DE668602C - Verfahren zum Betrieb von zum Antrieb von Luftfahrzeugen dienenden Brennkraftmaschinen - Google Patents

Verfahren zum Betrieb von zum Antrieb von Luftfahrzeugen dienenden Brennkraftmaschinen

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DE668602C
DE668602C DEN33901D DEN0033901D DE668602C DE 668602 C DE668602 C DE 668602C DE N33901 D DEN33901 D DE N33901D DE N0033901 D DEN0033901 D DE N0033901D DE 668602 C DE668602 C DE 668602C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M31/00Apparatus for thermally treating combustion-air, fuel, or fuel-air mixture
    • F02M31/20Apparatus for thermally treating combustion-air, fuel, or fuel-air mixture for cooling
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02KJET-PROPULSION PLANTS
    • F02K9/00Rocket-engine plants, i.e. plants carrying both fuel and oxidant therefor; Control thereof
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
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    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/12Improving ICE efficiencies

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Description

  • Verfahren zum Betrieb von zum Antrieb von Luftfahrzeugen dienenden Brennkraftmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Betrieb von zum Antrieb von Luftfahrzeugen dienenden Brennkraftmaschinen, und zwar vorzugsweise solchen, an die ein Kondensator angeschlossen ist. Die Erfindung bezweckt, diesen Betrieb in an sich bekannter Weise dadurch wirtschaftlicher zu gestalten, daß das verfügbare Wärmegefälle bis zu einem tieferen Temperatur- und Druckniveau als bisher ausgenutzt wird, was durch neue Mittel erreicht werden soll.
  • Zu diesem Zweck ist bereits vorgeschlagen worden, flüssigen Wasserstoff zum Betreiben von Lokomotiven in der Weise zu verwenden, daß er zunächst als Kühlmittel für den Kondensator einer mit Stickstoff, Luft o. dgl. betriebenen Dampfmaschine dient und dadurch für' seinen Gebrauch in einer Brennkraftmaschine o. dgl. vorgewärmt wird. Dieses Verfahren ergibt bei der Verwendung, des so vorgewärmten Wasserstoffes in einer Brennkraftmaschine noch einen größeren Leistungsabfall, als er schon ohnehin bei den üblichen Wasserstoffmotoren infolge des heizwertarmen Gemisches auftritt. Außerdem werden zu seiner Durchführung zwei verschiedene Kraftmaschinen mit je einem Arbeitsträger benötigt; es ist also verhältnismäßig umständlich und unwirtschaftlich.
  • Bei einer anderen Einrichtung werden die von der Brennkraftmaschine ausgestoßenen Gase über einen wassergekühlten Kondensator abgesaugt, um die Arbeitsleistung der Saugvorrichtung zu verringern. Diese Anlage arbeitet schon deshalb unwirtschaftlich, weil die nochmalige Umsetzung der bereits gewonnenen mechanischen Energie in der Saugvorrichtung den Wirkungsgrad heruntersetzt. Außerdem kann mit Wasser als Kühlmittel nur eine verhältnismäßig hochliegende untere Temperatur des Wärmegefälles erzeugt werden.
  • Die Erfindung behebt die Übelstände der bekannten Einrichtungen dadurch, daß sie vorzieht, den als Brennstoff dienenden, in verflüssigtem Zustand mitgeführten Wasserstoff zur Tiefkühlung der Verbrennungsluft vor ihrer Einführung in den Arbeitszylinder zu verwenden. Ist die Brennkraftinaschine mit einem Kondensator ausgerüstet, so kann dieser mit Vorteil auf diesem Wege gemäß der Erfindung auf besonders tiefe Temperatur gekühlt werden. Dabei wird die Temperatur des Kondensators zweckmäßig thermostatisch geregelt. Besonderen Vorteil schafft es, wenn der Kondensator bis nahe an' die Temperatur abgekühlt wird, bei der die Verfestigung des Verbrennungsproduktes, d. h. Eisbildung eintritt. In diesem Fall wird eine höhere Leistung des Motors ohne Gewichtsvergrößerung erreicht, was gerade für Luftfahrzeuge von Bedeutung ist. Es ist zwar an sich bekannt, das Ladegewicht der Verbrennungsluft von Motoren durch Vorkühlen mittels Wassers zu erhöhen; es ist an sich auch bekannt, verflüssigtem Brennstoff: mittels Luft Verdampfungswärme zuzuführen. Es i: aber neu, die Verbrennungsluft durch 4,", verflüssigten Brennstoff vorzukühlen, alÜ ohne besondere Energie und ohne besonderes Kühlmittel die Leistung der Maschine zu erhöhen. Bei Verwendung von verflüssigtem Wasserstoff ergibt sich dabei noch der zusätzliche Vorteil, daß die Feuchtigkeit der Verbrennungsluft bis auf geringe Spuren ausgefroren wird, wodurch bei der Verbrennung in der Maschine die obere Temperatur des Kreisprozesses erhöht wird. Diese obere Temperatur des Kreisprozesses kann erfindungsgemäß noch weiter dadurch erhöht werden, daß der Wasserstoff vor seiner Verwendung z. B. durch die Abwärme der Zylinder vorgewärmt wird.
  • Der bisher nur für Raketenflugzeuge vorgeschlagene flüssige Wasserstoff kann auf dem angegebenen Wege ohne Einschaltung eines anderen Betriebsmittels mit außerordentlich großem Vorteil zum Betrieb von Brennkraftmaschinen von Luftfahrzeugen verwendet werden. Das Gewicht des Wasserstoffs je erzeugte Wärmeeinheit ist nämlich im Verhältnis zu anderen Betriebsstoffen äußerst gering. Während z. B. der Heizwert von Benzin nur i oooo bis i i ooo cal/kg beträgt, ist der Heizwert von Wasserstoff 3392o cal/kg. Wenn auch der Tank zur Mitnahme des flüssigen Wasserstoffs etwas mehr wiegt als der Tank für das gleiche Benzingewicht, so wird doch eine recht erhebliche Gewichtsersparnis dadurch erzielt, daß das gleiche Wasserstoffgewicht ungefähr dreimal soviel Wärmeeinheiten besitzt wie das gleiche Benzingewicht. Sömit wird im Verhältnis zu anderen Brennstoffen ein außerordentlich großer Teil der Tragkraft des Luftfahrzeuges für Nutzlasten frei, was besonders bei langen Verkehrsstrecken von ausschlaggebender Bedeutung ist.
  • Zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung dient als Kraftstofftank ein wärmeisolierter, mit regelbarem Sicherheitsventil ausgerüsteter Behälter oder mehrere. Der bzw. die Wasserstoffbehälter sind im Luftfahrzeug in einem besonderen, gegebenenfalls auch wärmeisolierten Raum untergebracht und mit der Antriebsmaschine oder ihrem Vergaser bzw. auch untereinander ebenfalls durch wärmeisolierte Rohrleitungen verbunden, in welchen flüssiger oder bereits vergaster Wasserstoff zu den Motoren befördert wird.
  • Es ist vorteilhaft, die Verluste durch ungewollte Verdampfung von flüssigem Wasserstoff gemäß der Erfindung durch Kühlung der Wasserstoffbehälter mittels einer Kältemaschine zu verringern oder zu unterbinden, wobei diese zweckmäßig durch die Energie der Gase, welche durch die ungewollte Ver--,mApfung entstehen, betrieben wird.
  • ;'d2 ";ls Kälteträger der Kältemaschine findet 22äß der Erfindung vorzugsweise ein inertes 14 Gas Verwendung, das zuerst die wärmeisolierten Wasserstoffbehälter mit gleichfalls nach außen wärmeisolierten Kühlmitteln niedriger Temperatur umspült; hierauf kann es den abgeschlossenen, zweckmäßig ebenfalls wärmeisolierten Raum, in dem die Wasserstoffbehälter untergebracht sind, durchspülen. Dieser bildet so einen weiteren Kühlmantel. Dadurch erreicht man, daß die gegebenenfalls durch Undichtigkeiten der Wasserstoffbehälter oder Rohrleitungen in den Behälterraum austretenden Gase fortgespült «erden, so daß eine Ansammlung und eine etwaige bei Vorhandensein von Luft mögliche Entzündung der Gase ausgeschlossen ist. Die gasförmigen Wasserstoffe werden durch irgendwelche Mittel aus dem inerten Gas entfernt, und zwar z. B. dadurch, daß das inerte Gas in der Kältemaschine verflüssigt wird, während der Wasserstoff als Gas abgesogen wird.
  • Verzichtet man mit Rücksicht auf die guten Kühlbedingungen in höheren Luftschichten überhaupt auf den Einbau einer zusätzlichen Kältemaschine, so wird gemäß der Erfindung vorteilhaft inertes Gas in- flüssigem Zustande mitgeführt, das nach oder während seiner Verdampfung um die Wasserstoffbehälter geleitet wird und hierauf den die inneren Kühlmäntel umgebenden Behälterraum durchspült und ins Freie geleitet wird; statt dessen kann gemäß der Erfindung gleichmäßige Umspülung der Wasserstoffbehälter und Durchspülung eines der diese umgebenden Kühlmäntel bzw. Behälterraums mit der Außenluft vorgesehen sein, wodurch ebenfalls alle etwa durch Ansammeln von Wasserstoffgas im Behälterraum bedingten Gefahrenmöglichkeiten beseitigt werden.
  • Gemäß der Erfindung ist in das Luftfahrzeug eine Wärmeaustauschvorrichtung eingebaut, in der die Verbrennungsluft als wärmeabgebendes und der Wasserstoff gegebenenfalls unter Vergasung als wärmeaufnehmendes Mittel wirkt. Wird der flüssige Wasserstoff in diesem Wärmeaustauscher bereits vergast, so stellt dieser den eigentlichen Vergaser dar und macht einen besonderen Vergaser überflüssig, zumal Verdampfung des bei -z53° C siedenden Wasserstoffes noch in sehr großen Höhen möglich ist.
  • Der Wärmeaustauscher kann als besondere Vorrichtung, kann aber auch an den Rohren für die Zufuhr des Wasserstoffs zum Motor oder an oder in den Wasserstoffbehältern ausgebildet sein. Im einen Falle werden diese Zuleitungsrohre nicht isoliert und zweckmäßig mit Rippen versehen, an denen die Ansaugluft vorbeistreicht, im .anderen Fall wird gemäß der Erfindung die Ansaugluft vorzugsweise in Rohren kleinen Widerstands und guter Wärmeleitung in die Behälter und durch den flüssigen Wasserstoff oder zwischen der Wärmeisolation und der Behälterwand um die Behälter herumgeführt. Statt dessen können von der Ansaugluft durchspülte Kühlmäntel einerseits, von gasförmigem Wasserstoff durchströmte Kühlmäntel andererseits am Behälter vorgesehen werden, wobei zusätzlich die Kühlwirkung des bereits vergasten, aber noch sehr kalten Wasserstoffs am Behälter nutzbar gemacht wird.
  • Bei Ausgestaltung des Wärmeaustauschers als besondere Vergaser wird gemäß der Erfindung mit Vorteil der Druck des durch ungewollte Verdampfung entstehenden Wasserstoffs unter Regelung durch ein Ventil zur Förderung von flüssigem Wasserstoff aus den Behältern in den Wärmeaustauscher benutzt.
  • Zur Regelung wird hierbei vorzugsweise ein einstellbares, selbsttätiges Ventil gewählt. Ferner werden die selbsttätigen Ansaugventile für die Verbrennungsluft so eingestellt und die Bemessung und Anordnung der Kühlflächen, Durchtrittsräume und Regelorgane des Wärmeaustauschers so getroffen, daß, die Verdampfung des Wasserstoffs nach Maßgabe der Menge und der Wärmeabgabe der angesaugten Verbrennungsluft selbsttätig geregelt wird. Dabei fließen die Gase im Wärmeaustauscher in bekannter Weise im Gegenstrom.
  • Die Vorkühlung der Verbrennungsluft im Wärmeaustauscher hat den Zweck, sie gewissermaßen zu verdichten und den Füllungsgrad der Motoren zu erhöhen, indem bei gleichem Ansaugvolumen das angesaugte Luftgewicht mit abnehmender Temperatur wächst, so daß ein Verdichten erspart wird.
  • Eine vorteilhafte Temperaturerhöhung des Wasserstoffs kann gemäß der Erfindung erzielt werden, indem er gasförmig unter Druck durch die Kühlmäntel der zu kühlenden Maschinenteile, . z. B. des Zylinders, geleitet, dort erwärmt und dann zweckmäßig unter Druck während des Ansaughubes oder nach dem Ansaughub, bei welchem nur reine vorgekühlte Luft angesaugt wird, in den Zylinder eingeführt wird. Dabei wird die obere Temperatur des thermischen Kreisprozesses und damit wiederum der Wirkungsgrad erhöht, ohne daß eine Verringerung des Füllungsgrades eintritt.
  • Die Wasserstoffzufuhr in den Zylinder kann auch erst während der Kompression oder im Totpunkt wie beim Dieselmotor erfolgen. Im allgemeinen wird es jedoch genügen, den Wasserstoff gegen Mitte oder Ende des Ansaughubes zuzuführen.
  • In der Zeichnung sind ein Schaubild zur Veranschaulichung und eine mit an sich bekannten Vorrichtungen durchgeführte Ausführungsform der Erfindung sowie Hilfseinrichtungen beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Fig. z das grundsätzliche Schaubild des thermischen Kreisprozesses, Fig. 2 ein Schema einer Ausführungsform der Erfindung, Fig.3 eine Hilfseinrichtung zur Regelung der Temperatur des Kondensators nach Fig. 2 und Fig. 4. eine Hilfseinrichtung der Kühlanlage für den . Wasserstoffbehälter nach Fig. 2.
  • Fig. i zeigt das gewöhnliche Schaubild des thermodynamischen ilreisprozesses einer Brennkraftmaschine. Der schraffierte, unter der Atmosphärenlinie liegende Teil ist, wie ersichtlich, der Arbeitsgewinn, den man erhält, wenn man gemäß der Erfindung auf einen tiefgekühlten Kondensator arbeitet. In diesem Gewinn durch Vergrößerung des ausgenutzten Druck- und Temperaturgefälles liegt somit das Wesen der Erfindung.
  • In Fig.2 ist eine Anlage dargestellt, bei welcher flüssiger Wasserstoff zur Vorverdichtung der Verbrennungsluft und daher zur Verbesserung des Füllungsgrades des Motors dient. Die Anlage besteht aus dem Gefäß i, das den flüssigen Wasserstoff enthält, und der um dieses Gefäß herumgelegten Wärmeaustauschvorrichtung I, einer Wärineaustauschvorrichtung II sowie aus einem Einzylindermotor. Der im Gefäß i von selbst verdampfte Wasserstoff fließt durch die Rohrleitung 2 in die Wärmeaustauschvorrichtung I, und zwar in das Mantelgefäß 3, das durch das Gefäß i und die Umhüllung 4. gebildet wird, verläßt durch das Rohr 5 die Wärmeaustauschv orrichtung I und strömt durch eine Spirale 6 durch die Wärmeaustauschvorrichtung II und von hier durch ein Rohr; zu einer Vorwärmspirale S, die um den Zylinder gelegt ist, und von der Spirale ä durch die Rohrleitung g zu dem Wasserstoffansaugeventil io.
  • Die Verbrennungsluft strömt durch ein trichterförmiges Gefäß z i in die Wärmeaustauschvorrichtung II, von hier durch die Rohrleitung 12 in das Mantelgefäß 13, das durch die Umhüllungen 4und 1q. gebildet wird. Dabei wird die Luft, wie für diese Ausführungsform wesentlich ist, nicht nur abgekühlt, sondern auch vorverdichtet und verläßt in diesem Zustande das zur Wärmeaustauschvorrichtung I gehörige Mantelgefäß 13 durch das Rohr 15, das zum Ansaugventil 16 des Motorzylinders führt. Die Verbrennungsprodukte verlassen den Motorzylinder durch das Ventil 17. Von dort strömen sie durch eine Leitung 18 in den Kondensator i9. Die Kühlschlangen 2o dieses Kondensators sind einerseits an das Rohr 7, andererseits an die Vorwärmspirale 8 angeschlossen.
  • Die Fig. 3 zeigt, wie bei einer Einrichtung gemäß Fig.2 die Temperatur des Kondensators i9 thermostatisch geregelt werdenkann. Hierzu ist in der Zuleitung 7 zur Kühlschlange2o ein Umsteuerventi12i angebracht, das mit einer Umgehungsleitung in Verbindung steht. Das Umsteuerventil wird durch einen Motor 23 angetrieben, der von einem üblichen einstellbaren Temperaturregler 24 gesteuert wird. Er regelt= somit über das Umsteuerv entil die Menge des durch die Umgehungsleitung 22 an dem Kondensator vorbeigeführten Wasserstoffes und damit die Temperatur des Kondensators. Der Temperaturregler wird zweckmäßig so eingestellt, daß Eisbildung im Kondensator eintritt.
  • Fig.4 zeigt, wie der Wasserstoff durch eine Kältemaschinenanlage gekühlt werden kann. Das Kältemittel der Anlage strömt von einer Kältemaschine 25 über eine Rohrleitung 26 in den Hohlraum, der von dem Kühlmantel 14 um den Wasserstoffbehälter i herum gebildet wird. Von dort strömt das Kühlmittel durch die Leitung 27 zur Kältemaschine zurück. Der durch ungewollte Verdampfung frei werdende Wasserstoff dient zum Betrieb der Kältemaschine, indem er über das Sicherheitsventil 28 und eine Rohrleitung 29 einer Brennkraftmaschine 30 der Kältemaschine zugeführt wird. In der Rohrleitung 29 ist ein weiteres Sicherheitsventil 30 vorgesehen, durch das hindurch bei Überdruck Wasserstoff ins Freie entweichen kann. ISie Leitung 29 kann auch über den Wärmeaustauscher II verlaufen. Auch kann der durch ungewollte Verdampfung entstehende Wasserstoff dazu benutzt werden, über das regelbare Ventil 3 1 und die Rohrleitung 32 flüssigen Wasserstoff in den Wärmeaustauscher zu drücken.

Claims (7)

  1. PATLNTANSPRÜCIi1:: i. Verfahren zum Betrieb von zum Antrieb von Luftfahrzeugen dienenden Brennkraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der als Brennstoff dienende, in verflüssigtem Zustand mitgeführte Wasserstoff zur Tiefkühlung der Verbrennungsluft vor ihrer Einführung in den Arbeitszylinder verwendet wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i bei einer mit einem Kondensator ausgerüsteten Maschine, dadurch gekennzeichnet, daß der Wasserstoff auch zur Kühlung des Kondensators verwendet wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperatur des Kondensators therrnostatisch geregelt wird, und zwar vorzugsweise auf eine Temperatur, bei der die Verfestigung des Verbrennungsproduktes, d. h. Eisbildung eintritt.
  4. 4. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Kühlhalten des Wasserstoffs eine Kältemaschine eingebaut ist, die zweckmäßig durch die Energie der durch ungewollte Verdampfung entstehenden Gase betrieben wird.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kühlmantel eines Wasserstoffbehälters von einem kalten inerten Gas durchspült wird, das den Kälteträger der Kältemaschine bildet.
  6. 6. Verfahren und Einrichtung nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck des durch ungewollte Verdampfung aus dem flüssigen Wasserstoff entstehenden Gases unter Regelung durch ein Ventil zur Förderung von flüssigem Wasserstoff aus dessen Behälter in einen Wärmeaustauscher verwendet wird.
  7. 7. Verfahren und Einrichtung nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdampfung des Wasserstoffs nach Maßgabe der Menge und der Wärmeabgabe der angesaugten Verbrennungsluft selbsttätig geregelt wird. B. Verfahren und Einrichtung nach einem der Ansprüche i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der zuvor zur Tiefkühlung der Verbrennungsluft verwendete Wasserstoff gasförmig unter Druck durch die Kühlmäntel der so zu kühlenden Maschinenteile geleitet, dort erwärmt und dann zweckmäßig unter Druck, vorzugsweise gegen Ende des Ansaughubes oder nach dem Ansaughub, in den Zylinder eingeführt wird.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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