DE69324147T2 - Maschine zum granulieren - Google Patents

Maschine zum granulieren

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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Granuliermühle und sie schließt eine Cuttereinrichtung mit einem Cutter ein, der für eine Drehung in einem Granulatbehälter montiert und derart angeordnet ist, daß während der Drehung des Cutters der Umfang seiner Schneiden neben einem zylindrisch geformten Sieb zur Anordnung kommt, welches aus einer perforierten Materialbahn besteht und in dem Behälter entfernbar montiert ist, wobei der Umfang auch gegen eine obere Zufuhröffnung für die geformten Stücke hauptsächlich eines Kunststoffmaterials zugänglich ist, welches zerkleinert werden soll, wobei dieses Material an die Zufuhröffnung aus einem Sammelbunker angeliefert wird, der oberhalb der Cutterschneiden angeordnet ist, die für ein Zusammenwirken mit wenigstens einem Cutterbalken angepasst sind, der in dem befestigten Teil der Cuttereinrichtung für ein Zerkleinern des Kunststoffmaterials angeordnet ist. Die Wellenenden des Cutters sind in Lagern eines zentral angeordneten Hilfsrahmens gelagert, der seinerseits über eine Haupt-Dreh- bzw. Schwenkwelle dreh- bzw. schwenkbar montiert ist, welche an jedem Ende in wechselseitig gegenüberliegenden Haupt-Dreh- bzw. Schwenklagern an dem Primärrahmen der Mühle befestigt ist. Die Anordnung umfaßt auch eine Hochdruckpumpe zum Fördern von Luft über einen ersten Schlauch in dem unteren Bereich des Behälters und zum Fördern des fertig gemahlenen Granulats über einen zweiten Schlauch weg von dem Behälter zu einem Sammelpunkt außerhalb der Mühle hin.
  • Ein Problem, welches die bereits bekannten Granuliermühlen eines ähnlichen Typs belastet, besteht darin, daß die Bedienung und das Säubern in Verbindung mit einem Farbstoffwechsel oder einem Wechsel auf ein anderes Material schwierig und zeitaufwendig sind und auch sehr arbeitsintensiv, weil die Komponenten, aus welchen die Mühle besteht, ein beträchtliches Gewicht haben, welches beim Auseinandernehmen in Erscheinung tritt, das für einen Zugriff der Komponenten der Mühle erforderlich ist, die bedient, ausgetauscht oder gesäubert werden müssen. Es ist wichtig, daß das Säubern sehr sorgfältig durchgeführt wird, wenn ein Farbstoffwechsel erfolgt oder ein Wechsel auf ein anderes Material, da die Stücke oder Granulate aus einem vorhergehenden Zerkleinerungsbetrieb mit der Mühle sich sonst lockern können und das Granulat während eines nachfolgenden Betriebs verfärben. Die zum Stand der Technik nächste Druckschrift ist die US-A-3 419 223, welche sich auf eine Granuliermühle mit einem Cutter, einem Behälter, einem Bunker, einem Hilfsrahmen, einer Dreh- bzw. Schwenkwelle und einem Hauptrahmen bezieht, wobei die Mühle auch das Problem zur Erleichterung eines Öffnens derselben durch einen statischen Ausgleich der Komponenten anspricht, jedoch nicht in einer solchen einfachen und wirksamen Art und Weise, wie es der Lösung gemäß der Erfindung entspricht, bei welcher alle Hauptkomponenten der Mühle mit Ausnahme des Hauptrahmens durch eine Welle aufgehängt sind und durch diese Welle hindurch die gemeinsame Schwerpunktmitte der Komponenten hindurchgeht.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht somit in der Erzielung einer Anordnung bei Granuliermühlen der einleitend erwähnten Art, wobei sowohl die Bedienung wie auch das Säubern in Verbindung mit einem Farbstoffwechsel oder mit einem Wechsel auf ein anderes Material wesentlich vereinfacht werden. Die entscheidenden Merkmale, die für die Erfindung gefordert werden, sind im Anspruch 1 angegeben.
  • Durch die Erfindung ist jetzt eine Anordnung bei Granuliermühlen der vorerwähnten Art geschaffen worden, welche die erfindungsgemäßen Ziele bestens erreichen läßt, während ihre Ausbildung gleichzeitig relativ billig und einfach ist. Die Anordnung ist darin einzigartig, daß alle Hauptkomponenten der Mühle (mit Ausnahme ihres Hauptrahmens) durch eine Welle aufgehängt sind, um welche sie aus einem geschlossenen Zustand in einen geöffneten Zustand drehen bzw. schwenken können. Da die Komponenten derart angepasst sind, daß ihre gemeinsame Schwerpunktmitte mit ihrer Wirkungslinie im wesentlichen durch die Welle hindurchgeht, resultiert daraus, daß diese Komponenten während des Öffnens und Schließens der Mühle augenscheinlich nahezu gewichtslos sind. Gleichzeitig ergibt sich ein unmittelbarer Zugriff aller einspringenen Ecken bzw. Winkel und Ritzen bzw. Rillen der Vorrichtung nach dem Öffnen der Mühle durch ein Wegschwenken der sie bildenden Komponenten, um ein wirksames Säubern zu ermöglichen, wobei diese bessere Zugriffsmöglichkeit sicherstellt, daß die Bedienung einfacher durchgeführt werden kann als bei den zuvor bekannten Anordnungen. Für das Öffnen der Mühle werden weiterhin keine speziellen Werkzeuge benötigt, da die zu öffnenden Teile durch bajonettartige Verriegelungen zusammengehalten werden, welche rasch geöffnet werden können. Dies bedeutet, daß die gesamte Bedienung und/oder das Vorgehen bei der Säuberung keine lange Zeit beansprucht, was der Fall bei den bekannten Mühlenanordnungen ist, sodaß ein sehr rasches, zeitsparendes Vorgehen möglich ist. In Verbindung mit dem Verschwenken oder Kippen der dreh- bzw. schwenkbaren Hauptkomponenten der Mühle in den geöffneten Zustand findet eine automatische Öffnung des Granulatbehälters statt, während bei der Beendigung des Kippbetriebes eine Dreh- bzw. Schwenkwelle für die oberen Komponenten, welche den Cutter und den Sammelbunker umfassen, eine vertikale Position einnimmt, die ein Verschwenken des Sammelbunkers seitlich nach außen ermöglicht bei Anwendung von praktisch überhaupt keiner Kraft.
  • Die Erfindung wird nachfolgend in größerem Detail mittels eines bevorzugten Ausführungsbeispiels beschrieben und unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung, in welcher
  • Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer Granuliermühle ist, die gemäß der vorliegenden Erfindung angeordnet und in einem geschlossenen Betriebszustand gezeigt ist.
  • Fig. 2 zeigt die Mühle der Fig. 1 in einem offenen Zustand, einleitend zu einer Säuberung und/oder zu einer Bedienung.
  • Fig. 3 ist eine schematische Perspektivteilansicht eines Teils der Mühlenanordnung gemäß der Erfindung, insbesondere einer Hochdruckpumpe in einer nach außen verschwenkten Position, wobei die Pumpe zum Fördern von Luft durch einen Lieferschlauch hindurch vorgesehen ist, gegen welchen die Pumpe derart verschwenkt werden kann, daß ein gefederter Schlauchanschluß an der Pumpe mit dem Schlauch zusammenkommt, und
  • Fig. 4 ist eine schematische Perspektivteilansicht der Mühle, insbesondere der gefederten Schlauchanschlüsse für einen abgedichteten Eingriff mit einem Lufteinlaß und mit Auslaßöffnungen in dem unteren Bereich des Granulatbehälters.
  • Wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, besteht die Granuliermühle 1 gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung aus einem Hauptrahmen 4, der auf einem Fahrgestell 2 montiert ist, welches mittels Rädern 3 beweglich ist. Der Rahmen 4 trägt einen Cutter 5, der in einem Granulatbehälter 6 für eine Drehung gelagert ist. Der Cutter ist mit Messern bzw. Schneiden 10 versehen, deren Umfang während der Drehung neben einem entfernbaren, halbzylindrisch geformten Sieb 7 aus einem perforierten Flächenmaterial angeordnet ist; welches in dem Behälter 6 entfernbar vorgesehen ist. Die Mühle umfaßt auch einen Sammelbunker 9 und geformte Stücke hauptsächlich eines Kunststoffmaterials, die zerkleinert werden sollen und über eine Zufuhröffnung 8 des Bunkers 9 angeliefert werden, wobei, die Öffnung mit dem Cutter 5 verbunden ist. Für ein Zerkleinern des Kunststoffmaterials wirken die Schneiden 10 des Cutters 5 mit wenigstens einem Cutterbalken 11 zusammen, der an dem befestigten Teil der Cuttereinrichtung angeordnet ist, wobei die Wellenenden 12 des Cutters für eine Drehung mittels Lagern 13 montiert sind, die ihrerseits an einem zentral plazierten Hilfsrahmen 14 montiert sind. Der Hilfsrahmen 14 ist auf einer Hauptwelle 15 dreh- bzw. schwenkbar montiert, die ihrerseits in Dreh- bzw. Schwenklagern 16 montiert ist, die an dem Hauptrahmen 4 der Mühle 1 starr befestigt sind. Letztere umfaßt auch eine Hochdruckpumpe 17 zur Förderung von Luft in einem ersten Schlauch 18 in den unteren Bereich des Behälters 6 über eine Einlaßöffnung 29, wobei fertig gemahlenes Granulat in einem zweiten Schlauch 20 gefördert wird über eine Auslaßöffnung 30 in dem Bereich 19 zu einem Sammelpunkt außerhalb der Mühle 1 hin.
  • Der Cutter 5 und der Sammelbunker 9 sind über eine Einrichtung 21 wechselseitig dreh- bzw. schwenkbar, während der Granulatbehälter 6 über eine Einrichtung 22 dreh- bzw. schwenkbar ist, wobei diese Komponenten zu öffnen sind, wechselseitig über nicht dargestellte Bajonett-Befestigungen verbunden sind und auch um die Haupt-Dreh- bzw. Schwenkwelle 15 über einen mittigen Hilfsrahmen 14 dreh- bzw. schwenkbar sind, der die Cuttereinrichtung trägt. Die Wirkungslinie der gemeinsamen Schwerpunktmitte dieser Komponenten 5, 6 und 9 geht im wesentlichen durch die Welle 15 hindurch, um welche sie dreh- bzw. schwenkbar sind und im Gleichgewicht stehen, wodurch nur eine geringe Kraft für ihr Verschwenken in eine Position benötigt wird, in welcher die Mühle 1 sich öffnen läßt, wenn eine Bedienung und/- oder ein Säubern in Verbindung mit Farbstoff/Material-Wechseln erforderlich wird.
  • Wie in den Fig. 1 und 2 angedeutet ist, verläuft die Dreh- bzw. Schwenkeinrichtung 22 zwischen dem Cutter 5 und dem Granulatbehälter 6 parallel zu der Haupt-Dreh- bzw. Schwenkwelle 15. Wenn die mit dem Cutter 5 und dem Bunker 9 gebildete Einheit um die Welle 15 in die Öffnungsposition verschwenkt wird, dann wird der Granulatbehälter 6 in dem unteren Bereich der Mühle geöffnet, sobald sich der Behälter 6 um seine Dreh- bzw. Schwenkeinrichtung 22 herum bewegt. Diese Bewegungen ergeben eine Öffnungsebene, welche durch die obere Kante des Behälters entlang einer Öffnungslinie 23 gebildet wird, wenn der Behälter von einer unteren geschlossenen Position in seine obere Öffnungsposition angehoben wird.
  • Die Dreh- bzw. Schwenkeinrichtung 21 zwischen dem Cutter 5 und dem Sammelbunker 9 verläuft quer zu der Hauptwelle 15. Das Ergebnis davon ergibt eine solche Funktion, daß der Cutter 5 nach einer Seite verschwenkt werden kann, um den oberen Teil der Mühle 1 zu öffnen, nachdem die durch die Komponenten 5, 9 gebildete Einheit um die Welle 15 um die Öffnungsposition gedreht oder verschwenkt worden ist, während gleichzeitig der Behälter in seine obere Öffnungsposition angehoben wird, wo seine Öffnungsebene, welche die Öffnungslinie 23 bildet, im wesentlichen rechtwinklig zu der Dreh- bzw. Schwenkeinrichtung 21 ausgerichtet ist, wodurch es nun möglich ist, die Bajonettbefestigung zwischen dem Cutter 5 und dem Bunker 9 zu lösen. Weil die Dreh- bzw. Schwenkeinrichtung 21 jetzt vertikal ausgerichtet ist, erfordert der Bunker 9 nur eine sehr kleine Kraft, um ihn radial um die Dreh- bzw. Schwenkeinrichtung 21 zu bewegen, was ein wesentliches Merkmalen der Mühlenanordnung gemäß der Erfindung ist und dazu beiträgt, das Öffnen leicht und einfach durchzuführen.
  • Wie aus den Fig. 3 und 4 ersichtlich ist, ist eine Hochdruckpumpe 17 vorgesehen, ebenfalls in dem unteren Bereich der Mühle 1, zum Fördern des fertig zerkleinerten Granulats weg von der Mühle. Um die Bedienung und /oder das Säubern zu erleichtern, ist auch diese Pumpe seitlich verschwenkbar, bevor die Einheit (5 und 9) um die Welle 15 gekippt und die Bajonettbefestigung zwischen den Komponenten 5 und 9 gelöst wird. Für diesen Zweck ist die Pumpe mit einer Schlauchanschlußeinrichtung versehen, die einen federbelasteten, zusammendrückbaren Anschluß 24 an dem ersten Schlauch 18 aufweist, dessen anderes Ende andererseits einen Anschluß 25 hat für ein Zusammenkommen mit einer Anschlußeinrichtung an dem unteren Bereich 19 des Behälters 6. Auf der anderen Seite des unteren Bereichs 19 befindet sich eine ähnliche Anschlußeinrichtung, die einen Anschluß an einem zweiten Schlauch 20 umfaßt, der zum Fördern von fertig zerkleinerten Granulat weg von dem Behälter vorgesehen ist. Der Cutterantrieb wird durch einen Motor 27 über Treibriemen 28 bewirkt. Gummidämpfer 31 sind unter den Hauptwellenlagern 16 angeordnet, um eine Übertragung von Schwingungen von dem Cutter 5 zu dem Hauptrahmen 4 und weiterhin zu dem Untergestell zu verhindern, welches die Mühle 1 trägt. Geräusch wird von der Mühle mittels eines Geräusche isolierenden Gehäuses (nicht dargestellt in der Zeichnung) zerstreut. Das Gehäuse weist vorzugsweise zwei Hälften auf, die über Scharniere miteinander verbunden und derart angepasst sind, daß sie an dem Hauptrahmen 4 verschwenkt werden können. Die Hälften sind auch derart angeordnet, daß bei ihrer Öffnung Sicherheitsschalter betätigt werden für eine Unterbrechnung der Stromanlieferung an die elektrischen Komponenten der Mühle.
  • Ein Öffnen der Mühle 1, die mit der erfindungsgemäßen Anordnung versehen ist, wird in der folgenden Art und Weise durchgeführt: Die erste Stufe ist ein Entriegeln der Geräusche isolierenden Gehäusehälften, wodurch die elektrische Versorgung an die Mühle unterbrochen wird, und es werden dann die Hälften verschwenkt. Die zweite Stufe ist ein Lösen eines Schlosses an der Pumpe und deren Verschwenken auf eine Seite. Die dritte Stufe ist ein Lösen der Bajonettverriegelung, welche den Granulatbehälter 6 mit dem Cutter 5 verriegelt, worauf dann die Einheit, welche von den Mühlenhauptkomponenten 5, 6 und 9 gebildet wird, um die Dreh- bzw. Schwenkwelle 15 verschwenkt wird über etwa 90º in die Öffnungsposition der Mühle. Während dieser Drehung oder Verschwenkung wird der Granulatbehälter 6 automatisch angehoben, während seine Öffnungsebene gleichzeitig eine im wesentlichen horizontale Orientierung entlang der Öffnungslinie 23 beibehält, sobald der Behälter vollständig geöffnet wird. Die Dreh- bzw. Schwenkeinrichtung 21 an dem Bunker 9 befindet sich dann in einer im wesentlichen vertikalen Position und vorzugsweise unter einem Winkel von etwa 90º zu der Öffnungslinie 23 des Behälters 6. Die vierte Stufe wird dann in dieser vollständig gedrehten bzw. verschwenkten Position durchgeführt, nämlich das Lösen der Bajonettverriegelung, welche den Bunker 9 mit der Cuttereinrichtung zusammenhält, sodaß so der Bunker unmittelbar nach einer Seite verschwenkt werden kann. Nach der Bedienung und/oder Säuberung wird ein umgekehrtes Vorgehen durchgeführt, um die vollständig geöffnete Mühle in ihren Betriebszustand zurückzuführen, worauf dann die Mühle wieder in Funktion gesetzt werden kann.

Claims (4)

1. Granuliermühle, mit einem Cutter (5), der für eine Drehung in einem Granulatbehälter (6) angeordnet ist, und einem Sammelbunker (9) mit einer Zufuhröffnung (8) für die Anlieferung von Formstücken vorzugsweise aus einem Kunststoffmaterial, die zu zerkleinern sind, wobei die Wellenenden (12) des Cutters für die Drehung in Lagern (13) montiert sind, die an einem zentral angeordneten Hilfsrahmen (14) plaziert sind, wobei dieser Rahmen an einer Hauptdrehwelle (15) drehbar montiert ist, welche in wenigstens zwei Lagern (16) gelagert ist, die an dem Hauptrahmen (4) der Mühle (1) starr montiert sind, dadurch gekennzeichnet, daß auch eine Hochdruckpumpe (17) zur Erzeugung eines Luftstromes für die Beförderung von fertig zerkleinertem Granulat aus dem Behälter (6) heraus vorhanden ist, und daß der Cutter (5), der Sammelbunker (9) und der Granulatbehälter (6) über eine Schwenkeinrichtung (21, 22) gelenkig miteinander und in einer zu öffnenden Art und Weise verbunden sind, während diese Komponenten (5, 6, 9) ihrerseits gleichzeitig um die Hauptwelle (15) über den zentralen Hilfsrahmen (14) drehbar bzw. schwenkbar sind, welcher den Cutter (5) trägt, wobei die Wirkungslinie der gemeinsamen Schwerpunktmitte der Dreh- bzw. schwenkbaren Komponenten (5, 6, 9) im wesentlichen durch diese Welle hindurch geht, sodaß diese Komponenten um sie herum statisch im Gleichgewicht sind und es damit nur einer geringen Kraft bedarf, um die Komponenten (5, 6, 9) in die Position für ein Öffnen der Mühle zum Bedienen und/oder Säubern in Verbindung mit einem Wechsel bei dem Pigment oder Material zu drehen bzw. zu verschwenken.
2. Granuliermühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkeinrichtung (22) zwischen dem Cutter (5), und dem Behälter (6) parallel zu der Hauptwelle (15) verläuft, sodaß bei einer Drehung bzw. Verschwenkung der durch den Cutter (5) und den Bunker (9) gebildeten Einheit um die Welle (15) der Teil des unteren Bereichs der Mühle (1), der von dem Behälter (6) gebildet wird, welcher durch die Schwenkeinrichtung (22) getragen wird, gleichzeitig geöffnet wird, sodaß sein oberer Rand, der eine Öffnungsebene entlang einer Öffnungslinie (23) bildet, aus einer unteren geschlossenen Position für den Behälter in eine obere geöffnete Position anhebbar ist.
3. Granuliermühle nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkeinrichtung (21) zwischen dem Cutter (5) und dem Bunker (9) quer zu der Hauptwelle (15) verläuft und derart funktioniert, daß der Cutter (5) nach einer Seite verschwenkt werden kann, um den oberen Teil der Mühle (1) zu öffnen, nachdem die durch die Komponenten (5, 9) gebildete Einheit um die Welle (15) in die offene Position gedreht oder verschwenkt wurde, während gleichzeitig der Behälter (6) in seine obere offene Position angehoben wird, in welcher sich seine Öffnungsebene, welche die Öffnungslinie (23) bildet, im wesentlichen rechtwinklig zu der Schwenkeinrichtung (21) befindet.
4. Granuliermühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichent, daß bevor die Hauptkomponenten der Mühle (1) um die Welle (15) in die offene Position verschwenkt werden, die Hochdruckpumpe (17) nach einer Seite verschwenkt werden kann und daher versehen ist mit einer gefederten zusammendrückbaren Verbindungseinrichtung (24) mit einem ersten Schlauch (18) für eine Anlieferung von Luft an den unteren Bereich (19) des Granulatbehälters (6), wo dieser Schlauch mit einer Einrichtung (25) ähnlich zu der Einrichtung (24) versehen ist, wobei eine weitere Einrichtung (26) an diesem unteren Bereich (19) für einen zweiten. Schlauch (20) vorgesehen ist zur Förderung von fertig zerkleinertem Granulat weg von der Mühle (1).
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