DE683057C - Stimmvorrichtung fuer Streichinstrumente - Google Patents

Stimmvorrichtung fuer Streichinstrumente

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DE683057C
DE683057C DEP75488D DEP0075488D DE683057C DE 683057 C DE683057 C DE 683057C DE P75488 D DEP75488 D DE P75488D DE P0075488 D DEP0075488 D DE P0075488D DE 683057 C DE683057 C DE 683057C
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DE
Germany
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instrument
string
tuning
line
rods
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Application number
DEP75488D
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English (en)
Inventor
George Alfred Peate
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Individual
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/14Tuning devices, e.g. pegs, pins, friction discs or worm gears

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

  • Stimmvorrichtung für Streichinstrumente Es ist vorgeschlagen worden, die Abstimmung von Streichinstrumenten mit mechanischen Einrichtungen auszuführen und zu regeln. Zu diesem Zweck wurden die von dem Stimmwirbel entfernt liegenden Enden der Saiten an Federn angeschlossen und die Federstärken so gewählt, daß bei jeder Saite ein an dem Federende befestigter Zeiger einem dieser Saiteneinstellung entsprechenden Punkt einer Skala gegenüberlag. Hierdurch sollte ermöglicht werden, die Einstellung der Saiten ohne das übliche Abstimmen abzulesen und im Bedarfsfalle so zu verändern, daß sich die richtige Einstellung ergab.
  • Die bekannte Anordnung besitzt jedoch gewisse Mängel. So ist es notwendig, Federn von ganz bestimmter Stärke einzubauen, um die Saitenspannung zu detn Tonwert in die richtige Beziehung zu bringen. Auch stößt bei der bekannten Einrichtung die Einstelhing der als Nullpunkt bezeichneten Lage auf Schwierigkeiten.
  • Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung beseitigt diese Nachteile, indem zwischen jeder Saite und ihrer Feder eine frei bewegliche Stange angeordnet ist, an der sich eine feststellbare Hülse befindet, die, wenn. die Saite. durch Drehen des Stimmwirbels auf die Spannung gebracht worden ist, die der richtigen Abstimmung entspricht, so zur Stange bewegt wird, daß die Markierung an dei Hülse in Übereinstimmung mit einer an dem Instrument befindlichen Linie gebracht wird, so daß in der Folge diese Spannung aufrechterhalten oder wieder eingestellt werden kann, wenn der Stimmwirbel bewegt wird, bis die Markierung und die Linie wieder zusammenfallen. Eine vorherige Einstellung der Federstärke auf den Saitenton ist daher nicht erforderlich. Man braucht also nur durch Verstellen des Stimmwirbels die frühere Einstellung der Markierungen wieder herzustellen.
  • Die Erfindung- ist in der Zeichnung ex: läutert.
  • Abb. i ist eine Seitenansicht einer 'mit einer Stimmvorrichtung gemäß der Erfindung versehenen Gitarre, Abb. 2 eine Draufsicht auf die Stimmvorrichtung gemäß Abb. i in größerem Maßstab, Abb. 3 eine Seitenansicht derselben Stimmvorrichtung, Abb.4 eine Hinteransicht der Stimmvorrichtung, von dem Steg des Instrumentes aus gesehen, Abb. 5 ein Schnitt durch eine für die Abstimmung verwendete Stange.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform ist das Instrument i an seinem oberen Ende zeit den üblichen Stimmwirbeln io, ferner mit einem Steg 12 und an seinem unteren Ende i i mit einer Metallplatte 2o versehen. Die Platte besitzt in dem über die Oberfläche des Instrumentes i hinausragenden Teil Durchbohrungen 2i, in denen sich Schrauben 22 befinden. Jede durch ein Loch 21 gehende Schraube 22 ist in das Ende einer Schraubenfeder 3 geschraubt, die -so in ihrer Lage zu dem Instrument i festgelegt ist. An dem anderen Ende sind in die Schraubenfedern 3 eine Reihe von Stangen 4 eingeschraubt, deren Enden 40 mit Gewinde versehen sind. Die Schrauben 4 sind auch hinter der Verbindungsstelle mit den Federn 3 mit Gewinde versehen. Auf dem mit Gewinde versehenen Teil der Stangen,4 befinden sich Hülsen 5, die auf ihnen durch Einstellmuttern 41 feststellbar sind. Jede Hülse 5 ist mit einer Kennlinie 5o versehen. An den Stangen 4 befinden sich Befestigungen für die Enden der Saiten 6. Wie Abb. 5 zeigt, besitzen die Stangen 4 spitze Enden 43 mit Schlitzen 42. Eine nach dem Ende 43 zu sich erweiternde mittlere Bohrung 44 erstreckt sich von dem Schlitz 42 her .durch dieses Ende. Beim Bespannen des Instrumentes mit Saiten wird das eine Ende einer Saite durch den Querschlitz 42 und die Bohrung 44 und dann über -den Steg 12 zu den Stimmwirbeln io geführt. Durch eine Verstärkung des Endes der Saite, die durch die Bohrung 44 nicht hindurchgeht, wird die Saite an der Stange 4 festgehalten. In Abb. 2 ist ein fünfsaitiges Instrument dargestellt, bei dem eine Saite fehlt und die entsprechende Feder 3 daher ungespannt ist.
  • Gemäß Abb. 2 und 3 liegt eine an der Endplatte 2o befestigte Deckplatte z oberhalb der Federn 3 und der Stangen 4. In einer rechteckigen Öffnung 23 der Platte 2 befindet sich eine Führung 24 für eine durchsichtige Scheibe 7, die quer über der Platte 2 gleitet. Die Platte 7 hat an ihrer Unterseite eine Kennlinie 70 und wird durch Stellschrauben 7i auf der Platte 2 befestigt. Das vordere ende der Platte 2 ruht auf Schenkeln 25, die w :-'unter Einfügung von Filzpolstern 26 an der '#O.berfläche des Instrumentes i befestigt sind, und ist hierdurch in seiner Höhe verstellbar. Es kann auch auf seiner Unterseite mit einem Filzpolster 27 versehen sein. Die Platte 2 kann unter Umständen fortgelassen werden. In diesem Falle bringt man die Kennlinie 7o auf dem Instrument unter den Stangen 4 an.
  • Wenn zum ersten Male eine Saite 6 in dem Instrument eingespannt wird, wird sie sorgfältig nach dem Gehör, also in der üblichen Weise gestimmt. Die Hülse 5 der betreffenden Stange 4 wird dann auf der Stange verschoben, bis die Kennlinie 5o auf der Hülse sich mit der Linie 7o der Platte 7 in Übereinstimmung befindet. Die Einstellmuttern 41 werden dann angezogen, so daß die Hülse 5 festliegt. Nun kann die Spannung der Saite 6 unverändert gehalten oder neu eingestellt werden, indem man den Stimmwirbel i o dreht, bis die Kennlinie 5o der Hülse 5 wieder mit der Linie 70 in Übereinstimmung ist.
  • Durch Verwendung der durchsichtigen Scheibe 7, die über der Öffnung 23 gleitet, sind die Hülsen 5 und Einstellmuttern 41 bei der Neuabstimmung zugänglich. Zwischen dem Steg 12 und der Endplatte 2o liegen die Saiten, Stangen und Federn vollkommen frei. Hierdurch wird das Entstehen von knarrenden oder klirrenden Geräuschen in dem Instrument verhindert.

Claims (3)

  1. PATEN TAIV"SPRjiCHE: i. Stimmvorrichtung für Streichinstrumente, in der das eine Ende der Saiten des Instrumentes in üblicher Weise an dem Stimmwirbel und das andere Ende mit dem Instrument durch eine Feder verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Saite (6) und der Feder (3) eine frei bewegliche Stange (4) angeordnet ist, an der sich eine feststellbare Hülse (5) befindet, die, wenn die Saite durch Drehen des Stimmwirbels auf die Spannung gebracht worden ist, die der richtigen Abstimmung entspricht, so zu der Stange (4) bewegt wird, daß eine Markierung (5o) an der Hülse (5) in übereinstimmung mit einer an dem Instrument befindlichen Linie (70) gebracht wird, so daß in der Folge diese Spannung aufrechterhalten oder wieder eingestellt werden kann wenn der Stimmwirbel (io) bewegt wird, bis die Markierung (50) und die Linie (70) wieder zusammenfallen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Linie (70) an einer durchsichtigen Scheibe (7) angebracht ist, die oberhalb der Stangen (¢) an dem Instrument befestigt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daB mehrere Stangen (¢) in einer Metallplatte (20) angebracht sind,. die an dem unteren Ende des Instrumentes befestigt und mit einer Deckplatte (2) versehen ist, die sich über den Stangen (q.) befindet und an ihrem vorderen Ende durch in ihrer Höhe verstellbare Stützen (25) gehalten wird. q. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daB die durchsichtige Scheibe (7) sich in einer Öffnung der Deckplatte (2) befindet.
DEP75488D 1937-07-07 1937-07-07 Stimmvorrichtung fuer Streichinstrumente Expired DE683057C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3543583A1 (de) * 1985-12-10 1987-06-11 Gerhard Peter Einzelsaitenhalter fuer saiteninstrumente

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3543583A1 (de) * 1985-12-10 1987-06-11 Gerhard Peter Einzelsaitenhalter fuer saiteninstrumente

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