DE6908321U - Geraet zum zusetzen eines reinigungs- und/oder wasserenthaertungsmittels zu dem einem heisswassergeraet zustroemenden wasser - Google Patents

Geraet zum zusetzen eines reinigungs- und/oder wasserenthaertungsmittels zu dem einem heisswassergeraet zustroemenden wasser

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DE6908321U
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hot water
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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J31/00Apparatus for making beverages
    • A47J31/44Parts or details or accessories of beverage-making apparatus
    • A47J31/60Cleaning devices
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/68Treatment of water, waste water, or sewage by addition of specified substances, e.g. trace elements, for ameliorating potable water
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Description

EMKADE- GMBH
WasserlDillig/Luxemburg
Grand Rue 40
Gerät zum Zusetzen eines Reinigungs- und/oder Wasserenthärtungsmittels zu dem einem Heißwassergerät zuströmenden Wasser
Bekanntlich bilden sich in Heißwassergeräten, wie z.B. Wassererhitzern im Haushalt, Kaffeemaschinen und dergleichen, Ablagerungen von Kalk und anderen im Wasser enthaltenen Stoffen. Durch diese Ablagerungen wird das Funktionieren des betreffendes Gerätes beeinträchtigt, insbesondere nimmt die Heizleistung ab. Das Ausmaß der auftretenden Ablagerungen hängt von der Karbonathärte und dem Anteil des im Wasser enthaltenen Magnesiums ab.
Die Beseitigung dieser Ablagerungen ist mühselig und kostspielig. Im allgemeinen kann sie nur durch fachkundige Wartungsdienste durchgeführt werden, weil die Einrichtungen im Inneren eines solchen Gerätes empfindlich und zumeist auch recht kompliziert sind.
Aufgabe der Neuerung ist es nunmehr, für Heißwassergeräte der genannten Art eine Möglichkeit zu schaffen, durch die die in bestimmten Abständen erfolgende Wartung durch besonders ausgebildetes Personal eingespart werden kann. Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Neuerung vor, daß bei einem Gerät zum Zusetzen eines Reinigungs- und/oder Wasserenthärtungsmittels zu dem einem Heißwassergerät, wie einem Wassererhitzer, einer Kaffeemaschine und dergleichen, zuströmenden Wasser vor, daß in der Wasserzuleitung vor dem
Heißwassergerät und hinter einem Absperrventil eine Kammer angeordnet ist, die von außen zugänglich ist und in der sich eine Einrichtung befindet, die das vorzugsweise tablettenförmige Reinigungs- oder Enthärtungsmittel im Strom des durchfließenden Wassers hält. Sobald eine Reinigung des Gerätes erforderlich wird, kann das Reinigungs- oder Enthärtungsmittel in die Kammer eingelegt werden. Das vor der Kammer angeordnete, üblicherweise ohnehin vorhandene Absperrventil, wird dabei geschlossen, damit kein Frischwasser beim Einlegen des Mittels in die Kammer nach außen gelangt. Gleichzeitig wird das Heißwassergerät entleert. Wenn dann das Gerät wieder in Betrieb genommen wird, löst sich das Reinigungs- oder Enthärtungsmittel in dem dem Gerät zulaufenden Wasser. Unter dem Einfluß der erwärmten Lösung lösen sich die Ablagerungen im Gerätinneren, ohne daß hierbei Beschädigungen auftreten, wie das sonst bei mechanischen Eingriffen häufig der Fall ist. Nachdem die Ablagerungen beseitigt sind, wird das Heißwassergerät entleert und steht dann wieder für eine gewisse Be-r nutzungsdauer zur Verfügung. Die zeitlichen Abstände, in denen diese Reinigungsaktionen durchgeführt werden müssen, hängen natürlich von der Härte und dem Magnesiumgehalt des Speisewassers ab.
Eine besonders einfache Vorrichtung nach der Neuerung besteht darin, daß die das Reinigungs- oder Enthärtungsmittel haltende Einrichtung ein an der Unterseite eines Schraubstopfens oder -deckeis befestigter Korb ist, der mit einer oder mehreren schlitzförmigen Öffnungen zum Einführen der Reinigungs- oder Enthärtungsmittel-Iabletten versehen ist.
Zweckmäßig ist es, den Korb zylindrisch auszubilden und im Boden den oder die Einführschlitze anzubringen.
Um zu verhindern, daß sich Ablagerungen von Kalk oder dergleichen in dem neuerungsgemäßen Gerät bilden und dadurch den Durchflußquerschnitt verkleinern, ist der Korb vorteil-
haft mit einer Beschichtung versehen oder "besteht aus einem Material, vorzugsweise Kunststoff» die bzw. das Ablagerungen dieser Art verhindert oder vermindert. Geeignete Materialien, die diese Eigenschaft aufweisen, stehen zur Verfügung, z.B·*· Tetrafluoräthylen.
Das neuerungsgemäße Gerät kann aus einem an beiden Enden mit Gewinden versehenen Rohrstück "bestehen, das einen gegenüber der ankommenden und der weiterführenden Leitung vergrößerten Innendurchmesser hat. Ein derartiges einfaches Rohrstück kann bequem und ohne Verwendung besonderer Hilfsmittel vor dem nachgeschalteten Heißwassergerät an jeder geeigneten Stelle in der Zuleitung angeordnet werden. Dadurch, daß das betreffende Rohrstück einen vergrößerten Innendurchmesser hat, ergeben sich keine Druckverluste in der Wasserzuleitung.
Zweckmäßig kann es sein, an der Ausgangsseite der Kammer hinter der Einrichtung zum Halten des Reinigungs- oder Enthärtungsmittels eine Durchwirbelung des Wassers bewirkende Einbauten anzuordnen.
Sie Neuerung wird anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 einen teilweise geschnittenen schematisierten Längsschnitt durch das neuerungsgemäße Gerät>
Pig. 2 einen mit einem Schraubstopfen verbundenen Korb zur Aufnahme eines Tablettenform aufweisenden Zusatzmittels, in Seitenansicht und
Fig. 3 den Korb nach Fig. 2 in der Ansicht von unten.
Das neuerungsgemäße Gerät besteht gemäß Fig. 1 aus einem Rohrstück 1, das an beiden Enden bei 2a und 2b mit Gewinden zum Einbau in eine von einem Absperrventil zu einem Heißwasserge-
rät führende Leitung ausgestattet ist. Das Rohrstück 1 bildet eine Kammer, deren Innendurchmesser größer als derjenige der (nicht gezeigten) ankommenden und weiterführenden Leitung ist„
Das Rohrstück 1 ist seitlich mit einem stutzenartigen Ansatz versehen, in dem ein Schraubstopfen oder -deckel 4 lösbar durch Gewindeeingriff befestigt ist. An der Unterseite des Stopfens oder Deckels 4 ist ein Korb 5 befestigt, dessen Wand gitterartige Durchbrechungen aufweist. Wenn der Stopfen oder Deckel 4 mit dem Korb 5 am Rohrstück 1 gemäß Pig. 1 befestigt ist, ragt der Korb 5 in den Strom des von der Einlaufseite 2a zur Auslaufseite 2b fließenden Wassers. In Fließrichtung des Wassers hinter dem Korb 5 befinden sich bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel Einbauten 6 in der vom Rohrstück 1 umgebenen Kammer, die eine Durchwirbelung des Wassers bewirken.
Der.mit dem Korb 5 verbundene Schraubstopfen 4 ist in Fig. 2 in Seitenansicht wiedergegeben. Der Stopfen oder Deckel 4 kann jede geschmacklich ansprechende und bequem zu handhabende Form aufweisen. Unterhalb des Deckels befindet sich ein Gewindeteil 7, der in das Innengewinde am stirfczenförmigen Ansatz 3 des Rohrstücks 1 eingreift. Fest mit dem Schraubstopfen oder Deckel 4, 7 verbunden ist ein zylindrischer Korb 5» dessen Wand gitterartig durchbrochen ist.
Im Boden 8 des Korbes 5, der in Fig. 3 dargestellt ist, befinden sich zwei sich kreuzende, diagonal zum Korb verlaufende Schlitze 9, deren Breite und Länge so gewählt ist, daß eine ein Reinigungs- oder Wasserenthärtungsmittel bildende Tablette eingeführt werden kann. Durch die Anbringung des Schlitzes 9 am Boden des Korbes 5 ist es nicht erforderlich, den Korb lösbar mit dem Stopfen 4 zu verbinden oder den Boden abnehmbar oder abklappbar zu gestalten. Hierdurch vereinfacht sich die neuerungsgemäße Vorrichtung.
Der Korb 5 kann mit einem Kunststoff überzogen sein oder aus einem Kunststoff bestehen, an dem sich keine oder nur geringe Ablagerungen von im Wasser gelösten Stoffen bilden.
Die Wirkungsweise der neuerungsgemäßen Vorrichtung ergibt sich aus der Zeichnung. Um die Reinigungs- oder Enthärtungstablette einzuführen, wird der Schraubstopfen 4 herausgedreht. Dann wird die Tablette durch den im Boden 8 des Korbes 4 befindlichen Schlitz 9 eingeschoben, Die Tablette legt sich nach dem Einführen um und bleibt im Inneren des Korbes liegen. Wenn dann der Schraubstopfen wieder am Rohrstück 1 befestigt ist, befindet sich die im Korb 5 liegende Tablette im Strom des durchfließenden Wassers. Sie löst sich auf, so daß das Wasser eine die Ablagerungen beseitigende Lösung bildet. Da die Tablette im Korb von allen Seiten von Wasser umspült werden kann, erfolgt der Auflösevorgang gleichmäßig und innerhalb einer voraussehbaren Zeit.
Zweckmäßig ist es, die durch das Rohrstück 1 gebildete, relativ kleine Armatur unmittelbar am Einlauf in das von Zeit zu Zeit zu reinigende Heißwassergerät anzubringen.
Selbstverständlich ist es möglich, die neuerungsgemäße Vorrichtung auf verschiedene Weise abzuwandeln. So kann beispielsweise der Korb fest in dem Rohrstück angeordnet sein, derart, daß das Innere des Korbes nach dem Abnehmen des Stopfens oder Deckels zugänglich ist. Es ist auch möglich, anstelle des Korbes an der Unterseite des Stopfens eine Einrichtung vorzusehen, die das lösbare Zusatzmittel unmittelbar festhält. Anstatt den Stopfen oder Deckel mit Schi'c aDgewinde zu versehen, kann selbstverständlich auch ein Bajonettverschluß oder eine andere geeignete Halterung vorgesehen werden. Falls das Absperrventil, das beim Einführen des Reinigungs- oder Enthärtungsmittels geschlossen werden muß, sich dicht an der neuerungsgemäßen Vorrichtung befindet, kann die Anordnung so getroffen werden, daß sich
die genannte Vorrichtung nur dann öffnen läßt, wenn das Ventil sich in Schließstellung "befindet.

Claims (6)

Schutzansprüche :
1. Gerät zum Zusetzen eines Reinigungs- und/oder Wasserenthärtungsmittels zu dem einem Heißwassergerät, wie einem Wassererhitzer, einer Kaffeemaschine und dergleichen zuströmenden Wasser, dadurch gekennzeichnet, daß in der Wasserzuleitung vor dem Heißwassergerät und hinter einem Absperrventil eine Kammer (1) angeordnet ist, die von außen zugänglich ist und in der sich eine Einrichtung (5) "befindet, die das vorzugsweise tablettenförmige Reinigungs- oder Enthärtungsmittel im Strom des durchfließenden Wassers hält.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die das Reinigungs- oder Enthärtungsmittel haltende Einrichtung ein an der Unterseite eines Schraubstopfens oder -deckeis (4) befestigter Korb (5) ist, der mit einer oder mehreren schlitz-förmigen Öffnungen (9) zum Einführen der Reinigungs- oder Enthärtungsmittel-Tabletten versehen ist.
3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß der Korb (5) zylindrisch ausgebildet ist und im Boden (8) den oder die Einführschlitze (9) aufweist.
4. Gerät nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet , daß der Korb (5) mit einer Beschichtung versehen ist oder aus einem Material, vorzugsweise Kunststoff, gefertigt ist, das die Bildung von Kalk- oder dergleichen Ablagerungen verhindert oder vermindert .
5. Gerät nach den Ansprüchen 1 "bis 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Kammer aus einem an beiden Enden mit Gewinden (2a, 2b) versehenen Rohrstück (1) besteht, das einen gegenüber der ankommenden und der weiterführenden Leitung vergrößerten Innendurchmesser hat.
6. Gerät nach den Ansprüchen 1 bis 5» dadurch. gekennzeichnet , daß an der Ausgangsseite (2b) der Kammer (1) hinter der Einrichtung zum Halten (5) des Reinigungs- und/oder Enthärtungsmittels eine Durchwirbelung de? Wassers bewirkende Einbauten (6) angeordnet sind.
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DE6908321U 1969-02-28 1969-02-28 Geraet zum zusetzen eines reinigungs- und/oder wasserenthaertungsmittels zu dem einem heisswassergeraet zustroemenden wasser Expired DE6908321U (de)

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