DE69111981T2 - Vorrichtung zum Strangpressen. - Google Patents

Vorrichtung zum Strangpressen.

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DE69111981T2 DE69111981T DE69111981T DE69111981T2 DE 69111981 T2 DE69111981 T2 DE 69111981T2 DE 69111981 T DE69111981 T DE 69111981T DE 69111981 T DE69111981 T DE 69111981T DE 69111981 T2 DE69111981 T2 DE 69111981T2
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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Strangpressen, welche Spannmittel mit einer einfachen Struktur aufweist.
  • Vorrichtungen zum Strangpressen für das Extrudieren von gummiartigen Materialien oder anderen plastischen Werkstoffen und für die Herstellung von verschiedenartigen Formteilen, wie zum Beispiel Folien oder Rohren sind weitgehend im Gebrauch. In solchen Vorrichtungen zum Strangpressen ist für das Auswechseln der Düsen oder zum Zwecke der Reinigung der Speisekanäle für die Zufuhr des plastischen Werkstoffes oder für die Änderung der Form des extrudierten Produktes ein bewegliches Kopfteil in dem an den Hauptkörper der Vorrichtung zum Strangpressen anschließenden Hauptkörper eines Kopfteils angeordnet, so daß der Hauptkörper eines Kopfteils und der bewegliche Kopfteil voneinander abgetrennt werden können.
  • Da jedoch zwischen dem Hauptkörper eines Kopfteils und dem beweglichen Kopfteil ein Speisekanal ausgebildet ist, welcher von einem plastischen Werkstoff unter hohem Druck durchquert wird, kommt eine starke Trennkraft zur Wirkung, so daß es erforderlich ist, die beiden Teile sehr fest miteinander zu verspannen.
  • Wie dies schematisch in der Fig. 1 dargestellt ist, in der eine Vielzahl von Hauptkörpern von Extrudern 5A, 5B vorgesehen ist, werden insbesondere bewegliche Kopfteile 7, 7 an dem oberen und unteren Teil des Hauptkörpers eines Kopfteils 6 befestigt und da daher die Trennkraft sehr groß ist, ist es notwendig, die Anschlußflächen durch eine sehr feste Verspannung untereinander abzudichten.
  • Im Stand der Technik wurde für diese Art der Verspannung ein starker hydraulischer Zylinder verwendet, wie dies in der EP 0 270 816 A1 beschrieben ist, oder aber eine Knebelklemme.
  • Bei Einsatz eines hydraulischen Zylinders werden, wenn ein Verstärkermechanismus mit diesem kombiniert wird, die Abmessungen des hydraulischen Zylinders sehr groß und es muß an jedem beweglichen Kopfteil ein solcher hydraulischer Zylinder vorgesehen werden, wodurch die Kosten der Vorrichtung ansteigen und die Wartungsarbeiten schwierig werden. Wenn eine Knebelklemme verwendet wird, so wird die Konstruktion der Vorrichtung kompliziert und die Anschlüsse müssen mit hoher Präzision durchgeführt werden, wodurch die Herstellkosten in unverhältnismäßiger Weise ansteigen.
  • Es ist daher ein wesentliches Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zum Strangpressen vorzuschlagen, welche eine einfache Struktur hat und in der die Anschlußflächen sicher abdichten.
  • Entsprechend der vorliegenden Erfindung enthält eine Vorrichtung zum Strangpressen 1 einen Extruder 2 mit einem Hauptkörper eines Kopfteils 6 mit zwei Extruderhauptkörpern 5a, 5B, die sich in Querrichtung in einem spitzen Winkel schneiden und an dessen Rückseite F montiert sind, sowie ein Paar beweglicher Kopfteile 7, welche mit dem Hauptkörper eines Kopfteils 6 gekoppelt sind und in verspanntem Zustand eine Düsenöffnung 37 bilden, welche mit den Extruderhauptkörpern 5A, 5B an deren vorderen Enden kommunizieren, sowie eine Spannvorrichtung (3), welche den Hauptkörper eines Kopfteils 6 und die beweglichen Kopfteile 7 miteinander verspannt. Dieser Hauptkörper eines Kopfteils 6 ist mit einer Grundplatte 20 ausgestattet, die eine obere und eine untere Einkerbung 22 und eine Fläche 26 aufweist, welche aus dieser Grundplatte herausragt, um diese beiden Einkerbungen zu bilden und Speisekanäle 24 in dieser Grundplatte auszuformen, welche mit den Auslässen für die Gummimasse der Extruderhauptkörper 5A, 5B kommunizieren, sowie eine Innenfläche 27, welche sich von der rückwärtigen Kante der herausragenden Fläche 26 in einem stumpfen Winkel von 90º erstreckt.
  • Außerdem sind diese beweglichen Kopfteile 7 in Kerben 22 angeordnet und besitzen jeweils eine Abdeckfläche 31, welche an der herausragenden Fläche 26 anliegt, um dadurch einen Pfad 35 zu bilden, welcher mit dem Speisekanal 24 kommuniziert, sowie eine rückwärtige Fläche 32, die an der Innenfläche 27 anliegt. In dem mittleren Teil der Abdeckfläche 31 jeder der beweglichen Kopfteile 7 oder auf der herausragenden Fläche 26 ist eine Nut vorgesehen, um einen Pfad zu bilden, welcher mit dem Speisekanal 24 in der Grundplatte kommuniziert, wenn die Kopfteile miteinander verspannt sind, und dieser Hauptkörper eines Kopfteils 6 ist mit einem ersten Anschlagselement 41 versehen, welches sich aus seinem Seitenteil erstreckt und mit einer ersten Anschlagsfläche 43 ausgestattet ist, die nach rückwärts gegen die Seitenfläche des Hauptkörpers eines Kopfteils 6 geneigt ist. Jeder der beweglichen Kopfteile 7 ist mit einem zweiten Anschlagselement 42 versehen, welches sich aus dessen Seitenfläche erstreckt und eine zweite Anschlagsfläche 44 aufweist, welche sich in einer Richtung erstreckt, die zusammen mit einer Abdeckfläche 31 und einer rückwärtigen Fläche 32 eine Seite eines Dreiecks bildet. Die Spannvorrichtung 3 enthält einen Portalrahmen, welcher zwischen einem Paar Seitenwänden steht, zwischen denen obere und untere Schubelemente 53 und ein Spannelement 55 vorgesehen sind, welche an einem in den Seitenteilen vorgesehenen Vorschubwerkzeug 56 befestigt sind, wobei diese Schubelemente 53 Kontaktflächen 54 aufweisen, welche an den zweiten Anschlagsflächen 44 anliegen, und das Spannelement 55 in der Lage ist, sich von innen nach außen von der Seitenfläche des Hauptkörpers eines Kopfteils 6 zu bewegen und an der ersten Anschlagsfläche 43 des ersten Anschlagselementes 41 zum Anschlag zu kommen und diese Teile miteinander zu verpressen, indem es sich in Richtung der Seitenfläche des Hauptkörpers eines Kopfteils 6 bewegt.
  • Wie bereits weiter oben erwähnt, ist auf der Seitenfläche des Hauptkörpers eines Kopfteils der Vorrichtung zum Strangpressen, an dessen Rückseite der Hauptkörper des Extruders befestigt ist, ein erster Anschlag vorgesehen, dessen rückwärtiges Ende geneigt ist, und an der Seitenfläche des beweglichen Kopfteils ist ein zweiter Anschlag angeordnet. Die Spannvorrichtung besitzt ein Schubelement mit einer Kontaktfläche, welche an dem zweiten Anschlag anliegt, sowie ein Spannelement, um den ersten Anschlag in den Zustand der Berührung zu bringen.
  • Der zweite Anschlag und das Schubelement stehen miteinander in Berührung und der erste Anschlag und das Spannelement stehen keilförmig miteinander im pressenden Eingriff, um so den beweglichen Kopfteil näher an den Hauptkörper eines Kopfteils zu bringen und dadurch die Verbindungsflächen untereinander zu verpressen und zu verklemmen und das ungewollte Austreten von plastischem Werkstoff zu verhindern. Außerdem bildet die mit dem Schubelement des zweiten Anschlags in Berührung stehende zweite Anschlagsfläche zusammen mit der Abdeckfläche und der rückwärtigen Fläche, welche die Verbindungsflächen mit dem Hauptkörper eines Kopfteils herstellen, die Seite eines Dreiecks, so daß aufgrund ihrer Teilkraft die Klemmkraft einen wirksameren Kontakt zwischen den Verbindungsflächen aufbauen kann.
  • Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung als Beispiel in Bezug auf die beigefügten Zeichnungen erklärt, in denen folgendes dargestellt ist:
  • Die Fig. 1 zeigt eine Teilansicht einer Ausführungsart der vorliegenden Erfindung.
  • Die Fig. 2 zeigt eine schematische Vorderansicht der ersten und zweiten Anschlagsmittel, des Schubelementes und des Spannelementes.
  • Die Fig. 3 zeigt eine perspektivische Ansicht dieser Teile.
  • Die Fig. 4 zeigt eine teilweise Draufsicht auf die Funktionsweise der Vorrichtung.
  • Die Fig. 5 zeigt eine Vorderansicht eines anderen Beispiels der Spannvorrichtung.
  • Die Fig. 6 zeigt eine Teilansicht eines Hauptkörper eines Kopfteils und der beweglichen Kopfteile.
  • Die Fig. 7 zeigt einen Aufriß eines Hauptkörpers eines Kopfteils und der beweglichen Kopfteile.
  • Die Fig. 1 bis 7 zeigen eine Ausführungsart, in der die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Strangpressen 1 als eine Presse für die Extrusion von gummiartigen Materialien verwendet wird.
  • Die Vorrichtung zum Strangpressen 1 enthält einen Extruder 2 und eine Spannvorrichtung 3, und die Spannvorrichtung 3 ist mit einer Vorrichtung 9 für die Regulierung der Dicke ausgestattet, welche eine Walze für die Justierung der Dicke einer Folie S aufweist, die von dem Extruder 2 extrudiert wird.
  • Wie in der Fig. 1 gezeigt, ist der Extruder 2 auf einem Schlitten montiert, der sich auf einer Schiene 11 hin- und herbewegt, die sich von der Spannvorrichtung 3 erstreckt.
  • Der Extruder 2 enthält einen Extruderhauptkörper 5A, welcher horizontal auf einer Halterung 13 angeordnet ist, und über diesem ist im Reitersitz ein Extruderhauptkörper 5B angeordnet. Der Extruder 2 ist in dieser Ausführungsart in Form einer Pickervorrichtung zum Strangpressen für die Extrusion eines Produktes in Form einer Folie ausgebildet, bei dem verschiedene Gummimaterialien laminiert werden.
  • Wie in den Fig. 6, 7 gezeigt, schneiden sich die Hauptkörper 5A, 5B des Extruders in Querrichtung in einem spitzen Winkel und ihre vorderen Enden werden mit Hilfe von Bolzen an der V-förmig gebogenen rückwärtigen Fläche F des Hauptkörpers eines Kopfteils 6 angekoppelt. Die Hauptkörper des Extruders 5A, 5B haben eine bekannte Konstruktion für das Verkneten und Schmelzen des gummiartigen Materials, welches von einer Einlaßöffnung 14 mit Hilfe einer Schraubenwelle zugeführt wird, die von einem Motor M über ein orthogonales Untersetzungsgetriebe angetrieben wird.
  • Der Hauptkörper eines Kopfteils 6 ist über Halterungen 15 auf dem Schlitten gelagert und besitzt eine Grundplatte 20, welche aus einem schlanken Block für die Ausbildung von Folien hergestellt ist. Die Grundplatte 20 besitzt L- förmige obere und untere Kerben 22, 22, deren vordere obere und untere Teile weggeschnitten sind.
  • Mit Hilfe dieser Kerben 22, 22 wird die Grundplatte 20 des Hauptkörpers eines Kopfteils 6 mit einer herausragenden Oberfläche 26 ausgestattet, um auf diese Weise Speisekanäle 24, 24 freizugeben, welche mit der Zufuhröffnung für gummiartige Materialien der Hauptkörper des Extruders 5A, 5B kommunizieren, sowie mit einer Innenfläche 27, die in einem stumpfen Winkel von 90 Grad oder mehr als 90 Grad die herausragende Fläche 26 an der rückwärtigen Kante der herausragenden Fläche 26 kreuzt. In dem Pfad der Annäherung der oberen und unteren herausragenden Flächen 26, 26 an die Vorderseite besitzt die Grundplatte 20 einen sich nach vorne erstreckenden abgeschrägten Nasenteil 30.
  • In die oberen und unteren Kerben 22, 22 sind obere und untere bewegliche Köpfen 7, 7 eingesetzt. Wie in den Fig. 2, 3 schematisch dargestellt, enthält der bewegliche Kopfteil 7 eine Abdeckfläche 31, welche an der herausragenden Fläche 26 anliegt, sowie eine an der Innenfläche 27 anliegende rückwärtige Fläche 32 und bildet in dieser Ausführungsart weiterhin eine Kontaktfläche 33, welche an der Vorderseite des Nasenteils 30 anliegt, und schließlich eine Teilfläche 34, welche mit den oberen und unteren beweglichen Kopfteilen 7, 7 in Berührung steht. Die herausragende Fläche 26 und/oder die Abdeckfläche 31 besitzen eine eigene Nut, welche im mittleren Teil in der Richtung des Breitenveralufs angeordnet ist und einen Pfad 35 bildet, der, wie in der Fig. 1 gezeigt, mit dem Speisekanal 24 kommuniziert. Die oberen und unteren beweglichen Kopfteile 7, 7 bilden an der Vorderseite über dem konvergierenden Teil des Pfades 35 eine Düsenöffnung 37. Die Düsenöffnung 37 kann dadurch hergestellt werden, daß ein Düsenflansch verwendet wird, welcher löslich an dem beweglichen Kopfteil befestigt ist.
  • Die beweglichen Kopfteile 7, 7 werden mit Hilfe von Kippelementen 36 an den oberen und unteren Enden der Grundplatte 20 gekippt und mit Hilfe der oberen und unteren Zylinder 39 gedreht, um auf diese Weise die Kerben 22, 22 zu öffnen.
  • Der Hauptkörper eines Kopfteils 6 besitzt an seiner Seitenfläche einen ersten Anschlag 41. Die beweglichen Kopfteile 7 besitzen auf ihren Oberflächen zweite Anschläge 42, 42.
  • Der erste Anschlag 41 besteht aus einer trapezförmigen Platte, welche sich von der Seite des Nasenteils 30 erstreckt, und das rückwärtige Ende hinter der Mittellinie des Hauptkörpers eines Kopfteils 6 bildet eine erste Anschlagsfläche 43, die eine Neigung hat, welche nach rückwärts gegen die Seitenfläche verläuft. Die zweiten Anschläge 42, 42 bestehen aus Platten, welche sich von der Seite des beweglichen Kopfteils 7 erstrecken und die von der Abdeckfläche 31 entfernt liegende Seite bildet eine zweite Anschlagsfläche 44 mit einer Seite, welche zusammen mit der Abdeckfläche 31 und der rückwärtigen Fläche 32 ein Dreieck bildet. Daher ist der Winkel, welcher von der zweiten Anschlagsfläche 44 mit der axialen Linie X gebildet wird, größer als der Winkel, welcher von der Abdeckfläche 31 mit der axialen Linie X gebildet wird.
  • Die Spannvorrichtung 3 besitzt einen Portalrahmen, welcher zwischen einem Paar von Seitenwänden 50, 50 aufgebaut ist, die auf dem Fußboden mit einem Sockel als Verbindungsplatte aufgestellt sind, und besitzt eine Vorrichtung 9 für die Regulierung der Dicke mit oberen und unteren Walzen 51, 51, welche zwischen den Seitenwänden 50, 50 angeordnet sind. Innerhalb der Seitenwände 50 und vor den Walzen 51 sind obere und untere Schubelemente 53, 53 angeordnet, deren Kontaktflächen 54, 54 an den zweiten Anschlagsflächen 44, 44 der oberen und unteren zweiten Anschläge 42, 42 anliegen. Die Kontaktflächen 54, 54 sind in dem gleichen Winkel geneigt, wie die zweiten Anschlagsflächen 44.
  • Die Seitenwand 50 ist mit einem Zylinder oder einem anderen Vorschubwerkzeug 56 ausgerüstet, welches ein Spannelement 55 besitzt, das an der ersten Anschlagsfläche 43 des ersten Anschlages 41 anliegt und sich dagegen preßt, indem es sich von innen nach außen gegen den Hauptkörper eines Kopfteils 6 bewegt, wenn die Kontaktfläche 54 an der zweiten Anschlagsfläche 44 anliegt. Das Spannelement 55 besitzt eine Neigung, die, wie in der Fig. 4 schematisch dargestellt, in demselben Winkel schneidet, wie die erste Anschlagsfläche 43. Wenn sich also das Spannelement 55 nach außen bewegt, werden der bewegliche Kopfteil 7, welcher von der Kontaktfläche 54 gehalten wird, sowie der von dem Spannelement 55 verpreßte Hauptkörper eines Kopfteils 6 in Richtung ihrer Annäherung verspannt. Daher stehen die herausragende Fläche 26 und die Abdeckfläche 31, die Innenfläche 27 und die rückwärtige Fläche 32 in gegenseitigem Kontakt und verhindern dadurch das ungewollte Austreten von Gummimasse. Gleichzeitig werden die Kontaktfläche 33 und die Teilfläche 34 in engen Kontakt miteinander gebracht.
  • Die zweite Anschlagsfläche 44 bildet zusammen mit der rückwärtigen Fläche 32 die Seite eines gegen die Abdeckfläche 31 geneigten Dreiecks und auf diese Weise übt die auf die erste Anschlagsfläche 43 in der axialen Linie X wirkende Kraft Teilkräfte auf die Abdeckfläche 31 und die rückwärtige Fläche 32 aus, so daß diese beiden Flächen in engen Kontakt miteinander gebracht werden können.
  • Das Spannelement 55 bewegt sich nach rückwärts und dann bewegt sich der Extruder 2 auf der Schiene 11, um von der Spannvorrichtung 3 abgetrennt zu werden. Als Ergebnis wird er gelöst und der Zylinder 39 wird eingezogen und die beweglichen Kopfteile 7, 7 werden geöffnet, damit die Düsen ausgewechselt oder der Speisekanal gereinigt werden können. Anschließend wird der Extruder 2 nach vorne bewegt und, wie oben erwähnt, mit Hilfe der Spannvorrichtung 3 verspannt.
  • Während in der erfindungsgemäßen Vorrichtung der Extruder 2 am Fußboden befestigt werden kann, kann die Spannvorrichtung 3 beweglich aufgestellt werden. In diesem Fall kann die Spannvorrichtung 3 auf der am Fußboden angebrachten Schiene laufen, oder aber ein Vorschubwerkzeug 56 mit einem Spannelement 55 und einem Schubelement 53 können auf einem rechteckigen Rahmen 61 angeordnet werden, der beweglich auf den darüber im Reitersitz angeordneten Schienen 60, 60 montiert ist. In diesem Fall kann die erfindungsgemäße Vorrichtung in verschiedener Weise verändert werden, und zum Beispiel im automatischen Betrieb mit Hilfe des Untersetzungsgetriebes 64 betätigt werden, welches Zahnräder aufweist, die in eine Zahnstange 62 eingreifen, welche an der Unterseite der Schiene 60 angeordnet ist.
  • Wie weiter oben beschrieben, hat die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Strangpressen einen einfachen Aufbau, in dem der erste Anschlag in dem Hauptkörper eines Kopfteils angeordnet ist, während der zweite Anschlag in dem beweglichen Kopfteil vorgesehen ist, und die Spannvorrichtung ist mit einem Schubelement und einem Spannelement ausgerüstet und kann mit Hilfe der Keilwirkung eine sichere Verspannung gewährleisten, wodurch das Gewicht der Maschine reduziert und der notwendige Raum für die Aufstellung verringert werden können, und bei der außerdem durch eine einfache Konstruktionsart die Herstellkosten verringert werden und bei der die Wartungsarbeiten ohne wesentliche Probleme durchgeführt werden können.

Claims (1)

1. Eine Vorrichtung zum Strangpressen (1) mit einem Extruder (2) enthaltend einen Hauptkörper eines Kopfteils (6) mit zwei Extruderhauptkörpern (5a, 5B), welche sich in Querrichtung in einem stumpfen Winkel schneiden und an dessen Rückseite (F) montiert sind, und enthaltend ein Paar beweglicher Kopfteile (7), welche an den Hauptkörper eines Kopfteils (6) angekoppelt sind und in verspanntem Zustand eine Düsenöffnung (37) bilden, die mit den Extruderhauptkörpern (5A, 5B) an deren Vorderseite kommunizieren, sowie mit einer Spannvorrichtung (3), welche den Hauptkörper eines Kopfteils (6) und die beweglichen Kopfteile (7) miteinander verspannt, wobei dieser Hauptkörper eines Kopfteils (6) mit einer Grundplatte (20) ausgestattet ist, die eine obere und untere Kerbe (22) und eine Fläche (26) besitzt, welche aus der Grundplatte herausragt, um zwei Kerben zu bilden und Speisekanäle (24) in dieser Grundplatte freizulegen, welche mit den Auslaßöffnungen für gummiartige Materialien der Extruderhauptkörper (5A, 5B) kommunizieren, und mit einer Innenfläche (27), welche sich von der rückwärtigen Kante der herausragenden Fläche (26) in einem stumpfen Winkel von 90º erstreckt, wobei diese beweglichen Kopfteile (7) in die Kerben (22) eingesetzt sind und jeweils eine Abdeckfläche (31) aufweisen, die an der herausragenden Fläche (26) anliegt, um auf diese Weise einen Pfad (35) zu bilden, welcher mit dem Speisekanal (24) kommuniziert, und mit einer rückwärtigen Fläche (32), welche an der Innenfläche (27) anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß eine Nut in dem mittleren Teil der Abdeckfläche (31) der beweglichen Kopfteile (7) oder auf der herausragenden Fläche (26) angeordnet ist, um einen Pfad zu bilden, welcher mit dem Speisekanal (24) in der Grundplatte kommuniziert, wenn die Kopfteile untereinander verspannt sind, und dadurch, daß der Hauptkörper eines Kopfteils (6) mit einem ersten Anschlag (41) versehen ist, welcher sich an einer seiner Seiten erstreckt, und dadurch, daß eine erste Anschlagsfläche (43) nach rückwärts gegen die Seitenfläche des Hauptkörpers eines Kopfteils (6) geneigt ist, und dadurch, daß jeder der beweglichen Kopfteile (7) mit einem zweiten Anschlag (42) ausgerüstet ist, welcher sich an deren Seitenfläche erstreckt, und dadurch, daß eine zweite Anschlagsfläche (44) vorgesehen ist, welche sich in einer Richtung erstreckt, die zusammen mit einer Abdeckfläche (31) und einer rückwärtigen Fläche (32) eine Seite eines Dreiecks bildet, und dadurch, daß die Spannvorrichtung (3) einen Portalrahmen aufweist, welcher zwischen zwei Seitenwänden aufgestellt ist, zwischen denen obere und untere Schubelemente (53) vorgesehen sind, und daß ein Spannelement (55) vorgesehen ist, welches an einem auf den Seitenwänden montierten Vorschubwerkzeug (56) befestigt ist, und daß die Schubelemente (53) Kontaktflächen (54) aufweisen, welche an den zweiten Anschlagsflächen (44) anliegen, und dadurch, daß sich das Spannelement (55) nach innen und außen gegen die Seitenfläche des Hauptkörpers eines Kopfteils (6) bewegen kann und an der ersten Anschlagsfläche (43) zum Anschlag kommt und diese erste Anschlagsfläche (43) des ersten Anschlagteils (41) dadurch verpreßt, daß es sich in Richtung der Seitenfläche des Hauptkörpers eines Kopfteils (6) bewegt.
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