DE67189C - Schachtofen zum conti nuirlichen Verkoken - Google Patents

Schachtofen zum conti nuirlichen Verkoken

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DE67189C
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DE
Germany
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coking
furnace
arrangement
shaft furnace
gases
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT67189D
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English (en)
Original Assignee
E. STAUBER in Hamburg, Rutschbahn 38
Publication of DE67189C publication Critical patent/DE67189C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B1/00Retorts
    • C10B1/02Stationary retorts
    • C10B1/04Vertical retorts

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Verkokungsofen der vorliegenden Erfindung, welcher auf der beiliegenden Zeichnung durch einen Verticalschnitt dargestellt ist, zerfällt in den eigentlichen Verkokungsraum a, den Feuerraum b und den Entleerungsraum c. Ueber dem Raum α ist der luftdicht verschliefsbare Einschütttrichter d angeordnet. Ueber dem Raum b erhebt sich das centrale Abführungsrohr e mit den oberen Zweigrohren f und g. Letztere tragen aufserhalb des Ofens die Ventilatoren h. Das centrale Rohr e besitzt die Oeffnungen i, welche von den Kappen k bedeckt sind. Der Hohlraum zwischen e und k steht durch Röhrchen /, welche quer durch den Verkokungsraum gehen, mit der äufseren Luft in Verbindung. Unterhalb des Trichters d ist der Führungskegel m angeordnet. Die Schutzkappen η bedecken und schützen die Rohre f beim Einfallen des Verkokungsmaterials.
In dem Feuerraum b, welcher durch den herausziehbaren Schieber 0 gegen den oberen Raum α absperrbar ist, ist der Feuerkasten ρ mit Rost ρ1 mittelst Griffes p'2 herausziehbar angeordnet.
Zwischen den Räumen b und c ist eine mit Flügeln q besetzte und mittelst Kurbel aufserhalb des Ofens drehbare Welle r angeordnet. In dem Raum c endlich befindet sich ein Schienengeleise für die Transportwagen s, welche zur Aufnahme des verkokten Materials dienen.
Der Betrieb ist folgender: Das Verkokungsmaterial wird durch den Trichter d eingeschüttet, bis der unten durch Schieber ο abgesperrte Raum α gefüllt ist. Hierauf wird der Trichter d hermetisch verschlossen. Der Feuerkaste.n ρ wird mit glühenden Kohlen gefüllt und in den Raum b zurückgeschoben. Nunmehr wird der Schieber 0 herausgezogen, worauf der Verkokungsprocefs beginnt. Die sich bei der Anwärmung und Trocknung bildenden Gase und Dämpfe werden durch die selbstthätig Und injectorartig wirkenden Ventilatoren h abgesaugt. Nach der vollkommenen Austrocknung werden die Röhrchen /, welche am äufseren Ofenumfang mittelst Ventile oder Klappen luftdicht verschliefsbar sind, von Zeit zu Zeit geöffnet, so dafs Luft in die Hohlräume zwischen e und k einströmen und sich mit den hier aufgefangenen und durch die ganze Verkokungsmasse vertheilten Kohlenwasserstoffgasen mischen kann. Letztere entzünden sich hierdurch und führen den Verkokungsprocefs weiter. Die Verbrennungsproducte ziehen durch das Rohr e ins Freie.
Das verkokte Material wird in den Wagen 5 entleert, indem man den Feuerkasten ρ herauszieht und die Flügelwelle r um einen Quadranten weiterdreht. Durch letztere Einrichtung wird erreicht, dafs immer nur eine Wagenfüllung, nicht der ganze Ofeninhalt nach unten abstürzt.
Die Rohre g besitzen die verschliefsbaren Oeffnungen f, durch welche zwecks Gewinnung von Nebenproducten die ins Freie strömenden Gase in Condensationsapparate geleitet werden können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Schachtofen zum continuirlichen Verkoken, gekennzeichnet durch das gleichzeitige Vorhandensein folgender Einrichtungen:
    a) die Anordnung von Gasauffangkammern (k) am Abzugrohr (ej, welche durch verschliefsbare Röhren (I) mit der äufseren Luft zwecks zeitweiser Entzündung der entwickelten Gase in Verbindung gesetzt werden können;
    b) die Anordnung eines herausziehbaren, von dem darüber befindlichen Verkokungsraum (a) durch einen Schieber (o) absperrbaren Feuerkastens (p)\ ■
    die Vorrichtung zur Entleerung des Ofens nach der Verkokung, gekennzeichnet durch die drehbare Flügelwelle (q r), durch welche erreicht wird, dafs immer nur eine Wagenfüllung, nicht der ganze Ofeninhalt nach unten abstürzt;
    die Anordnung eines oder mehrerer selbst thätig und injectorartig wirkender Ventilatoren (h) über dem Abzugsrohr zum Absaugen von Dämpfen und Gasen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT67189D Schachtofen zum conti nuirlichen Verkoken Expired - Lifetime DE67189C (de)

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