DE6750488U - Ueberdruckbestrahlungskammer - Google Patents

Ueberdruckbestrahlungskammer

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DE6750488U
DE6750488U DE19686750488 DE6750488U DE6750488U DE 6750488 U DE6750488 U DE 6750488U DE 19686750488 DE19686750488 DE 19686750488 DE 6750488 U DE6750488 U DE 6750488U DE 6750488 U DE6750488 U DE 6750488U
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DE
Germany
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chamber
overpressure
radiation source
patient
housing
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DE19686750488
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Description

1A 520191 *-2.9.
pliys. Gepard Itef
2$ SorfUr. 2ΐΙ« T.L »8461
B 3819
ATOMIC ENERGY OF CANADA LTD., Commercial Products, P.O. Box 93, Ottawa, Ontario / Kanada
Überdruckbestrahlungskammer
Die Neuerung betrifft eine tankartige Überdruckbestrahlungskammer, innerhalb der eine Liegefläche für einen zu bestrahlenden Patienten vorgesehen ist und der eine Strahlungsquelle zur Bestrahlung des Patienten zugeorelnet ist.
Bei der sog. Überdrucktherapie werden menschliche oder tierische Patienten innerhalb einer Kammer behandelt, die unter einem höheren als
Atmosphärendruck steht. Bei dieser Überdrucktherapie ging man bisher ■ grundsätzlich von zwei Verfahrensweisen aus. Bei der einen wird der Patient in eine !deine, unter Druck gesetzte tankartige Kammer gebracht, * *'· die gewöhnlich mit Glas oder Kunstglasfenstern versehen ist, manchmal
sogar vollständig aus durchsichtigem Werkstoff besteht. Das Bestrah-. · f' lungfligerät befindet sich dabei außerhalb der Kammer und die Heübehand-' '··'·. lung erfolgt durch die Fenster oder Wände der Kammer. Nachteilig daran ': ist, üaß durch den Werkstoff der Fenster oder der Wände eins nicht tuner-. hebliche Absorption und Streuung der zur Behandlung verwendeten Strah- ■ * lung auftritt und insofern die Kammer bei einer großeu Anzahl von Behandlungsarten hinderlich ist.
.■·■■' Bei der zweiten Verfahrensweise sind sowohl der Patient als auch das ■ ■ Heilgerät und eventuell sogar die behandelnden Ärzte innerhalb einer großen, unter Druck gesetzten Kammer vereint. Nachteilig hieran sind die sehr !hohen Kosten, die Feuergefahr aufgrund des Vorhandenseins elektri- - scher Einrichtungen und Hantierungen innerhalb der Kammer und die Unbequemlichkeit, daß das behandelnde ärztliche Personal dem höheren Druck ausgesetzt sein muß.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung 1st es deshalb, eine uberdruckbestrahlungskammer vorzuschlagen* bei der die vorstehenden Nachteile vermieden
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t werden. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß in einem einen Teil der einer weitfrehend aivl^ndrischan K&mmor·
Strahlungsquelle angeordnet ist und die Kammer relativ zu der lAegeflä" ehe für den Patienten um ihre Längsachse drehbar ist.
■ .. . Zweckmäßigerweise ist die Liegsfläche des Patienten an einem axial in . . die Kammer ragenden Arm befestigt und dieser Arm durch Hingdichtun- » ' '■ ■· gen gegen die Kammer abgedichtet. Weitere Merkmale sind aus uet Be-
. r · Schreibung und den Unteransprtichen zu ersehen.
■ " '. Nachfolgend wird eine Ausführungsform der Erfindung anhand der beilie-■' > genden Zeichnung näher erläutert. Die Figuren 1 und 2 zeigen schematische Schnittansichten der sriind-oügsgeniäßen Überdruckbestrahluifgskam-• mer in zwei vei schiedenen Ausführungsformen.
. Gemäß Fig. 1 besteht die gesamte Bestrahlungsanordnung im wesentlichen
-'' aus einer Grundplatte 1, einem auf der Grundplatte 1 befestigten, senk-
I . recht stehenden Träger 2 an einem Ende der Grundplatte 1 und aus einer
I zylindrischen Kammer 3. Die Kammer 3 ruht mit ihren Enden auf Hollen 4,
i ''.*■■ ■
I die jeweils durch mit der Grundplatte 1 verbundenen Lagern 5 gehalten
- \, . sind. Die Längsachse der Hammer 3 verläuft horizontal. Das eine Ende
: der Kammer 3 befindet sich nahe dem oberen Ende des Trägers 2C Ein
von dem oberen Ende des Trägers 2 aus sich horizontal erstreckender : Arm β ragt Ajrnh eine Hittsiöifeung in dzr fcenachbssrten SiifSwänä Sä der Kammer 3 und ist gegenüber der Wandung im Bereich der Mittelöffnung durch eine Ringdichtung 7 abgedichtet. Innerhalb der Kammer 3 ist
an dem Arm β eine Liegefläche 8 für einen Patienten 9 befestigt.
V Eine Strahlungsquelle 11, beispielsweise Cobalt-60, ist innerhalb eines ';.. Gehäuses 12, das einen Teil der Ksimmerwandung: bildet, über dem Pa-.' tienten angeordnet. Diametral gegenüber dem Gehäuse 12 der Strahlyngs-'... quelle 11 ist an der Wand der Kammer 3 ein Gegengewicht als Schutzschild 13 vorgesehen. Die dem Träger 2 gegenüberliegende Stirnwand 3b - der Kammer 3 besitzt eine Tür 14 saim Betreten und Verlassen der Kam-
·. Nicht dargestellte Einrichtungen zur Drehbewegung der Kammer 3 erlau-
. . ben eine Bewegung der Strahlungsquelle 11 um die Längsachse der Kani-
- mer 3 relativ zu der Liegefläche 8 und dem Patienten 9. Weiterhin sind ebenfalls nicht dargestellte Kontroll- und Steuergeräte für die Strahlungs-V quelle 11 und Einrichtungen zum TJnterdrucksetzen der Kammer 3 vorgesehen. Es kommen Überdrücke bis beispielsweise 5 Atmosphär en zur Anwendung. Die Kammer 3 wird durch Zuführung von Luft oder Sauerstoff unter Druck gesetzt und dadurch der Sauerstoffgehalt der darin enthaltenen
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Luft erhöht. Die Zu- und Abführung von Luft und Sauerstoff sowie die Steuereinrichtungen zum Ausrichten der Position der Liegefläche und weitere Hilfseinrichtungen, z.B. Leitungen für Registrier- und Anzeigegeräte, werden sämtlich durch den stationären Arm 6 in die Kammer geführt. Kontrolleinrichtungen für di@ Positionierung der Strahlungsquelle und eines mit der Strahlungsquelle verbundenen Kollimators stehen durch in der Wandung der Kammer 3 vorgesehene Abdichtungen mit der Umgebung in Verbindung und bewegen sich mit der Kammer 3 in Umfangsrichtung. Die Steuerorgane für die Liegefläche des Patienten und für den Kollimator können wahlweise manuell oder mechanisch betätigt werden.
Durch die gezeigte Anordnung wird der Patient von der Strahlungsquelle unmittelbar bestrahlt. Die Strahlung braucht daher die Wände der Kammer 3 nicht zu passieren. Außerdem befinden sich die Kontrolleinrichtungen für die Strahlungsquelle und für die Positionierung der Kammer relativ zu dem Patienten nicht in der Überdruckzone, so daß dadurch beispielsweise einfacher ausgelegte elektrische Motoren verwendbar sind.
In der Ausführungsform gemäß Fig. 2 besteht die gesamte Anordnung weitgehend aus einer Grundplatte 21, einem von der Grundplatte nach oben ragenden Träger 22, einem im Abstand von dem Träger 22 angeord-
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. neten Gehäuse 15 und einer Kammer 23. Von dem Gehäuse 15 aus erstreckt sich eine drehbar gelagerte Welle 16, die einen Mtnehmerkopf trägt zur Kammer 23. Der Mtnehmerkopf erstreckt: sich auf diametral gegenüberliegenden Seiten der Kammer 23 und trägt auf der einen Seite ein Gehäuse 32 und auf der anderen Seite ein Gegengewicht 33. Innerhalb des Gehäuses 32 ist eine Strahlungsquelle 31 angeordnet.
'Vor dem Träger 22 erstreckt' sich ein Arm 26 in Richtung auf den Mtnehi-, merkopf 17. Er ragt dabei in die zylindrische Kammer 23 durch deren / eine Stirnwand 23a und ist dieser gegenüber durch eine Ringdichtung 27 abgedichtet. Innerhalb der Kammer 23 trägt der Arm 26 eine Liegefläche < -für einen Patienten 29. Das andere Ende der Liegefläche 28 wird durch - eün Drehlager 18 in der Mitte der anderen Stirnwand 23b der Kamnfer gehalten. Die Mitte der Stirnwand 23b ist mit dem-Mtnehraei&opf IT-ver*— bunden und das Gehäuse 32 an dem Mitnehmerke^sf 17 bildet wieder einen Teil der Wandung der Kammer 23,
In der Anordnung sind wiederum nicht dargestellte Einrichtungen innerhalb des Gehäuses 15 zur Drehbewegung der Welle 16 und somit zur Einstellung der Winkelposition, des Mitnehmerkopfes 17 des Gehäuses 32 und der Strahlungsquelle 31 vorgesehen« Steuer- und Kontrolleinrichtungen , für die Strahlungsquelle' 31 befinden sich innerhalb des Gehäuses 32. Außer-
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dem sind wiederum Einrichtungen zum Unterdrucksetzen der Kam-. mer 23 vorgesehen. Die Kammer besitzt an der Stirnwand 23a eine Tür 19 zum Betreten und Verlassen.
Ebenso wie bei der in Fig„ 1 dargestellten Ausführungsform sind die Kon-. troUeinrichtungen nicht in der unter Druck stehenden Zone angeordnet ·- und die Strahlung braucht nicht urch die Wände der Kammer zu passieren.
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Claims (5)

Patentanwalt Dip!.-Phys. Gerhard Lied! 8 München 22 Steinsdorfstr. 21-22 Tel. 29 84 Atomic Energy of Canada Ltd. B 3819 30. August 1968 Schutzansprüche
1. Tankartige Überdruckbestrahlungskammer, innerhalb der eine Liegefläche für einen zu bestrahlenden Patienten vorgesehen ist und der eine Strahlungsquelle zur Bestrahlung des Patienten zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß in einem, einen Teil der Wandung der weitgehend zylindrischen Kammer (3,23) bildenden Gehäuse (12,32) eine Strahlungsquelle (11,31) angeordnet ist und das Gehäuse (12,32) relativ zur Liegefläche (8,28) für den Patienten um seine Längsachse drehbar ist.
2. Überdruckbestrahlungskammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Liegefläche (8) an einem in die Kammer (3,23) ragenden Arm (6,26) befestigt ist und daß die Durchtrittsöffnung für den Arm (6,26) durch Ringdichtungen (7,27) druckdicht abgedichtet ist.
3. Überdruckbestrahlungskammer nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß sie auf Hollen (4) drehbar ist.
4. Überdruckbestrahlungsfcammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß diametral gegenüber dem Gehäuse (12, 32) der Strahlungsquelle (11,31) ein als Gegengewicht wirkender Schutzschild (13,33) vorgesehen ist.
5. Überdruckbestrahlungskammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit der Wandung der Kammer (3,23) verbundener,, die Strahlungsquelle (31) und den Schutzschild (33) enthaltender Mitnehmerkopf (17) vorgesehen ist.
DE19686750488 1968-09-02 1968-09-02 Ueberdruckbestrahlungskammer Expired DE6750488U (de)

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