DE68911196T2 - Betriebsschaltung. - Google Patents

Betriebsschaltung.

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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B39/00Circuit arrangements or apparatus for operating incandescent light sources
    • H05B39/02Switching on, e.g. with predetermined rate of increase of lighting current

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  • Circuit Arrangement For Electric Light Sources In General (AREA)
  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)
  • Amplifiers (AREA)
  • Electronic Switches (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Treiberschaltung zum Einschalten von Lampen mit niedrigem Kaltwiderstand mit einem Leistungstransistor, dessen Kollektor-Emitterstrecke mit der Lampe in einer Serienschaltung verbunden ist, die zwischen einer positiven Klemme und einer Masseklemme einer Versorgungsquelle liegt.
  • Lampen, in denen das abgestrahlte Licht dadurch erzeugt wird, daß ein Strom durch einen Widerstandsheizfaden geleitet wird, der den Heizfaden bis zur Weißglut erhitzt, weisen im nicht eingeschalteten Zustand einen niedrigen Kaltwiderstand auf, der beispielsweise nur 10 % des Widerstands im weißglühenden Zustands beträgt. Im Moment des Einschaltens gibt eine solche Lampe einen Kurzschluß vor, so daß im Einschaltzeitpunkt ein relativ hoher Strom zu fließen beginnt. Der gleiche Fall liegt jedoch vor, wenn ein Kurzschluß parallel zu der Lampe auftritt, wobei dieser Fall jedoch oft zur Zerstörung der den Batteriestrom liefernden Quelle oder zumindest von Bauteilen dieser Quelle führt.
  • Aus US-A 4 503 365 ist eine Treiberschaltung bekannt, die zum Speisen von Glühlampen mit einem Wechselstromgenerator benützt wird, wobei das System keine Batterie oder anderweitige Spannungsquelle enthält und ein Regelkreis vorgesehen ist, der die Lampen so mit Energie versorgt, daß die Generatorspannung beim Anschließen der Lampen an den Generator nicht zusammenbricht. In dieser Treiberschaltung wird der Strom der Lampe über die Parallelschaltung eines Begrenzungswiderstandes und eines Ableitrelais zugeführt.
  • In einer bekannten Treiberschaltung der eingangs angegeben Art sind Maßnahmen getroffen, mit deren Hilfe der hohe Einschaltstrom zugeführt werden kann, wobei trotzdem im Falle eines Kurzschlusses ein Schutzmechanismus greift. Ein wesenflicher Bestandteil dieser bekannten Treiberschaltung ist eine integrierte Schaltung vom Typ UAF 1780, die von der Gesellschaft Thomson Semiconductor hergestellt wird. Dieser Baustein enthält eine sehr komplizierte Schaltungsanordnung, die zudem eine umfassende externe Verdrahtung erfordert. Der Baustein oder der Chip enthält einen Gleichspannungswandler, der als externe Bauteile eine Spule und einen Elektrolytkondensator benötigt. Der maximale Ausgangs-Strom, der der einzuschaltenden Lampe zugeführt wird, kann mit einem externen Widerstand eingestellt werden. Mit einem entsprechend extern anzuschließenden Kondensator wird eine Verzögerungszeit eingestellt. Wird im Falle eines Kurzschlusses der eingestellte Strom überschritten, so wird nach dem Ablauf der Verzögerungszeit der Ausgang in den stromlosen Zustand geschaltet. Demnach erfolgt bei der bekannten Treiberschaltung das erfassen des Kurzschlusses ausschließlich zeitabhängig, so daß bei einem Kurzschluß vor Ablauf der fest eingestellten Verzögerungszeit der hohe Kurzschlußstrom immer durch den Treibertranssistor fließt. Unter ungünstigen Umständen kann dies zur Zerstörung des Treibertransistors führen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Treiberschaltung der eingangs angegebenen Art zu schaffen, bei der mit geringem Schaltungsaufwand ein zeitunabhängiges Erfassen eines Kurzschlusses möglich ist. Die zu schaffende Treiberschaltung muß für die Herstellung als vollständig integrierte Schaltung - abgesehen von einer geringen Anzahl externer Bauteile - angepaßt sein.
  • In der Treiberschaltung des oben beschriebenen Typs und gemäß der Definition des Oberbegriffs des Anspruchs 1 wird das Problem durch den Gebrauch der Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelöst.
  • Die Funktion der erfindungsgemäßen Treiberschaltung basiert ausschließlich auf einem Spannungsvergleich und somit hängt das Erfassen des Kurzschlusses nicht mehr von fest eingestellten Zeitintervallen ab, sondern ausschließlich von dem Erfassen des Überschreitens festgelegter Spannungsdifferenzen. Je niederohmiger der Kurzschluß und je höher die Betriebsspannung ist, desto früher wird der Kurzschluß erkannt und das Sperrsignal zugeführt, das den Leistungstransistor abkoppelt. Da der Komparator Spannungen vergleicht, die tatsächlich von der vorhandenen Betriebsspannung abgeleitet werden, bewirken kurzzeitige Spannungsspitzen der Betriebsspannung kein Abschalten des Leistungstransistors solange die Spannungen nicht Größenordnungen erreichen, die zu einer Zerstörung des Leistungstransistors führen.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird unter Zuhilfenahme der Zeichnungen erläutert, die teilweise in Form eines Blockschaltbildes eine Schaltung entsprechend der Treiberschaltung gemäß der Erfindung zeigen.
  • Die zu beschreibende Treiberschaltung 10 dient dazu, eine beispielsweise am Armaturenbrett eines Kaaftfahrzeugs angebrachte Lampe 12, die im nicht eingeschalteten Zustand einen niedrigen ohmschen Kaltwiderstand hat, mit Strom zu versorgen. Alle Teile der Treiberschaltung, die innerhalb der gestrichelten Linie 14 liegen, lassen sich in einer integrierten Schaltung zusammenfassen; die einzigen externen Schaltungselemente, die erforderlich sind, sind ein Widerstand R&sub1; und ein Kondensator C.
  • Die Treiberschaltung 10 weist fünf Klemmen P&sub1;, P&sub2;, P&sub3;, P&sub4;, und P&sub5; auf. An die Klemmen P&sub1; und P&sub2; wird die Versorgungsspannung angeschlossen, die Klemme P&sub1; mit deren positiven Klemme und die Klemme P&sub2; mit deren Massenklemme. In dem gezeigten Anwendungsbeispiel besteht die Energieversorgung aus der Batterie eines Kraftfahrzeuges. Die Lampe 12 liegt zwischen der Klemme P&sub1; und der Klemme P&sub3;. Die Klemme P&sub4; ist an dem zwischen dem Kondensator C und dem Widerstand R&sub1; liegenden Verbindungspunkt angebunden, wobei der Kondensator C und der Widerstand R&sub1; in Serie zwischen der positiven Klemme der Versorgungsspannungsquelle und der Masse geschaltet sind. Das Ein- und Ausschalten der Lampe 12 kann mittels einem mit der Klemme P&sub5; verbundenen Schalter 16 gesteuert werden. Im folgenden Beispiel ist die Lampe 12 ausgeschaltet, wenn an der Klemme P&sub5; ein Massepotential liegt.
  • Die Treiberschaltung ist wie folgt aufgebaut:
  • Es sind zwei schematisch dargestellte Stromquellen 18 und 20 vorgesehen, die mit Hilfe des der Klemme P&sub5; zugeführten Signals eingeschaltet werden können. Solange an der Klemme P&sub5; kein Signal mit Massepotential anliegt, sind die Stromquellen 18 und 20 unwirksam, sie können aber mit Hilfe eines an die Klemme P&sub5; angelegten Massesignals aktiviert werden. Die Stromquelle 18 liegt zwischen der Klemme P&sub1; und einer Leitung 22, während die Stromquelle 20 zwischen der Klemme P&sub1; und einem Steuereingang 24 eines Operationsverstärkers 26 liegt. Der Operationsverstärker 26 gibt an seinem Ausgang 28 eine Spannung ab, deren Größe von der seinem Eingang 30 zugeführten Spannung abhängt. Diese Spannung wird jedoch nur dann abgegeben, wenn die Stromquelle 20 nicht wirksam ist, also am Steuereingang 24 ein entsprechendes Aktivierungssignal anliegt. Der Basisstrom des Transistors T&sub5; wird durch den Widerstand R&sub8;, an dem die Ausgangsspannung 28 des Operationsverstärkers 26 anliegt, gesteuert.
  • Die dem Eingang 30 des Operationsverstärkers 26 zugeführte Spannung wird unter anderem durch einen Stromspiegel erzeugt, der den Widerstand R&sub2; und die Transistoren T&sub1;, T&sub2; und T&sub3; enthält. Gemäß seiner bekannten Funktionsweise erzeugt dieser Stromspiegel in der Kollektorleitung des Transistors T&sub3; den gleichen Strom wie in der Kollektorleitung des Transistors T&sub2;, der selbst wiederum vom Transistor T&sub1; und vom Widerstand R&sub2; abhängt. Da die Basis des Transistors T&sub1; mit einer Leitung 32 verbunden ist, kann der durch sie fließende Strom durch die Spannung auf dieser Leitung 32 gesteuert werden. Dadurch bestimmt die Spannung auf der Leitung 32 auch den durch den Stromspiegel in den Spannungsteiler R&sub3; und R&sub4; eingeprägten Strom und somit die Spannung am Widerstand R&sub4;, d.h., auch die Spannung am Eingang 30 des Operationsverstärkers 26. Zusätzlich wird die diesem Eingang zugeführte Spannung durch die Ausgangsspannung einer stabilisierten Spannungsquelle 34 festgelegt, deren Ausgangsspannung einem aus den Widerständen R&sub3; und R&sub4; bestehenden Spannungsteiler zugeführt wird. Der Verbindungspunkt zwischen den beiden Widerständen ist mit dem Eingang 30 des Operationsverstärkers 26 verbunden.
  • Der Ausgang der Spannungsquelle 34 ist mit einem weiteren Spannungsteiler bestehend aus den Widerständen R&sub5; und R&sub6; verbunden, deren Verbindungspunkt mit der Basis eines Transistors T&sub4; verbunden ist, dessen Emitter mit der Leitung 32 und dessen Kollektor mit der Klemme P&sub1; verbunden ist. Die Leitung 32 ist über einen Widerstand R&sub7; mit der Leitung 22 verbunden.
  • Am Ausgang 28 des Operationsverstärkers 26 ist ein Spannungsteiler angeschlossen, der aus den Widerständen R&sub8; und R&sub9; besteht. Der Verbindungspunkt beider Widerstände ist mit der Basis eines Transistors T&sub5; verbunden, dessen Emitter mit der Klemme P&sub2; und dessen Kollektor mit der Klemme P&sub3; verbunden ist. Die Klemme P&sub3; ist ferner mit einem Eingang 36 eines Komparators 38 verbunden, der einen zweiten mit der Leitung 32 verbundenen Eingang 40 aufweist. Der Ausgang des Komparators ist mit dem Steuereingang 24 des Operationsverstärkers 26 verbunden.
  • Bei der folgenden Darstellung der Betriebsweise der Treiberschaltung wird angenommen, daß die Lampe 12 eingeschaltet werden soll und daß kein Kurzschluß parallel zur Lampe vorliegt. Wie bereits erwähnt, wird die Lampe 12 durch das Abtrennen der Klemme P&sub5; von der Masse eingeschaltet.
  • Im Ruhezustand liegt an der Klemme P&sub1; eine positive Spannung von + 12 V an, also die bei einer Kraftfahrzeugbatterie übliche Spannung. Die Kapazität C ist auf Grund der Wirkung der Stromquelle 18 enfladen. Der Operationsverstärker 26 liefert keine Ausgangsspannung, da er an seinem Steuereingang mit Strom der Stromquelle 20 gespeist wird, so daß auch der Transistor T&sub5; gesperrt bleibt. Soll nun die Lampe 12 angeschaltet werden, so wird der Schalter 16 geöffnet, so daß die Anschlußklemme P&sub5; an einen höheren Widerstand angeschlossen wird. Die Treiberschaltung soll einem Mikroprozessor das Treiben einer Lampe ermöglichen (z.B. der Ausfallwarnleuchte eines Antiblockiersystems, einer Ölstandswarnlarnpe oder dgl.).
  • Das Abtrennen der Klemme P&sub5; von der Masse hat das Beenden der Entladewirkung der Stromquelle 18 zur Folge, so daß die Kapazität C mit einer von ihrem Kapazitätswert und dem Widerstandswert R&sub1; abhängigen Zeitkonstante aufgeladen wird. Durch das Aufladen der Kapazität beginnt die Spannung an der Klemme P&sub4; auf das Massepotential abzusinken.
  • Der Transistor T&sub4;, dessen Basisspannung mit Hilfe des von der stabilisierten Spannungsquelle 34 gespeisten Spannungsteilers R&sub5;, R&sub6; festgelegt ist, begrenzt den Spannungswert, auf den die Spannung an der Leitung 32 absinken kann, auf etwa 1 V, wobei dieser Spannungswert ungefähr 0,5 V positiver als die an der Klemme P&sub3; auftretende Sättigungsspannung des Transistors T&sub5; ist.
  • Die Stromquelle 20 speist nun überhaupt keinen Strom an den Steuereingang 24 des Operationsverstärkers 26 ein, so daß dieser in den Betriebszustand versetzt wird. Am Eingang 30 nimmt der Operationsverstärker 26 zusätzlich zu der aus der Spannungsquelle 34 mit Hilfe des Spannungsteilers R&sub3;, R&sub4; abgeleiteten Spannung eine Zusatzspannung auf, die von dem durch den Stromspiegel T&sub1;, T&sub2;, T&sub3; in den Spannungsteiler R&sub3;, R&sub4; in Abhägigkeit von der Spannung auf der Leitung 32 und somit von der Spannung am Widerstand R&sub1; eingeprägten Strom abhängt. Der Operationsverstärker nimmt in dieser Stufe demnach eine erhöhte Spannung auf, die entsprechend zu einer erhöhten Ausgangsspannung am Ausgang 24 führt, was wiederum die Einspeisung eines erhöhten Basisstrom in den Transistor T&sub5; zur Folge hat. Dies bewirkt das Schalten des Transistors T&sub5; und das Fließen eines relativ hohen Kollektorstroms durch die Lampe 12, die daraufhin in den Einschaltzustand versetzt wird. Nach dem Ablauf der durch R&sub1; und C bestimmten Zeitkonstante wird der T&sub5;-Basissstrom nur aus der durch die Spannungsquelle 34 über den Spannungsteiler R&sub3;, R&sub4; eingeprägten Spannung abgeleitet. Nach dem Ablauf der durch R&sub1; und C festgelegten Zeitkonstante ist der Glühfaden der Lampe 12 erhitzt und weist seinen Heißwiderstand auf. Der reduzierte Betriebsstrom ist jetzt angemessen.
  • Beim Betrieb der verschiedenen Treiberschaltungen in einem Kraftfahrzeug treten häufig relativ hohe Spannungsspitzen in der Versorgungsspannung auf. Jedoch haben - wie im folgenden erläutert - diese Spannungsspitzen keine nachteiligen Auswirkungen. Tritt eine Spannnugsspitze in der Versorgungsspannung auf, so steigt die Spannung am Verbindungspunkt der Kapazität C entsprechend an. Der von dieser Spannung gesteuerte Stromspiegel, der die Transistoren T&sub1;, T&sub2;, T&sub3; enthält, liefert auf Grund des Spannungsanstiegs mehr Strom an den Widerstand R&sub4; und erhöht somit die Eingangsspannung des Operationsverstärkers 26. Dadurch erhöht sich der Basisstromdes Transistors T&sub5;, so daß dieser nicht sofort aus dem Sättigungszustand gesteuert wird. Der gleichzeitige Anstieg der Spannung am Widerstand R&sub1; und somit an der Klemme P&sub4; verhindert ein Ansprechen der Kurzschlußabschaltung, da der Komparator 38 an seinen beiden Eingängen mit der erhöhten Spannung beaufschlagt wird. Die abfallende Flanke einer Spannungsspitze der Versorgungsspannung hat keine nachteilige Auswirkung, da durch die Begrenzung der Spannung auf der Leitung 32 mit Hilfe des Transistors T&sub4; auf dieser Leitung immer der Spannungspegel von etwa 1 V gehalten wird.
  • Der Fall, in dem ein Kurzschluß vor dem Einschalten vorliegt, wird nun untersucht. In der Praxis bedeutet ein Kurzschluß im Kraftfahrzeug einen Widerstand von 0 bis ca. 10 Ohm, der parallel zur Lampe auftritt, d.h., zwischen der Kraftfahrzeugbatterie und der Klemme P&sub3;. Ein solcher Kurzschluß hätte zur Folge, daß zwischen der Klemme P&sub3; und der positiven Klemme der Versorgungsspannungsquelle eine niederohmige Verbindung entsteht. Liegt ein Kurzschluß vor, so tritt beim Einschalten eine im Vergleich zur Sättigungsspannung deutlich höhere Kollektorspannung am Transistor T&sub5; auf. Ohne Ausführung mit der beschriebenen Schaltung würde diese hohe Spannung an der Klemmme P&sub3; zur Zerstörung des Transistors T&sub5; führen. Mit Hilfe der durch den Kapazitätswert C und den Widerstandswert R&sub1; festgelegten Zeitkonstanten läßt sich festlegen, wie lange die hohe Spannung an der Klemme P&sub3; anliegen muß, bevor das Abtrennen des Transistors T&sub5; bewirkt wird. Bei Vorliegen eines Kurzschlusses beginnt die Spannung an der Klemme P&sub4; nach dem Einschalten abzusinken, bis die Begrenzung durch den Transistor T&sub4; greift und die Spannung auf der Leitung 32 auf 1 V begrenzt. Die Spannung an dem Kollektor des Transistors T&sub5; bleibt jedoch hoch, d.h., auf den durch den Kurzschlußwiderstand parallel zur Lampe 12 und den Kollektorstrom T&sub5; festgelegten Wert. Der Komparator 38 erkennt, daß die Spannung an der Klemme P&sub3;, also am Kollektor des Transistors T&sub5;, größer als die Spannung auf der Leitung 32 ist, worauf er an seinem Ausgang ein Sperrsignal abgibt, das dem Steuereingang des Operationsverstärkers 26 zugeführt wird und dessen Abschaltung bewirkt. Daraufhin stellt der Operationsverstärker die Stromzufuhr ein und der Transistor T&sub5; wird gesperrt. In jedem Fall bewirkt das Absinken der Spannung an der Klemme P&sub4; über den Stromspiegel, der die Transistoren T&sub1;, T&sub2; und T&sub3; enthält, ein Absinken des dem Widerstand R&sub4; zugeführten Stroms. Dieser Vorgang bewirkt ein Absinken der Spannung am Operationsverstärker 26 und somit eine Reduzierung des Basisstroms des Transistors T&sub5;, die durch den geringen Spannungsabfall am Widerstand R&sub8; bewirkt wird, so daß sich der Ausgangsstrom des Transistors T&sub5; entsprechend verringert. Die Kollektorspannung des Transistors T&sub5; wird dadurch weiter erhöht. Im Falle eines Kurzschlusses wird diese Abschaltwirkung durch den Komparator 38 weiter beschleunigt, so daß der Transistor T&sub5; schneller sperrt. Dies erhöht zusätzlich die Sicherheit gegen eine Zerstörung des Transistors T&sub5;.
  • Tritt ein Kurzschluß auf, wenn die Lampe 12 eingeschaltet ist, so steigt die Spannung am Kollektor des Transistors T&sub5;. Die Spannung an der Klemme P&sub4; bleibt jedoch unverändert und somit wird der Transistor T&sub5; über die schon beschriebene Weise abgetrennt sobald die Spannung am Komparatoreingang 36 positiver als die Spannung am Komparatoreingang 40 (also größer als 1 V) wird. Dies verhindert die Zerstörung des Transistors T&sub5;.
  • Die beschriebene Treiberschaltung arbeitet zufriedenstellend in einem großen Betriebsspannungsbereich, was insbesondere bei einer Kraftfahrzeuganwendung von ausschlaggebender Bedeutung ist, da in dieser Anwendung Betriebsspannungen im Bereich von beispielsweise 6,5 bis 16 V auftreten können. Die Treiberschaltung bewirkt ein optimales Einschalten der Lampe 12, wobei sichergestellt ist, daß beim Auftreten von Rückkopplungen oder Kurzschlüssen, die bereits vor dem Einschalten der Lampe 12 oder im eingeschalteten Zustand der Lampe 12 auftreten können, ein sicheres Abschalten des Transistors T&sub5; stets erreicht wird.

Claims (3)

1. Treiberschaltung zum Einschalten von Lampen mit niedrigem Kaltwiderstand mit einem Leistungstransistor, dessen Kollektor-Emitterstrecke mit der Lampe in einer Serienschaltung verbunden ist, die zwischen einer positiven Klemme und einer Masseklemme einer Versorgungsspannungsquelle liegt, gekennzeichnet durch ein RC-Glied aus einem einseitig mit der Masseklemme verbundenen Widerstand (R1) und einem damit in Serie geschalteten, einseitig mit der positiven Klemme der Versorgungsspannungsquelle verbundenen Kondensator (C), einen Komparator (38), der die Spannung am Widerstand (R1) des RC-Glieds mit der Spannung am Kollektor des Leistungstransistors (T5) vergleicht und an einem Ausgang ein Sperrsignal für den Leistungstransistor (T5) abgibt, wenn die Spannung am Widerstand (R1) negativer als die Spannung am Kollektor ist, ein Begrenzungsglied (T4) zur Begrenzung der Spannung am Widerstand (R1) des RC- Glieds auf einen über der Sättigungsspannung des Leistungstransistors (T5) liegenden Spannungswert, wobei der Ausgang des Komparators (38) mit einem Steuereingang (24) eines den Leistungstransistor (T5) mit Basisstrom versorgenden Operationsverstärkers (26) verbunden ist, der bei Auftreten des Sperrsignals die Basisstromzufuhr unterbricht.
2. Treiberschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Operationsverstärker (26) mit einem unter Verwendung einer stabilisierten Spannungsquelle (34) erzeugten Eingangsspannung gespeist wird.
3. Treiberschaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Stromspiegelschaltung (R2, T1, T2, T3) vorgesehen ist, die einen von der Spannung am Widerstand (R1) des RC-Glieds abhängigen Strom erzeugt und dem Operationsverstärker (26) zusätzlich zu dem unter Verwendung der stabilisierten Spannungsquelle (34) erzeugten Eingangsspannung zuführt.
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