DE690261C - Stufenstandrohr fuer Niederdruckdampfkessel - Google Patents

Stufenstandrohr fuer Niederdruckdampfkessel

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DE690261C
DE690261C DE1937R0100456 DER0100456D DE690261C DE 690261 C DE690261 C DE 690261C DE 1937R0100456 DE1937R0100456 DE 1937R0100456 DE R0100456 D DER0100456 D DE R0100456D DE 690261 C DE690261 C DE 690261C
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DE
Germany
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standpipe
water
muffler
stepped
stage
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Expired
Application number
DE1937R0100456
Other languages
English (en)
Inventor
Max Roever
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MAX ROEVER
Original Assignee
MAX ROEVER
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00Component parts or details of steam boilers
    • F22B37/02Component parts or details of steam boilers applicable to more than one kind or type of steam boiler
    • F22B37/42Applications, arrangements or dispositions of alarm or automatic safety devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Pipe Accessories (AREA)

Description

  • Stufenstandrohr für Niederdruckdampfkessel Alle von der Genehmigungspflicht befreiten Niederdruckdampfkessiel (zur Zeit bis zu einem Betriebsdruck von o,5 kg/cm2) müssen mit einem den Vorschriften @entsprecheinden Sicherheitsstandrohr ausgerüstet sein. Die Unterbringung dieses Standrohres im Kesselraum bietet keine Schwierigkeiten, solange es sich um Betriebsdrücke bis zu etwa a m WS handelt. Bei höheren Drücken läßt die Kellerhöhe die Aufstellung .eines Standrohres größerer Bauhöhe meistens nicht mehr zu und macht es erforderlich, entweder die Decke zu durchbrechen und das Standrohr bis ins Erdgeschoß hineinzuführen oder aber in Fällen, in denen dies nicht möglich .oder erwünscht ist, ein Stufenstandrohr in der gesetzlich vorgeschriebenen Bauart zu verwenden, d. h. .ein vom Dampfraum des Kessels ausgehendes ,Rohr mit mehreren auf und ab steigenden Schenkeln mit Wasserfüllung und mit einem Auspufftopf, in welchen der letzte steigende Schenkel mündet. Die nach dem Auspufftopf zu liegenden U-Schenkel sind den Druckverhältnissen entsprechend kürzer ausgeführt.
  • Bei derartigen Stufenstandröhren müssen der Auspufftopf und sämtliche U-Schenkel an ihren tiefsten Punkten durch eine Rückleitung verbunden sein, die zu Aden einzelnen Schenkeln hin absperrbar sein muß. Wählt man hierfür Absperrventile, so kann nach einem Abblasen des Standrohres die Wiederinbetriebsetzung nur von Hand erfolgen. Sie ist also davon abhängig, daß Bedienungspersonal zur Stelle ist. Verwendet man an Stelle der Absperrventile jedoch Rückschlagventile, so wird gegebenenfalls bei unsicherem Arbeiten dieser Ventile die zum ordnungsmäßigen Betrieb erforderliche Wiederfüllung der einzelnen Standrohrschenkel in Frage gestellt. Um auch bei einem Stufenstandrohr eine Wiederfüllung .der einzelnen Standrohrschenkel -,sicherzustellen, ohne daß es dazu eines Eingriffes von außen bedarf oder besondere Ventile vorhanden sind, ist -gemäß. der Erfindung in jeder Stufe ein Auspufftopf angeofdnet, in welchem das Betriebswasser aus dem zugehörigen Standrohrschenkel beim überschreiten des zulässigen Dampfdruckes aufgefangen wird und aus welchem es unmittelbar in den Betriebswasserraum des zugehörigen Standrohres zurückfließt.
  • Einzelstandrohre mit Auspufftopf und ventilloser unmittelbarer Rückleitung des aufgefangenen Wassers zu dem unteren Ende des Standrohres sind bekannt. Durch die Hintereinanderschaltung solcher Standrohre wird jedoch ein Stufenstandrohr geschaffen, das eine sichere Rückleitung des aufgefangenen Wassers ohne Verwendung von Ventilen bewirkt und bei dem außerdem die Möglichkeit besteht, durch Schaffung von zusätzlichen Lufträumen zwischen benachbarten Stufen, indem die Auspufftöpfe mit den zugehörigen Wassertöpfen durch Luftleitungen entsprechenden Inhaltes verbunden werden, die dex ersten Stufe folgenden Stufen in der gleichen Bauhöhe wie die erste Stufe auszuführen.
  • In den Figuren sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
  • Gemäß Fig. i besteht das Standrohr aus zwei Stufen; in jeder Stufe ist ein Auspufftopf Al bzw. A2 für das Betriebswasser der zugehörigen Druckschenkel B1 bzw. B2 eingeschaltet. -Der Auspufftopf Al bzw. A2 jeder Stufe ist durch eine ventillose Rückleitung Cl bzw. C2 mit dem zugehörigen Wassertopf E bzw. in der letzten Stufe, in der kein Wassextopf mehr erforderlich ist, mit dem tiefsten Punkt des letzten U-Schenkels verbunden.
  • Der Betriebsvorgang spielt sich folgendermaßen ab Der Dampfdruck wirkt -durch die Rohrleitung D auf die Oberfläche des im Wassertopf E befindlichen Wassers und drückt dieses in dem Schenkel B1 und der Rückleitung Cl nach oben. Der Abstand ,1l der Wasserspiegel im Wassertopf E und im Schenkel B1 stellt den. wirksamen Wasserdruck in der ersten Stufe dar. Im Auspufftopf A, und in der Verbindungsleitung F nach der zweiten Stufe tritt hierdurch eine Luftpressung ein, die ihrerseits auf den Wasserverschluß der zweiten Stufe wirkt. Sie verschiebt entsprechend ihrer Pressung die Wasserstände in den Schenkeln F und B2 sowie der Rückleitung C2. Der Abstand,d2 der Wasserspiegel in den Schenkeln F und B2 stellt den wirksamen Wasserdruck der zweiten Stufe dar, der dem Druck in der ersten Stufe hinzugerechnet werden muß. Für etwaige weitere Stufen gelten die gleichen Verhältnisse.
  • Bei Überschreitung des zulässigen Dampfdruckes, für den die Standrohreinrichtung berechnet ist, wird das Wasser des Schenkels B1 in den Auspufftopf A,, gedrückt, und nach Überwindung dieses Widerstandes drückt der volle Dampfdruck .das Wasser des Schenkels B2 in den Auspufftopf A2. Der Dampf kann nun ungehindert durch das Rohr G ins Freie entweichen. Sobald die Dampfspannung nachläßt, fließt das Wasser aus den Gefäßen A1 und A2 m die Standrohrschenkel zurück. Damit ist die Standrohreinrichtung wieder betriebsfähig geworden, ohne daß ein Eingriff von außen erfolgt ist.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Fig. i ist der erreichbare Betriebsdruck in einer der ersten Stufe nachfolgenden Stufe abhängig von dem Druck, der im Auspufftopf A1 und dem Rohr F durch die. Luftverdrängung aus dem Schenkel B1 und der Rückleitung Cl erzeugt wird. Die Größe des Auspufftopfes A, steht vorschriftsmäßig in einem bestimmten Verhältnis zu der aus den Rohren B, und Cl verdrängten Wassermenge. Aus diesem Grunde ist der erreichbare Betriebsdruck in einer bestimmten Stufe immer kleiner als in der vorhergehenden Stufe.
  • Der mit einem derartigen Stufenstandrohr zu beherrschende Betriebsdruck hängt daher von der verfügbaren Bauhöhe für die erste Stufe ab.
  • Durch die Ausführungsform gemäß Fig.2 wird diese Beschränkung beseitigt. Gemäß der Erfindung wird nämlich der Auspufftopf, z. B. Al, jeder Stufe mit dem Wasserraum des zugehörigen Wassertopfes, z. B. E, durch eine LuftleitungJ von ausreichendem Gesamtrauminhalt verbunden, um zusätzliche Lufträume zwischen benachbarten Stufen zu schaffen. Der Querschnitt dieser Luftleitung kann beliebig gewählt werden, wenn für den erforderlichen Gesamtrauminhalt durch Einschaltung des Luftgefäßes H oder .einer entsprechenden. Rohrerweiterung Sorge getragen wird. Durch diese Anordnung besteht die Möglichkeit, entsprechend dem Rauminhalt der Luftleitung J, z. B. durch entsprechende Bemessung des Behälters H, im Auspufftopf A1 und dem Rohr F der erstell Stufe einen beliebig hohen Druck zu erzeugen, Infolgedessen können an die erste Stufe weitere Stufen gleicher Bauhöhe angeschlossen werden.
  • Der Betriebsvorgang spielt sich folgendermaßen ab Durch die Leitung D wirkt der Dampfdruck der zu sichernden Anlage auf den Wasserspiegel im Wassertopf E und drückt das Wasser durch :den Schenkel B1 und die Rückleitung Cl sowie durch die Luftleitung J und das Gefäß H nach oben. Der in dieser Stufe zu erreichende Druck ist mit g1 bezeichnet. Bei Auftreten von überdruck wird das Wasser aus den Rohren Bi und C1 in den Auspufftopf A1 gedrückt. Dagegen kann das Wasser aus dem Gefäß H nicht in den Auspufftopf A1 gedrückt werden, da die Luftleitung J mit beliebiger Überhöhung an den Auspufftopf AI angeschlossen ist. Auf die zweite Stufe des Standrohres wirkt der im Auspufftopf A1 und dem Rohr F erzeugte Druck, der das Wasser in die Schenkel B2 und C2 hineindrückt. Die hierdurch erzeugte Druckhöhed2 ist dem Druck,di der ersten Stufe hinzuzufügen. Durch diese Anordnung ist die Möglichkeit gegeben, in der zweiten Stufe eine Druckhöhe zu erreichen, die derjenigen der ersten 'Stufe entspricht.
  • Je nach der Höhe des zu sichernden Betriebsdruckes und in Anpassung an die zur Verfügung .stehende Bauhöhe des Unterbringungsraumes kann auch die zweite oder dritte Druckstufe in der Bauart der ersten Stufe, also mit Wassertopf E und Luftgefäß H, ausgeführt werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stufenstandrohr für Niederdruckdampfkessel, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Stufe ein Auspufftopf (A1 bzw. A2) angeordnet ist, in welchem das Betriebswasser aus dem zugehörigen Standrohrschenkel beim Überschreiten des zulässigen Dampfdruckes aufgefangen wird und aus welchem es unmittelbar in den Betriebswasserraum des zugehörigen Standrohres zurückfließt.
  2. 2. Stufenstandrohr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Auspufftopf (Al bzw. A2) mit dem zugehörigen Betriebswasserraum, z. B. Wassertopf (E'), durch eine ventillose Rückleitung (C, bzw. C2) verbunden ist.
  3. 3. Stufenstandrohr nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Auspufftopf, z. B. Ai, mit dem Wasserraum des zugehörigen Wassertopfes ( E ) ' durch eine Luftleitung (J) zwecks Schaffung eines zusätzlichen Luftraumes zwischen benachbarten Stufen verbunden ist.
  4. 4. Stufenstandrohr nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in die Luftleitung (J) ein Luftgefäß (H) eingeschaltet ist.
DE1937R0100456 1937-10-08 1937-10-08 Stufenstandrohr fuer Niederdruckdampfkessel Expired DE690261C (de)

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