DE690403C - Kassiervorrichtung fuer Tischmuenzfernsprecher mit selbsttaetiger Kassierung der Muenze nach Gespraechsschluss - Google Patents

Kassiervorrichtung fuer Tischmuenzfernsprecher mit selbsttaetiger Kassierung der Muenze nach Gespraechsschluss

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DE690403C
DE690403C DE1937T0049026 DET0049026D DE690403C DE 690403 C DE690403 C DE 690403C DE 1937T0049026 DE1937T0049026 DE 1937T0049026 DE T0049026 D DET0049026 D DE T0049026D DE 690403 C DE690403 C DE 690403C
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DE
Germany
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coin
flap
lever
cashing
spring
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Application number
DE1937T0049026
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English (en)
Inventor
Georg Bieniek
Heinrich Langner
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Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co
Original Assignee
Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M17/00Prepayment of wireline communication systems, wireless communication systems or telephone systems
    • H04M17/02Coin-freed or check-freed systems, e.g. mobile- or card-operated phones, public telephones or booths
    • H04M17/026Constructional features

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

  • Kassiervorrichtung für-Tischmünzfernsprecher-mit selbsttätiger Kassierung der Münze nach Gesprächsschluß Tischmünzfernsprecher mit selbsttätiger Kassierung nach erfolgtem Gespräch oder Rückgabe der Münze nacherfolgloser Ver-'oindung für Fernsprechanlagen anit Wählerbetrieb sind bekannt. Die Münze wird zu diesem Zweck in eine Zwischenlage gebracht, in der .sie bis nach Beendigung des Gespräches - verbleibt. Beim Einhängen des Handapparates auf den Hakenumschalterwird ,ein Sperrmagnet erregt, der den Weg der Münze in den Rückgabebehälter so lange versperrt, bis der Kassiermagnet angesprochen hat und die Münze nach der Kassette ablenkt. War das Gespräch nicht zustande gekommen, dann spricht der Sperrmagnet kurzzeitig an und gibt darauf der Münze den Weg in den Rückgabebehälter -frei. Diese Einrichtung genügt zur Sicherstellung eines geordneten Kassiergeschäftes für Münzfernsprechapparate, welche an ihrer Unterstützungsbasis fest und unverrückbar angeordnet sind. Handelt es sich aber um ortsbewegliche Apparate, die nur lose auf seinem Tisch stehen, dann muß Vorsorge getroffen werden; daß. die in die Kassiervorrichtung eingeführte Münze nicht etwa durch Schütteln oder Urnkippen des Apparates für die Fier--stellung mehrerer Gesprächsverbindungen benutzt werden kann. Die Vorrichtung gemäß der Erfindung beseitigt die vorstehend geschilderte Betrugsmöglichkeit.
  • Nach er Erfindung kommt die Münze nach freiem Fall im Münzkanal auf einem Halteglied zur Ruhe, worauf sie, durch Druck auf eine Taste freigegeben, auf eine weitere Rast fällt, von der sie durch den mit Federkraft in die Ausgangsstellung zurückgehenden Münztaschenträger zwangsläufig in eine allseitig begrenzte Zwischenlage gebracht wird, aus der sie entweder beim Verschwenken einer drehbarenKlappe durch. denerregbe;nKassiermagneten zur Kassierung oder in bekannter Weise durch Niederdrücken des Hakenumschalters zur Rückgabe freigegeben wird.
  • Die Zeichnung stellt -.ein Ausführungsbei-' spiel der Kassiervorrichtung für einen ortsveränderlichen Münzfernsprecher gemäß der Erfindung dar.
  • Fig. i zeigt die Kassiervorrichtung in Ansicht.
  • Fig.2 zeigt die Kassiervorrichtung gemäß Fig. i in einer Seitenansicht.
  • Fig. 3 zeigt den Kassier- und Sperrmagneten nebst Hebelanordnung nach Fig. 2, von oben gesehen.
  • An der Grundplatte eines Tischm,ünzfeTnsprechers (nicht gezeigt) ist eine Stützplatte i fest angeordnet. Sie besitzt Lager 2, 3, welche eine Achse 4 tragen. Auf ihr ist die Münztasche 5 mit ihrem Träger 6 drehbar befestigt. Eine auf der Achse angeordnete Schraubenfeder 7 ist bestrebt, die Münztasche 5 in Richtung nach dem Druckknopf 8 (Fig. 2) zu halten. Die Münztasche 5 stützt sich an diesem mit einer schrägen Fläche 9 gegen den, abgerundeten Schaft io des von der Feder i i belasteten Druckknopfes 9 ab. In dieser Stellung steht die Münztasche 5 genäu mit dem Münzeinwurfschlitz 12 in der hier angeordneten Schutzkappe 13 in Dekkung. In -starrer Verbindung mit der Stützplatte i steht das mit mehreren Lappen versehene Tragblech 14. Auf diesem sind zwei Lappen 15, 16 im rechten Winkel ,gebogen. Ihre freien Enden dringen in Öffnungen 17, 18 des Münztaschenträgers 6 ein. Der obere Lappen 15 bildet dabei den Boden für die in der Ruhelage befindliche Münztasche 5, während der untere Lappen 16 der aus der ausgeschwenkten Münztasche 5 herausfallenden Münze ig als Auffang dient. Das freie Ende des Lappens 16 ist .dabei etwas nach oben gebogen; der Grund hierfür soll später geschildert werden. Ein weiterer Lappen 2o ist gegen das Tragblech 14 zurückgebogen und bildet mit .diesem den Münzkanal2i. Die an der Achse 4 drehbar gelagerte: Klappe 22 besitzt einen im rechten WinItel zu ihr gebogenen Laufsteg 23. Er verläuft schräg zur Achse 24 und dient in seiner Ruhelage der zwischen dem Tragblech. 14 und dem Münztaschenträger 6 oder in den Kana12 i gelangten Münze i9 als Abstützung. Zur Fläche der Klappe 22 um 9o° gedreht, ist von dieser ein Lappen 24 nach oben gebogen. Die von ihm zu verrichtende Funktion wird später angegeben. Ein Ansatz 25 an der Klappe 22 arbeitet nach ihrer Verschwenkung entgegen dem.Druck der Feder 26 mit lcinem Halteglied 27 am Hebel 28 zusammen. Letzterer ist um eine Achse 29 am Tragblech 14 drehbar befestigt. Vom Hebel28 ist ein Ansatz 3o im rechten Winkel abgebogen, der sowohl durch den Ausschnitt 3 i im Tragblech 14 als auch durch die Öffnung 17 im Münztaschenträger 6 hindurchragt. Seinfreies Ende besitzt eine Schneide 32. Der nicht gezeigte Hakenumschalter wirkt, sobald er nach beendigtem Gespräch niedergedrückt wird, auf den federbelasteten, um die Achse 34 drehbaren Hebel 33 ein und verschwenkt dabei das mit ihm in Verbindung stehende Halteglied 35 aus dein. Münzkanal 21 heraus. Auf der gleichen. Achse 34 sind auch die Hebe136 und 37 befestigt. Der Hebel36 steht mit demAnker 38desKassiermagnetenK in loser Verbindung und trägt einen Fortsatz 39, mit welchem er beim Ansprechen des X a-ssiermagnieten K die Klappe 22 mit dem schrägen Laufsteg 23 vom Münztaschenträger 6 bzw. vom Kanal 21 wegbewegt. Die Stellung ist in Fig. z mit punktierten Linien angedeutet. Der andere gleichfalls federbelastete Hebel 37 besitzt einen Fortsatz 40 und wird von dem Anker 41 des Sperrmiagneten Sp abgestützt. Beim Anzug des Ankers 41 sperrt der Hebel 37 nüt seinem Forbsatz 4o den Weg der im I,'-anal 2 i abrollenden Münze.
  • Die Arbeitsweise der Münzkassiervorrichtung ist etwa folgende: Zur Herbeiführung .einer Gesprächsverbindung muß eine Münze i9 in die Münztasche 5 eingeführt und darauf der Knopf 8 vorübergehend nach unten gedrückt werden. Hierbei gleitet der Schaft io an der schrägen Fläche g der Münztasche entlang und verschwenkt sie in die in Fig.2 in. punktierten Linien angedeutete Stellung. Nachdem die Münztasche 5 eine gewisse Wegstrecke zurückgelegt hat, gleitet die von der Tasche mitgenommene Münze 19 von dem Lappen 15 das Tragbleches 14 ab und fällt auf den darunter angeordneten Lappen 16. Die Feder 7 drückt jetzt den Münztaschenträger 6 in die Ausgangsstellung zurück, wobei die Münze i9 auf der Unterstützungsfläche des Lappens 16 gleitend mit ihrer Oberkante gegen die Schneide 32 des Ansatzes 3o am Hebe128 stößt und letztere während des überschreitens des aufwärts gebogenen Teiles des Lappens 16 so hoch anhebt, daß die vom Hebel 28 beherrschte Mittelfeder 4ä mit der oberen Feder 43 des Kontaktsatzes 43, 44 in Berührung kommt. Kurz darauf sind beide Punkte überschritten, und die Münze i 9 sinkt auf den Laufsteg 23 etwas herab. Der ihr folgende Hebel 28 hebt die Verbindung der Kontaktfedern 42, 43 auf, und die Mittelfeder 42 bleibt jetzt in der Schwebe zwischen den Kontaktfedern 43, 44 stehen, also ohne einte der Federn zu berühren. Beide Federn ,sind metallisch miteinander verbunden, und die Mittelfeder steht mit dem Impulskontakt der Nummernscheibe (nicht gezeigt) derart in Verbindung, daß die Wahlimpulse nur darni zur gewünschten Teilnelim@erstation gesandt werden können, wenn die Kontaktfeder 42 mit keiner der Federn 43, 44 in Berührung steht. Die Münze muß ,also unbedingt erst die vorgeschriebene - Zwischenlage einnehmen, ehe mit der Wahl begonnen werden kann. In der Zwischenstellung wird die Münze von dem Tragblech 14, denn Laufsteg 23, dem Ansatz 30 nebst Schneide 32 und dem Halteglied 35 iso eingeschlossen, daß sie aus dieser Lage nur nach beendigtenm Gespräch infolge der durch 4as Niederdrücken des Hakenumschalters ausgelösten Maßnahmen befreit werden .kann. Ein Schütteln oder Umkippen des Apparates kann die Münze aus der erwähnten Labe nicht befreien. Ist fein Giespräch zustande gekommen, dann muß nach Gespirächsschluß durch Einhängen des Handappiarates an den Hakenumschalter die Kas: sierung der eingeworfenen Münzte erfolgen. Bei niedergedrücktem Hakenumschalter zieht der Hebel33 infolge seiner Federbelastung das Halteglied 35 aus dem Kana12o heraus, wodurch die Münze i9 ,auf den, schrägen Laufsteg 23 abrollen kann. Inn gleichen. Augenblick spricht aber über die Amtsschleife der Sperrmagnet kurzzeitig an und versperrt mit dem von ihm beherrschten Fortsatz 4o am Hebe137 der Münze den Weg in den Rückgabebehälter. Mit. kurzer Verzögerung spricht darauf der Kassiermagnet I( an. Durch seinen Ankeranzug wird der Hebel 36 frei und stößt mit seinem Ansatz 39 die Klappe22 in die in Fig.2 in punktierten Linien angedeutete Lage. Infolgedessen wird der ,auf dem schrägen Laufsteg 23 stehenden Münze i 9 die Unterstützung entzogen, und sie fällt in die Kassette. Die Klappe schnappt in der verschwenkten Lage mit ihrem Ansatz 25 hinter das Halteglied 27 am Hebel 28 ein. Aus dieser Lage wird sie beim nächsten Kassiervorgang beim Anheben des Hebels 28 an der Schneide 32 durch die Münze i9 wieder freigegeben. -Wird der Münzfernsprecher während des Ansprechens .des Kassiermagneten auf den Kopf gestellt, um so das Abgleiten der Münze von dem Laufsteg 23 in idie Kassette zu verhindern, so könnte die Münze dann in den Rückgabebehälter geschüttelt werden. Um dies zu verhindern, ist an der Klappe 22 der Lappen 24 angeordnet, - ider durch seine Verschwenkung den Ausgang in den Rückgabekanal versperrt. Da, wie sichon erwähnt, die Klappe 22 in ihrer ausgeschwenkten Lage durch das I3alteglied 27 .gesperrt gehalten wird, würde dann die zurückgehaltene Münze beim Aufstellen des Münzfernsprechers auf seine Grundfläche in die Kassette einfallen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kasisiervorrichtung für Tischmünzfernsprecher mit selbsttätiger Kassiening der Münze nach Gesprächsschluß, dadurch gekennzeichnet, daß die Münze nach freiem Fall im Münzkanal (5) -auf einem Halteglied (15) zur Ruhe kommt, durch Druck auf eine Taste (8) freigegeben, auf eine weitere Rast (16) fällt, von der sie durch den mit Federkraft (7) in die Ausgangsstellung zurückgehenden Münztaschenträger (6) zwangsläufig in eine allseitig begrenzte Zwischenlage (6, 14, 23, 30, 35) gebracht wird, aus der ,sie entweder beim Verschwenken feiner drehbaren Klappe (22) durch den erregten Kassiermagneten (I() zur Kassierung oder in bekannter Weise durch Niederdrücken des Hakenunmschalters: zur Rückgabe freigegeben wird.
  2. 2. Kassiervoirichtung für Tischmünzfernsprecher nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Münze (i 9) nach ihrer Kassierung von Hand selbsttätig durch den von Federkraft (7) in die Ausgangsstellung zurückbewegten Münztaschenträger (6) in eine Zwischenstellung gebracht und dort von einem Tragblech (i4), einer Laufkante (23), einer Schneide (32) an einem Ansatz (30) und einem vom Hakenumschalter beeinflußten Halteglied (35) so eingeschlossen wird, daß .sie aus dieser Umklammerung nur zur Vereinnahmung oder Rückgabe befreit wird.
  3. 3. Kassiervorrichtung für Tis:chmünzfernsprecher nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der die Wahlimpulse beherrschende Kontaktfedersatz (42, 43) unter der Einwirkung eines am Tragblech (i4) drehbar gelagerten Hebels (28) steht, der von der Münze (i9) bei ihrer Beförderung in die Zwischenstellung bewegt wird.
  4. 4. Kassiervorrichtung für Tisclunünzferrnsprecher nach Anspruch i bis. 3, dadurch gekennzeichnet, daß -der Ansatz (30) am Hebel- (28) eine Schneide (32) aufweist, der gegenüber ein am freien Ende nach oben gebogener Lappen (i6) des Tragbleches (i4) so angeordnet ist, daß die vom: Münztaschenträger (6) zwischen beide Teile (16, 32) gedrückte Münze den Hebel (28) kurzzeitig anhebt und hierbei die Kontaktfedern (42,43) in Berührung bringt.
  5. 5. Kassiervorrichtung für Tischmünzfernsprecher nach Anspruch i bis 4, dadurch .gekennzeichnet, daß die Klappe (22) mit dem Laufsteg (23) auf einer Achse (4) drehbar gelagert ist und >der Laufsteg (23) der in der Zwischenstellung und in den Kanal (21) gelangten Münze (ig) als Boden dient, in. welcher Stellung die Klappe (22) von einer Feder (26) in oder Ruhelage gehalten wird.
  6. 6. Kassiervorrichtung für Tischmünzfernsprecher nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (22) mit dem Laufsteg (23) bei Erregung des Kassiermagneten (l() durch einen Fortsatz (39) eines gefederten Hebels 36) verschwenkt -wird. Kassiervorrichtung für Tischmünzfernsprecher nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (22) in der ausgeschwenkten Stellung mit ihrem, Ansatz (25) hinter das Halteglied (27) am Hebel (28) einschnappt, aus welcher Stellung sie beim nächsten Kassiervorgang durch Anheben des Hebels (28) an der Schneide (32) durch die vom Münztaschenträger (6) verschwenkte Münze (ig) freigegeben wird. B. Kassiervorrichtung für Tischmünzfernsprecher nach Anspruch i bis 7; dadurch gekennzeichnet, daß an der Klappe (22) ein Lappen (2q.) angebogen ist, der beim Verschwenken der Klappe (a2) der Münze (ig) den Austritt aus dem Münzkanal (21) sperrt.
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