DE69014471T2 - Führungsmast für Kernreaktorladeapparat. - Google Patents

Führungsmast für Kernreaktorladeapparat.

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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Kernspaltungs-Reaktoren und mehr im besonderen auf einen Brennstoff-Lademast für einen Spaltungsreaktor. Eine Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Kernbrennstoff-Lademast zu schaffen, der für einen Siedewasserreaktor geeignet und sowohl wirtschaftlich als auch haltbar ist.
  • Kernspaltungsreaktoren versprechen die Schaffung von reichlich Energie mit weit weniger Belastung für die Umwelt, als fossile Brennstoffe. Da spaltbare Kernbrennstoffe jedoch gefährliche Materialien sind, muß bei ihrem Transport große Sorgfalt walten. Diese Sorgfalt ist besonders innerhalb eines Reaktorkomplexes von Bedeutung, wo Brennelemente zwischen einem Lagerbereich und dem Reaktorkern übertragen werden. Die Übertragung muß mechanisiert sein, so daß das Bedienungspersonal Strahlung nicht ausgesetzt ist.
  • In einigen Siedewasser-Reaktorkomplexen haben Brennelemente die Form von Stäben, die in einen Kern eingeführt werden, in dem eine wärmeerzeugende Spaltungsreaktion stattfindet. Verbrauchte Brennelemente werden zu einem Lagerbereich überführt, und frische Brennelemente werden vom Lagerbereich zum Kern transportiert. Der Reaktorkern befindet sich in einem Reaktorgefäß und in Wasser eingetaucht, das zirkuliert, um für eine Wärmeübertragung zu sorgen. Der Lagerbereich ist auch in einem separaten Tank in Wasser eingetaucht, teilweise deshalb, weil Wasser die von einem Brennelement emittierte Strahlung abschirmt. Typischerweise sind Lagertank und Reaktorbehälter durch eine Sperre, zum Beispiel aus Beton, voneinander getrennt.
  • Der Transport von Brennelementen kann unter Anwendung eines Förderwagens, einer bewegbaren Brücke erfolgen, die entlang Gleisen bewegt wird und den Bereich, der den Reaktorbehälter und den Lagerraum einschließt, überspannt. Eine Kernbrennstoff-Greifvorrichtung wird zum Ergreifen von Brennelementen benutzt, so daß sie seitlich von einem Bereich transportiert und losgelassen werden können, sobald sie sicher an ihrem Bestimmungsort abgestellt worden sind.
  • Der Brennelement-Transport erfordert sowohl einen vertikalen als auch einen seitlichen Transport. Typischerweise befinden sich die gelagerten Brennelemente in einer anderen Tiefe als die Brennelemente im Kern. Weiter müssen die Brennelemente über die Sperre zwischen dem Lagerbereich und dem Reaktorbehälter hinweggehoben werden. Ein Tor ist üblicherweise in dieser Sperre angeordnet, das eine Öffnung bietet, die das Heben eines Brennelementes beim Transport aus dem Wasser heraus unnötig macht.
  • Die vertikale Bewegung wird unter Anwendung eines "Brennstoff-Mastes" ausgeführt, der typischerweise eine vertikal ineinanderschiebbare und auseinanderziehbare Baueinheit aus ineinander angeordneten Rohren einschließt. Das äußere Rohr ist fixiert, die ineinander gesetzten inneren Rohre erstrecken sich vom äußeren Rohr aus nach unten und sind in dieses hineingezogen. Um Brennelemente in den oder aus dem Kern zu transportiern, muß der Brennstoff-Lademast das genaue Anordnen und Orientieren der Greifvorrichtung gestatten, selbst wenn der Mast vollständig auseinandergezogen ist. In anderen Worten: muß der Mast genügend starr sein, so daß der durch die relative Bewegung durch Wasser induzierte Zug den Mast nicht merklich verbiegt oder verdreht. Diese Starrheit ist erwünscht, um die Beruhigungszeit nach seitlichen Bewegungen zu verringern und das "Gefühl" und die Kontrolle der Bedienungsperson über die Position des Brennelementes zu verbessern. Zusätzlich sollte der Brennstoff-Lademast genügend fest sein, um einer Schlagbeschädigung während möglicher, zufälliger Kollisionen mit Behälterkomponenten zu widerstehen. Eine solche Beschädigung kann Reparatur oder Ersatz des Brennstoff-Lademastes erfordern, was in jedem Falle Aufwand und Abschaltzeit für den Reaktorkomplex verursacht.
  • Einige Brennstoff-Lademasten schließen teleskopartig bewegbare Stahlrohre mit quadratischen Querschnitten ein. Die Wandungen der Rohre können 6,4 bis 8,7 mm (1/4"-1/3") dick sein, um Festigkeit und Starrheit zu schaffen. Die quadratischen Querschnitte tragen zur Verdrehungsfestigkeit bei. Da korrosionsbeständige quadratische Rohre mit genauen Abmessungen nicht sehr weitgehend erhältlich sind, sind diese Brennstoff-Lademasten sehr teuer. Zusätzlich bilden die mehreren dicken quadratischen Rohre einen sehr massiven Brennstoff-Lademast.
  • Ein leichterer und wirtschaftlicherer Brennstoff-Lademast wurde hergestellt durch Verschweißen kleiner zylindrischer Stützen unter Bildung eines skelettartigen "Rohres" mit dreieckigem Querschnitt. Während sie aus leicht erhältlichem zylindrischem Rohr hergestellt sind, schließen diese Brennstoff-Lademasten die zusätzlichen Kosten der Handverschweißung der Stützen miteinander ein. Diese aus Stützen hergestellten Brennstoff-Lademasten werden, was ernster ist, leicht durch versehentliche Schläge beschädigt, und sie erfordern eine häufigere Reparatur und/oder ein Ersetzen als erwünscht.
  • Die GB-A 2 060 238 bezieht sich auf eine Brennstoff-Ladevorrichtung eines Kernreaktors mit einem Masten in teleskopartig konzentrischen Abschnitten. Es ist eine Einrichtung vorgesehen, um die Bewegung der teleskopartigen Abschnitte zu führen.
  • Benötigt wird ein wirtschaftlicherer Brennstoff-Lademast, der die erforderliche Festigkeit aufweist, um einer Beschädigung durch Schlag zu widerstehen, und der die Translations- und Verdrehungsfestigkeit aufweist, um das Biegen und Verdrehen des Masten aufgrund eines hydrodynamischen Ziehens zu begrenzen. Es ist ein Verfahren zum Herstellen eines solchen Masten unter Einsatz leicht erhältlicher Komponenten und relativ billiger verfahren zum Zusammenbau erwünscht.
  • Die vorliegende Erfindung schafft einen Brennstoff-Lademast zum Um- bzw. Nachladen eines Kernreaktors, wobei der Mast umfaßt: mehrere sich längs erstreckende zylindrische Rohre, die ein äußerstes Rohr und mindestens ein erstes inneres Rohr einschließen, wobei das erste innere Rohr eine erste äußere Oberfläche aufweist und relativ so bemessen ist, daß das innere Rohr relativ zum äußersten Rohr darin verschoben werden kann, das erste innere Rohr einen ersten Satz sich längs erstreckender Schienen aufweist, jede der Schienen einen ersten Satz sich längs erstreckender Rillen aufweist, die an der ersten äußeren Oberfläche ausgebildet sind, eine Teleskop- Einrichtung, um das erste innere Rohr innerhalb und mit Bezug auf das äußerste Rohr zu verschieben, und eine erste Führungseinrichtung zum Führen der Längsbewegung des ersten innren Rohres mit Bezug auf das äußerste Rohr, wobei die erste Führungseinrichtung mit Rillen versehene Rollen aufweist, die mit dem ersten Satz sich längs erstreckender Schienen zusammenpassen und die erste Führungseinrichtung mechanisch mit dem äußersten Rohr gekoppelt ist, um eine festgelegte Längsposition mit Bezug dazu beizubehalten.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung umfaßt ein Brennstoff-Lademast zylindrische teleskopartig bewegbare Rohre mit gerillten Längs(vertikal)-Schienen, die in der äußeren Oberfläche jedes der inneren Rohre ausgebildet sind. Mit Rillen versehene Führungsrollen auf jedem der äußeren Rohre befinden sich mit entsprechenden, mit Rillen versehenen Schienen des nächst inneren Rohres im Eingriff, um eine zentrierende Wirkung auszuüben und die relative Rotation zwischen den Rohren an der Grenzfläche zwischen Rolle zu Rohr zu verhindern.
  • Die mit Rillen versehenen Schienen können durch wiederholtes Rollen von Rollenwerkzeugen längs der äußeren Oberfläche eines zylindrischen Rohres kaltgeformt werden. Der auf die Rollen ausgeübte Druck wird mit aufeinanderfolgenden Bewegungen erhöht, bis die Rillen, wie erwünscht, in den Zylindern ausgebildet sind.
  • Zusätzlich zur Bildung der Schienenrillen kann das Verfahren die Stahlrohre entlang den Schienen abflachen und härten. Die Schienenrillen, der Eingriff der Führungsrollen, das Abflachen und Härten tragen alle zur Verdrehungsfestigkeit bei. Schienen auf aufeinanderfolgenden Rohren können beim Zusammenbau des Brennstoff-Lademastes leicht ausgerichtet werden, um ein kompaktes Ineinandersetzen von Rohren sicherzustellen.
  • Die korrosionsbeständigen zylindrischen Rohre genauer Abmessungen, auf die dieses Verfahren angewendet wird, sind leicht und damit zu relativ geringen Kosten erhältlich. Das Verfahren zum Ausbilden der Spurrillen ist relativ billig, verglichen mit dem Zusammenbau eines "Rohres" aus Stützen. Die erwünschte Festigkeit und Translationsstarrheit wird durch die Stahlrohre geschaffen. Darüber hinaus sorgt das System aus Spurrillen und Rollen für eine sehr kompakte Ausführungsform, die die Mastfestigkeit weiter erhöht, für ein glatteres Spurhalten im Betrieb sorgt und den Sichtbereich der Bedienungsperson verbessert. Die eingeschlossene Baueinheit schirmt eine Bedienungsperson auf der Brücke merklich vor den kontaminierten unteren Abschnitten und durch Minimieren von Wassertropfen ab. Diese und andere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden im folgenden unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung beschrieben, in der zeigen:
  • Figur 1 eine schematische Seitenansicht eines Teiles eines Spaltungsreaktorkomplexes, der den Betrieb eines Brennstoff-Lademasten gemäß der vorliegenden Erfindung wiedergibt,
  • Figur 2 eine Schnittansicht eines Brennstoff- Lademasten in einem zurückgezogenen Zustand und gemäß der vorliegenden Erfindung,
  • Figur 3 eine Schnittansicht einer Grenzfläche des Brennstoff-bademastes von Figur 2 von Rohr zu Rohr,
  • Figur 4 eine schematische Seitenansicht eines inneren Rohres des Brennstoff-Lademastes von Figur 2,
  • Figur 5 eine Schnittansicht des Innenrohres von Figur 4 sowie eine Führungsrolle, die, der Klarheit halber, außer Eingriff dargestellt ist und
  • Figur 6 eine schematische Schnittansicht, die ein rillenbildendes Werkzeug an Ort und Stelle auf dem inneren Rohr der Figur 4 zeigt.
  • Ein Spaltungsreaktorkomplex 100 schließt eine Beton-Sicherheitsstruktur 102 ein, die einen Reaktorbehälter 104 einschließt, der einen Reaktorkern 106 enthält, wie in Figur 1 gezeigt. Der Reaktorkern 106 schließt einen Rahmen zum Halten einer Vielzahl von Brennelementen 108 an Ort und Stelle ein, um eine kontrollierte Kettenreaktion zu fördern. Zusätzliche Brennelemente 110 sind in einem Lagerbereich 112 gelagert.
  • Brennelemente werden mittels eines Transportmechanismus 114, der eine konventionelle Brennstoff-Ladebrücke 116, eine konventionelle Greifvorrichtung 118 und einen verbindenden Brennstoff-Lademast 120 einschließt, zwischen dem Lagerbereich 112 und dem Kern 106 transportiert. Die Brücke 116 wird auf Schienen auf einem Brennstoff-Ladeboden 122 bewegt, der sich über Wasser 124 erstreckt, in das der Lagerbereich 112 und der Kern 106 eingetaucht sind. Ein Tor 126 kann geöffnet werden, um den Transport eines Brennelementes zwischen dem Lagerbereich 112 und dem Kern 106 zu gestatten, ohne das Brennelement aus dem Wasser 124 zu heben.
  • Der Mast 120 ist in einem auseinandergezogenen Zustand über dem Kern 106 gezeigt, so daß er ein Brennelement 128 darin ablegen kann. Der Mast 120 schließt vier Rohre ein: in außerstes Rohr 130, ein erstes Zwischenrohr 132, ein zweites Zwischenrohr 134 und ein innerstes Rohr 136 sind sichtbar, wenn der Mast 120 auseinandergezogen ist. Die Zwischenrohre 132 und 134 werden hier mit Bezug auf das äußerste Rohr 130 als "innere Rohre" und mit Bezug auf das innerste Rohr 136 als "äußere Rohre" bezeichnet. Transportmechanismus 114 und Brennelement 128 sind in gestrichelten Linien in einer früheren Position beim Transport vom Lagerbereich 112 zum Kern 106 gezeigt, wobei sich der Mast 120 in einem zusammengezogenen Zustand befindet.
  • Die Brücke 116 scnließt einen Hebelmechanismus 138 ein, der für das Herausschieben und Zurückziehen der inneren Rohre 132, 134 und 136, sowie die Kontrolle der Greifvorrichtung 118 sorgt. Der Hebemechanismus 136 ist mit dem Innersten Rohr 136 durch Hebekabel 202 verbunden, die in Figur 2 gezeigt sind. Ein jeweiliger Flansch 210, 212, 214, 216 ist an das unterste Ende jedes Rohres 130, 132, 134, 136 geschweißt. Drückt der Hebemechanismus 138 das innerste Rohr 136 von einem vollständig herausgezogenen Zustand zurück, dann gleitet das innerste Rohr 136 mit Bezug auf und innerhalb des Zwischenrohres 132, bis der Flansch 214 mittels Montagebolzen der Greifvorrichtung den Flansch 216 berührt. Ein weiteres Zurückziehen verursacht ein gemeinsames Zurückziehen der Rohre 134 und 136 und ein Gleiten innerhalb und mit Bezug auf Rohr 132, bis der Flansch 214 den Flansch 212 berührt. Die inneren Rohre 132, 134 und 136 ziehen sich zusammen in das äußerste Rohr 130 zurück, bis der Flansch 212 den Flansch 210 berührt, der als ein Anschlag für das weitere Zurückziehen dient.
  • Vier Rolleneinheiten 220 sind mit Bolzen und umfangsmäßig beabstandet um jeden äußeren Flansch 210, 212 und 214 herum befestigt. Jede Rolleneinheit 220 umfaßt ein Rollengehäuse 222, eine Führungsrolle 224 und eine Achse 226, die benutzt wird, um die Rolle 224 drehbar am Rollengehäue 222 zu befestigen, wie in den Figuren 2 und 3 gezeigt. Die Führungsrollen 224 unterstützen das Zentralisieren der inneren Rohre 132, 134 und 136, während sie innerhalb der jeweiligen äußeren Rohre 130, 132 und 134 gleiten. Eine weitere Führung wird durch Lager 230 an den oberen Enden der inneren Rohre 132, 134 und 136 sowie den Hülsen 232, die an den inneren Oberflächen der äußeren Rohre 130, 132 und 134 befestigt sind, geschaffen. Die Hülsen 232 werden durch Teile der Rollengehäuse 222 an Ort und Stelle gehalten, die durch jeweilige Flansche 210 bis 214 vorstehen. Die Hülsen 232 dienen als nach unten gerichtete Anschläge für die inneren Rohre 132 bis 136, da sie die untere Grenze für die Bewegung des Lagers 230 bilden. Wie in Figur 3 gezeigt, sorgen Federn 334 für einen Abstand der Hülsen 232 vom Rollengehäuse 222.
  • Wie hinsichtlich des Innersten Rohres 136 in Figur 4 gezeigt, weist jedes innere Rohr 132, 134, 136 mehrere gerillte Längs(vertikal)-Schienen 402 darauf ausgebildet auf. Mehr im besonderen trägt jeder äußere Flansch 210, 212, 214 vier Führungsrollen 224 zum Eingriff mit vier Schienen 402 auf dem nächsten inneren Rohr 132, 134, 136. Wie in Figur 5 gezeigt, haben die Rollen 224 Rillen 506, die in Rillen 504 der Schienen 402 passen.
  • Die mit Rillen versehenen Schienen 402 werden unter Anwendung eines rillenbildenden Werkzeuges 600, das in Figur 6 gezeigt ist, kaltgeformt. Das Werkzeug 600 schließt eine ringförmige Werkzeug-Haltevorrichtung 602 und vier Werkzeugeinheiten 604 ein, die gleichmäßig um den Umfang der Befestigungsvorrichtung 602 herum beabstandet sind. Jede Werkzeugeinheit 604 schließt ein Rollenwerkzeug 606, eine Montageeinrichtung 608 zum Halten des Rollenwerkzeuges 606 ein und gestattet dessen Rotation, sowie einen Bolzen 610, der an der Montageeinrichtung 608 angeschweißt ist. Die Rollenwerkzeuge 606 können aus gehärtetem Werkzeugstahl bestehen. Gewinde jedes Bolzens 610 stehen im Eingriff mit passenden Gewinden der Befestigungsvorrichtung 602, so daß das Drehen eines Bolzens 610 das jeweilige Rollenwerkzeug 606, wie erwünscht, nach innen oder außen drückt.
  • Um die gerillten schienen 602 zu bilden, wird das Werkzeug 600 auf einem Rohr, zum Beispiel dem Rohr 136, in einer Längsposition montiert, in der die Schiene 602 gebildet werden soll. Die Bolzen 610 werden so eingestellt, daß die Rollenwerkzeuge 606 die äußere Oberfläche des Rohres 136 berühren. Das Werkzeug 600 wird dann wiederholt über die Länge des Rohres 136 bewegt, über der die Schiene 402 gebildet werden soll. Die Bolzen 610 werden zwischen den Bewegungen graduell angezogen, was den Druck erhöht, den die Rollenwerkzeuge 606 auf das Rohr 136 ausüben. Auf diese Weise werden die gerillten Schienen 402 fortschreitend gebildet.
  • Wie in Figur 5 gezeigt, führt dieses Verfahren zu einem Abflachen der Rohre 132, 134 und 136, auf denen Schienen 402 ausgebildet werden, und entlang den Bereichen, in denen Schienen 402 ausgebildet werden. Zusätzlich härtet das Kaltformen den Stahl des bearbeiteten Rohres. Dieses Härten und Abflachen trägt zur Verdrehungsstabilität des Rohres bei.
  • Die Rohre 130, 132, 134 und 136 haben jeweilige Duchmesser von 76 mm (3"), 102 mm (4"), 127 mm (5") bzw. 152 mm (6") bei Randstärken von 6,4 mm (1/4"). Diese Abmessungen sorgen dafür, daß die Rohre 130-136 ineinander angeordnet werden können. Die Rohre werden unter Verwendung von korrosionsbeständigem Stahl 304 hergestellt. Die einzelnen Rohrlängen betragen jeweils etwa 6,1 m (20'), was eine Mastlänge im zurückgezogenen Zustand von etwa 6,4 m (21') ergibt und eine auseinandergeschobene Länge von etwa 21 m (69 ft). Die oben aufgeführten Abmessungen und Materialien können gemäß dem Zusammenhang variiert werden. Die Schienen 402 können kaltgeformt oder maschinell hergestellt werden. Andere Variationen und Modifikationen der offenbarten Ausführungsformen fallen in den Rahmen der vorliegenden Erfindung.

Claims (5)

1. Mast zum Um- bzw. Nachladen von Brennstoff in einem Kernreaktor, wobei der Mast umfaßt:
mehrere sich längs erstreckende zylindrische Rohre (130-136), die ein äußerstes Rohr (130) und mindestens ein erstes inneres Rohr (132) einschließen, wobei das genannte erste Rohr eine erste äußere Oberfläche hat und solche Abmessungen aufweist, daß das innere Rohr innerhalb des und mit Bezug auf das äußerste Rohr verschoben werden kann;
das erste innere Rohr einen ersten Satz sich längs erstreckender Schienen (402) aufweist;
eine Teleskop-Einrichtung (210-230), um das erste innere Rohr innerhalb und mit Bezug auf das äußerste Rohr zu verschieben und
eine erste Führungseinrichtung (210-226) zum Führen der Längsbewegung des ersten inneren Rohres relativ zum äußersten Rohr, wobei die erste Führungseinrichtung Rollen (224) einschließt, die zu dem ersten Satz sich längs erstreckender Schienen passen, wobei die erste Führungseinrichtung mechanisch an das äußerste Rohr gekoppelt ist, um eine festgelegte Längsposition relativ dazu beizubehalten,
dadurch gekennzeichnet, daß jede der Schienen des ersten Satzes sich längs erstrekkende Rillen aufweist, die in der ersten äußeren Oberfläche des inneren Rohres ausgebildet sind, und daß die Rollen mit Rillen versehen sind.
2. Um- bzw. Nachlademast nach Anspruch 1, weiter umfassend:
ein zweites inneres Rohr (134), das eine zweite äußere Oberfläche und einen zweiten Satz sich längs erstreckender Schienen (402) aufweist, die an der zweiten äußeren Oberfläche ausgebildet sind, wobei jede der Schienen des zweiten Satzes sich längs erstreckende Rillen aufweist, jede der Schienen des zweiten Satzes radial mit einer entsprechenden Schiene des ersten Schienensatzes ausgerichtet ist, und
eine zweite Führungseinrichtung (212,220) zum Führen der Längsbewegung des zweiten inneren Rohres mit Bezug auf das äußerste Rohr, wobei die zweite Führungseinrichtung mit Rillen versehene Rollen (224) einschließt die zu dem zweiten Satz sich längs erstreckender Schienen passen, wobei die zweite Führungseinrichtung mechanisch an ein äußeres Rohr gekoppelt ist, um eine festgelegte Längsposition mit Bezug darauf beizubehalten.
3. Um- bzw. Nachlademast nach Anspruch 1, worin das erste innere Rohr an der Stelle der Schienen abgeflacht ist.
4. Um- bzw. Nachladesystem, umfassend:
mehrere sich längs erstreckende zylindrische Rohre (130-136), die ein äußerstes Rohr (130) und mehrere innere Rohre einschließen, wobei die inneren Rohre ein erstes inneres Rohr (132) mit Abmessungen, so daß das erste innere Rohr innerhalb und relativ zum außersten Rohr verschoben werden kann und ein zweites inneres Rohr (134) mit Abmessungen einschließen, so daß das zweite innere Rohr innerhalb und relativ zum ersten inneren Rohr verschoben werden kann, wobei das erste innere Rohr eine erste äußere Oberfläche und das zweite innere Rohr eine zweite äußere Oberfläche hat;
das erste innere Rohr einen ersten Satz sich längs erstreckender Schienen (402) aufweist, die in dessen erster äußerer Oberfläche ausgebildet sind;
das zweite innere Rohr einen zweiten Satz sich längs erstreckender Schienen (402) aufweist, die in dessen zweiter äußerer Oberfläche ausgebildet sind, wobei jede der Schienen des ersten und zweiten Satzes sich längs erstreckende Rillen aufweist, jede der Schienen des zweiten Satzes radial mit einer entsprechenden Schiene des ersten Satzes ausgerichtet ist;
eine Hebeeinrichtung (138,202) um jedes innere Rohr innerhalb und relativ zum radial nach außen nächsten und benachbarten der Rohre zu bewegen;
eine Führungseinrichtung (210-230) zum Führen der Längsbewegung jedes der inneren Rohre, wobei die Führungseinrichtung für jedes der inneren Rohre mit Rillen versehene Rollen (224) einschließt, die auf dem radial nach außen nächsten und benachbarten der Rohre montiert sind, wobei jede der mit Rillen versehenen Rollen zu der bzw. auf die mit Rillen versehenen Schienen paßt;
eine Brennstoff-Greifvorrichtung (118), die an einem der inneren Rohre befestigt ist, wobei die Brennstoff- Greifvorrichtung zum Eingriff an und zum Anheben von Brennelementen ausgebildet ist, und
eine Transporteinrichtung (114), um die Rohre seitlich zu bewegen,
wobei die Hebelvorrichtung die inneren Rohre relativ zum äußersten Rohr ausfahren und zurückziehen kann, um die Brennstoff-Greifvorrichtung zu heben und abzusenken, die Transporteinrichtung für die Bewegung von Brennelementen zwischen einem Lagerbereich (112) und einem Reaktorkern (126) in einem Spaltreaktor-Komplex sorgt.
5. Baueinheit nach Anspruch 4, worin die inneren Rohre an der Stelle der Schienen abgeflacht sind.
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