DE69301429T2 - Geraffte Hose und Verfahren zur deren Herstellung - Google Patents

Geraffte Hose und Verfahren zur deren Herstellung

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft Hosen, insbesondere Hosen mit einer hervorragenden Bewegungsfunktion und ästhetischen Wirkung, insbesondere eine Verbesserung bislang bekannter geraffter bzw. gekräuselter bzw. elastischer Hosen, sowie ein Verfahren zu ihrer Herstellung.
  • Es gibt Hosen, die für das Schifahren, Reiten, Golfspielen, Motorradfahren, Radfahren u.dgl. geeignet sind, und es wurden einige Hosen vorgeschlagen, die zur Gänze oder teilweise aus einem elastischen Stoff zur Verbesserung ihrer Bewegungsfunktion bestehen, siehe z.B. die japanischen Gebrauchsmuster-Registrierungsveröffentlichungen Nr.52-3.813, 56-1.683, 60-6.402, 62-11.923, 62-11.924 usw. Da sie ein besonderes elastisches Gewebe und ein schwieriges Nähverfahren erfordern, ist die Herstellung der meisten von ihnen mit Nachteilen verbunden, z.B. mit hohen Produktionskosten und mit einer Zunahme der Ermüdung des Trägers, die auf die enge Paßform zurückzuführen ist, die durch das elastische Gewebe auf den Körper ausgeübt wird, wodurch der Tragekomfort beeinträchtigt wird. Außerdem sind die meisten dieser Hosen Sporthosen, die als Heim-, Freizeit- oder Bürobekleidung ungeeignet sind.
  • Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, diese Probleme zu lösen und kostengünstige Hosen beliebiger Größe bereitzustellen, die sich zur Verwendung als Heim-, Freizeit- oder Bürobekleidung eignen, für angenehmen Tragekomfort sorgen, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken, ein hervorragendes optisches Erscheinungsbild bieten und leicht zu pflegen sind. In der offengelegten japanischen Gebrauchsmuster-Registrierungsanmeldung Nr.63-1 70.41 2 schlug der Erfinder geraffte Hosen vor, die zumindest zwei, vorzugsweise vier Raffungen pro Hosenbein an symmetrischen Positionen in bezug auf den Querschnitt des Hosenbeins aufweisen, wobei sich die Raffungen von der Stulpe des Hosenbeins bis zur Saumlinie des Bunds oder des Schritts der Hosen erstrecken.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform solcher herkömmlicher geraffter Hosen wie in Figuren 5 und 6 werden ein Stoff 21 der Vorderhälfte und ein Stoff 22 der hinteren Hälfte, die ein Hosenbein bilden, geschnitten, um eine Länge von etwa 130-160% der Standardlänge von Hosen zu besitzen, und miteinander vernäht. Dann werden die zusammengenähten Hosen entlang der vorderen und hinteren Mittellinien 23 und 24, der Seitennähte 25 und 25 und der Innennähte 26 und 26 mit vier Raffungen pro Hosenbein versehen, um die Länge der Hosen durch Zusammenziehen auf die Standardgröße zu verkürzen. Obwohl diese gerafften Hosen die beabsichtigten Ziele im allgemeinen erreichten, ergaben sich bei der tatsächlichen Fertigung einige Schwierigkeiten.
  • Da die oben beschriebenen herkömmlichen gerafften Hosen nämlich aus einem viel längeren Stoff bestehen, als dies bei herkömmlichen Hosen der Fall ist, und sie gerafft werden, um einheitliche, horizontale Falten über die gesamte Hose zu bilden, kann die Funktion der Hosen je nach Abschnitt ziemlich eingeschränkt sein. Beispielsweise ist (a) an der Hosenschlitz-Vorderseite um eine Schlitztasche od.dgl. herum ein Nähvorgang aufgrund der Raffungen schwierig durchzuführen, sodaß der Stoff vorher in Abschnitten zusammengezogen werden muß, wo Schlitztaschen, Seiten schlitze, Zippverschlüsse, Zippverschlußabdeckungen oder Hosenschlitz-Vorderseiten vorgesehen oder zusammengenäht sind, wobei die Arbeit sehr zeitaufwendig ist und das äußere Erscheinungsbild beeinträchtigt wird; (b) wenn eine Raffung vor allem entlang der Innennähte vorhanden ist, ist bei der Einstellung der Zusammenziehungskraft eines Raffbands besonderes Geschick erforderlich, wobei durch unsachgemäße Einstellung der Schrittabschnitt zu locker und lose wird, sodaß die Körperform des Trägers seltsam anmutet; (c) man kann allgemein den Eindruck bekommen, daß die durch die Raffungen gebildeten Falten so zahlreich sind, daß man sich zu rasch an den Stil gewöhnt; (d) die notwendige Länge des Stoffs muß zur Bildung der Raffungen extrem gesteigert werden, wodurch die Produktionskosten anwachsen. Aus den obigen Gründen erhöhen die zahlreichen Abschnitte, die die Nähvorgänge schwierig machen, und die zahlreichen vorzunehmenden Raffungen die Näh- und Herstellungskosten.
  • Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, geraffte Hosen problemlos und wirtschaftlich bereitzustellen, die ein verbessertes und optisch ansprechenderes Aussehen aufweisen, ohne die Vorteile der herkömmlichen gerafften Hosen zu schmälern, sowie die oben beschriebenen Probleme mit herkömmlichen gerafften Hosen zu eliminieren. Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, modische und mit einer Vielfalt an Stilen entworfene geraffte Hosen bereitzustellen, die fast keinen Einschränkungen in bezug auf das Entwerfen und die Auswahl von Materialien unterliegen, indem die Anzahl an Raffungen minimiert wird.
  • Die vorliegende Erfindung umfaßt geraffte Hosen, umfassend ein Paar Hosenbeine, die durch eine Vordernaht oder einen Vorderschlitz und eine Schrittnaht begrenzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der Hosenbeine zwei äußere Viertel, die durch eine vordere oder hintere Mittelliniennaht und eine Seitennaht definiert sind, und zwei innere Viertel, die durch die vordere oder hintere Mittelliniennaht, eine Innennaht und die Vordernaht oder den Vorderschlitz oder die Schrittnaht definiert sind, umfaßt, wobei die vier Viertel bei gedehnten Schnittmustern die Form einer gekrümmten Fläche aufweisen, welche gekrümmte Flächenform die Seitennaht, die eine Länge besitzt, die mit einer Standardlänge der Hosen übereinstimmt, oder die Innennaht, die eine Länge besitzt, die mit einer Standard-Unter-Schritt-Länge übereinstimmt (als kurzen Innenbogen), und die Mittelliniennähte, die eine Länge besitzen, die 110-160% der Länge der Seitennaht beträgt (als langen Außenbogen) aufweist, welche Mittelliniennähte entlang der gesamten Länge mit einer Raffung darauf versehen sind und durch die Raffung zu einer Länge zusammengezogen werden, die in einem spannungslosen Zustand im wesentlichen gleich ist wie die Länge der Seitennaht.
  • Ein Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen gerafften Hosen umfaßt die folgenden Schritte:
  • (a) Herstellen zweier Gruppen an Schnittmusterstoffen für eine Hose in einer spiegelbildlichen Beziehung zueinander, wobei jede Gruppe vier sich längsseitig erstreckende Viertel eines Hosenbeins umfaßt, wobei die vier Viertel vordere und hintere, äußere und innere Viertel sind, das Ausbilden jedes von ihnen in eine Form einer gekrümmten Ebene in ihrem gedehnten Schnittmuster, mit einem inneren kurzen Bogen und einem äußeren langen Bogen mit einer Länge im Bereich von 110-160 % einer Hosen-Standardlänge, wobei der kurze Bogen für die inneren Viertel eine Standard-Unter-Schritt-Länge besitzt und der kurze Bogen für die äußeren Viertel eine Standard-Hosenlänge besitzt;
  • (b) das Vernähen der vorderen äußeren und inneren Viertel bzw. der hinteren äußeren und inneren Viertel an den langen Bögen, um vordere und hintere Hälften zu bilden, die mit einer Längs-Mittelliniennaht entlang des langen Bogens versehen sind;
  • (c) das Bilden einer Raffung auf und entlang der gesamten Länge der Mittelliniennähte, um diese zusammenzuziehen, sodaß sie in einem spannungslosen Zustand eine scheinbare Länge besitzen, die im wesentlichen die gleiche ist wie die Standardlänge der Hose;
  • (d) das Kombinieren der so gebildeten gerafften hinteren Hälfte eines Hosenbeins mit einer anderen ähnlichen Hälfte in einer spiegelbildlichen Beziehung damit am Schritt, um eine hintere Hosenhälfte zu bilden; und
  • (e) das Vernähen eines Paars der gerafften vorderen Hälften von Hosenbeinen mit der hinteren Hosenhälfte an korrespondierenden kurzen Bögen, um Innennähte und Außennähte zu bilden.
  • In der vorliegenden Beschreibung und den Patentansprüchen bedeutet der Ausdruck "Raffen" das Zusammenziehen von Stoff in einem spannungslosen Zustand, indem der Stoff entlang einer Stepplinie gezogen und mit einem länglichen elastischen Regulierband wie z.B. einem Gummifaden od.dgl. unter Spannung gesteppt wird.
  • Die obigen und andere Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen in Verbindung mit den beigelegten Abbildungen, worin:
  • Fig.1 eine Draufsicht eines gedehnten Schnittmusters der Stoffteile der erfindungsgemäßen gerafften Hose ist;
  • Fig.2 eine Draufsicht einer vorderen und hinteren Hälfte eines Hosenbeins ist, die durch das erfindungsgemäße Herstellungsverfahren für geraffte Hosen erzeugt werden;
  • Fig.3 eine Draufsicht einer hinteren Hälfte der gerafften Hose ist, die durch das erfindungsgemäße Herstellungsverfahren für geraffte Hosen erzeugt wird;
  • Fig.4 eine Schrägansicht einer fertiggestellten erfindungsgemäßen gerafften Hose ist;
  • Fig.5 eine Draufsicht eines gedehnten Schnittmusters von Stoffteilen einer bekannten gerafften Hose ist;
  • Fig.6 eine Schrägansicht einer fertiggestellten bekannten gerafften Hose ist.
  • In Fig.1, die ein gedehntes Schnittmuster von Stoffteilen eines Hosenbeins der erfindungsgemäßen Hose zeigt, sind eine vordere Hälfte F und eine hintere Hälfte R des Hosenbeins entlang Längs-Mittellinien 5 bzw. 6 in ein vorderes äußeres Viertel 1 und ein vorderes inneres Viertel 2 bzw. ein hinteres äußeres Viertel 3 und ein hinteres inneres Viertel 4 unterteilt. Für ein Hosenbein werden zwei Gruppen solcher Stoffteile in spiegelbildlicher Beziehung zueinander hergestellt.
  • Diese sich längsseitig erstreckenden Viertel 1, 2, 3 und 4 werden als Stoffteile zu einer bogenförmig gekrümmten Ebene mit einer Mittellinienseite 5 oder 6 als äußerer langer Bogen und einer Seitennahtseite 7 oder Innennahtseite 8 als innerer kurzer Bogen im gedehnten Schnittmuster geformt.
  • Die Seitennahtseite 7 besitzt eine Länge, die einer Standard-Hosenlänge entspricht, nämlich einer Unter-Gürtel länge der Hose, die an die Größe des Trägers angepaßt ist.
  • Die Innennahtseite 8 besitzt eine Länge, die einer Standard-Unter-Schrittlänge entspricht, die sich vom unteren Ende des Schritts 10 bis zu einer Stulpe 11 des Hosenbeins gemäß der Größe des Trägers erstreckt.
  • Die Krümmung der gebogenen Form wird so bestimmt, daß die Länge der Mittellinienseiten 5 und 6 im Bereich von 110-160% der Länge der Seitennahtseite 7 liegt, obwohl dies von der Breite des Hosenbeins und dem vorgesehen Streckungs- und Zusammenziehungsausmaß des Raffens abhängt. Innerhalb des obigen Bereichs kann die gebogene Form bogenförmig, ein Teil einer Ellipse, parabolförmig od.dgl. sein, wobei das Ausmaß des Zusammenziehens durch Raffung in Längsrichtung entsprechend geändert wird.
  • Wie aus Fig.2 ersichtlich, werden das vordere äußere Viertel 1 und das vordere innere Viertel 2 sowie das hintere äußere Viertel 3 und das hintere innere Viertel 4 an ihren Mittellinienseiten 5 bzw. 6 miteinander vernäht, um eine Vorderhälfte F und eine Hinterhälfte R eines Hosenbeins zu erhalten; anschließend wird auf und entlang der gesamten Länge jeder Mittellinie 5 oder 6 eine Raffung 12 mit einem elastischen Regulierband vorgenommen, dessen zusammengezogene Länge so bestimmt wird, daß es im wesentlichen die gleiche Länge aufweist wie jene der Seitennahtseite 7. Man beachte, daß der Ausdruck "im wesentlichen die gleiche Länge" auch Längen umfaßt, die sich etwas voneinander unterscheiden, soferne die Mittellinie die Hose nicht übermäßig lose erscheinen läßt, sie spannt bzw. ihr optisches Erscheinungsbild beeinträchtigt oder ihre Bewegungsfunktion einschränkt.
  • Wie aus Fig.3 ersichtlich, werden die somit geraffte hintere Hälfte R eines aus den Vierteln 3 und 4 bestehenden Hosenbeins und eine zweite, getrennt gebildete ähnliche Hälfte R' in spiegelbildlicher Beziehung zueinander am Schritt 10 miteinander vernäht, um eine hintere Hosenhälfte zu bilden. Dann werden die geraffte Vorderhälfte F eines Hosenbeins, bestehend aus den Vierteln 1 und 2 und eine weitere, getrennt gebildete ähnliche Hälfte in symmetrischer Beziehung dazu mit der Vorderseite der obigen hinteren Hosenhälfte an korrespondierenden Innennahtseiten 8 bzw. Außennahtseiten 7 zu einem einstückigen Hosenpaar vernäht. Die gerafften vorderen Hälften der Hosenbeine können entweder an der vorderen Naht 9 miteinander verbunden werden oder unvernäht bleiben, um einen vorderen Schlitz zu bilden, der vor dem Vernähen mit der hinteren Hosenhälfte mit dem Hosenschlitz-Vorderteil oder der Zippverschlußabdeckung versehen werden muß.
  • In Fig.4 kann ein Haupt-Hosenkörper, der wie oben hergestellt wird, mit einem Bund 13 und - falls erforderlich - mit Schlaufen 14 auf den Stulpen versehen werden. Es ist wünschenswert, zumindest einen Teil des Bunds 13 aus elastischem Material 15 zu erzeugen.
  • Die so entstandene erfindungsgemäße geraffte Hose ist mit Raffungen versehen, die sich von den Stulpen 11 oder nahe davon bis hinauf zur Nahtine des Bunds 13 auf und entlang der gesamten Länge der vorderen und hinteren Mittellinie 5 und 6 fortlaufend erstrecken. Da die Seitennähte, Innennähte, die Schrittnaht, die Vordernaht usw. herkömmliche Nähte ohne Raffungen oder Zusammenziehungen sind, können diese Teile leicht beispielsweise mit Seitenzippverschlüssen auf den Stulpen, Schlitztaschen oder Seitenschlitzen auf beiden Seiten der Taille od.dgl. in gleicher Weise wie bei normalen Hosen versehen werden.
  • Als bevorzugtestes Beispiel elastischer Regulierbänder, die in der vorliegenden Erfindung zu verwenden sind, kann man die sogenannten "weichen elastischen Borten" mit einer Breite von 4-8 mm und einer geeigneten Zusammenziehkraft verwenden, die üblicherweise als Nähmaterial verwendet werden. Eine übermäßig große Zusammenziehkraft könnte beim Anziehen der Hose deren Bewegungsfunktion einschränken. Wenn hingegen die Zusammenziehkraft zu gering ist, kann sich das Regulierband gegen die Steifigkeit oder Elastizität des Hosenstoffs nicht zusammenziehen.
  • Als Gewebe für die erfindungsgemäße geraffte Hose eignen sich fast alle herkömmlichen geschmeidigen Hosengewebe, da die Zahl der Raffungen auf zwei pro Hosenbein beschränkt ist. Es ist aufgrund der ästhetischen Wirkung vorzuziehen, glänzende Stoffe zu verwenden, um dadurch die wellige Beschaffenheit des Stoffs zu unterstreichen. Die Verwendung elastischer Gewebe, z.B. gewebter oder gestrickter Stoffe mit texturierten Garnen, Polyurethangarnen, gemischten Gummigarnen usw. mit wiederherstellbarer Streckbarkeit in Ketten- und/oder Schußrichtung kann gemeinsam mit der Konfigurationselastizität der Raffungen die Bewegungsfunktionen weiter verbessern.
  • Die erfindungsgemäßen gerafften Hosen behalten ihre Form sehr gut bei, da sie aus vorderen und hinteren, äußeren und inneren Vierteln bestehen, die zu Bogenformen geschnitten und vernäht werden und dann nur auf und entlang der Mittellinien mit Raffungen versehen werden, wo die längeren Außenbögen der äußeren und inneren Viertel zusammenstoßen; auf und entlang der Seitennähe, Innennähte, der Schrittnaht und der Vordernaht werden sie nicht mit Raffungen versehen.
  • Die Raffungen, die sich von den Stulpen oder nahe davon bis hinauf zur Nahtlinie des Bunds auf und entlang der gesamten Länge der vorderen und hinteren Mittellinien der Hosenbeine fortlaufend erstrecken, dienen dazu, bei angezogener Hose eine entsprechende Anzahl an horizontalen Falten fast einheitlicher Größe über die gesamte Länge zu bilden. Da die Raffungen über die gesamte Länge der vorderen und hinteren Mittellinien vorgesehen sind, stehen sie in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander und ziehen sich zusammen, um eher unregelmäßige, doch horizontal verlaufende Falten zu bilden.
  • Ein relativ elastisches Gewebe kann die Falten eleganter erscheinen lassen. Ein glänzender Stoff kann der Hose modischen Schick verleihen.
  • Die erfindungsgemäße geraffte Hose beeinträchtigt dank einer entsprechenden Elastizität des Regulierbands und einer konfiguralen Elastizität der durch die Regulierbänder gestützten Gewebe keinesfalls die Bewegungsfreiheit, z.B. Biege- und Streckbewegungen der Beine oder der Taille des Trägers od.dgl. Außerdem empfindet der Träger der erfindungsgemäßen gerafften Hose zum Unterschied von herkömmlichen Hosen, die nur aus strukturell elastischem Gewebe bestehen, kein Gefühl der Enge.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der bislang bekannten gerafften Hose (geoffenbart in der offengelegten japanischen Gebrauchsmuster- Registrierungsanmeldung Nr.63-170.412) wird ein viel längerer Hosenstoff verwendet als bei Standardhosen und auf und entlang der gesamten Länge der vorderen und hinteren Mittellinie, Seitennaht und Innennaht mit vier Raffungen pro Hosenbein versehen, wodurch sich auf der gesamten Hose übermäßig viele Falten bilden. Im Gegensatz dazu kann die erfindungsgemäße Hose, da keine Raffungen auf und entlang der Seitennähe, Innennähte, Schrittnaht, Vordernaht u.dgl. vorhanden sind, eine eher neutrale, doch sehr modische Wirkung erzielen, wobei die wunderschönen - aber zahlenmäßig eingeschränkten - Falten bleiben, was auf das Zusammenwirken zwischen der richtig ausgewählten Position und der begrenzten Anzahl an Raffungen zurückzuführen ist. Das Aussehen der Hose wird durch das Nichtvorhandensein von Raffungen auf der Hosenschlitz-Vorderseite, dem Schritt und auf beiden Seiten der Beine verbessert, sodaß der Träger ein dauerhaftes, strapazierfähiges und ästhetisch ansprechendes Kleidungsstück erhält.
  • Außerdem war es aufgrund der störenden Raffungen schwierig, ein Hosenschlitz- Vorderteil auf dem Vorderschlitz, Schlitztaschen oder Seitenschlitze auf den Seiten der Taille, Stulpen-Zippverschlüsse u.dgl. auf herkömmlichen gerafften Hosen vorzusehen; diese Elemente können jedoch auf der erfindungsgemäßen Hose leicht und sauber eingefügt werden, wodurch man beim Entwerfen größere Freiheit hat.
  • Die herkömmliche geraffte Hose braucht 130-160% des für normale Hosen erforderlichen Stoffs, während die erfindungsgemäße Hose aus Schnittmustern besteht, deren notwendige Stofflänge im Vergleich zu herkömmlichen gerafften Hosen stark verringert werden kann. Die Herstellungskosten sinken mit der Verringerung der notwendigen Stofflänge und der Zahl an Raffungen; die Durchführbarkeit der Nähvorgänge wird erhöht.
  • Da die erfindungsgemäße Hose auf und entlang der Innennähte und der Seitennähte, insbesondere auf den Innennähten, keine Raffungen aufweist, verhindert man, daß der Schrittabschnitt zu lose wird, sodaß die Zahl brauchbarer Stoffe steigt und die Breite der Hosenbeine variiert werden kann.
  • Neben den obigen Wirkungen besitzt die erfindungsgemäße Hose die gleichen Vorteile wie die herkömmlichen gerafften Hosen.
  • Die erfindungsgemäße geraffte Hose läßt sich leicht strecken und zusammenziehen, wodurch die Bewegungsfreiheit nicht einmal dann eingeschränkt wird, wenn sich der Träger hockt. Außerdem sorgt ein angenehmer Tragekomfort dafür, daß die Ermüdung des Trägers stark verringert wird.
  • Die großzügig geschnittene erfindungsgemäße Hose kann problemlos von etwas fettleibigen Menschen getragen werden, soferne ihr Körpergewicht nicht zu sehr von der Norm abweicht. Die Körperkonturen werden durch die Falten verwischt, die für eine schlanke Silhouette des Trägers sorgen. Zudem erzielt die erfindungsgemäße Hose dahingehend eine ansprechende optische Wirkung, als schöne Beine betont werden und O- bzw. X-Beine normal erscheinen.
  • Die erfindungsgemäße Hose weist im Gegensatz zu herkömmlichen Hosen keinerlei Probleme wie Faltenbildung, Abflachen der Bügelfalte usw. auf, sie muß nicht gebügelt werden und ist leicht zu waschen. Da man sie zusammengerollt transportieren oder im Schrank aufbewahren kann, nimmt sie nicht viel Platz weg, erfordert keine Kleiderhaken usw.
  • Die erfindungsgemäße geraffte Hose eignet sich als Arbeits-, Heim- oder Freizeitkleidung und kann außerdem Teil eleganter Straßenbekleidung sein.
  • Wie bereits erwähnt, vermindert die erfindungsgemäße Hose die Vorteile herkömmlicher geraffter Hosen in keiner Weise, sondern sie überwindet ihre Nachteile, sie trägt zu einer Preisverringerung bei und ist herkömmlichen gerafften Hosen im allgemeinen bei weitem überlegen.

Claims (2)

1. Geraffte bzw. gekräuselte bzw. elastische Hose, umfassend ein Paar Hosenbeine, die durch eine Vordernaht oder einen Vorderschlitz und eine Schrittnaht begrenzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der Hosenbeine zwei äußere Viertel (1,3), die durch eine vordere oder hintere Mittelliniennaht und eine Seitennaht definiert sind, und zwei innere Viertel (2,4), die durch die vordere oder hintere Mittelliniennaht, eine Innennaht und die Vordernaht oder den Vorderschlitz oder die Schrittnaht definiert sind, umfaßt, wobei die vier Viertel (1,2,3,4) bei gedehnten Schnittmustern die Form einer gekrümmten Fläche aufweisen, welche gekrümmte Flächenform die Seitennaht, die eine Länge besitzt, die mit einer Standardlänge der Hose übereinstimmt, oder die Innennaht, die eine Länge besitzt, die mit einer Standard-Unter-Schritt-Länge übereinstimmt, als kurzen Innenbogen (7,8), und die Mittelliniennähte, die eine Länge besitzen, die 110- 160% der Länge der Seiten naht beträgt als langen Außen bogen (5,6) aufweist, welche Mittelliniennähte entlang der gesamten Länge mit einer Raffung darauf versehen sind und durch die Raffung zu einer Länge zusammengezogen werden, die in einem spann ungslosen Zustand im wesentlichen gleich ist wie die Länge der Seitennaht.
2. Verfahren zum Herstellen einer gerafften bzw. gekräuselten bzw. elastischen Hose, umfassend die folgenden Schritte:
(a) Herstellen zweier Gruppen an Schnittmusterstoffen für eine Hose in einer spiegelbildlichen Beziehung zueinander, wobei jede Gruppe vier sich längsseitig erstreckende Viertel (1,2,3,4) eines Hosenbeins umfaßt, wobei die vier Viertel vordere und hintere, äußere und innere Viertel sind, das Ausbilden jedes von ihnen in eine Form einer gekrümmten Ebene in ihrem gedehnten Schnittmuster, mit einem inneren kurzen Bogen (7,8) und einem äußeren langen Bogen (5,6) mit einer Länge im Bereich von 110-160% einer Hosen-Standardlänge, wobei der kurze Bogen (8) für die inneren Viertel (2,4) eine Standard-Unter-Schritt-Länge besitzt und der kurze Bogen (7) für die äußeren Viertel (1,3) eine Standard-Hosenlänge besitzt;
(b) das Vernähen der vorderen äußeren und inneren Viertel (1,2) und der hinteren äußeren und inneren Viertel (3,4) an den langen Bögen, um vordere und hintere Hälften (F,R) zu bilden, die mit einer Längs-Mittelliniennaht entlang des langen Bogens (5,6) versehen sind;
(c) das Bilden einer Raffung auf und entlang der gesamten Länge der Mittelliniennähte, um diese zusammenzuziehen, sodaß sie in einem spannungslosen Zustand eine scheinbare Länge besitzen, die im wesentlichen die gleiche ist wie die Standardlänge der Hose;
(d) das Kombinieren der so gebildeten gerafften hinteren Hälfte (R) eines Hosenbeins mit einer anderen ähnlichen Hälfte (R') in einer spiegelbildlichen Beziehung damit am Schritt, um eine hintere Hosenhälfte zu bilden; und
(e) das Vernähen eines Paars der gerafften vorderen Hälften (F) von Hosenbeinen mit der hinteren Hosenhälfte an korrespondierenden kurzen Bögen (7,8), um Innennähte und Außennähte zu bilden.
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