DE669397C - Anordnung zum Betrieb von insbesondere einphasigen Stromrichtern - Google Patents

Anordnung zum Betrieb von insbesondere einphasigen Stromrichtern

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DE669397C
DE669397C DEA78854D DEA0078854D DE669397C DE 669397 C DE669397 C DE 669397C DE A78854 D DEA78854 D DE A78854D DE A0078854 D DEA0078854 D DE A0078854D DE 669397 C DE669397 C DE 669397C
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DE
Germany
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voltage
arrangement
choke
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alternating
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Expired
Application number
DEA78854D
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English (en)
Inventor
Josef Erlach
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Publication of DE669397C publication Critical patent/DE669397C/de
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M7/00Conversion of AC power input into DC power output; Conversion of DC power input into AC power output
    • H02M7/42Conversion of DC power input into AC power output without possibility of reversal
    • H02M7/44Conversion of DC power input into AC power output without possibility of reversal by static converters
    • H02M7/48Conversion of DC power input into AC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes with control electrode or semiconductor devices with control electrode
    • H02M7/505Conversion of DC power input into AC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes with control electrode or semiconductor devices with control electrode using devices of a thyratron or thyristor type requiring extinguishing means
    • H02M7/51Conversion of DC power input into AC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes with control electrode or semiconductor devices with control electrode using devices of a thyratron or thyristor type requiring extinguishing means using discharge tubes only

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Inverter Devices (AREA)

Description

  • Anordnung zum Betrieb von insbesondere einphasigen Stromrichtern Es ist bekanntgeworden, bei Stromrichteranordnungen, die mit gesteuerten Entladungsstrecken arbeiten, für Wirk- und Blindströme getrennte Gruppen von Entladungsstrecken vorzusehen. Dabei dienen die Blindleistungsentladungsstrecken dazu, den induktiven oder kapazitiven Strom zu führen. Es sind nun des weiteren bei Stromrichteranordnungen sogenannte Sternpunktsentladungsstrecken verwendet worden. Bei diesen Anordnungen erhält man auf der Seite der niedrigeren Frequenz bei Umrichtern einen lückenlosen Strom, während auf der Seite der höheren Frequenz ein lückenhafter Strom entsteht. Auch sind Schaltungen bei Stromrichtern bekanntgeworden, die eine Verbesserung des Leistungsfaktors dadurch erzielen, daß Sternpunktsentladungsstrecken zur -Übernahme der Blind= last eingeschaltet werden. Diese bekannten Anordnungen arbeiten fast ausschließlich mit Drosseln im Gleichstromkreis, die dazu dienen sollen, den erhaltenen oder bezogenen Gleichstrom zu glätten, ihn also möglichst lückenlos zu gestalten. Wird nun auf der Wechselstromseite eine Drossel eingeschaltet, so erhält man in der Drossel Differenzspannungen, die sich aus der rechteckförmigen Gegen-EMK der Stromrichteranordnung und der sinüsförmigen Netzspannung zusammensetzen.
  • Die vorliegende Erfindung erstrebt nun auf der Wechselstromseite von Gleich- und Wechselrichtern bzw. auf der Seite der höheren Frequenz bei Umrichtern einen lückenlosen Strom und gleichzeitig eine Annäherung der Kurvenform an die Sinuslinie, wobei die Differenzspannung an einer gegebenenfalls vorhandenen Wechselstromdrossel entsprechend kleiner gehalten werden kann. Erfindungsgemäß werden periodisch die Wicklungen des '\Vechselstromtransformators über Hilfsentladungsstrecken mit im wesentlichen lichtbogenförmiger Entladung kurzgeschlossen. Falls eine Gleichstromdrossel vorgesehen ist, so wird auch diese gleichzeitig mit den Wicklungen des Transformators kurzgeschlossen.
  • Der Erfindungsgedanke soll an Hand der nachfolgenden Beispiele, die sich auf einen netzgeführten Wechselrichter beziehen, näher erläutert werden. Der Erfindungsgedanke ist selbstverständlich ebenso für die anderen Stromrichter (Gleichrichter, Umrichter) gültig. Der Vorteil der Erfindung tritt ganz besonders bei einphasigen Schaltungen in Erscheinung, da dort die Abweichungen zwischen Gegen-EMK und siiiusförmiger Spannung des Netzes am größten sind.
  • Abb. r stellt die vom Wechselrichter zii erzeugende Spannung dar, die zwecks guter Annäherung an die Sinusform durch Aufbau von rechteckförmigen Spannungen mit dazwischenliegenden Nullstücken erhalten wird. Abb.2 zeigt einen mechanischen Wechselrichten, der aus dem Gleichstromnetz i über den umlaufenden Kollektor 2 und den Wechselstromtransformator 3 das Wechselstromnetz 4 mit der Wechselstromdrossel D speist. Bei der Drehung des Kollektors werden durch das leitende Stück 5 der Reihe nach je zwei der Bürsten 6, 7 und S miteinander verbunden. In der gezeichneten Stellung ist z. B. die Bürste 6 mit der Bürste 7 verbunden; im Wechselstromtransformator 3 entsteht dann die positive Halbwelle der Abb. i. Dreht sich der Kollektor in Pfeilrichtung weiter, so wird der Wechselstromtransformator 3 über 7 und 8 kurzgeschlossen, es entsteht das Nullstück der Abb. i. In Abb. 3 sind die durch den Kollektor und die Bürsten 6 bis 8 gebildeten Schalter durch die Entladungsstrecken 9, io und ii ersetzt. Diese Entladungsstrecken sind in beiden Richtungen stromdurchlässig und besitzen eine Steuerung, die willkürlich (las Einleiten und Löschen der Entladung ermöglicht. In dieser Schaltung (Abb. 3) erhält man ebenfalls eine Spannungskurve gemäß Abb. i ; gegenüber Abb. 2 bietet die Schaltung jedoch noch den Vorteil, daß man durch entsprechende Steuerung der Entladungsstrecken 9 bis ii die Breite der Nullstücke beliebig verändern und damit die Höhe der erzeugten Wechselspannung regeln kann. An Stelle der Entladungsstrecken 9 bis ii können natürlich je zwei gegensinnig parallel geschaltete Entladungsstrecken mit eindeutiger Stromdurchlaßrichtung Verwendung finden. Die Steuerung dieser Entladungsstrecken muß dann so erfolgen, (laß stets gleichzeitig die gegensinnig geschalteten Entladungsstrecken freigegeben bzw. gesperrt werden. Ist die Steuerung der Entladungsstrecken 9 bis ii nicht in der Lage, die Entladung zum Erlöschen zu bringen, so muß eine zusätzliche Kommutierungseinrichtung verwendet «erden. Besteht diese Kommutieningseinrichtung aus einer Drossel und einem Kon-(lensator, so ist es zweckmäßig, eine Schaltung gemäß Abb. 4 7n wählen. Bei dieser Schaltung entsprechen die gegensinnig parallel geschalteten Entladungsstrecken 9" 9b, io, iob, und die Entladungsstrecken iiR, iib den Entladungsstrecken 9 bis ii der Abb. 3.. 13 ist der die periodische Löschung bewirkende Kondensator. Die Entladungsstrecken ii" -und iib sind in der Wirkung gegensinnig parallel geschaltet, da sie an den Außenklemmen des Transfor-' mators liegen. Abweichend von den Anordnungen der vorhergehenden Abbildungen schließen die Entladungsstrecken ii" und 14 nicht nur den Transformator, sondern auch noch die Drossel 12 kurz. Die Durchlaßrichtung von ii" und ii,, ist derart, daß ein Kurzschluß des Gleichstromnetzes i, z. B. über ioa und lob, vermieden wird. Die übrigen Bezugzeichen (ler Abb. 3 und 4 entsprechen denen der Abb. 2. In Abb.5 sind die zur Abb.4 gehörenden Spannungs- und Stromkurven gezeigt. Die Kurve U stellt die an den Klemmen des Netzes 4 auftretende Wechselspannung dar, deren Anstieg und Abfall wegen der im Stromkreis vorhandenen Scheinwiderstände nicht vollständig senkrecht ist. Der im Netz 4 fließende Strom J ändert je nach der Belastung seine Größe und Phasenlage. U, stellt die Spannung an den Entladungsstrecken 9" und 9b dar, Ulo diejenige an den Entladungsstrecken io" undiob. Setzt man für den einfachsten Fall Ohmsche Belastung voraus, so kann, wie das auch die Gittersteuerungskurve Ute" zeigt (es sei ange-,nommen, daß die Entladungsstrecke bei einer Gitterspannung von o Volt leitend wird), die Entladungsstrecke 9" im Zeitpunkt t zünden. Während der Zeit t1 bis t.= besitzt die Spannung über der Entladungsstrecke, da der Spannungsabfall in der Entladungsstrecke vernachlässigbar klein ist, den Wert Null. Es entsteht infolge des Stromflusses über die Entladungsstrecke auf der Wechselstromseite die positive Halbwelle der rechteckförmigen Spannung U. Im Zeitpunkt t2 wird die Nullpunktsentladungsstrecke iid durch die Gitterspannung U@" freigegeben, und diese brennt in der Zeit von t. bis t3. Gleichzeitig wird das Potential an der Entladungsstrecke 92 zwangsweise und plötzlich negativ. Die mit t, bezeichnete Zeit stellt die der Entladungsstrecke zur Löschung ihrer Entladung zur Verfügung stehende Zeit dar. Zur Zeit t3 wird die Entladungsstrecke io" durch die Gitterspannung U#,;" leitend, übernimmt die Stromführung bis zur Zeit t, und damit die Bildung der negativen Halbwelle der erzeugten Wechselspannung.
  • Die Anordnung der Nullpunktsentladungsstrecken gemäß der Erfindung läßt sich auch auf mehrphasige Wechselrichter anwenden, die z. B. eine gemeinsame Kommutierungseinrichtung haben können. Abb. 6 zeigt einen zweiphasigen Wechselrichter mit einem gemeinsamen Kommutierungskondensator 13 und einer gemeinsamen Wechselstromdrossel mit den Wicklungen 12 und 12'. Die Entladungsstrecken des ersten Wechselrichters sind mit denselben Ziffern 9" bis iib bezeichnet wie in Abb. 4. Die entsprechenden Entladungsstrecken des zweiten Wechselrichters sind mit g" bis iiti bezeichnet. Die Anordnung ist so getroffen, daß alle Nullpunktsentladungsstrecken ii" bis 11b in einem einzigen Gefäß 14 zusammengefaßt sind. Abb.7 zeigt die Spannungsleurven des M'echselrichters gemäß Abb.6. Diese beiden Spannungskurven 15 und 15' der beiden Wechselrichter werden in den Sekundärwicklungen 16 und 16' (Abb. 6) hintereinandergeschaltet, 'so daß im Wechselstromnetz 4 die resultierende Spannung 17 (Abb. 7) entsteht. Am Kondensator 13 liegt die Differenz- Spannung 13. Es ist selbstverständlich, daß man die gleiche Differenzspannung 13 auch dann erhält, wenn man den Kondensator 13 statt an die Wicklung ig an zwei Wicklungen legt, die auf den beiden oberen Schenkeln des Transformators angeordnet und entgegengesetzt miteinander verbunden sind.
  • Die beiden Sekundärwicklungen 16 und 16' sind in Abb. 6 hintereinandergeschaltet ; würde man die Verbindung 2o herausführen, so erhält man ein zweiphasiges Wechselstromnetz 4. Soll dreiphasiger Wechselstrom erzeugt werden, so braucht man nur das Ende der Wicklung 16 mit der 1Vlittelanzapfung 21 zu verbinden und bekommt so die bekannte Scottschaltung. Die Phasenspannungen 15 und 15' müssen dann um go ° gegeneinander phasenverschoben sein, außerdem sind die Windungszahlen von 16 und 16' ungleich zu wählen. Auf diese Art kann man das Wechselstromnetz ..1. mit jeder beliebigen Phasenzahl ausführen.
  • In allen hier angeführten Beispielen kann das Wechselstromnetz 4. beliebig mit Wirk-und Blindlast beliefert werden, es kann sich auch dauernd die Richtung der Energielieferung umkehren.
  • Die Erfindung beschränkt sich in ihrer -Anwendung nicht auf die zuvor beschriebenen Beispiele, sondern findet sinngemäß Anwendung auf alle Arten von Wechselrichtern sowie auf Gleich- und Umrichter.

Claims (1)

  1. PATENT,% Xsi,i;i'ciir: i. Anordnung zum Betrieb von insbesondere einphasigen Stromrichtern mit in Reihe geschalteten Wechselstromdrosseln, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung eines lückenlosen Stromes auf der Wechselstromseite bzw. zur Verminderung der von der Wechselstromdrossel aufzunehmenden Differenz zwischen Speisespannung und Gegenspannung Hilfsentladungsstrecken mit im wesentlichen lichtbogenförmiger Entladung vorgesehen sind, die die Wicklungen des Wechselstromtransformators periodisch kurzschließen. =. Anordnung zum Betrieb von Stromrichtern mit in Reihe geschalteten Wechselstromdrosseln und mit einer Gleichstromdrossel, dadurch gekennzeichnet, daß Hilfsentladungsstrecken vorgesehen sind, die gleichzeitig mit den Wicklungen des Wechselstromtransformators auch die Gleichstromdrossel periodisch kurzschließen. 3. Anordnung zum Betrieb von selbsterregten Wechselrichtern und von netzgeführten Wechselrichtern mit einer in Reihe geschalteten Wechselstromdrossel, die auf ein Netz mit Gegenspannung arbeiten, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung einer treppenförmigen Wechselspannung mit dazwischenliegenden Nullstücken Hilfsentladungsstrecken vorgesehen sind, die die Wicklungen des Wechselstromtransformators und die Gleichstromdrosseln periodisch kurzschließen. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Regelung der Größe der erzeugten Wechselspannung die Breite der erzeugten Nullstücke geändert wird. 3. Anordnung nach Anspruch 3 und dadurch gekennzeichnet, daß die im Wechselrichter erzeugten Teilwechselspannungen beliebig zu ein- oder mehrphasigen Wechselspannungen zusammengesetzt werden.
DEA78854D 1936-03-18 1936-03-19 Anordnung zum Betrieb von insbesondere einphasigen Stromrichtern Expired DE669397C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1276808B (de) * 1961-10-04 1968-09-05 Licentia Gmbh Anordnung zur Steuerung einer Wechselspannung
DE1281018B (de) * 1959-07-28 1968-10-24 Licentia Gmbh Verfahren zur Steuerung von insbesondere mit gittergesteuerten Entladungsstrecken arbeitenden Stromrichtern und Anordnung zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE1292239B (de) * 1964-07-23 1969-04-10 Siemens Ag Anordnung zur Kompensation der dritten Oberwelle einer durch Phasenanschnitt veraenderbaren Wechselspannung

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DE1281018B (de) * 1959-07-28 1968-10-24 Licentia Gmbh Verfahren zur Steuerung von insbesondere mit gittergesteuerten Entladungsstrecken arbeitenden Stromrichtern und Anordnung zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE1276808B (de) * 1961-10-04 1968-09-05 Licentia Gmbh Anordnung zur Steuerung einer Wechselspannung
DE1292239B (de) * 1964-07-23 1969-04-10 Siemens Ag Anordnung zur Kompensation der dritten Oberwelle einer durch Phasenanschnitt veraenderbaren Wechselspannung

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