DE683863C - Elektrischer Stecker mit einer die Anschlussleitung vom Zug entlastenden Vorrichtung,die aus einem ueber das Anschlussende der Leitung gestreiften Rohrstueck besteht - Google Patents
Elektrischer Stecker mit einer die Anschlussleitung vom Zug entlastenden Vorrichtung,die aus einem ueber das Anschlussende der Leitung gestreiften Rohrstueck bestehtInfo
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- DE683863C DE683863C DER96760D DER0096760D DE683863C DE 683863 C DE683863 C DE 683863C DE R96760 D DER96760 D DE R96760D DE R0096760 D DER0096760 D DE R0096760D DE 683863 C DE683863 C DE 683863C
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R13/00—Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
- H01R13/58—Means for relieving strain on wire connection, e.g. cord grip, for avoiding loosening of connections between wires and terminals within a coupling device terminating a cable
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Description
- Elektrischer Stecker mit einer die Anschlußleitung vom Zug entlastenden Vorrichtung, die aus einem über das Anschlußende der Leitung gestreiften Rohrstück besteht Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Stecker, der durch Zug ,an der Anschlußleitung von der Steckdose getrennt werden kann. Bekanntlich werden die Leitungen von Kopfhörern oder für die Anzugheizungeiner Luftfahrzeugbesatzung mit leicht lösbaren Trennstellen versehen, damit im Falle der Gefahr alle Verbindungen ohne Zeitverlust ,getrennt werden können. Die Erfindung betrifft,die besondere Ausbildung der Zugentlastungsvorrichtung für derartige Stekker, die zur Verwendung als Sichexheitstrennstelle besonders geeignet ist. In dem genannten Falle ist nämlich die Ausbildung der Zugentlastung für die an den Stecker angeschlossene Leitung von besonderer Bedeutung. Es muß nämlich einerseits eine besonders feste Verbindung zwischen dem Leitungsmantel und dem Steckergehäuse hergestellt werden, -und .es darf andererseits diese feste Verbindung nicht die Festigkeit der Leitung oder ihres Mantels beeinträchtigen.
- Die genannte Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, .daß bei ,einem Stecker mit einem an sich bekannten, über den Leitungsmantel zu streifenden Zugentlastungsorgan dieses Organ aus zwei Teilen besteht, nämlich aus einem inneren rohrförmigen Teil mit flanschartigen Ansätzen auf der dem Steckergehäuse zugewandten Seite, und aus einer überwurfmutter, die auf das Außengewinde des inneren rohrförmigen Teiles geschraubt ist. Das Steckergehäuse selbst ist dabei in an sich bekannter Weise längs geteilt und mit Aussparungen versehen, in die die flanschartig-en Ansätze des Rohrstückes eingreifen. Außerdem ist an dem Steckergehäuse ein Ansatz angebracht, der .durch eine Öffnung des Rohrstückes nach innen durchragt und die Leitung bei geschlossenem Gehäuse ,an die gegenüberliegende Rohrwand preßt. Der Verschluß des Gehäuses wird dadurch bewirkt, daß die oberen Endansätze des Steckerg ehäuses beim Festschrauben der Überwurfmutter von einem rohrartigen Fortsatz der Überwurfmutter umfaßt und dadurch in ihrer gegenseitigen Lage gesichert werden.
- Der Vorteil, .der hierdurch erzielt wird, besteht darin, daß beim Anziehen der überwurfmutter die Endansätze der Gehäuseteile zwischen der Mutter und den flanschartigen Ansätzen des Rohrstückes, auf die die Mutter aufgeschraubt ist, zusammeng.epreßt und in ihrer Lage .sicher gehalten werden. Die überwurfmutter kann so fest angezogen werden, daß ein Lösen im Betriebe nicht mehr möglich ist. Dabei ist die auf die Leitung an der Klemmstelle ausgeübte Kraft unabhängig von .dem Anzugsdrehmoment der Mutter. Es ist .also im Gegensatz zu den bekannten Zugentlastungsvorrichtungen;unmöglich, durch ein zu starkes Anziehen der Mutter die Leitung an der Klemmstelle zu zersxören: Der an der Klemmstelle auf die Leitung ausgeübte Druck ist vielmehr ausschließlich durch die Bemessung der Bauteile, also im 'wesentlichen durch die Abmessung des in das Rohrstück hineinragenden Ansatzes festgelegt und damit unter allen Umständen gleichbleibend in :der für den jeweiligen Anwendungsfall beabsichtigten Stärke. Die einseitige Klemsnung ist auch gleichzeitig eine wirksame Sicherung gegen ein Verdrehen des Leitungsmantels gegenüber dem Steckergehäuse. Ein weiterer Vorteil des Gegenstandes der Erfindung liegt darin, daß unter Anwendung weniger und ,einfacher Bauteile mit einer einzigen Mutter sowohl der Verschluß des Steckergehäuses als auch die Leitungsklemmung für die Zugentlastung bewirkt 'wird. Das Gehäuse des Steckers kann demnach mit einfachen Mitteln so :eingerichtet werden, daß die überwurfmutter das einzige Verbindungsmittel für den Zusammenschluß der Gehäusehälften bildet.
- In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung dargestellt: Abb. i zeigt eine Ansicht des einen Gehäus@eteiles von der offenen Seite her und die überwurfmiutter für die Gehäuseteile im Schnitt. -Abb. z zeigt :einen Längsschnitt durch das vollständige . Steckergehäuse in der Richtung der Leitungsachse und -senkrecht zu der Ansicht nach Abb. i.
- Abb. 3 zeigt :einen Schnitt durch die Mitte der zum Stecker gehörenden Steckdose, die zusammen mit dem Stecker nach Abb: i und 2 eine vollständige Steckvorrichtung bildet.
- Mit a ist die Leitung bezeichnet, deren Ende in bekanat.er Weise mit einem Bund b -versehen ist, der bei dem dargestellten Beispiel durch :eine Schnurwicklung hergestellt ist. Vor dem Aufsetzen des Bundes wird ein Rohrstück c über den Leitungsmantel gestreift: Dieses Rohrstück trägt an seinem inneren Ende einen Flansch d und an seinem äußeren Ende ein Außengiewinde für eine Überwurfmiutter e. Diese Muttere wird nach außen geschraubt und das Rohrstück dann zusammen mit der Leitung a in die eine Gehäusehälfte g so :eingelegt, daß der Flansch d in :eine entsprechende Aussparung des Gehäuses eingreift. Das Gehäuse wird dann durch Anfügen der anderen Gehäusehälfte f geschlossen. Nasch .dem Zusammenfügen der Teilei und g wird .die überwurfmutter e heruntergeschraubt, wobei der rohrförmige Fort-Satz der Mutter sowohl den Endansatz h des Teiles f ,als auch den Endansatz i des Teiles g umfaßt: Durch das Anziehen der Mutter e ist das Steckergehäuse geschlossen -und alle Teile sind in ihrer Läge @einwandfrei gesichert, da die Gehäusehälfte f mit :einem Ansatz h in eine entsprechende Nut des Ge- häuseteiles g eingreift. Das ganze Gehäuse besteht ,also insgesamt nur aus vier Teilen, ohne daß noch besondere Befestigungsschrauben hinzukommen. Dabei ist die Befestigung der elektrischen Kontaktstifte m des Steckers in einfacher Weise möglich. Diese Stifte können, wie in dem Beispiel dargestellt ist, in bekannter Weise dauernd an der einen Gehäusehälfte g befestigt sein, und zwar durch Muttern o, :die .auf Gewindestücken n der Kontakte m angeordnet sind. Zwischen den beiden Muttern können die leitenden . Adern p der Leitung in bekannter Weise eingeklemmt werden: Wie aus Abb. i ersichtlich, ist an dem Rohrstück c eine seitliche Öffnung g angebracht, wodurch die Leitungsoberfläche an dieser Stelle freigelegt ist. Aus Abb. z ist ferner zu ersehen, daß .die Gehäusehälfte/ einen Ansatz r hat, der durch die Öffnung g hindurch die Leitung a .erfaßt und an die gegenüberliegende Rohrwand andrückt. Diese Einrichtung bewirkt damit :eine vollkommen zugfeste Verbindung zwischen dem Leitungsmantel und dem Steckergehäuse.
- In Abb. 3 ist schließlich noch die Kontakteinrichtung der Steckdose dargestellt. Das Gehäuse der Steckdose kann dem Gehäuse nach Abb. i und z vollständig gleichen, nur sind an Stelle der Kontaktstifte nt in bekannter Weise Steckerhülsen t vorzusehen, in die die Steckerstifte eingreifen. Diese Steckerhülsen 't sind in bekannter Weise;mit Schlitzen u versehen und am Außenende leicht nach innen ,umgebogen, damit die Kugelköpfe der Stekkerstifte ,m nach dem Einschieben in den Steckerhülsen :ebenfalls in bekannter Weise federnd festgehalten werden, sich aber aus diesen Hii1sen lösen können, sobald :ein Zug in beliebiger Richtung in den durch die Steckerverbindung vereinigten Leitungen auftritt.
Claims (2)
- PATrNTANSPRÜCHR: @i. Elektrischer Stecker mit einer die Anschlußleitung vom Zug entlastenden Vorrichtung, die aus einem über das Anschluß,ende der Leitung gestreiften Rohrstück besteht, dadurch gekennzeichnet, daß das über die Leitung (a) zu streifende Rohrstück (c) an seinem im Innern des längs geteilten Steckergehäuses (f, g) liegenden Ende mit flanschartigen Ansätzen (d) in Aussparungen des Steckergehäuses (f; g) eingreift und daß auf das äußere Ende des Rohrstückes (c) eine überwurfmutter (e) aufgeschraubt ist, die mit einem rohrartigen Förtsatz die Endansätze (h, i) des Steckergehäuses (f, g) beim Festschrauben umfaßt und in ihrer gegenseitigen Lage sichert, während ein am Gehäuse (f, @) .angeordneter und durch eine Öffnung (g) des Rohrstückes (c) nach der Achse hin durchragender Ansatz (r) die Leitung (a) .an die gegenüberliegende Rohrwand anpreßt und dadurch eine zugfeste Verbindung zwischen Stecker-* (f, g) und Leitungsmantel (a) herstellt.
- 2. Elektrischer Stecker nach Anspruch i, dadurch ,gekennzeichnet, .daß. die überwurfm,utter (e) beim Anziehen nicht nur die die Leitung (a) einklemmenden Teile in ihrer Lage sichert, sondern auch das einzige Befestigungsmittel für den Zusammenhalt des längs geteilten Steckergehäuses (f, g) bildet, indem die beiden Teile (f und ,g). dieses Gehäuses so ausgebildet sind, daß' der eine Teil (f) scharnierartig mit einem Ansatz (h) in :eine der Schraubenmutter (e) zugekehrte Nut des anderen Teiles (g) eingreift und dementsprechend bei ,angezogener Schraubenmutter (e) in der Nut unbeweglich gehalten wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER96760D DE683863C (de) | 1936-07-07 | 1936-07-07 | Elektrischer Stecker mit einer die Anschlussleitung vom Zug entlastenden Vorrichtung,die aus einem ueber das Anschlussende der Leitung gestreiften Rohrstueck besteht |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER96760D DE683863C (de) | 1936-07-07 | 1936-07-07 | Elektrischer Stecker mit einer die Anschlussleitung vom Zug entlastenden Vorrichtung,die aus einem ueber das Anschlussende der Leitung gestreiften Rohrstueck besteht |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE683863C true DE683863C (de) | 1939-11-17 |
Family
ID=7419635
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER96760D Expired DE683863C (de) | 1936-07-07 | 1936-07-07 | Elektrischer Stecker mit einer die Anschlussleitung vom Zug entlastenden Vorrichtung,die aus einem ueber das Anschlussende der Leitung gestreiften Rohrstueck besteht |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE683863C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1029067B (de) * | 1953-05-29 | 1958-04-30 | Siemens Ag | Anordnung zur Einfuehrung und Halterung einer flexiblen Stromzufuehrungsleitung bei elektrischen Geraeten oder aehnlichen |
| DE2647043A1 (de) * | 1975-10-23 | 1977-05-05 | Neutrik Ag | Gehaeuse oder gehaeuseteil fuer elektrische oder elektrisch betriebene geraete und kontaktelemente |
-
1936
- 1936-07-07 DE DER96760D patent/DE683863C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1029067B (de) * | 1953-05-29 | 1958-04-30 | Siemens Ag | Anordnung zur Einfuehrung und Halterung einer flexiblen Stromzufuehrungsleitung bei elektrischen Geraeten oder aehnlichen |
| DE2647043A1 (de) * | 1975-10-23 | 1977-05-05 | Neutrik Ag | Gehaeuse oder gehaeuseteil fuer elektrische oder elektrisch betriebene geraete und kontaktelemente |
| US4145566A (en) * | 1975-10-23 | 1979-03-20 | Neutrik Aktiengesellschaft | Housing for electrical devices |
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