DE69121889T2 - Metalldehyd enthaltende pestizide - Google Patents

Metalldehyd enthaltende pestizide

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Description

  • Diese Erfindung betrifft Metaldehyd enthaltende Pestizide und Wege zur Formulierung derselben zur Erhöhung ihrer Wirksamkeit.
  • Metaldehyd ist schon seit Jahrzehnten bekannt als wirksames Mittel gegen Weichtiere, das insbesondere zur Bekämpfung von Nacktschnecken nützlich ist. Es hat den Vorteil, daß es für Säuger relativ nicht toxisch ist und besonders spezifisch für Weichtiere. Übliches "Schneckenkorn" ist jedoch in der Praxis oft unwirksam, da es nur einen relativ geringen Teil der Nacktschneckenpopulation außer Gefecht setzt oder tötet und dies auch nur nach einer Zeit von mehreren Tagen.
  • Wie bei vielen Pestiziden hängt seine Wirksamkeit wesentlich von den Anwendungsbedingungen ab. Pestizide, die ihre Wirkung nach Aufnahme in den Körper entfalten, müssen so formuliert sein, daß sie für die Schädlinge attraktiv sind, und insbesondere so, daß Aufnahme einer geringen Menge Pestizid, insbesondere einer zur Tötung des Schädlings nicht ausreichende Menge, nicht zu einer Reaktion führt, die weitere Aufnahme verhindert, da sonst die Wirksamkeit des Pestizids deutlich nachläßt. Dieses pHänomen kann bei einem Schädling Toleranz gegen das Pestizid erzeugen oder sogar das Auftreten von pestiz idresistenten Stämmen.
  • Es ist daher bekannt, daß Nacktschnecken dazu neigen, eine geringe Menge Metaldehyd aufzunehmen und dann nicht gewillt sind, mehr davon zu nehmen. Es wurden verschiedene Mechanismen vorgeschlagen, um dieses pHänomen zu erklären, darunter die Möglichkeit, daß eine erste Aufnahme nur die Mundpartien der Nacktschnecken lähmt, was eine weitere unmittelbare Aufnahme verhindert und daß, insbesondere unter nassen Bedingungen, geringe Mengen Acetaldehyd freigesetzt werden können, was die Nacktschnecken davon abhält zu fressen. Ähnliche Überlegungen gelten für Schnecken.
  • Es ist bekannt, in Pestizidformulierungen oberflächenaktive Substanzen zu verwenden, insbesondere als Sprühhilfsmittel, um das Benetzen von Pflanzen mit einer flüssigen Zusammensetzung, die den Wirkstoff in Suspension oder Lösung enthält, zu erleichtern. Es wurde auch vorgeschlagen, z. B. im Britischen Patent 2098869, daß der Zusatz von oberflächenaktiven Substanzen in Pestizidzusammensetzungen, die Absorption des Pestizids oder Mittels durch den Schädling fördern kann. In dieser Druckschrift werden Zusammensetzungen gegen Weichtiere (Molluskizidzusammensetzungen) beschrieben, die aus einem Mittel gegen Weichtiere (Molluskizid) und einer oberflächenaktiven Substanz ausgewählt aus verschiedenen Sorbitol- und Sorbitanderivaten bestehen.
  • Es wurde nun gefunden, daß die Wirksamkeit von Pestizidzusammensetzungen auf Basis von Metaldehyd sehr substanziell verbessert werden kann, indem sie als feinverteilte Partikelmischung formuliert werden, in der die Partikel mit einer oberflächenaktiven Substanz innig vereint sind. In einer weiteren Entwicklung wurde gefunden, daß solche Pestizidzusammensetzungen mit noch größerer Wirksamkeit hergestellt werden können, indem mit oberf lächenaktiver Substanz behandelte feinverteilte Pestizidstoffe kombiniert mit einem Trägermaterial verwendet werden, an das die Partikel durch ein akzeptables wasserlösliches oder wasserdispergierbares Polymermaterial gebunden sind.
  • Es ist schwierig, Metaldehyd in Form feinverteilter Partikel zur Verfügung zu stellen und daher ist ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zur Formulierung einer Pestizidzusammensetzung auf Basis von Metaldehyd zur Verfügung zu stellen, das Mahlen des Metaldehyds in fester Form in Gegenwart eines oberflächenaktiven Mittels umfaßt, bis eine gewünschte Partikelgröße oder ein Partikelgrößenbereich erreicht ist und danach Aufbringen des so gebildeten gemahlenen Materials auf ein festes Trägermaterial. Vor, während oder nach dem Mahlen kann ein Polymerlatex zugegeben werden.
  • Festes Trägermaterial kann ein attraktiver Köder für die fraglichen Schädlinge sein und kann insbesondere ein organischer Stoff sein wie Kleie, Korn, (Weiß-)Mehl oder grobes Mehl oder eine Mischung von zwei oder mehreren davon, z. B. Kleie und (Weiß-)Mehl. Alternativ kann es ein anorganischer Stoff sein, beispielsweise feinverteiltes Silicat. Die Mischung kann andere in geeigneten Stufen zugesetzte Bestandteile enthalten, z. B. andere Lockstoffe, Konservierungsstoffe, Farbstoffe oder Abwehrstoffe (zur Gewährleistung von Selektivität und zur Vermeidung, daß andere Spezies als die Schädlinge die Stoffe aufnehmen). Das fertige Pestizid kann in fester Form verwendet werden, z. B. indem es zu Granulat oder Pellets verarbeitet und am Ort der Schädlinge durch Ausstreuen angewendet wird, oder in versprühbarer Form, z. B. einer Suspension von Trägerpartikeln in einer geeigneten Flüssigkeit. Zur Nacktschnecken- und Schneckenbekämpfung werden Pellets bevorzugt, die bevorzugt in einer ausreichenden Menge aufgebracht werden, so daß eine gute Chance besteht, daß eine Nacktschnecke ein Pellet findet und wobei jedes Pellet eine Größe aufweist und eine Wirkstoffkonzentration besitzt, daß die Nacktschnecke beim Konsumieren des Pellets oder bei aufeinanderfolgender Aufnahme von mehreren Pellets eine letale Dosis Metaldehyd erhält.
  • Metaldehyd wird im allgemeinen in Granulatform hergestellt, weist aber eine relativ grobe Partikelgröße auf. Beispielsweise neigt technischer Metaldehyd zu einer Partikelgröße im Bereich um 500 Mikrometer oder größer, wobei relativ wenig Material gröber oder sehr viel feiner ist. Es wurde gefunden, daß es durch gemeinsames Mahlen von Metaldehyd und oberflächenaktiver Substanz möglich ist, die Partikelgröße des Metaldehyds zu reduzieren, z. B. auf eine Partikelgröße im Bereich von 5 bis 30 Mikrometern, so daß ein stabiler sehr feinverteilter Metaldehyd erhalten wird, der dann mit einem Polymerlatex gemischt und auf einen Träger wie die oben genannten aufgebracht werden kann.
  • Bei der Auswahl von oberflächenaktiven Substanzen zur Verwendung beim Mahlen des Metaldehyds ist Sorgfalt nötig. Es wurde gefunden, daß durch Verwendung kationischer oberflächenaktiver Substanzen, insbesondere ethoxylierter Amintypen, gute Ergebnisse erzielt werden können.
  • Es ist auch oft bevorzugt, zuerst den Metaldehyd in Gegenwart einer kationischen oberflächenaktiven Substanz und einer stabilisierenden Menge einer weiteren oberflächenaktiven Substanz vom nichtionischen Typ auf eine gewünschte Partikelgröße zu mahlen. Eine solche Stabilisierung ist oft besonders notwendig, wenn die Polymerdispersion, bevorzugt eine Styrolacrylcopolymerdispersion oder -emulsion als Binder verwendet werden soll, um die einzelnen Partikel auf dem Trägermaterial zusammenzuhalten.
  • Die Anteile der verschiedenen Inhaltsstoffe, die die fertige Pestizidzusammensetzung ausmachen, kann in weiten Bereichen variiert werden und müssen sorgfältig ausgewählt werden, um die Wirksamkeit zu fördern. Insbesondere muß der Anteil an Polymerlatexmaterial ausreichend sein, um zu ermglichen, daß der dispergierte Metaldehyd mit dem Träger kombiniert werden kann und in vielen Fällen eine geeignete Schutzwirkung, z. B. gegen Verwitterung, zu erreichen, das aber nicht in so großer Menge vorhanden sein soll, daß es die Wirkung des Metaldehyds im Einsatz maskiert.
  • Die Menge an Polymerlatex sollte insbesondere nicht so hoch sein, daß nach der Aufnahme in den Körper die Metaldehydpartikel übermäßig geschützt sind und durch den anvisierten Schädling hindurchgehen, ohne ihn zu beeinflussen, d. h. ohne, daß der Metaldehyd seine pestizide Wirkung entfaltet.
  • Es wurde gefunden, daß zufriedenstellende Pestizidzusammensetzungen erhalten werden können durch Dispergieren von 0,5 bis 10 Gewichtsteilen Metaldehyd und 5 bis 50 Gewichtsteilen Wasser und 0,5 bis 5 Gewichtsteilen einer kationischen oberflächenaktiven Substanz, Mahlen der Mischung, um die Partikelgröße des Metaldehyds auf 30 Mikrometer oder weniger zu verringern, und Vermischen der Mischung mit 1 bis 20 Gewichtsteilen Polymerlatexemulsion, so daß eine Metaldehydsuspension erhalten wird, die auf geeignetes Trägermaterial gesprüht und zur Bildung der fertigen Pestizidzusammensetzung getrocknet werden kann. Die Menge der beschichteten Zusammensetzung im Verhältnis zum Träger kann 1,5 bis 10 Gewichtsprozent betragen. Die Menge an aktivem Inhaltsstoff, Metaldehyd, in der fertigen Zusammensetzung liegt bevorzugt bei 1 bis 6 Gewichtsprozent.
  • Unter Verwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist es möglich, Zusammensetzungen gegen Weichtiere herzustellen, insbesondere in Form von Schneckenpellets, die im Gebrauch sowohl wirksam wie effizient sind und eine verbesserte Bekämpfung von Nacktschnecken- und Schneckeninvasionen erlauben.
  • Insbesondere kann durch Anwendung des Mahlens zur Reduzierung der Partikelgröße des Metaldehyds und durch seine Umhüllung mit Polymerlatex die Schmackhaftigkeit des Metaldehyds verbessert werden. Der feingemahlene Metaldehyd kann insbesondere leicht von einer Nacktschnecke gefressen und eine angemessene Dosis des Metaldehyds aufgenommen werden, um sicherzustellen, daß die Nacktschnecke eingeht. Die Verbesserung der Verfügbarkeit bedeutet, daß weniger Metaldehyd pro Flächeneinheit des Bodens verwendet werden muß, jedoch eine große Anzahl von Schneckenpellets pro Flächeneinheit des Bodens verwendet werden können, was die Chancen, daß eine Nacktschnecke eines davon findet, substanziell vergrößert. Offensichtlich ist die Wirksamkeit der Pestizidformulierung in Form von Pellets um so größer, je größer die Chance ist, daß eine Schnecke ein Pellet findet.
  • Es ist klar, daß bei Verwendung der Formulierungstechnik gemäß der vorliegenden Erfindung, Metaldehydformulierungen hergestellt werden können, die viel besser auf eine Nacktschneckenpopulation gerichtet sind, und die dementsprechend beträchtlich weniger Metaldehydreste in der Umwelt hinterlassen, was die Umweltbelastung verringert.
  • Die folgenden Beispiele dienen zur Erläuterung der Erfindung: Beispiel 1
  • Alle Bestandteile werden in eine Kugelmühle gefüllt und 21 Stunden bei Raumtemperatur gemahlen, so daß sich eine Suspension ergibt, in der die Partikelgröße aller Partikel unter 30 Mikrometern liegt.
  • Dann wird deionisiertes Wasser auf Kleie gesprüht, wonach 1 Gewichtsteil Suspension auf 3 Gewichtsteile angefeuchtete Kleie gesprüht wird und die Mischung dann in Form von Pellets extrudiert wird.
  • Man läßt die Pellets an der Luft trocknen und bringt sie dann in einer Menge von 100 Pellets pro Quadratmeter auf Testfelder auf, die eine bekannte Anzahl von Nacktschnecken aufweisen. Es wurde gefunden, daß nach 24 Stunden 90 % der Nacktschnecken deutlich angegriffen und 96 Stunden nach der Anwendung alle tot waren.
  • Beispiel 2
  • Das Verfahren wird wiederholt, wobei die Hälfte der gemahlenen Suspension/Latex zu Kleie zugegeben wird, so daß sich ein Wirkstoffgehalt von 3 % ausbildet, und in derselben Weise geprüft wie in Beispiel 1. Die Formulierung war immer noch wirksamer als im Handel erhältliche Proben.
  • Beispiel 3
  • Die folgenden Bestandteile wurden zusammengemischt, so daß sich eine verteilbare Paste bildet:
  • Diese Paste wurde in Form von Pellets von ungefähr 2 mm Durchmesser und im Mittel 4 mm Länge und mit einem mittleren Gewicht im Bereich von 10 - 30 mg extrudiert. Diese zeigten sich bei einer Anwendungsmenge von 10 kg/ha als hochwirksam zur Bekämpfung von grauen Feldnacktschnecken.

Claims (10)

1. Pestizidzusammensetzung umfassend eine Mischung aus feinverteilten Partikeln aus festem Metaldehyd und einem Trägermaterial, wobei der Metaldehyd mit oberflächenaktiven Substanzen innig vereint ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe der Metaldehydpartikel im wesentlichen im Bereich von 5 bis 30 µm liegt.
2. Pestizidzusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der feinverteilte Metaldehyd durch ein akzeptables wasserlösliches oder wasserdispergierbares Polymermaterial auf das Trägermaterial gebunden ist.
3. Pestizidzusammensetzung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger Kleie, Mehl oder eine Mischung von beiden ist.
4. Pestizidzusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 in Pelletform, dadurch gekennzeichnet, daß das mittlere Pelletgewicht im Bereich von 10 bis 30 Milligramm liegt.
5. Pestizidzusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Anteil des darin enthaltenen Metaldehyds im Bereich von 1 bis 6 Gewichtsprozent liegt.
6. Verfahren zur Formulierung einer Pestizidzusammensetzung auf der Basis von Metaldehyd, das Mahlen des Metaldehyds in fester Form in Gegenwart einer oberflächenaktiven Substanz umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß das Mahlen fortgesetzt wird, bis eine gewünschte Partikelgröße oder ein Partikelgrößenbereich erreicht ist und danach Aufbringen des gemahlenen Materials auf ein festes Trägermaterial.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß vor oder nach dem Mahlen ein Polymerlatex zugesetzt wird.
8. Pestizidzusammensetzung hergestellt nach dem Verfahren gemäß der Ansprüche 6 oder 7.
9. Verfahren zur Bekämpfung von Schädlingen, das Aufbringen einer wirksamen Menge einer Pestizidzusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 5 an den Ort der Schädlinge umfaßt.
10. Verfahren nach Anspruch 9, worin die Schädlinge Nacktschnecken sind.
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