DE6902575U - Druckfester elektroakustischer wandler - Google Patents

Druckfester elektroakustischer wandler

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DE6902575U
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Description

v o Λ 2 3JAN.1969 SIEMENS AKTIENGESELLSCHAPT München 2, den
Berlin und München Witteisbacherplatz 2
PA
Druckfester elektroakustischer Wandler
Die Feuerung betrifft einen druckfesten elektroakustischen Wandler. Es liegt ihr die Aufgabe zugrunde, einen Wandler zu schaffen, der an Deck von Tauchbooten angebracht werden kann. Derartige Wandler dienen z.B. dazu, bei Überwasserfahrt, An- oder Ablegemanövern, den an Deck befindlichen Personal Anweisungen zu geben oder nit ihn in Wechselsprcchverbindung zu verkehren. Derartige Viandler sind bei Tauchfahrt außer Betrieb, dürfen aber bei den auftretenden h<~hen Drücken nicht zerstört werden. Besonders gefährdet -t die Membran.
Gemäß der Neuerung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß auf der der Sciialleintritts- bzw. Austrittsöffnung abgewar.dtcn Seite der Membran sich ein Anschlagkörper befindet, uessen der Membran zugewandte Oberflüche entsprechend der Herab ran geformt ist und dessen Abstand von der Membran so gewühlt ist, daß die Membran bei normalem Betrieb ungehindert schwingen kann, daß sie aber bei Auftraten von einen äußeren überdruck sich an den Anschlagkorper anlogt.
Anhand der Zeichnung, in der als Ausführungsbeispiel ein Druckkammerlautsprecher im Schnitt dargestellt ist, werden im folgenden die Neuerung sowie weitere Vorteile und Ergänzungen näher beschrieben und erläutert.
In einen Gehäuse 1, das mit einem Deckel 2 verschlossen ist befindet sich ein Druckkamnersystom. Zwischen dem Gehäuse und de~ Deckel 2 ist eine- Dichtung 15 eingelegt, welche das Gehäuse wasserdicht verschließ υ. Das Druckkammersystem wird
';- mittels o_ner Schraube 13, die in eine Spannlaschc 14 ein-
PA 9/436/419, Zin/Scl Λα Λ ^ r kn p# -2-
geschraubt ist, nach unten gegen eine Dichtung 10 gedrückt, welche die Schallaustrittsöffnung umgibt, so daß auch an dieser Stelle das Gehäuse abgedichtet ist. Die Schraube 13 drückt auf einen Magnetbügel oder Magnettopf 12, der zusainien mit einer Magnetpolplatte 3 und einem Magnet joch 19 einen Magnetkreis bildet, in dessen Luftspalt die Schwingspule 20 untergebracht ist. Diese wird über die Zuleitung 8 gespeist. Über eine Kabeleinführung 18 wird die Zuleitung wasserdicht durch die Wandung des Gehäuses 1 geführt. Die Schwingspule 20 ist an einer Membran 4 befestigt, beispielsweise 1C0/u stark,und besteht aus Kunststoff, z.B. aus dem unter den Handelsnamcn Mylar bekannten Kunststoff. Der Fora der Membran 4 ist die der Membran zugewandte Oberfläche einer Scheibe 16 angepaßt, an die sich die Membran anlegt, wenn ein äußerer Überdruck auftritt. Die Mitte der Membran legt sich an die Oberfläche eines Teiles 21 an, das auf das Magnetjoch 19 aufgesetzt ist. Die Membran kann daher bei Auftreten eines Überdruckes nicht zerreißen. Zum Druckkair.mersystem gehören ferner ein Schallkcgel 6, zwisoben dem und der Membran sich die Druckkammer befindet. Dieser besteht ebenso wie die Scheibe 16 aus Kunststoff, damit er gegen Seewasser beständig ist. Auch setzen sich an ihm nicht Salzkristalle ab, welche die Schallaustrittsüffnungen aus der Druckkammer verengen oder gar verstopfen können. Der Schallkegcl 6 wird von einem Deckel 9 gehaltert, der mit der den Anschlag für die Membran bildenden Scheibe und der Magnetpolplatte zusammengeschraubt ist. Zwischen dem Deckel 9 tics Druckkammcrsystems und die Membran ist eine Dichtung 7 gelegt, die das Einbringen von Feuchtigkeit hinter die Membran bei dem hohen Druck verhindert. An die Schallaustrittsüffnung ist eine Schallführung 11 angesetzt, die etwa 50 cn lang sein kai-n, vorzugsweise sich exponentiell erweitert und an ihrem unteren Ende um 90° umgebogen ist. Der konplette «analer wird h'ängend montiert, damit sich bei Untertauchen in der Schallführung zwischen den Yfesserspiegel und der Membran des Sy-
PA 9/486/419 Il Ό VJ ** *J * ** -3-
stems eine Luftsäule bildet und somit die Druckkammer 5 vor Salzwasser und sonstigem Schmutz geschützt v/ird. Ferner kann bei einer solchen Einbaulage das in die Schallführung eingedrungene Wasser ungehindert abfließen. Aus diesem Grunde soll der Trichter auch gerade sein. Die Schallführung ist am unteren Ende mit einem Schutzgittersystem abgeschlossen, das vorzugsweise aus einem Grobgitter 22 und einem Peingitter 23 besteht.
11 Schutzansprüche
1 Figur
PA 9/486/419

Claims (11)

- 4 Schutzansprüche
1. Druckfester elektroakustischer Wandler, dadurch gekennzeichnet, daß sich auf der der Schalleintritts-- bzw, .riustrittsöffnung abgewandten Seite der Membran (4) eine Scheibe (16) befindet, deren der Membran (4) zugewandte Oberfläche entsprechend der Membran geformt
ist und dessen Abstand von de^ Membran so gewählt ist, daß die Membran bei normalem Betrieb ungehindert schwingen kann, daß sie aber bei Auftreten von einem äußeren Überdruck sich an den Körper (16) anlegt.
2. Wandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem elektrodynamischen Wandler die Scheibe (16) aus zwei konzentrischen Teilen (16, 21) besteht, die durch einen luftspalt, in der sich die Schwingspule
(20) befindet, getrennt sind und dessen innerer Teil
(21) auf dem Magnetjoch (19) aufgesetzt ist./
3. Wandler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (16, 21) aus Kunststoff besteht.y
4. Wandler nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch ger kennzeichnet, daß er ein Druckkanur.ersystem enthält,
dessen Schallkegel (6) aus Kunststoff besteht./
5. Wandler nach Anspruch 4> dadurch gekennzeichnet, daß sich zwischen der Membran (4) und dem Deckel (9) des Druckkammersystems entlang der Membraneinspannung eine Dichtung (7) befindety
6. Wandler nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß er sich in einen Gehäuse (1) mit einer angesetzten Schalleintritts- bzw. Schallaustrittsöffnung befindet und daß um diese öffnung zwischen dem Wandlersystem und dem Gehäuse eine Dichtung (10) eingelegt ist.
PA 9/486/419 DV/ \) (L 0 C O ~5~
7. Y/andler nach einen der .Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Wandler eine verlängerte, nach unten weisende Schallführung (11) aufweist .f
8. Y/anäler nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schallführung (11) ein Exponcntialtrichicr i^.
9. 'wandler nach .Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dai3 die Schall!ührung (11) an unteren Lridc u::i lxwa 90° gekrürimt ist.,
10. V/andler nach einem der Ansprüche 7 "bis 9, dadurch gekonnzeichnet, daß die Öffnung der Schallführung (Ii) alt einen Scl.utzgitternystcn verschlossen ist .^
11. Vandler nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet , daß das Schutzgi^tcrsystcn aus einen Grobgittcr (22) und einen dahinter angebrachten Feingitter {2'i) besteht^
PA 9/486/419
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