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Schwebefahrzeug
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len, mit der das Arbeitsmittel auf die Stützfläche auftrifft, wodurch wirkungsmässig ein zweiter Vorhang gebildet wird.
Die Zeichnung zeigt schematisch in den Fig. 1 - 4 als Ausführungsbeispiele ein Fahrzeug, in welchem die Erfindung verwirklicht ist ; sie dienen ausserdem der Darstellung der Ablenkeinrichtungen.
An der Stirnseite des Fahrzeuges ist zwischen den Seitenwänden 176 eine Gruppe von Ablenkschaufeln 175 angeordnet, wobei die Mittellinie der Gruppe lotrecht unter den Öffnungen 177 liegt, aus welcher die den vorderen Vorhang bildende Luft ausströmt. Eine ähnliche Gruppe von Ablenkschaufeln 178 ist am hinteren Ende des Fahrzeuges in ganz ähnlicher Weise unterhalb der Öffnungen 179 vorgesehen.
Jede der Ablenkschaufeln ist nach Art von Tragflächen gekrümmt, so dass sie stets in der richtigen Relativlage hinsichtlich der Öffnungen 177 und 179 liegen. Sie werden längs ihrer Haupterstreckungsrichtung von stromlinienförmigen Trägern gehalten.
Lage und Wirkung der vorderen Gruppe von Ablenkschaufeln 175 sind im einzelnen aus Fig. 3 ersichtlich. Die von der Öffnung 177 als Vorhang'austretende Luft wird kurvenförmig nach aussen abgelenkt, u. zw. durch den unterhalb des Fahrzeuges herrschenden Luftdruck, der mittels der aus den Öffnungen aus- tretenden Vorhänge aufrechterhalten wird. Wenn der Luftvorhang nach aussen gebogen wird, u. zw. in eine Richtung, die im wesentlichen lotrecht unter die Öffnung 177 weist, so fliesst er durch die Gruppe von Ablenkschaufeln 175. Diese Schaufeln haben ein geeignetes aerodynamisches Profil mit einer konvexen Oberfläche, die vom Raum unterhalb des Fahrzeuges weg weist, und einer konkaven Fläche, die zum Raum unterhalb des Fahrzeuges weist.
Die Wirkung der Ablenkschaufeln soll den aus der Öffnung 177 austretenden Luftvorhang so ablenken, dass er ein zweitesmal mit einer Richtung austritt, die einwärts gegen die
Fahrzeugunterseite weist. Der Druck biegt diesen Vorhang abermals, bis er vom Raum unter dem Fahr- zeug weg nach aussen strömt.
Die am hinteren Ende des Fahrzeuges angeordnete Gruppe von. Ablenkschaufeln 178 wirkt auf eine ganz ähnliche Weise, indem der aus der Öffnung 179 austretende Luftvorhang zuerst wieder nach innen gebogen wird und dann durch den unter dem Fahrzeug herrschenden Druck nach aussen ausgelenkt wird, bis er eine Lage erreicht, die im wesentlichen lotrecht unterhalb des Auslasses 179 liegt ; er fliesst dann durch die Gruppe von Ablenkschaufeln 178, deren einzelne Schaufeln die gleiche Gestalt wie die Schaufeln der Ablenkgruppen 175 besitzen, wobei die konvexe Fläche vom Raum unterhalb des Fahrzeuges nach aussen weist und die konkave Fläche dem Raum unterhalb des Fahrzeuges gegenüberliegt. Unterhalb der
Seitenwände werden Luftvorhänge gebildet, die aus den Auslässen 182 an der Unterseite der Seitenwände austreten.
Mit 182 sind noch die Vorhang-Austrittsöffnungen der Seitenwände 176 angedeutet.
Die Verwendung der Ablenkschaufeln ermöglicht es, den Vorhang mit geringerer Stärke auszuführen und demgemäss die Öffnungen einander mehr zu nähern, als dies bei Fehlen der Ablenkschaufeln möglich wäre. Ohne Ablenkschaufeln müsste man den'Vorhang "steifer" machen, um zu verhüten, dass er vom Kissendruck zu weit auswärts gebogen wird. Diese Vergrösserung der Steifheit würde einen grösseren durch die Öffnungen hervorzubringenden Schub bedingen und mithin einen grösseren Leistungsverbrauch. Um den Sog der Gruppen von Ablenkschaufeln zu verkleinern, sind vor und hinter diesen Gruppen passend geformte Schilder 181 vorgesehen.
Die Form der die stirnseitigen Ablenkeinrichtungen bildenden Schaufeln kann, den Erfordernissen entsprechend, variiert werden. Es ist ersichtlich, dass es, um eine stabile Arbeitsweise des Fahrzeuges zu ermöglichen, nötig ist, den Kissendruck mit der Höhe des Fahrzeuges zu ändern. Eine geringe Ab- oder Zunahme des Kissendruckes als Folge einer Zu- oder Abnahme der Höhenlage des Fahrzeuges wird eine Einwärts- bzw. Auswärtsbewegung des Vorhanges herbeiführen.
Wenn jedoch die Schaufeln der Ablenkgruppen alle den gleichen Anstellwinkel haben, dann wird über einen gewissen Höhenbereich, wenn sich der Vorhang in der Nähe des Aussenteiles der Schaufeln befindet, eine Auswärtsbewegung des Vorhanges bewirken, dass ein Teil der Luft über die äusserste Kante der Gruppe hinwegströmt, d. h. diese überspült ; dies ergibt unterhalb der Gruppe eine Schwächung des Vorhanges. Die Folge davon ist eine Beseitigung der Druckzunahme und demnach auch der Druckänderung, die als Folge der Höhenänderung auftreten soll und die nötig ist, um Stabilität zu erzielen.
Indem man nun die Schaufeln mit hinsichtlich der Vertikalen verschiedenen Anstellwinkeln ausführt, wobei die Schaufel mit dem grössten Anstellwinkel hinsichtlich des Kissens am meisten aussen liegt, wird ein Überspülen der Aussenkante vermieden oder vermindert und die Steifheit des Vorhanges aufrechterhalten. Dies resultiert in einer Aufrechterhaltung des Kissendruckes im wesentlichen unabhängig von der Höhe. Es ist jedoch zu bemerken, dass dies nicht der einzige Faktor ist, der. eingehalten werden muss, um Stabilität zu erhalten, wenn örtliche Höhenänderungen auftreten.
Schaufeln, von denen jede einen andern. Krümmungsradius besitzt, können ebenfalls verwendet werden, wobei der grössere Radius den inneren, der kleinere den äusseren Schaufeln zukommt. Durch diese
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unterschiedliche Ausbildung kann der Vorhang, welcher auf seinem Weg von der Öffnung zur Ablenkein- richtung stetig an Stärke zunimmt, abermals verdichtet werden, damit seine Stärke abnimmt und dem- nach seine Steifheit, verglichen mit jenem Fall, in dem sämtliche Schaufeln gleichen Krümmungsradius besitzen, vergrössert wird. Des weiteren kann man mit dieser Anordnung den Winkel der Stimkante jeder
Scnaufel in Übereinstimmung mit jenem Teil des Vorhanges bringen, der auf sie auftrifft.
Die Form der die hinteren Ablenkeinrichtungen ergebenden Schaufeln lässt sich ebenfalls verändern.
Es ist ersichtlich, dass bei über Wasser arbeitendem Fahrzeug und Ablenkschaufeln, deren Form, wie vor- hin angegeben, gewählt wird, ein beträchtlicher Sog und beträchtliche Beanspruchungen auftreten würden, wenn die Ablenkeinrichtungen mit dem Wasser in Berührung träten, z. B. wenn sie eine Welle träfen ; dies wird aber durch das Zusammenwirken der Schaufeln mit dem Wasser verursacht. Durch Verminderung des
Winkels, durch den die Schaufeln den Vorhang ablenken, werden die hydrodynamischen Beanspruchungen vermindert. Diese Abänderung der hinteren Ablenkschaufeln macht diese weniger wirksam und es wird daher nötig sein, mehr als eine Ablenkschaufel zu verwenden.
Wo zwei oder mehr Ablenkgruppen vorhanden sind, werden sie übereinander in gestaffelter Anordnung vorgesehen, wobei die untere Gruppe hinsichtlich der jeweils oberen etwas nach hinten versetzt ist, um den Vorhang zu erfassen.
In Abänderung dieses Gedankens kann man das Fahrzeug auch mit einer lediglich an seiner Stirnseite vorgesehenen Gruppe von Ablenkschaufeln versehen, wobei der hintere Vorhang stärker und demgemäss "steifer" gemacht wird, indem man die Öffnung 179 verbreitert oder indem die Wirksamkeit des Vorhanges auf andere bekannte Weise erhöht wird.
Auf jeden Fall ist ersichtlich, dass jede Gruppe von Ablenker eine hinreichende Anzahl von Schaufeln enthält, um eine mit sich änderndem Kissendruck verbundene Hin- und Herbewegung des Vorhanges zu erlauben, wobei auch zwei oder mehr Ablenkergruppen angewendet werden können, die eine geeignete Lage aufweisen, um die Luftvorhänge wieder in die gewünschte Richtung zu bringen.
Ablenkschaufelgruppen können auch dort vorgesehen werden, wo Luftvorhänge dazu dienen, um das Luftkissen zwecks Erhöhung der Stabilität und Neigungsregelung zu teilen. Da diese Luftvorhänge in Abhängigkeit von den in den einzelnen Teilen des Kissens herrschenden Relativdrücken nach jeder Seite umgelenkt werden können, sollten die Ablenkgruppen aus je einem Satz von Schaufeln bestehen, der zu jeder Seite der lotrechten Mittellinie des Luftvorhanges angeordnet ist und mit dem man den Vorhang gegen die Lotrechte zurücklenken kann.