, 58) versehen sind, die ihren Bewegungsweg begrenzen und es gestatten, den Abstand der Träger einzustellen, um ihn an den Nenndurchmesser eines Brennstabes anzugleichen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellelemente eine Anschlaghülse (54) aufweisen, die in Längsrichtung versetzbar ist und die Amplitude der Versetzung einer Anordnung aus einer Stange (28) und einem Kolben (30) begrenzt, die zur Einrichtung gehört, die aus einer Ruhelage heraus beweglich ist, sowie einen Anschlagkörper (56) für die Hülse, der es gestattet, deren Längsposition einzustellen.
6. Vorrichtung nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, die dazu bestimmt ist, die Kraft zu messen, die von einer Doppelfeder ausgeübt wird, die wirksame Arme beiderseits ein und derselben Zellenwand aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß sie zwei Anordnungen aus Trägern und flexiblen Zungen aufweist, die von einem gemeinsamen Gehäuse (76) getragen sind.
7. Vorrichung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Anordnungen unabhängig am gemeinsamen Gehäuse durch Mittel (78) angebracht sind, die ihre Ausrichtung rund um eine Achse gestatten, die parallel zur Richtung des Abstandes der Träger verläuft.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Anordnung die äußere Zunge (22a) eine Flexibilität aufweist, die kleiner ist als die der inneren Zunge (22b), die dazu bestimmt ist, sich gegen die doppelte Feder anzulegen.
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