DE69007014T2 - Skibindung. - Google Patents

Skibindung.

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Description

  • Die Erfindung betrifft eine Skibindung.
  • Gegenwärtig bestehen die bekannten Skibindungen gewöhnlich aus einem Absatzelement und einem vorderem Element, die mit dem Ski verbunden sind, um die Enden eines Skischuhes aufzunehmen.
  • Sowohl das Absatzelement als auch das vordere Element haben daher angepaßte und voneinander getrennte Einstellmittel für das korrekte Aufnehmen, Lösen und Festhalten des Schuhes.
  • Diese Lösung erfordert jedoch vom Skifahrer ein separates Einwirken auf das Absatzelement und das vordere Element, um die optimalen Einstellungen zu erreichen.
  • Als Teillösung dieses Nachteiles zeigt eine österreichische Patentanmeldung Nr.190/83, eingereicht am 20.01.83, eine Bindung, enthaltend ein seitliches und ein hinteres Eingriffselement, wobei Einstellmittel für beide Eingriffselemente am hinteren Eingriffselement vorgesehen sind.
  • Diese bekannte Bindung hat jedoch den Nachteil einer gemeinsamen und gleichzeitigen Einstellung von beiden Eingriffselementen; aufgrund der unterschiedlichen Anforderungen beim seitlichen und hinteren Element kann eine derartige Einstellung nur einen Kompromiß darstellen.
  • Eine österreichische Patentanmeldung Nr.2622/81, eingereicht am 12.06.81, ist gleichfalls bekannt und zeigt eine Bindung mit einem vorderen und einem hinteren Eingriffselement sowie dazwischen angeordnete Einstellmittel. Selbst bei dieser Lösung ist jedoch der Nachteil einer gemeinsamen und gleichzeitigen Einstellung von beiden Eingriffselementen vorhanden.
  • Es wurde weiterhin in den meisten Fällen beobachtet, daß mögliche Abbiegungen des Skis während seiner Benutzung verhindert werden, weil das Absatzelement und das vordere Element nicht gegenseitig verbunden sind. Schließlich zeigt die FR-A-831 226 eine Vorrichtung zur Befestigung eines Schuhes an einem Ski mit einem Hebelmechanismus, der gleichzeitig auf eine U-förmige Platte, welche mit dem vorderen Teil des Schuhes zusammenwirkt und auf ein elastisches Bandelement wirkt, das mit dem hinteren Teil des Schuhes in Eingriff steht.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die oben beschriebenen Nachteile bei bekannten Bindungen mit Absatzelement und vorderem Element dadurch zu vermeiden, daß eine Skibindung geschaffen wird, die eine optimale Einstellung der Fixierung zwischen Ski und Schuh ermöglicht.
  • Im Rahmen der oben beschriebenen Aufgabe ist es auch ein wichtiges Ziel, eine Bindung bereitzustellen, bei der die Einstellung vom Skifahrer lokal begrenzt erfolgen kann.
  • Ein weiteres wichtiges Ziel ist es, eine Bindung zu schaffen, in der wenigstens eines der Eingriffsmittel kleine Abmessungen aufweist, einfach aufgebaut ist und ein unter ästhetischen Gesichtspunkten einfacheres Design aufweist.
  • Nicht zuletzt ist es ein Ziel, eine Bindung bereitzustellen, die die vorhergehenden Eigenschaften mit einer zuverlässigen und sicheren Benutzung in sich vereint.
  • Diese Aufgabe, diese Ziele und andere, die nachfolgend ersichtlich werden, werden mit einer Skibindung gemäß dem Anspruch 1 gelöst.
  • Weitere Eigenschaften und Vorteile der Erfindung werden aus der detaillierten Beschreibung eines bestimmten Ausführungsbeispieles ersichtlich, das als nichtbeschränkendes Beispiel in der begleitenden Zeichnung dargestellt ist. In der Zeichnung zeigen:
  • Fig.1 eine teilweise geschnittene, abgebrochene Aufsicht der Skibindung;
  • Fig.2 eine geschnittene Seitenansicht der Bindung längs der Längsmittelebene der Fig.1;
  • Fig.3 eine der Fig.2 ähnliche Ansicht einer Skibindung gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung;
  • Fig.4 eine detaillierte, geschnittene Seitenansicht des hinteren Eingriffsmittels der Bindung der Fig.3;
  • Fig.5 eine vordere, geschnittene Teilansicht des hinteren Eingriffsmittels der Fig.4;
  • Fig.6 eine detaillierte, geschnittene Seitenansicht des vorderen Eingriffsmittels der Bindung der Fig.3;
  • Fig.7, 8 und 9 der Fig.2 ähnliche Ansichten von Skibindungen gemäß drei weiteren Aspekten der Erfindung.
  • Mit Bezug auf die obigen Figuren wird die mit dem Bezugszeichen 1 bezeichnete Skibindung durch ein hinteres Eingriffsmittel 2 und durch ein vorderes Eingriffsmittel 3 gebildet, die mit dem Ski 100 verbunden sind.
  • Das hintere Eingriffsmittel 2 enthält ein Absatzelement 7, das am Ende eines Gehäuses 4 an einem ersten Zapfen 8 in der Nähe des Skis 100 im rechten Winkel drehbeweglich gehaltert ist.
  • Weiterhin ist ein Hebel 10 mit dem Absatzelement 7 an dem ersten Zapfen 8 und an einem zweiten Zapfen 9 verbunden; beim Herunterdrücken des Hebels 10 in Richtung des darunterliegenden Skis wird das Absatzelement 7 gedreht und bewirkt dadurch ein Anheben des Absatzes 5 des Schuhes und dadurch ein Öffnen der Bindung. Ein erster Sitz 11 für ein erstes Einstellmittel 12 für das Absatzelement 7 ist ferner axial im Inneren des Gehäuses 4 vorgesehen; das Einstellmittel wird durch eine erste Schraube 13 gebildet, die im hinteren Bereich 14 des Gehäuses 4 eingeführt werden kann und eine erste Feder 15 an einem spitzen Teil 16 zusammendrückt, das in dem ersten Sitz 11 axial verschiebbar ist und an einer angepaßten, auf der Rückseite des Absatzelementes 7 vorgesehene Nocke 17 angreift.
  • Ein zweiter Sitz 18 für ein zweites Einstellmittel 19 des vorderen Eingriffsmittels 3 ist unter dem ersten Sitz 11 auf dem Gehäuse 4 vorgesehen.
  • Auch der zweite Sitz 18 ist axial zum Gehäuse 4 entlang einer Achse vorgesehen, die mit der Längsachse des Skis 100 zusammenfällt.
  • Der Kopf einer zweiten Schraube 20 erstreckt sich von dem Gehäuse 4 am zweiten Sitz 18 und im Bereich 14; der Schaft der Schraube ist mit einem Sitz verbunden, der ein entgegengesetztes Gewinde aufweist und am Schaft 21 eines T-förmigen Zapfens 22 vorgesehen ist.
  • Ein Paar von ersten Stiften 23a und 23b erstreckt sich an den Flügeln des Zapfens in Richtung des vorderen Eingriffsmittels, und ein zweites Paar Federn 24a und 24b ist koaxial zu den Stiften angeordnet. Die gegenüberliegenden Enden der beiden Federn sind koaxial zu einem Paar von zweiten, T-förmigen Stiften 25a und 25b angeordnet, die sich jeweils an einem ersten 26 und zweiten 27, jeweils gleichartigen Hebel abstützen, wobei jeder Hebel in einem Mittelbereich an einem dritten Stift 28 bzw. an einem vierten Stift 29 frei drehbeweglich gehaltert ist, und wobei sich die Stifte senkrecht von der Grundplatte 30 des Gehäuses 4 erstrecken. Jeder Hebel 26, 27 ist außerdem an seinem anderen Ende ebenfalls frei drehbeweglich an einem einzelnen Stift an einer Stange 31 gehaltert, wobei der Stift in angepaßten, jeweils in den anliegenden Enden des ersten Hebels 26 und zweiten Hebels 27 vorgesehenen ersten Schlitzen 38a und 38b verschiebbar ist.
  • Die Stange 31 ist etwa bei der Mittelachse des hinteren und vorderen Eingriffsmittels angeordnet.
  • Das vordere Eingriffsmittel wird durch ein vorderes Element 32 zum Eingriff mit dem vorderen Ende des Skischuhes 6 gebildet, das an einem, am Ski angeordneten Hauptlager 33 mittels eines angepaßten, fest mit dem vorderen Element 32 verbundenen fünften Stift 34 gleitbeweglich angeordnet ist und wobei der Stift 34 in einem angepaßten, in Längsrichtung am Hauptlager 33 vorgesehenen zweiten Schlitz 35 verschiebbar ist.
  • Vorteilhafterweise sind das Hauptlager und die Stange 31 beispielsweise teleskopartig oder in einer anderen geeigneten Weise aus- oder zusammenziehbar, um ihre Länge an die verschiedenen Schuhgrößen anzupassen.
  • Die Stange 31 ist mittels eines sechsten Stifts mit dem vorderen Element 32 verbunden, wobei der Stift fest mit dem Ende der Stange 31 verbunden ist und in einem angepaßten, am vorderen Element 32 vorgesehenen dritten Sitz 37 vorgesehen ist.
  • Der dritte Sitz 37 ist V-förmig, wobei seine Spitze zum hinteren Eingriffsmittel 2 gerichtet ist.
  • Die Benutzung der Bindung ist daher wie folgt: Der anfangs nur auf das hintere Eingriffsmittel 2 einwirkende Skifahrer stellt den Grad des Festhaltens des Absatzelementes 7 am Absatz 5 des Schuhes 6 dadurch ein, daß er auf die erste Schraube 13 einwirkt.
  • Das vordere Eingriffsmittel 3 wird durch erneutes Einwirken auf die zweite Schraube 20 eingestellt, die am hinteren Eingriffsmittel 2 angeordnet ist; ein Zusammendrücken des zweiten Pederpaares 24a und 24b entspricht einer Drehung der zweiten Schraube im Uhrzeigersinn.
  • Ein seitlicher Druck des Schuhes am vorderen Element 32 bewirkt die Verschiebung des sechsten Stiftes 36 an den Flanken des dritten Sitzes 37, was eine translatorische Bewegung der Stange 31 zur Spitze des Skis bewirkt; diese translatorische Bewegung führt zu einer Kompression des zweiten Federpaares 24a und 24b, die einem Lösen der Bindung bis zu einem vorgegebenen Limit entgegenwirken.
  • Es hat sich somit gezeigt, daß die Erfindung die gestellte Aufgabe und die Ziele erfüllt, indem eine Skibindung geschaffen wurde, bei der die Einstellmittel für das vordere Element und das Absatzelement beispielsweise integriert in das hintere Eingriffsmittel oder, als Alternative, in das vordere Eingriffsmittel oder, ebenfalls als Alternative, am Ski angeordnet werden, wobei das hintere und vordere Einstellmittel unabhängig und voneinnder getrennt bleiben.
  • Die Einstellmittel können in der Tat auch auf dem Ski vorgesehen werden, wodurch es möglich ist, sie in einem geeigneterem Bereich des Skis anzuordnen, bei dem mehr Platz vorhanden ist.
  • Weiterhin wird auf die Tatsache hingewiesen, daß die gezeigte Bindung eine elastische Wiederherstellung des Spiels aufgrund der Biegung des Skis im Bereich der Bindung erlaubt, da das vordere Element 32 aufgrund des Vorhandenseins des zweiten Schlitzes 35 am Hauptlager 33 verschiebbar ist.
  • Die erfindungsgemäße Bindung ist selbstverständlich diversen Änderungen und Variationen zugänglich, die alle innerhalb des Schutzbereiches der Erfindung liegen.
  • Fig.3 bis 5 zeigen beispielsweise eine Skibindung 101 gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung, enthaltend ein hinteres Eingriffsmittel 102 und ein vorderes Eingriffsmittel 103, die mit dem Ski 100 verbunden sind. Die Bindung 101 ist im wesentlichen ähnlich der oben beschriebenen Bindung 1 und das hintere Eingriffsmittel 102 enthält ein Absatzelement 107, das an einem Gehäuse 104 drehbar geha1tert ist und zur Aufnahme des Absatzes 5 eines Skischuhes 6 angepaßt ist. Ein erstes Einstellmittel 112 enthält eine erste Feder 115, die von einer ersten Schraube 113 eingestellt wird und einen spitzen Teil 116 gegen eine am Absatzelement 107 vorgesehene Nocke 117 vorspannt.
  • Ein zweites Einstellmittel 119 enthält einen Schaft 121 mit einem ersten, mit einem Teil 130 der Bindungsstruktur verbundenen Ende 140 und mit einem in eine Bohrung einer zweiten Schraube 120 eingeführten und gelagerten zweiten Ende. Die Schraube 120 weist ein äußeres Gewinde auf, das mit einem Gleitstück 141 derart zusammenwirkt, daß bei einer Drehung der Schraube 120 sich das Gleitstück 141 gegenüber dem Gehäuse 104 verschiebt. Koaxial um den Schaft 121 ist eine zweite Feder 124 zwischen dem Gleitstück 141 und einem frei auf dem Schaft 121 verschiebbaren Schieber 125 angeordnet. Der Schaft 121 weist ferner einen Flansch 142 und eine dritte Feder 129 auf, die zwischen dem Flansch 142 und einem Teil 144 des Gehäuses angeordnet ist, um den Schaft 121 gegen die Schraube 120 vorzuspannen. Am Schieber 125 sind ein Paar Nocken 126 angeordnet, wobei jede Nocke 126 mittels einer Drehachse 127 am Gehäuse 104 drehbar gehaltert ist. Jede Nocke 126 weist einen oberen, sich gegen den Schieber 125 abstützenden Abschnitt 128 und einen unteren, gabelförmigen Abschnitt 145 auf, in den eine querverlaufende Nockenwelle 138 eingreift. Die Nockenwellenstange 138 steht mit einer Längsstange 131 in Verbindung, die mit dem vorderen Eingriffsmittel 103 verbunden ist. Ein Drehen der zweiten Einstellschraube 120 stellt die Vorspannung der zweiten Feder 124 gegen den Schieber 125 ein, der der Drehung der Nocke 126 im Uhrzeigersinn entgegenwirkt, wenn sie durch die Stange 131 nach links bewegt wird (vgl. Fig.4).
  • Bezug nehmend auf Fig.6 enthält das vordere Eingriffsmittel 103 ein vorderes Element 132, das drehbar an einem Hauptlager 133 derart gehaltert ist, daß es um eine sich quer erstreckende, horizontale Achse 150 und um eine vertikale Achse 151 drehbar ist. Das vordere Element enthält einen horizontalen Stift 137, der an einem mit der Längsstange 131 verbundenen zweiten Nockenteil 136 angreift. Es ist offensichtlich, daß wenn das vordere Element beispielsweise in Richtung der Pfeile 152 oder 153 zur Drehung veranlaßt wird, der Stift 137 den Nockenteil 136 nach links drückt, wie das durch den Pfeil in Fig.4 angedeutet ist, wodurch die Längsstange 131 nach rechts bewegt wird.
  • Die Bedienung der Bindung 101 ist im wesentlichen gleich wie die Bedienung der oben beschriebenen Bindung 1.
  • Fig.7 bis 8 zeigen schematisch eine Bindung 201 gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung, enthaltend ein hinteres Eingriffselement 202 und ein vorderes Eingriffselement 203 und wobei das erste und zweite Einstellmittel, 212 bzw. 219, mit dem vorderen Eingriffsmittel 203 verbunden sind. Das erste Einstellmittel 212 wirkt auf das vordere Element 232 und das zweite Einstellmittel 219 wirkt auf das Absatzelement 207, jeweils mittels der in Längsrichtung verlaufenden Stange 231, im wesentlichen wie es oben beschrieben ist.
  • Fig.9 zeigt schematisch eine Skibindung 301 gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung, enthaltend ein hinteres Eingriffselement 302 und ein vorderes Eingriffselement 303 und wobei das erste und zweite Einstellmittel, 312 bzw. 319, in einem auf dem Ski 100 hinter dem hinteren Eingriffselement angeordneten Gehäuse 304 enthalten sind. Das erste Einstellmittel 312 wirkt auf das Absatzelement 302 mittels einer ersten Längsstange 331a, während das zweite Einstellmittel 319 auf das vordere Element 332 mittels einer zweiten Längsstange 331b wirkt.
  • Die Bindungen 201 und 301, die in den Fig.7, 8 bzw. 9 gezeigt sind, funktionieren ebenfalls im wesentlichen wie oben im Detail beschrieben.
  • Die Materialien sowie die Abmessungen können entsprechend den speziellen Anforderungen in geeigneter Weise gewählt werden. Die Bezugszeichen, die den in irgendeinem Anspruch genannten technischen Merkmalen folgen, sind nur zu dem Zweck des besseren Verständnisses der Ansprüche eingefügt und haben demnach keine einschränkende Auswirkung auf den Schutzbereich jedes auf diese Weise identifizierten Elementes.

Claims (16)

1. Skibindung, enthaltend: ein vorderes Eingriffsmittel (3, 103, 203, 303) zum lösbaren Niederhalten eines Skischuhvorderteils; ein hinteres Eingriffsmittel (2, 102, 202, 302) zum lösbaren Niederhalten eines Skischuhhinterteils; ein erstes Einstellmittel (12, 112, 212, 312) für das vordere Eingriffsmittel; und ein zweites Einstellmittel (19, 119, 219, 319) für das hintere Eingriffsmittel; wobei die Skibindung dadurch gekennzeichnet ist, daß sowohl das erste als auch das zweite Einstellmittel auf einem der vorderen und hinteren Eingriffsmittel vorgesehen sind, um sowohl das vordere als auch das hintere Eingriffsmittel unabhängig voneinander einzustellen und daß Verbindungsmittel (26, 27, 31, 131, 231, 331a, 331b) zwischen einem der Einstellmittel und dem anderen vorderen und hinteren Eingriffsmittel angeordnet sind.
2. Bindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsmittel (26, 27, 31, 131, 231, 331a, 331b) zwischen dem Einstellmittel und wenigstens einem der vorderen (3) oder hinteren Eingriffsmittel vorgesehen sind.
3. Bindung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch das hintere Eingriffsmittel (2), enthaltend ein Gehäuse (4), ein Absatzelement (7), das quer an einem ersten Stift (8) in der Nähe des Skis (100), an einem Ende des Gehäuses drehbar gehaltert ist und das mit dem Absatzteil (5) des Schuhes (6) zusammenwirkt, einen Hebel, der ferner mit dem Absatzelement (7) am ersten Stift (8) und an einem zweiten Stift (9) verbunden ist, wobei ein Drehen des Hebels in Richtung des Skis eine Drehung des Absatzelementes bewirkt, sowie einen ersten Sitz (11) für ein erstes Einstellmittel (12) für das Absatzelement, der axial innerhalb des Gehäuses vorgesehen ist.
4. Bindung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch das erste Einstellmittel (12), enthaltend eine erste Schraube (13), die am hinteren Bereich (14) des Gehäuses (4) eingeführt werden kann und eine erste Feder (15) an einem spitzen Teil (16) zusammendrückt, der axial zum ersten Sitz (11) verschiebbar ist und in eine angepaßte Nocke (17) eingreift, die hinter dem Absatzelement vorgesehen ist.
5. Bindung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter Sitz (18) für ein zweites Einstellmittel (19) für das vordere Eingriffsmittel (3) axial zum Gehäuse (4) unterhalb des ersten Sitzes vorgesehen ist.
6. Bindung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Kopf einer zweiten Schraube (20) beim zweiten Sitz (18) vom Gehäuse (4) erstreckt und daß im hinteren Bereich (14) der Schaft der zweiten Schraube mit einem Sitz in Verbindung steht, der ein komplementär gestaltetes Gewinde aufweist und am Schaft (21) eines T-förmigen Zapfens (22) vorgesehen ist.
7. Bindung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Paar von ersten Stiften (23a, 23b) sich an den Flügeln des Zapfens in Richtung des vorderen Eingriffsmittels (3) erstrecken und daß ein zweites Paar von Federn (24a, 24b) jeweils koaxial zu den ersten Stiften angeordnet ist, wobei die gegenüberliegenden Enden des zweiten Paares von Federn koaxial zu einem Paar von zweiten T-förmigen Stiften (25a, 25b) angeordnet sind, die mit Verbindungsmitteln (26, 27) zur Verbindung mit den vorderen Eingriffsmitteln zusammenwirken.
8. Bindung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsmittel einen ersten (26) und einen zweiten (27) gleichartigen Hebel enthalten, an dem das Paar von zweiten Stiften (25a, 25b) an einem Ende anliegt, wobei der erste und zweite Hebel frei drehbeweglich in einem Mittelbereich an einem dritten Stift (28) und an einem vierten Stift (29) gehaltert sind, die sich quer zur Grundplatte (30) des Gehäuses (4) erstrecken und wobei die Hebel (26, 27) weiterhin an dem anderen Ende frei drehbeweglich an einer angepaßten Stange (31) gehaltert sind.
9. Bindung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der erste (26) und zweite (27) Hebel frei drehbeweglich an der Stange (31) an einem einzelnen Stift gehaltert sind, der in angepaßten ersten Schlitzen (38a, 38b) verschiebbar ist, die jeweils an den anliegenden Enden des ersten und zweiten Hebels vorgesehen sind.
10. Bindung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (31) etwa bei der Mittelachse des vorderen (3) und hinteren (2) Eingriffsmittels angeordnet ist, wobei das vordere Eingriffsmittel ein vorderes Element (32) zum Eingriff mit dem vorderen Ende des Skischuhes enthält, welches verschiebbar an einem Hauptlager (33) angeordnet ist, das mit dem Ski mittels eines angepaßten fünften Stiftes (34) verbunden ist, der fest mit dem vorderen Element verbunden ist und in einem angepaßten, in Längsrichtung auf dem Hauptlager (33) vorgesehenen zweiten Schlitz (35) verschiebbar ist.
11. Bindung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Hauptlager (33) und die Stange (31) teleskopartig oder in einer anderen Weise in der Länge variabel ausgebildet ist.
12. Bindung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (31) mit dem vorderen Element (32) über einen angepaßten sechsten Stift (36) verbunden ist, der fest an dem Ende der Stange (31) angeordnet ist und in einem angepaßten, am vorderen Element (32) vorgesehenen dritten Sitz (37) untergebracht ist.
13. Bindung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der dritte Sitz (37) V-förmig ausgebildet ist und dessen Spitze in Richtung des hinteren Eingriffsmittels (2) zeigt.
14. Bindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das hintere Eingriffsmittel (102) ein zum Eingriff mit dem Absatz (5) des Skischuhes (6) angepaßtes Absatzelement (107) enthält und das vordere Eingriffsmittel (103) ein zum Eingriff mit der Spitze des Skischuhes angepaßtes vorderes Element (132) enthält, wobei das hintere Eingriffsmittel ein Gehäuse (104) aufweist mit einem ersten Einstellmittel (112) und einem zweiten Einstellmittel (119) für das Absatzelement bzw. das vordere Element, wobei das erste Einstellmittel eine erste Feder (115) zur Vorspannung eines spitzen Teils (116) gegen eine am Absatzelement (107) ausgebildete Absatznocke (117) enthält und eine an der ersten Feder angreifende erste Schraube (113) vorgesehen ist, um die Vorspannkraft der Feder gegen die Absatznocke des Absatzelementes einzustellen, und wobei das zweite Einstellmittel eine zweite Feder (124), wenigstens eine drehbar am Gehäuse (104) gehalterte Nocke (126), einen an der Nocke angeordneten Schieber (125), eine zweite Schraube (120) und eine Längsstange (131) enthält, die mit einem Ende (138) drehbar an einem gabelförmigen Ende (145) der Nocke (126) derart gehaltert ist, daß eine Verschiebung der Stange (131) einer Schwenkung der Nocke entspricht, wobei die zweite Feder den Schieber gegen die Nocke als Gegenreaktion auf die Schwenkung vorspannt, und wobei die zweite Schraube zur Einstellung der Vorspannkraft der zweiten Feder ausgebildet ist; und wobei die Längsstange (131) gegenüber dem drehbar mit der Nocke verbundenen Ende (138) ein spitzes Ende mit einem zweiten spitzen Nockenteil (136) aufweist, wobei der spitze Nockenteil (136) in einen Stift (137) eingreift, der am vorderen Element (132) angeordnet ist, wobei das vordere Element drehbar ist, um die Spitze des Schuhes (6) außer Eingriff zu bringen, wobei die zweite Feder (124) über die Längsstange (130) der Drehung des vorderen Elementes entgegenwirkt.
15. Bindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das vordere Eingriffsmittel (203) ein vorderes Element enthält, um die Spitze des Schuhes festzuhalten und das hintere Eingriffsmittel (202) ein Absatzelement (207) enthält, um den Absatz des Schuhes festzuhalten, wobei das vordere Eingriffsmittel ferner ein erstes Einstellmittel (212) und ein zweites Einstellmittel (219) enthält, wobei das zweite Einstellmittel zur Einstellung der Festhaltekraft des vorderen Elementes und das erste Einstellmittel zur Einstellung der Festhaltekraft des Absatzelementes über eine Längsstange (231) angepaßt sind.
16. Bindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das vordere Eingriffsmittel (303) ein vorderes Element (332) enthält, um die Spitze des Schuhes festzuhalten und daß das hintere Eingriffsmittel (302) ein Absatzelement (307) enthält, um den Absatz des Schuhes festzuhalten, wobei die Bindung weiterhin ein Gehäuse (304) enthält, das mit dem Ski verbunden ist, wobei das Gehäuse ein erstes Einstellmittel (312) und ein zweites Einstellmittel (319) enthält, wobei das erste Einstellmittel zur Einstellung der Festhaltekraft des Absatzelementes (307) über eine erste Längsstange (331a) und das zweite Einstellmittel zur Einstellung der Festhaltekraft des vorderen Elementes (332) über eine zweite Längsstange (331b) angepaßt ist.
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