DE69020109T2 - Ruf-Steuerungssystem in einem mobilen Kommunikationssystem. - Google Patents

Ruf-Steuerungssystem in einem mobilen Kommunikationssystem.

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Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Ruf-Steuerungssystem in einem mobilen Kommunikationssystem zur Bedienung mobiler Stationen, die sowohl eine Fahrzeug-Einrichtung als auch eine tragbare Einrichtung umfassen.
  • In einem mobilen Kommunikationssystem muß der Leistungsverbrauch einer mobilen Station so klein wie möglich sein, so daß eine in der mobilen Station verwendete Batterie so lange wie möglich arbeitet. Es sei darauf hingewiesen, daß eine mobile Station selbst im Wartezustand etwas Leistung verbraucht.
  • Es ist bekannt, in einer drahtlosen Personenrufanlage ein intermittierendes Empfangssystem zu verwenden, um den Leistungsverbrauch zu verringern, wie es in der JP- Patent-Offenlegungsschrift 60-52133 vom 25. März 1985 und in der JP-Patent-Offenlegungsschrift 63-227134 vom 21. September 1988 dargestellt ist. In diesem System sind mobile Stationen in mehrere Gruppen unterteilt, so daß jede Gruppe eine Vielzahl mobiler Stationen enthält. Jeder Gruppe ist ein spezieller Zeitschlitz zugeordnet, in dem die Rufinformation gesendet wird, und eine mobile Station in der Gruppe empfängt das Zeitschlitzsignal. Da der Leistungsverbrauch in der Zeit, in der die Station den Zeitschlitz nicht empfängt, sehr gering ist, wird die Leistung praktisch intermittierend abgegeben, so daß die Batterie eine lange Betriebspder Lebensdauer hat. Bei diesem System ist ein Puffer- Speicher (ein Zwischenspeicher) vorgesehen, der in jedem Zeitschlitz Rufsignale speichert und seinen Inhalt in dem zugehörigen Zeitschlitz aussendet. Ein Ruf, der dann auftritt, wenn ein zugehöriger Bereich des Puffer-Speichers belegt ist, wird als Rufverlust behandelt.
  • Dieses herkömmliche intermittierende Empfangssystem hat jedoch den Nachteil, daß der Rufverlust sehr davon abhängt, wann der Ruf auftritt, und der Rufverlust ist groß im Vergleich zu dem Fall, daß keine Gruppeneinteilung angewandt wird.
  • Will man den gleichen Rufverlust ohne Gruppeneinteilung erzielen, dann muß die Anzahl der Rufschlitze erhöht werden, doch verringert eine Erhöhung der Anzahl der Rufschlitze den Wirkungsgrad der Rufschlitze oder der Rufkanäle.
  • Ein weiterer Nachteil des herkömmlichen intermittierenden Empfangssystem besteht darin, daß sowohl die tragbare Einrichtung, die von einer Person getragen wird, als auch die Fahrzeugeinrichtung, die in einem Fahrzeug angeordnet ist, in Gruppen unterteilt sind, obwohl bei einer Fahrzeugeinrichtung keine zwingende Notwendigkeit zur Energieeinsparung besteht oder sie keine diesbezüglichen Probleme hat.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Ruf-Steuerungssystem anzugeben, das sowohl in einer Fahrzeugeinrichtung als auch in einer tragbaren Einrichtung verwendet wird, den Leistungsverbrauch der tragbaren Einrichtung verringert und einen hohen Wirkungsgrad der Rufkanäle bewirkt.
  • Diese Aufgabe ist durch ein Ruf-Steuerungssystem gelöst, das eine Vielzahl mobiler Stationen und eine oder mehrere Basisstationen aufweist, die mit einem Kommunikationsnetz verbunden sind und über Kanäle kommunizieren, die aus Zeitschlitzen bestehen, wobei sich das Ruf-Steuerungssystem dadurch auszeichnet, daß die mobilen Stationen in gruppierte Stationen, die im Wartezustand nur für diese Gruppe reservierte Zeitschlitze empfangen, und in ungruppierte Stationen unterteilt sind, die alle Zeitschlitze im Wartezustand empfangen, jede mobile Station und jede Basisstation Informationen darüber, ob die mobile Station eine gruppierte Station oder eine ungruppierte Station ist, und die Gruppe enthalten, zu der die mobile Station gehört; eine Basisstation eine Vielzahl von Pufferzellen hat, der Inhalt jeder Pufferzelle in dem zugehörigen Zeitschlitz eines Rufkanals ausgesendet, ein an eine gruppierte Station ausgesendetes Rufsignal in der zugehörigen Pufferzelle gespeichert und ein an eine ungruppierte Station ausgesendetes Rufsignal in der Pufferzelle gespeichert wird, die die kürzeste Warteschlange aufweist, wobei eine gruppierte Station nur einen Teil der Zeitschlitze empfängt, die zu der eigenen Station gehören, und eine ungruppierte Station alle Zeitschlitze empfängt.
  • Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen bevorzugter Ausführungsbeispiele näher beschrieben. Es zeigen:
  • Fig. 1 ein Blockschaltbild eines Hauptteils einer Basisstation zur Realisierung eines erfindungsgemäßen Ruf-Steuerungssystems,
  • Fig. 2 ein Ausführungsbeispiels eines Signalformats eines erfindungsgemäßen Rufsignals,
  • Fig. 3 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Signalformats eines erfindungsgemäßen Rufsignals,
  • Fig. 4 ein Kurvendiagramm eines Vergleichs der erfindungsgemäßen Abhängigkeit des Rufverlustverhältnisses von der Verkehrsdichte mit der Abhängigkeit beim bekannten Stand der Technik und
  • Fig. 5 ein Systemdiagramm eines mobilen Kommunikationssystems, bei dem die Erfindung angewandt wird.
  • In Fig. 5 ist mit BS eine Basisstation bezeichnet, die über einen Funkkanal mit einer mobilen Station MS verbunden ist. Jede Basisstation BS ist mit einer Steuerstation über einen Rufkanal P-CH für einen Empfangsruf an eine mobile Station MS, einen Zugriffkanal A-CH zur Auslösung eines Rufes aus eine mobilen Station MS und einen Sprechkanal S-CH verbunden. Die Steuerstation ist mit einem Kommunikationsnetz verbunden. Es wird unterstellt, daß die Steuerstation einen Heimspeicher enthält, der Informationen bezüglich jeder mobilen Station MS speichert.
  • Ein mobiles Kommunikationssystem hat einen Sprechkanal für eine verbale Kommunikation, einen Rufkanal für eine Rufsteuerung in einer Empfangsphase und einen Zugriffkanal zur Zugriffssteuerung.
  • Nach Fig. 1, die einen Rufkanal betrifft, wählt ein Pufferwähler 1 eine der Pufferzellen 1 bis n aus, wenn die Basisstation ein Rufsignal 10 empfängt, so daß das Rufsignal in der ausgewählten Pufferzelle gespeichert wird. Das Signalformat eines Rufsignals hat eine Präambei P, ein Rahmensynchronisationsbit F, einen Rufsignalindikator R, eine Identifikation ID einer mobilen Station, eine Gruppennummer S einer mobilen Station, ein Flag G/U, das anzeigt, ob es sich bei der mobilen Station um eine gruppierte Station oder eine ungruppierte Station handelt, und ein Prüfbit C. Das Flag G/U ist 1 oder 0. Die Gruppennummer S liegt bei vorliegendem Ausführungsbeispiel im Bereich von 1 bis 5.
  • Ein Mobilstationsanalysator 2 analysiert, ob die mobile Station, die angerufen werden soll, eine gruppierte Station oder eine ungruppierte Station ist, und wenn es sich um eine gruppierte Station handelt, wird die Gruppe oder der Zeitschlitz, zu der bzw. dem die mobile Station gehört, angegeben. Das Rufsignal 10 wird für die Mobilstationsanalyse verwendet. Die Information des Rufsignals 10, die der Mobilstationsanalysator 2 verwendet, wird in einem (nicht dargestellten) Heimspeicher in einem mobilen Kommunikationsnetz gespeichert. Das Analyseergebnis des Mobilstationsanalysators 2 wird dem Pufferwähler 1 für die Wähloperation zugeführt.
  • Wenn eine anzurufende mobile Station eine ungruppierte Station ist, wird das Rufsignal in derjenigen Pufferzelle gespeichert, die die kürzeste Warteschlange von allen Pufferzellen hat. Vorzugsweise ist in dem Pufferwähler 1 eine Tabelle 1a vorgesehen, die die Länge der Warteschlange bei jeder Pufferzelle anzeigt. Bei vorliegendem Ausführungsbeispiel haben die Pufferzellen 1 bis 5 die Warteschlange 0, 4, 6, 10 und 7. Daher wird ein neues Rufsignal für eine ungruppierte Station in der Pufferzelle gespeichert, die die kürzeste Warteschlange (Länge O) hat.
  • Eine mobile Station kann entweder zu einer festen Gruppe oder einer variablen Gruppe gehören, was davon abhängt, ob es sich um ein mobilbesuchtes Gebiet handelt. Im letzteren Fall wird die für den Betrieb des Mobilstationsanalysators 2 erforderliche Information durch Verwendung der ID (Identifikation) der mobilen Station und eines Nachschlagewerks (Diktionärs) in einem (nicht dargestellten) Heimspeicher ermittelt.
  • Die Pufferzellen 5 (Pufferzelle 1 bis 9) beziehen sich auf jeden Zeitschlitz eines Rufkanals. Die Ausgangssignale der Pufferzellen 5 werden im Multiplexer 3 zeitlich unterteilt, so daß die Information aus jeder Pufferzelle in den zugehörigen Zeitschlitz eingefügt wird.
  • Das zeitlich aufgeteilte Rufsignal wird über einen Sender 4 und eine Antenne 6 ausgesendet.
  • Wenn der Inhalt einer Pufferzelle übertragen oder ausgesendet worden ist, wird der zugehörige Bereich der Tabelle 1a über eine Steuerleitung 3a aus dem Multiplexer 3 auf 0 zurückgesetzt.
  • Im Rufsignalformat nach Fig. 2 entsprechen die Rufschlitze 1 bis n den Speicherzellen 1 bis n in Fig. 1. Die in jeder Pufferzelle gespeicherten Rufsignale werden im zugehörigen Zeitschlitz nach dem FIFO-Prinzip (Durchlaufprinzip) übertragen.
  • Es sei angenommen, daß eine tragbare Station, die von einer Person getragen wird, gruppiert ist. Wenn ein an die gruppierte tragbare Station ausgesendetes Rufsignal durch die Basisstation empfangen wird, avisiert der Mobilstationsanalysator 2 dem Pufferwähler 1 diejenige Pufferzelle, zu der die tragbare Station gehört, so daß das empfangene Rufsignal in derjenige Pufferzelle gespeichert wird, die der tragbaren Station zugeordnet ist. Wenn die Pufferzelle voll ist, wird das neue Rufsignal als Rufverlust behandelt. Der Inhalt der Pufferzelle wird in der beschriebenen Weise ausgesendet.
  • Eine tragbare Station, die von einer Person getragen wird, empfängt den Rufkanal intermittierend, so daß nur der der eigenen tragbaren Station zugeordnete Zeitschlitz empfangen wird. Wenn die tragbare Station zur Gruppe 6 gehört, wird der Empfangsbetrieb während des Zeitschlitzes 6 ausgeführt, der in Fig. 2 dargestellt ist. Es sollte beachtet werden, daß der Zeitschlitz 6, in dem die tragbare Station in Betrieb ist, verhältnismäßig kurz und der Leistungsverbrauch, wenn die Station nicht empf ängt, sehr gering ist. Der Leistungsverbrauch in einer tragbaren Station ist daher gering, und die Batterie der tragbaren Station arbeitet länger.
  • Es sei angenommen, daß eine Fahrzeugstation, die in einem Fahrzeug mitgeführt wird, oder eine ortsfeste Station eine ungruppierte Station ist. Wenn ein an die Fahrzeugstation ausgesendetes Rufsignal die Basisstation erreicht, stellt der Mobilstationsanalysator 2 fest, daß diese Station nicht gruppiert ist, und teilt dem Pufferwähler 1 mit, daß die Station eine ungruppierte Station ist. Der Pufferwähler 1 wählt eine der Pufferzellen, so daß die Warteschlange bei der ausgewählten Pufferzelle die kürzeste der Warteschlangen aller Pufferzellen ist. Wenn alle Pufferzellen voll sind, wird der empfangene Ruf als Rufverlust behandelt.
  • Eine mögliche Abwandlung besteht darin, daß der Zustand eines Rufverlustes bei einem Fahrzeugstationsanruf adaptiv ausgebildet ist, so daß ein Rufverlust bei einer gruppierten Station gleich dem einer ungruppierten Station ist. Beispielsweise wird ein Rufsignal als Rufverlust behandelt, wenn die Warteschlange bei der Speicherzelle, die die kürzeste Warteschlange hat, größer als ein vorbestimmter Wert ist, oder wenn die Anzahl der Pufferzellen, deren Warteschlange kürzer als der vorbestimmte Wert ist, kleiner als ein vorbestimmter Wert ist.
  • Ferner kann es möglich sein, ein Rufsignal einer Fahrzeugstation aus einer ersten Pufferzelle in eine andere Pufferzelle zu verschieben, wenn sich die Warteschlange bei jeder Pufferzelle während des Malts des Rufsignals in der ersten Pufferzelle ändert. In diesem Fall wird keine Verschiebung des Rufsignals bewirkt, wenn die Warteschlange bei der zweiten Pufferzelle größer als ein vorbestimmter Wert ist, so daß die Wartezeit des Rufsignals einen vorbestimmten Wert nicht überschreitet.
  • Ein Fahrzeugsignal empfängt ständig Rufsignale, wie es in Fig. 2(c) dargestellt ist. Da die Fahrzeugstation eine große Batterie hat, ist es nicht notwendig, auf eine Leistungseinsparung zu achten.
  • Fig. 3 zeigt eine Abwandlung eines erfindungsgemäßen Rufkanals, bei der angenommen ist, daß eine Vielzahl von Rufkanälen 1 bis 3 vorgesehen sind. Die Verwendung einer Vielzahl von Rufkanälen ist nützlich, wenn die Anzahl der Teilnehmer erhöht wird. Bei kleiner Anzahl von Teilnehmern wird ein einziger Rufkanal verwendet, und wenn die Anzahl der Teilnehmer zunimmt, wird die Anzahl der Rufkanäle ebenfalls erhöht.
  • Fig. 3 zeigt eine Ausführung, bei der drei Rufkanäle vorgesehen sind. In diesem Fall empfängt eine tragbare Station, die beispielsweise zur Gruppe 10 gehört, nur den Zeitschlitz 10 im ersten Rufkanal. Dagegen ist eine Fahrzeugstation auf der Basis der Rufkanäle klassifiziert. Wenn die Fahrzeugstation zum ersten Rufkanal gehört, empf ängt sie den ersten Rufkanal, der die Zeitschlitze 1, 4, 7, 10, 13 usw. enthält. In ähnlicher Weise empfängt eine weitere Fahrzeugstation, die zum zweiten Rufkanal gehört, die Zeitschlitze 2, 5, 8, 11, 14, 17 usw. Man sieht daher, daß Fahrzeugstationen in einer von der Einteilung bzw. Klassifizierung tragbarer Stationen abweichenden Weise gruppiert sind.
  • Die Erfindung hat den Effekt, daß das Rufverlust-Verhältnis weniger von der Verteilung des Auftrittsintervalls eines Rufes im Vergleich zum bekannten Stand der Technik abhängt, bei dem alle mobilen Stationen gruppiert sind. Da die Fahrzeugeinrichtung alle Schlitze und die tragbare Einrichtung nur den zugehörigen Schlitz empfängt, ist das Verhältnis der Empfangsschlitze zu allen Zeitschlitzen das gleiche wie beim bekannten Stand der Technik. Durch die Erfindung kann daher der Leistungsverbrauch einer tragbaren Station verringert und gleichzeitig die Verkehrsdichte für jeden Schlitz groß und die Wartezeit und das Rufverlust-Verhältnis konstant gehalten werden.
  • Fig. 4 zeigt Simulationskurven der Erfindung, bei der tragbare Stationen in 20 Gruppen eingeteilt sind, die Fahrzeugstationen 75 % aller mobilen Stationen betragen und die Anzahl der Pufferzellen gleich 5 ist. Auf der horizontalen Achse in Fig. 4 ist die Verkehrsdichte und auf der vertikalen Achse das Rufverlust-Verhältnis aufgetragen. Die ausgezogene Kurve veranschaulicht die erfindungsgemäße Kennlinie und die gestrichelte Kurve die Kennlinie nach dem bekannten Stand der Technik.
  • Es sei darauf hingewiesen, daß in Fig. 4 die Verkehrsdichte für ein vorbestimmtes Rufverlust-Verhältnis nach der Erfindung größer als beim bekannten Stand der Technik ist. Wenn das Rufverlust-Verhältnis beispielsweise 10&supmin;³ ist, ist die Verkehrsdichte nach der Erfindung 1,5 mal größer als beim bekannten Stand der Technik. Eine hohe Verkehrsdichte bedeutet, daß eine große Anzahl mobiler Stationen in einer großen Anzahl von Empfangszeitschlitzen besetzt und/oder die Anzahl der Steuerkanäle verringert sein kann.
  • Durch die Erfindung kann daher der Leistungsverbrauch einer tragbaren Einrichtung verringert und der Wirkungsgrad eines Steuerkanals bei einer vorbestimmten Verkehrsbedingung und Kommunikationsqualität gesteigert werden.

Claims (3)

1. Ruf-Steuersystem in einem mobilen Kommunikationssystem mit einer Vielzahl mobiler Stationen (MS) und einer oder mehreren Basisstationen (BS) , die mit einem Kommunikationsnetz verbunden sind und über Kanäle, die aus Zeitschlitzen bestehen, kommunizieren, dadurch gekennzeichnet, daß die mobilen Stationen (MS) in gruppierte Stationen, die im Wartezustand nur für diese Gruppe reservierte Zeitschlitze empfangen, und in ungruppierte Stationen unterteilt sind, die alle Zeitschlitze im Wartezustand empfangen, jede mobile Station (MS) und jede Basisstation Informationen darüber, ob die mobile Station eine gruppierte Station oder eine ungruppierte Station ist, und die Gruppe enthalten, zu der die mobile Station gehört; eine Basisstation (BS) eine Vielzahl von Pufferzellen (5) hat, der Inhalt jeder Pufferzelle in dem zugehörigen Zeitschlitz eines Rufkanals (P-CH) ausgesendet, ein an eine gruppierte Station ausgesendetes Rufsignal (10) in der zugehörigen Pufferzelle (5) gespeichert und ein an eine ungruppierte Station ausgesendetes Rufsignal (10) in der Pufferzelle (5) gespeichert wird, die die kürzeste Warteschlange aufweist, wobei eine gruppierte Station nur einen Teil der Zeitschlitze empfängt, die zu der eigenen Station gehören, und eine ungruppierte Station alle Zeitschlitze empfängt.
2. Ruf-Steuersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine ungruppierte Station alle Zeitschlitze eines der Rufkanäle (P-CH) empfängt.
3. Ruf-Steuersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Basisstation eine Tabelle (1a) hat, in der die Länge der Warteschlange bei jeder Pufferzelle (5) gespeichert ist.
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