DE693787C - Klemmrollenkupplung - Google Patents

Klemmrollenkupplung

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Publication number
DE693787C
DE693787C DE1937SC114956 DESC114956D DE693787C DE 693787 C DE693787 C DE 693787C DE 1937SC114956 DE1937SC114956 DE 1937SC114956 DE SC114956 D DESC114956 D DE SC114956D DE 693787 C DE693787 C DE 693787C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
pressure
spring
rollers
pinch
Prior art date
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Expired
Application number
DE1937SC114956
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Carl Schuermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CARL SCHUERMANN DIPL ING
Original Assignee
CARL SCHUERMANN DIPL ING
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Publication date
Application filed by CARL SCHUERMANN DIPL ING filed Critical CARL SCHUERMANN DIPL ING
Priority to DE1937SC114956 priority Critical patent/DE693787C/de
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D41/00Freewheels or freewheel clutches
    • F16D41/06Freewheels or freewheel clutches with intermediate wedging coupling members between an inner and an outer surface
    • F16D41/064Freewheels or freewheel clutches with intermediate wedging coupling members between an inner and an outer surface the intermediate members wedging by rolling and having a circular cross-section, e.g. balls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)

Description

Die Erfindung· bezieht sich auf Klemmrollenküpplungen, insbesondere auf solche, die für große Drehmomente Oder für hohe Drehzahlen bestimmt sind, und hat den Zweck, die Unzuverlässigkeit in der Arbeitsübertragung zu beseitigen.
Dieser Mangel kann auf verschiedenen Ursachen beruhen, und zwar u.a. 'einmal darauf, daß bei Drehrichtungswechsel (vom Leerlauf zur Mitnahme der anderen Kupplungshälfte) ein toter Gang eintritt und das andere Mal, daß sich bei Driehriclitungswechsel die Rolle gegen ihre vorgeschriebiene' Lage versetzt, d. h. schräg stellt. Ein Versagen der Klemmrollenkupplung tritt auch dann ein, wenn bei der Anlage der Klemmflächen nicht der richtige Reibungswinkel berücksichtigt wird; hierauf "soll aber ,an dieser Stelle nicht näher eingegangen werdein.
ao Um den erstgenannten Mangel, nämlich einen toten Ganig, zu beseitigen, werden die einzelnen Rollen in an sich bekannter Weise durch Federn in den Klemmwinkel (zwischen Rollzylinder und den Gegenklemmflächen) gedrückt. Bisher wurden diese Federn viel zu schwach gewählt; es wurde nämlich nicht berücksichtigt, daß die Federn auf der 'einen Seite der Kupplungsachse, in der die Rollen infolge der Erdanziehung aus dem Klemmwinkel herausfallen wollen, nicht nur den Klemmrollen eine gewisse Beschleunigung erteilen, sondern zunächst deren Gewicht tragen müssen. Sind also die Andruckfedern zu schwach, so- kommen bei Drehrichtungswechsel die Klemmrollen nur auf derjenigen Seite der Kupplungsachse zu genügender Anlage, ,auf der sie schon durch ihr Eigengewicht in den Klemmwinkel getrieben werden. Mit einer solchen einseitigen Belastung der Klemmrollen tritt natürlich auch eine Achsenverlagerung der beiden miteinander gekuppelten Wellenenden ein.
- Jede ungenügende Anpressung der Klemmrollen erzeugt bei Dr ehrichtungs wechsel einen toten Gang und letzterer 'die Gefahr, daß eine oder auch mehrere Rollen gleichzeitig sich schräg stellen und daher beim nachfolgenden. Kuppeln sich festklemmen,
bevor die anderen in richtiger Lage gebliebenen Rollen die ihnen zugeteilte Arbeit übernehmen können. Im diesiem Falle muß unter Umständen eine einzige durch Schrägstellung festgeklemmte Rolle die Übertragung des ganzen Kupplungsdrehmomentes allein übernehmen. Durch eine so· starke Überlastung wird aber 'die Rolle oder auch, ihre Klemmfläche zerstört.
ίο Viele Versuche haben ergeben, daß ungenügend starke Andrückfedern vollkommen zwecklos sind, besonders in. Klemmrollenkupplungen, die mit hohen Drehzahlen laufen oder große Drehmomente zu übertragen haben. Andererseits hat man aber bisher wahrscheinlich schon aus dem Grunde starke Andruckfedern vermieden, weil sie ohne besondere Vorrichtung die Rollenoberfläche stark angreifen und dabei selbst in kurzer Zeit verschleißen. :
Durch die neue in Abb. 1 und 2 als Ausführungsbeispiel dargestellte Andruckfeder 5 werden aber trotz reichlicher Anpressung, die einem Vielfachen des Rollengewichtes entspricht, und auch bei hohen Drehzahlen sowohl die Rolle 3 als auch die Feder vor schnellem Verschleiß bewahrt.
Um dies zu erreichen, wird nicht die Feder 5 selbst zur Anlage an die Klemtnrolle gebracht, sondern eine Gegendruckrolle 8, die mit der Feder verbunden ist. Hier sind in 'die Enden einer doppelarmigein Feder Lagerschalen 6 eingesetzt, in denen sich die Gegendruckrolle leicht drehen kann. Bei geringen Geschwindigkeiten können die aus mehreren Windungen bestehenden Federenden direkt als Lagerschalen dienen. Durch eine doppelarmige Ausbildung der Andruckfeder wird auch eine Schrägstellung der Klemmrolle verhindert.
•Die Andruckfeder 5 wird am einfachsten durch seitliches Aufschieben auf einen Querstift 4 befestigt, der gleichzeitig ein Hinüberlaufen der Klemmrolle von einer Sperrseite zur anderen verhindert. Will man aber eine für Rechtsmitnahme ausgebildete Klemmrollenkupplung nachträglich für Linksmitnahme verwenden, so braucht man nur die Klemmrollen auf die andere Seite des Quer-Stiftes zu verlegen und die Andruckfedern in umgekehrter Richtung (d. h. nach einer halben Umdrehung um die senkrechte Achse) auf den Querstift 4 aufzuschieben.
Die Feder 5 selbst muß aber auch bei hohen Drehzahlen (von 1000 bis gooo/Min) ihren Anforderungen genügen. Zu 'diesem Zweck ist die Gegendruckrolle 8 in nur geringem Abstand von der Innenwand des Rollzylinders 2 gelagert und die Feder so ausgebildet, daß der Innendurchmesser ihrer den Querstift 4 umschließenden Windungen größer ist als der Stiftdurchmesser. Bei dieser Anordnung kann sich der mit der Gegendruckrolle verbundene Hebelarm der Feder mit zunehmender Fliehkraft so weit verlängern, bis die Gegendruckrolle den Rollzylinder 2 berührt. Von diesem Augenblick ab wird die Fliehkraft für die Feder unwirksam und letztere in ihrer Druckwirkung gegen die Klemmrolle nicht behindert.
Die Unterbringung der Gegenrolle in geringem Abstand vom Rollzylinder hat auch den Vorteil, daß die Klemmrolle im Leerlauf vom Rollzylinder abgedrückt wird.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Klemmrollenkupplung, bei der die Klemmrollen durch Federn in ihrer -Klemmstellung zwischen den Drehkörpern gehalten werden, insbesondere für große Drehmomente oder auch für hohe Drehzahlen, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmrollenandruckfedern (5) mit Gegendruckrollen (8) zur Anlage an die Klemmrollen (3) verbunden sind.
2. KlemmroUenkupplungnachAnspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß die Andruckfedern (5) doppelarmig ausgebildet sind.
3. KlemmroUenkupplungnach Anspruch ι oder 2, 'dadurch gekennzeichnet, daß die die· Gegendruckrolle (8) tragende Feder (5) sich bei hohen Drehzahlen durch die Fliehkraft der Gegendruckrolle (8) so weit verlängert, bis letztere den Rollzylinder (2) berührt und damit eine Überlastung der Feder (5) verhindert.
4. KlemmroUenkupplungnach Anspruch 1, 2 oder 3, 'dadurch gekennzeichnet, daß die Anlagestelle der Gegendruckrollen (8) an die Klemmrollen (3) in die Nähe der Oberfläche des Rollzylinders (2) verlegt ist, damit die Klemmrolle (3) bei Leerlauf in den Winkel zwischen der Gegendruckrolle (8) .und der inneren Kleminfläche gedrückt, also vom Rollzylinder (2) abgezogen wird. :
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1937SC114956 1937-05-04 1937-05-04 Klemmrollenkupplung Expired DE693787C (de)

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DE693787C true DE693787C (de) 1940-07-18

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DE (1) DE693787C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1023640B (de) * 1952-04-26 1958-01-30 Haldex Ab Freilaufkupplung
FR2552823A1 (fr) * 1983-09-29 1985-04-05 Paris & Du Rhone Demarreur pour moteur a combustion interne

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1023640B (de) * 1952-04-26 1958-01-30 Haldex Ab Freilaufkupplung
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