DE68274C - Vorrichtung zum Auffangen oder Aussenden von unterseeischen Schallschwingungen - Google Patents

Vorrichtung zum Auffangen oder Aussenden von unterseeischen Schallschwingungen

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DE68274C
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DENDAT68274D
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Original Assignee
M. Ritter von SzABEL, ehemaliger K. K. österr. Seeoffizier, in Stein a. d. Donau, Nieder-Oesterreich
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K11/00Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound in general; Methods or devices for protecting against, or for damping, noise or other acoustic waves in general
    • G10K11/004Mounting transducers, e.g. provided with mechanical moving or orienting device

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Measurement Of Velocity Or Position Using Acoustic Or Ultrasonic Waves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, einem Kriegsschiff oder einer Beobachtungsstation bei Nacht oder Nebel sowohl das Nahen eines feindlichen Torpedobootes oder anderen Körpers als seine Richtung anzuzeigen, damit man die erforderlichen Gegenmafsregeln bei Zeiten treffen kann, was nicht möglich wäre, wenn man allein auf das Auge oder Ohr angewiesen wäre. Die Wirksamkeit dieser Vorrichtung beruht auf der bekannten Thatsache, dafs die Fortpflanzungsgeschwindigkeit des Schalles im Wasser mehr als viermal so grofs als in der Luft ist.
In Fig. 11 bis 13 ist eine solche Vorrichtung als an einem Schiffe angebracht wiedergegeben, und zwar in Fig. 11 im Gebrauch, dagegen in Fig. ι 2 aufser Gebrauch, während Fig. 13 eine Seitenansicht der Vorrichtung mit einem Theil des Schiffes vorstellt. In Fig. 1 ist der untere Theil der Vorrichtung in gröfserem Mafsstabe in der vorderen Ansicht und in Fig. 2 im Längenschnitt gezeichnet. In den Fig. 3 bis 7 sind Querschnitte nach den Linien 1-1 , 2-2, 3-3, 4-4 und 5-5 in Fig. 1 wiedergegeben. Die Vorrichtung besteht aus dem mit einer Membran überzogenen Schallaussender oder Schallempfänger E in Gestalt eines Sprachrohres oder auch in der durch Fig. 9 und 10 angedeuteten Form, wenn der Schall ausschliefslich aufgefangen werden soll,'ferner der unteren Schallröhre D, der Muffe N, der oberen Schallröhre -D1, dem Hörrohr M und dem Rahmen R. Der letztere läfst sich im Bolzen T drehen und wird durch die Seile S an den Ringen H in die Höhe gewunden (Fig. 12) oder niedergelassen, indem diese Seile über Rollen Q nach den betreffenden Winden gehen. Zur Führung des Rahmens R dienen halbkreisförmige Schienen L1 L2 . . ., welche am Schiffe befestigt sind, sowie Laufrollen W W, die auf diesen Schienen laufen und sie mittelst Klauen U umfassen. Die untere Schallröhre D läfst sich in den Lagern ABC., mit Hülfe des bei ν befestigten Hebels X, Fig. 2, durch einen Winkel von etwa 180 ° drehen, um den Schall von jeder beliebigen Seite auffangen bezw. aussenden zu können. Die obere Schallröhre D1 ist auf der Commandobrücke in geeigneter Weise, z. B. durch den in Fig. 11 bis 13 gezeichneten Dreifufs, festgemacht und läfst sich nach Belieben durch die Muffe N mit der unteren Röhre D verbinden, und zwar so, dafs die letztere in der Drehung nicht gehindert ist. Am Lager A in Fig. 1 bis 3 ist eine Scala angebracht, durch welche mit Hülfe des kleinen Zeigers am Hebel X der Winkel, unter welchem der Schall die Kiellinie des Schiffes trifft, gemessen werden kann. Doch läfst sich natürlich die Scala auch auf einem grofsen Bogen anbringen, über welchen der Hebel X fährt. Am Lager A in Fig. 1 und 2 kann ein Zahnrad (nicht gezeichnet) angebracht werden, mit dessen Hülfe der Hebel X durch eine Klinke festgestellt werden kann.
Damit der Schallempfänger E während der Fahrt nicht vom Druck des Wassers verbogen wird, ist er mit einem fest an der Röhre D bezw. dem Ring über dem Lager G sitzenden
Kreuz Y durch Stangen oder Drähte Z Z, Fig. 2 oder 8, verbunden. Um den Schall rein zu erhalten und von Nebeneinflüssen frei zu halten, wird die ganze Schallröhre oben und unten, sowie der Rahmen an den Berührungsstellen mit der Schallröhre und mit den Schienen L1 L2
mit einer den Ton dämpfenden
Masse, z. B. Filz, Hartgummi oder dergleichen, eingewickelt bezw. belegt.
Beim Gebrauch setzt der wachthabende Officier das Hörrohr M auf die Mündung der oberen Schallröhre D1 (s. Fig. 13), läfst durch einen Mann den Hebel X drehen, verständigt sich mit ihm durch Zeichen, leises Sprechen oder ein besonderes Sprachrohr und kann je nach den Umständen durch Sprechen oder Anbringen einer Lärm- oder Schallsignalvorrichtung vor der Mündung der Röhre D1 bezw. einem Sprachrohr unterseeische Schallschwingungen durch den Schallaussender in einer bestimmten Richtung fortpflanzen lassen. Ebenso kann man sich zum Abgeben von Signalen nach einem anderen Schiffe oder einer Beobachtungsstation einer Wassersirene, einer Wasserpfeife oder einer Glocke mit beweglichem Hammer bedienen, welche unter dem Wasser entsprechend in Thätigkeit gesetzt wird.
Die oben beschriebene Vorrichtung läfst sich ebenfalls am Ufer in geeigneter Weise aufstellen.
Statt der Muffe N kann eine elastische Verbindung zwischen der unteren und der oberen Schallröhre eingeschaltet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Auffangen oder Aussenden von unterseeischen Schallschwingungen, bestehend aus einer an einem drehbaren Rahmen befestigten Schallröhre, welche in das Wasser hinabgelassen und mittelst eines Hebels um ihre Achse gedreht werden kann, die ferner durch das am Ende sitzende, mit einer Membran überzogene Gefäfs unterseeische Schallschwingungen empfängt oder aussendet und mit einer oberen Röhre zur Uebertragung derselben in Verbindung steht.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT68274D Vorrichtung zum Auffangen oder Aussenden von unterseeischen Schallschwingungen Expired - Lifetime DE68274C (de)

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