DE689683C - Stufenschalter ohne Sprungwerk, insbesondere zum Schalten von Heizstromkreisen - Google Patents

Stufenschalter ohne Sprungwerk, insbesondere zum Schalten von Heizstromkreisen

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DE689683C
DE689683C DE1938A0085564 DEA0085564D DE689683C DE 689683 C DE689683 C DE 689683C DE 1938A0085564 DE1938A0085564 DE 1938A0085564 DE A0085564 D DEA0085564 D DE A0085564D DE 689683 C DE689683 C DE 689683C
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DE
Germany
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switching
contacts
contact bridge
switch
axis
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Expired
Application number
DE1938A0085564
Other languages
English (en)
Inventor
Jacob L Chroyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
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Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H25/00Switches with compound movement of handle or other operating part
    • H01H25/06Operating part movable both angularly and rectilinearly, the rectilinear movement being along the axis of angular movement
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B1/00Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements
    • H02B1/015Boards, panels, desks; Parts thereof or accessories therefor
    • H02B1/04Mounting thereon of switches or of other devices in general, the switch or device having, or being without, casing
    • H02B1/044Mounting through openings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Stufenschalter -" ohne Sprungwerk, insbesondere zum Schalten' von Heizstromkreisen, bei dem zwangsläufig Stromunterbreclumgskontaikte geöffnet werden müssen, damit ein stromloser Schaltungswechsel erfolgt. Es sind -Schalter dieser Art bekannt, bei denen den- Hauptkoritakten ein Kontakt vorgeschaltet ist, der an.der Schaltachse für die Hauptkontakte angelenkt ist.
Es sind ferner Drehschalter bekannt, bei denen die Achse längs verschiebbar und drehbar angeordnet ist. Hier dieht die- Längsver* Schiebung der Schaltachse "dazu, in beiden Stellungen je ein auf der Schaltachse sitzendes
»5- Schaltrad zu drehen, und handelt es; sich nicht darum, irgendwelche Kontakte stromlos umzuschalten. : . - . ;
Bei dem Stufenschalter gemäß -der Erfindung ist die längs verschiebbare und drehbare Schaltachse mit zwei Köntaktbjückentragemr derart versehen, daß durch die Längsverschiebung der Achse und der einen Kontaktbrücke an ihren Gegenkontakten der Stromkreis unterbrochen wird und die Umschaltung der damit in. Reihe liegenden Kontakte durch eine Dr.eh.ung des zweiten Kontäktbrückenträgers erfolgt. Der Vorteil des neuen Schalters besteht darin, daß er eine einfache Schalteinrichtung besitzt, welche die Herstellungskosten verringert und die Lebensdauer des Schalters erhöht.
Ein Aüsführungsbeispiel der Erfindung ist in den Abb. 1 bis 10 dargestellt. Abb. 1 zeigt den neuien Schalter im Längsschnitt und Abb. 2 in Draufsicht; Abb. 3 zeigt eine Draufsieht auf die Rückseite des Schalters; Abb. 4 ist ebenfalls wie Abb. 1 ein- Längsschnitt, jedoch bei einer anderen Schaltstellung;· in ■ Abb. 5 ist ein Querschnitt nach Linie a-b der Abb. 4 dargestellt; Abb. 6 ist ein Tejlschnitt nach Linie c-d der Abb. 5; die Abb. 7 bis 10 zeigen, Schaltbilder für die verschiedenen Schaltstellungen.
Das Gehäuse des Schalters besteht aus den beiden topfartigen Teilen 1 und 2, die ineinandergeschoben sind. Als Werkstoff wird
zweckmäßig Isolierpreßstoff verwendet, jedoch kann das Gehäuse auch aus eimern geeigneten keramischen Material bestehen. Die beiden topfartigen Teile ι und 2 sind mit den offenen Seiten zueinander ineinanderg-esteckt, so daß der Boden des inneren topfartigen Teiles 2 das Schaltergehäuse auf der Rückseite abschließt. Amf der inneren Stirnseite des Gehäuseteiles 1 sind die Kontakte 3, 4, S und 6 in der aus den Abb. 7 bis 10 ersichtlichen Weise angeordnet. Die Kontakte sind durch Schienen 7, 8, 9 und 10 mit den auf der Rückseite des Schalters angeordneten Anschlußklemmen 11, 12, 13 und 14' verbunden. Die Verbindungsschienen 7, 8, 9 und 10 liegen versenkt in Aussparungen auf der Innenseite des äußeren Gehäusetedlaa 1 und werden von dort von dem inneren Gehäuseteil 2 gehalten. In dem Schaltrad 14 sind mehrere federnde Kontaktbrücken 15 angeordnet, die in den verschiedenen Schaltstellungen nach den Abb. 7 bis 10 die fest angeordneten Kontakte 3 bis 6 verbinden. Die Lagerung der Kontaktbrücke]! 15 ist aus dej Abb. 6 ersichtlich. Die umgebogenen Enden 16 greifen in Aussparungen 17 des Schaltrades 14 ein. Die Kontaktbrücken 15 stehen unter dem Einfluß von Druckfedern 18, die ebenfalls in Aussparungen des Schaltrades 14 gelagert sind. Das Schaltrad 14 ist durch einen Keil 19 unverdrehbar, aber längs verschiebbar auf der Schaltachse 20 gelagert. Auf dem Boden des inneren Gehäuseteiles 2 sind zwei Kontakte 21 fest angeordnet. Diese Kontakte besitzen verhältnisimäßig große Massen und stehen mit außerhalb des Gehäuseteiles 2 angeordneten Anschlußklemmen 22 in Verbindung. Der in den Abb. 3 und 7 bis 10 rechts liegende Kontakt 21 ist durch die Schiene 23 (Abb. 3) mit dem Kontakt 6 verbunden. Auf der Schaltachse 20 ist die Kontaktbrücke 24 fest angeordnet, welche in der Einschaltstellung die Kontakte 21 miteinander verbindet. Wie aus den Abb. 1 und 4 ersichtlich, besteht die Kontaktbrücke 24 z.B. aus einer Metallscheibe und zwei Isolierscheiben, die durch Niete miteinander verbunden sind. Auf der Schaltachse 20 ist zwischen dem Schaltrad 14 und der Kontaktbrücke 24 eine Druckfeder 25 angeordnet, welche bestrebt ist, die Kontaktbrücke 24 und das Schaltrad 14 nach entgegengesetzten Richtungen zu bewegen.
Damit die Umschaltung nur dann erfolgen kann, wenn keine Verbindung zwischen den Kontakten 21 besteht, ist folgende Anordnung getroffen:
In der Stirnseite des Gehäuseteiles I ist ein Einsatzring 26 angeordnet, der außer einer Bohrung für die Schaltachse 20 drei Nuten 27 besitzt, in welche in den drei Einschaltstellungen »Stark«, »Mittel« und »Schwach« die auf der Schaltachse 20 sitzende Nase 28 eintritt, sobald unter dem Einfluß der Feder 2 5 die Schaltachse verschoben wird und der Stromschhtß durch die Kontaktbrücke 24 erfolgt. Ein Drehen des Griffes 29 und damit ein Schaltwechsel oder ein Ausschalten ist erst dann möglich, wenn die Schaltachse so weit herausgezogen wird, daß die Nase 28 auis den Nuten 27 heraustritt. Hierbei wird die Verbindung zwischen den Kontakten 21 unterbrochen, und die Umschaltung an den Kontakten 3, 4, s und 6 erfolgt dann in stromlosem Zustand. In der Einschaltstellung wird der Handgriff 29 losgelassen, so daß unter dem Einfluß der Feder 25 'die Nase 28 in eine der Nuten 27 eintritt und infolge Verschiebung der Achse 20 durch die Kontaktbrücke 24 der Stromkreis geschlossen wird.
In den Abb. 7 bis 10 sind die Schaltbilder für die verschiedenen Schaltmöglichkeiten dargestellt. Der Schalter ist an die Speiseleitungen 30 und 31 angeschlossen und regelt den Stromfluß zu den beiden Heizwiderständen 32 und 33. In allen Schaltstellungen werden die Heizwiderstände 32 und 33 nur dann gespeist, wenn die Kontakte 21 durch die Kontaktbrücke 24 miteinander verbunden sind. Das Schaltbild nach Abb. 7 zeigt den Schalter in der »AusK-Stellung. Hierbei ist keiner der beweglichen Kontakte 15 mit dem Kontakt 4 für die Zuleitung 30 in Verbindung. Die Abb. 8 zeigt das Schaltbild für die »Stark«- Stellunig. In dieser Stellung sind die beiden Heizwiderstände 32 und 33 parallel geschaltet. In der »Mittek-Stellung nach Schaltbild Abb. 9 ist nur ein Heizwiderstand eingeschaltet, und zwar im vorliegenden Falle der Heizwiderstand 33. Abb. 10 zeigt das Schaltbild für die »SchwachÄ-Stellung. Die beiden Heizwiderstände sind hierbei hintereinander geschaltet.
Die Befestigung des Schalters in einem Schaltbrett o. dgl. kann in der Weise erfolgen, daß das äußere Gehäuseteil 1 mit einem Flansch 34 und mehreren Ansätzen 35 versehen ist, die durch entsprechende Aussparungen des Schaltbrettes 36 geführt werden, wobei nach einer gewissen Drehung des Schalter gehäuses die Ansätze hinter das Schaltbrett 36 treten, und daß ferner eine außen am Gehäuseteil 1 befestigte Blattfeder 37 in die Aussparung 38 des Schaltbrettes einschnappt und so den Schalter gegen Verdrehung sichert. Das hintere Ende der Blattfeder 37 ist hakenförmig umgebogen und hält das innere Gehäuseteil 2 fest.
Der neue Schalter besitzt kein Sprungwerk; ■er arbeitet als Langsamschalter. Die eigentlichen Unterbrecherkontakte 21 sind von den Umschaltkantakten 3, 4, 5 und 6 durch das Schaltrad 14 aus Isoliermaterial · vollkommen
getrennt. Die Kontaktbrücke 24 arbeitet als Tastkontakt mit den Kontakten 21 zusammen, die verhältnismäßig große Metallmassen besitzen, so daß selbst hohe Stromstärken ohne große Lichtbogenbildung abgeschaltet werden können. Die Lebensdauer des neuen Schalters ist gegenüber den mit Sprungwerken arbeitenden Schaltern bedeutend höher. Die Herstelluingskosten sind infolge des einfachen Schaltwerkes .erheblich geringer als bei anderen ' Stufenschaltern.

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    I. Stufenschalter ohne Sprungwerk, insr besondere zum Schalten von Heizstromkreisen, bei dem zwangsläufig Stromunterbrechungskontakte geöffnet werden müssen, damit ein stromloser Schaltuingswechsel erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die längs verschiebbare und drehbare Schaltachse (20) eines Drehschalters mit zwei Kontaktbrückenträgern derart versehen ist, daß durch die Längsverschiebuaig der Achse und der einen Kontaktbrücke (24) an ihren Gegenkontakten (21) der Stromkreis unterbrochen wird und die Umschaltung der damit in Reihe liegenden Kontakte (3, 4, S, 6) durch eine Drehung des zweiten Kontaktbrückenträgers (14) erfolgt.
    2, Stufenschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verblokkung bzw, Freigabe der Schaltachse (20) durch eine auf ihr angeordnete Nase (28) erfolgt, die unter dem Einfluß einer zwisehen den beiden Kontaktbrückenträgern angeordneten Druckfeder (25) in Nuten (27) eines Einsatzringes (26) eingreift.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1938A0085564 1937-01-22 1938-01-21 Stufenschalter ohne Sprungwerk, insbesondere zum Schalten von Heizstromkreisen Expired DE689683C (de)

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US121834A US2231598A (en) 1937-01-22 1937-01-22 Electric switch

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DE689683C true DE689683C (de) 1940-04-01

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DE1938A0085564 Expired DE689683C (de) 1937-01-22 1938-01-21 Stufenschalter ohne Sprungwerk, insbesondere zum Schalten von Heizstromkreisen

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GB (1) GB509899A (de)

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US2231598A (en) 1941-02-11

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