DE688366C - Knarrenschluessel - Google Patents

Knarrenschluessel

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DE688366C
DE688366C DE1936K0142348 DEK0142348D DE688366C DE 688366 C DE688366 C DE 688366C DE 1936K0142348 DE1936K0142348 DE 1936K0142348 DE K0142348 D DEK0142348 D DE K0142348D DE 688366 C DE688366 C DE 688366C
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DE
Germany
Prior art keywords
ratchet
key
cage
crank
engages
Prior art date
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Expired
Application number
DE1936K0142348
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English (en)
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HEINRICH KNIPPING
Original Assignee
HEINRICH KNIPPING
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Publication of DE688366C publication Critical patent/DE688366C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B13/00Spanners; Wrenches
    • B25B13/46Spanners; Wrenches of the ratchet type, for providing a free return stroke of the handle
    • B25B13/461Spanners; Wrenches of the ratchet type, for providing a free return stroke of the handle with concentric driving and driven member
    • B25B13/462Spanners; Wrenches of the ratchet type, for providing a free return stroke of the handle with concentric driving and driven member the ratchet parts engaging in a direction radial to the tool operating axis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Spanners, Wrenches, And Screw Drivers And Accessories (AREA)

Description

  • Knarrenschlüssel Die Erfindung bezieht sich auf einen Knarrenschlüssel mit Klemmkupplung, bestehend aus zwischen Schlüsselkopf und Schlüsselnuß in beidseitig sich verjüngenden Aussparungen angeordneten Klemnikörpern, die durch einen drehverstellbaren Halter wahlweise in eine rechte und linke Klemmstellung zu bringen sind. Abgesehen davon, daß bei diesen bekannten Schlüsseln das Umstellen auf Rechts-und Linksgang meist sehr umständlich ist, gestatten sie auch nicht, den Schlüssel in eine "esicherte Leerlaufstellung zu bringen. Aufgabe der Erfindung ist es, solche Mängel zu beseitigen und den Schlüssel zu vereinfachen und zu verbessern.
  • Dieses Ziel ist erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch erreicht, daß die in einem ringförmigen Käfig gesicherten Klemmkörper durch einen kurbelartigen St#IIIiebel, der außen am Käfig an,-reift und über ein Rastengesperre mit dem Schlüsselschaft in Verbindung steht, sowohl in die rechte oder linke Klemmst#ellung als auch in eine mittlere Leerlaufstellung zu bringen und zu halten sind. Auf diese Weise ist ein Schlüssel geschaffen, der ohne toten Gang sofort anfaßt und ohne Zeitverlust jeder erforderlichen Bewegungsrichtung angepaßt und insbesondere gegen Mitnahme durch ein umlattfendes Maschinenteil gesichert werden kann.
  • Bei Knarrenschlüsseln mit Sperrklinkenkupplung ist bereits der Vorschlag gemacht, die Klinke doppelseitig auszubilden derart, daß sie mit Hilfe einer Schenkelfeder nicht nur einen Rechts- und Linksgang des Schlüssel,s gestattet, sondern sich auch in eine Leerlaufstellung bringen läßt. Dieser bekannte Schlüssel hat jedoch wiederum den Nachteil, däß er in der Umstellung nicht unbedingt zuverlässig ist, die Schlüsselnuß ungleichmäßig belastet, einen größeren Schwenkbereich erfordert und weiterhin einem stärkeren Verschleiß unterliegt, als ein Schlüssel gemäß der Erfindung.
  • Bei diesem kann erfindungsgemäß die Anordnung im einzelnen so getroffen werden, daß die im Schlüsselschaft gelagerte Stellkurbel mit ihrem Zapfen in ein Langloch des Käfigs eingreift und eine auf ihr längs verschiebbar, aber auf Mitdrehen gekuppelte federbelastete Büchse trägt, die auf ihrer äußeren Stirnfläche mit keilförmigen Rasten für an einer mit dem Schlüsselschaft fest verbundenen Büchse angeordnete Vorsprünge versehen ist. Dabei läßt sich das Gesperre durch genügendes Weithalten der Rasten so ausbilden" daß die Einstellvorrichtung für die Klemmkupplung nach Freigabe selbsttätig in die Leerlaufstellung zurückkehrt. Diese Ausbildung bietet einen besonderen Vorteil bei Benutzung des Schlüssels an Maschin#enspindeln, die wahlweise mechanisch durch ein Getriebe oder von Hand verstellt werden; denn bei dem häufigen Vergessen, den bei der Handverstellung benutzten Schlüssel abzunehmen, hat nunniehr ein Ingangsetzen der Spindel kein Herumschleudern des Scblüssels mehr zur Folge, und es wird die sonst bestehende leichte Gefahr einer Verletzung des Arbeiters sicher vermieden.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigen: Fig. i einen Knarrschlüssel teilweise im Schnitt und teilweise in Ansicht, Fig. 2 eine um go' gegen Fig. i gedrehte Seitenansicht des Schlüssels, Fig. 3 eine zweite Ausführung im Teilschnitt.
  • Der Knarrschlüssel besteht aus dem Schlüsselkopf i und dem damit aus einem Stück gebildeten hohlen Schaft 2,. Der Kopf i ist mit einer Ausbohrung 3 versehen, in der sich drei in gleichem Abstand voneinanderliegende mondsichelförmige Aussparungen 4 befinden. Die Ausbohrung 3 dient zur Aufnahme eines Ringes 5, der als Käfig für die Klemmrollen 6 ausgebildet ist, die auf der einen Seite in die sichelförmigen Aussparungen 4 hineinragen und auf der anderen an eine im Ring 5 angeordnete Schlüsselnuß 7 angreifen. Die Nuß 7 besitzt an einem Ende einen schmalen Bund 7', während das andere Ende mit Gewinde 7" versehen ist, auf das eine Ringmutter 8 geschraubt ist, durch die die Nuß im Verein mit dem Bund 7" gegen Herausfallen aus dem Schlüss-elkopf i gesicliert ist. Die Schlüsselmiß 7 hat ein vierkantiges Loch 9 zum Aufstecken auf die zu lösenden Teile, z. B. Schraubenkopf oder Mutter. Die Nuß 7 ist auf den Rollen 6 frei drehbar gelagert, während die Rollen 6 durch den Käfig 5 in den Aussparun:gen 4 gehalten werden und nur eine geringe Bewegungsfreiheit haben.
  • Der in der Bohrutrg 3 mit Spiel angeordnete Ring 5 ist an einer Stelle in senkrechter Richtung mit einem Langloch io versehen, in das ein Zapfen i i eingreift, der exzentrisch an einem Ende eines i 'in Schaft 2 drehbar gelagerten Dornes 12 sitzt. Das dem Kurbelzapfen i i abgewandte und nach innen abgesetzte Ende 12' des Dornes 12 wird von einer im hohlen Schlüsselschaft 2 sitzenden und mit ihm durch eine Madenschraube 13 verbundenen Buchse 14 aufgenommen. Das aus dem Schlüsselschaft herausragende Ende 15 des Dornes 12 ist mit Gewinde versehen und an zwei Seiten abgeflacht. Es greift durch eine entsprechende Öffnung des Bodens einer das Schaftende übergreifendengerändelten Kappe 17 und ist so mit dieser auf Mitdrehen gekuppelt. Die Kappe 17 ist gegen Ab- fallen vom Dorn i z durch eine auf dessen freies Ende i -' geschraubte Mutter 16 gesichert. Die mit dem Schaft:2 verbundene Buchse 14 ist am inneren Ende etwas abgesetzt und mit zwei sich gegenüberstehenden keilförmigen Nasen 18 versehen. Diese wirken mit Rasten 25, 26 zusammen, die jeweils in der Stirnfläche einer auf dem Dorn 12 längs verschiebbaren Buchse ig angeordnet sind, die -durch ein in ihr befindliches Langloch.2o und einen im Dorn 12 sitzenden Querstift 2 1 gegen Verdrehen gesichert ist. liie Buchse ig ist durch eine Schraubenfeder 22 belastet, die sich gegen eine von dem Stift 23 gehaltene Scheibe 24 abstützt und die Buchse ig gegen die Nasen 18 drückt.
  • Soll der Knarrenschlüssel benutzt werden, so genügt eine kleine Drehung der gerändelten Kappe 17, um den Schlüssel für die gewünschte Bewegungsrichtung einzustellen. Mit der Kappe 17 wird nämlich der Dorn 12 gedreht und mit diesem der Kurbelzapfen ii, der den Käfig 5 mit den Rollen 6 ein wenig nach rechts oder links verschiebt. Dadurch legen sich die Rollen 6, wie strichptinktiert angedeutet, an die Wandungen der sich verjüngenden Aussparungen 4. Wird nun der Schlüssel entgegen der Verschiebung des Rollenkäfigs, 5 bewegt, so werden durch die zunehmende Verengung der Aussparungen 4 die Rollen 6 gegen die Schlüsselnuß 7 gepreßt und nehmen diese mit. Sobald der Schlüssel aber ein wenig nach der entgegengesetzten Seite bewegt wird, löst sich die Klemmung, und der Schlüsselschaft 2 kann zurückgeschwungen werden, ohne ein Drehen der Schlüs,selnuß zu bew irken. Durch die Aussparungen 4 ist nach der Verschiebung der Walzen 6 in die gewünschte Bewegungsrichtung jeder tote Gang ausgeschaltet, so daß. der Schlüssel bei jeder Bewegung sofort anfaßt. Soll der Schlüssel wieder Leerlauf haben, so werden durch Drehen der Kappe 17 über die Kurbel i i und den, Ring 5 die Klemnirollen in ihre in Fig. i in vollen Linien -lezeichnete Mittenstellung zurückbewegt.
  • Während bei der Ausführung nach Fi-. 3 beim Drehen der Kappe 17 die Nasen 18 aus den Rasten 25 ausgehoben werden, so daß die Kappe in, ihrer neuen, Stellung verbleibt, sind bei der Ausführung nach Fig. i die Rasten :26 so breit gehalten., daß die Nasen 18 stets in der Ausnehmung 26 verbleiben. Dadurch wird erreicht, daß bei Einstellung der Bewegungsricht-ung durch Drehen der Kappe 17 die Schrägen der Aussparung 26 auf den Nasen 18 gleiten und so alle mit dem Dorn 12 verbundenen Teile und damit auch die Klemmrollen 6 nach dein Loslassen der Klappe 17 in ihre Mittellage zurückkehren. Hierdurch wird dem Schlüssel eine selbsttätige Leerlaufschaltung gegeben, so daß ein Herumschleudern des Schlüssels z. B. bei wablweiser Bctätigung einer Spindel durch Getriebe unter allen Umständen vermieden wird.
  • Natürlich beschränkt sich die Erfindung, nicht auf die dargestellten Beispiele, vielmehr sind auch mancherlei Abänderungen und andere Ausführungen, insbesondere hinsichtlich Größe und Form des Schlüssels und der Schlüsselnuß oder der Anzahl und Gestalt der Klemnikörper, möglich. So könnten die verjüngten Aussparungen für die Klemmkörper statt irn Schlüsselkopf auch in der Schlüsselnuß ang geordnet sein.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Knarrenschlüssel mit Klemmkupplung, bestehend aus zwischen .5chlüsselkckpf und Schlüsselnuß in beidseitig sich verjüngenden Ausisparungen angeordneten Klemmkörpern, die durch einen drehverstellbaren Halter wahlweise in eine rechte und linke Klemmstellung zu bringen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die in einem ringförmigen Käfig (5) gehaltenen Klemmkörper (6) durch einen kurbelartigen Stellhebel (11, 12), der außen am Käfig an,-reift und über ein Rastengesperre mit dein Schlüsselschaft (2) in Verbindung steht, sowohl in die rechte und linke Klemmstellung als auch in eine mittlere Leerlaufstellung drehbar sind.
  2. 2. Knarrenschlüssel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die am Schlüsselschaft (2) gelagerte Stellkurbel (11, 12) mit ihrem Zapfen i i) in ein Langloch (io) des Käfigs (5) eingreift und eine auf ihr längs verschiebbare, aber auf Mitdrehen gekuppelte, federbelastete Büchse (ig) trägt, die auf ihrer äußeren Stirnifläche mit keilförmigen Rasten (:25, 26) für an einer mit dem Schlüsselschaft (2) fest verbundenen Büchse (14) angeordnete Vorsprünge (18) versehen ist. 3. Knarrenschlüssel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rast (:26) den vollen Bewegungsbereich der von der Kurbel (11, 12) und dem ringförmigen Käfig (5) gebildeten Einstellvorrichtung umfaßt, so daß die Nase (18) des Rastengesperres durch die Schrägwände (26) der Raste nach Freigabe selbsttätig in die die Leerlaufstellung ergebende Mitte der Raste (26) zurückgeführt wird.
DE1936K0142348 1936-05-27 1936-05-27 Knarrenschluessel Expired DE688366C (de)

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DE (1) DE688366C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6253647B1 (en) 2000-01-05 2001-07-03 Snap-On Technologies, Inc. Reversible ratchet with remote reversing operating mechanism

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US6253647B1 (en) 2000-01-05 2001-07-03 Snap-On Technologies, Inc. Reversible ratchet with remote reversing operating mechanism

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