DE683178C - Dueseneinrichtung an Windschutzwaenden fuer Fahrzeuge jeder Art - Google Patents

Dueseneinrichtung an Windschutzwaenden fuer Fahrzeuge jeder Art

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Publication number
DE683178C
DE683178C DED77040D DED0077040D DE683178C DE 683178 C DE683178 C DE 683178C DE D77040 D DED77040 D DE D77040D DE D0077040 D DED0077040 D DE D0077040D DE 683178 C DE683178 C DE 683178C
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DE
Germany
Prior art keywords
nozzle
vehicles
types
nozzle device
windbreak
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Expired
Application number
DED77040D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Guenther Lehmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Werft AG
Original Assignee
Deutsche Werft AG
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B29/00Accommodation for crew or passengers not otherwise provided for
    • B63B29/02Cabins or other living spaces; Construction or arrangement thereof

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Air-Flow Control Members (AREA)

Description

Bekannt sind Düseneinrichtungen an Windschutzwänden zur Vergrößerung des hinter diesen liegenden windgeschützten Raumes, etwa an der vorderen Begrenzungswand der Navigationsbrücke eines Schiffes, bei denen die anströmenden Luftmassen durch die als Führungsfläche dienende Windschutzwand in Richtung auf die an der Schutzwandoberkante angeordnete Düse abgelenkt werden.
Windschutzwände mit Düseneinrichtungen sind zur Steigerung ihrer Wirksamkeit an Bord von Schiffen vielfach auch gewölbt ausgeführt worden. Es hat sich hierbei jedoch herausgestellt, daß bei der Verwendung der gleichen Düse in der Wirkung der Einrichtung nahezu kein Unterschied besteht zwischen einer senkrechten und einer geneigten oder gewölbten Führungsfläche. Dies liegt daran, daß bei Fahrzeugen die Neigung oder Wölbung der Windschutzwand praktisch begrenzt ist und kaum jemals so stark ausgeführt werden kann, wie es zur Erreichung einer wirkungsvollen Ablenkung der Luftmassen in Richtung auf die Düse nötig wäre.
Trotz der Wölbung, mit der auf Schiffen das Düsenschanzkleid ausgeführt worden ist, tritt nur ein kleiner Teil der sich am Düsenschanzkleid aufstauenden Luftmasse durch die Düse aus; der größere Teil derselben strömt unausgenützt nach unten ab.
Die Erfindung richtet sich darauf, die Wirksamkeit derartiger Düseneinrichtungen zu verbessern und den windgeschützten Raum dadurch zu vergrößern, daß das Abgleiten des an der Windschutzwand durch den Fahrtwind erzeugten Staudrucks verhindert wird. Zu diesem Zweck wird an der Windschutzwand etwa im Staupunkt der Druckfläche ein Leitblech parallel zum Düseneintritt angeordnet, das einen bestimmten Neigungswinkel erhält. Die Anordnung des Leitbleches ist aus der Zeichnung ersichtlich. In dieser ist die vordere Begrenzungswand α der Navigationsbrücke dargestellt, die mit der Luftdüse b ausgerüstet ist. Der auf die Wand a auftreffende Fahrtwind bildet den Staupunkt c. Das Leitblech d wird in der Nähe des Staupunktes c angeordnet und bewirkt, daß infolge der durch den Fahrtwind auf die Staufläche a auftreffenden Luftmassen eine Reaktion gegenüber der Düse £> eintritt. Damit erhöht sich die aus dem Düsenmund austretende Luftgeschwindigkeit, und der Bereich der Windruhe an der Hinterseite der Schutzwand wird erheblich vergrößert, so daß der Wachhabende eine größere Bewegungsfreiheit erhält. Ein weiterer Vorteil entsteht dadurch, daß durch die Vermehrung der durch die Düse strömenden Luftmenge schon bei geringen Fahrtgeschwindigkeiten eine hinreichend 6» hohe Austrittsgeschwindigkeit am Düsenmund entsteht, für die sonst der Bereich eines luftruhenden Raumes noch nicht gewonnen werden kann.
Luftdüsen mit Leitblechen der vorbeschriebenen Art können bei allen in Fahrt befindlichen Fahrzeugen im Land-, Wasser- und Luftverkehr Verwendung finden.
Durch drehbare Anordnung des Leitbleches rf kann die der Düse b zuzuweisende Luftmenge 7» geregelt und damit die Austrittsgeschwindigkeit aus der Düse erhöht oder vermindert werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Düseneinrichtung an Windschutzwänden für Fahrzeuge jeder Art, bei der die anströmenden Luftmassen in Richtung der Düse durch eine unterhalb derselben liegende Führungsfläche abgelenkt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsfläche als gesondertes Leitblech ausgebildet ist, das etwa im Staupunkt der Druckfläche entweder fest oder schwenkbar angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DED77040D 1938-01-11 1938-01-11 Dueseneinrichtung an Windschutzwaenden fuer Fahrzeuge jeder Art Expired DE683178C (de)

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