DE69016872T2 - Verfahren zur Messung eines Bestandteiles in einer Flüssigkeit. - Google Patents

Verfahren zur Messung eines Bestandteiles in einer Flüssigkeit.

Info

Publication number
DE69016872T2
DE69016872T2 DE69016872T DE69016872T DE69016872T2 DE 69016872 T2 DE69016872 T2 DE 69016872T2 DE 69016872 T DE69016872 T DE 69016872T DE 69016872 T DE69016872 T DE 69016872T DE 69016872 T2 DE69016872 T2 DE 69016872T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sample
pump
channel
mixture
reagent
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE69016872T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69016872D1 (de
Inventor
Finn Andreasen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IMPO ELECTRONIC AS
Original Assignee
IMPO ELECTRONIC AS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IMPO ELECTRONIC AS filed Critical IMPO ELECTRONIC AS
Publication of DE69016872D1 publication Critical patent/DE69016872D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69016872T2 publication Critical patent/DE69016872T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N35/00Automatic analysis not limited to methods or materials provided for in any single one of groups G01N1/00 - G01N33/00; Handling materials therefor
    • G01N35/08Automatic analysis not limited to methods or materials provided for in any single one of groups G01N1/00 - G01N33/00; Handling materials therefor using a stream of discrete samples flowing along a tube system, e.g. flow injection analysis
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N35/00Automatic analysis not limited to methods or materials provided for in any single one of groups G01N1/00 - G01N33/00; Handling materials therefor
    • G01N35/08Automatic analysis not limited to methods or materials provided for in any single one of groups G01N1/00 - G01N33/00; Handling materials therefor using a stream of discrete samples flowing along a tube system, e.g. flow injection analysis
    • G01N35/085Flow Injection Analysis

Landscapes

  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Materials Using Thermal Means (AREA)
  • Automatic Analysis And Handling Materials Therefor (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)
  • Investigating Or Analysing Materials By The Use Of Chemical Reactions (AREA)
  • Optical Measuring Cells (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Messen mindestens einer Komponente in einer Flüssigkeit durch das Einleiten mindestens eines Reagens in eine flüssige Probe, wonach eine Reaktion stattfindet, die in einem Detektor gemessen wird.
  • Messungen dieser Art werden im allgemeinen für Laborzwecke verwendet, und sie werden am häufigsten dadurch ausgeführt, daß eine relativ kleine Flüssigkeitsprobe in einen Flüssigkeitsstrom eingeleitet wird, dem ein Reagens zugeführt wurde.
  • Das Reagens reagiert mit der Substanz in der Probe, die gemessen werden soll, und diese Reaktion wird in einem Detektor gemessen.
  • Dieses Meßverfahren ist zur Automatisierung geeignet, so daß eine Reihe verschiedener Proben in einem vorgegebenen Meß-Zyklus gemessen werden kann.
  • Jedoch kann das Verfahren nur schwierig mit ausreichender Genauigkeit ausgeführt werden, insbesondere weil die Reaktion mit verschiedenen Reaktionsraten innerhalb der Mischung erfolgen kann und da die Messung jedesmal zum Registrieren des Meßergebnisses mit demselben Reaktionsgrad ausgeführt werden muß, muß die Reaktionszeit für jede Messung genau bestimmt werden.
  • Diese Präzision kann nur schwierig erreicht werden, wenn Peristaltikpumpen verwendet werden, wobei der Grund darin liegt, daß die Pumpenleitungen ihre physikalischen Eigenschaften beim Gebrauch und nach der Betriebszeit ändern, was zu einer Änderung der zugehörigen Strömungsraten führt.
  • Aus der Beschreibung im US-Patent Nr. 4,253,846 ist ein Analysator für automatische Flüssigkeitsanalysen bekannt. Bei dem aus diesem Patent bekannten Verfahren werden Proben durch Luftblasen und das Einspritzen einer unvermischbaren Flüssigkeit unterteilt. Die Reagenzien werden zum gewünschten Ort für die einzelnen Probensegmente transportiert, und es werden eine zeitliche Steuerung, Absorptionsmessungen und eine Datenverarbeitung ausgeführt.
  • Dieses Verfahren ist besonders kompliziert, nicht nur weil ein vollständiges Abpumpen von Luft vorliegen muß, um sogenannte Störungen von Luftblasen in der Probe zu verhindern. Dies ist besonders dann der Fall, wenn die Mischung z. B. erwärmt werden muß, damit die Reaktionsgeschwindigkeit dazu ausreicht, daß die Reaktion gemessen werden kann. Außerdem muß die verwendete Flüssigkeit eine organische Flüssigkeit sein, was vom Umweltgesichtspunkt aus besonders ungünstig ist. Darüber hinaus ist eine Erfassung erforderlich, um das Vorbeilaufen von Probensegmenten an den Reagensinjektoren zu bestimmen.
  • Das US-Patent Nr. 4,328,185 offenbart ein automatisches chemisches Prüfgerät. In diesem Gerät wird eine Probe mit Reagenzien in dünnen Röhrchen vermischt. Wie beim obengenannten Patent werden die Proben in Segmente unterteilt, die durch eine Luftblase getrennt sind. Diese Segmentierung beinhaltet eine sehr komplizierte Strömungssteuerung des Reagens und der Proben.
  • Der Artikel "Versatile Automatic Development System for Flow Injection Analyses", Analytical Chemistry, Vol. 58, No. 11, September 1986, S. 2258 - 2264, Washingten DC, USA von Betteridge et al. offenbart ein Analysesystem auf Grundlage eines Analyseverfahrens, das als Strömungsinjektionsanalyse (FIA) bezeichnet wird. Zum Verfahren gehört das Aufnehmen einer kleinen Flüssigkeitsprobe. Diese Probe wird in einen Flüssigkeitsstrom eingeleitet, der ein Reagens enthält, das mit der zu messenden Komponente in der Probe zusammen ein Produkt bilden kann, das von einem Detektor gemessen werden kann. Das Erstellen des Konzentrationsprofils des Produkts erfordert die Kenntnis der Zeit, die zwischen der Injektion und dem Meßvorgang verstreicht. Das Verfahren erlaubt kein Mitteln des Signals und ist daher störungsempfindlich.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Mängel zu überwinden und das Verfahren dahingehend zu verbessern, daß es für Messungen in Verbindung mit biologischen Prozessen verwendet werden kann, wo eine Registrierung bestimmter Prozeßparameter über eine längere Periode erwünscht ist, und dies wird durch ein erfindungsgemäßes Verfahren erzielt, gemäß dem eine Mischung aus einer Probe und einem Reagens durch einen Mikroprozessor kontrolliert wird, der eine Reihe von Ventilen steuert, die Reagenzien zur Probe befördern, und der auch eine Mehrkanalpumpe steuert, die eine vorgegebene Menge der Probe und der Reagenzien zum Vermischen zuführt, wonach die Mischung zum Detektor transportiert wird.
  • Dadurch ist das Erfordernis, daß die Proben mittels Luft und einer organischen Flüssigkeit zu unterteilen sind, vollständig vermieden, was das Gesamtverfahren beträchtlich vereinfacht.
  • Ferner kann der Probenstrom kontinuierlich mit dem Reagensstrom vermischt werden. Dadurch ist die Möglichkeit geschaffen, eine Komponente in einer Probe folgend auf eine vorangehende spezielle chemische Reaktion zwischen der Probe und den Reagenzien zu bestimmen. Der Detektor kann die Konzentration des durch die Reaktion gebildeten Produkts mittels einer Meßzelle messen, die optisch sein kann, oder mittels eines Meßinstruments, das eine ionenselektive Elektrode oder ein Leitfähigkeitsdetektor sein kann.
  • Das Verfahren ist damit auf die automatische und kontinuierliche Messung von Flüssigkeitsproben anwendbar, wie zum Messen des Inhalts an Phosphat und Nitrid während eines Fermentationsprozesses, oder beim Auslassen von Wasser in einer biologischen Reinigungsanlage. Auf ähnliche Weise können Messungen an Proben aus verschiedenen Arten von Verarbeitungsanlagen erfolgen. Dadurch ist es möglich, diese Prozesse dadurch kontinuierlich zu kontrollieren, daß die erforderlichen Prozeßparameter registriert werden und der jeweilige Prozeß auf Grundlage derselben geregelt wird.
  • Wie im Anspruch 2 offenbart, ist es durch Kalibrieren mit mehr als einem Standard, jedoch unter Verwendung derselben Pumpenkanäle und Leitungen, möglich, die Reaktion lange vor ihrem Abschluß zu messen, da jedesmal derselbe Meßpunkt auf der Kurve erhalten wird. Dies sorgt für eine schnellere Reaktionszeit, da die Kalibrierung kontinuierlich aktualisiert wird.
  • Wie im Anspruch 3 offenbart, ist es dadurch, daß zwischen der Einleitung von Reagenzien oder Wasser umgeschaltet werden kann, möglich, mehrere verschiedene Komponenten in derselben Probe dadurch zu messen, daß der Reihe nach verschiedene Reagenzien eingelassen werden, gefolgt von einer Mes-Sung, woraufhin ein anderes Reagens eingeleitet wird und die Reaktion gemessen wird.
  • Wie in Anspruch 4 offenbart, können durch ein Verdünnen der Probe vor dem Einleiten eines Reagens Messungen an Proben vorgenommen werden, die eine höhere Konzentration enthalten, als sie andernfalls vom Meßinstrument gehandhabt werden könnten.
  • Wie in Anspruch 5 offenbart, kann die Konzentration einer Probe leicht berechnet werden, wenn zuerst das Hintergrundsignal von den tatsächlichen Reagenzien, die zusammen mit Wasser eingeleitet werden, gemessen wird, und danach ein Standard eingeleitet wird.
  • Schließlich ist es zweckmäßig, dazu in der Lage zu sein, die Strömungskapazität einer Pumpe einzustellen, damit die Strömungsrate erhöht werden kann, wenn Proben gehandhabt werden, die zu einer starken Reaktion führen, so daß nur ein Teil der Reaktion stattgefunden hat, wenn die Mischung die Meßzelle erreicht. Umgekehrt gewährleistet eine langsame Strömung, daß eine Reaktion vor der Messung vollständig beendet ist.
  • Im folgenden wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung detaillierter beschrieben, die ein Beispiel einer Ausführungsform des Verfahrens und einer Vorrichtung zum Ausführen dieses Verfahrens veranschaulicht.
  • Wie es aus der Zeichnung ersichtlich ist, beinhaltet eine Meßvorrichtung zum Ausführen des Verfahrens eine Mehrkanalpumpe 21 mit einer Anzahl von Pumpkanälen, die beim dargestellten Beispiel die fünf Kanäle 22, 23, 24, 25 und 26 sind.
  • Die Pumpe ist vorzugsweise eine Peristaltikpumpe mit einstellbarer Drehzahl, so daß ein Mikroprozessor die Pumpkapazität der einzelnen Kanäle einstellen kann.
  • Mit der Pumpe 21 ist eine Anzahl von Einlaßkanälen verbunden. Über ein Dreiwegeventil 9 wird so dem oberen Pumpenkanal 22 eine tatsächliche Probe 2 zugeführt. An das Ventil 9 ist auch ein weiteres Ventil 7 zum Einleiten eines Standards 6 angeschlossen sowie ein weiteres Ventil 5 für einen weiteren Standard 4. Schließlich ist an das Ventil 5 ein weiteres Ventil 3 zum Einleiten sowohl einer Neutralprobe 2 als auch einer Reinigungsflüssigkeit 1 angeschlossen.
  • Vor dem Anschluß an den Pumpenkanal 22 ist auch eine Einlaßleitung für Wasser 19 über den unteren Pumpenkanal 26 und ein Ventil 20 angeschlossen. Aus dem Ventil 20 kann Wasser 19 auch zu einem Sammelbehälter 32 geführt werden.
  • An den nächsten Pumpenkanal 23 ist ein Ventil 12 zum Einleiten von Reagens und Wasser, 10 bzw. 11, angeschlossen, was entsprechend für die folgenden zwei Kanäle 24, 25 gilt, die Reagens und Wasser, 13 bzw. 16, sowie Wasser 14, 17 über Ventile 15, 18 einleiten können.
  • Die Flüssigkeiten werden von der Pumpe 21 über einen Einlaßkanal zum Detektor 31 dadurch geführt, daß Mischblenden 27, 28 und 29 nach jedem Zusammenführen zweier Ströme oder abhängig von den Erfordernissen eingesetzt werden können, um das erforderliche Vermischen sicherzustellen.
  • Wenn die Reaktion im Vergleich zur Länge des Zuführkanals langsam ist, kann ein Verlängerungskanal oder ein Zurückhaltekanal 30 vor dem Detektor 31 eingefügt werden. Auf diese Weise kann die Reaktion vor der Messung abgeschlossen werden.
  • Die Ventile 3, 5, 7, 9, 12, 15, 18 und 20 können alle, wie die Pumpe 21, durch einen Mikroprozessor angesteuert werden, so daß der Meß-, Kalibrier- und Reinigungsvorgang des Instruments automatisiert werden kann.
  • Das Verfahren wird nun detaillierter beschrieben.
  • Um eine präzise Konzentrationsmessung zu gewährleisten, ist es erforderlich, daß das Instrument kalibriert werden kann. Dies wird dadurch ausgeführt, daß Wasser in den Pumpenkanal 22 eingeleitet wird, woraufhin das Hintergrundsignal gemessen wird, und danach werden die gewünschten Reagenzien 10, 13 und 16 in die Pumpenkanäle 23, 24 und 25 eingeleitet, wonach das Standardsignal gemessen wird.
  • Die Konzentration in der Probe kann nun als Ergebnis der Differenz zwischen dem Probensignal und dem Hintergrundsignal, geteilt durch die Differenz zwischen dem Standardsignal und dem Hintergrundsignal, berechnet werden, wobei das Ergebnis mit der Konzentration des Standards multipliziert wird.
  • Wenn mehrere Standardlösungen gewählt sind, z. B. zwei, wird die Konzentration als Ergebnis der Differenz zwischen dem Probensignal und dem ersten Hintergrundsignal, geteilt durch die Differenz zwischen dem zweiten und ersten Hintergrundsignal, auf entsprechende Weise berechnet, wobei das Ergebnis dann mit der Differenz zwischen den Konzentrationen des ersten und des zweiten Standards multipliziert wird.
  • Dadurch kann eine Bestimmung der Konzentration in solchen Fällen ausgeführt werden, in denen keine lineare Korrelation zwischen dem Meßsignal und der Konzentration der gemessenen Komponente besteht.
  • Wenn mehrere verschiedene Komponenten in derselben Probe 8 gemessen werden müssen, wird das Einleiten der Reagenzien 10, 13, 16 mittels einer Einstellung der Ventile 12, 15, 18 gesteuert. Zum Beispiel kann das Reagens 10 zum Pumpenkanal 23 zum Messen des Nitridgehalts verwendet werden, wonach die Reagenzien 13 und 16 eingeleitet werden und das Reagens 10 abgesperrt wird, um den Phosphatgehalt zu messen.
  • Wenn Messungen an Proben auszuführen sind, die selbst zu einem bestimmten Hintergrundsignal führen, kann mit dem Einleiten von Wasser begonnen werden, und es wird die Hintergrundfarbe bestimmt. Danach kann ein Öffnungsvorgang für ein Reagens erfolgen, und es wird das Hintergrundsignal und das Produktsignal für die Reaktion zwischen dem Reagens und der Komponente gemessen. Es ist wichtig, daß das Einleiten von Reagens durch das Einleiten von Wasser ersetzt wird, damit die Probe während der Messung des Hintergrundsignals mit genau demselben Verhältnis wie während der Messung mit Reagens verdünnt wird. Der endgültige Wert kann dann dadurch hinsichtlich Hintergrund-Störsignalen korrigiert werden, daß das erste Signal vom letzten subtrahiert wird.
  • Wenn die zu messenden Proben eine Konzentration aufweisen, die höher ist als die, die das System handhaben kann, ist es möglich, eine vorgegebene Menge an Wasser 19 in die Probe 8 einzuleiten, bevor diese zum Pumpenkanal 22 geführt wird, was gesteuert durch den Mikroprozessor erfolgt. Wenn sich herausstellt, daß der Meßpunkt über einem vorgegebenen Arbeitsbereich liegt, wird Wasser 19 in die Probe eingeleitet. Dadurch wird ein sehr großer Meßbereich von wenigen ppb bis zu einigen ppm für eine Reihe von Komponenten erzielt.
  • Während der Messung werden die Ventileinstellungen ausreichend lang dafür beibehalten, daß gewährleistet ist, daß das System vollständig durchgespült ist und die Messung ausgeführt wurde. Die Messung wird dadurch ausgeführt, daß das Signal für eine Zeitspanne, z. B. 10 Sekunden, erstellt wird, wodurch das Signal hinsichtlich Schwankungen des Pumpenstroms und möglicher Luftblasen in der Flüssigkeit weniger empfindlich wird.
  • Da das Instrument sich während des Betriebs selbst kalibriert, haben Schwankungen der Strömungen in den einzelnen Pumpenkanälen keine Bedeutung hinsichtlich der Meßsicherheit.
  • Schließlich kann, wie angegeben, ein Mikroprozessor die Pumpe auf solche Weise steuern, daß sie die Strömung auf solche Weise einstellt, daß die Reaktion in der Mischung stattgefunden hat, wenn sie die Meßzelle 31 erreicht. Umgekehrt kann eine Erhöhung der Geschwindigkeit dazu führen, daß eine Reaktion vor einer Messung nur teilweise abgelaufen ist, wodurch es möglich ist, höhere Konzentrationen zu messen.
  • Dieses Verfahren ist für Echtzeitmessungen in Fermentationsanlagen, Reinigungsanlagen und ähnlichen Einrichtungen besonders geeignet, wo Messungen kontinuierlich ausgeführt werden können und die Ergebnisse in einem Regelungssystem für die Anlage verwendet werden. Der Verbrauch an Reagens ist wegen der kleinen Flüssigkeitsvolumina im Instrument sehr gering und dadurch kann das Instrument ohne Überwachung für lange Betriebsperioden verwendet werden. Darüber hinaus kann ein automatisches Reinigen des gesamten Systems dadurch ausgeführt werde, daß eine Reinigungsflüssigkeit und möglicherweise Wasser zum Spülen durch alle Flüssigkeitskanäle, Ventile und den Detektor eingeleitet wird.

Claims (6)

1. Verfahren zum Messen mindestens einer Komponente in einer Flüssigkeit durch Einleiten eines Reagens in eine Flüssigkeitsprobe, wonach eine Reaktion stattfindet, die in einem Detektor gemessen wird, durch welches Verfahren die Mischung aus der Probe und dem Reagens durch einen Mikroprozessor eingestellt wird, der eine Reihe von Ventilen (9, 12, 15, 18) steuert, die der Probe (8) Reagenzien (10, 13, 16) zuführen, und der eine Mehrkanalpumpe (21) steuert, die vorgegebene Mengen der Probe (8) und der Reagenzien zum Vermischen (27, 28, 29) über eine Reihe von Pumpenkanälen (22, 23, 24, 25) ausgibt, wonach die Mischung zum Detektor (21) gefördert wird, dadurch gekennzeichnet, daß dem ersten Pumpenkanal (22) in der Mehrkanalpumpe (21) vor der Probenerfassung Wasser (19) zugeführt wird, woraufhin ein Hintergrundsignal gemessen wird, daß die erforderlichen Reagenzien (10, 13, 16) durch ihre jeweiligen Ventile (12, 15, 18) und die Reihe von Pumpenkanälen (23, 24, 25) in der Mehrkanalpumpe (21) geleitet werden, um ein Standardsignal zu messen, daß die Probe (8) durch den ersten Pumpenkanal (22) in der Mehrkanalpumpe (21) geführt wird und daß die Konzentration in der Probe (8) als Ergebnis der Differenz zwischen dem Probensignal und dem Hintergrundsignal, geteilt durch die Differenz zwischen dem Standardsignal und dem Hintergrundsignal, welches Ergebnis mit der Konzentration des Standards multipliziert wird, berechnet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem z. B. zwei Standards gewählt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Konzentration der Probe (8) als Ergebnis der Differenz zwischen dem Probensignal und dem ersten Hintergrundsignal geteilt durch die Differenz zwischen dem ersten und zweiten Hintergrundsignal, welches Ergebnis mit der Differenz zwischen den Konzentrationen des ersten und zweiten Standards multipliziert wird, berechnet wird.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Mikroprozessor über die Reihe von Ventilen (12, 15, 18) zwischen der Einleitung der Reagenzien (10, 13, 16) und von Wasser (11, 14, 17) umschalten kann.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Mikroprozessor über einen Pumpenkanal (26) in der Mehrkanalpumpe (21) und ein Ventil (20) der Probe (8) Wasser (19) zuführen kann, die dadurch auf ein spezifisches Maß verdünnt wird, bevor sie dem ersten Pumpenkanal (22) in der Mehrkanalpumpe (21) zugeführt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischung aus einem Reagens (10, 13, 16) und der Probe (8) zunächst über die Reihe von Ventilen (9, 12, 15, 18) und die Reihe von Pumpenkanälen (22, 23, 24, 25) zum Detektor (31) gefördert wird und gemessen wird, wonach eine Mischung aus einem Standard (4) und einem Reagens (2, 6) über weitere Ventile (3, 5, 7), die Ventile der Reihe von Ventilen (9, 12, 15, 18) und die Pumpenkanäle (22, 23, 24, 25) in der Mehrkanalpumpe (21) in die gemessene Mischung (27, 28, 29) eingeleitet wird, wonach die Konzentration der Probe berechnet werden kann.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kapazität der Mehrkanalpumpe (21) eingestellt werden kann, und zwar teilweise gemäß dem Reaktionsgrad in der Mischung (27, 28, 29) und teilweise gemäß der Anzahl von Messungen pro Zeiteinheit.
DE69016872T 1989-08-03 1990-08-01 Verfahren zur Messung eines Bestandteiles in einer Flüssigkeit. Expired - Fee Related DE69016872T2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DK382189A DK382189D0 (da) 1989-08-03 1989-08-03 Fremgangsmaade til maaling af en komponent i en vaeske

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69016872D1 DE69016872D1 (de) 1995-03-23
DE69016872T2 true DE69016872T2 (de) 1995-10-12

Family

ID=8127135

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69016872T Expired - Fee Related DE69016872T2 (de) 1989-08-03 1990-08-01 Verfahren zur Messung eines Bestandteiles in einer Flüssigkeit.

Country Status (4)

Country Link
EP (1) EP0412046B1 (de)
AT (1) ATE118619T1 (de)
DE (1) DE69016872T2 (de)
DK (1) DK382189D0 (de)

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0762103B1 (de) * 1995-08-31 2002-09-11 New Oji Paper Co., Ltd. Konzentrationsmessvorrichtung
US6901956B2 (en) 1999-06-18 2005-06-07 Danfoss A/S Flow cell having endless loop manifold
DE19927850C1 (de) * 1999-06-18 2001-03-22 Danfoss As Durchflußzelle eines chemischen Analysesystems
DE10322942A1 (de) * 2003-05-19 2004-12-09 Hans-Knöll-Institut für Naturstoff-Forschung e.V. Vorrichtung zum Positionieren und Ausschleusen von in Separationsmedium eingebetteten Fluidkompartimenten
DE10322893A1 (de) * 2003-05-19 2004-12-16 Hans-Knöll-Institut für Naturstoff-Forschung e.V. Vorrichtung und Verfahren zum Zudosieren von Reaktionsflüssigkeiten zu in Separationsmedium eingebetteten Flüssigkeitskompartimenten

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4328185A (en) * 1980-06-26 1982-05-04 Boehringer Mannheim Corporation Automated chemical testing apparatus

Also Published As

Publication number Publication date
EP0412046A2 (de) 1991-02-06
DK382189D0 (da) 1989-08-03
DE69016872D1 (de) 1995-03-23
ATE118619T1 (de) 1995-03-15
EP0412046B1 (de) 1995-02-15
EP0412046A3 (en) 1991-09-11

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2858241C2 (de) Verfahren zur Durchführung einer kontinuierlichen Durchflußanalyse
DE68909962T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur quantitativen Bestimmung von Trihalomethanen.
DE102016105770B4 (de) Automatisches Analysegerät und Verfahren
DE102011007011B4 (de) Analysegerät zur automatisierten Bestimmung einer Messgröße einer Flüssigkeitsprobe und Verfahren zur Überwachung einer Messgröße
DE4411266C2 (de) Analyseverfahren und Analysevorrichtung
DE102011088235A1 (de) Probenvorbereitungseinrichtung für eine Analyseeinrichtung zur Bestimmung einer Messgröße einer flüssigen Probe
DE2459111A1 (de) Photometrisches analysenverfahren und -geraet fuer fluessigkeitsproben
DE69702423T2 (de) Methode und Gerät zur Bestimmung von Substanzen in Lösungen, Suspensionen und Emulsionen durch differentielle pH-Messung
DE69419207T2 (de) Vorrichtung zur Feststellung der Konzentration von verschiedenen Ionen in wässerigen Lösungen
DE69016872T2 (de) Verfahren zur Messung eines Bestandteiles in einer Flüssigkeit.
EP0995098B1 (de) Verfahren und vorrichtung zur serienprobenahme
DE1926672B2 (de) Anordnung zum Behandeln und Analysieren von Flüssigkeiten
WO2001090718A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur bestimmung von analytkonzentrationen
WO2021023537A1 (de) Mobile anlage für das kalibrieren, verifizieren und/oder justieren eines sensors und verfahren zum kalibrieren, verifizieren und/oder justieren eines sensors
DE10024969A1 (de) Verfahren für die Bestimmung von Substrat- und Produktkonzentrationen in einem Medium
DE2450609A1 (de) Vorrichtung zur automatischen bestimmung von proteinen
DE3908040C2 (de)
DE3820196C2 (de)
DE3788679T2 (de) Analysegerät und Verfahren zur Analyse von flüssigen Proben.
DE102019120494A1 (de) Verfahren zur Überprüfung, Verifizierung, Kalibrierung oder Justierung eines automatischen Analysegeräts
DE3221063C2 (de) Vorrichtung zur automatischen, analytischen Prüfung von Flüssigkeiten, insbesondere von Wasser
DE3709876C2 (de)
DE4420571C2 (de) Vorrichtung zur Verdünnung einer Probe für einen Analysator zur Bestimmung spezifischer Komponenten
DE1962637C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Regelung der Konzentration eines Färbebades im Verlauf des Färbevorganges
DE2921662A1 (de) Anordnung zur analyse einer probe, insbesondere zur feststellung der verunreinigung oder verseuchung durch lebende insekten, und verfahren zur durchfuehrung der analyse

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee