DE684368C - Braunsche Roehre mit einer zwischen der Fluoreszenzmasse des Leuchtschirmes und der Glaswandung der Fluoreszenzschirmoberflaeche befindlichen metallischen Schicht - Google Patents

Braunsche Roehre mit einer zwischen der Fluoreszenzmasse des Leuchtschirmes und der Glaswandung der Fluoreszenzschirmoberflaeche befindlichen metallischen Schicht

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Publication number
DE684368C
DE684368C DEN40845D DEN0040845D DE684368C DE 684368 C DE684368 C DE 684368C DE N40845 D DEN40845 D DE N40845D DE N0040845 D DEN0040845 D DE N0040845D DE 684368 C DE684368 C DE 684368C
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DE
Germany
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fluorescent
fluorescent screen
metallic layer
glass wall
screen surface
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Expired
Application number
DEN40845D
Other languages
English (en)
Inventor
Menze Bandringa
Drs Hajo Hubertus Kraak
Dr Marten Cornelis Teves
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Philips Intellectual Property and Standards GmbH
Original Assignee
Philips Patentverwaltung GmbH
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE684368C publication Critical patent/DE684368C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J29/00Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
    • H01J29/02Electrodes; Screens; Mounting, supporting, spacing or insulating thereof
    • H01J29/10Screens on or from which an image or pattern is formed, picked up, converted or stored
    • H01J29/18Luminescent screens

Landscapes

  • Cathode-Ray Tubes And Fluorescent Screens For Display (AREA)

Description

  • $raunsche Röhre mit einer zwischen der Fluoreszenzmasse des Leuchtschirmes und der Glaswandung der Fluoreszenzschirmoberfläche befindlichen metallischen Schicht Es ist schon bekannt, in Braunschen Röhren :eine dünne leitende Schicht auf die Glasoberfläche ;anzubringen, bevor die Fluoreszenzmasse ,auf die Wandung aufgetragen wird. Hiermit wird bezweckt, elektrische Ladungen, die zufolge des Auftreffens der Kathodenstrahlen auf den Schirm entstehen würden, abzuleiten und dem Schirm ein bestimmtes: Potential zu geben. Um möglichst wenig vorn dem ausgestrahlten Licht in der Metallschicht zu absorbieren, wird diese Schicht so dünn ;gemacht, wie es mit Rücksicht ;auf die :erforderliche Leitfähigkeit zulässig ist. Bei den üblichen Schichten beträgt der Lichtverlust nicht mehr als. r o % .
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe ziugrunde,die Wahrnehmung des Bildes zu verbessern. Demzufolge ist bei einer Braunschen Röhre mit einer zwischen der Fluoreszenzmasse des; Leuchtschirmes und der Glaswandung der Fluoreszenzs,chirmfläche befindlichen. metallischen Schicht erfindungsgemäß die Glaswand der Fluores zenzschixmfläc e auf der Seite, wo sich die metallische Schicht befindet, seidenmattiert, und es ist diese metallische Schicht durch Aufdampfen oder Kathodenzerstäubung von Metall in solcher Dicke aufgebracht, daß das auf die Außenwand des Kolbenbodens von außen auftreffende Licht stärker absorbiert wird als das durch die Metallschicht hindurchtretende Fluoreszenzlicht.
  • Die Seidenmattierung der Glaswandung verlangt, dieser Schicht eine größere Stärke als bei den bisher bekannten Braunschen Röhren mit Metallbelag zu geben, weil sonst eine genügende Leitfähigkeit nicht zu erreichen sein würde. Durch diese größere Stärke der Metallschieht wird das Fluoreszenzlieht selbstverständlich ziemlich - stark :absorbiert, und scheinbar würde eine solche Röhre wegen dieses großen Lichtverlustes, der z. B. bis 5o0/-0 gehen kann, weniger brauchbar sein als die sonst üblichen Röhren. Es hat sich -1e doch herausgestellt, daß durch die Seiden' mattierung der Glaswandung- das von außen auftreffende Licht stärker absorbiert wird als das Flüoreszenzlcht. Hierdurch wird es möglich, auch dann genügend Kontraste zu erhalten, wenn der Vorführungsraum nichtganz dunkel ist: Bei den bisher bekannten Röhren stört eine von außen auftreffende, einigermaßen helle Beleuchtung sehr stark, weil das auffallende Licht durch die Metallschicht fast vollkommen reflektiert wird und also zu gleicher Zeit mit dem Fluoreszenzlicht in das Auge des Beobachters fällt. Bei einer erfindungsgemäßen Röhre erscheinen die Lichtbilder also auf einem schwarzen oder grauen Untergrund, und eine nicht allzu helle Beleuchtung beeinträchtigt die Sichtbarkeit nicht. Wegen der Seidenmattierung der Wandung kann eine Metallschicht, die eine sehr geringe Stärke hat, für die Ableitung der auftreffenden Elektronen nur durch Aufdampfen oder Kathodenz:erstäubung hergestellt werden.
  • Durch die Seidenmattierung der Wandung wird neben der Kontrastverbesserung noch ein wichtiger Vorteil erbalten. Die bekannten Fluoreszenzschirme mit seinem Metallbelag zeigen nämlich eine mehr oder weniger starke Halowirkung, d. h. die Breite einer Bildlinve entspricht nicht der Breite des Kathodenstrahlenbündels, sondern durch Reflektionserscheinungen werden die Linien verbreitert. Dabei verwischen sich auch die scharfen Begrenzungen der Linien. Das Bild wird zufolge dieser Halowirkung also weniger scharf und somit kontrastärmer: Bei der Röhre nach der Erfindung wird zwar dieser Effekt nicht ganz aufgehoben, aber er wirkt sich lediglich in der Entstehung zweier diffuser Nebenlinien zu beiden Seiten der Bildlinie aus. Diabei ist der Abstand der Nebenlinien von der Glasdicke der Wandung abhängig. Diese Linien haben eine so geringe Intensität, daß sie kaum noch stören können. Die Bildlinie selbst wird nicht verbreitert, und ihre Begrenzungen bleiben scharf.
  • Für die leitende Unterlage des Leuchtschirmes werden zweckmäßig solche Metalle verwendet, die keine Agglomeration. zeigen. Hochschmelzende Metalle, wie Wolfram oder Molybdän, kommen als solche in Frage. Noch besser eignen sich für den vorliegenden Zweck die Metalle der achten Gruppe des periodischen Systems, die sog. Platinmetalle.
  • besondere Eignung dieser Metalle beruht -#ü #z- 44.",d er besseren Haltbarkeit, weil sie nicht "i% kleren; überdies haften sie vorzüglich an ;'`d'@r':Gl,aswandun;g. . Jh einigen Fällen ist es von -besonderen Vorteil, als Metall für die Unterlage R.hodium zu verwenden, und zwar dann; wenn man Bindemittel, die mit anderen Metallen zu Störungen Anlaß geben, zum Befestigen der Flüoreszenzstaffe verwendet. Ein solcher Fall liegt z. B. vor, wenn man als Bindemittel eine Lösung von Phosphorsäure in Aceton verwendet, um damit sulfidhaltige Fluoreszenzätoffe festzulegen. Würde man in diesem Falle z. B. Platin verwenden, so würde durch -die Berührung mit der Phosphorsäure die Metallschicht etwas von der Glaswandung losgelöst werden und dadurch die günstige Wirkung der Metallschicht mit Bezug auf das auffallende Licht Örtlich beeinträchtigt werden. Bei der Verwendung von Rhodium tritt diese nachteilige Erscheinung nicht auf.
  • Wird- kein Bindemittel benutzt oder ein anderes Bindemittel, wie Nitrocellulose, so ist das. Rhodium den anderen Metallen gleichwertig.
  • Die leitende Schicht kann sich über einen weiteren Teil der Röhrenwand .erstrecken und dort zum Auffangen von Elektronen dienen, wie dies an sieh bekannt ist: Sie ist zweckmäßig mit einem Stromzuführungsleiter zu versehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Bräunsche Röhre mit einer zwischen der Fluoreszenzmasse des Leuchtschirmes und der Glaswandung der Fluoreszenzschirmoberfläche befindlichen metallischen Schicht, dadurch gekennzeichnet, daß -die Glaswand der Fluoreszenzschirmflächeauf der Seite, wo sich die metallische Schicht befindet, seidenmattiert ist, und @däß die metallische Schicht durch Aufdampfen oder Kathodenzerstäubung von Metall in solcher Dicke ,aufgebracht ist; daß das auf die Außenseite des Kolbenbodens von außen auftreffende Licht stärker absorbiert wird als das durch die Metallschicht hindurchtretende Fluoreszenzlicht. z. Braunsche Röhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallschicht aus edlem Metall, z. B. einem zur achten Gruppe des periodischen Systems gehörenden Edelmetalle, z. B. Rhodium, besteht.
DEN40845D 1937-06-18 1937-06-18 Braunsche Roehre mit einer zwischen der Fluoreszenzmasse des Leuchtschirmes und der Glaswandung der Fluoreszenzschirmoberflaeche befindlichen metallischen Schicht Expired DE684368C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1009730B (de) * 1953-07-01 1957-06-06 Lorenz C Ag Leuchtschirm zur Bildkontrastverbesserung fuer Kathodenstrahlroehren, vorzugsweise fuer Bildroehren
DE1078780B (de) * 1956-06-09 1960-03-31 Wenczler & Heidenhain Patentve Fuer Diaprojektion durch optische Mittel bestimmte Skala fuer Messgeraete
US4325002A (en) 1978-12-20 1982-04-13 Siemens Aktiengesellschaft Luminescent screen for flat image display devices

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1009730B (de) * 1953-07-01 1957-06-06 Lorenz C Ag Leuchtschirm zur Bildkontrastverbesserung fuer Kathodenstrahlroehren, vorzugsweise fuer Bildroehren
DE1078780B (de) * 1956-06-09 1960-03-31 Wenczler & Heidenhain Patentve Fuer Diaprojektion durch optische Mittel bestimmte Skala fuer Messgeraete
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