DE686156C - Umkehrsteuereinrichtung fuer Elektromotoren zum Antrieb hin und her gehender Werkzeugmaschinen - Google Patents

Umkehrsteuereinrichtung fuer Elektromotoren zum Antrieb hin und her gehender Werkzeugmaschinen

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Publication number
DE686156C
DE686156C DE1936A0081045 DEA0081045D DE686156C DE 686156 C DE686156 C DE 686156C DE 1936A0081045 DE1936A0081045 DE 1936A0081045 DE A0081045 D DEA0081045 D DE A0081045D DE 686156 C DE686156 C DE 686156C
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DE
Germany
Prior art keywords
control device
electric motors
forth
machine tools
reversing control
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Expired
Application number
DE1936A0081045
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Scharll
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q15/00Automatic control or regulation of feed movement, cutting velocity or position of tool or work
    • B23Q15/007Automatic control or regulation of feed movement, cutting velocity or position of tool or work while the tool acts upon the workpiece
    • B23Q15/0075Controlling reciprocating movement, e.g. for planing-machine

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electrical Discharge Machining, Electrochemical Machining, And Combined Machining (AREA)

Description

A8iO45VIIIdl2ic
Werkzeugmaschinen
Bei Maschinen mit hin und her gehender Bewegung, z. B. Hobelmaschinen mit unmittelbarem Antrieb durch Elektromotoren, wird die Bewegungsumkehr an den Hubenden dadurch bewirkt, daß an dem Maschinentisch befestigte Knaggen auf die Rolle
. eines Steuerumschalters auflaufen. Die Knaggen sind aiii Tisch für die verschiedenen Hublängen verstellbar befestigt und besitzen
to mehrere Stufen, die den Steuerumschalter in Stufen umlegen. Auf der ersten Stufe wird der Antriebsmotor auf niedrige Geschwindigkeit oder Bremsung geschaltet oder irgendein Nebenantrieb gesteuert; auf der zweiten erfolgt die eigentliche Motorumkehr und auf ■ der dritten schließlich wird irgendeine Notschaltung hergestellt. Dieser Steuerumschalter ist in der Mitte des Maschinenbettes an diesem befestigt und enthält einen Rollenhebel, auf den die beiden Knaggen der Tischenden wirken. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß der kleinste einstellbare Hubweg gleich der Summe der beiden ersten Stufen der beiden Knaggen ist, da ja erst beim Auflaufen der zweiten Stufe die Umschaltung erfolgt. Dieser Weg ist in vielen Fällen größer, als die zu bearbeitende Fläche erfordert; es ergibt sich also unnützer Kraft- und Zeitverlust. Man hat daher auf die Welle des Steuerumschalters bereits zwei solcher Rollen aufgesetzt, die unter einem gewissen Winkel zueinander stehen und in verschiedenen Ebenen liegen, so daß zu jeder Knagge ein Rollenhebel gehört. Dadurch ist wohl das Maß der kleinsten einstellbaren Hublänge um das Stück verkürzt worden, um das sich jetzt die beiden Knaggen in ihren verschiedenen Ebenen überschneiden können, aber diese Verringerung genügt noch nicht den Anforderungen.
Man hat auch schon versucht, die geschilderten Nachteile dadurch zu vermeiden, daß nur die Umschaltung auf entgegengesetzte Drehrichtung dem üblichen in der Mitte des
686150
Maschinenbettes angeordneten Steuerumschalter, dagegen Vorendschaltung (Geschwindigkeitsverminderung, Bremsung usw.) besonderen an den Enden des Maschinenbett«; angeordneten Schaltern zugewiesen wird, die in verschiedenen Ebenen liegen und so ausgebildet sind, daß ihre Walzen nur in der einen Bewegungsrichtung mitgenommen werden und nach Freigabe der Mitnahmevorrichtung infolge entgegengesetzter Bewegung des Tisches selbsttätig in die Nullage zurückgehen. Hierbei sind also außer dem Steuerumschalter noch zwei besondere Schalter für die Vorendschaltung erforderlich, so daß sich keine wirtschaftliche Lösung der gestellten Aufgabe ergibt.
Die Erfindung geht nun einen anderen Weg zur Vermeidung der geschilderten Nachteile, indem sie den Umschalt'er für die Vorendschaltung (Geschwindigkeitsverminderung, Bremsung usw.) und die Drehrichtungsumkehr auf zwei in der Mitte des Maschinenbettes angeordnete, mechanisch voneinander unabhängige und mit Rückführvorrichtungen versehene Anstoßsteuerschalter aufteilt, von denen jeweils in bekannter Weise der eine den Ansprechstromkreis und der andere den Haltestromkreis für das Motorschütz je einer Fahrtrichtung steuert.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. 1 die Anordnung der Knaggen und der zugehörigen Rollenhebel für die beiden Schaltwalzen, Abb. 2 die engste Stellung der Knaggen übereinander, während in Abb. 3 das Schaltbild in vereinfachter Form dargestellt ist. An dem Hobelmaschinentisch sind die beiden Knaggen 1 und 2 in einer Nut längs verschiebbar befestigt. In Abb. 1 steht der Tisch in einer Mittellage. Am Maschinenbett sind in der Mitte die beiden Schaltwalzen mit ihren Rollenhebeln 1' und 2' fest gelagert. Knagge 1 liegt in einer Ebene mit Hebel 1', Knagge 2 mit Hebel 2'. Die Knaggen zeigen deutlich die drei Stufen für die dreistufige Schaltung der Walzen. Die Schaltwalzen sind mit Rückführvorrichtungen, z. B. Federn, versehen, durch die sie in die Nullstellung zurückgebracht werden, wenn sie von den zugehörigen Knaggen freigegeben sind. In Abb. 2 ist die engste Stellung gezeigt, auf welche die beiden (in verschiedenen Ebenen liegenden) Knaggen eingestellt werden können; hierbei ist nur noch eine ganz geringe Tischbewegung möglich, und zwar nur mit verminderter Geschwindigkeit, entsprechend der Schaltstellung 1 (Stufe 1 der Knaggen wirkt dauernd).
Die beiden Schaltwalzen arbeiten mechanisch völlig unabhängig voneinander; elektrisch sind sie aber miteinander in der Weise verbunden, daß die eine Schaltwalze bei ihrer Betätigung die Verminderung der Geschwindigkeit in der bisherigen Drehrichtung und darauf die Umschaltung auf die neue Drehrichtung bewirkt, wobei der Stromkreis für die neue Bewegungsrichtung über die andere in der Ruhestellung befindliche Schaltwalze aufrechterhalten wird. Zur Erläuterung des Schaltbildes (Abb. 3) sei angenommen, daß der Antrieb auf Vorwärtsfahrt geschaltet ist, wobei das Vorwärtsschütz VS über seinen Arbeitshilfskontakt und das untere Segment VS der Schaltwalze Si2, die in der Nullstellung steht, erregt gehalten wird. Wenn nun der Mäschinenschlitten in die Endstellung gelangt, wird die Steuerwalze St2 dadurch, daß der zugehörige Rollenhebel 2' mit der Knagge 2 in Eingriff kommt, aus der Nullstellung zunächst auf Stellung 1 bewegt-. In dieser wird der Haltestromkreis für das Vorwärtsschütz VS noch geschlossen gehalten, und durch nicht dargestellte Mittel eine Verminderung der Geschwindigkeit in der bisherigen Bewegungsrichtung herbeigeführt.. Der Schlitten wird also mit verminderter Geschwindigkeit -weiterbewegt, bis Knagge 2 die Schaltwalze St2 nach Stellung 2 bewegt hat. Dabei wird der Haltestromkreis für VS unterbrochen und über das mittlere Segment RS von St2 der Erregerstromkreis für das Schütz RS geschlossen, das den Motor in der entgegengesetzten Drehrichtung einschaltet. Die Schütze VS und RS sind in bekannter Weise in eine Lichtbogenverriegelungsschaltung gelegt, so daß das eine Schütz erst ansprechen kann, wenn der Lichtbogen an den Kontakten des anderen Schützes erloschen ist. Das Schütz RS legt sich über seinen Arbeitshilfskontakt in einen Haltestromkreis, der über das untere Segment RS der Schaltwalze St1 in der Nullstellung nach 5 verläuft. Wenn nun bei der Bewegung des Maschinenschlittens in Rückwärtsrichtung der Rollenhebel 2' wieder außer Eingriff mit dem zu- »05 gehörigen Knaggen 2 kommt, wird die Schaltwalze 5^2 durch ihre Rückstellvorrichtung in die Nullstellung zurückgeführt. Der Haltestromkreis für das Rückwärtsschütz RS bleibt aber über die Schaltwalze St1 geschlossen, i'° bis diese am anderen Hubende des Maschinenschlittens aus der Nullstellung bewegt wird und nach Herbeiführung der Geschwindigkeitsverminderung auf der Stellung 1 beim Übergang von Stellung 1 nach 2 das untere »15 Segment RS von St1 von dem zugehörigen Kontaktfinger abläuft. Dann wird das" Schütz RS abgeschaltet und VS erregt, das sich über seinen Arbeitshilfskontakt in dem Haltestromkreis über das untere Segment VS der Walze St2, die in der Nullstellung steht, :rregt hält.
Versagt diese Umschaltung aus irgendeinem Grunde und fährt der Schlitten weiter, so kommt Stufe 3 zur Wirkung und stellt irgendeine hier nicht dargestellte Notendschaltung her. . ' ·

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Umkehrsteuereinrichtung für Elektromotoren zum Antrieb hin und her gehender Werkzeugmaschinen, z. B. Hobelmaschinen mit durch mehrstufige Knaggen angestoßenen Steuerschaltern, dadurch gekennzeichnet, daß der Umschalter für die Vorendschaltung (Geschwindigkeitsverminderung, Bremsung usw.) und die Drehrichtungsumkehr auf zwei in der Mitte des Maschinenbettes angeordnete, mechanisch voneinander unabhängige und mit Rückführvorrichtungen versehene Anstoßsteuerschalter aufgeteilt ist, von denen jeweils in an sich bekannter Weise der eine den Ansprechstromkreis und der andere den Haltestromkreis für das Motorschütz je einer Fahrtrichtung steuert.
  2. 2. Umkehrsteuereinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden als Walzen ausgeführten Steuerschalter in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    BERLIN*. GEUHUCKI IN I)Kl*
DE1936A0081045 1936-11-11 1936-11-11 Umkehrsteuereinrichtung fuer Elektromotoren zum Antrieb hin und her gehender Werkzeugmaschinen Expired DE686156C (de)

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