DE6750010U - Automatischer hosenbuegler - Google Patents

Automatischer hosenbuegler

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DE6750010U
DE6750010U DE19686750010 DE6750010U DE6750010U DE 6750010 U DE6750010 U DE 6750010U DE 19686750010 DE19686750010 DE 19686750010 DE 6750010 U DE6750010 U DE 6750010U DE 6750010 U DE6750010 U DE 6750010U
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DE
Germany
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ironing
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trouser press
trouser
trousers
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DE19686750010
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Heinz Leipner
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Description

Blatt 1 der Erfindu^sbescnreibung
it Hosenbügler " zur Anmeldung des
Heinz Leipner vom 26.7·
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Beschreibung der Erfindung
» Hosenbügler "
Zur Zeit gibt es zwei Möglichkeiten, Hosen zu bügeln:
1) Das Bügeln mit Bügeleisen,
2) Das Bügeln mit Heimbüglern.
Das Bügeln mit Bügeleisen setzt Geschicklichkeit voraus und erfordert Zeit und Arbeitskraft. Hosen aus Kunstfaser dürfen, wegen ihrer geringen Hitzeverträglichkeit nur mit mäßig erwärmten Bügeleisen gebügelt werden. Der Bügeleffekt ist- deshalb - besonders was die Bügelfalte betrifft hierbei nicht befriedigend.
Das Hosenbügeln mit den handelsüblichen Heimbüglern, die mit einer elektrisch-beheizten Bügelwalze bügeln, ist noch mehr als beim Bügeleisen von Geschicklichkeit, Zeit und Arbeitskraft abhängig.
Die Hosen können mit Heimbüglern nur in mehreren Ärbeitsgängen gebügelt werder., weil die Hosenbeine im ersten Arbeitsgang zunächst nur bis zum Sc.iritt durch die Bügelwalze laufen können. Für das Bügeln der Büg"elfalten vom Schritt bis ninauf zum Hosenbund sind mindestens -zvrel weitere Arbeitsgänge erforderlich, wenn man die Hose von der Seite her unter der Walze durchlaufen 7äßt. Dabei ist es schwierig, einwandfrei© Bügelfalten zu erzielen, weil sich die Hose leicht verschieben kann. Die Wirkung des Bügeins beruht allgemein auf der Anwendung von Wasser bzw. Wasserdampf und senkrechtem Flächendruck von zwei Seiten auf den zu bügelnden Stoff.
Sollen keine Falten -gebügelt werden, darf sich der Stoff zwischen den Druckflächen nicht übereinander schieben. Das ist aber bei einer Hose oberhalb des Schrittes zunächst nicht zu vermeiden, weil die dort notwendigerweise vorhandene Stoffzugabe für den sogenannten Schritt, Hosennähte, Hosentaschen und Knöpfe nicht die Voraussetzung einer glatt zu bügelnden Fläche bieten.
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" Hosenbügler " zur Anmeldung dej
Heinz Leipner yom 26.7. Ί968
Mit dem Bügeleisen wird deshalb um dieses Kriterium hf rumgebü(relt, falle nicnt ausnahmsweise eine Spozialbügelunterlage zum Einfahren in die Hosenbeine benutzt wird, was im allgemeinen nur selten erforderlicn sein wird.
Hit dem Heimbügler sind - wie bereits beschrieben - zum Hosenbügeln mehrere Arbeitsgänge erforderlich. Außerdem ist es schwierig, einwandfreie Bügelfalten zu erzielen. ',
Bis auf das Einlegen in das Gerät der entlang der Bügelfalten mit etwas : V/asser angefeuchteten Hose bügelt hingegen der an eine Steckdose des ' elektrischen Lichtnetzes angeschlossene Hösenbügler selbsttätig, einwandfrei und in einem Arbeitsgang.
Die Bügelzeit beträgt ungefähr 10 Minuten.
Die Heizleistung wurde mit Rücksicht auf Kunstfaserstoffe so begrenzt, daß Hitzeschäden ausgeschlossen sindo Trotzdem werden aber auch bei diesen Stoffen einwandfreie Bügelfalten erzielt, weil neben der Temperatur auch der Druck als weitere Bügelkomponente wirksam wird»
Der Versuch ergab, daß Kunstfaserstoffe selbst nach 60 Hinuten nicht beschädigt wurden. Andrerseits ist es aber auch möglich, die entlang der Bügelfalten mit etwas Wasser angefeuchteten Hosen mit dem Hösenbügler auch ohne elektrische Beheizung zu bügeln, wenn man die Hosen - z.B.
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während der Nacht, auf Reisen usw. - solange im Gerät beläßt, bis sie
von selbst getrocknet sind. ·
Der Hosenb^ler besteht aus einem unteren Teil ( Teile 1 - 7 ) und einem oberen Teil ( Teile 8 - 12 ).
Der untere Teil besteht aus der Grundplatte (1), die auf ihrer Oberfläche mit einer Metallfolie versehen ist, um die Heizungswärme der elektrischen Heizung nach unten abzuschirmen. Darauf liegt eine mit der Grundplatte (1) kongruente Drahtmatte"(2) aus Kaschendrait, die einerseits als Auflage für einen mit eine-r Äsbestschnur isolierten Heizdraht (3) dient und andrerseits z±z der durch den Haschendraht möglichen .Belüftung eine au starke Erwärmung der Grundplatte (1) verhindert.
4 «. 553 t - * * ♦
Blatt j5 dor Erfindungobeschreibungϊ ϊ ί " HosenbUgler " zur Anmeldung deo Heinz Loipnor vom 26*7. 1968
Als Träger de« Heisdra.-ites (J) dient ein mit Asbest isolierter Kupferdraht. Zur ^eoliorung des Heiadrahtes.selbst wurde ein Aobestechlauch vorwendet.
Der Heizdraht ist in ecnlun^enförmißen tfindungen so auf der Drahtmut te ausgelegtv daß die «'/urine gleichmäßig von einem darüber liegenden Zinkblech (Ό aufgenommen werden kann, das mit der Grundplatte (1) und der Drautmatte (2) ebenfalls kongruent ist. Alle Metall teile des Gerätes sind über eine festmcPtierte dreipolige elektrische Anschlußleitung mit Schukow-Kontakt geerdet. Grundplatts (I)1 Drahtmatte (2), Heizdraht (3) und Zinkblech (k) werden von einem Filzmantel (5) umgeben, der auf der Innenseite wieder mit einer Metallfolie ver&enen ist. Filzmantel (5) und Metallfolie sind auf der Unterseite der Grundplatte (1) mehrfach festgescuraubt. Die Metallfolie diont hier zur gleichmäßigen Wärmeaufnahme und Jlfe it erlabe an den darüber liegenden Filz.
Über den Filz ist als direkte Bügelunterlage ein Stück Leinen (6) gespannt, das eoenfallti auf der Unterseite der Grundplatte (1) festgeuCiic'wiUbt ist·
. An den Längsseiten der Grundplatte (1) befi'nden sich rechts und linke je drei Kipphebelverscnlüsse (7), die mittelte eiserner Winkel an der Unterseite der Grundplatte (1) angeschraubt sind. Sie dienen dazu, den unteren Teil des Gerätes mit dem oberen Teil zusammenzuschließen und zusammenzudrücken·
Der obere Teil besteht aus der Deckplatte (8), die axt einem Griff verse.ien und rait einer Pilzdecke und Kunststoff kanten verziert ist sowie einer darunter liegenden Schaumguramiplatte (9) mit Aussparung (1o), die von unten durch eine Filmplatte (11) verstärkt und alt einem Stück Leinen bespannt ist. Das Leinen, das rund Tierun an die Deckplatte (8) angeschraubt ist, umhüllt die Schaumguiaoiplatte (9) einschließlich der Filzplatte (11).
An den Längsseiten der Deckplatte (8) befinden sich je drei Riegel (12), die zu den Kipphebelverscnlüssen (7) gehören, mit denen der obere und der untere Teil des Gerätes verschlossen und zusammengedrückt werden kann.
Das Bügeln ist wie nachstehend beschrieben durchzuführen; Das Gerät wird zweckmäßig zu erst an eine Steckdose des Lichtnetzes' (22o Volt) angescnlossen, damit es sich bis zur Inbetriebnahme auf die erforderliche Temperatur erwärmen kann.
1 A ι
Blatt h der Brfindungebeschreibung
" Hosenbügler " zur Anmeldung des
Heins Leipner vom 26.7· 1968
Dann wird die Hose, Bügelfalten angefeuchtet, mit genau übereinanderliegenden Hosenbeinen so auf das Geräte-Unterteil 'gelegt, daß sich der obere Teil der Hose bis zum Schritt, der sich wegen der Hosennähte und Hosenknöpfe schlecht bügeln läßt, bei geschlossenem Gerät in der Aussparung C 10 ) der Schaumgummiplatte (9) befindet. Nunmehr wird das Oberteil des Gerätes so auf das Unterteil gelegt, daß die Hose mit Hilfe der Kipphebelverschlüsse (7) zwischen unterem und oberem Geräteteil festgepreßt wird.
Nach ungefähr 10 Minuten ist die Hose· gedämpft und gebügelt.
Während des Bügelvorganges bedarf das Gerät weder der Wartung noch der Aufsicht.
Nach öffnen der K-ipphebelverschlüsse (7) und Abnahme des Geräteoberteils wird die Hose aus dem Hosenbügler entnommen und der Bügelvorgang ist beendet. . '
Gegenüber den bisher bekannten Bügelverfahren mit Bügeleisen; oder Heim-
büglern-hat der Ho^senhügi er folgende Jterteile; , ;
Die Hosen werden selbsttätig und in einem Arbeitsgang gedämpft und glanzfrei gebügelt.
Zur B&dienung des Gerätes ist keine besondere Geschicklichkeit 'erforderlich. Jedermann kann nach kurzer Bedienungsanleitung erfolgreich damit umgehen und dabei Zeit und Arbeitskraft sparen; denn während des Bügelvorganges braucht das Gerät nicht beaufsichtigt zu werden. Notfalls kann damit außerdem auch ohne elektrische Beheizung gebügelt werden.

Claims (1)

  1. *· c a te β«
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    . Zur Anmeldung des
    Heinz Leipner vom 26.7. 1968
    lj Zusammenstellung
    s ■ der Schutzansprüche:
    j Ό Eosenbügler bestehend aus einem Geräte-Unterteil und einem Geräte-Obertei]
    t t sowie 6 Kipphebelverschliissen.
    Z) Hosenbii^ler nach Anspruch 1), dadurch gekennzeichnet, daß das Geräte-Unterteil elektrisch geheizt werden kann..
    3) Hosenbügler nach Anspruch 1), dadurch gekennzeichnet, daß das Geräte-Oberteil elektrisch geheizt werden kann.
    ^) Hosenbügler nach Anspruch 1), dadurch gekennzeichnet, daß sowohl das
    Geräte-Unterteil als auch gleichzeitig das Geräte-Oberteil elektrisch geheizt werden können.
    5) Hosenbügler nach Anspruch 1), 2), 3) oder 4), dadurch gekennzeichnet, daß die hipphebelverschlüsse an einer Seite des Gerätes durch Gelenke ersetzt werden, welche das Geräte-Oberteil mit dem Geräte-Unterteil in den Gelenken drehDar miteinander verbinden.
    ■ 6) Hoeent^gler nach Anspruch 1), 2), 3), k) und 5), dadurch gekennzeichnet, daß die KipphebelverSchlüsse oder Gelenke nicht an den Längsseiten sonderr an den Stirnseiten des Gerätes angebracht sind. .
    7) Hosenbügler nach Anspruch 1), 2), 3), 4), 5) und 6), dadurch gekennzeichnet, daß die Kipphebelverschlüsse durch einen elektromagnetischen Verschluß ersetzt werden»
    8) Hosenbügler nach den Ansprüchen 1), 2), 3), 4), 5), 6) und 7), dadurch gekennzeichnet, daß das Geräte-Unter- oder -Oberteil mit einem Tischgestell versehen ist und deshalb auch als freistehenden Bügeltisch verwendet werden kann. " *
DE19686750010 1968-07-27 1968-07-27 Automatischer hosenbuegler Expired DE6750010U (de)

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