DE69313693T2 - Heckrotor eines Drehflügelflugzeuges - Google Patents

Heckrotor eines Drehflügelflugzeuges

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DE69313693T2
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rotor
pitch
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rotor blades
angle
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Koichi Egami
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    • B64C27/00Rotorcraft; Rotors peculiar thereto
    • B64C27/82Rotorcraft; Rotors peculiar thereto characterised by the provision of an auxiliary rotor or fluid-jet device for counter-balancing lifting rotor torque or changing direction of rotorcraft
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
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    • B64C27/82Rotorcraft; Rotors peculiar thereto characterised by the provision of an auxiliary rotor or fluid-jet device for counter-balancing lifting rotor torque or changing direction of rotorcraft
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Description

    Gebiet der Erfindung und Aussage zum Stand der Technik
  • Die Erfindung betrifft allgemein einen Heckrotor eines Drehflügelflugzeugs und insbesondere einen Heckrotor vom Typ eines mit einer Luftdurchführung versehenen Flügelrads des Drehflügelflugzeugs.
  • Der Heckrotor vom Typ eines mit einer Luftdurchführung versehenen Flügelrads beinhaltet eine Rotorbaugruppe mit mehreren Rotorblättern sowie eine ringförmige Luftdurchführung, die die Rotorbaugruppe umgibt.
  • Durch den Heckrotor vom Typ eines mit einer Luftdurchführung versehenen Flügelrads kann anders als bei einem gewöhnlichen Heckrotor vom Propellertyp verhindert werden, daß Mechaniker oder Passagiere am Boden unbeabsichtigt in Berührung mit den Rotorblättern kommen, da die Rotorbaugruppe durch die Luftdurchführung abgedeckt ist. Weiterhin wird verhindert, daß die Rotorblätter während eines Flugs in der Nähe des Bodens Bäume oder Gebäude unbeabsichtigt berühren. Daher ist der Heckrotor vom Typ eines mit einer Luftdurchführung versehenen Flügelrads recht sicher.
  • Es gibt bezüglich der Leistungsfähigkeit des Heckrotors vom Typ eines mit einer Luftdurchführung versehenen Flügelrads große Vorteile, die darin bestehen, daß eine Durchblasegeschwindigkeit hoch ist und ein als "Wirbelringzustand" bezeichneter Schubabfall dadurch verhindert werden kann, daß der Heckrotor von der Luftdurchführung umgeben ist.
  • Beim Heckrotor vom Typ eines mit einer Luftdurchführung versehenen Flügelrads ist es zum Verringern der axialen Länge der Luftdurchführung zum Verkleinern seiner Kopfwiderstandsfläche erforderlich, die Profilsehne des Rotorblatts zu verkürzen. Um daher eine durch die Pferdestärken-Aufnahmefähigkeit des Heckrotors bestimmte erforderliche Gesamtfläche der Rotorfläche zu erhalten, ist die Anzahl der Rotorblätter notwendigerweise erhöht.
  • In herkömmlicher Weise beträgt die Anzahl der Rotorblätter des Heckrotors vom Typ eines mit einer Luftdurchführung versehenen Flügelrads des Drehflügelflugzeugs etwa 8 bis 13.
  • Andererseits wird die Leistungsfähigkeit um so besser, je höher die Umfangsspitzengeschwindigkeit des Blattes wird. Daher wird die Spitzengeschwindigkeit des Rotorblatts des Heckrotors im allgemeinen so festgelegt, daß sie derjenigen eines Rotorblatts eines Hauptrotors gleicht und etwa 180 m/s bis etwa 220 m/s beträgt. Der Radius des Heckrotors für kleine Helikopter und Helikopter mit einer mittleren Größe beträgt im allgemeinen 1 bis 2 Meter, und die Anzahl der Umdrehungen beträgt daher 2500 bis 5000 Umdrehungen pro Minute.
  • Wenn die Rotorblätter in gleichem Winkelabstand angeordnet sind, bestehen die durch den Heckrotor vom Typ eines mit einer Luftdurchführung versehenen Flügelrads, der sich bei einer solchen hohen Geschwindigkeit dreht, erzeugten Geräusche hauptsächlich aus einer Frequenz, die dem Produkt aus der Umdrehungszahl und der Blattanzahl gleicht. Daher werden hochfrequente Geräusche von 300 Hz bis 900 Hz erzeugt. Der schalldruckpegel dieses hochfrequenten Geräusches ist niedriger als der des Geräusches des Hauptrotors. Das Geräusch des Hauptrotors ist jedoch niederfrequent und daher nicht so störend. Das Geräusch vom Heckrotor wird als die Hauptquelle des Geräusches im Drehflügelflugzeug angesehen.
  • Es gibt zwei Verfahren zum Verringern des Geräusches des Heckrotors. Eines besteht darin, die Spitzengeschwindigkeit zu verringern, und das andere besteht darin, die Rotorblätter in nicht gleichem Winkelabstand anzuordnen. (1) Verfahren des Verringerns der Spitzengeschwindigkeit
  • Wenn die Spitzengeschwindigkeit verringert wird, wird das Geräusch erheblich vermindert. Gleichzeitig wird jedoch auch die Leistungsfähigkeit vermindert, und es wird daher erforderlich, den Durchmesser des Rotors zu erhöhen, was den Nachteil mit sich bringt, daß sich das Gewicht und die Kosten erhöhen.
  • (2) Verfahren zum Anordnen von Blättern in nicht gleichem Winkelabstand
  • Bei einer Anordnung der Rotorblätter in gleichem Winkelabstand wird der Spitzenwert des Schalldrucks mit einem hohen Pegel bei einem Hochfrequenzband erzeugt, wie später beschrieben wird. Bei einer Anordnung der Rotorblätter in nicht gleichem Winkelabstand befindet sich der Schalldruck jedoch bei einem niedrigen Pegel, und der Spitzenwert des Schalldrucks wird bei vielen Frequenzbändern erzeugt. Ein solcher Klang gleicht in hohem Maße dem von einem Musikinstrument erzeugten Klang; er ist für das Ohr nicht störend und wird als niedriger Klang aufgenommen. Eine solche Anordnung in nicht gleichem Winkelabstand ist zum Verringern des Geräusches recht wirksam. Da die Rotorblatt-Befestigungsabschnitte jedoch sehr dicht zueinander angeordnet sind, ist es wahrscheinlich, daß sieeinander stören. Die Anordnung in nicht gleichem Winkelabstand ist daher von einem strukturellen Gesichtspunkt nicht praktisch anwendbar. Selbst wenn die Anordnung in gleichem Winkelabstand in einem solchen Maße leicht zu einer Anordnung in nicht gleichem Winkelabstand modifiziert wird, daß zwei angrenzende Rotorblätter dicht zueinander benachbart sind, ohne einander zu stören, reicht eine solche Modifikation nicht aus, um das Geräusch zu verringern.
  • In FR-A-1 5311536 ist ein Heckrotor für ein Drehflügelflugzeug offenbart, der die im ersten Teil des Anspruchs 1 enthaltenen Merkmale aufweist. Der bekannte Rotor weist weiterhin einen Mechanismus zum gleichzeitigen Ändern der Stellung aller Rotorblätter durch Verdrehen des unteren Endes eines jeden Blattes um die Blattnickachse auf.
  • Aufgabe und Zusammenfassung der Erfindung
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Heckrotor eines Drehflügelflugzeugs vorzusehen, durch den ein Geräuschpegel in ausreichendem Maße verringert werden kann, ohne die Spitzengeschwindigkeit des Blattes zu verringern (also ohne die Leistungsfähigkeit zu verschlechtern) und ohne ein strukturelles Problem mit dem Befestigen der Rotorblätter herauszufordern, und es wird abgesehen davon ein krächzender hochfrequenter Klang in einen niederfrequenten Klang umgewandelt.
  • Diese Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 definierte vorliegende Erfindung gelöst.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnung
  • Fig. 1 ist eine perspektivische Darstellung einer Gesamtkonstruktion eines Drehflügelflugzeugs;
  • Fig. 2 ist eine Draufsicht eines Heckrotors des Drehflügelflugzeugs;
  • Fig. 3 ist eine Darstellung eines entlang der Linie III-III aus Fig. 2 vorgenommenen Schnitts;
  • Fig. 4 ist eine perspektivische Explosionsdarstellung des Heckrotors;
  • Fig. 5 ist eine graphische Darstellung von Ergebnissen einer Frequenzanalyse des vom Heckrotor erzeugten Geräusches;
  • die Figuren 6A bis 6D sind Diagramme zur Darstellung des Geräusches von den Rotorblättern sowie von dessen Richtungssinn;
  • Fig. 7 ist eine schematische Darstellung eines Heckrotors, dessen Rotorblätter in gleichem Winkelabstand angeordnet sind;
  • Fig. 8 ist eine graphische Darstellung von Ergebnissen einer Frequenzanalyse des Geräusches bei den Rotorblättern aus Fig. 7;
  • Fig. 9 ist eine schematische Darstellung eines Heckrotors mit in nicht gleichem Winkelabstand angeordneten Rotorblättern;
  • Fig. 10 ist eine graphische Darstellung von Ergebnissen der Frequenzanalyse des Geräusches bei den Rotorblättern aus Fig. 9;
  • Fig. 11 ist eine Darstellung eines entlang der Linie XI-XI aus Fig. 4 vorgenommenen Schnitts zur Darstellung der Befestigung des Rotorblatts an einem Drehkreuz;
  • Fig. 12 ist eine Querschnittsdarstellung der anderen Befestigung eines Rotorblatts an einem Drehkreuz;
  • Fig. 13 ist eine graphische Darstellung der Beziehung zwischen dem Ausmaß der Bewegung des Drehkreuzes und einem Rotationswinkel;
  • Fig. 14 ist eine graphische Darstellung der Beziehung zwischen der Bewegungsrate des Drehkreuzes und dem Steigungswinkel;
  • Fig. 15 ist eine Querschnittsdarstellung der Beziehung zwischen dem Steigungswinkel des Rotorblatts und dem Angriffswinkel;
  • Fig. 16 ist eine graphische Darstellung der Beziehung zwischen der Bewegungsrate des Drehkreuzes und dem Schub;
  • Fig. 17 ist eine graphische Darstellung der Beziehung zwischen der Geschwindigkeit des Heckrotors vom Typ eines mit einer Luftdurchführung versehenen Flügelrads und der erforderlichen Pferdestärke;
  • Fig. 18 ist eine Querschnittsdarstellung einer weiteren Befestigung eines Rotorblatts an einem Drehkreuz; und
  • die Figuren 19 bis 21 sind Darstellungen jeweiliger weiterer Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.
  • Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
  • Wie in Fig. 1 dargestellt ist, weist ein Drehflügelflugzeug 1 einen Heckrotor 2 und einen Hauptrotor 3 auf. Der Heckrotor 2 weist eine Heckrotor-Baugruppe 4 sowie eine ringförmige Luftdurchführung 5 auf, die die Heckrotor-Baugruppe 4 umgibt. Wie in den Figuren 2 und 3 dargestellt ist, umfaßt die Heckrotor-Baugruppe 4 acht (8) Rotorblätter 6, eine Nabenbaugruppe 8 zum Befestigen der Rotorblätter 6 an einer Rotationswelle 7, einen Steuerstab 9 zum Ändern des Steigungswinkels der Rotorblätter 6, entsprechend der Betätigung durch den Piloten, sowie ein Drehkreuz 10.
  • Die Bewegung des Drehkreuzes 10 wird zu Anstellhörnern 11 übertragen, die jeweils an den proximalen Endabschnitten der Rotorblätter 6 befestigt sind, so daß jedes durch zwei in Fig. 4 dargestellte Lager 12 und 13 gehaltene Rotorblatt 6 um eine Nickachse 14 geschwenkt wird, um entsprechend der Bewegung des Anstellhorns 11 den erforderlichen Steigungswinkel zu erreichen. Wie in Fig. 5 dargestellt ist, besteht das durch das Rotorsystem erzeugte Geräusch aus sogenannten Rotationsgeräuschkomponenten mit Frequenzen, die ganzzahlige Vielfache der Umdrehungszahl sind, und sogenannten Breitband- Geräuschkomponenten mit Frequenzen, die viel höher sind als die des Rotationsgeräusches. Das Breitbandgeräusch wird durch einen an der Spitze und der Hinterkante des Rotorblatts erzeugten Wirbel hervorgerufen. Da sich die Blattspitzen beim Heckrotor vom Typ eines mit einer Luftdurchführung versehenen Flügelrads jedoch recht nahe bei der Luftdurchführung 5 befinden, wird der Spitzenwirbel nicht erzeugt, und das breitbandige Geräusch stellt kein Problem dar.
  • Das Rotationsgeräusch der Rotorblätter kann grob in das durch den Blattspitzenwirbel hervorgerufene Geräusch (Fig. 6A), das durch den Schub hervorgerufene Geräusch (Fig. 6B), das durch das Rotationsdrehmoment hervorgerufene Geräusch (Fig. 6C) und das durch die Dicke des Blatts hervorgerufene Geräusch (Fig. 6D) eingeteilt werden. In der Zeichnung stellt die Abszissenachse die Richtung der Rotationsebene dar, und die Ordinatenachse stellt die Richtung der Rotationsachse dar. Beim Heckrotor vom Typ eines mit einer Luftdurchführung versehenen Flügelrads stellt das durch den Blattspitzenwirbel hervorgerufene Geräusch kein Problem dar, da kein Spitzenwirbel erzeugt wird, wie oben beschrieben wurde. Bezüglich des durch das Rotationsdrehmoment hervorgerufenen Geräusches und des durch die Blattdicke hervorgerufenen Geräusches befinden sich jegliche erkennbare Komponenten in Richtung der Rotationsebene. Da die Blätter jedoch in dieser Richtung von der Luftdurchführung abgedeckt sind, können diese Geräusche vernachlässigt werden. Es sei abschließend bemerkt, daß das Geräusch vom Heckrotor vom Typ eines mit einer Luftdurchführung versehenen Flügelrads hauptsächlich das durch den Schub hervorgerufene Geräusch ist. Das Rotationsgeräusch besteht ebenso wie das durch den Schub hervorgerufene Geräusch aus Frequenzkomponenten, die ganzzahlige Vielfache der Umdrehungsfrequenz der Rotorblätter sind.
  • Wenn die acht Rotorblätter 6 in gleichem Winkelabstand angeordnet sind, weisen diese Rotorblätter eine Phasendifferenz von 45º zueinander auf, wie in Fig. 7 dargestellt ist. Wenn die Geräusche dieser Rotorblätter 6 daher miteinander kombiniert werden, verbleiben nur Komponenten, die 8- und 16mal so groß sind wie die Umdrehungsfrequenz der Rotorblätter 6, wie in Fig. 8 dargestellt ist. Die anderen Komponenten heben einander auf. Je geringer die Frequenz ist, desto höher ist der Schalldruckpegel, und bei der Anordnung aus Fig. 7 ist daher nur die Frequenzkomponente, die 8mal so groß ist wie die Umdrehungszahl, sehr stark hörbar.
  • Beim Heckrotor vom Typ eines mit einer Luftdurchführung versehenen Flügelrads liegt die Frequenz dieses 8fachen Klangs in der Nähe von 1000 Hz.
  • In Fig. 9 sind beispielsweise acht Rotorblätter 6 in Punktsymmetrie bezüglich des Rotationszentrums in Winkelabständen von 23º, 36º, 57º und 64º angeordnet. In diesem Fall besteht das Geräusch aus Komponenten, deren Frequenzen ganzzahlige Vielfache der zweifachen Umdrehungsfrequenz der Rotorblätter sind. Der Klang, dessen Frequenz zweimal so groß ist wie die Umdrehungsfrequenz der Rotorblätter, ist hauptsächlich hörbar, und der Schalldruckpegel ist abgesehen davon niedrig.
  • Es ist jedoch schwierig, die Rotorblätter dicht beieinander anzuordnen, wie oben beschrieben wurde. Die Rotorblätter oder die Anstellhörner 11 stören einander, und es ist daher schwierig, die in Fig. 9 dargestellte Anordnung zu erhalten. Falls der Abstand zwischen den Rotorblättern 6 im Gegensatz dazu auf ein vom Aufbau her zulässiges Maß erhöht wird, kann keine ausgeprägte Geräuschverringerungswirkung wie in Fig. 10 erzielt werden.
  • In Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden zwei Typen von Blattkonstruktionen (später beschrieben) verwendet.
  • Um die verschiedenen Blattkonstruktionen zu erhalten, werden gemäß der ersten Einrichtung, wie in den Figuren 11 und 12 dargestellt ist, die Anstellhörner 11 und die kugelförmigen Lager 15 verwendet, während gemäß der zweiten Einrichtung, wie in Fig. 18 dargestellt ist, eine Anstellverbindung 18 verwendet wird.
  • 1. Erste Einrichtung
  • Wie in Fig. 11 dargestellt ist, ist ein Drehkreuz 10 über kugelförmige Lager 15 mit Anstellhörnern 11 verbunden. Wenn sich das Drehkreuz 10 in eine zu einer Rotationsrichtung R der Rotorblätter senkrechten Richtung P bewegt, schwenkt das Anstellhorn 11, ansprechend auf diese Bewegung des Drehkreuzes 10, um eine Nickachse 14. Da das Anstellhorn 11 und das Rotorblatt 6 integriert miteinander verbunden sind, wird das Rotorblatt 6 zwischen einer durch durchgezogene Linien und einer durch doppelt punktierte Linien bezeichneten Position verschoben. Das Anstellhorn 11 ist derart am Rotorblatt 6 befestigt, daß das Anstellhorn 11 und die Richtung R zwischen sich einen Befestigungswinkel ψ festlegen. Das Drehkreuz 10 kann durch die Betätigung des Piloten um einen Versatz δ zwischen einer Position und einer Position in Richtung k bewegt werden. Eine Beziehung zwischen dem normalen Versatz δ des Drehkreuzes 10 gegenüber einer durch die Rotationsrichtung R der Rotorblätter verlaufenden Ebene und einem zwischen dem Anstellhorn 11 und der Richtung R festgelegten Winkel γ wird innerhalb eines Bereichs eines Linienabschnitts A - A' der durch eine strichpunktierte Linie in Fig. 13 dargestellten Kurve variiert, und es gilt y = a tan γ (a: Konstante).
  • Falls der Befestigungswinkel ψ' klein gemacht ist, wie in Fig. 12 dargestellt ist, ist der Arbeitsbereich des Steigungswinkels θ etwas zu einem Bereich eines Linienabschnitts B - B' der in Fig. 13 durch eine strichpunktierte Linie dargestellten Kurve verschoben. Die Beziehungen zwischen δ/δmax und θ in beiden Konstruktionen der Figuren 11 und 12 sind in Fig. 14 dargestellt. In diesem Fall wird die Konstruktion aus Fig. 11 als "Typ I' und die Konstruktion aus Fig. 12 als "Typ II" bezeichnet.
  • Die ursprünglichen Steigungswinkel θ&sub0; beider Typen an einem Punkt, wo δ null ist, gleichen einander. Die Steigungswinkel θ werden in einem mittleren Abschnitt des Verhältnisses δ/δmax voneinander verschieden. Der Absolutwert des Winkels φ des Anstellhorns 11 bezüglich der Richtung R an der Position der maximalen Steigung beim Typ II ist so festgelegt, daß er dem Absolutwert des Winkels ψ des Anstellhorns 11 bezüglich der Richtung R an der ursprünglichen Steigungsposition beim Typ I gleicht und insbesondere φ = -ψ gilt. Die Steigungswinkel des Typs I und des Typs II stimmen daher an der Position Pmax der maximalen Steigung in Fig. 14 überein. An der Position der maximalen Steigung dreht sich das Rotorblatt 6 in einem fast überzogenen Zustand, und es wird daher vorgezogen, daß sich die Steigungswinkel bei beiden Typen an dieser Position gleichen.
  • In diesem Fall arbeiten alle Rotorblätter 6 der beiden Typen beim niedrigen Steigungswinkel (also beim maximalen Schub) und beim hohen Steigungswinkel (also beim maximalen Umkehrschub) zusammen, wodurch die maximale Leistungsfähigkeit erzielt wird. Wegen der unterschiedlichen Blattsteigungswinkel wird der Schub bei der normalen Arbeitsweise (also in einem mittleren Bereich der Steigungswinkel) im wesentlichen durch eine Hälfte der Rotorblätter 6 oder 4 von diesen erzeugt. Daher kommt das Rotationsgeräusch einem Quadrupelschall nahe, und die Frequenz des Geräusches ist verringert.
  • Beim normalen Betriebszustand in der Nähe eines Flughafens beträgt das Verhältnis δ/δmax im allgemeinen 0,3 bis 0,7. In diesem Bereich beträgt die Differenz des Steigungswinkels zwischen dem Typ I und dem Typ II etwa 5º. Wie andererseits in Fig. 15 dargestellt ist, ist der relative Wind gegen das Rotorblatt 6 die Resultierende einer durch den Heckrotor in Richtung P hervorgerufenen Komponente und einer Komponente des in Richtung R einwirkenden Windes, und der Angriffswinkel des Rotors beträgt α. Beim obigen normalen Betriebszustand beträgt der Angriffswinkel etwa 50
  • Die jeweiligen durch die Rotorblätter des Typs I und die Rotorblätter des Typs II erzeugten Schübe ändern sich daher so, wie in Fig. 16 durch durchgezogene Linien gezeigt ist. Für die meisten Werte des Verhältnisses δ/δmax tragen die Rotorblätter des Typs II hauptsächlich zur Schuberzeugung bei. Am Punkt des maximalen Schubs erzeugen alle Rotorblätter des Typs I und des Typs II ihre maximalen Schübe, die einander gleichen. Die maximale Schubleistungsfähigkeit ist daher in keiner Weise derjenigen unterlegen, die mit einem herkömmlichen Heckrotor vom Propellertyp erzielt wird, bei dem jedes der Blätter den gleichen Schub erzeugt.
  • Beim Drehflügelflugzeug mit dem Heckrotor vom Typ eines mit einer Luftdurchführung versehenen Flügelrads erzeugt ein vertikales Heck während eines Vorwärtsflugs ein Gegendrehmoment, wie in Fig. 17 dargestellt ist, und der Heckrotor 2 befindet sich dann fast im Leerlauf, und das Geräusch ist daher erheblich verringert. Das Geräusch des Heckrotors wird daher zu einem Problem, wenn das Drehflügelflugzeug mit einer niedrigen Geschwindigkeit fliegt und wenn es schwebt. Solche Manöver werden normalerweise in der Nähe des Bodens und bei etwa δ/δmax = 0,5 ausgeführt. Wie aus Fig. 16 ersichtlich ist, arbeitet der Heckrotor mit den Blättern der Typen I und II daher wirksam.
  • 2. Zweite Einrichtung
  • Bei der zweiten Einrichtung verbindet eine Anstellverbindung 18 das Drehkreuz 10 mit dem Anstellhorn 11, wie in Fig. 18 dargestellt ist. Das Drehkreuz 10 und das Anstellhorn 11 sind über an gegenüberliegenden Enden der Anstellverbindung 18 vorgesehene kugelförmige Gelenke 19 miteinander verbunden. In Übereinstimmung mit der Bewegung des Drehkreuzes 10 in Richtung P kann das Anstellhorn 11 um die Nickachse 14 zwischen einer durch eine durchgezogene Linie bezeichneten Position und einer durch eine doppelt punktierte Linie bezeichneten Position geschwenkt werden. Ebenso wie in der obigen Ausführungsform ist das Anstellhorn 11 in diesem Fall derart am Rotorblatt 6 befestigt, daß das Anstellhorn 11 und die Richtung R zwischen sich einen Befestigungswinkel ψ (Fig. 18) festlegen. Die Beziehung zwischen dem Versatz 8 des Drehkreuzes 10 und dem Steigungswinkel θ des Rotorblatts δ wird entlang einer durch eine doppelt punktierte Linie in Fig. 13 bezeichneten Kurve geändert, und es gilt δ = b sin θ (b: Konstante)
  • Durch Verwenden zweier Arten von Rotorblattgruppen, die sich im Befestigungswinkel ψ des Anstellhorns 11 unterscheiden, kann der durch jede Gruppe von Rotorblättern 6 erzeugte Schub wie in der obigen Ausführungsform geändert werden. Da die Anstellverbindung 18 bei dieser zweiten Einrichtung eine Spannschraubenkonstruktion aufweist, kann ein Ungleichgewicht des Schubs zwischen den Rotorblättern 6 durch Ändern der Länge der Anstellverbindung 18 fein eingestellt werden.
  • Weiterhin können die erste und die zweite Einrichtung zum Erreichen der beiden Blattkonstruktionen in Kombination verwendet werden.
  • Bei einer ersten in Fig. 19 dargestellten Ausführungsform sind acht Rotorblätter 6a bis 6h in gleichem Winkelabstand angeordnet, und die Rotorblätter des Typs 1 und des Typs II sind wechselweise angeordnet. Beim normalen Betrieb erzeugen die Rotorblätter 6a, 6c, 6e und 6g vom Typ 1, die in der Zeichnung schraffiert sind, den Schub, während sich die nichtschraffierten Rotorblätter 6b, 6d, 6f und 6h vom Typ II im Leerlauf befinden. Dementsprechend weist das erzeugte Geräusch hauptsächlich Komponenten auf, deren Frequenzen die Hälfte von denen sind, die erzeugt werden, wenn alle Blätter gleichmäßig den Schub erzeugen. Wie oben beschrieben wurde, sind die Rotorblätter und das Drehkreuz durch die erste Einrichtung oder die zweite Einrichtung oder eine Kombination von diesen miteinander verbunden.
  • Bei einer zweiten Ausführungsform sind, wie in Fig. 20 dargestellt ist, acht Rotorblätter 6a bis 6h in gleichem Winkelabstand angeordnet. Ein erstes Paar aneinandergrenzender Rotorblätter 6a und 6b und ein zweites Paar aneinandergrenzender Rotorblätter 6e und 6f, die dem ersten Paar gegenüberliegend angeordnet sind, sind alle Rotorblätter vom Typ II und erzeugen den Schub. Die verbleibenden Rotorblätter 6c, 6d, 6g und 6h sind Rotorblätter vom Typ I und befinden sich im Leerlauf. In diesem Fall weist das erzeugte Geräusch hauptsächlich Komponenten auf, deren Frequenzen im Vergleich zur ersten Ausführungsform weiter verringert sind und deren Frequenzen insbesondere ein Viertel derjenigen betragen, die erzeugt werden, wenn alle Blätter den Schub gleichmäßig erzeugen. Es ist daher kaum ein Geräusch hörbar.
  • Bei der ersten und der zweiten Ausführungsform sind die Rotorblätter 6a bis 6h in gleichem Winkelabstand angeordnet, und es tritt daher kein strukturelles Problem mit dem Blattbefestigungsabschnitt auf, und die Probleme mit dem Blattgleichgewicht und Schwingungen sind nicht ernst.
  • Bei einer dritten Ausführungsform sind die Rotorblätter 6a bis 6h in nicht gleichem Winkelabstand angeordnet, wie in Fig. 21 dargestellt ist, so daß sich angrenzende Rotorblätter nicht stören. Ein erstes Paar aneinandergrenzender Rotorblätter 6a und 6b und ein zweites Paar aneinandergrenzender Rotorblätter 6e und 6f, die dem ersten Paar gegenüberliegend angeordnet sind, sind Rotorblätter vom Typ II und erzeugen den Schub. Die verbleibenden Rotorblätter 6c, 6d, 6g und 6h sind Rotorblätter vom Typ 1 und befinden sich im Leerlauf. In diesem Fall ist die Hochfrequenzkomponente des Geräusches weiter verringert, so daß das Geräusch verringert ist.
  • Wie oben beschrieben wurde, werden gemäß der vorliegenden Erfindung beim Heckrotor des Drehflügelflugzeugs Unterschiede im Blattsteigungswinkel zwischen den Rotorblättern im normalen Arbeitsbereich des Drehflügelflugzeugs erzeugt. Dementsprechend ist der Schalldruck des vom Heckrotor erzeugten Geräusches verringert, und ein kreischendes Hochfrequenzgeräusch wird in ein niederfrequentes Geräusch umgewandelt, das nicht so kreischend ist. Weiterhin wird das Geräusch ohne eine Verringerung der Spitzengeschwindigkeit verringert, wodurch andernfalls die Leistungsfähigkeit verringert werden würde und das Vibrationsproblem bewirkt würde, so daß die Leistungsfähigkeit hoch bleibt. Selbst dann, wenn Rotorblätter, deren Steigungswinkel groß ist, infolge des Anwachsens des Angriffswinkels durch eine abrupte Blattsteuerung überzogen wird, bleibt die Gruppe von Rotorblättern, deren Steigungswinkel klein ist&sub1; im nichtüberzogenen Zustand, und das Drehflügelflugzeug wird daher nicht in einen gefährlichen Zustand, wie einen vollkommen überzogenen Zustand, gebracht, und es wird eine höhere Sicherheit erreicht.
  • Bei den Heckrotoren gemäß der vorliegenden Erfindung ist das herkömmliche Anstellhorn modifiziert, und die Anzahl der Komponenten und die Kosten sind nicht erhöht. Da weiterhin der Heckrotor vom Typ eines mit einer Luftdurchführung versehenen Flügelrads verwendet wird, gibt es keine erhöhte Kollisionsgefahr mit Personen oder Hindernissen, und es gibt keinen Einfluß durch das vertikale Heck oder durch Seitenwind. Auf diese Weise können eine hohe Sicherheit und eine hohe Leistungsfähigkeit erreicht werden, ohne daß ein Geräuschproblem auftritt, das durch den Heckrotor vom Typ eines mit einer Luftdurchführung versehenen Flügelrads unweigerlich aufgeworfen wird.

Claims (8)

1. Heckrotor (2) für ein Drehflügelflugzeug (1), der von einer ringförmigen Luftdurchführung (5) umgeben ist und wenigstens sechs Rotorblätter (6) aufweist, wobei ein Anstellhorn (11) an jedem Rotorblatt (6) befestigt und um eine Nickachse (14) seines Rotorblattes schwenkbar ist, um den Steigungswinkel des Rotorblattes zu ändern, dadurch gekennzeichnet, daß für eine Position der Blätter, die der Anfangsteigung (θ&sub0;) der Blätter entspricht, wenigstens eine Hälfte der Gesamtzahl der Anstellhörner an einem ersten Satz der Rotorblätter in einem vorbestimmten Befestigungswinkel (ψ) bezüglich der Rotationsebene der Blätter angebracht ist und die verbleibenden Anstellhörner an einem zweiten Satz der Rotorblätter in einen zweiten Befestigungswinkel (ψ') der kleiner ist als der erste Befestigungswinkel (ψ), angebracht sind.
2. Heckrotor gemäß Anspruch 1, wobei die Rotorblätter (6) von ersten und zweiten Typ wechselweise in Rotationsrichtung des Rotors angeordnet sind.
3. Heckrotor gemäß Anspruch 1, wobei Paare von nebeneinander liegenden Rotorblättern vom ersten Typ und Paare von nebeneinander liegenden Rotorblättern vom zweiten Typ wechselweise in Rotationsrichtung des Rotors (2) angeordnet sind.
4. Heckrotor genäß Anspruch 2 oder 3, wobei die Rotorblätter mit gleichem Winkelabstand oder nicht gleichem Winkelabstand angeordnet sind.
5. Heckrotor gemäß Anspruch 1, wobei die Anstellhörner (11) so an den Rotorblättern (6) befestigt sind, daß, wenn der Winkel zwischen einer Rotationsrichtung (R) der Rotorblätter und den an einen Rotorblatt vom ersten Typ befestigten Anstellhorn ψ ist, der Winkel zwischen der Rotationsrichtung (R) der der Rotorblätter und dem an einen Rotorblatt vom zweiten Typ befestigten Anstellhorn - ψ ist.
6. Heckrotor gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, weiter aufweisend ein mit den Anstellhörnern (11) verbundenes Drehkreuz (10) mit Gleitlagern (15), wobei der Steigungswinkel durch ein Bewegen des Drehkreuzes geändert werden kann.
7. Heckrotor gemäß einen der Ansprüche 1 bis 5, weiter aufweisend ein Drehkreuz (10), das mit den Anstellhörnern (11) über kugelförmige Gelenke (19) verbunden ist, die an gegenüberliegenden Enden einer Anstellverbindung (18) angeordnet sind, wobei der Steigungswinkel durch Bewegen des Drehkreuzes geändert werden kann.
8. Heckrotor genäß einem der Ansprüche 1 bis 51 weiter aufweisend ein Drehkreuz (10), das mit einigen der Anstellhörnern (11) über Gleitlager (15) und mit den verbleibenden Anstellhörnern über Anstellverbindungen (18) verbunden ist, wobei jede Anstellverbindung wenigstens ein kugelförmiges Gelenk (19) an seinen gegenüberliegenden Enden aufweist, wobei der Steigungswinkel durch Bewegen des Drehkreuzes geändert werden kann.
DE69313693T 1992-03-24 1993-03-22 Heckrotor eines Drehflügelflugzeuges Expired - Lifetime DE69313693T2 (de)

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DE69313693D1 DE69313693D1 (de) 1997-10-16
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US (1) US5306119A (de)
EP (1) EP0562527B1 (de)
JP (1) JP2662838B2 (de)
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