DE690136C - Vorrichtung zum Umpressen von Kabeln mit einem Mantel aus Blei - Google Patents

Vorrichtung zum Umpressen von Kabeln mit einem Mantel aus Blei

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DE690136C
DE690136C DE1935K0139755 DEK0139755D DE690136C DE 690136 C DE690136 C DE 690136C DE 1935K0139755 DE1935K0139755 DE 1935K0139755 DE K0139755 D DEK0139755 D DE K0139755D DE 690136 C DE690136 C DE 690136C
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mandrel
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press screw
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Fried Krupp Grusonwerk AG
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Fried Krupp Grusonwerk AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C23/00Extruding metal; Impact extrusion
    • B21C23/22Making metal-coated products; Making products from two or more metals
    • B21C23/24Covering indefinite lengths of metal or non-metal material with a metal coating
    • B21C23/26Applying metal coats to cables, e.g. to insulated electric cables
    • B21C23/30Applying metal coats to cables, e.g. to insulated electric cables on continuously-operating extrusion presses

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Umpressen von Kabeln mit einem Mantel aus Blei Die Erfindung betrifft leine Vorrichtung zurr. Umpressen von Kabeln mit einem Mantel aus Blei oder einer Bleilegierung oder zur Herstellung von Rohren aus diesen Stoffen mit einer drehbaren Preßschnecke., die zwischen einem äußeren und einem inneren Teil, die beide umdrehbar angeordnet sind, gleichachsig zu diesen. gelagert ist. Hierbei wird das Blei an einer Einfüllstelle ivm. flüssigen Zustande eingefüllt und anittels der umlaufenden Preßschnecke in eine Kammer gefördert. Auf dem Wege zu dieser Kammer geht das Blei allmählich in den festen Zustand über und tritt aus ihr als Mantel oder Rohr aus, dessen Form, und Stärke von den jeweils an der Austrittsstelle eingesetzten auswechselbaren Werkzeugen abhängt.
  • Die Erfindung besteht darin, ldaß_derinnere undrehbare, hohle Dornhalter am vorderen Ende und lder ;entsprechende Teil der ihn umgebenden Preßschnecke konüsch gestaltet sind. Der Dornhalter trägt leinen schmalen, konischen Dichtungsring, der verhindert, daß Blei zwischen. Dornhalter und Preßschnecke aus der Bleikammer zurücktritt. Durch die erfrndungsgemäße Ausbildung der Bohrung der Preßsichnecke und ides Dornhalters wird die Möglichkeit geschaffen, bei eintretender Abnutzung des von denn feststehenden Dornhalter getragenen Ringes durch entsprechende axiale Verschiebung des Dornhalters gegenüber der Preßschnecke wieder eine Abdichtung zwischen beiden herbeizuführen. Die bekannten, aus drei gegeneinander bewegten Teilen bestehenden U.rmpoeßvorrichtungen haben den Nachteil, daß eine Verlagerung des in das Ende des inneren Teils eingesetzten. Dornes -lege nüber der in denn äußeren Teil befindlichen Matrize quer zur Mittelachse eintreten kann. Dieser Naschteil wäre nur dann @ vermeidbar, wen der hohlzylindrische mittlere Teil. (Preßsehnecke) praktisch spielfrei auf dem. inneren und in dem äußeren, Teil. gelagert werden könnte. Eine derartige spielfrieie Ausführung könnte aber nur erreicht werden, wenn man in der Lage wäre, bei der Herstellung der Teile die verschiedenartige elastische Formveränderung, die einerseits durch die Erwärmung, anderexseits durch den Druck des Bleies verursacht wird, zu berücksichtigen. Aber selbst bei zunächst spielfreier Ausführung würde im Laufe der Zeit infolge - Verschleißes ein Spielraum . entstehen, der nicht ausgeglichen werden kann.
  • Der vorstehend erwähnte Übelstand wära an sich unbedenklich, wenn die an dem inneren, den Dorntragenden Teil quer zurLängsachse Z,virkenden Kräfte sich gegenseitig aufheben würden. Infolge der bei einer Schnecke nicht zu vermeidenden Unsymmetrie kann aber ein derartiger Kräfteausgleich nicht eintreten, viehmehr liegen immer Unterschiede in der Größe und Richtung der Kräfte vor, die zu gewissen, wenn auch geringfügigen Verschiebungen des Dornes gegenüber der Matrize quer -zur Längsachse führen. Diese Verschiebungen haben Unterschiede in der Wandstärke der Bleimäntel zur Folge, die bei Anwendung der bekannten hydraulischen Bleikabelpmessen vermieden werden. Da bei der Umpressung -eines Kabels eine gewisse Mindesrivandstärke nicht unterschritten werden darf, .so muß unter Berücksich bgung der auftretenden Abweichungen in der Wandstärke eine entsprechend ,größere mittlere Wandstärke gewählt werden, um,der Verlagerung des Dornes gegenüber der Matri:ze.Rech.-nung zu tragen. Das bedeutet aber e:nen unerwünschten Mehraufwand an Blei und damit eine Verteuerung des Kabels. Beim Erfindungsgegenstand kann -durch axiale Verschiebung des Dornhaherseine infolge Abnutzung des Di@chtwngsringes eingetretene Verlagerung des Dornes gegenüber der Matrize' b-esehigt werden.
  • Bei einer anderen Vorrichtung zum Umpressen von Kabeln, die aus einer hohlen, in einem feststehenden Manbelgehäusie sich drehenden Preßschnecke besbdht, ist vorgeschlagen worden, die Umfläche der Preßschnecke ganz oder zum Teil kegelig zu machen. Der Dornhalter siamt Dorn wird von der Preßschnecke getragen und dreht sich mit dieser. Beim Erfindungsgegenstand sind aber das vordere Ende des feststehenden Dornhalters und der entsprechende Teil der ihn umgebenden Schnecke konisch gestaltet, wobei der Dornhalter einen Dichtungsring trägt.
  • Auf der -Zeichnung ist als des Erfindungsgegenstandes ein Längsschnitt durch eine Vorrichtung zum Umpressen von .Kabeln dargestellt.
  • Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus dein. äußeren feststehenden Teil i, dem inneren, ebenfalls feststehenden Teile (Dornhalter) und dem mittleren, zwischen den Teilen; i und 2 liegenden :drehbaren Teil 3 (Preßschnecke). Der zylindrische Teil 3a der Preßschnecke 3 ist von einer Büchse 4 und der zylindrische Teil 3b der Preßschnecke 3 von einer Büchse 5 umgeben. Der in der Preßrichtung vornliegende Teil 3c der Preßschnecke 3 ist am Umfang mit Schrauben- , gingen 6 versehen, während in dem vordzmen Teil i- des äußeren Teiles i Längsnuten. 7 vorgesehen .sind. Letztere füllen sich beim Pressen mit Blei und verhindern dadurch eine Drehung des in deal Schraubengängen 6 befindlichen Bleies beirr Drehen der Preßschnecke 3. Die einander zugekehrten Führurngsflä4chen des Teiles 3c der Preßschmcke 3 und des Teiles i a sind kegelig gestaltet. Mit. tels einer Gewindebüchse 8 kann die Preßschnecke 3, die mit einem vorstehenden Kragen g gegen einen Ring io aufliegt und durch -ein Kugellager i i mit .der Büchse 8 in Verbindung steht, in der Preßrichtung verschoben werden. Bei der Einstellung der Preßschnecke 3 gegenüber dem feststehenden äußeren Teil i wird erstere nur so weit vorgeschoben,- daß die einander zugekehrten Führungsflächen des kegeligen Teiles 3r der Preßschnecke und des feststehenden Teiles ia des Mantelgehäuses i sich nicht berühren, vielmehr noch en ganz geringer Spielraum zwischen diesen Teilen verbleibt. Das in dien Nuten 7 des Teiles ia enthaltene Blei überragt somit etwas die Füh- rungsflächen des Teiles ia und übernimmt infolgedessen bei der Einstellung des Teiles 3 die Führung des Teiles 3c. Auf dem rückwärtigen Ende 3d des mittleren Teilles 3 ist das Antriebsrad i g befestigt.
  • Der Dornhalter 2 ist mit seinem hinteren Ende 2a urdrehbar, aber verschiebbar in dem Bock 12 gelagert, der auf dem Grundrahmen 13 befestigt ist. Der Grundrahmen 13 umfaßt mit einem ringförmigen Teil i3a den äußeren Teil i. Auch die Teile 2 und 3 sind hinsichtlich ihrer vorderen Teile 2b und 3c kegelig gestaltet. Mittels der Gewindebüchse, 14 kann der innere Teil 2, der mit einem vorstehenden Kragen 15 auf dem Ring 16 aufliegt und durch das Kugellager 17 mit der Büchse 14 in Verbindung steht, in der Preßri@chtung verschoben werden. Bei der Einstellung des vorderen Teiles 2b des Dornhalters 2 gegenüber der Preßschnecke 3 wird der Dornhalter 2 so weit vorgeschoben, daß die einander zugekehrten. Führungsflächen dieser Teile sich nicht berühren, vielmehr noch ein ganz geringer Spielraum frei bleibt. Um eine unmittelbare Berührung der Führungsflächen zu verhindern und dadurch entstehende Fressingen zu vermeiden, sind in Iden vorderenTei12b des Dornhalters 2 Längsnuten 18 eingearbeitet, die sich beim Pressen mit Blei füllen. Infolge des geringen Spielraumes zwischen diesen Führungsflächen ragt das Blei etwas über die Führungsfläche des vorderen Teils 2b hinaus und übernimmt somit die Führung dieses Teiles in dem Teil 3c des mittleren Teiles 3. Die Längsnuten werden an ihrem hinfiteren Ende durch :den konischen 2a des Dornhalters 2 begrenzt, der ein Eindringen von Blei in den Ringrauen 2d 7.w1-schen Dornhalter 2 und Preßschnecke 3 verhindert. Bei Abnutzung des Ringes 2c wind durch :entsprechende axiale Verschiebung des Dornhalters 2 die Abdichtung zwischen beiden wieder herbeigeführt.
  • Das Blei wird in flüssigem Zustande durch eine Einfüllöffnung 2o des feststehenden, die Preßschnecke 3 umschließenden Gehäuses i eingebracht. Durch Erwärmung bzw. Kühlung des äußeren Teiles i in verschiedenen Zonen wird erreicht, daß das Blei mittels der Schraubengänge 6 in der Preßrichtung vorgetrieben; werden kann. Aus der 2 1 tritt das Blei zwischen dem Dorn 22 und der Matrize 23 in Form eines Rohres aus, das sich, wenn man durch den hohlen Dorn 22 ein Kabel hindurchführt, als Mantel um dieses Kabel legt.
  • Während es bisher allgemein üblich war, die Abstützung des anittleren Teiles außerhalb des Antriebsrades vorzunehmen und die den Stützdruck aufnehmenden, Teile mit der übrigen Vorrichtung durch Zuganker oder in ähnlicher Weise zur verbinden, ist beim Erfindungsgegenstand die Abstützung des mittleren Teiles 3 gegenüber dem äußeren Teil r und die Abstützung des inneren Teiles 2 gegenüber dem mittleren Teil 3 vorgenommen. Mit Rücksicht auf die infolge der Erwärmung und der verschiedenartigen Beanspruchung nicht ganz gleichmäßige Längenausdehnung der gegeneynanderbewegten Teile ist die vorbeschT:iebene Abstützung besonders vorteilhaft, weil bei dieser Art der Abstützung der Einfiuß der verschieden ,großen Längenausdehnung ausgeschaltet wird, .soweit dies über baupt nur möglich ist. Würde man beispielsweise den Bock 12 bei entsprechend kräftiger Ausbildung benutzen, um nicht nur eine Drehung des Teiles 2 zu verhllndem, sondern auch den @en4gegengesetzt zur Preßrichtumg wirkenden Druck aufzunehmen, so würde man doch nmt einer gewissen axialen Verschiebung des Teiles 3 gegenüber dem Teil 2 rechnen müssen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Umpressen von Kabeln mit einem Mantel aus Blei oder einer Bleilegierung oder zur Herstellung von Rohren aus diesen Stoffen mit einer drehbaren P:reßschnecke, die zwischen -einem äuß@exen und einem inneren Teil, die beide undrehban angeordnet sind, gleichachsig zu diesen gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der innere urdrehbare, hohle Dornhalter (2) am vorderen Ende und der entsprechende Teil (y) der ihn umgebenden Schnecke (3) konisch gestaltet sind, und daß der Dornhalter (2) einen schmalen, konischen Dichtungsring (2e) trägt, durch dessen axiale Verschiebung nach eintretender Abnutzung die Dichtung gegenüber dein Preßraum (2i) wdederhergestellt wird.
DE1935K0139755 1935-10-25 1935-10-25 Vorrichtung zum Umpressen von Kabeln mit einem Mantel aus Blei Expired DE690136C (de)

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