DE69264C - Einrichtung von Abzweigung^- und Kreuzungsstellen bei Deckleisten für Kraftzuführungskanäle von elektrischen und anderen Eisenbahnen - Google Patents

Einrichtung von Abzweigung^- und Kreuzungsstellen bei Deckleisten für Kraftzuführungskanäle von elektrischen und anderen Eisenbahnen

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DE69264C
DE69264C DENDAT69264D DE69264DA DE69264C DE 69264 C DE69264 C DE 69264C DE NDAT69264 D DENDAT69264 D DE NDAT69264D DE 69264D A DE69264D A DE 69264DA DE 69264 C DE69264 C DE 69264C
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Germany
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strip
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housing
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power supply
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DENDAT69264D
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C. Th. B. brain in Helsby, Grafsch. Chester, England
Publication of DE69264C publication Critical patent/DE69264C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M1/00Power supply lines for contact with collector on vehicle
    • B60M1/30Power rails
    • B60M1/34Power rails in slotted conduits
    • B60M1/343Crossings; Points

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft Neuerungen in der Anordnung von Abzweigungs- und Kreuzungsstellen bei Deckleisten für Kraftzuführungskanäle von elektrischen und anderen Eisenbahnen , denen die Triebkraft durch eine das Geleise entlang laufende Leitung zugeführt wird. Bei derartigen Eisenbahnen befindet sich die Leitung in einem den Schienen parallel laufenden Kanal, dessen Längsschlitz in normalem Zustande durch eine Deckleiste verschlossen ist, welche beim Durchgang des Fahrzeuges durch einen kraftübertragenden Arm angehoben wird.
Die Fig. 1 bis 4 veranschaulichen die Anordnung und Ausführung der Deckleiste oder Deckschiene an einer Verzweigungsstelle. Die Fig. 5 und 6 zeigen die Einrichtung der Deckleiste oder Deckschiene an einer Kreuzungsstelle.
In Fig. ι sind die Geleisschienen A A zu einer gewöhnlichen Weiche mit einander verbunden.
Auf den Dachplatten B'2 liegen die Deckleisten D D1 D 2. Die Leiste D des Weichenkanals und der Theil D1 der Hauptdeckleiste laufen zusammen und sind bei d* abgeschnitten; es ist dies an oder nahe an dem Punkt, an dem sich die inneren Kanten .der genannten Deckleisten schneiden. Der Theil D2 der Hauptleiste endet bei d6 in einiger Entfernung von den Enden der Leisten D und -D1. Der Punkt ds liegt zweckmäfsig im Schnittpunkt der Mittellinien der Leisten D und X)1. In dem Zwischenraum zwischen den Leisten D und D1 einerseits und D2 andererseits wird eine kurze Verbindungsleiste D3 angeordnet. Letztere ist bei dß angelartig an der Leiste Z)2 befestigt, so dafs sie in horizontaler Richtung verschoben werden kann; an ihrem freien Ende ist sie mit einer Zunge d1 versehen, welche je nach der Stellung von D3 in eine Nuth ds der Deckleiste D oder in eine ebensolche Nuth der Deckleiste D1 hineingreift.
In normalem Zustande liegt die Verbindungsleiste D3 so wie in Fig. 1, so dafs bei einem in der Richtung des Pfeiles α kommenden Wagen der kraftübertragende Arm die Deckleisten D2 D3 und D der Reihe nach aufhebt und frei in den Weichentheil des Kraftzuführungskanals hineingeht.
Um die Verbindungsleiste D3 in die Richtung der Deckleiste D1 zu bringen, kann man eine beliebige Vorrichtung verwenden, die von irgend einem mit dem Fahrzeug sich fortbewegenden Theil bethätigt wird, bevor der kraftübertragende Arm die Verbindungsleiste D3 erreicht hat. Beispielsweise kann hierzu eins der vorderen Wagenräder benutzt werden. Die Verbindungsleiste D3 wird in diesem Falle an ihrem freien Ende von einem Gehäuse G, Fig. 2, getragen, dessen obere Ränder G1 eine ähnliche Querschnittsform haben, wie die Obertheile der Dachplatten B2 des Kraftzuführungskanals. Die Dachplatten B2 sind so weit als nöthig weggeschnitten, so dafs die oberen Ränder G1 des Gehäuses G die Kanten der Verbindungsleiste D3 aufnehmen können. Das Gehäuse G reicht an den Seiten des Kanals herunter und
unter dem Leiter hindurch. Gehäuse und Leiter sind hierbei so eingerichtet, dafs ersteres auf der Gleitplatte G2 in der Querrichtung verschoben werden kann, ohne mit dem Leiter H1 in Berührung zu kommen.
In die eine Geleisschiene A ist die Schiene J eingelassen, welche an ihrem vorderen, gekrümmten Ende J1 etwas über die Spurfläche der Schiene A hervorragt. Die Schiene J ist so gestaltet und angeordnet, dafs, wenn ein Zug in der Richtung des Pfeiles a> herankommt, der Flantsch des einen Vorderrades sich gegen das gekrümmte Ende J1 der Schiene J legt und die letztere auf diese Weise seitlich aus der Geleisschiene A herausdrängt, bevor der kraftübertragende Arm das Ende der Deckleiste D1 erreicht hat. In dieser Lage wird dann die Schiene J so lange erhalten, bis der kraftübertragende Arm die Deckleiste D2 erreicht hat.
Die Schiene / ist unterhalb der Strafsenfläche mittels der Arme J- an einer Welle J3 aufgehängt. Der von letzterer abwärts gerichtete Arm /4 ist durch · eine Stange /5 mit dem Gehäuse G verbunden. Wird nun die Schiene J seitlich von der Schiene A herabgedrängt, so wird das Gehäuse G und mit ihm die Verbindungsleiste D3 so verstellt, dafs die Zunge d7 der letzteren aus der Nuth der Deckleiste D heraus- und in die Nuth der Deckleiste D1 hineingeht. Jetzt bilden die Deckleiste D1, die Verbindungsleiste Ds und die Deckleiste D2 eine zusammenhängende Deckleiste, welche der kraftübertragende Arm ungehindert entlang fahren und anheben kann. Nach dem Durchgang des Wagens wird die Schiene J wieder frei, und das Gehäuse G nebst der Verbindungsleiste D3 kehrt zufolge der Einwirkung einer starken Feder /6 in seine normale Lage zurück.
Um die bei der normalen Lage des Gehäuses G neben der Verbindungsleiste D3 verbleibende Kanalöffnung zu bedecken, ist eine bewegliche Platte oder Lasche K vorgesehen. Diese Platte oder Lasche K dient auch dazu, den hindurchgehenden, kraftübertragenden Arm in den Abzweigungskanal hineinzuführen. Dieselbe wird an ihrer äufseren Kante und an ihrem breiten Ende von den anliegenden Dachplatten B2 getragen, welche zur Aufnahme der Platte K in der erforderlichen Weise ausgeschnitten oder ausgebogen werden. Die Platte K ist lose an dem Gehäuse G angeordnet; der Zusammenhang wird durch zwei kleine, in dem oberen Rand des Gehäuses vorgesehene Stifte vermittelt, welche in Ausbohrungen kv der Platte K hineingreifen. Die Platte K kann jedoch auch auf dem Ende des Gehäuses G und " einem an demselben vorgesehenen Arm G3 ruhen. Die äufsere Kante der Platte K ist bei k abgeschrägt, so dafs, wenn die Verbindungsleiste D3 durch die oben beschriebene Vorrichtung herübergezogen wird, die Platte K über die Kante der Dachplatte B2 weggleitet und beim Rückgang des Gehäuses in ihre normale Lage zurückfällt. Das Gehäuse G nebst Gleitplatte G2 erstrecken sich nur über den kleinen Theil der Deckleiste zwischen den bei G1 in Fig. ι befindlichen punktirten Linien. Das Gehäuse G hat nur den Zweck, die Verbindungsleiste D3 zu verschieben und die bewegliche Platte K zu tragen. Diese Platte, welche auch von den Dachplatten selbst getragen wird, trägt diejenige Kante der Verbindungsleiste, an welcher sie mit einer schmalen Kante von ähnlichem Querschnitt wie derjenige der Dachplatten anliegt (Fig. 2). Die Verschiebung der Verbindungsleiste mittels des Gehäuses G wird durch den oberen Rand des Gehäuses bewirkt; dieser Rand reicht auf der einen Seite der Verbindungsleiste bis zur Ebene der Verbindungsleiste und der die Platte K in ihrer Lage erhaltenden Stifte Ar1, während die Verbindungsleiste auf der anderen Seite von der genannten Platte K begrenzt wird.
Die in Fig. 5 und 6 dargestellte Einrichtung zeigt die Anordnung der Deckleisten bei einer schrägen Geleiskreuzung.
Im Schnittpunkt der beiden Kanäle ist ein dem oben beschriebenen Gehäuse G ähnliches Gehäuse L1 angebracht, welches oben mit einer runden Platte L ausgestattet ist. In der Mitte der letzteren befindet sich der Spalt L2, dessen Kanten so gestaltet sind, dafs sie eine Fortsetzung der oberen Ränder der Dachplatten zu bilden vermögen. In dem Spalt L2 ist eine kurze Verbindungsleiste D4 angeordnet, welche auf den Kanten des Spaltes ruht. Die Enden der Verbindungsleiste D4 sind wiederum mit Zungen d7 ausgestattet, die auch in Nuthen da der Deckleisten D und D1 hineingreifen. Die genannten Leisten D und D1 sind auf beiden Seiten der Scheibe L entsprechend abgerundet. Das Gehäuse L1 ist um einen centralen Zapfen L3 drehbar angeordnet und kann die erforderlichen Drehungen ausführen, so dafs die Verbindungsleiste D4 ebensowohl mit der Deckleiste D als auch mit der Deckleiste D' eine zusammenhängende Deckleiste zu bilden vermag.' Die Verstellung des Gehäuses L1 kann in ähnlicher Weise bewirkt werden, wie dies in den Fig. 1 bis 4 für das Gehäuse G beschrieben ist. Je nach der Stellung des Gehäuses L1 bildet die Verbindungsleiste D4 dann die Verbindung der beiden Deckleistenabschnitte D oder diejenige der Deckleistenabschnitte D\ so dafs in beiden Fällen eine fortlaufende Deckleiste gebildet wird, die beim Durchgang des Wagens von dem kraftübertragenden Arm angehoben wird und dann wieder in ihre normale Lage zurückgeht.
Die zwischen den Deckleisten und der Scheibe L noch verbleibenden Oeffnungen des
an der Kreuzungsstelle gebildeten Gehäuseraumes werden durch Platten Z4 bedeckt; diese sind an ihrem Innenrand mit ähnlichen Nuthen ausgestattet wie die Deckleisten D und Z)1, und ebenso ist die Scheibe L an ihrem Umfang mit Zungen Z5 versehen, die eine ringförmige Fortsetzung der an der Verbindungsleiste D1 vorgesehenen Zungen d1 bilden. Auf diese Weise werden die Zungen der Verbindungsleiste stets in. den Rinnen geführt und die Enden der Deckleisten D und D1 stets sicher niedergehalten.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Eine Einrichtung von Abzweigungs- und Kreuzungsstellen bei Deckleisten für Kraftzuführungskanäle von elektrischen und anderen Eisenbahnen, gekennzeichnet durch eine angelartig oder drehbar angeordnete Verbindungsleiste (D3 bezw. Di) mit Zungen (d7), welche in geeignete Nuthen (d8) der Deckleistenabschnitte (D Z)1 D'2) eingreifen, wobei die Verbindungsleiste (D3J je nach Bedarf die zwei gerade gewünschten Deckleistenabschnitte zu einer fortlaufenden Deckleiste verbindet, so dafs diese in zuverlässiger Weise von dem kraftübertragenden Arm angehoben werden kann und nach dem Durchgang des Wagens selbstthätig in ihre normale Lage zurückkehrt.
    Bei der zu ι. gekennzeichneten Einrichtung die Lagerung der Verbindungsleiste auf einem Gehäuse (G bezw. L1J, welche von einem mit dem Fahrzeug fortbewegten Theil durch Vermittelung der Schiene (L) und der die Schiene mit dem Gehäuse verbindenden Zwischenorgane (L"1 L3 Z4 Lb) so verstellt werden kann, dafs die Verbindungsleiste in die jeweils gewünschte Richtung der Deckleistenabschnitte gebracht werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT69264D Einrichtung von Abzweigung^- und Kreuzungsstellen bei Deckleisten für Kraftzuführungskanäle von elektrischen und anderen Eisenbahnen Expired - Lifetime DE69264C (de)

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