DE684148C - Staukoerper fuer Unterwasserschallschwinger - Google Patents
Staukoerper fuer UnterwasserschallschwingerInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10K—SOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10K11/00—Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound in general; Methods or devices for protecting against, or for damping, noise or other acoustic waves in general
- G10K11/004—Mounting transducers, e.g. provided with mechanical moving or orienting device
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Description
- Staukörper für Unterwasserschallschwinger Unterwasserschallapparate sind gewöhnlich in der Weise im Schiffskörper,eingebaut, daß die strahlende bzw. die Energie empfangende Fläche, z. B. Membran, glatt mit der Außenhaut verläuft. Bei einer anderen Ausführungsform wird ein Tank innen ,an die Bordwand angesetzt und in diesem der Schallsender bzw. der Empfangsapparat in Flüssigkeit angeordnet. Der Schall muß in diesem Fall. durch die Außenhaut hindurchtreten. Gegebenenfalls kann man eine Schwächung der Bordwand an der Durchtrittsgtelle des Schalles in der Weise vornehmen, daß man meine in die Schiffswand geschnittene öffnung eine besondere dünne Membran als Abschlußeines Tanks, in dem der Sender bzw. Empfänger hängt, einsetzt, wobei diese Membran ebenfalls glatt mit der Außenhaiut verläuft.
- Die Erfahrung hat gezeigt, daß in allen solchen Fällen bei Schiffen mit hohen Fahrtgeschwindigkeiten Schwierigkeiten für eine Schallabstrahlung an das Wasser bzw. für den Schallempfang bestehen, weil das Wasser offenbar nicht mit genügendem Druck an der Membran bzw. der Stelle des Schalldurchtrittes ;anliegt. Man hat zwar schon vorgeschlagen, hinter der in der Außenhaut liegenden Durchtrittsfläche des Schalles Staukörper in Form von ebenen quer zur Fahrtrichtung angeordneten Leisten vorzusehen. Mit einer derartigen Anordnung läßt sich jedoch keine merkliche Verbesserung der Schallübertragung erzielen, da die Wasserströmung an der Stelle des Schwingereinbaues keineswegs stets quer zur Stauleiste gerichtet ist, sondern infolge der Schlinger- und Stampfbewegungen des Schiffes von dieser Querrichtung mehr oder weniger stark nach :oben oder unten nach der Parallelrichtung zu den Stauleisten hin abweicht, zumal die Schwinger meist im Vorschiffangebracht sind, wo sich die Lagenänderungen des Schiffes im Wasser besonders stark bemerkbar machen.
- Durch die Erfindung sind diese Nachteile beseitigt, indem der Staukörper so ausgebildet ist, daß er die Schwingerfläche bogenförmig umfaßt. Dadurch wird auch bei starken Schling er- und Stampfbewegungen des Schiffes .eine wirksame Staubildung im Bereich der Schallübertragungsstelle erzielt, durch welche das Wasser festgehalten und der Schalldurchgang verbessert wird. Die Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung beispielsweise und schematisch veranschaulicht, und es stellen dar: Fig. i eine Aufsicht auf einen Teil des Schiffskörpers, z. B. den Schiffsboden, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie IIRIl der Fig.i. -. In einen Teil des Schiffskörpers, z. B. den Schiffsboden i, ist eine Schwingerfläche, beispielsweise Fläche einer Membran 2, eingesetzt, und zwar derart, daß sie mit dem Boden eine glatt verlaufende Fläche bildet, wie aus Fig.2 ersichtlich.
- Erfindungsgemäß liegt hinter der Schwingerfläche 2 ein Staukörper 3. In der Zeichnung bedeutet Pfeil A die Richtung ider Schiffsbewegung, Pfeil B die Richtung der Wasserströmung. Zweckmäßig umfaßt der Staukörper die Schwingerfläche bogenförmig und ist als eine allmählich in Stärke und Querschnitt abnehmende Platte ausgebildet, wie aus den Fig. i und 2 ersichtlich. Diese Platte ist in beliebiger Weise durch Nietung, Schweißung u. dgl. mit der Außenhaut verbunden.
- Bei der Bewegung des Schiffes bildet sich im Bereich der Schwingerfläche eine Stauzone, wie an Hand der durch .die striclip@unktierte Linie q. begrenzten schraffierten Fläche in Fig. i angedeutet.
- An Stelle einen Staukörper in dem eben beschriebenen Sinne auf die Außenwandung der Schiffshaut aufzusetzen, kann der Erfindungsgedanke auch in der Weise verwirklicht werden, daß die Schwingerfläche bzw. 4bschlußplatteeines Tanks so schräg in die älie" der Schiffswandung ausgeschnittene öffnu'i?g :eingesetzt ist, daß an der Rückseite ,1@ser Fläche durch den vorstehenden Rand der Außenhaut eine Staufläche gebildet wird.
- Die Erfindung ist natürlich nicht auf den unmittelbaren Schiffskörper beschränkt, sondern ist sinngemäß auch dort anzuwenden, wo Schwinger in besonderen Körpern untergebracht sind, die sich außerhalb des eigentlichen Schiffskörpers befinden .oder aus diesem ausgefahren werden.
- In weiterer Anwendung dieses Erfindungsgedankens können die Staukörper auch bei Körpern benutzt werden, in denen Unt.erwasserschallempfangsapparate untergebracht sind und die durch Schifte geschleppt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Staukörper für Unterwasserschallschwinger, der hinter der in der Außenhaut, insbesondere eines Schiffes, liegenden Durchtrittsfläche des Schalles angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß er die Schwingerfläche bogenförmig umfaßt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA77065D DE684148C (de) | 1935-09-12 | 1935-09-12 | Staukoerper fuer Unterwasserschallschwinger |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEA77065D DE684148C (de) | 1935-09-12 | 1935-09-12 | Staukoerper fuer Unterwasserschallschwinger |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE684148C true DE684148C (de) | 1939-11-23 |
Family
ID=6946973
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA77065D Expired DE684148C (de) | 1935-09-12 | 1935-09-12 | Staukoerper fuer Unterwasserschallschwinger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE684148C (de) |
-
1935
- 1935-09-12 DE DEA77065D patent/DE684148C/de not_active Expired
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