DE669195C - Metallischer Gluehschirm fuer Kathodenstrahlroehren - Google Patents

Metallischer Gluehschirm fuer Kathodenstrahlroehren

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Publication number
DE669195C
DE669195C DE1935F0080415 DEF0080415D DE669195C DE 669195 C DE669195 C DE 669195C DE 1935F0080415 DE1935F0080415 DE 1935F0080415 DE F0080415 D DEF0080415 D DE F0080415D DE 669195 C DE669195 C DE 669195C
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DE
Germany
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screen
glow
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cathode ray
ray tubes
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Expired
Application number
DE1935F0080415
Other languages
English (en)
Inventor
John Logie Baird
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch Fernsehanlagen GmbH
Original Assignee
Fernseh GmbH
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J29/00Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
    • H01J29/02Electrodes; Screens; Mounting, supporting, spacing or insulating thereof
    • H01J29/10Screens on or from which an image or pattern is formed, picked up, converted or stored
    • H01J29/16Incandescent screens

Landscapes

  • Chemical Or Physical Treatment Of Fibers (AREA)
  • Cathode-Ray Tubes And Fluorescent Screens For Display (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen metallischen Glühschirm für Kathodenstrahlen, der durch den aufprallenden Elektronenstrahl zum Glühen gebracht wird.
Es ist bereits bekannt, in einer Kathodenstrahlröhre an Stelle eines Fluoreszenzschirmes einen metallischen Schirm zu verwenden, der durch Elektronenaufprall zum thermischen Leuchten angeregt wird. Es sind auch Glühschirme bekannt, die aus einem Leiter, z. B. einem Netz oder einem Niederschlag von fein verteilter Kohle, besteht. Solche Schirme können z. B. beim. Fernsehen Verwendung finden.
Gemäß der Erfindung besteht der Glühschirm aus einem gewellten bzw. ■ gewundenen stromdurchflossenen Band oder Draht, wobei die Stromstärke so groß gewählt ist, daß der Schirm auf eine vorzugsweise dicht unterhalb sichtbarer Glut liegende Temperatur vorgewärmt wird. Es wird dadurch der Vorteil gewonnen, daß die für den Kathodenstrahl erforderliche elektrische Leistung wesentlich geringer gehalten werden kann als ohne Vorwärmung. Die vom Strahl aufzubringende Leistung, die den Schirm bis zur Weißglut bringt, kann dann verhältnismäßig klein im Vergleich zu der für die Vorheizung erforderlichen Leistung sein. Der Schirm kann aus einem in geeigneter Weise gewundenen Draht '30 oder einer Drahtspirale bestehen. Die Enden des Leiters sind mit einer Stromquelle verbunden, die die Energie für die Vorheizung liefert.
Die Erfindung -wird im folgenden an Hand der Zeichnung näher erläutert, in der die Fig. ι bis 4 einige Ausführungsbeispiele zeigen.
Der Schirm der Fig. 1 besteht aus einer großen Zahl von senkrecht zum Schirm verlaufenden Drahtwellen oder mäanderförmigen Wendeln 1. Zahlreiche derartige Reihen sind nebeneinander angeordnet, so daß sie zusammen ein Rechteck bilden. Die Reihen liegen so nahe beieinander, daß die Zwischenräume zwischen den einzelnen Leiterstücken so klein wie möglich werden. Die Knickstellen liegen alle in gemeinsamen Ebenen, von denen die der Kathode zugewandte die Oberfläche des Schirmes darstellt. Sämtliche Leiterteile sind in Reihe geschaltet, und die freien Enden sind an eine Stromquelle 2 angeschlossen. Zur Isolierung können Streifen aus Glimmer oder einem anderen hitzebeständigen Material zwischen die einzelnen Reihen gebracht werden. Widerstand und Strom-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
John Logie Baird in London.
stärke werden so gewählt, daß der Draht bis auf eine Temperatur gebracht wird, die dicht unterhalb der Glühtemperatur liegt. Wenn nun die Oberfläche des Schirms durch denv Elektronenstrahl getroffen wird, so wird -der; betreffende Punkt schon durch eine verhältnismäßig kleine Energie des Strahls zum"' Glühen gebracht, wobei die Glühtemperatur von der Stärke des Strahles abhängt, ίο Der Schirm kann durch den Elektronenstrahl entweder parallel zu den Windungsreihen oder rechtwinklig dazu abgetastet werden. Das Bild muß von der Seite betrachtet werden, auf die der Strahl auftrifft. Bei einer anderen Ausführungsform besteht der Schirm aus schraubenförmig gewundenem Draht. Ein Teil eines solchen Schirmes ist in Fig. 2 dargestellt. Der schraubenförmig gewundene Draht 3 ist zickzackförmig hin und
zo her gebogen, so daß er eine zusammenhängende Fläche bildet. Die Enden des Drahtes sind an eine nicht dargestellte Stromquelle angeschlossen. Dieser Schirm, besitzt eine geringere Dicke und wird sowohl auf seiner Vorder- als auch auf der Rückseite durch den Strahl zum Glühen gebracht. Das Bild kann daher auch von der Rückseite betrachtet werden.
Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht eines Schirmes, der dem der Fig. 1 ähnlich ist. Der Schirm besteht jedoch diesmal aus Windungen 4 eines Wollaston-Drahtes. An den Enden 5 ist die äußere Schicht des Drahtes durch Ätzen entfernt, so daß der dünne Platinkern bloßgelegt ist. Ein solcher Schirm läßt sich nur von der Vorderseite betrachten.
• Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 besteht der Schirm aus einem flachen Band, dessen einer Rand zur Kathode weist. Das Band ist wellenförmig oder zickzackförmig gebogen, so daß es ähnlich wie bei der Fig. 2 eine Schirmfläche bildet.
Bei der letzten Ausführung kann der Schirm wieder von der Vorder- oder der Rückseite betrachtet werden.
Der Schirm kann auch ganz aus einem fciBßhtmetallischen Leiter hergestellt werden. it'Eg-ist zweckmäßig, die Oberfläche des Schir- *mes als Dunkelstrahler auszubilden und zu diesem Zweck mit Platinschvvarz oder mit g0 metallischen Oxyden, z. B. Thor-, Barium-, Ger- oder Magnesiumoxyd, zu überziehen.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Metallischer Glühschirm für Kathodenstrahlröhren, dadurch gekennzeichnet, daß der Schirm aus gewelltem bzw. gewundenem, von durchfließendem Strom auf eine vorzugsweise dicht unterhalb ß0 sichtbarer Glut liegende Temperatur erhitzten Band oder Draht besteht.
2. Glühschirm nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zahlreiche Reihen von Drahtwellen oder -windungen nebeneinander angeordnet und elektrisch hintereinandergeschaltet sind.
3. Glühschirm nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schirm aus Wollaston-Draht besteht, der an den Knickstellen von der äußeren Schicht befreit ist.
4. Glühschirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß isolierende Streifen aus hitzebeständigem Material, wie Glimmer, zwischen den Windungen des Leiters angeordnet sind.
5. Glühschirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Leiter ein metallisches Oxyd, wie z. B. Barium-, s0 Thor- oder Ceroxyd, aufgebracht ist.
6. Glühschirm nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Leiter Platinschwarz aufgebracht ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1935F0080415 1934-12-19 1935-12-18 Metallischer Gluehschirm fuer Kathodenstrahlroehren Expired DE669195C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB3643034A GB442963A (en) 1934-12-19 1934-12-19 Improvements in or relating to cathode-ray tubes and thermo luminescent screens therefor

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE669195C true DE669195C (de) 1939-01-03

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ID=10388071

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DE1935F0080415 Expired DE669195C (de) 1934-12-19 1935-12-18 Metallischer Gluehschirm fuer Kathodenstrahlroehren

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DE (1) DE669195C (de)
GB (1) GB442963A (de)

Also Published As

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GB442963A (en) 1936-02-19

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